5X16 Das innere Auge (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron/ProSieben, sofern es nicht dabei um eine Übersetzung des englischen Transkripts handelt. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden und dürfen nur nicht-kommerziell verwendet werden. Und dienen zur Zugänglichmachung zugunsten behinderter Menschen sowie zur Verwendung als Zitat. Wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.

Anmerkung von CayceP: Dies hier ist eine Übersetzung des Originals, keine Abschrift der deutschen Episode.



5X16 Das innere Auge
The Truth is out there

Bezirk Southbridge
Wilmington, Delaware
18:35 Uhr.


Nacht. Ein gewölbter Wandspiegel reflektiert Marty, eine junge Frau, die ein altes Wohnhaus betritt. Sie geht die Treppe hinauf, den Gang entlang in ein Zimmer und schaltet den Fernseher ein.

TV-KOCHSENDUNG: Dies ... dies hier ist ein besonderes Gumbo. Bei diesem Gumbo wird Ihnen die Zunge aus dem Mund hängen und Sie werden den Notruf wählen.

Marty stellt eine Papiertüte auf den Tresen und nimmt eine Stange Zigaretten heraus.

TV-KOCHSENDUNG: Nehmen Sie Ihre beste, größte Zwiebel und schneiden Sie sie so. Das wird Sie zum Weinen bringen - Sie werden vor Freude weinen.

Marty schaltet den Gasherd ein und zündet sich eine Zigarette an der Flamme an.

TV-KOCHSENDUNG: Und einen großen Teelöffel von diesem Cayennepfeffer. Rühren Sie ihn gut ein. Jetzt wird das Ganze zum Kochen gebracht. Passen Sie nicht auf den Gumbo-Topf auf, sonst wird er nicht kochen. Geben Sie die schönen Garnelen dazu und lassen Sie es zwanzig Minuten lang garen.

Marty schaltet den Herd aus, setzt sich vor den Fernseher und raucht ihre Zigarette.

TV-KOCHSENDUNG: Jetzt noch etwas Petersilie und das Zwiebellauch, denn Onkel Bayou will nicht, dass etwas verschwendet wird.

Marty nimmt ein flackerndes Bild eines wütenden Mannes wahr, der schreit.

WÜTENDE STIMME: Wo ist das Geld! Wollen Sie mich übers Ohr hauen?

MANN: Hm?

WÜTENDE STIMME: Sie wollen mich abzocken?!

Marty steht auf und macht den Fernseher lauter, aber die Bilder der beiden streitenden Männer tauchen immer wieder in ihrem Kopf auf. Eine Aktentasche mit in Beuteln abgepackten weißem Pulver ist zu sehen. Der Besitzer der wütenden Stimme greift den Mann in einem Badezimmer an.


Paradies-Motel
Highway 13
22:49 Uhr


POLIZEIFUNK: Zentrale, hier ist Einheit sieben, die eine gemeldete Ruhestörung in der 214 Prospect Avenue untersucht, Ende.

ZENTRALE: Verstanden.

Zwei Polizisten, Jimmy und Keith, kommen an und betreten Zimmer Nr. 10 mit Taschenlampen und gezogenen Waffen. Sie sehen Blut auf dem Badezimmerboden.

JIMMY DER POLIZIST: Mein Gott ...

Sie sehen eine Gestalt hinter dem Duschvorhang.

JIMMY DER POLIZIST: Polizei! Keine Bewegung!

Er reißt den Vorhang zurück und entblößt Marty.

JIMMY DER POLIZIST: Haltet Sie die Hände in der Luft.

Marty lässt einen blutgetränkten Schwamm fallen. Keith schaltet das Licht im Badezimmer an.

KEITH DER POLIZIST: Leg ihr Handschellen an, Jimmy.

Jimmy tut es.

JIMMY DER POLIZIST: Verdammt, sie ist voller Blut.

Marty starrt ins Leere.

JIMMY DER POLIZIST: Hey Keith. Ich glaube, das solltest du dir mal ansehen.

Sie leuchten mit einer Taschenlampe in ihre Augen. Die Pupillen verengen sich nicht.

JIMMY DER POLIZIST: Ich glaube, sie ist blind.


Kellerbüro. Scully zeigt Mulder und Detective Pennock Dias.

SCULLY: Der Verstorbene ist Paco Ordoñez auch bekannt als Little Monster. Ein Straßendrogendealer. Benutzte gerne Grundschulkinder als Kuriere. Auf Kaution frei wegen Drogenbesitzes mit Absicht des Verkaufs. Ihm droht zweimal lebenslänglich.

Mulder sieht sich das Dia des Toten an.

MULDER: Ich habe das gleiche Paar Hosen. Wer hat ihn ausgemerzt?

PENNOCK: Das ist ein Thema für einige Debatten.

SCULLY: Der Mörder hat einen einzigen C-förmigen Schnitt durch die rechte Niere gemacht. Tödlicher Blutverlust in weniger als 30 Sekunden.

MULDER: Ich nehme an, dass der Mörder wusste, was er tat und dass "C" nicht zu seinen Initialen gehörte?

PENNOCK: Ihre Annahmen sind richtig. Nur ist der Mörder kein Er.

Er reicht Mulder einen Aktenordner und stellt sich dann daneben, wo ein Dia mit Martys Fahndungsfoto projiziert wird.

PENNOCK: Marty Glenn - 28. Wir haben sie am Tatort während einer Putzaktion mit Formula 409 gefunden (Anmerkung: Formula 409 oder 409 ist eine amerikanische Marke für Haushalts- und Industriereinigungsmittel, die in den Vereinigten Staaten sehr bekannt, in anderen Ländern jedoch nahezu unbekannt ist.) Unter normalen Umständen hätte meine Abteilung sie auf frischer Tat ertappt. Es gibt nur ein kleines Problem.

Mulder liest aus dem Aktenordner vor.

MULDER: Sie ist seit ihrer Geburt blind.

PENNOCK: Bevor Sie sich jetzt in sie verlieben, sehen Sie sich ihr Vorstrafenregister an.

MULDER: "Betrug ... kleinere Diebstähle ... schwere Körperverletzung."

PENNOCK: Glauben Sie mir. Sie hat es faustdick hinter den Ohren..

SCULLY: Ihr Jugendstrafregister ist versiegelt, aber Detective Pennock weiß aus sicherer Quelle, dass zwei davon Verhaftungen wegen Drogenbesitzes waren - Besitz und Besitz mit Absicht zum Verkauf.

MULDER: Sie glauben also, dass sie das “kleine Monster” dabei erwischt hat, wie er ihr sie übervorteilen wollte?

PENNOCK: Nichts anderes ergibt einen Sinn.

MULDER: Auch nicht, wie ein blindes Mädchen einen Ex-Häftling überwältigen und mit chirurgischer Präzision ausbluten lassen konnte?

SCULLY: Ms. Glenn ist für 60 Dollar allein mit dem Taxi direkt zu dem Motel gefahren. Der Taxifahrer wies ihr den Weg zu Zimmer 10, nach dem sie sich ausdrücklich danach erkundigt hatte und ihm dann sagte, er solle verschwinden. 30 Minuten später: toter Heroindealer.

MULDER: In Ordnung, Sie glauben also wirklich, dass sie es getan hat? Sie wissen nur nicht, wie.

PENNOCK: Nun, ich habe da eine Theorie, falls Sie sie hören wollen.

Mulder nickt.

PENNOCK: Ich glaube, sie hat eine Art... sechsten Sinn, der sie im Dunkeln sehen lässt... wie eine Fledermaus oder so.

Mulder und Scully tauschen einen Blick aus.

PENNOCK: Ich habe 48 Stunden, um den Staatsanwalt zu überzeugen oder zu warten, bis sie jemand anderen tötet.

MULDER: Und wie schnell kann ich sie treffen?


Martys Gefängniszelle. Sie liegt auf der Pritsche. Die Tür fliegt auf.

MARTY: Oh ... Sie sind es.

Pennock dreht sich zu Mulder und Scully um.

PENNOCK: Sehen Sie, was ich meine?

MARTY: Es ist keine Magie. Es ist Ihr beschissenes Parfüm.

Mulder ist amüsiert.

MARTY: Wer ist das bei Ihnen?

Mulder ist überrascht.

MULDER: Special Agent Mulder.

MARTY: Und die Dame?

SCULLY: Äh, Special Agent Scully. Wir würden Ihnen gerne ein paar Fragen stellen, Marty.

MARTY: Sie müssen Schwierigkeiten mit Ihrem Fall haben, Detective.

Pennock geht zu Marty und nimmt ihren Arm, als wolle er sie führen. Sie reißt ihren Arm weg.

PENNOCK: Gut. Wie Sie wollen.

Marty steht auf und geht langsam zur Tür. Als sie an Mulder vorbeigeht, bleibt sie stehen und sieht ihn an.

MARTY: Wen starren Sie so an?

MULDER: Eine unschuldige Frau. Hoffe ich.

Er lächelt Pennock an, als sie die Zelle verlassen.


Mulder, Scully und Marty befinden sich einem Vernehmungsraum. Marty raucht.

MARTY: Also, ich bin ganz Ohr.

SCULLY: Ich bin neugierig, warum Sie aus Ihr Recht auf einen Anwalt verzichtet haben.

MARTY: Wenn Sie mich nicht anklagen wollen, werde ich keinen brauchen.

SCULLY: Nun, Sie könnten jetzt angeklagt werden ... weil Sie keinen triftigen Grund angegeben haben, warum Sie in diesem Motelzimmer waren. Was haben Sie dort gemacht, Marty?

MARTY: Ich habe Minzbonbons auf die Kissen gelegt.

Sie lächelt. Scully sieht Mulder an und wendet sich dann wieder Marty zu.

SCULLY: Der Taxifahrer hat ausgesagt, dass Sie speziell nach Zimmer 10 gefragt haben, womit Sie genau zum Todeszeitpunkt am Tatort gewesen wären.

MARTY: Ist das ein Verbrechen?

SCULLY: Wenn Sie in irgendeiner Weise daran beteiligt waren.

MARTY: Sie meinen, wie eine Augenzeugin?

SCULLY: Hatten Sie die Absicht, Drogen von Paco Ordoñez zu kaufen?

Marty nimmt einen Zug von ihrer Zigarette.

SCULLY: Haben Sie ihn umgebracht?

MARTY: Eh, vielleicht war es einfach seine Zeit zu gehen. Ich meine, abgesehen von der Stichwunde, haben Sie seinen Cholesterinspiegel überprüft oder so?

MULDER: Woher wussten Sie, dass es nur eine Stichwunde war?

MARTY: Habe ich das gesagt?

MULDER: Mmm hmm.

MARTY: Ich habe es vermutet. Wissen Sie, was das Problem ist? Sie haben keine Mordwaffe. Und ich wette, das macht Stinky da hinten verrückt. Stimmt's, Stinky!

Pennock beobachtet das Gespräch durch einen Einwegspiegel.

MARTY: Warum versteckt er sich? Ich kann ihn doch eh nicht sehen. Wissen Sie, was ich damit gemacht habe, Detective? Ich habe sie an meinen Blindenhund verfüttert.

MULDER: Ich bin neugierig, Marty.

MARTY: Ja, worauf denn?

MULDER: Wenn Sie ihn nicht umgebracht haben, warum waren Sie dann am Tatort, um aufzuräumen und haben dabei so miserable Arbeit geleistet?

Keine Antwort von Marty.

MULDER: Warum hören wir nicht einfach auf, Spielchen zu spielen, in Ordnung? Ich meine, Sie können wahrscheinlich einen Staubwedel nicht von einem Entenarsch unterscheiden, oder? Ich meine, das ist doch lächerlich. Sie sind eine blinde Frau, um Himmels willen. Also warum sagen Sie uns nicht einfach, wer Paco Ordoñez getötet hat, und Agent Scully und ich können ihn verhaften, und Sie können nach Hause gehen und an Ihrer wütenden, jungen, blinden Mädchen Comedy-Nummer arbeiten.

Wieder antwortet Marty nicht.

MULDER: Oder wir können einfach ...

Er nimmt ein Glas und stellt es auf dem Tisch vor ihm ab.

MULDER: … hier bleiben und uns die nächsten 48 Stunden gegenseitig Gesellschaft leisten.

Mulder beginnt, sich ein Glas Wasser einzuschenken, Marty stößt es gewaltsam vom Tisch.

MARTY: Fahren Sie zur Hölle.


Später haben sich Mulder und Scully zu Pennock hinter den Einwegspiegel gesellt. Marty sitzt allein im Vernehmungsraum.

PENNOCK: Sehen Sie, was ich meine? Legen Sie ein Messer in diese Hand ...

MULDER: Alles, was ich sehe, ist eine Frau, die sich bewundernswert an ihre Beeinträchtigung angepasst hat. Sie hat alle ihre anderen Sinne um ihre Blindheit herum geschärft.

PENNOCK: Sie verhöhnt Sie.

MULDER: Ich denke nicht - ich glaube, sie will nur, dass wir denken, sie sei stark und unabhängig.

Er sieht Scully an.

MULDER: Es ist wichtig für sie.

Scully sieht zu Mulder auf.

PENNOCK: Sie will, dass wir wissen, dass sie es getan hat.

MULDER: Ich glaube nicht, dass sie es getan hat.

PENNOCK: Warum will sie uns dann nicht helfen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass unschuldige Menschen sich nicht so verhalten, Agent Mulder.

SCULLY: Sie konnte ihre Anwesenheit am Tatort nicht erklären, und sie vermeidet jede Diskussion über die Mordwaffe.

PENNOCK: Sie wusste, dass es nur eine Stichwunde gab. Das haben Sie selbst festgestellt.

MULDER: Ja.

SCULLY: Detective, haben Sie alle Rohre in dem Badezimmer untersucht?

PENNOCK: Ich habe die Wohnung auf den Kopf gestellt und von innen nach außen gekehrt.

SCULLY: Nun, wenn wir die Waffe mit ihren Fingerabdrücken darauf finden, ist sie so gut wie verurteilt. Wenn das nicht der Fall ist, wird sie freikommen.

PENNOCK: Nun, vielleicht kann ich Sie dazu bringen, ein letztes Mal an den Tatort zurückzukehren.

Scully sieht Mulder an.

SCULLY: In Ordnung.

MULDER: Gehen Sie nur. Ich möchte - ich möchte - ich möchte etwas untersuchen.

Scully wirft einen Blick auf Mulder, als sie und Pennock gehen.


Lügendetektoruntersuchungsraum. Marty ist an das Gerät angeschlossen. Mulder sieht sich den Ausdruck des Lügendetektors an und sitzt hinter ihr.

PRÜFER: Ich werde Ihnen jetzt eine Reihe von Fragen stellen. Antworten Sie nur mit "Ja" oder "Nein". Beurteilen Sie nicht den Inhalt der Frage, antworten Sie einfach wahrheitsgemäß. Ist Ihr vollständiger Name Martelle Frances Glenn?

MARTY: Ja.

PRÜFER: Sind Sie Einwohnerin des Staates Delaware?

MARTY: Lassen wir den Quatsch, oder ich beschließe, überhaupt nicht zu kooperieren.

MULDER: In Ordnung, lassen Sie uns, äh, zur Sache kommen.

Er blickt zum Prüfer auf. Der Prüfer erklärt es Mulder.

PRÜFER: Ich muss eine Basislinie erstellen.

MARTY: Ich bin eine Einwohnerin des Staates Delaware, in Ordnung? Lassen Sie uns weitermachen.

Der Prüfer seufzt und markiert das Diagramm.

PRÜFER: Haben Sie die Absicht, im Verlauf dieser Untersuchung zu lügen?

MARTY: Ich bin sicher, Sie werden es mir sagen, wenn es so ist.

Der Prüfer wird langsam immer frustrierter von Martys Verhalten.

PRÜFER: Haben Sie Paco Ordoñez, auch bekannt als Little Monster, erstochen?

Marty dreht ihren Kopf leicht und richtet ihre Antwort an Mulder.

MARTY: Nö.

PRÜFER: Haben Sie den Mord an Paco Ordoñez geplant oder arrangiert?

MARTY: Nein.

PRÜFER: Haben Sie Paco Ordoñez jemals getroffen?

MARTY: Nein.

PRÜFER: Hatten Sie jemals Gelegenheit, Paco Ordoñez zu sehen ...

Die Nadeln des Detektors spielen verrückt, Mulder sieht den Prüfer besorgt an.

PRÜFER: … oder ihn auf andere Weise kennenzulernen? Streichen Sie das. Hatten Sie jemals Gelegenheit, mit Paco Ordoñez zu interagieren oder ihn in irgendeiner anderen Weise zu kennen?

MARTY: Nein.

PRÜFER: Waren Sie während des Mordes an Paco Ordoñez anwesend?

MARTY: Nein.

Mulder schreibt auf einen Notizblock für den Prüfer: "Haben Sie den Mord gesehen?" Der Prüfer zögert.

MARTY: Warum fragen Sie mich nicht einfach selbst?

MULDER: Haben Sie den Mord gesehen?

Marty antwortet nicht, aber die Nadeln beginnen wieder zu hüpfen.

MULDER: Haben Sie den Mord gesehen?

MARTY: Ich habe nichts gesehen.

PRÜFER: Nur Ja oder Nein, bitte.

MARTY: Dann ist die Antwort nein.

Die Nadeln schlagen wieder aus.


Das Motel. Pennock und Scully gehen durch das Tatortzimmer.

PENNOCK: Es gibt keine Blutspuren, die aus dem Badezimmer führen, die Fenster sind durch Farbe blockiert, und wie Sie sehen können, gibt es nicht viele Orte, an denen sie die Tatwaffe hätte verstecken können.

Scullys Mobiltelefon klingelt. Sie wirft Pennock einen entschuldigenden Blick zu, und er lässt sie im Badezimmer zurück.

SCULLY: Scully.

MULDER: Sie lügt.

SCULLY: Worüber?

MULDER: Sie kannte Paco Ordoñez, aber ich glaube nicht, dass sie ihn ermordet hat.

SCULLY: Woher wissen Sie, dass sie ihn kannte?

MULDER: Nun, ich habe sie einem Lügendetektortest unterzogen. Sie hat alle Fragen bestanden, bis auf eine - ob sie den Mord gesehen habe.

SCULLY: Möchten Sie, dass ich Sie daran erinnere, warum Lügendetektoren vor Gericht unzulässig sind?

MULDER: Nein, sie ist eingeknickt, Scully. Sie hat gelogen. Da bin ich mir sicher.

SCULLY: Nun, vielleicht hat sie das, Mulder, aber zwingen Sie mich nicht, das Offensichtliche auszusprechen. Sie hat nichts gesehen.

MULDER: Nicht mit ihren Augen.

SCULLY: Wie hätte sie denn sonst sehen können? Fledermausblick?

MULDER: Ich weiß es nicht.

Scully sieht einen Schlitz für gebrauchte Rasierklingen im Badezimmer.

SCULLY: Nun, Mulder, wenn Sie es herausgefunden haben, rufen Sie mich an.

Sie legt auf. Sie sieht losen Putz um den Rasierklingenentsorger herum und löst die Platte ab.

SCULLY: Detective Pennock!

Sie greift hinein und holt einen blutigen Lederhandschuh heraus. Scully und Pennock sehen ihn an und dann sich gegenseitig.


Martys Gefängniszelle. Marty hat Visionen von einer Frau in einer Bar.

FRAU: Nein danke, ich bin nicht auf der Suche nach Gesellschaft. Hey, hör zu, Kumpel! Ich sagte, nimm deine Hände weg von ...

Marty greift nach dem Gitter der Zelle.

MARTY: Irgendjemand, ich brauche ein Telefon! Ich muss einen Anwalt anrufen, irgendjemand, ich brauche ein Telefon!


Später sitzt Marty an einem Schreibtisch mit einem Telefon. Ein Wachmann schiebt ihr das Telefon zu.

MARTY: Ich mach das schon.

Sie nimmt den Hörer ab und stellt fest, dass der Wachmann immer noch da ist.

MARTY: Wissen Sie, ich bin sicher, die ACLU (Anmerkung: Die American Civil Liberties Union ist eine gemeinnützige Organisation, die 1920 gegründet wurde, "um die individuellen Rechte und Freiheiten zu verteidigen und zu bewahren, die jedem Menschen (...) durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten garantiert werden". Sie setzt sich vor allem für die Rechte von Minderheiten ein.) wird sich sehr dafür interessieren, wie Sie die Rechte einer blinden Frau verletzt haben, indem Sie ihr privates Telefongespräch belauscht haben.

Der Wachmann macht eine obszöne Arm-/Handbewegung und geht dann weg.

MARTY: Sie mich auch.

Sie wählt eine Nummer.

Das Telefon in einer Bar klingelt und der Barmann geht ran.

BARMANN: Blarney Stone.

Der Barmann hört zu.

BARMANN: Äh, lassen Sie mal sehen. Ein Typ baggert eine Rothaarige am Ende der Bar an?

Er sieht eine aufgebrachte Frau, die die Annäherungsversuche eines Mannes zurückweist.

FRAU: Ich sagte doch, Sie sollen aufhören!

BARMANN: Ja, wir haben jemanden, auf den diese Beschreibung passt.

Er trägt das Telefon hinunter zu einem älteren Mann am Ende der Bar.

BARMANN: Es ist für Sie.

Der ältere Mann ist überrascht. Die Frau legt Geld auf den Tresen und geht. Der ältere Mann nimmt das Telefon entgegen.

ÄLTERER MANN: Ja?

MARTY: Lassen Sie sie in Ruhe.

Der ältere Mann sieht sich schockiert um und beobachtet, wie die Frau geht.

ÄLTERER MANN: Wer spricht da?

MARTY: Lassen Sie sie einfach in Ruhe. Ich beobachte Sie.

Der ältere Mann schaut schockiert, als Marty auflegt.


Vernehmungsraum im Gefängnis. Ein Beweismittelbeutel mit den blutigen Handschuhen wird vor Marty fallen gelassen. Sie hebt ihn auf und befühlt ihn.

MARTY: Lassen Sie mich raten ... Ihr Mörder ist O.J. Simpson.

SCULLY: Diese wurden am Tatort gefunden und waren voller Blut. Wir glauben, dass sie von Paco Ordoñez' Mörder getragen wurden.

MARTY: Sie sind gut.

PENNOCK: Wir glauben, sie gehören Ihnen.

MARTY: Nun, das tun sie nicht.

PENNOCK: Nun, wie wäre es, wenn Sie einen für uns anprobieren.

Er holt einen Handschuh aus dem Beutel.

MARTY: Und meine Fingerabdrücke darauf zu verteilen?

SCULLY: Ihre Fingerabdrücke sind schon überall drauf, Marty.

Mulder sieht hinter dem Spiegel zu.

PENNOCK: Halten Sie still.

Er zieht Marty den Handschuh über die Hand.

MARTY: Sind Sie zufrieden, Detective?

PENNOCK: Sieht für mich aus, als würde er passen.

MARTY: Irgendwo weint Marcia Clark. (Anmerkung: Marcia Clark war die Staatsanwältin, die O.J. Simpson in dem Verfahren wegen des Mords an dessen Exfrau Nicole Brown und deren Liebhaber angeklagt hat. Ein blutiger Lederhandschuh war damals eines der wichtigen Beweismittel, der bei einer Anprobe Simpsons vor Gericht aber angeblich nicht gepasst habe, was in dessen Freispruch resultierte. Das ist nicht die erste Anspielung auf den O.J. Simpson-Fall in der Serie, siehe auch 3X17.) Aber Sie haben immer noch keine Waffe.

PENNOCK: Ach, das ist nur eine Frage der Zeit.

MARTY: Aber Sie haben keine Zeit.


Später gesellt sich Scully zu Mulder in einen anderen Raum.

SCULLY: Ich hoffe, Sie haben gesehen, was da drinnen gerade passiert ist.

MULDER: Selbst wenn die Handschuhe passen, könnte sie immer noch freigesprochen werden.

SCULLY: Ich denke, es ist Arroganz, Mulder. Ich denke, es ist derselbe Grund, warum sie zugestimmt hat, den Lügendetektortest zu machen. Sie weiß, dass die Vorurteile in diesem Fall alle zu ihren Gunsten sind.

MULDER: Ich glaube nicht, dass es so einfach ist. Sehen Sie sich das an.

Er öffnet einen Ordner.

MULDER: Sie lebt in Armut, aber sie hat nie die ihr zustehende Sozialleistungen in Anspruch genommen.

In dem Ordner ist eine Liste von Leistungen: Sozialversicherung, allgemeine Invaliditätshilfe, Blindengeld, öffentliche Unterstützung, Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe, Versicherungsleistungen - alle mit "nein" angekreuzt.

MULDER: Nicht ein einziges Mal. Das ist Gift für sie. Die - die bloße Andeutung, dass sie etwas anderes als eine ganze oder vollwertige Person sei, ist für sie beleidigend. Es ist keine Arroganz, es ist Stolz.

SCULLY: Sie glauben also, dass es Stolz war, der sie dazu gebracht hat, die blutigen Handschuhe wegzuwerfen? Ihre Fingerabdrücke waren überall darauf, Mulder. Warum sollte sie das tun?

MULDER: Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht -

SCULLY: In Ordnung, also - nach Ihrer Argumentation ist der Mörder mit der Mordwaffe abgehauen, aber nicht mit den Handschuhen, so dass Marty reinkam, direkt zu den Handschuhen ging und sie an dem einzigen Ort versteckte, an dem niemand sie finden würde.

MULDER: Ich denke, das ist das zutreffendste Szenario, das uns im Moment zur Verfügung steht.

SCULLY: Nun, warten Sie einen Moment. Vielleicht ist es viel einfacher als das.

MULDER: Was?

SCULLY: Was, wenn sie nicht wirklich blind ist? Ich meine, sie hat keine ihrer - ihrer Invaliditätsleistung beantragt. Vielleicht, weil sie weiß, dass sie die medizinische Untersuchung nicht bestehen würde.

MULDER: Sie glauben, dass sie es vortäuscht?

SCULLY: Nein, nein. Aber - aber möglicherweise ist es eine - eine Konversionsstörung, oder eine - eine Form von Blindheit. Ein - ein gespaltenes Bewusstsein, bei dem eine Person ein gewisses Maß an visuellen Fähigkeiten hat, aber sich nicht bewusst ist, dass sie tatsächlich sieht. Es lohnt sich, das zu überprüfen.


French St. Bus Terminal
Wilmington, Delaware


Der ältere Mann telefoniert mit einem Münzfernsprecher. Er hält eine Aktentasche in der Hand.

DROGENHÄNDLER: Yo, Mann, Little Monsters "H" zu verticken, wird nicht einfach sein. Viele Leute haben ihn respektiert, wissen Sie.

ÄLTERER MANN: Kaufen Sie, oder nicht? Wenn Sie nicht kaufen, kann ich auch zu jemand anderem gehen.

DROGENHÄNDLER: Nein, können Sie nicht. Aber ich fühle mich großmütig. Kommen Sie in ein paar Stunden vorbei. Vielleicht können wir ein Geschäft machen.

ÄLTERER MANN: Gut. Ja, es gibt da etwas, das ich mir zuerst ansehen muss. Wenn ich damit fertig bin, melde ich mich.

Er legt auf. Er geht durch das Terminal und legt die Aktentasche in ein Schließfach.


Medizinischer Untersuchungsraum des Gefängnisses. Martys Augen werden getestet. Mulder und Scully beobachten das Ganze.

ARZT: Augen weit auf, bitte, Marty. Gut. Versuchen Sie, sich nicht zu viel zu bewegen. Nehmen Sie überhaupt etwas wahr?

Marty atmet heftig ein.

MARTY: (sarkastisch) Ahh! Es ist ein Wunder!

Der Arzt schaut zu Mulder und Scully, deren Gesichtsausdruck "nicht" sagt.

ARZT: In Ordnung, Marty. Jetzt werden wir einige optische Reize auslösen. Versuchen Sie, nicht zu blinzeln.

Ihre Augen reagieren nicht.

ARZT: Entspannen Sie sich für einen Moment.

Er spricht zu Mulder und Scully.

ARZT: Ich bekomme nichts. Ich glaube nicht, dass es irgendeine Aktivität im visuellen Cortex oder im Colliculus superior gibt.

SCULLY: Es gibt keine Möglichkeit, dass sie die Maschine täuschen könnte?

ARZT: Wir reden hier über völlig unwillkürliche körperliche Reaktionen. Ich habe keinerlei Werte erhalten.

Mulder sieht, wie sich Martys Pupillen plötzlich verengen.

MULDER: Was ist das dann?

Marty fängt wieder an, Bilder aus der Bar wahrzunehmen. Er geht hinein und sieht einen Freund der Frau von vorhin.

MÄNNERSTIMME: Wo ist sie?

Im Untersuchungsraum starrt Marty geradeaus. Mulder kniet sich neben sie.

MULDER: Was ist los, Marty? Was sehen Sie?

Die Tür öffnet sich, Pennock streckt seinen Kopf herein.

PENNOCK: Agents?

Mulder und Scully folgen ihm und einem anderen Mann in den Gang.

PENNOCK: Das ist Daniel Costa von der Staatsanwaltschaft.

COSTA: Also, was haben wir gefunden? Ich habe gehört, das Mädchen kann tatsächlich mit einer begrenzten Fähigkeit sehen?

MULDER: Nein. Nein, laut dem Experten, der sie untersucht hat, ist sie völlig ohne Sehkraft oder irgendeine Art von Lichtempfindlichkeit.

SCULLY: Aber sie ist immer noch unsere beste und einzige Verdächtige.

COSTA: Sie sagten, wir würden Fortschritte machen.

PENNOCK: Das tun wir.

COSTA: Nun, ich werde nicht versuchen, ein blindes Mädchen wegen ein paar lausiger Fingerabdrücke anzuklagen.

MULDER: Sie entspricht nicht gerade der Definition eines "blinden Mädchen".

COSTA: Kommt schon, Leute. Entweder sie ist es oder sie ist es nicht.

Pennock wendet sich an Mulder.

PENNOCK: Wovon reden Sie?

MULDER: Nun, es gibt Hinweise auf eine Art neurologische Aktivität, die ihre Pupillen erweitert hat.

PENNOCK: Wodurch?

MULDER: Für mich deutet das auf eine Reaktion auf Reize hin. Eine Art physische Reaktion auf Bilder vor ihrem geistigen Auge.

COSTA: Wie macht sie das zur Mörderin?

MULDER: Das habe ich auch nicht behauptet.

Costa nickt, dann wendet er sich an Pennock.

COSTA: Lass sie gehen.

PENNOCK: Danny ...

COSTA: Ich habe keinen Fall, Penn.

PENNOCK: Ich glaube das nicht.

COSTA: Ich werde sie nicht vor Gericht stellen. Nicht ohne eine Mordwaffe. Lass sie gehen.

Costa geht. Pennock spricht sarkastisch zu Mulder und Scully.

PENNOCK: Wunderbar. Danke.


Ein Büro im Gefängnis. Marty unterschreibt ein Formular für die Rückgabe ihrer Habseligkeiten. Ihre Unterschrift befindet sich außerhalb der Zeiler. Der Beamte überreicht ihr einen Ordner. Sie nimmt ihn an sich, holt ihre Brieftasche heraus und holt ein paar Geldscheine heraus.

MARTY: Hoffentlich sind das noch Zwanziger.

Der Beamte ist sarkastisch.

OFFICER: Nein, ich habe sie durch Fünfziger ersetzt, weil Sie so verdammt süß sind.

Marty klappt ihren Blindenstock aus, hält inne. Es sieht so aus, als ob sie spürt, dass Mulder sie beobachtet. Das tut er auch. Sie beginnt, mit ihrem Stock langsam den Gang entlangzugehen. Scully kommt auf Mulder zu.

SCULLY: Wollen Sie das Neueste hören?

MULDER: Ja.

SCULLY: Detective Pennock hat die Handschuhe auf Blutgruppen untersuchen lassen und zwei verschiedene Proben gefunden, von denen eine mit der von Marty Glenn übereinstimmt.

MULDER: Nun, sie wurde untersucht. Es gab keine Schnitte oder Wunden an ihr.

SCULLY: Ja, aber ich werde sie trotzdem an das Labor in Washington schicken und einen PCR durchführen lassen, um zu sehen, ob es eine Übereinstimmung gibt.

MULDER: Sehen Sie sie an.

Sie sehen Marty zu, wie sie langsam geht.

MULDER: Glauben Sie wirklich, dass sie dazu fähig ist?

SCULLY: Ich werde es Sie wissen lassen, sobald ich die Testergebnisse zurück habe.

Sie geht.


Draußen auf der Straße. Marty geht zu Fuß. Plötzlich sieht sie, wie die Frau aus der Bar in einer Gasse angegriffen wird.

ÄLTERER MANN: Wer hat mich gestern Abend angerufen? Wer beobachtet mich?

Er nimmt seine Hand leicht vom Mund der Frau weg.

FRAU: Was?! I ... ich weiß nicht, wovon Sie sprechen!

ÄLTERER MANN: Sind Sie ein Bulle? Tragen Sie ein Mikrofon?

Die Frau beginnt zu schreien.

FRAU: Nein! Ich bin keine Polizistin!

Marty sieht immer noch aufflackernde Bilder.

FRAU: Lassen Sie mich los!

Marty ruft den anderen Fußgängern zu.

MARTY: Ich muss zur Spring Street. In welcher Richtung liegt die Spring Street? Antworte mir doch mal jemand!

NETTER FUSSGÄNGER: Vier Blocks nach links.

Marty hört immer noch die Frau.

FRAU: Bitte! Bitte!!!

Marty läuft plötzlich auf die Straße und wird fast von mehreren Autos angefahren. Sie hupen. Marty sieht verwirrt aus. Mitten auf der Straße bleibt sie stehen.

FRAU: Nein! Töten Sie mich nicht! Nein! Nein! Nein! Nein!

Der nette Fußgänger läuft zu Marty und führt sie von der Straße weg.

Später erreichen Marty und der nette Fußgänger die Gasse.

MARTY: Wo?

NETTER FUSSGÄNGER: Hier. Hier - hier. Hier gibt es eine Gasse. Genau hier.

Marty findet die Wand und fängt an, unbeholfen die Gasse hinunterzulaufen und stößt dabei mit Gegenständen zusammen.

MARTY: In Ordnung, mir geht's gut. Danke. Lassen Sie mich in Ruhe.

Sie kommt an einer Mülltonne vorbei, dann ertastet sie einige Gitterstäbe über einem Fenster, das sie vorhin in ihren Visionen gesehen hat. Sie geht zurück zur Mülltonne und öffnet sie. Die blutüberströmte Frau liegt mit dem Gesicht nach unten darin. Marty tastet die Leiche ab und sucht dann nach einem Puls. Sie findet offenbar keinen.


Polizeirevier. Derselbe Beamte, der Marty ihre Sachen zurückgegeben hat, sitzt an seinem Schreibtisch. Er blickt auf, als er Martys Stimme hört.

MARTY: Entschuldigung? Entschuldigen Sie bitte?

POLIZEIBEAMTER: Ja?

MARTY: Ich habe sie getötet. Ich habe sie beide umgebracht.

Sie hält ihre blutige Hand hoch.


Vernehmungsraum. Marty sitzt allein darin. Mulder kommt herein und setzt sich ihr gegenüber. Er hält inne.

MULDER: Ich habe Ihr Geständnis gelesen. Detective Pennock tippt es in diesem Moment ab, damit Sie es unterschreiben können.

MARTY: Ich werde es unterschreiben.

MULDER: Sie werden ihn damit zu einem sehr glücklichen Mann machen.

MARTY: Man kann nicht alles haben.

MULDER: Nur zu mir, ich bin ein wenig verwirrt über diesen plötzlichen Sinneswandel.

MARTY: Bitte, zu viel Herzensgüte und ich möchte kotzen.

MULDER: Ich ... warum sie töten. Paco Ordoñez ... Susan Forester?

Marty schaut überrascht.

MULDER: Wussten Sie überhaupt, dass das ihr Name war? Susan Forester. Sie war 30 Jahre alt. Gebürtig aus Wilmington. Sie arbeitete Teilzeit als Kellnerin. Sie lebte allein mit ihren zwei Katzen...

MARTY: Halten Sie die Klappe! Warum tun Sie das? Ich - Ich .... Ich habe euch Leuten alles gegeben, was ihr wollt.

Sie zieht eine Zigarette heraus und tastet nach ihren Streichhölzern. Mulder zündet ein Streichholz an und hält es ihr hin. Sie greift nach seiner Hand und zündet die Zigarette an.

MULDER: Ich mag Sie, Marty. Ich bewundere Sie. Und ich will nicht, dass Sie Verbrechen gestehen, die Sie nicht begangen haben.

MARTY: Sie haben nur Mitleid mit mir.

MULDER: Nein, das tue ich nicht. Nicht so, wie Sie denken, dass ich es tue.

MARTY: Lesen Sie das Geständnis. Ich habe ganz genau beschrieben. Jedes Detail. Wie könnte ich das, wenn ich unschuldig bin?

MULDER: Ich glaube, Sie waren Zeugin beider Morde. Sie - Sie haben sie irgendwie gesehen. Aber Sie waren am anderen Ende der Stadt, als sie passierten. Sie waren eine 60 Dollar Taxifahrt entfernt.

MARTY: Sie sind verrückt!

MULDER: Ich glaube, Sie haben versucht, das aufzuhalten. Sie haben es versucht, aber Sie waren nicht rechtzeitig da.

Marty denkt nach, dann schüttelt sie den Kopf.

MARTY: Ich muss nicht mehr mit Ihnen reden.

MULDER: Marty, wer auch immer das getan hat, er wird wieder töten. Und Sie können helfen, das zu verhindern.

Sie schüttelt wieder den Kopf und hält sich die Hand über die Augen.

MARTY: Ich kann nichts aufhalten. Ich muss nicht mehr mit Ihnen reden, Punkt.

Sie steht auf, Mulder auch, und sie ruft.

MARTY: Officer! Wir sind fertig!

MULDER: Für wen lohnt es sich, sich schuldig zu bekennen, Marty?

MARTY: Officer, wir sind fertig!

Mulder ergreift ihren Arm.

MULDER: Sie haben es nicht getan. Und ich werde nicht zulassen, dass das passiert.

Ein Polizist kommt herein.

MULDER: Können Sie mich hören? Marty?

Marty geht mit dem Polizisten weg.


Busbahnhof. Der ältere Mann benutzt wieder den Münzfernsprecher.

DROGENHÄNDLER: Tut mir leid, Mann. Der Handel ist geplatzt.

ÄLTERER MANN: Was meinen Sie mit "der Handel ist geplatzt"? Sie können nicht zurückrudern.

DROGENHÄNDLER: Hey, Bruder, verstehen Sie, ich tue, was ich tun muss, um nicht aufzufliegen, und Sie werfen zu viel Licht auf mich.

ÄLTERER MANN: Wovon reden Sie denn?

DROGENHÄNDLER: Jemand hat es auf Sie abgesehen, Mann. Und ich werde mich da nicht einmischen.

ÄLTERER MANN: Wer? Wer hat's auf mich abgesehen?

DROGENHÄNDLER: Eine alte Freundin von Ihnen hat gestern Abend angerufen und mir gesagt, dass ich mich von Ihnen fernhalten soll.

ÄLTERER MANN: Sie hat Sie angerufen?

DROGENHÄNDLER: Ja, sie sagte, sie würde es weitersagen.

ÄLTERER MANN: Jetzt hören Sie mir mal zu. Hören Sie zu, Mann. Sie ist ein Niemand, hm? Sie weiß nichts.

DROGENHÄNDLER: Ja, klar.

ÄLTERER MANN: Sie und ich, Mann, wir sind immer noch cool. Vertrauen Sie mir.

DROGENHÄNDLER: Aber, wenn sie nichts weiß, woher hat sie dann diese Nummer?

ÄLTERER MANN: Jetzt hören Sie mir mal zu. Ich kann das Zeug nirgendwo anders hinbringen.

DROGENHÄNDLER: Das ist nicht mein Problem. Rufen Sie hier einfach nicht mehr an.

Der Drogenhändler legt auf. Der ältere Mann knallt den Hörer auf.


Mulder sitzt allein in einem Büro und sieht sich eine Akte aus dem Jahr 1970 an. Pennock kommt herein.

PENNOCK: Nun, ich weiß Ihre Hilfe hierbei bisher zu schätzen, aber ich würde sagen, wir kommen ganz gut zurecht. Sie hat gerade ihr Geständnis unterschrieben.

MULDER: Glückwunsch.

PENNOCK: Ich fühle mich nicht so gut, wie Sie vielleicht denken, wissen Sie.

MULDER: Nun, alles, was Sie haben, ist eine Unterschrift. Kein Anwalt wird sie aufgrund dessen aufgeben.

PENNOCK: Dessen bin ich mir bewusst.

MULDER: Beunruhigt es Sie nicht, Detective, dass Sie immer noch kein eindeutiges Motiv haben?

PENNOCK: Nun, das hat sie uns gerade erst gegeben. Drogen. Genau wie ich dachte. Sie hat uns sogar gesagt, wo wir sie finden können.


Busbahnhof. Ein Bediensteter öffnet ein Schließfach und Mulder und Pennock nehmen die Aktentasche mit dem Heroin heraus.

PENNOCK: Ich würde sagen, das wird eine ziemlich kurze Verhandlung.

MULDER: Nun, wenn Sie darüber nachdenken, Detective, beweist das eigentlich gar nichts.

PENNOCK: Da ist es, genau wie sie gesagt hat.

MULDER: Genau wie sie es beschrieben hat.

PENNOCK: Wissen Sie, was mich an diesem Fall am meisten überrascht, sind Sie. Sie sind ein skeptischer Typ, Agent Mulder.

MULDER: Skeptisch?!

PENNOCK: Oh, ja.

MULDER: Man hat mich schon vieles genannt. Skeptisch war jedoch keines davon.

Mit tadellosem Timing klingelt Mulders Mobiltelefon. Pennock hebt die Aktentasche ab.

PENNOCK: Nun, wie auch immer.

Mulder geht an sein Telefon.

MULDER: Skeptisch…!

Scully geht einen Gang entlang.

SCULLY: Mulder.

MULDER: Was?

SCULLY: Ich habe die PCR-Ergebnisse der beiden Blutgruppen von den Handschuhen. Keine davon war die von Marty. Sie hatten recht, Mulder. Sie hat es nicht getan.

MULDER: Nun, ich weiß das, und Sie wissen das, und auch derjenige, den Marty beschützt, aber Pennock sabbert im Moment. Was wir tun müssen, ist Marty zu überzeugen. Ich habe da eine Idee. Ich melde mich wieder bei Ihnen.

Er legt auf. Der ältere Mann sitzt auf einer Bank in der Nähe und sieht zu, wie die Polizei mit dem Aktenkoffer verschwindet. Er folgt ihnen.


Marty sitzt in ihrer Gefängniszelle. Sie hört Schritte auf dem Gang.

MARTY: Was wollen Sie jetzt?

Die Tür gleitet auf, Mulder tritt ein und setzt sich neben sie.

MULDER: Ich weiß, wen Sie beschützen, Marty. Und ich glaube, ich weiß auch, warum. Sie schützen den Mann, der Ihre Mutter ermordet hat.

MARTY: Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.

MULDER: Ich habe den ursprünglichen Polizeibericht aus dem Jahr 1970 gelesen. Ihre Mutter starb an einer einzigen Stichwunde in der rechten Niere - genau wie Paco Ordoñez und Susan Forester. Tot durch die Hand eines unbekannten Angreifers.

MARTY: Ich habe meine Mutter nie kennengelernt.

MULDER: Nein. Ich weiß. Aber ausnahmsweise waren Sie dabei, als es passierte. Sie war damals mit Ihnen schwanger. Sie starb auf dem Operationstisch, als die Ärzte versuchten, sie zu retten. Sie wurden geboren ... gerade noch so. Aber die Unterbrechung des Blutflusses, den Sie erlitten haben, hat höchstwahrscheinlich Ihre Blindheit verursacht.

MARTY: Was hat das mit all dem zu tun?

MULDER: Ich denke, dass Sie während dieser Zeit ... als Sie einen Sinn verloren haben ... einen anderen dazu gewonnen haben. Dass irgendwie ... eine Verbindung zwischen Ihnen und dem Mörder Ihrer Mutter hergestellt wurde.

MARTY: Welche Verbindung?

MULDER: Sie sehen durch seine Augen. Das haben Sie schon immer. Sie wollen es nicht, Sie tun es einfach. Und deshalb fühlen Sie sich für seine Taten verantwortlich, aber das sind Sie nicht. Und Sie sitzen hier im Gefängnis für Verbrechen, die Sie nicht begangen haben. Das wird nichts bringen, Marty.

Die Tür geht auf.

PENNOCK: Entschuldigen Sie, Agent Mulder. Sie wird nun verlegt.

MULDER: Es gibt absolut keinen Grund für Sie, das zu tun, Marty. Wir werden ihn mit oder ohne Ihre Hilfe finden.

Als Pennock sie hinausführt, wendet sich Marty an Mulder.

MARTY: Es tut mir leid.


Später. Marty wird zu einem Gefangenentransporter geführt. Sie trägt Handschellen und Fußfesseln. Plötzlich hat sie Visionen von einer Frau, die zu einem Gefangenentransporter geführt wird. Sie ist schockiert, als sie erkennt, dass sie sich selbst sieht. Sie wendet ihr Gesicht dem Zaun zu, von wo aus der ältere Mann sie beobachtet.


Frauenhaftanstalt
Fairview, Delaware


Marty, in Häftlingskleidung, wird zu einer Besucherkabine geführt, wo Mulder bereits wartet.

MULDER: Hallo, Marty.

MARTY: Was ist hier los?

MULDER: Detective Pennock ist gerade beim Gefängnisdirektor, um Ihre Entlassung zu veranlassen.

MARTY: Äh! Was?

MULDER: Die Anklage gegen Sie wird fallen gelassen. Sie sind nicht länger eine Verdächtige in diesem Fall.

MARTY: Wie können die das tun?! Ich habe doch gestanden!

MULDER: Ja, aber ein Geständnis ist wertlos, wenn es eine Lüge ist, und Ihres war eine Lüge.

MARTY: Was haben Sie denen denn erzählt?

MULDER: Nur, dass Sie unschuldig sind, was sie sowieso von selbst herausgefunden hätten. Das Schließfach, zu dem Sie uns geschickt haben? Es waren Fingerabdrücke darauf, aber es waren nicht Ihre.

MARTY: Ich war vorsichtig.

MULDER: Ja, aber jemand anderes war nicht so vorsichtig. Charles Wesley Gotts, ein Ex-Häftling. Verurteilt im Jahr 1970 wegen schwerer Körperverletzung. Er wurde vor drei Wochen auf Bewährung entlassen und ist seither verschwunden.

MARTY: Nie von ihm gehört.

MULDER: Das glaube ich diesmal, Marty. Die PCR-Tests haben bestätigt, dass es sein Blut auf dem Handschuh war. Die Tests haben noch etwas anderes bestätigt, Marty. Er ist Ihr Vater.

Marty ist schockiert.

MULDER: Das war die Verbindung.

Marty ist den Tränen nahe.

MARTY: Hmm.

Pennock kommt herein.

PENNOCK: In Ordnung, wir sind alle bereit.

Er schaut zwischen Marty und Mulder hin und her.

PENNOCK: Das heißt, wenn auf dieser Seite alles erledigt ist.

MARTY: Wovon redet er?

MULDER: Detective Pennock hat zugestimmt, keine Anklage wegen Beihilfe zu erheben, wenn Sie uns helfen ... wenn Sie uns helfen, ihn zu finden. Wir brauchen Ihre Hilfe, Marty. Sie können es jetzt beenden.

Marty nickt.

MARTY: Ich kann das beenden.

MULDER: Ich bin sicher, das ist es, was Sie immer wollten.

Sie nickt, dann schüttelt sie den Kopf.

MARTY: Ich wollte mein Leben nie an einem Ort wie diesem verbringen. Ich hatte keine andere Wahl. Hmm. Wenn ich Ihnen helfe, werden Sie mich dann beschützen, bis er gefasst ist?

PENNOCK: Ich werde persönlich für Ihre Sicherheit garantieren.

MARTY: Hmmm. Bringen Sie mich nach Hause.


Mulder hält vor der Blarney Stone Bar an.

STIMME IM POLIZEIFUNK: Geht am Hinterausgang in Position.

MULDER: In Ordnung, halten Sie sich bereit.

STIMME IM POLIZEIFUNK: Verstanden.

Mulder schaut in den Rückspiegel und sieht, wie Scully aus dem Auto hinter ihm aussteigt, er steigt aus und geht ihr entgegen.

MULDER: Gerade noch rechtzeitig für die Überraschungsparty.

SCULLY: Sie hat Ihnen gesagt, dass er da sein würde?

MULDER: Ja, sie hat diesen Ort perfekt beschrieben, bis hin zu den Streichholzschachteln.

SCULLY: Was hat sie dazu bewogen zu kooperieren?

MULDER: Sie will ihn aufhalten.

SCULLY: Ganz plötzlich? Ich meine, wenn sie so darauf bedacht ist, ihn zu stoppen, warum hat sie uns dann nicht vorher seinen Namen gesagt?

MULDER: Sie kannte seinen Namen nicht. Sie haben sich nie getroffen. Er war Zeit ihres Lebens im Gefängnis.

SCULLY: Aber Sie sagen doch, dass sie die ganze Zeit durch seine Augen gesehen hat.

MULDER: Ich - ich glaube nicht, dass sie genau wusste, was sie sah, aber es war mehr wie ein - ein ständiges Bild in ihrem Kopf, mit dem sie mit der Zeit zu leben lernte. Bis vor drei Wochen.

SCULLY: Als die Morde begannen.

MULDER: Er wurde auf Bewährung entlassen und alles hat sich geändert.

SCULLY: Nun, wenn das alles wahr ist, sollten wir ihn uns holen gehen.

Sie geht auf die Bar zu. Mulder folgt ihr nicht.

SCULLY: Mulder?

MULDER: Für sie hat sich alles verändert, Scully. Ich glaube nicht, dass wir ihn da drinnen finden werden.


Bezirk Southbridge
Wilmington, Delaware


Martys Wohnung. Pennock und Marty sind in ihrer Wohnung. Sie packt gerade.

PENNOCK: Brauchen Sie Hilfe?

MARTY: Nein.

Pennock murmelt vor sich hin.

PENNOCK: Ich hätte es wissen müssen.

Marty packt weiter.

PENNOCK: Wissen Sie, Sie müssen nicht alles einpacken, was Sie besitzen. Ich verspreche Ihnen, dass Sie nicht so lange in Schutzhaft sein werden.

MARTY: Dafür ist es sowieso zu spät.

PENNOCK: Warum ist das so?

MARTY: Gotts ist schon hier.

PENNOCK: Wovon reden Sie?

Marty berührt eine altmodische Kaffeekanne auf dem Herd.

MARTY: Er beobachtet mich seit etwa einem Tag.

Sie geht zur gegenüberliegenden Seite der Küche, holt ein paar Päckchen oder Dosen heraus, geht dann zurück zum Herd und legt ihre Hände auf die Kanne.

MARTY: Jetzt weiß er, wo ich wohne. Er liest gerade die Namen auf den Briefkästen.

PENNOCK: Was? Wie können Sie das wissen … ?

Marty schlägt Pennock mit der Kanne auf den Kopf und setzt ihn somit außer Gefecht. Sie nimmt seine Waffe, öffnet die Eingangstür und geht zurück in die Wohnung. Unten betrachtet Gotts, der ältere Mann, den Briefkasten Nr. 26, über dem der Name Glenn steht, und geht dann nach oben.


Mulder, der sein Mobiltelefon in der Hand hält, und Scully kommen aus der Bar.

SCULLY: Woher wussten Sie, dass er nicht da drin sein würde?

MULDER: Sie will nicht, dass wir ihn kriegen. Sie hat uns absichtlich in die Irre geführt.

SCULLY: Schützt sie ihn immer noch?

MULDER: Nein, das tut sie nicht. Das hat sie nie getan.

Er legt auf.

MULDER: Pennock hebt nicht ab.

SCULLY: Was meinen Sie damit?

MULDER: Er ist es nicht, den sie beschützt hat. Wenn er zurück ins Gefängnis geht, tut sie es auch. Bis jetzt hatte sie noch nie eine Wahl.

Er steigt auf der Fahrerseite seines Autos ein.


Martys Wohnung. Gotts kommt herein und sieht Pennock, der immer noch bewusstlos ist. Gotts öffnet ein Klappmesser und beginnt, durch die Wohnung zu gehen. Marty, die sich in der Küche versteckt, sieht sein Vorankommen in flackernden Bildern. Als Gotts in der Küche ankommt, gibt sie sich zu erkennen und richtet die Waffe auf seinen Kopf. Sie spricht sehr leise.

MARTY: Ich hasse es, wie du mich siehst.

Sie sieht Gotts' Blickwinkel, als sie auf ihn schießt.


Später betreten Mulder und Scully die Wohnung und sehen Gotts tot, mit einem Einschussloch in der Stirn.

SCULLY: Mulder ...

Pennock legt Marty Handschellen an.

PENNOCK: Sie hat das getan. Vertrauen Sie mir.

Er führt sie an Mulder und Scully vorbei hinaus, sie sieht Mulder direkt an, als sie an ihm vorbeigeht.


Viel später. Mulder geht einen Gefängniskorridor entlang zu Martys Zelle.

MARTY: Macht nicht viel her, oder? Zumindest haben sie mir das gesagt.

Sie geht zu den Gitterstäben und er greift nach ihrer Hand.

MARTY: Sie waren bei der Urteilsverkündung, Agent Mulder.

MULDER: Ist es mein Parfüm?

Marty lächelt.

MARTY: Nein, ich wusste einfach, dass Sie da sein würden.

MULDER: Marty, lassen Sie mich in Ihrem Namen mit dem Richter sprechen.

MARTY: Nein.

MULDER: Wir haben herausgefunden, wo er sich aufgehalten hat. Es war ein Motel, nicht weit von der Stelle, an der Paco Ordoñez ermordet wurde.

MARTY: Und davor in Atlantic City. Hmmm. Ich hatte noch nie den Ozean gesehen. Und jetzt, wenn ich meine Augen schließe, oder sogar wenn ich sie öffne, ist das alles, was ich sehe.

Die Schritte des Wächters nähern sich.

MULDER: Nun, Sie haben Glück, dass er kein Fan von Packeis war.

Sie lachen. Der Wächter berührt Mulders Arm. Er drückt Martys Hand.

WÄCHTER ÜBER LAUTSPRECHER: Schlafenszeit.

Die Lichter gehen aus. Mulder geht. Marty bleibt am Gitter stehen, dreht sich um und verschwindet in der Dunkelheit ihrer Zelle.

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