9ABX19/20 Die Wahrheit (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron/ProSieben, sofern es nicht dabei um eine Übersetzung des englischen Transkripts handelt. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden und dürfen nur nicht-kommerziell verwendet werden. Und dienen zur Zugänglichmachung zugunsten behinderter Menschen sowie zur Verwendung als Zitat. Wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.

Anmerkung von CayceP: dies hier ist eine Übersetzung des Originals, keine Abschrift der deutschen Episode.


Drehbuch: Chris Carter
Regie: Kim Manners
Erstausstrahlung auf FOX: 19. Mai 2002

DISCLAIMER:

THE X-FILES and all its characters, plotlines, quotes, episodes, etc. included here are owned by Chris Carter, and Ten Thirteen Productions, Twentieth Century Fox Film Corporation, All rights reserved. This transcript was made without their permission, approval, authorization or endorsement and it is absolutely forbidden to use it for commercial gain. Please let me know if you find any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, let me know so I can visit you, too. I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact to give credit to all those who have painstakingly made this possible for your enjoyment. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site.

Downloaded from The X Net - http://www.txf.net/

Translated by mercy For The X-Net http://www.txf.net ~~

ANMERKUNG VON MERCY:

Ich habe bei den zahlreichen Flashbacks die deutschen Episodentitel benutzt, außer die der 9. Staffel, da sie bis zum Ende meiner Übersetzungarbeit noch nicht feststanden.

Ich gehe fest davon aus, dass Mulder und Scully sich nach neun langen Jahren endlich DUZEN. Ich denke, dass schon etwas gescheite Leute es endlich mitbekommen haben, dass M&S ein PAAR sind und somit das SIE der Vergangenheit angehört. So dämmlich kann nicht einmal die Synchronisationsfirma in Berin sein, dieses nicht zu bemerken. Wir werden es wohl Ende Oktober/Anfang November bei "Trust No1" erfahren, wenn sich M&S dort schon indirekt unterhalten.

Mein dank geht an die Leute des Transkriptforums von The X-Net für ihre unermüdlichen Hilfen diese Übersetzung so perfekt, wie möglich, zu machen. Danke Shadowkatze, D_FOX, Kitty und Xnet. Ich weiss eure Hilfe wirklich zu schätzen*ganzliebdrück* ;.

So far,

mercy


9ABX19/20 Die Wahrheit
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen

MOUNT WEATHER COMPLEX
BLUEMONT, VIRGINIA


Tag. Ein weißer Helikopter mit der Bezeichnung #45 fliegt auf die Spitze des Berges, bereit zur Landung. Dort gibt es eine militärisch-gesicherte Einrichtung an der Bergseite, bewacht von einer Menge bewaffneter Militärposten.

Ein Militär öffnet die Helikoptertür und mehrere Leute steigen heraus. Erst zwei Männer, eine Frau, zwei weitere Männer...und Mulder. Er tritt hinaus und überblickt den Platz.

Sie alle steigen in einen grünen Transportbus. Militärmänner schließen die Tür. Der Bus fährt in einen langen, dunklen Tunnel innerhalb des naheliegenden Berges.

Der Bus stoppt. Drei Männer nähern sich dem Bus. Die Leute steigen aus dem Bus, sie treffen die Männer, Mulder geht hinaus und bewegt sich nach rechts. Er schaut hinter sich, ob irgendjemand ihn sieht. Die Luft ist rein. Er rennt los, in einen anderen Tunnel hinein.

Eine blaue Tür öffnet sich. Mulder geht die Passage entlang und zum oberen Ende einer Metalltreppe, die zu einem offenen Tunnel führt. Es gibt dort unten dutzende von Regierungsmitarbeitern und Militärpersonal. Es ist nicht genau klar, was da vor sich geht. Mulder geht die Treppe hinunter.

Mulder geht schnell über einen Laufsteg. Zuerst versucht er, lässig auszusehen, aber Mulder begnügt sich damit, sein Ziel zu erreichen und geht gemütlich weiter.

Eine Schlüsselkarte schießt aus ein elektronisches Schloss heraus. Die Tür öffnet sich. Mulder geht durch einen anderen Tunnel. Es ist klar, dass er definitiv weiß, wohin er geht.

Eine große blaue Tür öffnet sich. Mulder schließt sie leise und steuert den Hauptcomputerterminal in diesen Raum an. Mulder setzt sich hin und schaut auf den Bildschirm vor ihm. Verschlüsseltes Kauderwelsch füllt den Bildschirm von oben bis unten. Mit einer Reihe von Tastatureingaben wird der Bildschirm klar. Mulder weiß definitiv, was er tut.

Folgendes erscheint auf den Bildschirm:

ENDSPIEL
ZUGANGSCODE>

Mulder tippt den korrekten Zugangscode ein. Der Bildschirm leert sich und füllt sich mit einem anderen kodierten Inhalt, dass sich vor seinen Augen schnell dekodiert. Auf dem Bildschirm steht:

GEHEIM
22. DEZEMBER 2012
"DAS FESTGELEGTE DATUM FÜR die MOBILISIERUNG DER AUSSERIRDISCHEN STREITMÄCHTE KULMINIERT IM GANZEN ...
.. VON ZIVILISTEN UND MILITÄR ...
.. WURDE ZUERST AUFGEZEICHNET VON ...
.. DANIEL M. MILLER ÜBER ...
.. -IGENZ IN ROSWELL, N.M., I- ...
.. -ONTAKT MIT AUSSERIRDISCHEN MÄCHTEN ...

.. MILITÄRISCHE ANGESTELLTE SIND INFORMIERT
.. FOLGEN DEN NOTFALL PROTOK- ...
.. -RUKTIONEN. ES IST VORGESEHEN...
.. -UNG WIRD ZERSTÖRT WERDEN ...
.. RESULTIEREND IN DEN TRANS- ...
.. Die FÖDERATIVE KRISE ...

Während die Anzeige vor Mulder dekodiert wird, liest Mulder das Geheimnis, welches die Regierung vor der gesamten Menschheit verbirgt. Die Wahrheit, die keiner entdecken darf.

Mulders Studium der geheimen Inhalte wird von einem Geräusch des mechanischen Schlosses von der Tür zu diesem Raum unterbrochen. Die Tür öffnet sich und Knowle Rohrer kommt herein. Rohrer bewegt sich zu dem verlassenen Terminal, an den sich Mulder erst kürzlich aufgehalten hat. Die dekodierte Nachricht ist noch auf dem Bildschirm.

Rohrer weiß, dass jemand da war.

Hinter Rohrer erscheint Mulder. Mulder schlägt Rohrer mit irgendetwas auf den Kopf. Rohrer dreht sich einfach um und greift Mulder an den Nacken. Er hebt Mulder hoch, als ob dieser nichts wiegen würde und wirft ihn durch das Glas, des Computer-Bildschirms. Mulder fällt auf den Boden darunter. Rohrer geht auf Mulder zu.

Mulder steht schnell vom Boden auf und läuft zur teilweise geöffneten Tür. Um sein Leben rennend, versucht Mulder so viel wie möglich Platz zwischen ihm und Rohrer zu bringen. Rohrer verfolgt ihn weiterhin.

Mulder rennt den Tunnel entlang zur Tür, die ihn zurück in den Haupttunnel bringen wird. Er bleibt stehen, als er einen Mann sieht, der die Tür blockiert. Die bekannte Form eines Mannes, der dort einfach nur steht. Mulder schaut zurück zu Knowle Rohrer, der ihm näher kommt, und Mulder steuert die Tür an und den Mann, der am Türeingang steht.

Es ist Krycek.

Mulder rennt an ihm vorbei und Krycek schließt die Tür hinter ihm und sperrt Rohrer auf der anderen Seite aus. Rohrer beginnt sofort, die Tür mit seiner Schulter aufzubrechen.

Mulder bleibt kurz stehen und schaut zu Krycek. Die dumpfen Geräusche von Rohrer, der versucht durch die dicke Sicherheitstür zu gelangen, gehen weiter.

MULDER: Nein! Sie sind tot!

Krycek schaut auf Mulder.

KRYCEK: Los.

Mulder bewegt sich nicht. Krycek dreht sich um, um auf die Tür zu schauen. Die dumpfen Geräusche gehen weiter. Er schaut zu Mulder.

KRYCEK: Es gibt noch andere.

Die Alarmanlage ertönt. Mulder dreht sich herum, und sieht die bewaffneten Männer vom Militär, die auf den Laufstegen Richtung auf Mulder zurennen. Mulder dreht sich herum und Krycek ist verschwunden.

Mulder ist ein bisschen über die plötzliche Erscheinung verwundert und rennt dann vom Militär weg, während diese ihm langsam näher kommen. Mulder rennt auf den Laufsteg, nur um von Knowle Rohrer gestoppt zu werden, der vor ihm in seine Richtung gelaufen kommt. Er muss einen anderen Weg um die versiegelte Tür herum finden. Hinter ihm blockiert ein anderer Mann des Militärs den Weg. Mulder klettert eine Leiter hinauf. Rohrer nähert sich ihm.

Mulder kreuzt den Laufsteg in der Richtung der Treppe, die zur nächsten Ebene führt. Rohrer erreicht Mulder und holt ihn von hinten herunter und drückt ihn auf das Geländer des Laufsteges. Rohrer hat Mulders Hals in einen Schraubstock-ähnlichen Griff, während dieser ihn über das Geländer nach unten zieht. Regierungs- und Militärpersonal versammeln sich am Boden, um den Tumult zu beobachten.

Mulder versucht seine Balance zu halten und einen Weg zu finden, Rohrer zu bekämpfen. Sein Fuß klammert sich gegen einen Kanister, der am Boden des Laufstegs festgeschraubt ist. Die Hebelwirkung benutzend, zieht sich Mulder und einen überraschten Rohrer über das Laufsteggeländer. Rohrer, unvorbereitet, fällt auf die elektronischen Leitungen, die den Tunnel entlang laufen.

Mulder bleibt am Laufsteggeländer hängen.

Während Rohrer unten gebraten wird und Regierungsmitarbeiter herzu eilen, um ihn zu helfen, zieht sich Mulder selber über das Geländer auf den Laufsteg und in die Arme der anderen bewaffneten Männer des Militärs, die Mulder einkreisen.

Es gibt kein Entkommen für Mulder.


Vorspann


UNBEKANNTE ZELLE'


Die Tür öffnet sich und zwei Militärwachen treten ein.

MILITÄRWACHE: Woran denken Sie?

MULDER: Wo bin ich?

MILITÄRWACHE: Falsche Antwort!

Die Militärwache schlägt brutal gegen die Wand hinter Mulder.

MILITÄRWACHE: Woran denken Sie?

MULDER: Ich denke darüber nach, wie ich verdammt zur Hölle hier herauskomme.

MILITÄRWACHE: Falsche... Antwort!

Die Militärwache schlägt Mulder in den Bauch. Mulder stöhnt vor Schmerzen. Die Militärwache geht hinaus. An der Tür dreht er sich um, mit einem letzten Befehl.

MILITÄRWACHE: Kein Schlaf!

Die Tür schließt sich und lässt Mulder in der Dunkelheit. --- Die Metalltür öffnet sich und dieselbe Militärwache kommt herein. Er hält vor Mulder an.

MILITÄRWACHE: Woran denken Sie?

MULDER: An meinen Sohn ... an seine Mutter.

MILITÄRWACHE: Falsche Antwort!

Die Militärwache schwingt den Stock und trifft eine Stelle knapp über Mulders Gesicht, ihn knapp verpassend. Mulder muss sich zur Seite ducken, um einen Treffer zu vermeiden.

MILITÄRWACHE: Nun, woran denken Sie?

MULDER: Was wollen Sie von mir?!

MILITÄRWACHE: Falsche... Antwort!

Die Militärwache schwingt den Stock und versucht Mulders Kopf direkt zu treffen, aber Mulder ist auf ihn vorbereitet. Mulder schnappt sich den Stock, aber die Militärwache ist zu stark für Mulder. Mulder fängt an zu keuchen, als die Militärwache den Schlagstock gegen seinen Hals drückt. Er windet sich und keucht.

MILITÄRWACHE: Ich will Antworten, hören Sie mich? Ich will Antworten!

Die zwei verweilen in dieser eingespannten Position. Mulder keucht weiterhin. Letztendlich lässt die Militärwache los. Er steht auf und geht hinaus. Die Metalltür schließt sich scheppernd und lässt Mulder wieder in der Dunkelheit zurück.


Die Tür öffnet sich und die Militärwache kommt herein. Mulder liegt nackt auf den kalten Boden. Mulder versucht seine Augen von den plötzlichen hellen Licht abzuschirmen.

MILITÄRWACHE: Kein Schlaf!

Die Militärwache schiebt Mulders Hände von dessen Augen mit seinen Stiefeln weg.

MILITÄRWACHE: Hören Sie mich?

MULDER: Ja.

MILITÄRWACHE: Woran denken Sie?

MULDER: Woran soll ich denn denken?

MILITÄRWACHE: Sie sind ein schuldiger Mann. Sie betraten auf illegaler Weise eine Regierungseinrichtung, um nach nicht-existierenden Informationen zu suchen! Sie haben in jeder Hinsicht versagt!

MULDER: Ja.

MILITÄRWACHE: Sagen Sie es!

Die Militärwache zieht seine Hand zurück, als ob sie Mulder schlagen will. Er wartet auf Mulders Antwort.

MULDER: Ich bin ein schuldiger Mann. Ich habe in jeder Hinsicht versagt. Ich verdiene die härteste Strafe für mein Verbrechen.

Die Militärwache geht hinaus. Die Tür schließt sich.


FLUR VOR MULDERS ZELLE

Die Tür geht mit einem Summen auf. Scully und Skinner gehen durch eine Tür. Sie zeigen der Wache auf der anderen Seite ihre FBI-Ausweise, welcher das Metalltor für sie öffnet.

SCULLY: Wie lange ist er schon hier?

SKINNER: Ich versuche, dass aus jemanden herauszubekommen.

Sie gehen in schnellen Schritten den Weg des Flures entlang.

SCULLY: Wer hat Sie angerufen?

SKINNER: Kershs Büro.

SCULLY: Wer hat Die angerufen?

SKINNER: Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass Mulder hier auf unbestimmte Zeit festgehalten wird.

SCULLY: Weswegen?

SKINNER: Wegen Mordes an einen Mann vom Militär.

Die Wache innerhalb Mulders Zelle öffnet die Tür, um Scully und Skinner hereinzulassen. Die Wache bleibt in der Zelle. Mulder steht mit dem Rücken zu ihnen am Fenster. Er ist in einen orangefarbenem Gefängnisoverall gekleidet und ruhig. Zu ruhig. Mulder dreht sich nicht um, um sie willkommen zu heißen. Er dreht sich erst um, als Scully seinen Namen sagt.

SCULLY: Mulder.

MULDER: Dana.

Scully geht zu ihm, eifrig ihn letztendlich wiederzusehen und berührt ihn. Sie schlingt ihre Arme um ihn ... hält ihn, so als ob sie ihn nie wieder gehen lassen will. Sie umarmen sich.

SCULLY: Oh, mein Gott.

Scully drückt einen zarten Kuss auf Mulders Wange. Sie hält Mulder weiterhin. Als sie sich dann doch wegdrückt, hat Mulder einen eigenartigen stoischen Ausdruck auf seinem Gesicht. Es mag sein, dass Scully einfach zu glücklich ist, Mulder zu sehen, um in diesem Moment zu bemerken, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Und doch ...

MULDER: Geht es dir gut?

SCULLY: Ob es mir gut geht? Mulder, ich habe dich so lange Zeit nicht mehr gesehen.

Scully lächelt, streckt die Hand aus und berührt Mulders Gesicht. Ihre Hand bleibt dort.

SCULLY: Ich war so besorgt.

MULDER: Nun, es ist in Ordnung, es geht mir gut. Sie behandeln mich hier richtig gut.

Scullys Liebkosung wandert von seinem Gesicht zu seiner Brust. Sie bekommt endlich mit, das Gefühl, dass etwas furchtbar nicht stimmt.'

SCULLY: Was ist mit dir passiert?

MULDER: Nichts. Ich habe alles im Griff.

Mulder schaut hoch zu Skinner.

MULDER: Oh, hey, Walter. Es ist gut Sie zu sehen, Mann.

SKINNER: Haben die Ihnen gesagt, was die Anklagen sind, Mulder? Was Sie hier machen?

MULDER: Oh, ja, ja. Wir sind uns einig.

SCULLY: Worüber seid ihr euch einig?

MULDER: Meine Verbrechen.

Scully ist für einen Moment still, ihre Augen suchen Mulders Gesicht. Etwas geschieht hier und Mulder spielt nur. Sie weiß das, aber bevor sie etwas sagen kann...

SCULLY: Mulder --

MULDER: unterbrechend Ich habe einen Mann ermordet, Dana. Ich kam, um nach etwas zu suchen, das nicht existierte, und ich ... habe einen schrecklichen Fehler gemacht. Ich sollte schwer bestraft werden.

SKINNER: Was immer Sie auch getan haben, Sie haben das Recht auf einen Anwalt ... auf eine Untersuchung und einen Gerichtsprozess.

MULDER: Ich denke nicht, dass Sie mit zugehört haben.

WACHMANN: Nun gut - die Zeit ist um.

Scullys Augen suchen weiterhin in Mulders Gesicht.

SCULLY: leise Wir werden dich hier herausholen.

MULDER: Und wieso? Ich bin ein schuldiger Mann.

WACHMANN: Die Zeit ist um. Also los.

MULDER: Äh ... entschuldigt mich.

Mulder verlässt Scully, dort, wo sie steht, dreht ihr seinen Rücken zu und bewegt sich zu seinem Platz vor dem Fenster zurück. Er schaut nicht zurück. Scully bleibt mit einem verletzten und besorgten Gesichtsausdruck zurück. Sie bleibt dort mehr als nur einen Moment stehen und starrt auf Mulders Rücken

Skinner dreht sich um, um den Raum zu verlassen. Scully folgt ihm hinaus. Als sie die Tür erreicht, dreht sie sich noch einmal um, um Mulders Rücken zu sehen. Er hat sich nicht bewegt und er schaut ihr nicht nach.

Ohne eines weiteren Wortes verschwindet Scully mit Skinner.

Die Wache hält für Scully und Skinner die Tür auf und hält ein wachsames Auge auf Mulder.

Mulder nimmt eine gedankenversunkene, stehende Haltung an, seine Hand bedeckt teilweise seinen Mund, als er mit seiner unteren Lippe spielt.

MULDER: (flüsternd) Ich verstehe nicht. Wieso helfen Sie mir?

Direkt vor Mulder stehend befindet sich Krycek.

KRYCEK: Weil Sie das nicht alleine machen können.

WACHMANN: [Na los,] auf gehts.

Die Wache greift nach Mulders Schultern. Mulder erschrickt. Als er zurückschaut, ist Krycek verschwunden.

Die Wache holt Mulder wieder aus der Zelle.


BÜRO DES STELLVERTRETENDEN DIREKTOR SKINNER


Tag. Skinner ist am Telefon in seinem Büro, um mehr Informationen über Mulders Situation zu erhalten. Scully ist anwesend, zusammen mit Doggett und Reyes.

DOGGETT: Sie haben ihn gesehen? Mulder?

REYES: Die haben ihn wegen Mordes angeklagt?

SCULLY: Und sie haben ihn glauben lassen, dass er es getan hat.

DOGGETT: Wen hat er umgebracht?

SCULLY: Knowle Rohrer.

DOGGETT: Knowle Rohrer ? Das kann nicht sein. Ich habe Knowle Rohrer sterben sehen.

REYES: Er kann nicht sterben. Knowle Rohrer ist ein Supersoldat.

Skinner beendet das Telefongespräch.

SKINNER: Mulder umging die Sicherheitsvorkehrungen in einer Einrichtung, die als Mount Weather bekannt ist - ein Ort, an dem angeblich unsere sogenannte "Schattenregierung" tätig ist.

REYES: Was ist mit der Mordanklage?

SKINNER: Dreißig Regierungsmitarbeiter sind dazu bereit, auszusagen. Sie beobachteten Mulder, wie er einen Militäroffizier in den Tod riss.

DOGGETT: Den Mann getötet hat, der nicht getötet werden kann?

Doggetts Worte klingen bedrohlich in den Raum. Scully bleibt für einen Moment still. Sie schaut zu Doggett und fällt eine Entscheidung. Ohne eines Wortes geht sie an Doggett vorbei, hinaus aus dem Büro.

DOGGETT: Wohin gehen Sie?

Scully dreht sich um.

SCULLY: Gnade bei dem Oberen für uns erbitten.

Doggett, Reyes und Skinner sind sprachlos. Die Tür schließt sich hinter ihr.


USMC GEFÄNGNISBASIS
QUANTICO, VIRGINIA


Tag. Büro von General Mark A. Suveg. Kersh klopft an die verschlossene Tür.

GENERAL MARK A. SUVEG: Kommen Sie herein.

Kersh tritt ein und nähert sich dem Mann, der hinter dem Schreibtisch sitzt.

GENERAL MARK A. SUVEG: Deputy Director Kersh. Ich habe gerade meine Notizen über diese ganze Sache überflogen. Bitte, setzen Sie sich.

KERSH: Danke sehr.

GENERAL MARK A. SUVEG: Wir beide haben ein Problem mit diesem Mann von Ihnen, Agent Mulder.

KERSH: Mulder ist ein ständiges Problem für das FBI. Aber bisher nie so ein ernstes.

GENERAL MARK A. SUVEG: Das kann man wohl sagen ...

KERSH: unterbrechend Ich wurde von einer Agentin gebeten,... Mulders engste Mitarbeiterin, das Militärgericht um Gnade zu bitten, Mulder aufgrund seines guten Charakters eine faire Chance zu geben.

GENERAL MARK A. SUVEG: Sie haben die Anklagepunkte überprüft, richtig?

KERSH: Ja. Es gibt eine Mordanklage.

GENERAL MARK A. SUVEG: Das würde für die Marines schlecht aussehen und fast noch schlechter für das FBI. Worauf wird Mulder plädieren?

Kersh zuckt mit seinen Schultern und schüttelt den Kopf.” Er weiß es nicht.'

GENERAL MARK A. SUVEG: Sie wollten eine Chance haben, dieses durcheinander aufzuräumen, Mr. Kersh und ich werde sie Ihnen geben. Und dem FBI.

KERSH: Wie?

GENERAL MARK A. SUVEG: Eine faire Anhörung für Ihren Agenten von seinen eigenen Leuten. Ihr Staatsanwalt, Ihre Richter. Gehalten in meinem Gerichtssaal.

KERSH: Das kann nicht legal sein. Warum machen Sie das?

GENERAL MARK A. SUVEG: Ich möchte ein Urteil. Einen Schuldspruch. Dieser Mann Mulder hat sich eine Menge Feinde gemacht. Er ist auf einem Kreuzzug. Und viele Leute mögen diesen Kreuzzug nicht.

Kersh schüttelt seinen Kopf zu einem Nein.

KERSH: Ich kann das nicht tun.

GENERAL MARK A. SUVEG: Oh, Sie werden es tun, Deputy Director. Sie und ich wissen, dass es jetzt Mächte innerhalb der Regierung gibt und ein Mann würde ein Narr sein, nicht zu gehorchen.

Kersh erkennt eine Drohung, wenn er eine hört.


MULDERS GEFÄNGNISZELLE


Die Wache öffnet die Zellentür für Scully und Skinner. Das ist eine andere Zelle. Eine dunklere Zelle. Es gibt ein sehr kleines und sehr hoch gelegenes Fenster. Mulder steht vor dem Fenster und sieht in das höher gelegene Licht. Sein Rücken zeigt zu der Tür.

Die Wache schließt die Tür. Er bleibt draußen.

SCULLY: Mulder.

Mulder dreht sich langsam um. Er bewegt sich vom Licht weg und ein kleines bisschen näher zu Scully und Skinner. Er hat einen merkwürdigen Gesichtsausdruck.

SCULLY: Mulder!

Mulder schnüffelt die Luft um ihn herum. Er fixiert seinen Blick nur auf Scully und sagt ...

MULDER: Ich habe schon gerochen, dass Sie kommen, Clarice.

Scully und Skinner schauen ein wenig fassungslos. Scully wirft einen unsicheren Blick zu Skinner. Mulder gibt ein Glucksen und ein Lächeln von sich. Scully atmet tief ein, weil sie wieder einmal Mulders exquisitem Sinn für Humor ausgesetzt ist.

SCULLY: Oh, mein ...

Scully scheint nicht sehr amüsiert zu sein. Sie hat sich auch nicht näher auf Mulder zu bewegt. Sie bleibt, wo sie ist, seit sie in die Zelle kam, ein ganzes Stück von Mulder entfernt, mit Skinner zwischen ihnen.

SCULLY: Verdammt noch mal, Mulder. Es ist nicht lustig, wie du dich aufführst.

MULDER: Nein, das ist lustig.

Mulder fixiert Scully mit einem Blick und fängt an schnellen Schrittes auf sie zuzugehen.

MULDER: Es ist nicht lustig, was sie mit einem machen, der sich nicht auf diese Rolle festlegt.

Mulder klingt nun, wie früher.

Mulder greift nach Scully, umfasst ihren Hinterkopf mit beiden Händen und zieht sie zu sich. Mulder küsst Scully genüsslich, sich Zeit nehmend, seine Daumen streicheln zärtlich ihre Wange. Scully langt nach ihm und berührt Mulder. Das ist die Wiedervereinigung, die beide brauchen. Mulder schlingt seine Arme um Scully, sie noch mehr zu sich ziehend, ohne den Kuss zu unterbrechen. Sie umarmen sich in ihrer Leidenschaft für einen Moment jetzt, und danach halten sie sich einfach.

Skinner steht nahe bei ihnen, seine Augen abwendend, um ihnen etwas Privatsphäre zu gewähren, so weit ihm das möglich ist.

Mulder und Scully ziehen sich voneinander zurück. Mulder wendet sich humorvoll an Skinner.

MULDER: Kommen Sie her, Sie großer, kahler, schöner Mann.

SKINNER: Das Einzige, was Sie küssen werden, Mulder, ist ihr süßer Arsch, der auf Wiedersehen sagt, mit dem Ärger, in dem Sie stecken.

MULDER: Ah-hah, ich habe das sozusagen nach der fünfzigsten Gehirnwäsche verstanden.

Mulder rückt noch etwas näher zu Scully, er hält ihre Hand und hebt sie hoch zu seinen Lippen.

SCULLY: Mulder, warum tun die dir das an?

MULDER: Sie denken, dass sie mich für meinen Prozess vorbereiten. Für meine Aussage.

SKINNER: Ihre Aussage wird nicht das Thema sein. Nicht mit dem Fall, den die gegen Sie aufbauen.

MULDER: Nicht aufbauen. Zusammenbasteln.

SKINNER: Ja, ich glaube, Sie verstehen die Schwere der Anklage nicht. Das ist kein routinemäßiges Schlag auf die Pfote. Sie stehen vor Gericht und es geht um Ihr Leben.

MULDER: Mein Prozess ist eine ausgemachte Sache. Was sie wirklich wollen, ist, dass ich meine Schuld zugebe und ihnen helfe. Was hier wirklich vor Gericht steht, ist die Wahrheit.

SCULLY: Mulder, die sagen, dass du einen Mann umgebracht hast.

MULDER: Können sie eine Leiche vorweisen?

Weder Scully noch Skinner antworten. Scully schaut hinüber zu Skinner.

MULDER: Sie könne keine Leiche vorweisen, weil man keinen Mann töten kann, der nicht sterben kann.

SKINNER: Egal, Leiche oder nicht, sie haben 30 Zeugen von einer Regierungseinrichtung, die bereit sind, gegen Sie auszusagen.

SCULLY: Mulder, wir besorgen dir den besten Anwalt.

Mulder lächelt und stößt ein Lachen aus.

MULDER: Würden Sie einen Mann, der an Außerirdische glaubt, gegen das FBI und das Militär verteidigen? Das wird nie passieren. Skinner kann mich verteidigen.

SKINNER: Ich kann Sie nicht verteidigen.

MULDER: Sie kennen all die Fakten, die Details, die ganze Regierungsverschwörung. Mulder schaut zu Skinner. Und wichtiger als das, ich vertraue Ihnen.

Skinner ist fassungslos und schweigt angesichts des Gewichts von Mulders völligem Vertrauen in ihn ... von Mulders Bereitschaft, sein Leben in Skinners Hände zu legen.

SCULLY: Mulder ...

MULDER: Die können mich nicht vor Gericht stellen, ohne sich selbst zu entlarven. Ich weiß, was ich tue.

Die drei sind für einen Moment still. Die Zellentür öffnet sich. Doggett und Reyes treten ein.

MULDER: Hui, jetzt ist es eine Party.

Doggett hält in der Zelle an und schaut zu Mulder. Die zwei Männer schauen sich an.

DOGGETT: Agent Mulder.

SCULLY: Was ist los?

REYES: Wir haben mit dem wenigen, was wir haben, gearbeitet, aber das Militär hat sich gerade wieder gemeldet.

DOGGETT: Sind Sie dafür bereit? Ich weiß, dass es unmöglich ist, aber die sagen, sie haben Knowle Rohrers Leiche.

Sie alle wissen, dass das eine Lüge ist. Ihnen steht ein harter Kampf bevor.


Mulders Zelle
7:12 AM


Mulder liegt auf dem Boden der Zelle. Er trägt den orangefarbenen Overall. Der entfernte Klang von Fußschritten kommt von der Seite näher. Eine sanfte, vertraute Hand berührt seine Schulter, um ihn zu wecken.

SCULLY: Mulder, ich bin es.

MULDER: Ist es Zeit zu gehen?

SCULLY: Nein. Deswegen bin ich hier.

Mulder richtet sich auf und gähnt.

SCULLY: Mulder, du musst mit mir reden. Vertrau dich mir an... oder wir werden verlieren.

MULDER: Wir können nicht gewinnen, Scully. Wir können nur hoffen, kämpfend unterzugehen.

SCULLY: Du machst mir angst. Mulder, ich fürchte mich so sehr, dass ich dich gerade zurückbekommen habe und dich nun wieder verliere.

MULDER: Ich weiß, was ich tue.

SCULLY: Nun ... was immer du auch tust ... Du hast keine Vorstellung davon, wie viel schon verloren ist ... Was ich tun musste ...

MULDER: Ich weiß. Skinner hat es mir erzählt.

Scully fängt an zu weinen.

SCULLY: Unser Sohn, Mulder ... Ich habe ihn weggegeben.

Mulder schließt Scully in seine Arme, versuchend sie zu trösten, sich von ihr trösten zu lassen.

SCULLY: Unser Sohn. Ich habe solche Angst, dass du mir nie vergeben könntest.

MULDER: Ich weiß, dass du keine Wahl hattest. Ich habe euch beide so sehr vermisst.

SCULLY: Gott, wo bist du gewesen? Wo hast du dich versteckt?

MULDER: In New Mexico.

Mulder begräbt sein Gesicht in Scullys Schulter.

SCULLY: Was hast du gemacht?

MULDER: Nach der Wahrheit gesucht.

Mulder lacht, weil der Satz absurd klingt. Scully lacht auch leise. Sie presst ihre Lippen auf ihn.

SCULLY: Du hast etwas gefunden, nicht wahr? Huh?

Scully zieht sich von ihm zurück, um in seine Augen zu schauen.

SCULLY: Was hast du gefunden?

MULDER: Ich kann es dir nicht sagen.

SCULLY: Du hast etwas in dieser Einrichtung gefunden? Das ist es, was du getan hast, richtig? Mulder, was hast du dort gefunden?

MULDER: Scully, ich kann es dir nicht sagen.

SCULLY: Das ergibt keinen Sinn.

MULDER: traurig Du musst mir vertrauen, Scully. Ich weiß Dinge. Es ist besser, dass du sie nicht kennst.


DER GERICHTSSAAL


Eine Tür öffnet sich in dem leeren Raum, wo die Gerichtsverhandlung stattfinden wird. Skinner kommt mit einer Aktentasche herein. Er steht für einen Moment in der Mitte des Raumes, dreht sich dann weg, um seinen Tisch herzurichten.

Von der Seite kommt ein Mann in den Raum, der nach ihm ruft. Es ist Special Agent Kallenbrunner.

KALLENBRUNNER: Assistant Director Skinner.

KALLENBRUNNER: Special Agent Kallenbrunner. Ich werde die Anklage übernehmen. Ich komme vom Büro aus L.A..

SKINNER: Wie haben Sie dieses Mandat bekommen?

KALLENBRUNNER: Ich war Staatsanwalt in D.C. Bevor ich mich dem FBI angeschlossen habe. Und Sie?

SKINNER: Das ist eine gute Frage.

Kallenbrunner nimmt am Tisch gegenüber Skinners Platz.

Die Seitentür öffnet sich und das fünfköpfige "Geschworenengremium" kommt herein. Sie werden von dem Toothpick Man angeführt, gefolgt von einem unbekannten Mann, Kersh, und zwei weiteren Männern, die wir nicht kennen. Insgesamt sitzen fünf Männer in der Jury. Sie alle tragen Mappen bei sich. Nachdem alle Männer hineingegangen sind, wird die Seitentür von einem Wachmann geschlossen. Die Jury setzt sich. Nur Kersh bleibt stehen.

KERSH: Bringen Sie den Angeklagten herein. Die Sitzung ist eröffnet.

Die Hintertür öffnet sich und Mulder kommt von einer Wache, begleitet herein. Er ist immer noch mit seiner orangefarbener Gefängniskleidung bekleidet. Er ist nicht gefesselt.

KERSH: Mr. Kallenbrunner, Sie dürfen fortfahren.

KALLENBRUNNER: Ich habe keine Zeugen aufzurufen. Ich werde dem Gericht jedoch die beeidigten Aussagen von 30 Männern und Frauen vorlegen, die das Verbrechen gesehen haben.

KERSH: Assistant Director.

SKINNER: Ich beantrage, dieses Verfahren abzuweisen, da es die Rechte des Angeklagten auf ein faires Verfahren verletzt. Ich bin kein Anwalt. Sie sind kein Richter. Dies ist kein Gericht.

KERSH: Dann beantrage ich, den Prozess zu verschieben. Meine Hauptzeugin, Marita Covarrubias, arbeitet für die Vereinten Nationen und ich kann sie nicht ausfindig machen. Und ich habe keine Hilfe von der US-Regierung erhalten, sie zu finden.

KERSH: Ich muss dieses Gesuch ablehnen. Haben Sie einen anderen Zeugen, Mr. Skinner?

SKINNER: Ich werde eine Zeugin aufrufen, aber ich tue dies nur unter Protest.

KERSH: Die Urteile und Beschlüsse des Gremiums sind souverän, Mr. Skinner. Es gibt keine Aufzeichnung.

SKINNER: Wie bitte? Das ist kein Geheimtribunal. Wie Sie mir freundlicherweise mitgeteilt haben, ist die ein Gerichtssaal.

KERSH: Ein militärischer Gerichtssaal, Mr. Skinner.

MULDER: zu Skinner Es ist in Ordnung. Versuchen Sie es.


GERICHTSSAAL


Scully sitzt alleine vor den "Geschworenen".

SKINNER: Bitte nennen Sie dem Gericht Ihren Namen.

SCULLY: Mein Name ist Dana Katherine Scully. Ich wurde vor neun Jahren den X-Akten zugewiesen, um Agent Mulder auszuspionieren, dessen Methoden das FBI misstraute.

SKINNER: Zugeteilt, nicht nur als ein Agent, sondern auch als Ärztin. Eine Wissenschaftlerin. Und als eine ernste Wissenschaftlerin fingen Sie an, an Agent Mulders Theorien zu glauben.

Szenen werden gezeigt, während Scully spricht:

SCULLY: Ich kam zu der Überzeugung, dass außerirdisches Leben existiert und es eine Verschwörung innerhalb der Regierung gibt, die versuchte dessen Existenz geheim zu halten.

SKINNER: Der Beweis war überwältigend. Er war sogar wissenschaftlich unbestreitbar.

SCULLY: Ich glaube, wie auch viele respektierte Wissenschaftler, dass Leben vor Millionen von Jahren mit einem Meteor oder einem Gestein vom Mars zur Erde kam.

Eine Szene von einem Meteor, der auf die Erde fällt, wird gezeigt.

SKINNER: Also, Sie sagen, dass Leben - Menschenleben - sozusagen außerirdisch ist.

KALLENBRUNNER: Einspruch. Was hat dieser Unsinn mit Mulders kaltblütigen Mord an einem Mann zu tun?

SKINNER: Agent Scully wird beweisen, dass es eine Verschwörung der Regierung gibt, um die Existenz außerirdischen Lebens zu leugnen.

KERSH: Sie sind nicht hier, um Regierungsverschwörungen aufzudecken, Mr. Skinner. Sie sind hier, um Fox Mulder zu verteidigen.

SKINNER: Und ich versuche, genau das zu tun.

KERSH: Es ist Ihr Fall, Mr. Skinner.

SKINNER: Also schlug ein Meteor auf die Erde, aber in den biologischen Bausteinen war noch etwas anderes - ein Alien-Virus.

Szenen werden gezeigt, während Scully spricht:

  • aus dem ersten ersten Kinofilm: Höhlenmensch wird vom schwarzen Öl infiziert.
  • aus dem ersten Kinofilm: Außerirdischer reift in einem mit dem Virus infizierten Menschen.

SCULLY: Ich glaube, dass es einen Virus gab, der hier prähistorisch gedieh. Ich glaube, dass dieser Virus den frühen Menschen infizierte und seine Physiologie veränderte.

SKINNER: Ihn in etwas anderes verwandelt.

SCULLY: In eine außerirdische Lebensform.

SKINNER: Und was geschah mit diesen Außerirdischen?

SCULLY: Sie starben in der letzten Eiszeit vor 35,000 Jahren.

SKINNER: Und das Virus?

SCULLY: Es ruhte unterirdisch, bis es wieder an die Oberfläche gelang, während unserer jetzigen geologischen Periode.

SKINNER: Und die Regierung weiß Bescheid davon?

Szenen werden gezeigt, während Scully spricht:

  • neu Zeitungsausschnitt von der "Daily Record"

TITELSCHLAGZEILE: "AAF erbeutet fliegende Untertasse auf einer Ranch in Roswell"
KLEINERE SCHLAGZEILE 1: Sicherheitsrat pflastert Weg für Gespräche zur Waffenminderung
KLEINERE SCHLAGZEILE 2: Keine Details von fliegender Scheibe aufgedeckt

  • Foto von fliegender Scheibe
  • MEMO, das folgendes sagt:

GEHEIM 141445? APR 76 STAFF
CFTE DCD / geschwärzt
AN: PRIORITÄT DCD/HAUPTQUARTIER.
ATTN: geschwärzt
VON: DCD / geschwärzt
BETREFF: FALL geschwärzt - UFO NACHFORSCHUNG
REF 1: DCD/HAUPTQUARTIER 14556
2: FORM 6JF DATIERT AUF 9. APRIL 1976, UFO STUDY
1. DER VOLLSTÄNDIGE NAME DER QUELLE LAUTET geschwärzt ER IST BESCHÄFTIGT ALS geschwärzt)

SCULLY: Die Regierung bekam von diesem Virus erstmals 1947 mit, als ein UFO in Roswell, New Mexico abstürzte.

SKINNER: Ein UFO-Absturz setzte ein Virus frei?

Szenen werden gezeigt, während Scully spricht:

  • aus 4X10 Tunguska Teil 2: Öl breitet sich in alle Richtungen, nachdem eine Bombe explodiert ist. Mulder schafft es gerade noch, sich in Sicherheit zu bringen.
  • aus dem Kinofilm: das schwarze Öl bewegt sich am Boden.
  • aus dem Kinofilm: das schwarze Virus infiziert Stevie.
  • aus 3X15 Der Feind Teil 1: Krycek wird vom schwarzen Öl infiziert.
  • aus 8ABX16 Sie kommen: die mit dem schwarzen Öl infizierten Ölarbeiter.)

SCULLY: Das Virus gedieh unterirdisch in Erdölvorkommen. In schwarzem Öl. Es hat Empfindungsvermögen. Es kann denken. Es hat die Fähigkeit zu kommunizieren und es hat mit den UFOs kommuniziert.

SKINNER: Und auch das weiß die Regierung.

Scully dreht sich, um zu Mulder zu schauen.

Szenen werden gezeigt, während Scully spricht:

  • aus 4X07 Gedanken des geheimnisvollen Rauchers: Der Raucher und der Mann mit der tiefen Stimme stehen nebeneinander und schauen durch ein Fenster auf etwas, das an einem Lebenserhaltungssystem angeschlossen ist
  • aus 4X07: Mann in Gasmaske drückt eine Tür auf.
  • aus 4X07: Ein Außerirdischer, der an Lebenserhaltungssystem angeschlossen ist.

SCULLY: In Roswell bargen sie Aliens aus dem Raumschiffwrack. Sie bargen außerdem verschiedene Alien-Technologie und aus deren Datenbanken erfuhren sie von dem außerirdischen Plan, die Erde "neu zu besiedeln".

KERSH: Führt das alles zu etwas?

MULDER: Ja. Der Vernichtung der Menschheit.

KERSH: Ich werde Sie nur einmal warnen, Agent Mulder.

Mulder dreht sich um und sieht Scully an. Er hat ein leicht albernes Lächeln im Gesicht.

SKINNER: Und was machte die Regierung mit dieser ... Information einer außerirdischen Übernahme?

SCULLY: Sie behielten es als dunkles Geheimnis für sich. Wenn es herausgekommen wäre, hätte es eine wilde Panik gegeben.

KERSH: Mr. Skinner, sind wir fertig?

SKINNER: Nein. Da ist noch die Sache mit Agent Scullys eigener Entführung im Jahr 1994.

KERSH: Entführung durch wem?

Szenen werden gezeigt, während Scully spricht:

  • Licht bewegt sich schnell am Himmel Abblende zu weiß
  • aus 2X08 An der Grenze: Scully auf einem Untersuchungstisch
  • aus 2X08': Scullys Augen öffnen sich Nahaufnahme
  • aus 2X08: Maschine berührt Scullys Nabel und füllt diesen mit irgendetwas. Scullys Bauch bläht sich auf. Wird größer und dehnt sich.
  • aus 4X15 Memento Mori: Mulder entdeckt Becken, gefüllt mit grüner Flüssigkeit und Körpern darin.
  • aus 4X15: Mulder steht neben Kurt Crawford, der mit seiner Hand das kondensierte Wasser am Glas des Beckens wegwischt, um den dort befindlichen ausgewachsenen Klon besser zu sehen.)

SCULLY: Indem das Militär mit den Verschwörern innerhalb der Regierung zusammenarbeitet, um eine Rasse von Alien/Mensch-Hybriden zu entwickeln, die die Aliens als Sklavenrasse nutzen würden.

SKINNER: Danke, Agent Scully. Ihre Zeugin, Mr. Kallenbrunner.

Kallenbrunner steht auf.

KALLENBRUNNER: All diese herumlaufenden E.T.s ... es ist schwer diesen außerirdischen Absichten ohne Notizzettel beizukommen. Ich selber habe noch nie ein Alien gesehen. Können wir einen als Zeugen aufrufen?

SCULLY: Sie scherzen.

KALLENBRUNNER: Nein, das tue ich nicht. Ich würde gerne Beweise sehen.

SCULLY: Es gibt die Marsgesteine ...

KALLENBRUNNER: Nein. Ich brauche etwas Gutes. Etwas Unglaubliches. Etwas richtig cooles.

SCULLY: Ich weiß nicht, was Sie meinen.

KALLENBRUNNER: Nun, was ich meine, ist, dass Sie keinen Beweis für ein Wort haben, das Sie uns gerade erzählt haben. Scully ist still. Agent Scully, stimmt es nicht, dass Sie und Mulder ein Liebespaar waren und Sie schwanger wurden und sein Kind der Liebe bekamen?

SKINNER: Einspruch!

KALLENBRUNNER: Danke. Der nächste Zeuge.

Scully dreht sich zu Mulder. Mulder schüttelt schwach seinen Kopf, "nein" und formt mit dem Mund, dass es okay ist. Scully steht langsam auf und verlässt den Zeugenstand.


GERICHTSSAAL


Die Tür öffnet sich. Jeffrey Spender erscheint und geht entschlossen zum Zeugenstand. Jeffrey Spender sieht furchtbar, so wie in der Episode 9ABX17 Zum Wohle des Kindes. Kallenbrunner sieht geschockt aus, als er ihn sieht. Kersh, Spender wiedererkennend, schaut auf den Boden, ein bisschen beschämt. Jeffrey Spender nimmt Platz.

Das muss Mulders erster Blick auf Jeffrey Spender seit 6ABX12 Ein Sohn sein. Er schaut etwas erstaunt aus. Jeffrey Spender dreht sich um, um Mulder zu sehen. Mulder nickt Spender zu. Spender nickt zurück.

(mercys Kommentar: Das stimmt nicht. Es ist nicht Mulders erster Blick auf Jeffrey Spender, seit EIN SOHN, siehe die Folge WILLIAM aus der 9. Staffel.)

SKINNER: Können Sie uns Ihren vollständigen Namen nennen?

JEFFREY SPENDER: Jeffrey Frank Spender.

SKINNER: Mr. Spender, ich weiß, Sie haben Mr. Kallenbrunner nicht gehört, aber er macht sich gerne über die X-Akten lustig. Sie arbeiteten selber an den X-Akten.

JEFFREY SPENDER: Ja, vor drei Jahren.

SKINNER: Bis Sie im Büro der X-Akten angeschossen wurden. Angeschossen von Ihrem Vater.

'(Szenen werden gezeigt, während Skinner spricht:

  • aus 6ABX12 Ein Sohn: der Krebskandidat zielt eine Pistole in Gesichtshöhe auf Jeffrey Spender und die Waffe feuert weiße Abblende)

SKINNER: Darf ich Sie höflichst darum bitten, dem Gericht genau zu erklären, wer Ihr Vater war?

JEFFREY SPENDER: Er führte die Regierungsverschwörung an, um die Existenz von Außerirdischen auszunutzen.

KALLENBRUNNER: Einspruch. Es wurden hier keine Beweise für eine Regierungsverschwörung vorgebracht.

KERSH: Ich stimme Mr. Kallenbrunner zu. Ich verstehe nicht, wohin das führen soll.

SKINNER: Wenn ich diese Verschwörung beweisen kann, wird es Mulders Aktionen rechtfertigen und Sie keine andere Wahl haben, als ihn freizusprechen.

KERSH: drohend Ich hoffe, dass dies nicht die Basis Ihrer Verteidigung ist, Mr. Skinner.

Sie ist es. Skinner schaut unschlüssig. Er blickt zu Mulder. Mulder sieht nicht besorgt aus. Skinner seufzt und wendet sich wieder Jeffrey Spender zu und macht weiter.

SKINNER: Sie stehen in Beziehung zu Agent Mulder, nicht wahr, Mr. Spender?

Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

JEFFREY SPENDER: Er ist mein Halbbruder. Seine Mutter hatte eine Affäre mit meinem Vater.

SKINNER: Und er hat das nie gewusst. Nicht, bis er Sie beim FBI traf.

Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

  • aus 2X25 Anasazi: der Krebskandidat raucht und Bill Mulder nimmt einen Drink an einem runden Tisch auf einer Veranda zu sich. Sie unterhalten sich. Nahaufnahme von Bill Mulder.
  • aus 2X25: Mulder spricht mit Scully per Mobiltelefon im Eisenbahnwaggon, nachdem er gerade den Berg von versteckt gebliebenen, verschütteten Skeletten entdeckt hat.
  • aus 2X25: Bill Mulder durchwühlt seinen Medizinschrank auf der Suche nach ein paar Tabletten in seinem Badezimmer. Er schließt die Schranktür und im Spiegel wird, der hinter ihm in der Wanne stehende, Alex Krycek im Spiegel sichtbar.
  • aus 2X25: Mulder öffnet die Badezimmertür und findet seinen erschossenen Vater auf den Boden vor.

JEFFREY SPENDER: Er wusste nicht, dass sein Vater und meiner bei der Alien-Verschwörung dabei waren. Sein Vater war ein widerwilliges Mitglied. Als Agent Mulder begann, die Wahrheit über diese Verbindung zu verstehen, ließ mein Vater seinen Vater von einem Auftragsmörder namens Alex Krycek umbringen.

SKINNER: Er tötete ihn, um ihn zum Schweigen zu bringen?

Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

Name: Mulder, Samantha Ann; Geburtsdatum: 11/21/65; I.D. 378671. Scully steht neben Mulder. Mulder zieht das Aktenetikett ab und bringt darunter seinen eigenen Namen in der Akte zum Vorschein Name: Mulder, Fox William; Geburtsdatum: 10/13/61; I.D. 292544]

JEFFREY SPENDER: Mulders Vater lebte sein Leben in Schande. Nicht wegen der Verschwörung, sondern für eine schreckliche Entscheidung, die er traf.

SKINNER: Agent Mulders Schwester zu involvieren.

Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

JEFFREY SPENDER: Die Außerirdischen misstrauten ihren menschlichen Kollaborateuren. Mitglieder der Verschwörung mussten Familienmitglieder als menschlichen Faustpfand übergeben.

SKINNER: So, hat Mulders Vater Mulders Schwester hergegeben. Seine eigene, acht Jahre alte Tochter.

Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

  • aus 2X01 Kontakt: Ein helles, weißes Licht scheint durch eine Tür mit einer dünnen unbekannten Figur, 'vermutlich ein Außerirdischer'
  • aus 2X01: Ein junger Fox Mulder in seinem New York Knicks Basketball-Trikot dreht sein Kopf Richtung helles Licht.
  • aus 2X01: Eine junge Samantha Mulder schwebt in einem hellen orange-roten Lichtstrahl aus dem Fenster
  • Eine Nahaufnahme von einem jungen erwachsenen Fox Mulder beim FBI.
  • aus 2X07 Drei: Plastikhüllen verdecken stillgelegte Aktenschränke voller X-Akten.

JEFFREY SPENDER: Mulder war Zeuge, als seine Schwester von Außerirdischen entführt worden ist. Es verfolgte ihn ohne Ende. Darum verfolgte er die X-Akten.

SKINNER: Was wurde aus ihr? Samantha?

Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

  • aus 7ABX11 Sternenlicht: Mulder und Harold Piller.
  • aus 7ABX11: Nahaufnahme eines alten Zementblockes am Wegesrand mit zwei Kinderhandabdrücken mit dem Namen "Samantha" und Jeffrey dazwischen.

JEFFREY SPENDER: Sie kehrte zurück. Sie wurde nach Kalifornien geschickt, wo wir zusammen waren. Sie wurde viele mehrere Male entführt und durchlitt schreckliche Tests.

Mulder hat einen unglaublich traurigen Gesichtsausdruck, als er an Samantha denkt.

SKINNER: Mulder verbrachte Jahre damit, sie zu suchen... Einige Male dachte er, dass er sie gefunden hatte, aber er wurde hereingelegt.

(Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

  • aus 2X17 Die Kolonie Teil 2: Samantha Mulder Klone in Massen. Nahe bei Mulder. Zwei weitere Samantha Mulder Klone. Eine in weißem Laborkittel und die andere mit einer braunen Jacke und Hose bekleidet.

JEFFREY SPENDER: Samantha war Teil eines Klonexperimentes, von der Verschwörung durchgeführt. Sie selbst starb 1978.

(Szene:

  • aus 7ABX11 Sternenlicht: Die Erscheinung einer jugendlichen Samantha läuft auf Mulder zu, erreicht ihn und schlingt ihre Arme um ihn.)'

SKINNER: Durch die Hand Ihres eigenen Vaters.

JEFFREY SPENDER: Als ich zum FBI kam, um dort zu arbeiten, wusste ich nichts von den Verbrechen meines Vaters. Als ich mich gegen ihn auflehnte, erschoss er mich.

Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

  • Rückblende aus 9ABX17: Eine subkutane Injektion in seinen Nacken. Ein nackter Jeff Spender in einem Teststuhl in einem sterilen Raum mit einem Untersuchungslicht über ihm und drei Männer in Laborkitteln um ihm herum. Ein Mundschutz. Ein Mann in einer schwarzen Maske und Laborkittel. Eine subkutane Injektion in seinen Nacken. Eine Hand hält gegen den Widerstand. Ein Fenster.

JEFFREY SPENDER: Als ich nicht starb, setzte er mich den gleichen schrecklichen Tests aus.

SKINNER: Ihr Zeuge.

Der Raum ist still. Skinner geht zurück zu seinem Platz und setzt sich hin.

KALLENBRUNNER: Mr. Spender, es tut mir leid, was Sie alles erdulden mussten. Ich bin sicher, dass keiner von uns sich ernsthaft vorstellen kann, wie das gewesen sein muss. Ihr Vater müsste zur Rechenschaft gezogen werden.

'(Szenen werden gezeigt, während Spender spricht:

  • aus 7ABX22 Alles beginnt in Oregon: Krycek stößt den am Rollstuhl gefesselten Raucher die Treppe hinunter, während [[Marita]] neben ihm stehend zusieht. Der Raucher und der Rollstuhl fallen die Treppen hinunter. Der Raucher bleibt regungslos am Boden liegen.

JEFFREY SPENDER: Ich glaube, mein Vater ist tot.

KALLENBRUNNER: Mr. Spender, Sie sind hier, um für den Charakter von Agent Mulder zu sprechen. In Berichten, die Sie als FBI Agent anfertigten, beschrieben Sie Mulder als "arrogant", "schwierig" oder "ein Kontrollfreak, der von seinen Kollegen nicht gemocht wird".

JEFFREY SPENDER: Diese Berichte wurden geschrieben, bevor ich die Wahrheit erfuhr.

Szene wird gezeigt, während Spender spricht:

  • aus 5X20: Mulder attackiert Spender, während er eine leere Packung Morley's in seinen Händen hält.)

KALLENBRUNNER: Dieser Bericht nennt ihn "labil, anfällig für Gewaltausbrüche". Ich habe den Bericht hier, falls Ihre Erinnerung aufgefrischt werden muss.

Jeffrey Spender dreht sich langsam, um zu Kallenbrunner zu schauen.

KALLENBRUNNER: Ich danke Ihnen, Mr. Spender.

Jeffrey Spender hat einen traurigen Blick voller Reue in seinem Gesicht.


WEED HOPE, NEW MEXICO


Tag. Ein langhaariger Mann fährt mit seinem Moped den Hügel hinauf auf einem alten, unwegsamen Untergrund in Richtung eines weit entfernten, abgelegenen Wohnwagens. Er parkt und betritt den Wohnwagen. Er sucht nach jemanden. Jemand sitzt im Raum nebenan. Die Person steht auf, als der junge Mann in den Wohnwagen kommt.

GIBSON PRAISE: Du hast was über Mulder herausgefunden. Du hast herausgefunden, dass er in Schwierigkeiten ist. Ich werde mich jetzt fertig machen.


MULDERS GEFÄNGNISZELLE


Scully geht den Flur entlang. Die Wache öffnet die Tür für sie. Sie geht hindurch, ohne zu stehenzubleiben.

Die Tür öffnet sich und Scully kommt herein. Mulder sitzt am Boden gegen die Wand gelehnt. Er ist in seinem orangefarbenem Gefängnisgewand und mit weißen Schuhen bekleidet. Scully bleibt vor ihm stehen. Die Tür schließt sich hinter ihr. Mulder sitzt immer noch und schaut hoch zu Scully.

MULDER: Ich weiß, was du möchtest und ich kann es dir nicht geben.

SCULLY: Lass sie einen Handel eingehen, Mulder. Schuldig für eine Strafminderung. Vielleicht werden sie darauf eingehen und sie werden dich hier herauslassen.

MULDER: Lieber sterbe ich, Scully.

SCULLY: Wie kannst du nur so etwas sagen? Wie kannst du nur so etwas sagen, Mulder, zu mir?

MULDER: Weil das größer ist, als du und ich. Das hier geht um alles, für das wir neun Jahre lang gearbeitet haben. Die Wahrheit, der wir beide so viel geopfert haben, um sie aufzudecken und preiszugeben.

Scully geht in die Knie vor Mulder. Sie ist nun auf Augenhöhe mit ihm.

SCULLY: Dann gib sie preis, Mulder! Betrete den Zeugenstand. Was auch immer es ist, das du zurückhält, geh in den Zeugenstand und treffe sie mit aller Macht.

MULDER: Ich kann nicht.

SCULLY: Warum?

MULDER: Ich kann einfach nicht.

SCULLY: Du sagst, dass das größer ist, als wir beide und vielleicht ist es so, aber wir sind es, die den Kampf kämpfen, Mulder, nicht du. Es sind du und ich. Das ist, wofür ich kämpfe, Mulder. Du und ich.

Mulder schüttelt seinen Kopf. Er kann nichts sagen. Er möchte, aber er kann nicht. Nicht ohne zu verraten, was er herausgefunden hat und er versucht, es von ihr fernzuhalten.

Scully steht auf und geht.

Mulder bleibt zurück in seiner Zelle mit seinem Schweigen.

X: Stehen Sie auf.

MULDER: Wer ist das? Wer ist da?

Aus den dunklen Schatten vor ihm tritt Mr. X heraus.

MULDER: Was machen Sie hier?

X: Deshalb bin ich hier, um Sie das zu fragen.

MULDER: Ich bringe die Wahrheit vor Gericht.

X: Welche Wahrheit? Wessen Wahrheit? Glauben Sie, dass diese Männer sie überhaupt hören werden?

MULDER: Die fürchten sich, sie zu hören.

X: Die haben keine Angst. Die haben zu viel Macht, um Angst zu haben. Das werden Sie noch erfahren, so wie ich es tat. Sie werden sterben, wenn Sie es erfahren.

MULDER: Ich habe davor keine Angst.

X: Es gibt eine Wahrheit, die selbst Sie sich jetzt nicht auszusprechen trauen, weil Sie wissen, dass es zwecklos ist.

MULDER: Nein. Weil ich mich weigere, sie zu akzeptieren.

X: Dann werden Sie Hilfe benötigen.

MULDER: Wie könnten Sie mir schon helfen?

X greift in die Innentasche seiner Jacke und zieht ein Stück Papier heraus und gibt es Mulder. Mulder öffnet es und liest das Handgeschriebene darauf:

Marita COVARRUBIAS
756 N. MAPLE
ANNAPOLIS, MARYLAND.

Als Mulder aufsieht, ist X verschwunden.


DOGGETTS HAUS


Nacht. Doggett sitzt auf seiner Couch. Er ist am Telefon.

DOGGETT: Sie sagten, dort könnte ich die Leiche finden, in Fort Marlene.

Pause als Doggett der Antwort zuhört.

DOGGETT: Richtig. weitere Pause der Name des Verstorbenen ist Knowle Rohrer, ehemaliger Marine, zuletzt angestellt beim Verteidigungsministerium.

Reyes steht in der Küche gegenüber und hört Doggett bei der Unterhaltung zu.

DOGGETT außerhalb des Bildes: Nein, ich möchte keinen Rückruf. Ich möchte mit Ihren Vorgesetzten... Leitung unterbrochen.

Reyes bemerkt einen vorbeiziehenden Schatten an Doggetts Küchenfenster.

Doggett schaut auf das Telefon in seiner Hand.

DOGGETT: Dieser Scheißkerl hat einfach aufgelegt!

REYES: Shhh!

Doggett steht auf, aber stoppt bei Reyes' Warnung. Eine Warnung, die er sehr ernst nimmt.

REYES: Da ist jemand in Ihrem Garten.

Doggett greift nach seinem Holster auf dem Kaffeetisch. Er holt seine Waffe heraus und geht zu Reyes.

DOGGETT: Wo ist er?

Reyes zieht ihre Waffe.

REYES: Er war an der Hintertür.

Beide gehen zur Hintertür, Doggett macht die Lichter in allen Zimmern aus, die sie passieren. Doggett schaut aus dem Küchenfenster und sieht den Schatten, als dieser das Fenster noch einmal passiert.

DOGGETT: Ich habe ihn gesehen. Er kommt herum.

Doggett und Reyes positionieren sich beide vor der Vordertür. Ihre Waffen bereit und auf das Schlimmste vorbereitet. Der Türknauf rüttelt. Doggett schaut zu Reyes, die nickt, dass sie bereit ist. Doggett greift hinüber und öffnet die Vordertür.

DOGGETT: Bleiben Sie da stehen, wo Sie sind! Ich bin Bundesagent! Hände hoch!

Die Schattenfigur hebt seine Hände hoch: Es ist eine junger, amerikanischer Ureinwohner. Doggett zieht ihn in das Haus und drückt ihn rasant gegen die Wand. Er filzt ihn schnell nach Waffen. Als er keine findet, dreht Doggett ihn um, um ihn anzusehen, seine Waffe direkt auf ihn gerichtet. Reyes steht an der Seite, ihre Waffe hat den jungen Mann immer im Visier.

DOGGETT: Wer bist du? Was schleichst du dich um mein Haus?

JUNGE: Ich wollte nicht gesehen werden. Ich wollte ihn nicht in Gefahr bringen.

DOGGETT: Von wem sprichst du?

JUNGE: Jemanden, der Mulder helfen möchte.

Doggett und Reyes schauen sich überrascht an.


GERICHTSSAAL


Tag. Mulder sitzt neben Skinner auf seinem Platz. Eine Frau nähert sich dem Zeugenstand. Sie setzt sich. Es ist Marita Covarrubias.

SKINNER: Nennen Sie Ihren vollständigen Namen für das Gericht.

MARITA: Marita Covarrubias.

SKINNER: Und Ihr ehemaliger Regierungstitel?

MARITA: Sondergesandte des Generalsekretariat der U.N.

SKINNER: Der Vereinten Nationen.

Szenen werden gezeigt:

  • aus 5X13 Cassandra Teil 1: Militärisches Personal in einer Reihe mit Friedenszeichen bedeckten Fahrzeugen der Vereinten Nationen. Aus einem Auto steigt Marita aus. Sie schließt die Autotür.

SKINNER: Eine Position, die Ihnen uneingeschränkten Zugang zu Ländern und deren Anführern auf der ganzen Welt gewährte. Ist das richtig?

MARITA: Ja.

Marita beantwortet die Frage wahrheitsgemäß. Sie sieht professionell aus, wie immer. Sie scheint etwas weicher und etwas verletzlicher, nicht mehr voll von ihrem Selbstbewusstsein der vergangenen Tage. Marita schaut nicht zu Mulder.

SKINNER: Wie haben Sie diese Macht genutzt?

MARITA: Im Grunde, um die Ziele einer geheimnisvollen Gruppe von Männern zu fördern, die sich selbst "das Syndikat" nannten.

SKINNER: Was waren deren Ziele?

MARITA: Ein Impfstoff gegen das außerirdische Virus zu entwickeln, bevor die Russen es taten.

SKINNER: Und wie machten die das?

(Szene wird gezeigt:

  • aus 4X09: Reihe von Männern, mit freiem Oberkörper in Gefängniskleidung, die unter Maschendraht auf einem Tisch festgehalten werden.)

MARITA: Durch die Tests an unschuldigen Bürgern aus aller Welt. Die Testpersonen wurden anhand ihrer DNS ausgesucht, die bei Pockenimpfungen ermittelt wurden.

SKINNER: Ohne Kenntnis der Testpersonen?

(Szene wird gezeigt:

  • aus 4X10: Ein Messer wird über einer offenen Flamme rot-glühenden erhitzt. Ein junger Mann hält das heiße Messer und nähert sich dem Mann, der Krycek am Boden festhält. Krycek versucht sich zu wehren. Die Männer halten ihn fest, während der junge Mann anfängt, Kryceks Arm grausam zu amputieren. Krycek schreit vor Schmerzen.
  • aus 4X10: Krycek in Vassily Peskows Anwesen in St. Petersburg, Russland, ein Teeei mit seiner linken Armprothese eintauchend.)

MARITA: Meistens. Einige entwickelten einen Verdacht. Ich sah Russen, die sich die Arme abschnitten, um nicht infiziert zu werden.

SKINNER: So wie sie es einen Amerikaner angetan haben, mit dem Sie ziemlich eng zusammen gearbeitet haben.

MARITA: Ja. Alex Krycek.

SKINNER: Glauben Sie an das Syndikat? An deren internationale Verschwörung?

MARITA: Nein. Ich wurde für meinen Zugang bezahlt.

SKINNER: Tatsache ist, dass Sie sie hassen.

MARITA: Ja. Darum half ich Agent Mulder, als er auf mich zukam.

SKINNER: Aber Sie wurden entlarvt. Und das Syndikat bestrafte Sie dafür.

Für einige Sekunden zögert Marita. Ihre Gelassenheit schwankt bei der Erinnerung an ihre Erfahrungen als Versuchsperson.

Szene wird gezeigt:

  • aus 5X14: das Syndikat schaut von einer Empore Beobachtungsraum durch Glas in den Raum darunter. Marita liegt auf einem Untersuchungstisch. Sie ist intubiert und viele Schläuche, die ihre Vitalzeichen beobachten, sind an ihr angeschlossen. Eine Hand mit Latexhandschuh öffnet Maritas Auge, um Hinweise für die Infektion mit dem schwarzen Öl zu finden, dass in ihren Augen wirbelt.
  • aus 6ABX12: Eine von vielen Tests mitgenommen aussehende Marita.

MARITA: Sie verwandelten mich in eine...

MARITA: ... Testperson.

SKINNER: Tests wofür?

Szenen werden gezeigt, während Marita spricht:

MARITA: Sie gaben vor, mit den Außerirdischen zusammenzuarbeiten, um die gesamte Bevölkerung mit einem außerirdischen Virus zu infizieren. Aber die Verschwörer versuchten sich selbst zu retten, indem sie im geheimen und eigenhändig ein Impfstoff entwickelten. Die Verschwörer glaubten, dass alles Leben im Universum mit dem Virus infiziert worden ist, auch eine Rasse von gestaltwandlerischen, außerirdischen Kopfgeldjägern, die die Verschwörung für die Außerirdischen beschützten. Aber sie unterlagen einem Irrtum und es führte zur Vernichtung der Verschwörung.

SKINNER: Und wer zerstörte sie?

(Szene wird gezeigt, während Marita spricht:

  • aus 5X13: eine Gruppe von Rebellen mit ihren Feuerstäben und Leute, die vor ihnen weglaufen. Nahaufnahme eines Rebellen mit zugenähten Augen und Mund.)

MARITA: Eine Gruppe abtrünniger Außerirdischer, die eine Infektion mit dem Virus durch Selbstverstümmelung vermieden haben.

SKINNER: Und die Verschwörer - was geschah mit denen?

Szene wird gezeigt, während Marita spricht:

  • aus 6ABX12: In El Rico werden das Syndikat und ihre Familienmitglieder von gesichtslosen Rebellen eingekreist.)

MARITA: Sie sind jetzt alle tot. Von denselben gesichtslosen Außerirdischen getötet.

SKINNER: Und wovor haben Sie dann nun Angst?

Mulder beobachtet Skinner. Marita bleibt still.

SKINNER: Warum weigerten Sie sich, hier heute auszusagen?

Mulder betrachtet Marita eindringlich.

SKINNER: Weil die Verschwörung weitergeht, nur in anderer Form, von anderen Männern.

KALLENBRUNNER: Einspruch. Mr. Skinner darf keine Fragen stellen und dann die Antworten geben.

KERSH: Stattgegeben.

SKINNER: Fox Mulder ist hier wegen Mordes angeklagt. Der Mann, den er getötet haben soll, ist einer dieser neuen Verschwörer. Ein außerirdischer Ersatz für ein menschliches Wesen. Das, was sie einen Supersoldaten nennen. Das können Sie doch beweisen, oder?

Marita bleibt still. Ihr Gesicht zeigt Zeichen von Angst.

SKINNER: Sie wissen, wer diese Männer sind, nicht wahr? Ms. Covarrubias?

Marita sagt immer noch nichts.

Mulder beobachtet die Verhandlungen. Eine Hand legt sich auf seine Schulter. Mulder dreht sich, um zu sehen, wer es ist. Es ist Krycek.

KRYCEK: sanft Die werden sie töten.

SKINNER: Ms. Covarrubias, ich habe Ihnen eine Frage gestellt. Ich brauche eine Antwort.

Mulder geht dazwischen, bevor es zu spät ist.

MULDER: Nein.

Skinner dreht sich überrascht zu Mulder um. Zum ersten Mal schaut Marita zu Mulder, seit sie den Gerichtssaal betreten hat. Mulder blickt zu Marita, die nun einen erleichterten Gesichtsausdruck hat. Kallenbrunner schaut etwas überrascht drein über diese Entwicklungen. Skinner bewegt sich näher auf Mulder zu.

MULDER: Es ist in Ordnung. Lassen Sie sie gehen.

SKINNER: Was zur Hölle machen Sie da, Mulder? Sie ist die letzte gute Zeugin, die wir haben.

MULDER: Es ist egal.

Marita sieht immer noch ein wenig ängstlich aus, das sie zur Aussage gezwungen werden könnte. Skinner wendet sich an Marita.

SKINNER: Danke, Ms. Covarrubias. Ich habe keine weiteren Fragen.

Skinner setzt sich zurück auf sein Stuhl. Marita schaut voller Furcht zu Mulder. Sie nickt schwach mit ihrem Kopf zum Dank. Mulder nickt, ihre Anstrengungen anerkennend.

Marita geht weg.

Die Hintertür öffnet sich, Marita geht hinaus und Doggett kommt herein.

DOGGETT: Assistant Director.

Skinner trifft sich mit Doggett im hinteren Raumteil. Mulder, Kallenbrunner und die Geschworenen warten geduldig, während die zwei Männer sich beraten. Als sie fertig sind, dreht sich Skinner zu den Geschworenen um und macht eine Ankündigung.

SKINNER: Ich habe einen außerplanmäßigen Zeugen, den ich gerne heute hier aufrufen möchte.

Doggett taucht am Eingang mit Gibson Praise auf. Mulder steht sofort aus Protest auf.

MULDER: Nein, nicht ihn.

SKINNER: Mulder, setzen Sie sich.

Mulder zu Skinner: Sie verstehen das nicht. Ich versuche, diesen Jungen zu beschützen.

SKINNER: Nun, jetzt ist er hier, um Sie zu beschützen.

KERSH: Mr. Kallenbrunner? Haben Sie irgendwelche Einwände gegen diesen Zeugen?

KALLENBRUNNER: Nicht wie Mr. Mulder.

Gibson Praise setzt sich auf den Zeugenstuhl. Mulder kreuzt seine Arme auf den Tisch und legt sein Kinn darauf ab. Er behält seinen Blick auf Gibson Praise gerichtet.

SKINNER: Kannst du uns deinen Namen sagen?

GIBSON PRAISE: Gibson Andrew Praise.

SKINNER: Kennst du diesen Mann? deutet auf Mulder

GIBSON PRAISE: Ja. Er ist mein Freund. Ich versteckte ihn in der Wüste letztes Jahr.

Szene wird gezeigt, während Skinner spricht:

  • aus 5X20: Ein junger Gibson Praise beim Schachturnier. Nahaufnahme von Gibson, wie er den braunen Turm bewegt.
  • aus 6ABX01: Gibson Praise wird operiert. Sein Kopf ist in einer Fixierung, sein Schädel ist geöffnet und sein Gehirngewebe liegt frei.

SKINNER: Mulder traf dich als ein Schachgenie. Dein Leben war gefährdet, wegen deiner hohen, ungewöhnlichen Gehirnaktivität.

KERSH: Kommen Sie auf das Schachspiel zurück, Mr. Skinner.

SKINNER: Gibson Praise kann die Gedanken von Leuten lesen. Mulder und Scully haben das wissenschaftlich belegt. Es gibt eine gewisse "Abfall-DNS", die alle Menschen besitzen, die aber keine zugewiesene Funktion aufweist. Gibsons "Abfall-DNS" ist aktiv. DNS, von der geglaubt wird, dass sie außerirdisch sei.

KALLENBRUNNER: Sie versuchen, uns zu erzählen, dass dieser Junge Gedanken lesen kann?

GIBSON PRAISE: Ja.

MULDER: Er liest gerade Ihre Gedanken.

Gibson Praise schaut zu Kallenbrunner.

KALLENBRUNNER: scherzhaft Und die Gedanken der Richter auch?

GIBSON PRAISE: Ja.

GIBSON PRAISE schaut jeden Richter an. Er stoppt beim letzten Richter.

GIBSON PRAISE: Selbst seine.

GIBSON PRAISE hebt seinen Arm und zeigt mit seinem Finger auf den Toothpick Man. Mulders Interesse ist geweckt. Er erhebt seinen Kopf, um den Toothpick Man anzuschauen. Kersh wendet ebenfalls seinen Kopf, um den Toothpick Man anzuschauen. Der Toothpick Man verzieht sein Gesicht zu einem schiefen Grinsen, die ganze Aufmerksamkeit ruht auf ihn.

KALLENBRUNNER: Und was macht ihn so besonders?

Mulder schaut zu Gibson Praise.

GIBSON PRAISE: Er ist kein Mensch.

MULDER: Er ist einer von denen.

Der Toothpick Man hört auf zu lächeln. Mulder steht auf, um zum Toothpick Man zu gelangen, der sich mit dem Tumult erhebt.

MULDER: Einer von denen! Ich will, dass Sie diesen Mann untersuchen!

Skinner fängt Mulder ab. Kersh steht auf, um Ruhe im "Gerichtssaal" zu erlangen.

KERSH: Mr. Skinner, halten Sie ihn auf!

MULDER: Sie haben Angst!

WACHEN aus dem Hintergrund, die Mulder fernzuhalten, entfernen ihn aus dem Raum.

SKINNER: Mulder!

Die Wachleute eskortieren Mulder aus dem Raum.

Mulder schreiend: Sie fürchten sich davor, was ich weiß! Sie fürchten sich vor der Wahrheit!

Kallenbrunner steht auf und beobachtet die Wachleute, als diese Mulder wegbringen. Gibson Praise dreht sich herum, um den Toothpick Man anzusehen, der nicht mehr lächelt, aber verärgert auf Gibson schaut. Gibson schaut voller Furcht.

Abblende.


Mulders Gefängniszelle


Zwei Wachleute eskortieren Mulder den Flur entlang zu seiner Zelle. Skinner, Doggett und Reyes sind dort. Es ist eine größere Zelle mit viel Licht das durch Fenster einfällt. Mulder sieht dennoch nicht glücklich aus.

MULDER: Wo ist Gibson?

REYES: Er ist bei Scully ... in guten Händen.

Mulder fängt an seinen Kopf voller Enttäuschung zu schütteln.

DOGGETT: Wir haben die Nacht damit verbracht, mit ihm zu reden. Gibson weiß, dass Sie besorgt sind. Wir beschützen ihn jetzt.

MULDER: Er hätte nicht tun sollen, was er getan hat - sich so zu exponieren.

SKINNER: Nun, der Junge hat versucht, Sie zu beschützen und es sieht so aus, als ob es funktioniert hat.

REYES: Er sagt, drei Richter sind unentschlossen. Sie tendieren zu Ihren Gunsten.

Mulder lächelt wegen ihrer Naivität.

MULDER: Es braucht schon etwas mehr, um die dinge ins Laufen zu bringen, wie sie sollten. Wir werden nicht gewinnen.

SKINNER: Gehen Sie in den Zeugenstand, Mulder. Sagen Sie aus.

MULDER: Nein.

DOGGETT: Dann werden wir aussagen, ich und Monica.

MULDER: Nein.

REYES: Wir beide haben zu viel gesehen ...

MULDER: Hören Sie, die werden sie vernichten. Die werden Sie auf die Straße setzen.

DOGGETT: Was bleibt für uns bei den X-Akten übrig?

REYES: Wir kamen zu dieser Stelle, um unser Bestes zu geben. Genauso werden wir diese verlassen.

MULDER: Es geht nicht darum, wie gut Sie sind. Die kontrollieren das Spiel. Sie beherrschen es.

DOGGETT: Dann lasst es uns ihnen in den Arsch schieben.


GERICHTSSAAL


KERSH: Mr. Skinner?

SKINNER: Ich möchte John Doggett aufrufen.

Doggett betritt den Raum und bewegt sich zum Zeugenstand.

SKINNER: Agent Doggett ... Sie arbeiten seit zwei Jahren bei den X-Akten. Wie fühlen Sie sich mit der Bezeichnung "Paranormal", mit allem, was Sie dort gesehen haben?

DOGGETT: Nun, wie ich finde, ist etwas als Paranormal zu bezeichnen, nur ein Weg, um die wahre Erklärung zu vermeiden.

SKINNER: Sie sind ein Skeptiker. Aber ich sehe hier in Ihren Fallberichten einige sehr detaillierte Beschreibungen von dingen, die ein Skeptiker nie glauben würde ... Diese sogenannten "Supersoldaten".

DOGGETT: Nun, das ist eine ganz andere Sache.

SKINNER: Weshalb?

'(Szene wird gezeigt, während Doggett spricht:

  • aus '9ABX02: Doggett schießt auf Knowle Rohrer. Knowle Rohrer wird aus kürzester Entfernung getroffen und geht einfach weiter.
  • aus 9ABX01: [(Shannon McMahon|SHANNON McMAHON]] im Auto Unterwasser.
  • aus 8ABX20': Billy Miles fällt vom Dach des FBI-Gebäudes in einen Müllwagen. Mulder und Skinner lehnen sich über die Seite des Daches, wo sie beobachten, wie Miles’ von der Müllpresse im Wagen auf Größe einer Schachtel zusammengequetscht wird.
  • aus 8ABX21': das sich replizierende Metallstück von Miles’ Rückenwirbel

DOGGETT: Weil ich es mit meinen eigenen Augen gesehen habe; erschossen ... ertrunken ... selbst im Müllwagen zermahlen. Und sie kamen immer wieder ins Leben zurück.

Bei Doggetts Worten schaut Kersh nach unten und wirft einen Blick auf den Zahnstocher-Mann, der einfach weiter dasitzt und Doggett anstarrt.

SKINNER: Was sind sie?

DOGGETT: Nun, das wahrscheinlichste, was ich mir denken kann, ist, dass die eine Art geheimes Militärprojekt sind, welches gewöhnliche Menschen unbesiegbar macht.

KALLENBRUNNER: Einspruch. Was hat diese Science Fiction mit irgendetwas zu tun?

SKINNER: Agent Doggett wird Ihnen sagen, dass der Mann, von dem Mulder beschuldigt ist, ihn getötet zu haben, ein Supersoldat ist. Ein Mann, mit dem Agent Doggett bei den Marines diente. Sein Name ist Knowle Rohrer.

KALLENBRUNNER: Einspruch. Agent Doggett war weder bei dem Mord anwesend, noch hat er das Opfer gesehen, geschweige denn begutachtet.

DOGGETT: Das liegt daran, dass ich von der Regierung über den Tisch gezogen wurde.

KERSH: Einspruch stattgegeben.

Doggett schaut zu Kersh, mehr als ein bisschen überrascht. Vielleicht bemerkt er zum ersten Mal, dass Kersh nach alldem nicht auf der Seite der Gerechtigkeit steht.

SKINNER: Nun, dann lassen Sie mich Sie fragen, Agent Doggett, wenn ein Supersoldat unbesiegbar ist, wie konnte Mulder diesen Mann töten?

DOGGETT: Er konnte es nicht.

Ein Blick von Respekt taucht auf Mulders Gesicht bei Doggetts Aussage auf.

Szene wird gezeigt, während Doggett spricht:

  • aus [[9ABX08]: der Schattenmann fällt im Steinbruch auf die Knie, während sein Gesicht sich ins Schwarze verändert mit dem Sauerstoff des Metalls in ihm. Scully hält ihre Waffe auf den Schattenmann und bewegt sich nicht. Ein Ausdruck von Überraschung auf ihrem Gesicht, was vor ihr geschieht. Der Schattenmann fällt hinter Scully zu Boden und kracht gegen die Wand des Steinbruches.

DOGGETT: Ich begriff, der einzige Weg, wie man Supersoldaten töten konnte, war, mit einer Art seltenen Metalls. Agent Scully sagt, es ist eine Form von Magnetit aus irgendeinem Meteoriten, der auf die Erde fiel.

SKINNER: Und Mulder wird nicht beschuldigt, dass getan zu haben, oder?

DOGGETT: Nein, Sir.

SKINNER: Ihr Zeuge.

Kallenbrunner steht auf.

KALLENBRUNNER: Es ist mir eine Ehre, mit einem Mann zu sprechen, der seinem Land gegenüber so verpflichtet ist. Ich werde Ihre Integrität nicht anzweifeln, selbst wenn er mir eine Geschichte erzählt, die ich nicht glauben kann.

DOGGETT: Danke sehr.

KALLENBRUNNER: Genauso wenig, wie Sie an der Integrität von Fox Mulder zweifeln, zu dessen Gunsten Sie heute hier aussagen.

DOGGETT: Korrekt.

KALLENBRUNNER: Selbst wenn Mulder glaubt, dass diese sogenannten Supersoldaten Außerirdische sind?

Mulder erkennt in welche Richtung sich Kallenbrunners Befragung bewegt. Doggett schaut zu Kallenbrunner. Er bleibt still.

KALLENBRUNNER: Sie wissen, dass er glaubt, dass sie Außerirdische sind. Sie sagten, Sie wären ein Skeptiker.

DOGGETT: Das ist richtig.

KALLENBRUNNER: So eine außerirdische Verschwörung, die sich Mulder als Verteidigung aufgebaut hat, muss auch für Sie völlig unglaubwürdig sein.

Kersh schaut zu Doggett. Doggett ist nicht fähig, diese Frage zu beantworten, um seinen Glauben nicht zu widersprechen. Mulder kann die Situation nachvollziehen, in der Doggett steckt. Doggett schaut zu Mulder. Er wird nicht lügen. Kallenbrunner setzt sich wieder.


GERICHTSSAAL --- REYES: Mein Name ist Monica Reyes. Ich bin seit 1990 beim FBI.

SKINNER: Bevor Sie zu den X-Akten kamen, Agent Reyes, arbeiteten Sie im Büro in New Orleans und untersuchten Fälle von satanistischem und rituellem Missbrauch.

REYES: Ja, das habe ich.

SKINNER: Haben Sie jemals einen dieser satanischen Fälle strafrechtlich verfolgt?

REYES: Nein.

KALLENBRUNNER: Um Gottes willen, Mr. Skinner, wir versuchen hier, einen Mann wegen Mordes zu verurteilen, nicht um einen Ausflug in die Vergangenheit zu machen.

SKINNER: ärgerlich Ich zeige dem Gericht, dass Agent Reyes bei seltsamen und außergewöhnlichen Fällen besonnen und objektiv ist. Dass ihr Glaube an Außerirdische aus eigener Erfahrung stammt. Und sie kann Ihnen glaubwürdige Beweise dafür liefern, dass es eine Alien-Verschwörung gibt!

REYES: Ich wurde letztes Jahr dazu gerufen, um Agent Scully zu schützen, die schwanger war und deren Leben wegen ihrer Schwangerschaft in Gefahr war.

KALLENBRUNNER: Was hat das mit Außerirdischen zu tun?

Szene wird gezeigt, während Reyes spricht:

  • William: Auto kommt bei Nacht an.
  • aus 8ABX21: Tür zum Ort, wo Scully das Kind bekommt. Es ist dunkel und sie benutzen eine Taschenlampe.
  • aus 8ABX21: Billy Miles stößt Reyes von sich weg. Reyes wird an die Seite der Gebäudewand gestoßen und fällt zu Boden.
  • aus 8ABX21: Reyes liegt am Boden und greift nach einer Heugabel neben ihr. Billy Miles wird von einer Schrotflinte erschossen und fällt rückwärts.
  • aus 8ABX21: Billy Miles und andere betreten den Ort, wo Scully sich anstrengt, unter deren Augen, ihr Kind zu bekommen.

REYES: Ich fuhr mit Agent Scully zu einem abgelegenen Ort in Georgia, von dem wir glaubten, dass sie dort sicher entbinden konnte. Aber schon bald entdeckten wir, dass wir nicht alleine waren. Ich wurde angegriffen und musste mich selbst verteidigen gegen einen Gegner, der aus kürzester Entfernung erschossen wurde. Dieser hätte sterben müssen, tat es aber nicht. Diese Angreiferin umzingelte dann mit anderen seiner Art Agent Scully und mich, und war Zeuge von der Geburt ihres Sohnes.

Mulder hört der Geschichte von Reyes zu, nicht unberührt, was Scully letztes Jahr durchmachen musste.

KALLENBRUNNER: Waren Zeugen? Was meinen sie damit?

Reyes schaut zu Kallenbrunner.

Szene wird gezeigt, während Reyes spricht:

  • aus 8ABX21: Scully schaut runter zu William in Mulders Armen.

REYES: Wir waren auch verwirrt. Aber wir kamen zu der Erkenntnis, dass ihr Sohn eine Art Wunderkind war. Seine Geburt war das wichtigste für diese Leute. Diese sogenannten Supersoldaten, von denen ich glaube, dass sie Menschen sind, die durch Aliens ersetzt wurden.

KALLENBRUNNER: Warum sollte Scullys Kind für Außerirdische wichtig sein, Agent Reyes?

Szene wird gezeigt, während Reyes spricht:

  • aus 9ABX08: Patti umarmt Scully, nach Vergebung fragend nach dem Tod ihres Ehemannes. Sie verlässt dann Scully. Reyes steht an der Seite.
  • aus 9ABX02: Auf der Valor Victor tief im inneren Labor geht Scully die Namen durch, entweder nach ihren Namen und/oder ihres Sohnes suchend.

REYES: Wir fingen an zu begreifen, dass Scully eine von einer Reihe von zufälligen Frauen war, die wundersame Kindsgeburten hatten und diese Frauen wurden alle entführt, als Teil eines Regierungsprogramms zur geheimen Manipulierung ihrer Biologie, dass auf einem Schiff in küstennähe stattfand. Diese Frauen wurden als Leihmütter benutzt.

KALLENBRUNNER: Leihmütter?

REYES: Für Alienbabies.

KALLENBRUNNER: Um eine Sklavenrasse zu erschaffen.

REYES: Ja.

KALLENBRUNNER: Ein Programm, geleitet von der Navy, auf einem Schiff, das wo ist?

(Szene wird gezeigt, während Reyes spricht:

  • aus 9ABX02: Die Valor Victor explodiert. Scully, Reyes und Doggett entkommen knapp der Bombenexplosion.

REYES: Das Schiff, dass das Programm beinhaltete, explodierte im Hafen von Baltimore.

KALLENBRUNNER: Mit anderen Worten: Wir haben keine echten Beweise außer Ihrem guten Wort.

Skinner schaut hinab auf die gleiche Taktik, die Kallenbrunner immer wieder bei jedem Zeugen anwendet, den Skinner vorbringt. Ohne Beweise haben sie keinen Fall. Reyes hingegen wird immer entschlossener und trotziger, die Wahrheit bekannt zu machen.

KALLENBRUNNER: Sie behaupten, dass Scully einen von diesen Alienbabies geboren hat. Wie können Sie sich da sicher sein, Agent Reyes?

Szene wird gezeigt, während Reyes spricht:

  • aus 9ABX10 Drohungen: Scully öffnet die Schublade und das Metallstück vom Raumschiff, dass [[Agent Comer] an sich genommen hatte, fliegt durch die Luft, hinaus aus dem Raum und direkt Richtung William, der in seiner Wiege liegt. Das Metallstück bricht durch den hölzernen Rahmen und stoppt vor William. Scully und Reyes eilen in den Raum und sehen das Metallstück gemächlich schwebend und sich langsam drehend über dem Baby.

REYES: Ich sah, wie ihr Kind Dinge tat, die nicht anders erklärt werden konnten. Ich sah, wie er unglaubliche Kräfte entfaltete. Er bewegte Objekte mit seinen Gedanken.

KALLENBRUNNER: Wirklich? Meinen Sie, wir könnten eine Vorführung für das Gericht arrangieren? Dass wir das selbst sehen könnten?

REYES: Nein. Das Kind wurde zur Adoption freigegeben, an eine unbekannte Familie.

Wieder ist Mulder von dem nicht unberührt.

KALLENBRUNNER: Sie gab das Wunderkind auf? Der Beweis für alles, was sie und Mulder behaupten, für dass sie ihre Leben die letzten neun Jahre riskierten - sie hat es einfach zu irgendwelchen Fremden weggeschickt?

REYES: Ja, um ihn zu beschützen!

KALLENBRUNNER: Danke, Agent Reyes. Das ist alles.

Kallenbrunner setzt sich und entlässt sie damit. Reyes aber lässt sich nicht so einfach abweisen. Sie schaut zu Kallenbrunner, stellt sich hin und zeigt die Motive der Falschlaufenden Gerichtsverhandlung auf, das der Gerechtigkeit, der Fairness und dem Anstand Hohn spricht.

Reyes bewegt sich Richtung Kallenbrunner. Er schaut einfach zu ihr auf.

REYES: Das Kind und was Scully opfern musste, ist Ihnen egal. Sie sind nur zu froh, dass sie es aufgeben musste, damit es keine Beweise gibt.

KERSH: Agent Reyes.

Reyes dreht sich um und fixiert Kersh mit einem Blick, geht langsam auf ihn zu, Wut und Verachtung tropfen aus jedem Wort, das sie sagt.

REYES: Es ist Ihnen egal, was diese Menschen in den letzten neun Jahren geopfert haben, was sie für ihre Sache verloren haben. Sie machen sich darüber lustig, froh, dass es Ihren Standpunkt beweist.

KERSH: Agent Reyes, das reicht!

REYES: Was ist der Sinn von all dem? Um einen Mann zu zerstören, der die Wahrheit sucht, oder um die Wahrheit zu zerstören, damit kein Mann sie suchen kann? So oder so, Sie verlieren.

Ihre Verachtung für diesen Mann, der vor ihr sitzt, ist offensichtlich. Kurz bevor sie den Raum verlässt, schaut Reyes zu Mulder, der gerader in seinem Stuhl sitzt, ein Blick von Respekt für die Frau, die dem FBI, dem Militär und dem Toothpick Man gerade sagte, sie sollen zur Hölle fahren.

Die Tür fällt hinter ihr krachend zu.

Skinner schaut zu Kersh hinüber, der nun beunruhigt aussieht.


GEORGETOWN
WASHINGTON, D.C.


Nachts. Doggett fährt schnell, um zu Scullys Apartment zu gelangen. Er parkt das Auto und steigt aus. Reyes ist dort. Sie beide sind in Eile, um zu Scully zu kommen.

Scully öffnet die Tür. Doggett und Reyes treten ein.

DOGGETT: Sind Sie dafür bereit? Wir könnten Knowle Rohrer gefunden haben.

SCULLY: Sie haben ihn gefunden?

REYES: Seine Leiche.

SCULLY: Was reden Sie da? Es kann keinen Körper geben; er kann nicht sterben. Knowle Rohrer ist ein Supersoldat.

REYES: Das stimmt. Aber de sagen, dass er es ist - der Mann, den Mulder getötet hat.

SCULLY: Wer sagt, dass er es ist?

DOGGETT: Ich habe einen Typ aus Fort Marlene am Telefon gehabt, der nicht wusste, dass er mich an der Nase herumführen sollte. Ich bekam ihn dazu, den Körper des Opfers nach Quantico zu schicken.

SCULLY: Ist er jetzt dort?

REYES: Wir haben ein Auto draußen stehen.

GIBSON PRAISE außerhalb des Bildes: Agent Scully?

Scully schaut besorgt auf Gibson, sie will ihn keinen Moment allein und ungeschützt lassen und weiß doch, wie wichtig es ist, die Leiche selbst zu untersuchen.

REYES: sanft Agent Doggett kann bei ihm bleiben.


FBI AKADEMIE
QUANTICO, VIRGINIA


Scully und Reyes betreten den Untersuchungsraum. Scully zieht einen Arztkittel an. Der Körper ist dort, zugedeckt. Scully zieht die Plane weg, um einen schrecklich verbrannten Körper freizulegen.

REYES: Oh, mein Gott. Das ist Knowle Rohrer ?

Scully greift sich den Papierkram, der dem Körper beilag und studiert diesen.

SCULLY: Das ist er, so steht es hier geschrieben.

REYES: Nun, wie könnte jemand behaupten, dass er es nicht wäre?

SCULLY: Ich brauche Sie, um Knowle Rohrers mir medizinische Unterlagen zu besorgen.

REYES: Die würden vom Militär kommen. Ich weiß nicht, ob ich das kann.

SCULLY: Sie müssen es, Monica; was immer es kostet. Ich brauche diese Unterlagen für Skinner. Ich brauche sie für Mulder.

Reyes schaut zu Scully. Ohne eines weiteren Wortes, wendet sie sich ab und geht hinaus, um Knowle Rohrers medizinischen Unterlagen zu besorgen. Scully dreht sich um und zieht sich ein frisches Paar Latexhandschuhen über. Sie macht sich bereit, zu arbeiten.


GERICHTSSAAL


Skinner schaut beschäftigt seine Aufzeichnungen durch. Mulder sitzt neben ihn. Kersh sieht gelangweilt aus.

KERSH: Mr. Skinner. Bitte rufen Sie Ihren nächsten Zeugen auf.

Skinner erhebt sich. Die Hintertür öffnet sich und Scully kommt herein, die einen dünnen Bericht hält.

SCULLY: Assistant Director ...

Skinner nickt, damit sie sich ihn nähern kann. Scully gibt Skinner den dünnen Bericht, der sofort damit beginnt diesen durchzulesen. Sie lehnt sich zu Mulder mit einem Blick von Zuversicht auf ihrem Gesicht.

Scully zu Mulder:' Ich habe es gefunden.

MULDER: Was?

SCULLY: Das, was dich entlasten wird.

SKINNER: Ich möchte beantragen, den Fall erneut abzuweisen, da ich gerade neue Beweise erhalten habe, dass es kein Opfer gibt. Dass die Leiche von Knowle Rohrer nicht Knowle Rohrer ist, sondern die eines Mannes, der an einem Genickbruch gestorben ist und dessen Körper postmortal verbrannt wurde.

KERSH: Antrag abgelehnt.

SCULLY: Sie können das nicht ablehnen.

KERSH: Sie sind außer Dienst und missachten das Gericht, Agent Scully.

SCULLY: Sie missachten es. Ich habe Beweise, die beweisen, dass Agent Mulder unschuldig ist.

KERSH: Sie haben keine Genehmigung, den Körper zu untersuchen, Agent Scully. Entfernen Sie sie aus dem Gerichtssaal.

Mulder steht auf.

MULDER: Wenn sie Beweise hat, müssen Sie sie anhören.

Mulder schaut den Wachleuten hinterher, die Scully aus dem Gerichtssaal eskortieren.

KERSH: Ich befehle es! Entfernen Sie den Angeklagten aus dem Gerichtssaal. Dieser Prozess ist vertagt.

Kallenbrunner schaut entsetzt auf das, was vor ihm geschieht. Skinner sieht bestürzt aus, als die Wachleute Mulder aus dem Raum geleiten.


GERICHTSSAAL


Kallenbrunner, Skinner und Mulder sitzen auf ihren Plätzen. Alle Männer sind tief in ihren eigenen Gedanken versunken, wartend auf das Urteil.

Die Seitentür öffnet sich und die Geschworenen treten ein.

KERSH: Meine Herren ... wir haben ein Urteil. Wenn Sie sich erheben würden.

Skinner steht. Mulder bleibt sitzen.

KERSH: Fair und unparteilich handelnd, befindet das Gericht den Angeklagten für ... schuldig des Mordes ersten Grades unter besonderer Schwere der Schuld. Möchten Sie noch etwas sagen, Mr. Mulder, ... bevor wir über Ihr Strafmaß entscheiden?

MULDER: ruhig Ja.

Alle Parteien setzen sich. Mulder steht auf und schaut nur zu Kersh.

MULDER: Ich möchte Ihnen dazu gratulieren, dass Sie das geschafft haben, wo so viele vor Ihnen gescheitert sind. Eine Kugel zwischen die Augen wäre dieser Scharade vorzuziehen gewesen. Aber ich habe in den letzten neun Jahren gelernt, mich zu verstellen - so zu tun, als ob meine Siege von Bedeutung wären, nur um zu erkennen, dass niemand mitzählt. Zu erkennen, dass Lügner die Wahrheit nicht fürchten, wenn es genug Lügner gibt. Dass der Teufel nur ein Mann mit einem Plan ist, aber das Böse, das wahrhaft Böse, eine Zusammenarbeit von Menschen ist, was wir heute hier sehen. Wenn ich ein schuldiger Mensch bin, besteht mein Verbrechen darin, dass ich es gewagt habe zu glauben, dass die Wahrheit herauskommen wird und dass keine einzige Lüge ewig leben kann. Ich glaube es immer noch. So sehr Sie auch versuchen, sie zu begraben, die Wahrheit ist da draußen. Sie ist größer als Ihre Lügen. Die Wahrheit will erkannt werden. Sie werden sie erkennen. Sie wird zu Ihnen kommen, so wie sie zu mir gekommen ist, schneller als die Lichtgeschwindigkeit.

Mulder schaut auf und sieht Krycek und X hinter den Geschworenen stehen.

MULDER: Sie glauben vielleicht, dass Sie jetzt von Ihren Kopfschmerzen befreit seien, und vielleicht sind Sie es auch ... aber Sie haben es nur geschafft, indem Sie sich selbst den Kopf abgeschlagen haben.

KRYCEK und X sind gegangen. Mulder beendet seine Rede. Mit einer ruhenden Hand auf Skinners Schulter, verlässt Mulder den Raum.

Skinner schaut wieder hoch zu Kersh.


SCULLYS APARTMENT


Scully sitzt alleine und still auf ihrer Couch. Alle anderen sind in der Küche. Doggett hält einen Becher mit etwas zu trinken; Reyes und Gibson sitzen am Esstisch.

Das Telefon klingelt. Scully rührt sich nicht, um abzuheben. Doggett setzt seinen Becher ab und geht ins Wohnzimmer, um den Anruf anzunehmen. Er geht an Scully vorbei und gerade aus, aus dem Sichtfeld heraus.

Doggett außerhalb des Bildes: leise Ja. Pause, als er zuhört Ich werde es ihr sagen.

Doggett legt auf. Er ist sehr ruhig.

SCULLY: Wer war das?

Doggett außerhalb des Bildes: Skinner.

SCULLY: Agent Doggett?

Doggett schaut Scully nicht an. Es sieht nicht so aus, als ob er sich bewegt hat, seit er das Telefon aufgelegt hat. Er dreht sich langsam herum und schaut zu Scully. Sein Gesicht verrät die schlechten Neuigkeiten und seinen Kummer.

DOGGETT: Tod durch Giftspritze.

Der einzige Hoffnungsschimmer, welcher Scully zusammenhielt, zerbricht augenblicklich. Scully fängt an innerlich zu zerbröckeln und ihr Herz zerbricht, Schluchzer verlassen sie unkontrolliert. Sie hält sich beide Hände vor das Gesicht und weint weiter.


USMC GEFÄNGNIS
11:21 PM
--- Nacht. Ein Auto nähert sich dem Tor. Der Wachposten verlässt die Kabine, um den Ausweis des Fahrers zu kontrollieren.

WACHPOSTEN: Guten Abend. Ihren Ausweis, bitte.

Ein Ausweis erscheint. Der Wachposten kontrolliert ihn und die Kamera fährt zurück, um den Fahrer zu zeigen: Es ist Knowle Rohrer.

WACHPOSTEN: Master Sergeant Rohrer? Fahren Sie weiter.

Das Tor öffnet sich und Rohrer fährt hinein. --- MULDERS ZELLE


Die Tür öffnet sich. Licht scheint auf Mulder, der auf den harten Boden liegt.

DOGGETT: Stehen Sie auf.

Das Licht scheint weiterhin auf Mulder. Er kann nicht sehen, wer es ist ... weder ob es Freunde oder Feinde sind .

MULDER: Wer ist da?

DOGGETT: Ich bin hier mit Skinner. Stehen Sie auf.

SKINNER: Bewegen Sie sich, Mulder.

Beim Klang von Skinners vertrauter Stimme wird Mulder wach.

MULDER: Was machen Sie hier?

Doggett hilft Mulder aufzustehen.

DOGGETT: Wir werden Sie hier rausbringen. Na los.

Doggett und Mulder verlassen die Zelle. Skinner schließt die Tür hinter ihnen.


Die drei Männer bewegen sich den Flur entlang, so schnell, wie sie können. Die Türen, die verschlossen sind, öffnet Skinner mit seinem eigenen, persönlichen Schlüssel.


Die Tür zu Mulders leerer Zelle öffnet sich. Knowle Rohrer kommt einen Moment zu spät. Niemand ist da.

ROHRER: Wache!

Zwei Wacheleute erscheinen an der Tür.

ROHRER: Wo ist er?

Die Wache schüttelt seinen Kopf. Er weiß es nicht.

ROHRER: Riegeln Sie das Gebäude ab.

Rohrer bleibt am Eingang nahe der Wache stehen.

ROHRER: Riegeln Sie die Basis ab.

Rohrer eilt den Flur entlang in der Hoffnung, den Flüchtigen zu fassen.

WACHE in sein Kommunikationsgerät: Wir haben einen flüchtigen Gefangenen.


Der Alarm geht los. Die Männer sind immer noch nicht aus dem Gebäude heraus. Sie kommen zu einem geschlossenen Tor. Skinner holt einen Schlüssel heraus und öffnet das Tor und bringt sie in die Haupthalle. Sie müssen nur noch an dem Nachtwächter am Schreibtisch vorbeikommen.

Skinner geht als erster und untersucht die Lage.

Der Nachtwächter wird weggerufen. Die drei Männer gehen am Tor vorbei, ohne entdeckt zu werden. Auf der anderen Seite des Raumes ist ein anderes Tor, das abgeschlossen ist. Skinner holt den Schlüssel heraus, öffnet die Tür und geht hindurch und trifft geradewegs auf Kersh.

Die drei Männer erschaudern, ihres Schicksals ungewiss.

KERSH: Sie werden es auf diesem Wege niemals schaffen.

Kersh schaut zu den Männern.

KERSH: Los.

Kersh dreht sich herum und führt sie mit einer alternativen Route aus dem Gebäude. Während bewaffnetes Militärpersonal in eine Richtung marschiert, führt Kersh Mulder, Skinner und Doggett in eine andere Richtung in Sicherheit.

Ganz oben an der Treppe steht Reyes bei einem Loch des aufgeschnittenen Drahtzaunes. Sie hält es offen, sodass die Männer herauskommen können. Sie hat einen Wagen für sie bereitgestellt.

Sie fahren eine Weile den Weg entlang, der Mulder zu Scully bringt, die mit Gibson bei einem anderen Wagen wartet.

Sobald das Auto stoppt, steigt Mulder aus und macht sich auf den Weg zu Scully. Er zieht sich eine Jacke an. Die Anderen schließen sich ihnen an.

SCULLY: Mulder?

KERSH: Sie müssen verschwinden.

SCULLY: Was hat er gemacht?

KERSH: Was ich schon immer hätte tun sollen.

Kersh gibt ihnen weiterhin Anweisungen.

KERSH: Sie müssen nach Norden fahren nach Kanada. Sie müssen einen Flughafen erreichen. Wenn Sie die nächsten 24 Stunden nicht von diesem Kontinent weg sind, kommen Sie nie raus, verstehen Sie?

Mulder schaut auf alle, die so viel riskiert haben ihm zu helfen: Kersh, Skinner, Doggett und Reyes.

MULDER: Keiner von Ihnen wird jetzt mehr sicher sein.

DOGGETT: Lassen Sie das unsere Angelegenheit sein.

REYES: Viel Glück.

Scully bewegt sich auf das von Reyes bereitgestellte Fahrzeug zu. Mit einer abschließenden Geste der Dankbarkeit gegenüber Gibson folgt Mulder Scully. Sie steigen beide in das Auto und lassen ihre vertrauten Freunde zurück.

Gibson bleibt schweigend am Auto stehen. Er schüttelt den Kopf, als er mitbekommt, wo Mulder wirklich hinfährt.


Mulder fährt mit Scully auf der Straße an einem Schild vorbei, welches besagt: "Interstate 95 Südgrenze.

Im Auto bemerkt Scully das Schild.

SCULLY: Mulder, Kersh sagte uns, nach Norden zu fahren. Du bist gerade auf eine Straße nach Süden gefahren.

MULDER: Das ist richtig.

SCULLY: Wohin fährst du?

MULDER: Um einen Mann, der die Wahrheit kennt, zu besuchen.

Scully schaut ein bisschen verwundert und etwas verärgert.


7:12 AM


Eine Fernaufnahme des Washington Monuments im frühen goldenen Schein des Morgens.

Im Keller des FBI-Gebäudes. Die Aufzugglocke klingelt, Doggett, Reyes und Gibson Praise steigen aus.

GIBSON PRAISE: Sie können mich nicht ewig verstecken.

REYES: Wir können deine Akten vernichten - das macht es für das nächste Mal unmöglich, dich zu finden.

GIBSON PRAISE: Sie kennen diese Leute nicht.

Mit voller Aufrichtigkeit und ein bisschen Naivität schaut Doggett in Gibsons Augen und sagt ihn mit voller Ehrlichkeit:

DOGGETT: Ich werde dich beschützen, Gibson.

Gibson Praise schüttelt leicht den Kopf, als ob er das alles schon mal gehört hätte. Reyes öffnet die Tür zu ihrem Büro und bleibt schockiert stehen.

REYES: John ...

DOGGETT: Was zur Hölle ist das? Was zur Hölle geht hier vor?

Dem ganzen Büro wurden die Aktenschränke, Schreibtische und andere wertvolle Dinge entwendet. Verschiedene Objekte, wie Mulders Basketball und das "I WANT TO BELIEVE"-Poster sind auf dem Boden verstreut. Doggett geht in das Büro hinein, greift sich das Poster und rollt es auf.

DOGGETT: Das können die doch nicht machen. Wer hat das autorisiert?

REYES: Ich werde es herausfinden.

Skinner am Telefon: Skinner.

REYES: Die haben die X-Akten eingepackt.

Skinner ist in seinem Büro.

SKINNER: Ja, ich weiß. Es ist außer Kontrolle geraten. Ich versuche, der Sache auf den Grund zu gehen. Ich versuche, an Kersh heranzukommen.


DOGGETT, Reyes und Gibson gehen den Flur Richtung Kershs Büro entlang. Skinner ist bereits da und klopft an die Tür. Er dreht sich um und sieht sie kommen.

SKINNER: Ich kann mir nur vorstellen, dass es die Strafe dafür ist, dass wir auf Mulders Seite standen. Es sei denn, die haben herausgefunden, dass wir ihm zur Flucht verholfen haben.

DOGGETT: Dann wissen die auch von der Beteiligung des Deputy Directors.

Die Bürotür öffnet sich. Es ist der Toothpick Man.

SKINNER: Ich muss den Deputy Director sprechen.

TOOTHPICK MAN: Und er muss Sie sprechen.

Doggett und Reyes können sich nicht mit dem Klang seiner Stimme anfreunden. Sie schauen sich an. Beide besorgt. Skinner dreht sich herum und schaut sie an. Ohne ein weiteres Wort betritt er das Büro. Gibson Praise schaut zum Toothpick Man. Der Toothpick Man schaut auf Gibson, und schließt dann schnell die Tür zum Büro.

GIBSON PRAISE: Er weiß es.

Doggett und Reyes schauen zu Gibson.

Doggett zur geschlossenen Tür schauend, durch die Skinner gerade gegangen ist: Dann sind wir alle in Gefahr.

Doggett stürmt Richtung des geschlossenen Büros, um Skinner und Kersh da herauszuholen. Gibson Praise hält Doggett jedoch davon ab, Kershs Büro zu betreten.

GIBSON PRAISE: Nein. Er weiß von Mulder und Scully - wohin sie gegangen sind.

REYES: Du meinst an die Grenze?

GIBSON PRAISE: Nein, dorthin sind sie nicht gefahren und die wissen das. Die werden sie finden und sie töten.

DOGGETT: Wo sind sie, Gibson? Mulder und Scully - wohin würden sie gehen?

Gibson schaut Furcht erfüllt zu seinen Freunden.


GRENZE ZWISCHEN TEXAS-NEW MEXICO
5:07 AM


Der Geländewagen, der von Mulder gesteuert wird, fährt die Straße entlang. Er hält an der Seite an.

Mulder stellt den Motor ab, lehnt sich hinüber zu Scully, welche schläft, und küsst sanft ihre Wange. Er steigt aus dem Auto.

Mulder öffnet seine Hosen und erleichtert sich, als ...

FROHIKE: Hey, Hot Shot! Du solltest den Anstand haben, dein "Geschäft" woanders zu erledigen...

MULDER: Oh, Mann.

LANGLY: Warum beendest du nicht endlich mal das Entwässern der kleinen Eidechse und wir könnten dann reden?

BYERS: Wir sind sehr besorgt um dich.

FROHIKE: Es ist verrückt, Mann. Kehr um.

LANGLY: Mach einen großen Bogen und schau niemals zurück.

MULDER: Ich kann nicht.

BYERS: Warum das perfekte Glück riskieren, Mulder? Warum eure Leben riskieren?

MULDER: Weil ich die Wahrheit wissen muss.

BYERS: Du kennst bereits die Wahrheit.

Mulder denkt darüber kurz nach. Als er antwortet, ist es mit voller Ehrlichkeit gemeint, was er dort wirklich tun will.

MULDER: Ich muss wissen, ob ich sie verändern kann.

LANGLY: Sie verändern?

FROHIKE: Um Himmels willen. Du bringst dich nur selbst um.

Hinter ihm ist Scully aus dem Auto ausgestiegen, um nach Mulder zu suchen.

SCULLY: Mulder! Was machst du da?

MULDER: Ich werde gleich bei dir sein, Scully.

Beide gehen zurück zum Auto.

Tag. Die Straße, auf der sie fahren, wird bald an einem versteckten Pueblo enden, das in die Seite eines Berges gehauen ist.


VERLASSENE ANASAZI PUEBLOS


Mulder hält den Wagen an. Beide steigen aus. Scully schaut sich um.

SCULLY: Was ist das?

MULDER: Pueblos. Von den Anasazi. Vor 2.000 Jahren verlassen. Keiner weiß, warum.

SCULLY: Ja, Mulder, aber was machen wir hier?

Mulder zeigt hoch zum Fenster einer Ruine am Wegesrand. Aus dem Fenster dringt Rauch. Jemand ist dort.

Mulder begibt sich in diese Richtung. Scully folgt ihm. Beide beginnen, hinaufzuklettern, um den "Hüter der Wahrheit" zu treffen.

Eine alte, amerikanische Ureinwohnerin kümmert sich um ein Feuer. Mulder und Scully betreten den Ort, an dem sie lebt.

MULDER: Hallo. Mein Name ist Fox Mulder. Können Sie mich verstehen?

Die alte Frau schaut zu Mulder. Ohne ein Wort zu verlieren, steht sie von ihrem Stuhl auf und zieht einen geschlossenen Vorhang zurück und verschwindet dahinter.

Scully bewegt sich hinter Mulder und begibt sich an ihn vorbei, um näher zum Vorhang zu kommen. Sie dreht sich zu Mulder um.

SCULLY: Mulder, was ist das hier?

MULDER: Mir wurde eine Nachricht gesandt und ein Schlüssel zu einer Regierungseinrichtung in Mount Weather. Die Ureinwohner sagen, es kam von einem weisen Mann, der in diesen Ruinen lebt: dem Hüter der Wahrheit.

Reyes und Doggett fliegen mit dem Helikopter und suchen das Gelände vor ihnen nach einem Zeichen von Mulder und Scully ab, basierend auf die Informationen, die Gibson Praise ihnen gegeben hat.

REYES: Können Sie etwas erkennen?

Doggett schüttelt den Kopf und sucht weiterhin den Boden unter ihnen ab.


HÖHLE


Mulder und Scully marschieren den engen Weg entlang zur Öffnung der Höhle. Sie wurden von der alten Frau dorthin geführt. Am Ende öffnet sich der Weg zu einem Wohnraum, in dem ein alter, weißhaariger Mann sitzt und auf sie wartet.

Mulder betritt den Raum zuerst, gefolgt von Scully.

CSM: Was ist los, Agent Mulder?

CSM/C.G.B. Spender nimmt einen Zug seiner Zigarette durch das Loch in seiner Luftröhre.

CSM: Sie kommen, um einen weisen Mann zu sehen, aber Sie schauen so aus, als ob Sie einen Geist gesehen haben.

MULDER: Sie sind kein weiser Mann. Sie sind ein toter Mann. Genauso wie Krycek und X.

CSM: Sehen Sie einen toten Mann, Agent Scully?

SCULLY: Ich hoffte und betete, dass Sie tot wären, Sie kettenrauchender Schweinehund.

Mulder ist mehr als ein wenig geschockt, den CSM immer noch lebend zu sehen.

CSM: Sie verschwenden Ihre Zeit. Fragen Sie Mulder. Er kennt die Nutzlosigkeit von Hoffnungen und Gebeten. Er kennt jetzt die Wahrheit.

Scully reagiert etwas verwirrt auf das, was der CSM sagt. Der CSM schießt sich sofort darauf ein und fängt an es auszunutzen, so wie er es viele Male zuvor getan hat.

CSM: Sie haben ihr doch die Wahrheit erzählt, nicht wahr, Fox? Ich habe Ihnen geholfen, sie zu finden.

MULDER: Sie haben mir nicht geholfen. Sie schickten mich zu dieser Regierungseinrichtung und wussten genau, was ich finden würde.

CSM: Und jetzt weigern Sie sich, es auszusprechen. Nicht zu Scully, zu niemandem. Sie haben sich sogar geweigert, auszusagen, was Sie erfahren haben ... obwohl es Ihr Leben gerettet hätte. Sie haben mich für meine Geheimnisse verdammt ... aber Sie haben Angst, die Wahrheit zu sagen.

CSM nimmt einen weiteren Zug von seiner Zigarette.

MULDER: Sie sagen, dass ich mich fürchte? Schauen Sie sich doch an, wie Sie hier allein im Dunkeln sitzen, wie ein Fossil.

CSM stößt eine Rauchwolke in Richtung der Agenten aus.

CSM: Es ist die letzte Zuflucht. Der letzte Ort, um sich vor denen zu verstecken, die jetzt heimtückisch die Macht übernehmen.

SCULLY: Wer?

CSM: Die Aliens. Sie fürchten diesen Ort... seine Geologie. Magnetit. Wie das, was das ursprüngliche UFO in Roswell zum Absturz brachte. Die Weisen der amerikanischen Ureinwohner haben das schon vor über 2.000 Jahren erkannt. Sie versteckten sich hier und sahen zu, wie ihre eigene Kultur unterging. Die ursprüngliche Schattenregierung.


ANASAZI PUEBLOS


Der Helikopter #N218SS mit Doggett und Reyes landet außerhalb der Anasazi Pueblos. Sie haben den Geländewagen von Mulder und Scully gefunden. Beide steigen aus dem Helikopter, er hebt ab und lässt sie dort.

Reyes sieht einen ominös-aussehenden schwarzen Geländewagen auf sie zukommen. Darin ist nur der Fahrer.

REYES: Agent Doggett!

DOGGETT: Wer zur Hölle ist das?

Es ist Knowle Rohrer. Doggett und Reyes schauen beide besorgt aus, den toten Mann mehr als lebendig wiederzusehen.


ANASAZI PUEBLOS


CSM nimmt einen Zug von seiner Zigarette.

CSM: Ich fühle mich dazu verpflichtet, Ihnen zu sagen, wovor Mulder sich fürchtet, Agent Scully.

MULDER: Lass uns gehen.

Scully rührt sich nicht von der Stelle.

CSM: Es ist eine gruselige Geschichte. Wollen Sie sich auf meinen Schoß setzen?

SCULLY: Sie können mir keine Angst machen.

CSM: Meine Geschichte hat jeden Präsidenten, seit Truman '47, erschreckt.

MULDER: Du brauchst dir das nicht anhören.

SCULLY: Nein, ich will es hören, Mulder.

CSM: Vor zehn Jahrhunderten waren die Mayas so erschrocken, dass ihr Kalender exakt an dem Datum aufhörte, an dem meine Geschichte beginnt. Am 22. Dezember, im Jahre 2012. Das Datum der finalen außerirdischen Invasion. Mulder kann das Datum bestätigen. Er hat es in Mount Weather gesehen... ... wo unsere eigene "geheime Regierung" sich verstecken wird, wenn der Himmel herabstürzt.

Scully schaut zu Mulder. Er blickt nicht von dem CSM weg. Der CSM hat einen wilden Schimmer in seinen Augen - fasst der Blick eines Verrückten.

MULDER: Ja, Sie lächeln ... fühlen sich mit Macht berauscht. Der Macht, nichts tun zu können.

CSM: Meine Macht kommt daher, es Ihnen zu erzählen. Ihre Hilflosigkeit zu sehen, während Sie es hören. Die wollen Sie töten, Fox. Ich habe Sie all diese Jahre beschützt ... auf diesen Moment wartend ... Sie gebrochen zu sehen. Voller Angst.

Mulder hebt den Kopf und schult seine Gesichtszüge, um nichts zu verraten.

CSM: Jetzt können Sie sterben.


Zwei schwer bewaffnete Black-Ops-Hubschrauber fliegen im Tiefflug entlang der Fahrbahn in Richtung der Anasazi Pueblos.


ANASAZI PUEBLOS


Knowle Rohrer erreicht Doggett und Reyes, die weiterhin langsam rückwärts laufen. Bald haben sie keinen Platz mehr zum Zurückweichen. Doggett greift nach seiner Waffe. Reyes greift nach ihrer. Sie halten sie beide auf Rohrer gerichtet, wohl wissend, dass sie nutzlos sein wird.

DOGGETT: Laufen Sie, Monica. Verschwinden Sie von hier.

REYES: Nein.

Doggett schaut zu Reyes, ihre Entscheidung akzeptierend an seiner Seite zu bleiben.

Doggett zu Rohrer : Knowle Rohrer. Das ist weit genug.

Rohrer geht weiterhin auf sie zu, voller arroganter Selbstgefälligkeit.

ROHRER: Erschießen Sie mich, Agent Doggett, wenn Sie denken, dass es dieses Mal einen Unterschied macht.

Doggett feuert. Die Kugel trifft Rohrer in die Brust, ohne Schaden zu hinterlassen. Er steht weiterhin voller Selbstgefälligkeit vor ihnen.

Doggett und Reyes gehen weiter zurück, als Knowle Rohrer wieder auf sie zugeht.

Sie können nicht mehr weitergehen. Rohrer, andererseits, bleibt ebenso stehen. Tatsächlich sieht es so aus, als ob er sich anstrengen müsste, weiterzugehen. Ein verwirrter Blick erscheint auf seinem Gesicht.

Doggett senkt seine Waffe. Etwas ist mit Rohrer geschehen. Er fängt an zu zucken, er hebt seine Arme, nicht in der Lage, sein Schütteln zu kontrollieren. Schwarzer, metallischer Sauerstoff erscheint auf der Haut unter seinen Armen und verbreitet sich rapide.

Doggett und Reyes beobachten, wie das Metall in Rohrer nach außen kommt. Rohrer sieht erschrocken aus. Als das Metall sein Äußeres komplett bedeckt, wird Rohrer von den Gesteinen aufgesaugt. Doggett stößt Reyes aus Rohrers Bahn.

Rohrer prallt gegen den Felsen. Reyes schaut völlig geschockt auf das, was sie gerade gesehen hat.

MULDER: Agent Doggett!

Sowohl Mulder als auch Scully erscheinen vor dem Eingang der zweiten Ebene.


DOGGETT: Mulder, kommen Sie daraus!

REYES: Die wissen, wo Sie sind!

Die zwei schwarzen Helikopter setzen ihren Weg durch die Ruinen fort. Beide sind schwer bewaffnet.

Doggett und Reyes steigen in Mulder und Scullys Wagen und fahren ihn näher zu Mulder und Scully heran, als diese den Weg aus den Ruinen hinab machen.

Mulder läuft neben ihrem Fahrzeug her, als sie sich nähern. Doggett hält den Wagen an.

MULDER: Verschwinden Sie von hier!

DOGGETT: Steigen Sie in das Auto.

MULDER: Nein!

Doggett schaut etwas verwirrt. Sie haben nicht mehr viel Zeit. Mulder sagt ihnen wieder, dass sie verschwinden sollen.

MULDER: drängend Los! Los!

Mulder und Scully rennen zum anderen Auto auf der Seite. Das Auto, welches von Knowle Rohrer zurückgelassen wurde. Doggett fährt los.

Die Helikopter nähern sich schnell dem Ort. Sie sind noch nicht im Sichtfeld der Ruinen.

Mulder und Scully steigen in den verlassenen Wagen ein und fahren in eine andere Richtung als Doggett und Reyes. Sie verschwinden aus ihrem Blickfeld.

Die Hubschrauber umkreisen den Berghang. Mulder und Scully entgehen nur knapp der Entdeckung. Die Hubschrauber positionieren sich über den Ruinen.

Die alte Frau gerät in Panik, als ihre Töpfe und Pfannen bei dem Tumult anfangen zu klappern. Die Helikopter schweben außen vor ihrem Fenster.

Sie feuern eine Rakete nach der anderen auf die Ruinen und zerstören sie in feurigen Explosionen abschnittsweise.

Die alte Frau schreit.

CSM sitzt innerhalb seiner "Zuflucht", eine Zigarette in seiner Hand.

Die Pueblos explodieren mit jeder abgefeuerten Rakete. Die alten Steine zerbröckeln zu Boden. Das Feuer verbrennt das Wenige, was es zu verbrennen gibt

Die schwarzen Helikopter fliegen herum und schweben außerhalb vor dem Fenster der alten Frau. Eine Art Traumfänger hängt vor dem Fenster, vor dem der schwarzen Helikopter schwebt.

Eine weitere Rakete wird abgefeuert und ein anderer Bereich der Ruine wird zerstört.

Drinnen nimmt der CSM einen letzten Zug von seiner Zigarette. Er wirft den Rest auf den Boden.

Draußen, in perfekter Position, schwebt der schwarze Helikopter. Eine letzte Rakete wird abgefeuert und findet ihr Ziel. Der Korridor und die Höhle füllen sich mit Feuer und verzehren den einst so mächtigen Mann darin.

Die Pueblos explodieren. Raketen über Raketen werden gefeuert, bis die ganze Bergseite dezimiert ist. Ihre Mission ist beendet, die Helikopter drehen ab und fliegen in Richtung Horizont.


ROSWELL, NEW MEXICO


Nacht. Außerhalb eines Motelzimmers, es regnet. Donner grollt.

Drinnen sitzt Mulder auf dem Boden mit dem Rücken gegen und den Kopf auf das Bett gelehnt.

Scully außerhalb des Bildes': Woran denkst du?

Mulder ist still. In Gedanken.

SCULLY: Mulder?

MULDER: Ich denke daran ... Dass ich ein schuldiger Mann bin. Ich habe in jeder Hinsicht versagt. Ich verdiene die härteste Strafe für meine Verbrechen.

SCULLY: sanft Das glaubst du nicht.

Mulder seufzt.

MULDER: Ich glaube, dass ich in einem Motelzimmer, wie dieses, mit dir saß, als wir uns das erste Mal getroffen haben und ich versuchte, dich von der Wahrheit zu überzeugen. Und in dieser Hinsicht hatte ich Erfolg, aber ... bei all den anderen Dingen ...

Mulder dreht sich um, um Scully anzuschauen.

MULDER: ... habe ich versagt.

SCULLY: Das glaubst du auch nicht.

MULDER: Mm.

MULDER: Ich habe mit einem Schmetterlingsnetz Monstern hinterhergejagt. Du hast den Mann gehört - das Datum steht fest. Ich kann das nicht ändern.

SCULLY: Du wolltest es mir nicht sagen. Nicht weil du Angst hattest oder verzweifelt warst…, sondern, weil du keine Niederlage akzeptieren wolltest.

MULDER: Nun, ich fürchtete, was dieses Wissen bei dir anrichten könnte.

Mulder dreht sich zu Scully und gibt einen seiner größten Ängste zu.

MULDER: Ich fürchtete mich, dass es deinen Esprit zerstören könnte.

SCULLY: Wieso sollte ich eine Niederlage akzeptieren? Wieso sollte ich sie akzeptieren, wenn du es nicht tust? Mulder, du sagst, dass du versagt hast, aber du versagst nur, wenn du aufgibst. Und ich kenne dich - du kannst nicht aufgeben. Das ist es, was ich in dir sah, als wir uns das erste Mal getroffen haben. Das ist es, was mich dir folgen ließ ... warum ich es immer wieder tun würde.

MULDER: Aber sieh, was es dir gebracht hat.

SCULLY: Und was hat es dir gebracht? Nicht deine Schwester. Nichts, wofür du dich auf den Weg gemacht hast. Aber du wirst nicht aufgeben, sogar jetzt nicht.

Scully nimmt Mulders Hand in einen festen Griff.

SCULLY: Du hast immer gesagt, dass du glauben möchtest. Aber glauben woran, Mulder? Wenn das die Wahrheit ist, nach der du gesucht hast, was bleibt dann übrig, woran man glauben kann?

MULDER: Ich möchte glauben, dass die Toten nicht für uns verloren sind. Dass sie zu uns sprechen als Teil von etwas, das größer ist als wir - größer als jede außerirdische Macht. Und wenn du und ich jetzt machtlos sind, möchte ich glauben, dass, wenn wir auf das hören, was da spricht, es uns die Kraft geben kann, uns zu retten.

SCULLY: Dann glauben wir an dieselbe Sache.

Scully beobachtet Mulder aufmerksam. Mulder sieht so aus, als ob er es glaubt. Scully lächelt Mulder an. Mulder streckt seine Hand aus und nimmt sanft Scullys Kreuz in die Finger. Er bewegt seine Hand nach oben und liebkost ihre Lippen.

Mulder steht vom Boden auf und legt sich neben Scully in das Bett. Er umschließt sie. Jeder hält den anderen.

MULDER: flüstert Vielleicht gibt es Hoffnung.

ENDE

mercys Kommentar: Danke für neun tolle Jahre CC, DD und vor allem GA.

'Besonderer Dank an schwartze/eric für seine unschätzbare Hilfe bei der Identifizierung von Clip-Sequenzen und beim Lesen von Bildschirmfotos.

Mitgeschrieben von:[Bearbeiten]

  • Autor: mercy
  • Dt. Übersetzung: DeepL Translator
  • Dt. Überarbeitung/Korrektur der ursprünglichen Übersetzung: CayceP
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