4X03 Blutschande (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron/ProSieben, sofern es nicht dabei um eine Übersetzung des englischen Transkripts handelt. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden und dürfen nur nicht-kommerziell verwendet werden. Und dienen zur Zugänglichmachung zugunsten behinderter Menschen sowie zur Verwendung als Zitat. Wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


Anmerkung von CayceP: Dieses Transcript stammt ursprünglich von TXF. Das Spookyverse-Team hat versucht, die Autoren und den ehemaligen Betreiber zu erreichen, um die Verwendung hier abzusegnen, aber in diesem leider keine Antwort erhalten. Falls das Transkript entfernt werden soll, bitten wir um eine Kontaktaufnahme via das Impressum.


Die Charaktere, Handlung, Zitate, usw. die hier beinhaltet sind, gehören Chris Carter und den 1013 Productions. Alle Rechte sind Vorbehalten. Das folgende Skript ist auf keinen Fall ein Ersatz für die Serie Akte X und ist eher als Huldigung zu verstehen. Dieses Skript ist weder von Chris Carter, noch den 1013 Productions oder Fox Entertainments autorisiert worden. Es wurde sorgfältig von Vic Vicvega321@aol.com geschrieben und wurde von mir, Tiny Dancer rhonda@...net für euch von meiner Webseite, Tiny Dancer's The X-Files Episoden Guide http://users.hunterlink.net.au/~ddpcw/td/xfindex.html zum Downloadvergnügen zur Verfügung gestellt. Viel Spaß.


Translation by: spooky-scully

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4X03 Blutschande
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

"Diese Episode könnte Inhalte enthalten, die für einige und jüngere Zuschauer ungeeignet sein könnten."


DER HAUS DER PEACOCKS


Es ist eine dunkle und stürmische Nacht. Es regnet in Strömen, Blitz und Donner krachen. Der Hof ist vollständig unaufgeräumt, Hacken und Fässer liegen verstreut herum. Nur noch vereinzelt wächst Gras. Das Haus sieht nicht besser aus. Eine Frau schreit vor Wehenschmerzen. Der Raum ist sehr dunkel und wir können kaum einen Mann erkennen, der zwischen ihren Beinen steht und sich darauf vorbereitet, das Baby zu holen. Ein anderer Mann steht über ihr. Sie keucht und stöhnt vor Schmerzen. Der zweite Mann, der langhaarige George Peacock, reicht dem anderen Mann, dem glatzköpfigen Edmund Peacock, eine Gabel. Es gibt ein platschendes Geräusch und ein Baby fängt an zu weinen. George nimmt eine Schere und durchtrennt die Nabelschnur. Die Frau stöhnt vor Schmerzen und lächelt leicht. Das Baby wird von George, Edmund und ihrem anderen Bruder Sherman nach draußen gebracht. Man erkennt kaum, dass die Jungs nicht vollkommen normal aussehen. Sie sind grotesk deformiert, ihre Haut ist grau und faltig. Sie laufen hinaus auf das nächste Feld, George trägt eine Schaufel. Während das Baby weint, fängt er an zu graben. Edmund steht an der Seite. Sherman lässt das in ein Tuch gewickelte Baby hinab in das Loch. Edmund fängt an zu weinen, als George beginnt das Baby zuzuschaufeln. Edmund jammert und Sherman tröstet ihn. Dreck wird auf das Baby geschaufelt, aber George zögert, bevor er es komplett zuschaufelt. Die drei Brüder stehen draußen im Regen. Edmunds Jammern ist genauso laut wie der Donner.


HOME, PENNSYLVANIA


Ein kleiner Junge wirft die Schlagmal herunter und macht sich zum Schlag bereit. Der Fänger duckt sich hinter ihm.

SCHLAGMANN: O.K., lasst uns Baseball spielen.

FÄNGER: Wirf ihn hier her. Der Ballwerfer wirft, der Schlagmann schwingt seinen Schläger nicht.

SCHLAGMANN: Treffer!

SCHLAGMANN: In welcher Liga? Der Fänger wirft ihn zurück.

BALLWERFER: Hey, hör' auf dich zu beschweren. Du weißt, dass wir das Schlagmal bereits verschieben mussten, weil du wegen dem Schmutz gemeckert hast.

JUNGE #1: Schöner Wurf!

FÄNGER: Komm schon, lass' sein Kinn vibrieren!

Schlagmann, Fänger und Ballwerfer machen sich bereit.

JUNGE #1: Wirf einen Fastball (‘’Anmerkung: einen schnellen Ball’’)!

Der Ballwerfer wirft und der Schlagmann trifft ihn.

JUNGE #2: Wow!

JUNGE #1: Schöner Schlag!

JUNGE #2: Komm' hol' ihn!

Der Ball fliegt über den Zaun und in den Hof des Hauses, dass den Peacocks gehört. Der rechte Feldspieler sieht zu, wie der Ball rüber fliegt.

BALLWERFER: Hey, komm' schon!

RECHTER FELDSPIELER: Er ist auf das Grundstück der Peacocks geflogen.

Jedes der Kinder hält den Atem an, keiner möchte hinübergehen.

FÄNGER: Hier ist ein anderer!

Der Fänger geht an seine Tasche und holt einen Ball heraus. Der rechte Feldspieler geht von dem Zaun weg, starrt aber auf das Haus.

BALLWERFER: Okay,. kommt schon, lasst uns spielen!

SCHLAGMANN: Okay kommt schon...

FÄNGER: Komm' schon, Baby, komm' zu Mama. Alle drei gehen auf ihre Positionen. Der Schlagmann kniet sich hin, nimmt ein bisschen Erde und reibt sich damit seine Hände ein, um einen besseren Halt zu bekommen. Schmeiß' ihn hier her, schmeiß' ihn hier her. Komm' schon, genau hier her.

Der Schlagmann steht da und gräbt seinen Fuß wiederholt ihn die Erde, um einen besseren Halt zu bekommen.

Komm' schon Baby, bring' ihn heim. Komm' schon, genau hier her. Das ist er. Ruhig.

Der Ballwerfer mustert die Läufer wie ein Major League Ballwerfer. Der Schlagmann gräbt weiter mit seinem Fuß und schaut herunter. Er tritt in Blut. Er lässt den Schläger fallen und springt zurück.

JUNGE #2: Was machst du?

Der Fänger schaut herunter und sieht das Blut. Eine kleine Hand ragt aus dem Dreck. Der Ballwerfer schmeißt den Ball, aber keiner fängt ihn. Der Fänger geht auch zurück, weg von dem neu entdecktem Körper.

Später beugt sich Mulder herunter und hebt den Ball auf. Er dreht den Ball, riecht an ihm, steht da und imitiert einen Wurf. Währenddessen leistet Scully echte Arbeit, indem sie das Loch ausmisst, in dem der Körper gelegen hatte. Sie steckt das Maßband weg, schreibt es auf und bleibt stehen. Mulder arbeitet an seiner Haltung, beobachtet die Peacock Brüder, die sie wiederum von ihrer Veranda aus beobachten.

SCULLY: Die Abdruckstellen lassen erkennen, dass das Schaufelblatt ungefähr 6 3/4 Zoll groß ist. Äh, der Winkel der Bewegung und die tiefere Einkerbung auf der rechten Seite lassen vermuten, dass es sich um ein linkshändiges Individuum handelt.

Mulder wirft weiterhin den Ball in die Luft, und passt kaum auf.

Ich habe eine Probe der Erde genommen und, äh, trotz der zahlreichen Abdrücke des Sandplatzspiels denke ich, äh, dass ein paar der Abdrücke für die Ermittlung von großem Wert sein werden.

Scully sieht Mulder zu, wie er den Ball studiert und ihn dann in die Luft wirft.

Inzwischen habe ich das FBI verlassen und bin eine Vertreterin für den Ab-Roller geworden.

MULDER: Riechen Sie!

Scully, riecht an dem Ball.

Es ist Parfüm. ‘’Eau de Ball’’. Gott, das bringt eine Menge Erinnerungen zurück. Meine Schwester...den ganzen Tag draußen auf Vineyard Fangen spielen, mit dem Fahrrad hinunter zum Strand fahren, Bologna-Sandwiches (‘’Anmerkung: eine Art Mortadella-Sandwich’’) essen. Der einzige Ort, an dem man pünktlich sein musste, war zu Hause zum Abendessen. Man musste nie seine Türen verschließen. Keine Modems, keine Faxgeräte, keine Mobiltelefone. Er fährt fort, den Ball herumzuwerfen.

SCULLY: Mulder, wenn Sie nur zwei Minuten ohne Mobiltelefon auskommen müssten, würden Sie sofort in katatonischen Schizophrenie verfallen. Es führt ein Pitch-Up vor.

MULDER: Scully Sie kennen mich nicht so gut, wie Sie glauben. Sie wissen, dass meine Arbeit es verlangt, dass ich in einer großen Stadt wohne. Aber wenn ich mich niederlassen müsste, ein Haus bauen würde, dann wäre es an einem Ort wie diesem hier.

SCULLY: Es wäre als, ob man in [ https://en.wikipedia.org/wiki/Mayberry Mayberry] [‘’Anmerkung: einem fiktiven Ort in North Carolina aus der US-Sitcom ‘’[ https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Griffith_Show The Andy Griffith Show]’’, siehe auch die Namen des Sherriffs und seines Deputies) leben würde.

Ein Sheriff steigt aus dem Truck aus.

ANDY TAYLOR: Die Agenten Mulder und Scully? Mulder nickt ihm zu. Der Sheriff läuft unter dem gelben Polizeiabsperrband durch und schüttelt Scullys Hand. Hi, Ich bin Sheriff Andy Taylor.

MULDER: Wirklich?

Sie schütteln sich die Hand.

ANDY TAYLOR: Ich kann Ihnen oder dem Bureau gar nicht genug danken, dass Sie hierhergekommen sind. Hier gibt es nur mich und meinen Deputy und zur Hölle..., so etwas haben wir hier noch nie gehabt.

SCULLY: Haben Sie irgendwelche Vermutungen oder Verdächtige?

ANDY TAYLOR: Die Einwohnerzahl von Home beträgt nur ein paar Hundert Leute. Jeder kennt jeden ziemlich gut.

Mulder beobachtet die Jungs auf der Veranda.

SCULLY: Gut, gab es hier irgendwelche Frauen, die schwanger waren und es plötzlich nicht mehr sind?

ANDY TAYLOR: Nein. Ich habe gerade Mary Ellen und Nancy besucht. Beiden geht es gut.

MULDER: Hey, Sheriff wer wohnt in dem Haus dort? Mulder zeigt auf das Haus der Peacocks. Taylor antwortet nicht und schweigt eine Zeit lang. Haben Sie sie befragt? Immer noch keine Antwort. Weil sie uns die ganze Zeit beobachtet haben.

ANDY TAYLOR: Diese Farm gehört der Familie Peacock. Drei Jungs...nun ja...Männer. Nehme an, man könnte sie Menschen nennen. Ihre Eltern waren in einem schlimmen Autounfall verwickelt und wir nehmen an, dass sie gestorben sind.

SCULLY: Sie “nehmen an”?

ANDY TAYLOR: Nun, wir haben versucht, ihnen medizinische Hilfe zukommen zu lassen, aber die Jungs haben die Körper entfernt. Sie nahmen sie mit nach Hause. Sie wurden zehn Jahre nicht gesehen, also vermuten wir, sie sind gestorben.

SCULLY: Haben Sie die Männer befragt?

ANDY TAYLOR: Die Peacocks haben dieses Haus während des Bürgerkrieges gebaut. Es hat noch immer keine Elektrizität, fließend Wasser oder eine Heizung..Sie bauen ihr eigenes Essen an, sie züchten ihre eigenen Schweine und Kühe...Sie schaffen sich ihren eigenen Vorrat an, wenn Sie verstehen, was ich meine.

SCULLY: Jedoch ist dies das Haus, das dem Tatort am nächsten liegt.

ANDY TAYLOR: Diese Jungs sind schwachsinnig, Agent Scully...und bedauernswert. Sie würden nicht verstehen, wovon Sie reden.

SCULLY: Nun, sie könnten aber Zeugen gewesen sein...

ANDY TAYLOR: Sehen Sie, diese Stadt ist mein Zuhause. Ich liebe sie. Es ist ruhig...friedlich. Ich trage nicht einmal eine Waffe.

Mulder nickt.

Ich habe einiges von den kranken und schrecklichen Sachen gehört, die außerhalb meines Zuhauses vor sich gehen. Gleichzeitig wusste ich, dass wir uns nicht für immer verstecken können...das eines Tages die moderne Welt uns finden würde und sich meine Heimatstadt für immer verändern würde. Und als ich das im Boden sah, wusste ich, dass der Tag gekommen war. Jetzt möchte ich denjenigen finden, der das getan hat, aber währenddessen hätte ich es gerne, dass sich die Dinge hier nicht verändern. Ich weiß, dass das die Zuständigkeit des Amtes ist, Mulder nickt aber ich wusste nicht, an wen ich mich sonst hätte wenden sollen. Also habe ich mich an die Außenstelle in Pittsburgh gewendet und als ich das Opfer beschrieben habe, sagten sie mir, ich solle mich mit Ihnen in Verbindung setzen.

MULDER: Gut, vielleicht sollten wir uns das Opfer mal ansehen.


POLIZEIREVIER; HOME, PENNSYLVANIA


Die Kühlschranktür wird geöffnet, worin das Baby in ein Wäschetuch gewickelt, auf einem Tablett liegt. Taylor holt es heraus und geht zu Mulder und Scully.

ANDY TAYLOR: Wir haben kein Labor oder Leichenschauhaus. Ich habe hier hinten einen Raum, der vielleicht ein bisschen sauberer ist.

Taylor Deputy kommt aus der Ecke hervor. Übrigens, das ist mein Deputy, Barney.

MULDER: Fife?

BARNEY PASTER: (sichtlich irritiert) Paster!

Er läuft verärgert weg. Das Telefon klingelt. Mulder, Scully und Taylor gehen in den Waschraum. Er ist sehr klein und die drei passen kaum rein, als das Tablett auf die Toilette gelegt wird.

SCULLY: Ähm, ich könnte ein bisschen mehr Ellbogenfreiheit gebrauchen.

ANDY TAYLOR: Sehen Sie, die Sache ist die: Leute sind hergekommen und haben sich über den Fall erkundigt und ich will nicht, dass irgendjemand hier hereinkommt und das sieht.

MULDER: Nun, Sie könnten auch einfach Ihre Bürotür abschließen.

ANDY TAYLOR: Oh, die Leute wissen, dass ich meine Tür nie abschließe. Sie würden anfangen Gerüchte zu verbreiten.

Er schließt die Tür. Scully zieht sich Gummihandschuhe an, entfernt das Tuch und enthüllt das wohl deformierteste Baby in der Geschichte. Mulder schnappt nach Luft und sieht weg.

SCULLY: Oh, mein Gott...Mulder, es sieht aus, als ob dieses Kind an jedem erdenklichen, der Wissenschaft bekannten Geburtsfehler gelitten hat. Ich denke, ich, ich werde eine Untersuchung beim Kriminallabor anordnen müssen, aber...es scheint als, ob es Abnormalitäten sind, die mit dem Neu-Laxova Syndrom, dem Meckel-Gruber Syndrom verbunden sind, ich meine, ich weiß nicht einmal, wo ich anfangen soll.

Es ist immer noch mit Dreck bedeckt und rosafarben, beinahe rot. Es scheint, als ob es einige Abspaltungen gibt. Sein Gesicht, ist entstellt. Seine Beine sind schrecklich verkümmert und verformt.

MULDER: Ich nehme an, wir können Mord als Todesursache ausschließen, hmm?

SCULLY: Also, ich bin mir da nicht so sicher.

Sie packt eine Pinzette aus und untersucht damit den Mund des Babys.

Es gibt Beweise für einen Verschluss der Atemwege aufgrund von Erde im Nasen- und Rachenbereich...Was andeutet, dass die Erde eingeatmet wurde.

MULDER: Irgendwas ist faul, in Mayberry.

Sie gehen raus. Ein Baby weint, während es in einem Kinderwagen geschoben wird.

SCULLY: Stellen Sie sich einmal alle Wünsche und Hoffnungen einer Mutter für ihr Kind vor und dann stellt die Natur so etwas Grausames an. Was muss eine Mutter durchmachen?

MULDER: Offensichtlich nicht viel in diesem Fall, wenn sie es einfach mit dem Müll entsorgt hat.

Sie sitzen auf einer Bank.

SCULLY: Ich, ich denke, ich habe das nur auf mich selbst projiziert.

MULDER: Warum, gibt es in Ihrer Familie eine Geschichte von genetischen Missbildungen?

SCULLY: Nein.

MULDER: Nun, suchen Sie sich einfach einen Mann mit einer makellosen Genetik und viel Toleranz dafür, hinterfragt zu werden und fangen Sie an, kleine Über-Scullies zu produzieren.

Sie lächelt. Er streichelt ihr leicht über den Rücken.

SCULLY: Was ist mit Ihrer Familie?

MULDER: Hmm? Nun, abgesehen von der Notwendigkeit von Sehhilfen und der Neigung, von Außerirdischen entführt zu werden, die in eine internationale Regierungsverschwörung verwickelt sind, besteht die Mulders jede genetische Prüfung.

Er ballt scherzhaft seine Faust. Sie lächeln beide. Das Lächeln schwindet aber schon bald von Mulders Gesicht.

Scully, dieses Kind dort drinnen ist eine Tragödie. Ein Paar junger Eltern, wahrscheinlich verängstigte Jugendliche, die eine ungewollte Geburt beseitigten wollten...was in einem bestimmten Sinn Kindesmord beinhaltet, aber das ist keine Zuständigkeit für das FBI.

SCULLY: Aber von dem, was ich über genetische Defekte weiß, Mulder, ist es unwahrscheinlich, dass dieses Kind das Ergebnis einer einzelnen, polygenetischen Paarung ist.

MULDER: Wir sollten das von den örtlichen Behörden untersuchen lassen.

SCULLY: Diese Defekte, Mulder, sind autosomal-dominante Mutationen; von ihrem Grad her würde ich sagen, sie gehen viele Generationen zurück.

MULDER: Scully, äh, Sheriff Taylor wies darauf hin, dass die Jungs der Familie nicht zu der Sorte gehören, die problemlos Verabredungen bekommen.

SCULLY: Aber er wies ebenfalls darauf hin, dass sie Inzucht betreiben. Wir haben schließlich alle den natürlichen Trieb uns fortzupflanzen.

MULDER: Haben wir das?

SCULLY: Es gibt Theorien, die behaupten unsere Körper seien nur Transporter für Gene, die sich reproduzieren wollen.

MULDER: Ja, ja, aber es gibt keine Schwester. Die Mutter ist seit zehn Jahren tot.

SCULLY: Aber wenn ihr Trieb stark genug ist, werden sie es auf jede erdenkliche Weise versuchen. Nun eine hat Frau dieses Kind geboren, Mulder, und ich vermute, gegen ihren Willen.

MULDER: Und Kindesentführung ist eine FBI Angelegenheit. Sie steht auf, und geht zu ihrem Auto. Scully...! Sie hält an und sieht zurück zu ihm. Ich habe Sie vorher noch nie als Mutter gesehen.

Sie lächelt leicht und geht weiter. Er folgt ihr. --- HAUS DER PEACOCKS; HOME, PENNSYLVANIA -- Mulder und Scully nähern sich den vorderen Stufen. Sie gehen zu dem weißen Cadillac, der auf dem Rasen steht. Kein Nummernschild. Während sie die Treppen hochgehen, zeigt Mulder auf einen, von Fliegen besetzten Schweinekopf. Mulder klopft an das Fliegengitter, aber er bekommt keine Antwort. Er öffnet sie.

SCULLY: Nein, es gibt keinen offensichtlich Grund....

Mulder holt seine Taschenlampe heraus und leuchtet damit im Inneren herum. Mehr Fliegen, surren. Das Haus ist ein einziges Durcheinander. Schließlich sehen sie, was sie gesucht haben: Blut auf dem Boden. Sie ziehen ihre Waffen, während sie vorsichtig und leise hineingehen. Mulder steckt seine Hand in einen umgedrehted Beweismittelbeutel, hebt damit die Schere, die in einer Blutlach liegt, auf und dreht ihn um, sodass er die Schere einschließt. Während sie die Blutspuren auf dem Boden betrachten, schiebt er den Beutel, in seine Tasche. Scully holt ein Foto eines Fußabdrucks, das auf dem Feld aufgenommen wurde, heraus. Sie stimmen überein. Sie räumen eine Schaufel auf die Seite. Mulder hebt sie hoch und sie betrachten das Blut an ihr. Dieser Raum allein sollte sie überführen.

MULDER: Ja, wenn wir sie finden können. Wahrscheinlich sind sie davongelaufen, als sie uns kommen sahen. Sie laufen den Flur entlang. Wir werden Sheriff Taylor benachrichtigen, dass er einen Landkreisweiten Fahndungsaufruf ausstellt, um die Brüder zu verhaften.

SCULLY: Und er soll alle kürzlich eingegangen Vermisstenanzeigen für Frauen und die Fahrgestellnummer für den Cadillac überprüfen.

Sie gehen in einem Raum mit vielen kleinen Löchern in der Wand. Licht scheint durch sie herein.

MULDER: Falls die Mutter noch lebt, haben sie sie wahrscheinlich mit sich genommen.

Fliegen surren immer noch herum. Die nichtsahnenden Agenten werden von einem Paar Augen aus der Ecke heraus beobachtet, unregelmäßig atmend.


SHERIFF TAYLOR'S HAUS; 3 SWEETGUM LANE


Es ist eine friedliche Nacht. Die Grillen zirpen und eine Eule ruft. Taylor, telefoniert mit Scully.

ANDY TAYLOR: Ich habe Beschreibungen und Haftbefehle herausgegeben, für George Raymond Peacock...

Schnitt zu Scully, die ihr anderes Ohr zuhält, als Mulder auf die Seite des Fernsehers schlägt, um die Störung zu beseitigen.

Ungefähr 30 Jahre alt,...

Schnitt zurück zu Taylor.

Sherman Nathaniel Peacock, ungefähr 26 Jahre alt und Edmund Creighton Peacock, 42.

Schnitt zu Scully.

SCULLY: Was ist mit Berichten über vermisste Personen?

Schnitt, zurück zu Taylor.

ANDY TAYLOR: Deputy Paster, bearbeitet sie gerade.

SCULLY: Sheriff,...Schnitt, zurück zu Scully....erinnern Sie sich an irgendwelche Fahrzeuge, die in den letzten acht bis zehn Monaten gefunden wurden und für verlassen gehalten wurden, die aber zu Entführungsopfern gehören könnten?

Schnitt zu Taylor.

Wir haben einen weißen Cadillac im Garten der Peacocks gesehen.

ANDY TAYLOR: Wir bekommen so viele von denen, Agent Scully.

Schnitt zu Scully. Mulder spielt an den Knöpfen herum.

Ein Auto geht kaputt, die Leute ziehen weiter….

SCULLY: Gut, wir werden das morgen früh prüfen. Schlafen Sie ein bisschen, Sheriff.

Schnitt zu Taylor.

ANDY TAYLOR: Sie auch, Miss Scully. Gute Nacht.

Er legt auf und setzt sich an seinen Schreibtisch. Er seufzt und öffnet eine Schublade. Er nimmt eine Metallbox heraus, öffnet sie und betrachtet seine Pistole. Während er die Kugeln überprüft hört er, wie ein Auto vorfährt und legt sie auf die Seite.


HAUS DER PEACOCKS; HOME, PENNSYLVANIA


Die Brüder gehen aus dem Haus und laufen zu dem Cadillac hinüber. Sie beginnen, stumpfe Gegenstände wie Knüppel und Schläger in den Kofferraum zu werfen. Sherman lässt ein bisschen Benzin durch einen Schlauch laufen, hustet aber schließlich, als er etwas von dem Benzin versehentlich verschluckt.


MULDERS HOTEL ZIMMER


Scully sitzt am Tisch. Mulder versucht nun die Antenne auszurichten. Durch Biegen und Drehen der Antenne versucht er, Empfang zu bekommen. Scully lächelt und packt ihre Sachen zusammen. Sie geht auf ihn zu, der Empfang verbessert sich und der Ton wird klar.

MULDER: Wow! Nicht bewegen, bewegen Sie sich nicht. Sie bleibt stehen. Die Verbesserung verschwindet schnell. Verdammt!

SCULLY: Planen Sie immer noch, sich hier niederzulassen?

MULDER: Nicht, wenn ich die Spiele der Knicks nicht empfangen kann.

SCULLY: Nun, solange ein brutaler Kindesmord ihre Entscheidung nicht beeinflusst. Gute Nacht, Mulder.

Sie geht zur Tür.

MULDER: Gute Nacht, Mom!

Sie sieht zurück, lächelt leicht und versucht den Türknopf zu bewegen.

SCULLY: Mulder, das Schloss ist kaputt.

MULDER: Oh, Sie müssen, ähm, ihre Türen in dieser Gegend nicht abschließen.

Sie geht in das nächste Zimmer. Mulder streckt die Antenne aus, nimmt dann einen Stuhl und klemmt ihn unter die Tür.


HAUS DER PEACOCKS; HOME, PENNSYLVANIA


Die Brüder steigen in das Auto. Edmund startet es und macht das Radio an. Es läuft "Wonderful, Wonderful" von Johnny Mathis. Der Cadillac fährt los.


SHERIFF TAYLOR'S HAUS; 3 SWEETGUM LANE


Andy sitzt draußen auf der Veranda. Seine Frau kommt heraus.

BARBARA TAYLOR: Andy? Was machst du?

ANDY TAYLOR: Ich schaue mir alles noch einmal genau an, bevor sich alles verändert.

Sie kniet sich hin und legt ihre Hände auf seine Schultern.

BARBARA TAYLOR: Oh, Schatz, komm' ins Bett, hmm? Es wird auch morgen noch da sein. Er seufzt und steht auf. Komm schon, Schatz.

Sie gehen herein und sie macht die Lichter aus. Die Tür ist unverschlossen. Die Brüder fahren weiter die Straße entlang, das Lied läuft noch immer.


MULDERS HOTEL ZIMMER


Im anderen Zimmer schläft Scully tief und fest. Mulder sitzt indessen auf seinem Bett und schaut den Naturkanal an. Er kann gerade so erkennen, dass es sich um Schakale oder Wölfe handelt, die sich zum Töten bereit machen.

MANN IM TV: Das älteste, dominante Männchen im Rudel geht voraus, um zu schauen, ob die Beute tot ist und indem es die Beute umkreist, signalisiert es den anderen, dass es sicher ist, um...


SHERIFF TAYLOR'S HAUS; 3 SWEETGUM LANE


Sheriff Taylor schläft nicht gut. Er wälzt sich herum, seufzt und versucht, irgendwie bequem zu liegen. Ein Auto nähert sich langsam. Das Lied "Wonderful, Wonderful" ist leise zu hören. Er setzt sich auf, als er hört, wie sich das Auto seinem Haus nähert. Als er aufsteht, wacht seine Frau auf. Taylor schaut heraus und erkennt die Peacock Brüder im Auto.

BARBARA TAYLOR: Andy, was ist los?

ANDY TAYLOR: Versteck' dich. Unter dem Bett.

BARBARA TAYLOR: Was?

ANDY TAYLOR: Ich hole die Pistole.

Sie, kriecht unter das Bett. Taylor geht hinaus und herunter, als er auf der Hälfte der Treppen den Schatten von Edmund, wie er sich nähert, im Türglas sieht. Taylor atmet kaum, als sich die Türe öffnet. Er geht zu seinem Schrank und holt seinen Baseballschläger heraus und geht danach in Schlafzimmer zurück. Er geht zur linken Seite der Türe, bereit zum Angriff. Barbara keucht, als sie die Fußschritte hört. Das Paar teilt einen letzten, gemeinsamen Blick. Die Tür knarrt, als sie sich öffnet. Taylor rammt den Schläger in Edmunds Brust, der knurrt und wirft Taylor nieder. Taylor richtet sich auf und schlägt Edmund gegen das Bein, der schaut aber ungerührt hinunter. Er schnappt sich Taylors Schläger, der sich zusammenkauert. Edmund rammt den Schläger in Taylors Rippen. George und Sherman kommen herein, beide tragen Knüppel. Sie grunzen, als sie auf Taylor einschlagen. Barbaras Augen weiten sich vor Angst, als sie ein dumpfes Geräusch und ihren Mann stöhnen hört. Die Männer grunzen bei jedem Schlag. Barbara sieht nicht hin, bis sie die Hand ihres Mannes auf den Boden in ein Blutbad fallen hört. Während die Brüder stöhnen, beginnt das Blut zu ihr vorzudringen. George hebt die Nase und atmet tief ein, als ob er Witterung aufnimmt. Barbara sieht zu, wie sie sich dem Bett nähern. Sie sehen herunter und beobachten ein paar Finger, die versuchen das Blut zu umgehen. Das Bett wird auf die Seite geworfen. Der Gesang von John Mathis draußen vermischt sich mit den stumpfen Schlägen, dem Stöhnen der Brüder und Mrs. Taylor. Die Jungs gehen unbekümmert zu ihrem Auto zurück und fahren weg.

Am Morgen raucht Deputy Paster zitternd eine Zigarette, während ein Auto vorfährt. Er sieht zu Mulder und Scully, die gerade aussteigen, hinüber. Als er läuft, sieht Mulder sich die Spuren im Gras an, die der Cadillac zurückgelassen hat.

MULDER: Großes amerikanisches Auto.

Die Agenten gehen zu dem Deputy. Dieser hält eine Akte hoch.

BARNEY PASTER: Ich, ähm.., ich bin hierher gekommen, um ihm diese Berichte zu bringen, äh, und habe sie gefunden. Der Besitzer des Cadillac wurde in Baltimore ausfindig gemacht und benachrichtigt. Sie, ähm, sie hatte kein Benzin mehr und hat das Auto einfach an der 1-19 stehen gelassen. Scully nickt und bemerkt, wie mitgenommen Paster von dem Ganzen ist. Andere, ähm..,vermisste Personen stehen in der Akte, und, ähm... Er gibt ihr eine Fed Ex Sendung. Dies ist letzte Nacht vom Bundeskriminallabor angekommen.

MULDER: Wo sind sie?

BARNEY PASTER: Sie sind, ähm..., sie sind drinnen.

Drinnen zieht Scully sich Gummihandschuhe an. Mulder hat seine bereits an und betrachtet das, was von Andy Taylor übrig ist.

MULDER: Seine Brust ist ein einziges Hämatom. Es gibt Holzspäne innerhalb dessen, was vom Schädel noch übrig ist.

Sie sehen zu einem zertrümmerten, von Blut bedeckten Bett hinüber. Die Füße von Barbara ragen heraus. Sie sind wie Höhlenmenschen über sie hergefallen. Er steht auf. Scully sieht sich den Inhalt des Pakets an.

SCULLY: Verdammt. Das Labor hat den DNA Test des Kindes versaut. Er sieht ihn sich an. Multiple Fehlverteilung, Brüche der Chromosomen, Fehlteilung des Zentromers...

MULDER: Sie haben diese Abnormalitäten vermutet.

SCULLY: Ja, aber dies hier zeigt weitaus zu viele genetische Unausgeglichenheiten. Es muss ein Fehler des Labors sein. Sie zeigt ihm zwei DNA Stränge. Die Zellen des Kindes müssten sich während der Metaphase dreifach geteilt haben.

MULDER: Dreifach? Er zieht sich seine Handschuhe aus. Hey, Scully, was wäre, wenn...jeder der Peacock Brüder der Vater des Kindes wäre?

Scully starrt ihn ungläubig an.

SCULLY: Mulder... nur ein einziges Spermium eines männlichen Individuums kann die Membran einer Eizelle durchdringen, egal ob es drei verschiedene Männer waren...

MULDER: Was wäre, wenn Generationen von autosomaler Fortpflanzung eine solche Mutation hervorrufen könnten?

Scully schüttelt ihren Kopf.

SCULLY: Nein. Damit das wenigstens im Entferntesten möglich wäre, müsste eine Schwächung der Eizelle vorliegen und die wiederum müsste von einem weiblichen Mitglied der Peacock Familie stammen, es sind aber keine übrig.

MULDER: Gut, auf jeden Fall haben sie sich nicht zu weit weg von zu Hause gewagt. Wir sollten Unterstützung aus Pittsburgh erbitten und sie finden.

SCULLY: Mulder, das würde einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Ich denke sie, sie haben vielleicht eine weibliche Gefangene bei sich, die wahrscheinlich während der Geburt lebensbedrohenden Verletzungen erlitten hat. Wer weiß, was diese Männer ihr angetan haben. Ich denke, wir sollten gleich dort hin gehen.

MULDER: Ja, wir sind aber zahlenmäßig unterlegen. Wir könnten damit das Opfer noch weiter gefährden.

Paster kommt herein.

BARNEY PASTER: Ich bringe Sie dort hin. Dann steht es drei gegen drei...und dies... Er holt seine Waffe heraus.,...dies sollte uns einen Vorteil verschaffen.

Er geht heraus.

MULDER: Oh, das war mir ein bisschen zu viel Chuck Bronson, Scully.

Sie gehen hinaus, halten aber noch einmal an.

SCULLY: Warten Sie eine Sekunde, Mulder. Warum...warum wollten die Peacock Brüder Sheriff Taylor töten? Er hat sie nicht einmal wegen dem vergrabenen Kind befragt.

MULDER: Ah, sie haben wahrscheinlich von den Haftbefehlen, die auf sie ausgesetzt waren, gehört.

SCULLY: Aber wie sollten sie das erfahren haben? Er hat sie über Telefon veranlasst. Wenn sie uns nicht belauscht haben, wie sollten sie es sonst wissen?

MULDER: Nein, wir haben das Haus durchsucht, Scully, sie waren nicht zu Hause.

SCULLY: Genau. Wie könnten sie es erfahren haben?

Mulder schüttelt seinen Kopf.


HAUS DER PEACOCKS; HOME, PENNSYLVANIA


Der Raum von vorhin wird von ein paar Kerzen beleuchtet. Das Paar Augen beobachtet weiterhin die Jungs, wie sie sich anscheinend für einen Krieg rüsten.

EINE RASSELIGE STIMME: Ich habe Hunger.

George sieht Sherman zu, wie er ein Stück Brot von einem Laib abtrennt und es isst. Ihre Atmung ist unregelmäßig. Edmund lehnt sich hinüber, als Sherman anscheinend würgt und sich zu übergeben droht. TD KOMMENTAR: Er steht dort, von wo die Stimme kam, als er das Brot wieder hoch würgt...ja, er füttert seine Mutter. Sherman steht auf. Okay, ich bin fertig.

Edmund steht auf. Die Jungs ziehen sich aus, ihre abscheulichen Körper werden in den Spiegeln reflektiert. Sie schauen auf die Frau runter. Ihr seht gut aus. Sie drehen sich herum. Sie werden jetzt kommen. Wir wussten, dass dieser Tag kommen würde. Dass sie versuchen würden die Dinge, so wie sie sind, zu ändern. Alles, was wir dagegen tun können...ist uns darauf vorzubereiten...auf sie vorbereitet zu sein. Lasst sie wissen, dass dies unser Zuhause ist und das so ist und so bleiben wird.

Sherman lehnt sich zu der Frau herunter, als die beiden anderen herausgehen. Nach ein paar Sekunden folgt er ihnen.

Mulder, Scully und Paster bereiten sich draußen vor und setzen ihre Headsets auf. Paster beginnt sich eine kugelsichere Weste anzuziehen. Scully sieht durch das Fernglas und erkennt Sherman, der herumläuft und einen stumpfen Gegenstand bei sich trägt.

SCULLY: Jep, sie sind dort.

BARNEY PASTER: Ich nehme die Vorderseite. Die Uniform wird ihre Aufmerksamkeit erregen. Sie können sich von der Hinterseite nähern.

SCULLY: Sind diese Westen unbedingt notwendig, Deputy?

BARNEY PASTER: Ich habe die schon Musketen abfeuern sehen. Ich, für meinen Teil, werde mich nicht von so einer Antiquität treffen lassen. Er schleicht sich fort. Scully nimmt sich eine Weste und beginnt sich fortzuschleichen, Mulder folgt ihr und hat seine eigene Weste an. Paster schafft sich seinen Weg zu dem Haus und versteckt sich hinter einem verlassenen Truck. Mulder und Scully, die beide ihre Westen tragen, gehen durch das Weizenfeld. George läuft die Stufen zu seinem Haus hoch und geht herein. Paster duckt sich hinter dem weißen Auto. Er flüstert in sein Headset. Hier Paster. Ich bin an der Vorderseite des Hauses.

Schnitt, zu Mulder und Scully, die sich weiterhin ihren Weg schaffen.

MULDER: Wir gehen auf unsere Positionen...

Paster keucht und bahnt sich mit gezogener Waffe langsam seinen Weg zur Vordertür. Mulder und Scully gehen hinter einen verrosteten Hühnerstall. Scully benutzt ihr Fernglas, um durch ein Fenster zu sehen. Sie kann die Rückseite der Tür klar erkennen.

SCULLY: Ich sehe niemanden drinnen.

BARNEY PASTER: Ich gehe rein.

Paster geht die Stufen hoch während Scully ihn weiter beobachtett. Die Fliegengittertür knarrt als Paster sie öffnet. Er öffnet die Haupttür. Scully sieht ihn und sieht zu der Oberseite der Türe. Sie sieht eine Schnur.

SCULLY: Paster, nein! Eine Axt schwingt herunter und enthauptet Paster. George geht zu dem Körper. Scully holt entsetzt ihre Waffe heraus und geht zu Mulder hinüber. Paster ist tot. Die Brüder sind wie ein Rudel wilder Tiere hereingestürmt.

MULDER: Der Älteste wird hereinkommen, um sicherzugehen, dass die Beute getötet wurde und indem er um die Beute kreist, signalisiert er den Anderen, dass es sicher ist sich zu nähern.

Scully sieht durch ihr Fernglas und sieht wie die Brüder beginnen, Pasters Kadaver zu schlagen. Sie knurren wütend.

Was wir hier sehen können, Scully, ist unverändertes animalisches Verhalten. Menschen, die ihre eigene abwesende Zivilisation ohne Technologie, und Information geschaffen haben, die sich sich in einen fast prähistorischen Zustand zurückentwickelt haben und gehorcht ...nur noch den oft grausamen Naturgesetzen gehorchen. Scully schüttelt ihren Kopf. Wir sind Außenseiter, die in die Höhle eindringen und versuchen ihnen ihre einzige Chance der Reproduktion wegzunehmen, was wir auch tun werden.

SCULLY: Auch wenn wir Feuerwaffen haben, nehme ich an, dass dieser Ort mit Fallen übersät sein wird.

MULDER: Ja, aber wir können es versuchen sie abzulenken und aus dem Haus, zu locken.

Er zeigt auf den Schweinestall und sie gehen. Mulder versucht die Schweine zum Gatter zu treiben während Scully es öffnet. Die Schweine quieken. Scully seufzt als sie zu Mulder rübergeht und ebenfalls versucht sie, zu scheuchen.

Scully, würden Sie mich etwas weniger für einen Mann halten, wenn ich Ihnen erzählen würde, dass ich gerade erregt bin? Er grunzt. Gibt es einen speziellen Bauerntrick, um diese Dinge hier zum Gehen zu bekommen?

SCULLY: Ich weiß nicht... "Mäh, ihr Schafe!" Sie blökt während sie spricht. "Mäh, ihr Schafe!" MULDER: Ja, das wird klappen. Sie beginnen sie langsam raus zu drängen. Scully grunzt.

SCULLY: Ich habe dieses Wochenende auf meinen Neffen aufgepasst. Er sieht sich "Ein Schweinchen namens Babe" fünf mal am Tag an.

MULDER: Und die Leute nennen ‘’mich’’ "Spooky".

Sie hören eine Tür zuschlagen und als sie aufschauen sehen sie Sherman aus dem Haus kommen, weil die Schweine quieken und aus dem Stall laufen. Sherman geht zur Wasserpumpe und wäscht sich das Blut von seinen Händen, sieht dann hoch und bemerkt, dass die Schweine frei umherrennen. Mulder und Scully, die sich hinter dem Gatter des Stalles ducken, sehen wie Sherman grunzt und in das Haus rennt. Alle drei Brüder rennen heraus und beginnen die Schweine wieder einzufangen. Mulder und Scully erkennen ihre Chance und bahnen sich ihren Weg zu dem Haus. An der Tür angekommen hebt Mulder ein Brett auf. Er drückt die Tür auf, Speere schießen durch das Türblatt und das Fenster dahinter. Scully geht herein, dann richtet Mulder die Falle wieder her und schließt die Tür.

SCULLY: Bundesagenten! Ist irgendjemand hier drinnen? Bewaffnet mit ihren Taschenlampen und Pistolen bahnen sie sich ihren Weg durch den Flur. FBI! Ist irgendjemand in diesem Haus? Ist irgendjemand hier drinnen? Sie erreichen eine Tür und Mulder tritt sie auf. Dort liegen Stapel alter Zeitungen, Fliegen wimmeln. Mulder sieht herunter.

MULDER: Oh, nein.

Er hält eine Zeitung mit der Überschrift "Elvis Presley stirbt im Alter von 42 Jahren" hoch. Darunter ist ein Bild von Elvis Presley. Mulder zieht ein trauriges Gesicht und Scully sieht ihn merkwürdig an. Mulder lässt die Zeitung fallen, als die Beiden ein Quietschen hören. Sie gehen in den nächsten Raum, das Schlafzimmer der Peacocks. Scully sieht die Bilder an der Wand an, alles verstorbene Peacocks, alle deformiert. Ein bestimmtes Bild, dass eines Mannes und einer Frau, die auf der Veranda sitzen, fällt ihr besonders ins Auge. Mulder bemerkt Spuren auf dem Boden und sieht unter das Bett. Eine deformierte Frau sieht schreiend weg.

MRS. PEACOCK: Nein! Gehen Sie raus, gehen Sie weg!

MULDER: Ma'am, es ist alles in Ordnung!

MRS. PEACOCK: Gehen Sie weg!

Scully, sieht unter das Bett.

MULDER: Wir sind Bundesagenten! Wir sind hier, um Ihnen zu helfen!

MRS. PEACOCK: Gehen Sie! Gehen Sie hier raus! Gehen Sie fort!

MULDER: Ma'am.

SCULLY: Lassen Sie uns das Bett verschieben.

MRS. PEACOCK: Gehen Sie fort! Gehen Sie fort!

MULDER: Sie haben sie auf eine Art Brett oder so geschnallt.

MRS. PEACOCK: Gehen Sie fort! Gehen Sie fort! Gehen Sie!

Sie, ziehen das Brett hervor. Die Frau ist vierfach amputiert. Die Wunden sehen nicht chirurgisch aus.

MULDER: Ma'am, wir sind hier, um Ihnen zu helfen. Beruhigen Sie sich. Ma'am wir sind hier, um Ihnen zu helfen. Wir sind vom FBI. Die Frau schreit. Schon gut, Ma'am, schon gut. Es ist alles in Ordnung, alles ist vorbei. Er und Scully sehen auf die amputierten Gliedmaßen, die sie kurz innehalten lassen. Wir sind vom FBI, wir sind...wir sind hier, um Ihnen zu helfen...Wir sind hier, um sicherzugehen, dass Ihnen nichts geschieht. Wir werden, wir werden uns darum kümmern, dass sie nach Hause kommen.

Scully sieht zurück auf das Bild von dem Mann und der Frau, die auf der Veranda sitzen. Die Frau schluchzt.

SCULLY: Mulder, sie ist bereits zu Hause. Es ist Mrs. Peacock. Sie ist ihre Mutter. Mrs. Peacock sieht Mulder an und zischt. Ihr deformiertes Gesicht lässt Mulder erstarren. Während Mulder und Scully dastehen, rollt sie schluchzend zurück unter das Bett. Mulder sieht betroffen aus. Draußen kämpfen die Jungs mit den Schweinen. Mulder geht aus dem Raum heraus. Mulder, wo gehen Sie hin?

MULDER: Die anderen haben vielleicht die Schreie gehört. Ich werde ihre Position ausmachen.

SCULLY: Gut, aber was ist mit ihr?

Er schließt die Tür.

MULDER: Sie wird nirgendwo hingehen.

Sie laufen los.

SCULLY: Ich meine, wir, wir können sie wahrscheinlich nicht bewegen, Mulder. Es scheint, also ob sie nicht gegen ihren Willen festgehalten wird. Ich meine, es sieht so aus, als ob, aber ich glaube nicht, dass es so ist.

Mulder sieht aus dem Fenster, zu den Peacock Brüdern.

MULDER: Ich bin mir sicher, sie ist mitschuldig. Zumindest hat sie geholfen und sie unterstützt.

SCULLY: Wir vermuten das aber nur. Wir können nichts beweisen.

Mulder zuckt leicht mit seinen Achseln. Die Brüder, versuchen noch immer Oberhand über die Schweine zu erlangen. Ich denke es ist so, dass Edmund der...der Bruder und Vater der anderen beiden ist.

MULDER: Was bedeutet, dass er, als er ein Kind war, die anderen dafür bestrafen konnte, wenn sie mit seinen Sachen gespielt haben? Die Brüder haben drei Menschen umgebracht, Scully. Sagen Sie ihr, dass wir sie verhaften...und versuchen Sie sie zu überzeugen, dass sie die Einzige ist, die es schaffen kann, dass sie hier herauskommen ohne das einem ihrer Jungs etwas zustoßen wird. In Ordnung, ich werde ein Auge auf sie werfen. Scully, geht zurück zu dem Raum. Scully, passen Sie auf, wo Sie entlang laufen. Dieser Weg ist voller Fallen.

Scully läuft vorsichtig zu dem Raum zurück. Ein wenig weiter den Flur entlang ist eine Schnur quer über den Flur gespannt, die mit einem riesigen Objekt verbunden ist, dass daraufhin herunterfliegt. Mulder sieht den Brüdern zu, wie sie die letzten Schweine einfangen. Er seufzt. Scully kniet unter das Bett und sieht zu Mrs. Peacock.

SCULLY: Mrs. Peacock? Sie, ignoriert Scully. Mrs. Peacock? Sie brauchen dringend medizinische Versorgung. Agent Mulder und ich sind hier, um Ihnen zu helfen. Mrs. Peacock sieht sie an.

MRS. PEACOCK: Dies ist unser Zuhause. Warum sollten wir es verlassen?

SCULLY: Was für Schmerzen Sie auch haben mögen...

MRS. PEACOCK: Ich spüre keinen Schmerz. Liegt an der Familie. Ich muss auf die Jungs aufpassen, aufpassen, dass sie sich nicht verletzen.

SCULLY: Was ist mit Ihnen? Selbst nicht nach dem Unfall?

MRS. PEACOCK: Mein rechter Arm wurde abgerissen. Ich sah ihn auf dem Schoß meines toten Ehemannes liegen. Die Jungs haben mich nach Hause geholt...nähten mich zusammen, so wie die Familie es während dem Krieg gegen die Nordstaaten gelernt hatte. Es hat sich die ganze Zeit lang angefühlt, als ob jemand ein Frühstück zubereiten würde. Scully seufzt leicht, ein wenig angeekelt. Sie sind so gute Jungs.

SCULLY: Mrs. Peacock, sie haben Sheriff Taylor und seine Frau ermordet…und Deputy Paster.

MRS. PEACOCK: Ich sehen Ihnen an, dass Sie keine Kinder haben. Vielleicht lernen Sie eines Tages... den Stolz... die Liebe... wenn Sie wissen, dass Ihr Junge alles für seine Mutter tun würde. Sie keucht unregelmäßig. Mulder beobachtet die Brüder, wie sie denn Boden untersuchen, nachdem sie alle Schweine zurück in den Stall gebracht haben. Sie kommen zurück ins Haus.

MULDER: Scully! Er nimmt einen Tisch und verbarrikadiert die Vordertür. Sherman beginnt, die Tür, mit seiner Schulter zu rammen. Mulder zielt mit seiner Waffe auf sie. Bundesagent! Ich bin bewaffnet!

Scully rennt in den Raum, und sieht Sherman gegen die Tür schlagen. Mulder schießt mit seiner Pistole in die Decke und Sherman hört auf. Stehenbleiben oder ich schieße!

Sherman fährt fort. Hinter Mulder hebt George einen Stuhl hoch, um Mulder zu treffen.

SCULLY: Mulder!

Scully schießt auf George. Mulder dreht sich um und sieht George zurückfallen. Sherman fährt fort, gegen die Tür zu rammen und veranlasst damit, dass sich Mulder wieder umdreht. George stürzt sich auf Mulder, während Sherman die Tür durchbricht und den Tisch auf die Seite stößt. Sherman hilft George, Mulder zu entwaffnen, während Scully versucht einen genauen Schuss abzufeuern. Sie schafftes, feuert acht mal ab und trifft George. George lässt die Pistole fallen, als er zurückfällt, aber schon bald wieder aufsteht. Scully hat keine Munition mehr und ist äußerst verwirrt. Sherman hält Mulder in einem Würgegriff fest, als George sich auf ihn stürzt, aber Mulder tritt ihn weg. Dann nimmt er ein Glas vom Tisch und schlägt es Sherman über den Schädel und zwingt ihn damit den Griff zu lockern. George schnappt sich Mulder und Sherman geht und holt die Pistole. Scully sieht erschrocken zu.

Ich habe die Mutter!

Sherman sieht zurück, jagt Scully hinterher und schwingt sein Nagelbrett, dass er als Waffe verwendet. George holt mit der rechten Hand aus, Mulder duckt sich aber und springt auf seine Pistole. George stürzt sich auf Mulder. Während Scully vor Sherman flieht, hört sie einen Schuss und George schreien. Als Sherman das Brett schwingt, duckt Sie sich. Das Brett gräbt sich in die Wand. Sherman versucht rechtzeitig anzuhalten, aber rr stolpert über die Falle im Flur. Die Falle wird ausgelöst und Sherman stöhnt als sich das Ding in seinen Rücken rammt. Mulder steht da und geht zu Scully. Sie sehen herunter zu Sherman.

MULDER: Wo, ist der andere Bruder...Edmund?

SCULLY: Mulder, sehen Sie...

Sie knien nieder und sehen Kratzspuren auf dem Boden, die vom Schlafzimmer stammen.

Spuren auf dem Flur.

Die Agenten gehen zurück in das Schlafzimmer. Mulder sieht unter das Bett und bemerkt, dass Mrs. Peacock verschwunden ist. Später, telefoniert Scully vor dem Haus.

SCULLY: Okay, Danke.

Sie legt auf. Mulder geht zu ihr hinüber.

MULDER: Ich habe mich überall umgesehen, sie sind beide verschwunden.

SCULLY: Ich habe die Staatspolizei und die Highway Police benachrichtigt, sie haben einen Fahndungsaufruf für die Peacocks ausgestellt und sie werden eine Straßensperre in einem Umkreis von dreißig Meilen errichten. Wir werden sie beizeiten festnehmen.

MULDER: Ich denke, die Zeit hat sie bereits eingeholt, Scully.

Er geht zurück zum Auto. Sie folgt ihm.


HOME, PENNSYLVANIA


Das Auto steht auf einer verlassenen Straße, der Motor läuft. "Wonderful, Wonderful" läuft. Wir hören Mrs. Peacock Edmund von irgendwoher trösten.

MRS. PEACOCK: Ist ja gut, Sherman und George waren gute Jungs. Wir sollten stolz sein. Und du musst wissen, Edmund, man kann einen Peacock nicht aufhalten. Es wird mehr geben. Eines Tages werden mehr da sein. Jetzt müssen wir weiter machen...eine neue Familie gründen...eine, auf die wir stolz sein werden. Einen neuen Platz finden, den wir "Unser" nennen können. Ein neues Zuhause. Ein ganz neues Zuhause.

Der Kofferraum öffnet sich und Edmund steigt aus. Er schließt den Kofferraum, geht herum zur Fahrertür, steigt ein und fährt davon, um ein neues Ziel zu finden. Das Lied wird leiser und endet.

ENDE

Mitgeschrieben von:[Bearbeiten]

  • Autor: TinyDancer (englisches Original), spooky-scully (Übersetzung)
  • Korrekturen und Ergänzungen: CayceP
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