X-Philes - Fame, fans and fanaticism run a muck

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zum Akte X-Universum.
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X-Philes - Fame, fans and fanaticism run a muck (dt. Titel: Wortspiel mit "X-Philes - Ruhm, Fans und Fanatismus laufen Amok/Machen Mist") ist eine 51 Minütige Videodokumentation aus dem Jahr 2000 auf BetaSP zum Thema "Fans und Fanatiker der TV-Show X-Files"[1].

X-Philes - Fame, fans and fanaticism run a muck
X-Philes doc title card.png
erschienen am 2000
Charagif.pngDVD-Daten
Charagif.pngRegionalcode NTSC
Charagif.pngLaufzeit 51 Min.
Charagif.pngBildformat 4:3
Charagif.pngTonspuren Englisch
Charagif.pngUntertitel nicht verfügbar

Transkript:
English flag.gif  englisch
German flag.gif  deutsch

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Die Dokumentation von den Independent-Filmemachern Christopher Clements und Maria Bowens wurde ursprünglich auf Indieflix vertrieben, ist aber momentan nicht mehr offiziell als Stream verfügbar. Sie wurde von X Act Project, Inc in Zusammenarbeit mit Central Films produziert.

Der Titel leitet sich von X-Philes, dem Namen, den sich die X-Files-Fans selbst gegeben haben, ab.

Über[Bearbeiten]

„While surfing the internet, directors Maria Bowen and Chris Clements stumbled across what is best described as a vast cyberscape committed to the study of everything X-Files, from broad themes to almost imperceptible stylistic nuances. Through interviews with the show's creator and cast members, along with a staggering array of true believers, autograph hounds and stalkers, the film affords a remarkable insight into a rather bizarre phenomenon, the cult of celebrity. Fame, it's a fishbowl with two distinct perspectives: that from without and that from within. X-PHILES examines the oddly conflicted symmetry that exists between the creators and stars of television's The X-Files and the legions of fans who have turned it into an interactive adventure. The image of the couch potato is about to be amended, because these people don't simply wait for the show to come to them as scheduled. They range out into the world, crashing the show's location shoots and stalking the actors, ever pushing those slim borders which separate the real world from the fictional images which flicker on our television screens.“

„Beim Surfen im Internet stießen die Regisseure Maria Bowen und Chris Clements auf eine riesige virtuelle Onlinelandschaft, die sich mit den X-Files befasst, von umfassenden Themen bis zu kaum wahrnehmbaren Stilistischen Feinheiten. Durch Interviews mit dem Schöpfer der Serie und den Darstellern der Serie, zusammen mit einer erstaunlichen Anzahl von wahren Gläubigen, Autogrammjägern und Stalkern, bietet der Film einen bemerkenswerten Einblick in ein ziemlich bizarres Phänomen, dem Kult um den Ruhm. Ruhm, ist ein Goldfischglas mit zwei unterschiedlichen Perspektiven: von außen und von innen. X-Philes untersucht die seltsam widersprüchliche Symmetrie, die zwischen den Machern und Stars von The X-Files und den Legionen von Fans besteht, die daraus ein interaktives Abenteuer gemacht haben. Das Image der Couch Potato ändert sich gerade, weil diese Leute nicht einfach darauf warten, dass die Show jede Woche zu ihnen kommt. Sie reichen in die Welt hinaus, suchen unangemeldet die Drehorte der Serie auf, verfolgen die Schauspieler und verschieben immer wieder die schmalen Grenzen, die die reale Welt von den fiktiven Bildern trennen, die auf unseren Fernsehbildschirmen flackern.“

nicht angegeben: filmthreat.com[2]

Der Dokumentarfilm wurde auf dem Cinequest Film Festival uraufgeführt, wo er einen Publikumspreis gewann und von den Zeitungen der Bay Area als „Top-Pick“ bezeichnet wurde[3]. Es wurde auch auf dem San Jose Film Festival am 29. Februar und 4. März 2000 gezeigt.[4]

Sie bietet Interviews mit Fans sowie Mitgliedern von Cast & Crew wie Dean Haglund (Langly), Bruce Harwood (Byers), Rebecca Toolan (Teena Mulder) und Nicholas Lea (Krycek). Sie beleuchtet außerdem die enge Beziehung zwischen dem Philedom und dem Aufkommen des kommerziellen Internets, Newsgroups, Mailinglisten, Message Boards sowie Chatrooms und wie die Serie ihre Fanbase mit Hilfe des das Internets aufbaute. Fan-Aktivitäten wie Fanfiction und Shipping und Slash werden ebenfalls kurz angerissen. Bemerkenswert ist, dass weder X-Files-Schöpfer Chris Carter noch die Hauptdarsteller David Duchovny und Gillian Anderson von den Filmemachern interviewt wurden.

Teile der Produktion wurden 1998 auf den eXpos wie der Washington Expo gedreht. [5]

Die Dokumentation in der Fandomperspektive[Bearbeiten]

Das Fandom und die Fans werden in dieser Arbeit in eher negativem Licht dargestellt. Ein Beispiel hierfür finden Sie in der in der IMDB verfügbaren Zusammenfassung sowie im Untertitel:

„An aspiring film-maker with a camcorder produces a documentary on the subject of fans and fanatics of the TV show "X-Files". Along with interviews with some of the shows more devoted (or deranged) followers, viewers are also given a look at the life of X-File merchandise hawkers, network employees, and even some of the actors from the program. In addition to getting some of their thoughts on show itself, this documentary also looks at the greater phenomenon of fandom, and why some people become obsessed with TV and movie characters.“

„Ein aufstrebender Filmemacher mit einem Camcorder produziert eine Dokumentation zum Thema Fans und Fanatiker der TV-Serie X-Files. Neben Interviews die einigen der eher begeisterten (oder verstörten) Anhängern der Serie gewidmet sind, erhalten die Zuschauer auch einen Einblick in das Leben von X-Files-Merchandise-Händlern, Networkmitarbeitern und sogar einigen Schauspielern der Serie. In diesem Dokumentarfilm werden nicht nur einige ihrer Gedanken zur Schau gestellt, sondern auch das größere Phänomen des Fantums und warum manche Menschen von Fernseh- und Filmcharakteren besessen sind.“

Jean-Marc Rocher: IMDB[6]

Einige Fans wurden von den Filmemachern während ihrer Teilnahme an den X-Files eXpo-Conventions 1998 interviewt, die von Creation Entertainment organisiert wurden. Ein Fan beschrieb ihre Erfahrung des Interviews in ATXC wie folgt:

„The documentary crew arrived around 9 pm "just go on with your party, act natural"...yeah, while you shine that klieg in my face and point that cyclops camera at me. The presence of the documenttary crew DID tone us down and FOCUS our conversation. Most of their questions were leading , they tried to steer us around the show itself, plot and direction, and fandom and OBSESSION, that WORD. I got the uncomfortable feeling that they are going to edit the hell out of our comments and make us look like assholes. I know I talked a LOT, but I BET the only thing that makes the final cut will be my gushing over Nick Lea, or my back handed slap at Duchovny's lack of participation in fan-oriented activities. In retrospect, more than one of us regret our loose lips. It was an interesting evening,and it remains to be seen weather or not we will REALLY regeret it.“

„Die Dokumentarfilmcrew kam gegen 21:00 Uhr an. "Mach einfach mit eurer Party weiter, benehmt euch natürlich"...ja, während du mir so ins Gesicht leuchtest und die Kamera auf mich richtest. Die Anwesenheit der Dokumentarfilmcrew hat dazu geführt, dass wir ruhiger waren und unsere Gespräche in den Mittelpunkt gerückt. Die meisten ihrer Fragen waren Suggestivfragen, sie versuchten uns, um die Serie selbst, die Handlung und Richtung und das Fandom und OBSESSION, dieses WORT, zu lenken. Ich hatte das unangenehme Gefühl, dass sie unsere Kommentare im Übelsten zusammenschneiden um uns wie Arschlöcher aussehen lassen werden. Ich weiß, dass ich viel geredet habe, aber ich WETTE, dass das Einzige, was in der endgültigen Schnittfassung ladet, wird mein Nick Lea-Lobhudelei oder meine Kritik and Duchovnys mangelnder Teilnahme an fanorientierten Aktivitäten, sein wird. Rückblickend bedauert mehr als einer von uns unsere losen Münder. Es war ein interessanter Abend und es bleibt abzuwarten, ob wir das WIRKLICH noch bereuen werden oder nicht.“

giz: alt.tv.x-files[7]

Andere Fans hatten das Gefühl, dass der Dokumentarfilm eine Werbeaktion von 20th Century Fox war:

„Cookie and I discussed this and we think they were doing marketing for Fox. It just seemed strange the way they were leading us and kept asking us what the episode plots were about. If they were truly doing a documentary, wouldn't they have already known that?“

„Cookie und ich haben darüber gesprochen und wir denken, sie machen Marketing für FOX. Es schien nur seltsam, wie sie versuchten, bestimme Antworten von uns bekommen und fragten uns immer wieder, worum es in den Episodenplots ging. Wenn sie wirklich einen Dokumentarfilm gedreht hätten, hätten sie das nicht schon gewusst?“

Circe: alt.tv.x-files[8]


„They definitely said they were independent film makers, so I don't think they worked for FOX. They said they had to get permission from CC and FOX to film. I believe it is not on Science Fiction Fandom in general or they wouldn't have cared about an XF episode discussion. Actually, they could have really helped their cause by telling us their documentary topic and then we could have stayed focused. I'm hoping it turns up on PBS at 1 AM, "The Dark Side of XF Fandom." You know, then no one will see me that doesn't know about my "other life".“

„Sie sagten definitiv, dass sie unabhängige Filmemacher seien , also glaube ich nicht, dass sie für FOX gearbeitet haben. Sie sagten, sie hatten um Erlaubnis von CC und FOX fragen müssen, um filmen zu können. Ich glaube, es ist geht nicht um das Science-Fiction-Fandom im Allgemeinen sonst hätten sich nicht um über die XF-Folgen Fragen gestellt. Eigentlich hätten sie ihrer Sache wirklich helfen können, wenn sie uns das Thema ihrer Dokumentation mitgeteilt hätten. Dann hätten wir beim Thema bleiben können. Ich hoffe, dass es um 1 Uhr morgens bei PBS [Anm: einen US-Amerikanischen öffentlichen Spartensender mit sehr wenig Zuschauern] ausgestrahlt wird, "Die Dunkle Seite des X-Files Fandoms". So das mich niemand erkennt, der nichts von meinem "anderen Leben" weiß.“[9]

In den letzten 15 bis 20 Minuten folgt der Dokumentarfilm den Abenteuern einer Gruppe männlicher Fans, die David Duchovny durch New York folgen und zweier weiblicher Fans, die an den Drehorten in Vancouver herumlungern, um auf Nicholas Lea zu Treffen. Diese Aktivität wurde in der Rezension der Arbeit auf der Cinequest-Website von Brian Benston als "Location Crashing" bezeichnet. [1]

Im Jahr 2013 kommentierte ein Fan:

„I'm an X-Files fan myself, so please don't take offense, but some parts of this video are kinda funny, like the part where the guy says that "the xf fans are really intelligent", and then they show people with goofy E.T shirts or just acting weird. And the connection the girl tries to make with M&S and people in their 20s living with parents doesn't stick... at all.
Otherwise, a nice video. Really well put-together and insightful of the phenomenon that was XF back then. Thanks for uploading.“

„Ich bin selbst ein X-Files-Fan, also bitte nicht beleidigt sein, aber einige Teile dieses Videos sind irgendwie witzig, wie der Teil, in dem der Typ sagt, dass "die XF-Fans wirklich intelligent sind", und dann zeigen sie die Leute mit doofen ET-Shirts oder sich einfach nur seltsam benehmen. Und die Verbindung, die das Mädchen mit M & S und Menschen in ihren Zwanzigern, die (noch) bei Eltern leben, herzustellen versucht, passt...nicht im geringsten.
Ansonsten ein schönes Video. Wirklich gut zusammengestellt und aufschlussreich für das Phänomen, das XF damals war. Danke fürs Hochladen.“

– YouTube [10]

Links[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]