4C20 Der schwarze Mann

Aus Spookyverse


Der Schwarze Mann
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Originaltitel: Maranatha
Episodendaten
Produktionscode 4C20
Laufende Nummer 21
US-Erstausstrahlung Freitag, 9. Mai 1997 (FOX)
DE-Erstausstrahlung Freitag, 17. April 1998 (SAT1)
US-Einschaltquote 6,3 Punkte im Nielsenrating
DE-Einschaltquote 2,21 Mio. Zuschauer
7,6% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Chip Johannessen
Regisseur Peter Markle
Zusatzinformationen
Transkripte:  German flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der Season 1 Collection.

4C20 Der schwarze Mann (Originaltitel: "Maranatha") ist die einundzwanzigste Episode der Serie Millennium - Fürchte deinen nächsten wie dich selbst.


Darsteller

Starring

Guest Starring

Inhalt

Zusammenfassung

Frank Black untersucht zusammen mit Peter Watts eine Reihe von Morden, die in der russischen Gemeinde von New York City verübt werden. Alle Morde scheinen in Zusammenhang mit dem GAU in in Tschernobyl zusammen zu hängen...

Inhaltsangabe

In der Nähe des Brighton Beach in New York City erschießt ein Mann namens Yaponchik einen russischen Ältesten, indem er ihn mit einer Pistole Kaliber 12 erschießt. Dies ist der dritte Mord dieser Art, indem der Angreifer den Körper verstümmelt, um eine mögliche Identifikation zu verhindern. Frank assistiert dem NYPD Lieutenant McCormick, Yura Surova von der Moskauer Polizeibehörde und dem verdeckt ermittelnden Polizisten Andrei Medikov bei den Ermittlungen. Als er die Leiche des russischen Älteren untersucht, bemerkt Frank eine seltsame Markierung in der Form eines umgedrehten “V” aber es ist ihm Anfangs nicht möglich die Bedeutung zu erkennen. Frank besucht das Novgorod, einen Nachtclub der vor allem von Russen besucht wird in dem Yura und Andrei angeblich verdeckt arbeiten. Yura geht auf Frank zu und als die beiden sich unterhalten, setzt sich Yaponchik zu ihnen und hält Yura eine Pistole Kaliber Pistole ins Gesicht. Einer der russischen Clubbesucher erkennt Yaponchik und ruft laut seinen Namen. Plötzlich kommt es zu einer Massenpanik und Menschen rennen schreiend zu den Ausgängen. Während der ganzen Verwirrung ist ein Schuss zu hören. Frank eilt zu dem Tisch an dem Andrei saß und entdeckt seine gesichtslose Leiche auf dem Boden. Yura erklärt Frank, dass der Name Yaponchikein Synonym mit dem Bösen ist eine Art russischer Schwarzer Mann. Später bestätigt Peter Watts (der die russische Sprache beherrscht), dass das Symbol, das auf dem Körper des Opfers entdeckt wurde ein Teil des Monogramms von Jesus Christus ist. Er sagt außerdem, dass die Russen glauben, dass Yaponchik für das Tschernobyl Unglück verantwortlich ist von dem einige glauben, das es in der Bibel vorhergesagt wurde. Frank untersucht eine Fotografie die Yura und andre zeigt wie sie nebeneinander in Tschernobyl zeigt. Ihm wird klar, dass beide Männer 1986 in dem Atomkraftwerk waren und das beide an die Yaponchik-Prophezeiung glauben. Später wirft Frank Yura vor, dass dieser den Nachtclub nur aus dem Grund beobachtet habe, um ihre Beute zu erlegen: die mythologische Figur Yaponchik. Ein Priester identifiziert eines der Opfer des Mörders als eine Frau, die religiöse Ikonen restauriert. Frank, Orts und der Priester untersuchen das Loft der Frau. Dort entdecken Sie verschiedene Pakete, die für den Versand vorbereitet wurden und an das russische Konsulat adressiert sind. Frank wird klar, dass die tote Frau Yaponchiks Identität erkannt hat und dass sie ihm die religiösen Ikonen als ein Angebot zugeschickt hat. Frank schlussfolgert außerdem, dass der Mann, der als Yaponchik bekannt ist, seine Opfer getötet hat, um die den Mythos seiner Existenz zu untermauern. Indem er noch mehr Angst unter denen schürt, die an die Prophezeiung glauben. Frank und Watts statten der russischen Botschaft einen Besuch ab, wo sie eine Ikone an den Mann anliefern, an den die Pakete adressiert waren: Sergei Stepanovic. Sie sprechen ihn als Yaponchik an, dieser entgegnet Ihnen, dass Sie Dummköpfe sein, da sie an eine russischen Aberglauben glauben. Später warnt Lieutenant McCormick Frank und Watt, das Stepanovic durch diplomatische Immunität geschützt sei und deshalb nicht verhaftet werden könne, selbst wenn der Mann für die Morde verantwortlich sei. Frank geschlussfolgert das Yura, Andrei und der Priester Yaponchik verfolgt haben, von dem sie glauben, dass er der Antichrist sei.

Yaponchik tötet zwei weitere Männer in einem russischen Badehaus, doch dieses Mal ist Yura dort. Yura tritt Yaponchik entgegen und hält ihm eine Waffe an den Kopf. Yaponchik sagt ihm, dass er je nicht töten könne. Yura schießt Yaponchik in den Kopf und verletzt ihn dabei schwer. Dem Tode nahe wird Yaponchik in einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Frank untersucht das Gemetzel in dem Badehaus und erkennt das Yaponchik die gleiche tödliche Kopfwunde hat wie sie im Buch der Offenbarungen vorhergesagt wurde. Die Prophezeiung besagt, dass der Antichrist der Mann sei, der auf wundersame Weise eine tödliche Kopfwunde überleben wird. Aus Angst, dass Yaponchiks Wunde heilen könnte, machen sich Frank und Peter auf dem Weg ins Krankenhaus. Yura kommt ihnen jedoch zuvor. Er näherte sich Yaponchiks Krankenbett, zieht seine Waffe und bereitet sich vor, seinen Feind ein weiteres Mal zu erschießen. Doch Yaponchik kann ihn überzeugen, dass er “nicht der Auserwählte” sei. Yura akzeptiert seine Worte, nimmt seine Waffe herunter und hilft Yaponchik, zum Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses zu gelangen.

Frank, Peter und der Lieutenant Island auf das Dach, aber ein abgeschlossenes Sicherheitstor blockiert Ihnen den Zugang. Als der Hubschrauber auf dem Dach landet, ruft Frank Yura durch das Sicherheitstor zu und fleht ihn an, nicht den Hubschrauber zu betreten. Verschiedene breitgesichtige Männer steigen aus dem Hubschrauber und führen Yaponchik an Bord. Verschiedene andere Männer versuchen Yura zugreifen und ihn wegzuziehen, doch Yura greift nach Frank und dem Tor und hält sich fest. Einer der breitgesichtigen Männer beginnt eine Waffe von seinem Holster zu ziehen, doch der Lieutenant und zwei andere Officer ziehen ihre Waffen und es kommt zu einer Pattsituation. Die breitgesichtigen Männer ziehen sich zu dem Hubschrauber zurück, der in dem Himmel verschwindet.

Schauplätze

Hintergründe

Titelzitat

„Behold ye scoffers, For I will work wonders in your days, Which ye will not believe.“

„Schaut hin unter die Völker, seht und verwundert euch! Denn ich will etwas tun zu euren Zeiten, was ihr nicht glauben werdet, wenn man davon sagen wird.“

– Habakkuk 1,6 [1]

Goofs

Notizen

  • Der Originaltitel Maranatha ist Aramäisch und bedeutet übersetzt soviel wie Unser Herr, komme. Es kann auch als Unser Herr ist gekommen übersetzt werden.
  • Yaponchik bedeutet übersetzt so viel wie "kleiner Japaner". Es war der u.a. Spitzname eines russischen Mafiosi.
  • der Hubschrauber, der Yaponchik abholt, trägt die Kennzeichnung 666 - das Zeichen des Antichristen
  • Peter Watts hat erneut Möglichkeit (nach 4C01 Gehenna), bei diesen Ermittlungen seine russischen Sprachkenntnisse anwenden zu können
  • Tschernobyl und die Bibel:
Aufgrund einer umstrittenen Übersetzung von "Tschernobyl" als Wermut glauben einige Leute, dass der Unfall von Tschernobyl in der Bibel erwähnt wurde:
Und der dritte Engel blies seine Posaune, und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Lampe, und fiel auf den dritten Teil der Ströme und auf die Wasserbrunnen, und der Name des Sterns heißt Wermut, und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele Menschen starben an den Wassern, weil sie bitter geworden waren. - Offenbarung 8:10-11
Die Geschichte scheint sich im Westen mit einem Artikel von Serge Schmemann in der New York Times verbreitet zu haben (Chernobyl Fallout: Apocalyptic Tale, 25. Juli 1986), in dem ein namenloser "prominenter russischer Schriftsteller" zitiert wurde, der behauptete, das ukrainische Wort für Wermut sei Tschernobyl.
Der Name des Atomkraftwerks in der Nähe von Pribjat stammt von dem ukrainischen Wort für Beifuß (Artemisia vulgaris), das Tschernobyl lautet. Infolgedessen wurde Tschernobyl von einigen mit einfachem Wermut übersetzt. Diese Übersetzung ist umstritten.


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