4X11 Der Chupacabra (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron/ProSieben, sofern es nicht dabei um eine Übersetzung des englischen Transkripts handelt. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden und dürfen nur nicht-kommerziell verwendet werden. Und dienen zur Zugänglichmachung zugunsten behinderter Menschen sowie zur Verwendung als Zitat. Wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.

Anmerkung von CayceP: Dies hier ist eine Übersetzung des Originals, keine Abschrift der deutschen Episode.



4X11 Der Chupacabra
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen



Anmerkung: [im Bild eingeblendete Übersetzungen in eckigen Klammern.], (Weitere Übersetzungen in eckigen Klammern.)

Nacht. Flakitas Hütte in einer Wanderarbeitersiedlung. Flakita, eine Wanderarbeiterin mittleren Alters, erzählt den anderen Frauen des Lagers eine Geschichte. Viele Stimmen sprechen Spanisch.

FLAKITA: Ruhig! Ruhe, hört mir zu. Es war eine schreckliche Sache. Ihr werdet mir nicht glauben, selbst wenn ich es euch erzähle. Manche sagen, es sei eine Geschichte, ein Märchen. Aber ich habe es gesehen. Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen.

Flakitas Geschichte. Tag.


WANDERARBEITERSIEDULNG
SAN JOAQUIN VALLEY, KALIFORNIEN


Kinder und Hühner laufen um eine kleine Ansammlung von heruntergekommenen Hütten herum. Ein großer, alter Pritschenwagen fährt in das Lager hinein. Ein Angloamerikaner sitzt hinten. Die Männer beginnen, dem Lastwagen zu folgen.

ANGLO-AMERIKANER: Quiero hombres fuertes. Rapido! (Ich brauche ein paar starke Männer. Schnell!)

Die Männer beginnen, auf den Lastwagen zu steigen. Ein junger Mann, Eladio Buente, schaut zu. Flakita sieht zu, wie Eladio die Männer beobachtet. Ein anderer junger Mann, Soledad Buente, küsst eine hübsche junge Frau, Maria Dorantes, auf die Wange, während sie Tiere in einen Pferch treibt. Soledad grüßt sie auf Spanisch.

SOLEDAD: Oye, mi amor. (Hey, mein Schatz.)

Maria dreht sich um und lächelt ihn an. Er küsst sie auf die Wange.

SOLEDAD: Pórtate bien. (Benimm dich.)

MARIA: Tú también. (Du auch.)

Sie klopft ihm auf den Arm, als er weggeht.

SOLEDAD: Pues claro. (Natürlich.)

Maria lächelt immer noch, als Soledad zum Pritschenwagen geht. Eladio hat sie heimlich beobachtet. Er geht zu Maria hinüber.

ELADIO: [Ich habe dich gestern Abend vermisst, meine Liebe.]

Maria lächelt.

MARIA: [Ich bin nicht deine Liebe.]

Soledad spricht mit einem anderen Mann auf der Ladefläche, der ihn gerade hochgeholfen hat.

SOLEDAD: Gracias. (Danke.)

Er dreht sich um und sieht Eladio, der zusammen mit Maria über etwas lacht. Soledad ist eifersüchtig.

MARIA: [Dein Bruder wird uns sehen. Er sagt, ich breche ihm das Herz.]

ELADIO: [Tust du das?]

MARIA: Nein.

ELADIO: Si. (Ja.)

MARIA: Nein.

Sie lächelt.

Der Lastwagen fährt weg, Soledad beobachtet die beiden immer noch eifersüchtig von der Ladefläche aus. Flakita geht auf Maria und Eladio zu.

MARIA: [Nein. Nennst du mich eine Lügnerin?]

ELADIO: [Si.]

FLAKITA: [Maria, was machst du da? Die Ziegen! Die Ziegen entkommen!]

Maria rennt einigen entlaufenen Ziegen über einen kleinen Hügel hinterher. Eladio wirft Flakita einen misstrauischen Blick zu, schließt das Tor des Pferch und folgt dann Maria. Eine ältere Frau kommt aus einer Hütte heraus und stellt sich zu Flakita.

FLAKITA: (Zwei Brüder, eine Frau, Ärger.)

GROSSMUTTER: Eso es seguro. (Das ist sicher.)

FLAKITA: Mm hmm.

Es gibt eine laute Explosion. Flakita schreit erschreckt auf. Ein heller Lichtblitz, dann beginnt es zu regnen. Flakita tritt in einen Türrahmen, um sich vor dem Regen zu schützen und beobachtet das Wetter. Der Boden und die Regeneimer zeigen, dass der Regen gelb ist.

FLAKITA: (Großmutter,)[Schau - der Regen ist seltsam.]

Der Regen hört abrupt auf. Flakita und die Frau schauen auf den Boden.

FLAKITA: [Sieh dir das Wasser an - es ist gelb.]

Sie sieht Ziegen, die über den Hügel zurückkommen.

FLAKITA: Las cabras. Maria! Maria! (Die Ziegen. Maria! Maria!)

Sie läuft über den Hügel, gefolgt von den anderen Frauen.

FLAKITA: Maria! Maria!

Flakita findet Maria tot neben einer toten Ziege liegend. Die Ziege ist über und über mit einem gelben Pilz bedeckt. Marias Mund, Nase und Augen sind ebenfalls mit Pilzen bedeckt. Kein Eladio weit und breit zu sehen.

FLAKITA: Madre de Dios! (Mutter Gottes).


Mulder und Scully untersuchen die Gegend, in der Marias Leiche gefunden wurde. Der tote Ziegenkörper liegt immer noch dort, bedeckt mit Fliegen. Scully hält sich ein Tuch vor die Nase, während sie sie untersucht. Mulder steht einige Schritte entfernt, mit dem Rücken zur Ziege. Er isst gerade Sonnenblumenkerne.

SCULLY: Mulder, wie lange ist das her?

MULDER: Tres días. Muy increíble, no? (Vor drei Tagen. Ziemlich unglaublich, nicht wahr?)

SCULLY: Nur der Geruch.

Sie steht auf und geht zu ihm hinüber.

SCULLY: Mulder, Sie haben mich hierher gelockt, unter dem Vorwand, einen ungeklärten Todesfall zu untersuchen. Können Sie mir sagen, warum wir hier draußen mitten auf einem Feld stehen und eine tote Ziege anschauen?

MULDER: Nun, laut Augenzeugen ist dem Tod, den wir untersuchen, ein forteanisches Ereignis vorausgegangen. Das ist ein höchst ungewöhnliches oder seltenes meteorologisches Phänomen, das auch als Transient bekannt ist. (siehe auch 2X14 Satan).

SCULLY: Eine Eintagsfliege.

MULDER: Ja. Zeugen beschrieben einen hellen Blitz etwa 30 Grad über dem Horizont, dann fiel ein heißer gelber Regen von einem wolkenlosen Himmel. Forteanische Forscher nennen diese "Flüssigkeitsfälle". Schwarzer und roter Regen sind die häufigsten, aber es wurden auch Fälle von blauem, lila und grünem Regen berichtet.

SCULLY: Violetter Regen (Purple Rain)?

MULDER: Ja. Tolles Album. Allerdings ein sehr fehlerhafter Film.

Sie beginnen, in Richtung der Siedlung zu gehen.

SCULLY: Mulder, dieser "Transient", wie Sie ihn nennen, dieser helle Blitz am Himmel - ich nehme an, Sie denken, dass er irgendeine Verbindung hat zu -

MULDER: Forteanische Ereignisse wurden mit außerirdischen Begegnungen, Viehverstümmelungen, der Art von ausgeblutetem Tierkadaver, den Sie gerade gesehen haben, in Verbindung gebracht.

SCULLY: Und das Opfer, Maria Dorantes, ist sie auf eine ähnliche Weise gestorben?

MULDER: Ich würde es annehmen.

SCULLY: Sie nehmen das an? Niemand hat die Leiche untersucht?

MULDER: Das interessiert niemanden, Scully. Das Opfer und viele der Zeugen sind illegale Einwanderer. Wanderarbeiter. Ich dachte, es könnte wichtig sein, mit ihnen zu reden, bevor sie weiterziehen.

Sie gehen in das Lager und sehen sich um. Scully öffnet die Tür einer der Baracken. Alle Bewohner laufen weg, weil sie befürchten, dass Mulder und Scully die Einwanderungsbehörde sind.

FLAKITA: La migra! Viene La migra! (Die Einwanderungsbehörde! Die Einwanderungsbehörde kommt!)

MULDER: No la migra! No la migra! (Nein, wir sind nicht die Einwanderungsbehörde)

Chaos, Leute laufen umher. Mulder und Scully versuchen, sie davon zu überzeugen, dass sie nicht die Einwanderungsbehörde sind.

SCULLY: No la migra, no la migra.

MULDER: No la migra.

Scully hält ihren Ausweis hoch.

SCULLY: Wir sind vom FBI. No la migra.

Mulder drückt ihre Hand nach unten, um ihre Marke zu verbergen.

MULDER: Es ist alles in Ordnung. Wir wollen niemanden mitnehmen. Entspannen Sie sich. Nein, es ist alles in Ordnung. Tranquile. (Beruhigen Sie sich!)

FLAKITA: Was wollen Sie?

MULDER: Wir wollen wissen, was mit Maria Dorantes passiert ist.

Flakita antwortet nicht.

MULDER: Weiß jemand, was Maria Dorantes passiert ist? Hat jemand etwas gesehen?

FLAKITA: El Chupacabra. Das ist das, was mit Maria Dorantes zugestoßen ist.

SCULLY: El Chupacabra?

Mulder dreht sich zu Scully um.

MULDER: Ja, das ist ein mexikanisches Volksmärchen. El Chupacabra, der Ziegensauger. Es ist eine kleine graue Kreatur mit einem großen Kopf, einem kleinen Körper und großen schwarzen Kulleraugen.

FLAKITA: Si! Si! Si. Licht. Dann Regen. Dann El Chupacabra. Er kommt und frisst Marias Augen und Gesicht weg.

Mulder schaut wieder zu Scully, die eine Augenbraue hochzieht. Dann wendet er sich wieder an Flakita.

MULDER: Haben Sie den Chupacabra gesehen?

FLAKITA: Nein. Aber jeder hier weiß, dass das die Wahrheit ist.

Scully schaut skeptisch.

SOLEDAD: Diese Frau ist eine Lügnerin! Es gibt keinen Chupacabra. Der Chupacabra ist nichts als eine Geschichte, die man Kindern erzählt. Ich kenne den Mörder von Maria Dorantes.

SCULLY: Wer soll das sein, Sir?

SOLEDAD: Es ist mein Bruder, Eladio Buente. Er hat Maria getötet, weil sie nur mich geliebt hat.

MULDER: Äh, wie erklären Sie den, äh, den gelben Regen und die tote Ziege über dem Hügel?

SOLEDAD: Das ist ein Trick für Narren, die an dummen Aberglauben glauben.

SCULLY: Vielen Dank, Mr. Buente. Sie haben uns sehr geholfen.

Mulder und Scully gehen vom Lager weg. Scully, leise, sodass nur Mulder es hören kann, singt das Lied aus 'West Side Story'.

SCULLY: Maria ... Maria ... Ich habe gerade ein Mädchen namens Maria getroffen.

MULDER: Das ergibt nicht sehr viel Sinn, Scully.

SCULLY: Es ergibt absolut Sinn, Mulder. Geben Sie es zu. Sie sind darauf hereingefallen. Ihr "Forteanisches Ereignis" hat sich als nichts weiter als die älteste Geschichte der Welt herausgestellt. Zwei Männer. Eine Frau. Problem.

MULDER: Ich gebe zu, es gibt einen starken Verdacht für Motiv und Absicht - aber die Menge an Einzelheiten, die Beschreibung dieses Chupacabra ...

SCULLY: Mulder, wir sind hier in eine mexikanische Seifenoper hineingeraten, und zwar eine für die örtliche Polizei.

MULDER: Die örtliche Polizei interessiert das nicht, Scully. Ich weiß nicht, wn überhaupt.

Sie blicken zurück auf das verwahrloste Lager.

SCULLY: In Ordnung, mir ist es nicht egal, aber was sollen wir dagegen tun?

MULDER: Finden Sie heraus, was Maria Dorantes getötet hat. Werfen Sie einen Blick auf ihre Leiche.

SCULLY: Während Sie währendessen was tun?

MULDER: Versuchen Sie, diesen Mann zu finden, Eladio Buente.

Scully seufzt, als Mulder geht.


INS BEARBEITUNGSZENTRUM
FRESNO, KALIFORNIEN


Mulder betritt das Büro von Agent Lozano. Er hält seine Dienstmarke hoch.

MULDER: Agent Lozano? Ich bin Special Agent Mulder. Ich bin vom FBI.

Lozano ist Amerikaner, aber mexikanischer Abstammung.

LOZANO: Das FBI? Hier?

MULDER: Wir untersuchen den Tod eines Wanderarbeiters.

LOZANO: (spöttisch) Wirklich?

MULDER: Ich bin auf der Suche nach einem Mann namens Eladio Buente. Er wurde seit drei Tagen nicht mehr gesehen und er ist nicht in Polizeigewahrsam. Ich dachte, er könnte in INS-Gewahrsam sein.

LOZANO: Möglich.

Lozano bietet Mulder einen Platz an, nimmt eine Akte herunter und öffnet sie.

LOZANO: Schauen wir mal. In Ordnung! Wir haben einen José Feliciano. Wir haben Juan Valdez, wir haben César Chávez, wir haben Placido Domingo hier.

Mulder lächelt.

LOZANO: Aber ich finde keinen Eladio Buente.

MULDER: Sie wollen mir also sagen, dass niemand hier seinen richtigen Namen benutzt.

LOZANO: Wieso wird dieser Mann gesucht?

MULDER: Möglicherweise den Mord an einer Frau namens Maria Dorantes.

LOZANO: Oh, Mann. Der Chupacabra?

MULDER: Ja. Sie haben schon davon gehört. Sie glauben nicht daran?

LOZANO: Ich glaube diesen Leute. Aber ihr Leben ist klein. Also müssen sie sich diese Fantasien ausdenken, nur um weiterzuleben - um sich lebendig zu fühlen. Weil sie hier fremd sind. Sie fühlen sich gehasst, unerwünscht. Wann immer ihre Leidenschaften entflammen, greifen sie zur Gewalt. Und da sie sich nicht an das Gesetz wenden können, erfinden sie diese fantastischen Geschichten. Nennen Sie es, wie Sie wollen, aber das ist eine uralte Geschichte.

MULDER: Das habe ich auch schon gehört.

LOZANO: Nun, dann wollen wir mal sehen, ob wir Ihren Eladio Buente finden können.

Sie stehen auf.


Fresno County Leichenschauhaus.

Scully tritt ein. Die Gerichtsmedizinerin arbeitet an einer Leiche.

SCULLY: Entschuldigen Sie? Entschuldigen Sie?

GERICHTSMEDIZINERIN: Kann ich Ihnen helfen?

SCULLY: Ich bin Agent Dana Scully vom FBI.

Sie zeigt ihre Dienstmarke.

SCULLY: Ich untersuche den Tod eines Wanderarbeiters.

GERICHTSMEDIZINERIN: Juan oder Juanita?

Der Gerichtsmediziner ist eindeutig gelangweilt.

SCULLY: Wie bitte?

GERICHTSMEDIZINERIN: Unbekannt. Ein Mann oder eine Frau?

SCULLY: Äh, eine Frau namens Maria Dorantes. Ich muss eine Todesursache bestimmen, um die Untersuchung abzuschließen.

GERICHTSMEDIZINERIN: Oh, das kommt mir vage bekannt vor, aber ich glaube, ich konnte noch nicht zu ihr vordringen.

SCULLY: Nun, ich bin Ärztin. Wenn Sie mir die Leiche zeigen, kann ich sie selbst untersuchen.

GERICHTSMEDIZINERIN: Sie ist im Kühlschrank.

Sie nickt mit dem Kopf zur Seite. Scully zeigt auf die Leiche, an der gerade eine Autopsie vorgenommen wird.

SCULLY: Ich glaube nicht, dass der irgendwo hingeht.

Die Gerichtsmedizinerin sieht auf.


Scully öffnet den Reißverschluss eines weißen Leichensacks.

GERICHTSMEDIZINERIN: Das ist sie.

Scully öffnet den Sack. Der Körper ist komplett mit Pilzen bedeckt.

GERICHTSMEDIZINERIN: Oh, mein Gott.

Scully ist überrascht.


Bereich der INS-Haftzellen. Mulder und Lozano nähern sich einer Zelle.

LOZANO: Das muss er sein.

Eladio sitzt in einer Zelle und sieht sehr einsam aus.

MULDER: Warum ist er so abgesondert?

Lozano spricht mit einem Wärter.

LOZANO: Por qué lo tienes segregado? (Warum haben Sie ihn abgesondert?)

WACHMANN: Los otros detenidos lo molesteban mucho. Ninguno se le acerca a él. Le tienen un miedo terrible. (Die anderen Gefangenen haben ihn sehr geärgert. Keiner von ihnen geht in seine Nähe. Sie haben furchtbare Angst vor ihm.)

Lozano übersetzt für Mulder.

LOZANO: Er sagte, die anderen Häftlinge machten ihm das Leben schwer. Sie machen Ärger. Sie wollen nicht in seine Nähe kommen.

MULDER: Sie denken, er ist der Chupacabra.

LOZANO: Das mag sein, aber ich kann Ihnen mit großer Sicherheit sagen, dass dieser Typ nicht Erik Estrada ist.

Mulder lächelt. Sie sehen sich seinen Ordner an: Erik Estrada, HISP, M, 6-0, 190, CALIF, USA. (Erik Estrada, Hispano, Männlich, 183 cm, 86 Kg, Kalifonien, USA) Lozano klopft an die Zellentür.

LOZANO: Buente!

Eladio steht auf.

LOZANO: El FBI quiere hacerte unas preguntas. (Das FBI möchte Ihnen ein paar Fragen stellen.)

MULDER: Fragen Sie ihn, ob er Maria Dorantes getötet hat.

LOZANO: Quiere saber si mataste a Maria Dorantes? (Sie wollen wissen, ob Sie Maria Dorantes getötet haben?)

ELADIO: Nein! No lo hice! Soy inocente! No soy asesino!! (Nein! Ich habe es nicht getan! Ich bin unschuldig! Ich bin kein Mörder!!)

MULDER: Was hat er gesagt?

LOZANO: "Ich habe es nicht getan."

MULDER: Fragen Sie ihn, was passiert ist.

LOZANO: Qué fue lo que pasó? (Was ist passiert?)

ELADIO: Un ruido cumo un relámpago muy cerca ...

LOZANO: "Es gab ein Geräusch wie Donner, aber ganz nah ..."

ELADIO: ...un rayo muy brilliante ..

Elado fährt auf Spanisch fort, während Lozano übersetzt.

LOZANO: "...und dann gab es einen Blitz, sehr hell. Er hat mich geblendet. Ich fiel zu Boden, und dann spürte ich den heißen Regen auf mich fallen. Und als ich endlich meine Augen öffnen und sehen konnte ..."

Eladio weint jetzt, erzählt sehr leidenschaftlich die Geschichte. Lozano übersetzt, überhaupt nicht leidenschaftlich.

LOZANO: "...sah ich die tote Ziege. Und dann sah ich Maria ... Maria. Sie rief meinen Namen ... ein letztes Mal. Sie lag in einer Pfütze aus gelbem Regen. Etwas hatte sich in ihr Gesicht gefressen. Dann habe ich sie in meinen Armen gehalten. Dann ist sie gestorben. Und dann bin ich aufgestanden und schreiend weggelaufen.

ELADIO: Soy inocente!!!! (Ich bin unschuldig!)

LOZANO: Dieser Typ ist *besser* als Erik Estrada.

MULDER: Hmm.


Später werden die Häftlinge in einen Bus verladen. Als sie Eladio in den Bus führe, fangen alle anderen an, erschrocken "Chupacabra" zu schreien. Mulder sieht zu.

MULDER: Was wird mit ihm passieren?

LOZANO: Er wird seine 45 Sekunden vor dem Richter bekommen und dann wird er in einen Bus Richtung Süden gesetzt.

MULDER: Gibt es eine Möglichkeit, das zu verzögern?

LOZANO: Warum sollten Sie das tun wollen?

MULDER: Versuchen Sie, einen ungeklärten Todesfall aufzuklären.

LOZANO: Ich würde denken, das FBI hat Besseres zu tun.

Mulder hat keine Antwort.

LOZANO: Reichen Sie Ihren Papierkram ein. Bis die ihn bearbeitet haben, wird er wahrscheinlich sowieso wieder hier sein.

Mulder beobachtet, wie die Wachen Eladio mit dem Fahrer nach vorne bringen. Scully fährt vor und drückt auf die Hupe.

SCULLY: Haben Sie Eladio Buente gefunden?

MULDER: Ja, ich habe ihn gefunden.

SCULLY: Hat er den Mord an Maria Dorantes gestanden?

MULDER: Nicht ganz, nein.


Scully und Mulder sind im Auto, kurze Zeit später. Scully fährt.

SCULLY: Hat er Ihnen gesagt, was passiert ist?

MULDER: Ein Lichtblitz ... gelber Regen ... Maria! Maria!!!

Scully wirft ihm den "Vielleicht sind Sie wirklich verrückt, Mulder"-Blick zu. Mulder zuckt mit den Schultern.

SCULLY: Er hat sie nicht umgebracht, Mulder. Ich habe die Leiche von Maria Dorantes untersucht, und ich glaube, dass ihre Todesursache natürlich war, wenn auch seltsam. Sie scheint einer massiven Pilzinfektion erlegen zu sein.

MULDER: Einem Pilz?

SCULLY: Aspergillus, sagt die Gerichtsmedizinerin. Das ist ein Schimmelpilz, den man in verwelkten Laub, Kompost und sogar im Hausstaub findet.

MULDER: Und er kann töten?

SCULLY: Normalerweise nicht. Er ist eigentlich sehr verbreitet und ziemlich harmlos.

MULDER: Sie finden das nicht seltsam.

SCULLY: Nun, Aspergillus kann für Menschen mit Immunschwäche wie AIDS-Patienten und ah, Transplantationsempfänger tödlich sein. Und ich fand hohe Werte von Methylbromid in ihrer Blutanalyse. Das ist ein Pestizid, das zur Bodensterilisation verwendet wird. Hochgradig giftig. Nun denke ich, dass ihr Körper so sehr von den Pestiziden vergiftet wurde, dass ein normalerweise gutartiger Pilz ihr ganzes Immunsystem beeinträchtigt haben könnte.

MULDER: Das erklärt immer noch nicht den Lichtblitz und den gelben Regen. Und el Chupacabra.

SCULLY: Mulder, ich weiß, dass Sie das nicht hören wollen, aber ich denke, dass die Aliens in dieser Geschichte nicht die Bösewichte sind, sondern die Opfer. (Anmerkung: Ein Wortspiel, da Alien im Englischen sowohl so viel wie Außerirdischer als auch illegaler Einwanderer bedeuten kann.)

Mulder scheint von Scullys Witz beeindruckt. Er fängt an, etwas zu sagen, dann nickt er ihr zu. Sie sehen den Bus, in dem die Häftlinge untergebracht waren. Er ist von der Straße abgekommen, und die Gefangenen rennen über ein Feld davon.

SCULLY: Sehen Sie sich das an!

Sie halten an und gehen der Sache nach. Mulder beobachtet, wie die Häftlinge weglaufen.

SCULLY: Mulder.

Der Fahrer ist tot und mit einem Pilzgeflecht bedeckt. Sporen schweben in der Luft.


Der INS-Bus ist jetzt ein Tatort. Eine Menge Beamte sind da. Nacht. Scully, die eine Feinstaubmaske trägt, entfernt etwas von dem Pilz von dem toten Fahrer und legt ihn in ein Probenglas. Sie steigt aus dem Bus aus und geht zu Mulder hinüber.

MULDER: Wonach sieht es aus?

SCULLY: Es scheint, dass dieser Mann an einem Kreislaufschock gestorben ist. Verursacht durch etwas, das eine weitere massive Pilzinfektion zu sein scheint.

MULDER: Derselbe Pilz, der Maria Dorantes getötet hat?

SCULLY: Nein. Es sieht ganz anders aus. Ich weiß nicht, was das ist. Aber seine Geschwindigkeit und seine Aggressivität sind beängstigend. Die Infektion hat 90 Prozent seines Körpers bedeckt, Mulder, durch beide Hautschichten hindurch.

Lozano geht hinüber zum Bus und sieht den Fahrer an.

MULDER: Haben Sie ihn gefunden?

LOZANO: Wir konnten die meisten der Leute, die aus diesem Fahrzeug entkommen sind, zusammentreiben, aber Eladio Buente war nicht darunter.

SCULLY: Keiner weiß, wohin er geflohen ist?

Lozano sieht Mulder an.

MULDER: Agent Lozano, das ist meine Partnerin, Agent Scully.

LOZANO: Sie sind alle in die andere Richtung gerannt, weg vom Chupacabra, dem Mann, von dem sie sagen, dass er für diese Tragödie verantwortlich ist.

SCULLY: Eladio Buente hat diesen Mann nicht getötet. Er hat niemanden umgebracht.

MULDER: Da bin ich mir nicht so sicher, Scully.

Scully wirft ihm einen "Was?!"-Blick zu.

SCULLY: Mulder, das ist das Werk eines Erregers von - von einer Art hochvirulentem Stamm.

MULDER: Das stelle ich nicht infrage, aber im Moment ist Eladio Buente die einzige Verbindung, die wir zu diesem Todesfall und dem Tod von Maria Dorantes haben, weshalb ich Sie bitte, alle Arbeitskräfte zu entbehren, die Sie haben, um zu versuchen, ihn zu finden.

LOZANO: Arbeitskräfte? Wir haben nicht die Ressourcen, um einem armen Illegalen hinterherzujagen.

SCULLY: Mulder, was auch immer Sie hoffen, durch das Auffinden dieses Mannes zu erfahren, wir müssen zuerst eine definitive Klassifizierung des Pilzes vornehmen, der den Opfern entnommen wurde. Ich muss ihn isolieren und ich muss so schnell wie möglich eine Probe davon zu einem Mykologen bringen.

MULDER: Gut. Das sollten Sie tun. Während Agent Lozano und ich versuchen, el Chupacabra zu finden.

Lozano nickt Scully zu, als er und Mulder gehen. Scully rollt mit den Augen.


Friseurladen. Der Fernseher zeigt eine mexikanische Seifenoper, eine leidenschaftliche Streitszene zwischen einem Mann und einer Frau. Eladio tritt ein. Der Barbier sieht auf.

ELADIO: Señor?

BARBIER: Was willst du?

ELADIO: [Ich muss zurück nach Mexiko.]

BARBIER: Du willst zurück? Estás loco? (Bist du verrückt?)

ELADIO: [Ich weiß, dass Sie einen Lastwagen haben - den, der mich hergebracht hat.]

BARBIER: Wir transportieren mucha basura (eine Menge Müll) mit diesem Laster. Wie kommst du darauf, dass wir es zurückbringen?

ELADIO: [Ihr Fahrer muss zurück zur Grenze, er muss mich mitnehmen.]

Er beginnt zu weinen.

ELADIO: [Ich bezahle Sie.]

BARBIER: [Gib mir das Geld.]

ELADIO: [Ich habe jetzt kein Geld, aber ich werde es Ihnen geben, wenn ich nach Mexiko zurückkehre.]

BARBIER: Wie lange bist du schon in diesem Land? Ni crédito! Ni caridad. Aquí es America, (Kein Kredit! Keine Wohltätigkeit. Das ist Amerika.), du dumme Nuss.

ELADIO: [Bitte, ich hole das Geld. Ich muss hier weg.]

Im Fernsehen küssen sich die beiden Schauspieler leidenschaftlich.

BARBIER: Der Autohof in der Abenddämmerung. No dinero, no ride. Comprende? (Kein Geld, keine Fahrt. Verstanden?)

ELADIO: Sí. Dinero. (Ja, Geld)

BARBIER: Dinero. (Geld)

Eladio geht.


Straßenecke. Ein Arbeiterstrich. Ein Geländewagen mit offener Ladefläche hält vor einer Gruppe mexikanischer Männer, die alle lautstark um Aufmerksamkeit buhlen. Drei Männer steigen auf die Ladefläche und er fährt weg. Eladio nähert sich. Culver, ein Bauführer, fährt in einem Geländewagen mit Campingaufsatz auf der Ladefläche vor.

CULVER: Baugewerbe. Ich brauche zwei Bauarbeiter. Dos! In Ordnung, ihr zwei nach hinten. Los geht's.

Culver steigt aus, um zwei Männer hinten hereinzulassen. Eladio sitzt beretis auf der Ladefläche des Trucks.

CULVER: Ich brauche nur 2, Amigo. Dos. Hey, raus aus dem Truck. Ich habe Arbeit zu erledigen.

Er schnappt sich Eladios Arm. Eladio bleibt, wo er ist. Die anderen beiden Männer fangen an, wegzugehen.

CULVER: Hey, wo wollt ihr denn hin?

Culver schüttelt den Kopf und schließt das Wohnmobil.

CULVER: Du wirst reichen müssen.


MYKOLOGIE-LABOR
STAATLICHE UNIVERSITÄT VON KALIFORNIEN, FRESNO


Wissenschaftliches Labor. Steen, ein Mykologe, betrachtet mit Scully Sporen unter einem Mikroskop.

STEEN: Was Sie hier sehen, Agent Scully, ist die am weitesten verbreitete Pilzspore, die der Menschheit bekannt ist - Dermatophyten.

SCULLY: Hautpilz?

STEEN: Einer der Überlebenden unzähliger Ausrottungsversuche. Historisch unterschätzt. Und ungerechterweise überschattet von der allseits beliebten Kakerlake.

SCULLY: Aber unser Körper hat natürliche Abwehrkräfte gegen diese Art von Invasion. Ich meine, selbst in Abwesenheit einer Immunreaktion braucht ein Pilz wie dieser oder wie die Aspergillusprobe, die ich Ihnen gab, nicht die richtige Umgebung, um sich zu vermehren?

STEEN: Ja, es sei denn, er hätte Hilfe.

Er holt ein Fläschchen mit gelber Flüssigkeit aus dem Kühlschrank.

SCULLY: Was ist das?

STEEN: Es ist ein Enzym, das ich aus Ihren beiden Proben isoliert habe, aber das ist auch schon alles, was ich Ihnen sagen kann. Es ist anders als jedes Enzyme, die ich je gesehen habe.

SCULLY: Also ist es nicht der Pilz, sondern das Enzym, das tötet.

STEEN: Es wirkt wie ein Katalysator. Als ein Beschleuniger. Lassen Sie es mich Ihnen zeigen.

Er holt eine Petrischale.

STEEN: Das ist Puccinia graminis. Getreideschwarzrost. Es war die Ursache für eine relativ gut eingrenzbare Krautfäule hier im Tal. Nun...

Er gibt zwei Tropfen des Enzyms in die Schale, wodurch sich der Pilz schnell ausdehnt und überläuft.

SCULLY: Oh, mein Gott.

STEEN: Ich muss sagen, wenn das in die Umwelt gelangen würde, könnte die Dermatophyten der Kakerlake den Rang ablaufen. Hm?


Straßenecke mit dem Arbeiterstrich. Lozano befragt einige Männer. Mulder sieht sich das Graffiti eines typischen Alienkopfes mit der Aufschrift - El Chupacabra Vive! (Der Ziegenfresser lebt!) an. Lozano beendet das Gespräch mit den Männern.

LOZANO: Gracias. (Danke)

Er wendet sich an Mulder.

LOZANO: Er war hier, alles klar. Sie sagen, er ist in den Truck eines Vorarbeiters namens Culver gestiegen.

Mulder zeigt auf das Graffiti.

MULDER: Die Geschichte spricht sich rum.

LOZANO: Oh, ja. Ich habe Ihnen doch gesagt, dass diese Leute ihre Geschichten lieben. Es ist das Einzige, was sie davon abhält, verrückt zu werden, wenn sie den ganzen Tag da draußen an der Straßenecke stehen und auf Arbeit warten.

MULDER: Also glauben sie wirklich nicht, dass er der Chupacabra ist?

LOZANO: Doch. Sie sind sich dessen sicher.

MULDER: Haben Sie ihnen von der Pilzinfektion erzählt?

LOZANO: Ja, aber die wollten nicht zuhören. Sie sind nur daran interessiert, was aus Eladio Buente wird.

MULDER: Was wird aus ihm werden?

LOZANO: Wenn sein Bruder ihn findet.

MULDER: Er wird ihn umbringen?

LOZANO: Ja, wahrscheinlich. Ein Mann kann nicht mit Rache in seinem Herzen leben.

MULDER: Also müssen wir ihn zuerst finden.

Lozano ergreift Mulders Arm.

LOZANO: Meine Mutter hat immer gesagt, dass man das Blut sich selbst reinigen wird. Gott verflucht den Mann, der sich zwischen zwei Brüder stellt.

MULDER: Nun, in diesem Fall wird er den Mann verfluchen, der das nicht tut.


Baustelle eines Hauses. Eladio arbeitet allein. Er hält sich den Bauch, als ob er sich nicht wohlfühlt.

ELADIO: Señor? Señor? Jefe? Señor Culver? (Herr? Herr? Chef? Herr Culver?)

Eladio wischt sich mit seinem T-Shirt das Gesicht ab. Sein Schweiß hat die gleiche Farbe wie der des Enzyms im Labor.

ELADIO: Jefe? Hey, Jefe? (Chef? Hey, Chef?)

Eladio geht zu einem Wasserfass mit Hahn und wäscht sich das Gesicht.

SOLEDAD: Eladio Buente!

Soledad nimmt ein Metallrohr in die Hand.

SOLEDAD: Eladio?

Auf dem Zapfhahn des Wasserfasses wächst jetzt ein Pilz. Keine Spur von Eladio. Die Tür zu einer mobilen Toilette schwingt leicht auf.

SOLEDAD: Eladio Buente. [Komm da raus! Komm raus wie ein Mann, damit ich dir die Fresse aufschlitzen kann, Mistkerl.]

Keine Reaktion. Soledad öffnet die Tür der mobilen Toilette und sieht Culver, tot, bedeckt mit Pilzgeflecht. Ein Motor springt an, und Eladio fährt, nachdem er Soledad fast überfahren hat, mit Culvers Pritschenwagen weg. Soledad ist sehr aufgebracht.

SOLEDAD: Mátame a mí. Asesino!!! (Töte mich. Mörder!!!)


MEADOWVIEW-SIEDLUNGEN
OBERES FRESNO COUNTY


Nachbarschaft der oberen Mittelklasse. Gabrielle Buente ist dabei, in einem Haus mit einem großen Fenster, sauberzumachen. Eladio ruft ihr zu.

ELADIO: Gabrielle! Gabrielle!

Gabrielle deutet nervös auf ihn, zur Hintertür zu kommen. Sie flüstert ihm etwas zu.

GABRIELLE: [Was machst du denn hier, Eladio?]

ELADIO: [Ich gehe nach Mexiko. Komm mit mir, Gabrielle.]

GABRIELLE: [Hast du den Verstand verloren? Willst du, dass ich meine Arbeit verliere?]

ELADIO: [Ich habe große Angst. Mein Bruder will mich für etwas töten, das ich nicht getan habe.]

GABRIELLE: [Sie sagen, dass Du der Chupacabra bist, und dass Du Maria Dorantes und viele andere getötet hast.]

Eladio fängt an zu weinen.

ELADIO: [Gabrielle, ich bin kein Mörder.]

GABRIELLE: [Leise! Die Dame des Hauses wird uns hören.]

ELADIO: [Ich brauche deine Hilfe. Ich brauche Geld.]

GABRIELLE: [Meine Arbeit im Markt wird heute Abend bezahlt.]

ELADIO: [Gabrielle, ich kann nicht warten.]

Er läuft weg.

GABRIELLE: Eladio!


Mykologielabor. Scully telefoniert auf ihrem Mobiltelefon mit Mulder.

SCULLY: Mulder, ich bin's.

MULDER: Hey, Scully. Wo sind Sie gerade?

SCULLY: Ich bin in der Bioabteilung der staatlichen Universität. Mulder, hören Sie mir zu. Ich glaube, Sie haben recht. Ich glaube, Eladio Buente ist für diese beiden Todesfälle verantwortlich.

MULDER: Verantwortlich, inwiefern?

SCULLY: Indem er ein Enzym verbreitet hat, das von einem scheinbar neuen Stamm von Konidienpilzen produziert wird.

MULDER: Wie verbreitet er es?

SCULLY: Ich vermute durch Berührung.

MULDER: Ich habe diesen Mann gesehen, Scully. Er war nicht befallen.

SCULLY: Er könnte also nur ein Überträger sein - eine Art Typhoid Mary.

Mulder ist auf der Baustelle.

MULDER: Sie sagen, es ist ein neuer Stamm?

SCULLY: Ja. Mulder, es ist äußerst wichtig, dass Sie nicht in direkten Kontakt mit diesem Pilz kommen. Sie dürfen ihn nicht einatmen, Sie dürfen ihn nicht berühren ...

Lozano öffnet die mobile Toilette, Mulder hält ihn auf.

MULDER: Lozano, vorsichtig.

Mulder nimmt das Gespräch mit Scully wieder auf.

MULDER: Scully, ich habe nachgedacht. Ich weiß, dass das gefährlich ist, aber haben Sie bitte Geduld mit mir. Diese forteanischen Transienten, die die Frauen beschrieben haben? Sie könnten von einem Objekt verursacht worden sein, das mit hoher Geschwindigkeit durch die Atmosphäre fällt und einen Schallknall und einen Lichtblitz erzeugt. Das, was Astronomen einen Boliden nennen.

SCULLY: Ein Bolide?

MULDER: Erzeugt von einem Meteoriten oder einem Stück außerplanetarischen Materials - von dem jeden Tag zweitausend Tonnen auf die Erde fallen. Nun- nun dieser gelbe Regen. Weltraummüll könnte in einen nahegelegenen See gefallen sein, der das Wasser überhitzt und es in den Himmel schickt. Was bedeuten würde, dass dies außerirdisch ist.

Lozano sieht ihn an, als ob er verrückt wäre.

SCULLY: Mulder, ich denke, das ist im Moment nebensächlich.

MULDER: Oh, und der Pilz ...

SCULLY: Mulder, lassen Sie mich an dem Pilz arbeiten, in Ordnung? Was Sie jetzt tun müssen, ist den Mann zu finden, der ihn verbreiten könnte.

MULDER: In Ordnung.

Mulder legt auf.

LOZANO: So. Sie haben also auch Ihre eigenen Geschichten, hm?

Mulder lächelt, nickt und lacht über sich selbst. Ein großes Auto fährt vor.

LOZANO: Hey, das ist El Barbera. (Der Barbier)

BARBIER: Hey, Lozano. Ich hörte, Sie suchen den Chupacabra. Für eine bescheidene Gebühr kann ich Ihnen sagen, wo er zu finden sein könnte.

Lozano und Mulder nähern sich dem Auto.


Ein Autohof. Ein LKW hält an. Mulder und Lozano verfolgen Eladio zwischen den Traktoranhängern. Eladio hustet, er scheint sehr krank zu sein.

MULDER: Eladio!

Eladio rennt, gefolgt von Mulder und Lozano. Mulder ruft Lozano zu.

MULDER: Fassen Sie ihn nicht an.

Eladio rennt durch eine Menge verängstigter Immigranten, dann rollt er sich zwischen den Rädern eines anfahrenden LKWs hindurch . Mulder ist ausnahmsweise nicht so dumm, ihm zu folgen und Eladio kann Mulder entkommen.

MULDER: Ich habe ihn verloren!

Als ein Konvoi von Lastwagen vorbeifährt, sehen wir Eladio auf der Ladefläche eines mit Ziegen gefüllten Lastwagens liegen. Mulder hebt seine Hände als Zeichen der Niederlage.


FERNSTRASSE 99
LANDKREIS FRESNO


Nacht. Tatort. Mulder und Scully öffnen die Ladefläche des Lastwagens, in dem die Ziegen und Eladio waren. Sie sind alle tot und mit Pilzen bedeckt. Mulder ist angewidert.

MULDER: Uh!

SCULLY: Noch mehr Ziegen.

Sie gehen zurück zu den Polizeiautos.

MULDER: Agent Lozano! Wie kann dieser Mann uns immer wieder entwischen?

LOZANO: Diese Leute sind unsichtbar. Man sieht sie an und sieht sie nicht. Sie sind nur Arbeiter - billige Arbeitskräfte, die Ernten einfahren und Häuser putzen. Für die meisten Menschen sind sie im wahrsten Sinne des Wortes Außerirdische.

Er holt Flakita aus dem Auto. (Siehe auch Goofs.

FLAKITA: Ay, Chupacabra!

Sie ist erschrocken, als sie die Ziegen sieht.

LOZANO: Ist ja gut. Ganz ruhig, ganz ruhig.

FLAKITA: Kann ein Mann das tun? Kann Eladio Buente das tun? Eladio, er ging zum Haus seiner Cousine Gabrielle und bat um Geld.

LOZANO: Wann?

FLAKITA: Heute! Er sagt, er hat niemanden getötet. Aber Soledad, er ging zu Gabrielles Haus und wollte Eladio töten.

LOZANO: Beruhigen Sie sich.


Gabrielles Wohnung. Es klopft an der Tür.

GABRIELLE: Quién es? (Wer ist da?)

LOZANO: Gabrielle Buente. Hier ist Agent Lozano, INS. Machen Sie auf.

Gabrielle sieht zur Seite. Sie öffnet die Tür. Lozano tritt ein und ergreift ihren Arm.

LOZANO: Wo ist er?

GABRIELLE: Qué? (Was?)

Mulder und Scully kommen herein.

LOZANO: Kommen Sie mir nicht mit Ihrem "Qué". Sie wissen, wer. Wo ist er? Eladio.

Gabrielle fängt an, zu weinen.

GABRIELLE: Er ist nicht hier, bitte. Ich würde Eladio Buente nicht hier hereinlassen. Bitte, Sie müssen mir glauben.

SCULLY: Vielleicht sollten Sie hinten nachsehen.

Lozano lässt sie los und geht nach hinten.

MULDER: Was ist mit seinem Bruder, Soledad?

Gabrielle schaut weiter nach unten, statt zu Mulder.

GABRIELLE: Nein. Er ist nicht hier! Es ist niemand hier! Ich bin allein!

MULDER: Haben Sie einen von ihnen gesehen?

GABRIELLE: Sí. Aber ich habe Angst. Wegen dem, was alle über Eladio sagen. Über el Chupacabra.

SCULLY: Es gibt keinen al Chupacabra, Gabrielle. Eladio ist ein sehr kranker Mann. Wenn er hierherkommt, dürfen Sie ihn nicht hereinlassen. Wenn er an diese Tür kommt, müssen Sie die Polizei rufen. Haben Sie das verstanden?

Lozano betritt wieder die Wohnung.

LOZANO: Hier ist niemand. Ich werde Sie beobachten, Chiquita (kleines Kind). Jede Bewegung. Comprendes? (Verstanden?)

GABRIELLE: Si. (Ja)

Sie gehen, Gabrielle macht die Tür zu.


Draußen, später, steigt Scully mit Lozano in den Truck. Mulder schließt die Beifahrertür.

MULDER: Ich denke, wir sollten noch einen Moment warten.

SCULLY: Worauf?

MULDER: Hier geht etwas vor sich.


LA RANCHERA MARKT
INNENSTADT VON FRESNO


Der kleine Supermarkt, in dem Gabrielle arbeitet. Eladio kommt herein, jetzt sehr krank, entzündete Pusteln auf seiner Stirn. Die Kunden sehen ihn mit Abscheu an. Er geht zu einer Selbstbedienungsauslage für Nüsse und Süßigkeiten und beginnt hungrig Cashewnüsse zu verschlingen. Ein Angestellter, der laut seinem Namensschild “C. Delwood” heißt, sieht ihn.

ANGESTELLTER: Hey, José! Das hier ist kein Restaurant! Du weißt, dass du das alles bezahlen musst!

Eladio bricht zusammen und reißt dabei die Auslage um, dann rennt er weg.

ANGESTELLTER: Hey, was machst du da? Komm sofort zurück! Hey, du musst das aufräumen!

Eladio ist weg. Der Verkäufer hebt eine der heruntergefallenen Nüsse auf, die jetzt mit einem grünen Pilzteppich bedeckt ist.


Gabrielles Wohnung, draußen. Soledad verlässt das Gebäude. Mulder sitzt auf dem Rücksitz des von Lozanos Wagen, Lozano und Scully vorne.

MULDER: Das ist unser Mann.

SCULLY: Eladio Buente?

LOZANO: Nein. Das ist sein Bruder - Soledad.

Soledad steigt in sein Auto und fährt weg. Die Agenten folgen ihm.


Außerhalb des Lebensmittelladens klingelt ein Münztelefon. Eladio tritt ein und geht ran.

ELADIO: Bueno. (Gut)

GABRIELLE: Eladio?

ELADIO: Si, Gabrielle. [Wo bist du?]

Eladio weint.

ELADIO: [Warum bist du nicht zur Arbeit gekommen?]

GABRIELLE: [Hör mir zu, Eladio. Soledad - ich konnte ihn nur so lange anlügen. Eladio?]

Aber das Telefon in der Kabine baumelt, Eladio ist weg.

GABRIELLE: Eladio!!!?

Soledad fährt vor und betritt den Supermarkt auf der Suche nach Eladio. Die Agenten betreten den Laden.

LOZANO: Soledad Buente! Stehenbleiben! Stehenbleiben!

Alle ziehen schnell ihre Waffen.

SCULLY: Lassen Sie die Waffe fallen!

MULDER: Lassen Sie die Waffe fallen!

SCULLY: Lassen Sie sie fallen!

LOZANO: Suétala! (Lass sie los!)

SCULLY: Nehmen Sie sie runter! Sofort!

MULDER: Runter damit! Lassen Sie sie fallen!

LOZANO: Suétala! (Lass sie los!)

SOLEDAD: [Ich will nur Rache. Mein eigener Bruder hat meine Maria getötet.]

Er weint.

SOLEDAD: Ich will die Rache Bruder an Bruder.

Er lässt seine Waffe zur Seite fallen.

SOLEDAD: Ich muss ihren Tod rächen.

Er fällt zu Boden, die Agenten laufen zu ihm. Er hält seine Hände hinter sich, damit ihm Handschellen angelegt werden. Scully hebt seine Waffe auf.

SOLEDAD: Sólo quiero vengarme, pues! (Ich will nur Rache!)

Lozano liest ihm Rechte auf Spanisch vor.

SOLEDAD: Eladio!!!

LOZANO: Cállate la boca! (Halt dein Maul!)

Soledad schreit etwas auf Spanisch. Dann bemerkt Scully etwas.

SCULLY: Mulder.

MULDER: Er ist hier gewesen.

Lozano sieht auch nach. Die Auslage mit den Nüssen und Süßigkeiten ist komplett mit einem Pilzteppich bedeckt, ebenso wie der tote Ladenangestellte, der daneben liegt.


Gabrielles Wohnhaus. Eladio taumelt den Flur entlang zu Gabrielles Tür. Das Flurlicht flackert. Er klopft.

GABRIELLE: Quién es? (Wer ist da?)

ELADIO: Eladio.

GABRIELLE: Eladio?

Sie öffnet die Tür.

GABRIELLE: [Was ist los? Was ist passiert?]

Die Form von Eladios Kopf hat sich verändert. Als Eladio versucht, einzutreten, weicht Gabrielle zurück.

GABRIELLE: Nein!

ELADIO: [Wovor hast du Angst?]

GABRIELLE: [Schau! Schau dir dein Gesicht an!]

Eladio schaut in einen Spiegel. Sein Kopf ist seltsam geformt und er sieht ein wenig pilzartig aus.

GABRIELLE: [Du bist das, was man sagt.]

ELADIO: [Nein.]

GABRIELLE: [Du hast Maria Dorantes getötet!]

Eladio schlägt entsetzt die Hände vors Gesicht.

ELADIO: Nein!

GABRIELLE: [Du bist der Chupacabra.]

ELADIO: Nooooo!! Nooooooooooooo!!!!!!!


Gabrielles Wohnung, später. Mulder, Scully und Lozano stürmen herein, mit gezogenen Waffen.

MULDER: Eladio? Eladio Buente?

Gabrielle weint.

GABRIELLE: Er ist nicht hier. Er ist verschwunden.

SCULLY: Wohin?

GABRIELLE: Nach Mexiko. Wo er sein schreckliches Gesicht verstecken kann.

MULDER: Wie will er denn nach Mexiko kommen?

GABRIELLE: Ich habe ihm mein ganzes Geld gegeben!

SCULLY: Sie haben ihm Ihr Geld gegeben?

GABRIELLE: Ja! Weil ich Angst hatte. Ich hatte Angst, dass el Chupacabra mich auch töten würde!

Mulder und Scully sehen verzweifelt aus.

LOZANO: Was soll ich sagen?

MULDER: Wie werden wir diesen Mann finden?

LOZANO: Viel Glück. Ich werde den Bruder bearbeiten.

Er geht davon.

Draußen steigen Mulder und Scully in ihr Auto.

SCULLY: Wissen Sie, was sie über Eladio Buente gesagt hat, über sein Gesicht...

MULDER: Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll, Scully. Diese Leute lieben ihre Geschichten wirklich.

SCULLY: Mulder, er könnte im Moment überall sein. Wenn - wenn er mit dem, was er bei sich trägt, eine Großstadt betreten würde ...

MULDER: Das wird er nicht.

SCULLY: Wenn er nach Mexiko geht ...

Plötzlich hat Mulder kommt eine Erkenntnis.

MULDER: Sie lügt. Wenn dieser Mann wirklich glaubt, Maria Dorantes getötet zu haben, wird er nicht nach Mexiko flüchten.

SCULLY: Wohin geht er dann?

MULDER: Dorthin, wohin auch Agent Lozano und Eladios Bruder sind. Er wird seinem Bruder gegenübertreten.

SCULLY: Ich verstehe das nicht.

MULDER: Gott verflucht den Mann, der sich zwischen zwei Brüder stellt. Nehmen Sie Ihr Smartphone und lassen Sie eine Seuchenschutzmannschaft zusammenstellen.

Mulder startet das Auto.


Migrantenlager. Flakita, die vor einigen Kerzen in ihrer Hütte sitzt, erhebt sich beim Geräusch eines Autos. Sie sieht Lozano in der Mitte des Lagers stehen und schreien.

LOZANO: Eladio Buente! Komm raus! Sei ein Mann und stell dich deinem Bruder!

FLAKITA: Madre de Dios. (Mutter Gottes!)

Eladio stürmt aus einer Hütte und rennt über den Hügel.

FLAKITA: Eladio, NOOOOOO!!!!!!

Lozano und Soledad verfolgen Eladio. Man hört einen Streit, jemand sagt "Nein, nein, nein, nein!" und dann einen Schuss. Flakita kommt heraus und findet Lozano tot vor. Um seine Augen und seinen Mund hat sich ein Pilz gebildet.

FLAKITA: Y me dicho la Chupacabra. (Und ich sage, es ist der Chupacabra.)

Flakita schaut auf, und sieht ein sehr helles Licht und sehr außerirdisch wirkende Gestalten, wie die grauen Aliens aussehen, über den Hügel kommen. Flakita rennt zurück ins Haus.

Zurück in der Gegenwart, erzählt Flakita weiter ihre Geschichte.

FLAKITA: Sie kamen vom Himmel, mehr Chupacabras. Sie kamen, um Eladio zu retten. Ich schlug die Tür zu und betete, dass sie nicht kommen würden, um mich auch zu töten.

JUNGE FRAU: Was ist mit Soledad geschehen?

FLAKITA: Er wurde von einem Chupacabra aufgegriffen. Er wird für seinen Verrat leiden. Er wird dazu gezwungen, das Blut nur der kranken und sterbenden Ziegen zu saugen, wenn der Chupacabra zum Fressen kommt.

ANDERE JUNGE FRAU: Das ist nicht das, was Gabrielle sagt.

FLAKITA: Was weiß Gabrielle schon?! Ich war dabei! Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen.

JUNGE FRAU: 'Gabrielle sagt, sie hätte das FBI belogen, damit ihr Cousin Eladio überleben kann. Aber La Migra Lozano wusste, dass Soledad nicht mit Rache im Herzen leben konnte.'

Gabrielles Version. Lozano feuert seine Waffe in die Luft. Eladio bleibt stehen.

LOZANO: Alto! (Hände hoch) Dreh dich um und stell dich dem Mann, dessen Liebe du getötet hast!

SOLEDAD: Du hast Maria getötet! Weil sie dich nicht lieben wollte! Weil ihr Herz nur einem Mann gehörte!

Soledad schnappt sich Lozanos Waffe und zielt auf Eladio.

SOLEDAD: Zwing mich nicht, dir in den Rücken zu schießen, Eladio! Dreh dich um! Sieh meine Tränen! Dreh dich um wie ein Mann!

ELADIO: Nein. [Ich bin kein Mann!]

Er dreht sich um und enthüllt sein Gesicht, was noch schlimmer ist. Es wirkt gräulich-bau und verformt, wie der Fruchtkörper eines Pilzes oder auch der Kopf eines Außerirdischen.

ELADIO: Ich bin der Chupacabra!

Graffiti-Wand. Gabrielle nimmt ihre Erzählung wieder auf und erzählt ihre Geschichte einer Gruppe von Männern.

GABRIELLE: "Schießen Sie! Schießen Sie!" schrie La Migra. Aber Soledad begann zu weinen. "Nein! Nein!", schrie Soledad. Ich kann meinen Bruder nicht erschießen! Er ist mein Bruder! Mein Fleisch, mein Blut."

Gabrielles Erinnerung.

LOZANO: Erschieß ihn! Er ist el Chupacabra!

Gabrielle erzählt den Männern ihre Geschichte weiter.

GABRIELLE: ...rief La Migra.

Gabrielles Erinnerung.

Soledad ringt mit sich.

LOZANO: Wir können ihn nicht gehen lassen!

Gabrielles Erzählung ihrer Geschichte.

GABRIELLE: "Er ist der Ziegensauger und er muss getötet werden!" Aber Soledad, er konnte Eladio nicht töten, weil er wusste, dass ich ihm nie verzeihen würde.

MANN: Que paso? Que paso?(Was geschah dann?)

Gabrielles Erinnerung.

LOZANO: Cobarde! (Feigling!)

Er greift nach seiner Waffe.

SOLEDAD: Nein! Nein!

Gabrielle erzählt ihre Geschichte weiter.

GABRIELLE: La Migra Lozano versuchte, Soledad die Waffe aus der Hand zu ziehen und nannte ihn einen Feigling. "Nein!", schrie Soledad. "Er ist mein Bruder!" Und die Waffe ging los. Peng! Peng! Und La Migra Lozano fiel tot um.

MANN: Ah, esta buena! (Ah, das ist gut!)

GABRIELLE: Pero, no! (Aber nein!) La Migra Lozano brachte Soledad dazu, Eladio zu töten, damit er nicht verflucht würde. Also verfluchte Gott Soledad für seinen Verrat und verwandelte ihn in El Chupacabra - wie seinen Bruder.

MANN:' [Haben Sie ihn gesehen? Ihren Cousin?]

GABRIELLE: Nein. Zusammen sind sie geflohen. Nach Mexiko.

Sie blickt auf die Wand voller Graffiti.Das Graffiti wurder ergänzt und sagt nun El ChupacabraS vive! En Mexico! (Die Chpacabras leben! in Mexiko!) Daneben der Kopf eines typischen Grey Alien.


In Skinners Büro.

SKINNER: El Chupacabra?

SCULLY: Ja, Sir.

SKINNER: Offen gesagt, ich bin von dieser Geschichte verwirrt.

MULDER: Das kann ich Ihnen nicht verdenken.

SCULLY: Wir können es uns selbst nicht genau erklären, Sir.

MULDER: Auf jeden Fall kamen wir an, kurz nach dem der Seuchenbekämpfungsmannschaft ein ...

Mulders Version, die Seuchenbekämpfungsmannschaft sind anstelle von Flakitas Chupacabras/Aliens. Flakita rennt verängstigt weg. Mulder fährt im Voice-over fort.

MULDER: (V.O.) Sie errichteten eine Absperrung und sicherten dann das Gebiet. Eine Augenzeugin wurde gefunden, aber ihre Aussage war fragwürdig.

Mulder und Scully kommen am Ort des Geschehens an, als die Seuchenbekämpfungsmannschaft einen Leichencontainer hereinbringt. Scully erzählt über die Szene.

SCULLY: (V.O.) Die Seuchenbekämpfungsmannschaft war in der Lage, die Pilzinfektion innerhalb des Migrantenlagers einzudämmen. Es wurden keine weiteren Verletzten gemeldet. Und wir haben keine weiteren Spuren des beschleunigenden Enzyms gefunden.

MULDER: Außer auf der Leiche von Agent Lozano. Wir haben ihn tot am Tatort gefunden, mit einer Schusswunde in der Brust.

Zurück in Skinners Büro.

SCULLY: Und die Pilzinfektion hat bereits begonnen, an ihm zu fressen.

SKINNER: Was ist mit den Brüdern passiert?

SCULLY: Sie waren nirgends zu finden. Lozanos Revolver ist zehn Meilen (ca. 16 Kilometer) entfernt in der Nähe des Autos eines Mannes aufgetaucht, der dort als El Barbera bekannt ist.

Zurück am Tatort. Barberas Auto, seine Waffe liegt daneben, Scully leuchtet mit einer Taschenlampe in das Auto. Barbera liegt tot drinnen, bedeckt mit Pilzen.Mulder fährt im Voice-over fort.

MULDER: Anscheinend haben die Brüder diesen Mann für eine Fahrt nach Mexiko bezahlt, aber sie sind nicht sehr weit gekommen.

Zurück in Skinners Büro.

SKINNER: Also sind diese Männer immer noch auf freiem Fuß und tragen einen hochansteckenden ... Pilz in sich, der einen Menschen auf der Stelle töten kann?

SCULLY: Es ist kein Pilz, Sir. Eigentlich ist es ein Enzym, auf das die Brüder eine abnormale Toleranz hatten, und das von einem, wie ich glaube, Anti-Enzym-Gen stammt.

SKINNER: Und dieses Enzym kam woher?

MULDER: Aus dem Weltraum, Sir.

Skinner seufzt.

SKINNER: Das ist also die Geschichte, der Bericht, den ich für Sie absegnen soll? Man sollte meinen, dass wir mit den Ressourcen, die wir haben, in der Lage sein sollten, diese Männer zu finden. Ich höre keine gute Erklärung dafür, warum das nicht passiert ist.

SCULLY: Nun, Sir, sie, ähm … sie haben eine Art, fast unsichtbar zu sein.

Nacht. Einsame Straße in Mexiko. Soledad und Eladio Buente, die Chupacabras, sind per Anhalter unterwegs. Keiner hält an.

MULDER: (V.O.) Die Wahrheit ist, dass es niemanden interessiert.

Mitgeschrieben von:[Bearbeiten]

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Spookyverse. Durch die Nutzung von Spookyverse erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.