4C06 Die Schrift aus Blut

Aus Spookyverse
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Die Schrift aus Blut
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Originaltitel: Blood Relatives
Episodendaten
Produktionscode 4C06
Laufende Nummer 7
US-Erstausstrahlung Freitag, 6. Dezember 1996 (FOX)
DE-Erstausstrahlung Freitag, 21. November 1997 (SAT1)
US-Einschaltquote 7.5 Millionen
DE-Einschaltquote ---
Cast & Crew
Autor(en) Chip Johannessen
Regisseur James Charleston
Zusatzinformationen
Transkripte:  German flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der Season 1 Collection.

4C06 Die Schrift aus Blut (Originaltitel: "Blood Relatives") ist die siebente Episode der Serie Millennium - Fürchte deinen nächsten wie dich selbst.


Darsteller

Starring

Guest Starring

Inhalt

Zusammenfassung

Ein junger Mann namens James besucht Trauerfeiern, von denen er aus der Zeitung erfahren hat, auf der Suche nach Anschluss und einer eigenen Familie. Kurz darauf geschehen Morde im Umkreis der trauernden Familien, bei denen James in Verdacht gerät.

Inhaltsangabe

Der zwanzigjährige James Dickerson lungert außerhalb einer Kapelle auf einem Friedhof in Seattle während der Trauerfeier für einen College Football Spieler herum. Nachdem die Trauernden die Kapelle verlassen haben, spricht James die Mutter und Schwester des Verstorbenen an. Er stellt sich als “Ray Bell” vor und behauptet, ein Collegefreund des Verstorbenen zu sein. Als er die trauerende Mutter des Jungen umarmt, um ihr Trost zu spenden, scheint er die Umarmung geradezu zu genießen. Als die Mutter später die Kirche verlässt und das ausgehoben Grab ihres Sohnes betrachtet, greift plötzlich eine Hand aus dem Grab und zieht die erschrockene Frau hinein.

Ihre Leiche wird am nächsten Morgen entdeckt. Bob Bletcher bittet Catherine, ob sie als Mitarbeiterin der Opferhilfe mit dem Ehemann des Opfers sprechen könne. Dieser ist wütend und weigert sich, mit der Polizei zu sprechen, da die Polizisten ihm nicht zu seiner Frau lassen wollen. Die Leiche wurde extrem verstümmeln und die Polizisten wollen dem Ehemann den Anblick ersparen.

Am Tatort kann Frank die Wut des Mörders spüren. Er fühlt, dass die Wut jedoch nicht auf das Opfer gerichtet war, sondern auf jemand anderes - Frank vermutet, der verstorbene Sohn des Opfers könnte das Ziel gewesen sein. Frank befragt die Angehörigen in der Kapelle. Franks aufrichtige Anteilnahme führt dazu, dass sie sich Frank öffnen. Die Tochter des Opfers muss feststellen das der Fremde, den sie ihrer Mutter als angeblichen Freund ihres Bruders vorgestellt hat, wahrscheinlich der Mörder ihrer Mutter ist. Frank findet heraus, dass eine Teamanstecknadel von der Leiche des Sohns gestohlen wurde.

In seinem spartanisch eingerichtet Wohnheimzimmer steckt sich James die Anstecknadel an, als Connor, ein älterer und stärkerer Mitbewohner in das Zimmer stürmt und James für die Nichteinhaltung des Zapfenstreichs eine Standpauke hält. Conner warnt James, dass er dessen Verhalten nicht länger decken wird und befiehlt ihm, sein Zimmer nicht mehr zu verlassen. Nachdem Connor gegangen ist, nimmt sich James eine Zeitung und kreist eine Todesanzeige ein.

Nachdem Frank den Namen Ray Bell in einem Zeitungsartikel in der Nähe der Seite mit der Todesanzeige des Football Spielers findet, wird ihm klar, dass James bereits vorher Trauerfeiern besucht haben muss, wo er sich mit den Trauernden anfreundete und Andenken gestohlen haben muss. In der Nacht zuvor scheint er das erste Mal die Schwelle zur Gewalt überschritten zu haben.

James besucht eine weitere Trauerfeier in einem Privathaus, wo es ihm gelingt Tina, eine der Trauernden davon zu überzeugen, dass er ein ehemaliger Freund aus Kindertagen des Verstorbenen sei. James fährt mit Tina zu einem See, wo er vorgibt sich an der Vergangenheit zu erinnern, worauf hin Tina zu weinen anfängt. Als er Tina umarmt, genießt er den Moment über alle Maßen. Als Tina spürt, dass etwas nicht stimmt, versucht sie, sich aus der Umarmung zu lösen. James entschuldigt sich und geht. Kurz darauf, als Tina allein trauert, wird sich angegriffen und im See ertränkt.

Tinas verstümmelter Körper wird entdeckt und aus dem See geborgen. Also die Ermittler die Worte “Stop Looking” (Hör auf, zu suchen) entdecken, die in den Bauch des Opfers geschnitten wurden, wird Frank klar, dass sich auch auf der Leiche des ersten Opfers eine Nachricht befinden muss. Er bittet Peter Watts nach dieser Botschaft zu suchen. Frank findet außerdem eine von Tinas Haarspangen und Watts gelingt es, Fingerabdrücke sicherzustellen, die sich als die von James Dickerson herausstellen. Dabei handelt es sich um einen straffälligen Jugendlichen mit einer versiegelten Strafakte, der vor kurzem auf Bewährung entlassen wurde und nun in einer betreuten Wohngruppe lebt. Als die Polizei das ‘’Diebstahl Wohnheim’’ umstellt, hilft ihm Connor, heimlich das Gebäude zu verlassen.

Bei der Durchsuchung von James Zimmer entdecken die Ermittler James Geheimversteck: ein Tagebuch sammt Stift, Traueranzeigen und die Souvenirs, die James von den Beerdigungen gestohlen hat sowie ein Bündel Briefe, die wieder zurück an den Absender gesendet wurden. Catherine analysiert James Akte und identifiziert ihn als ein typisches von der Gesellschaft vergessenes Kind. Er durchlief mehrere Pflegeheimen und -familien, wurde vernachlässigt und missbraucht und hat sich schließlich selbst erzogen. Das Besuchen der Beerdigungen ist sein sein Versuch, in Kontakt mit der Welt zu kommen und emotionalen Kontakt und das Gefühl von Familie zu bekommen. Ehemalige Pflegeeltern beschreiben James als ein liebevolles Kind, was könnte ihn zur Gewalt getrieben haben?

James ist inzwischen auf dem Skorpion Salvage Schrottplatz, der von aggressiven Hunden bewacht wird, untergetaucht. Connor bringt ihm Essen und tröstet ihn, als James beteuert, niemanden umgebracht zu haben. Connors Gefühle für James scheinen mehr als freundschaftlich zu sein.

Frank bemerkt, dass das der Buchstabe “S”, der in den Bauch des zweiten Opfers geschnitten wurde, die gleiche Form aufweist, wie das “S” im Skorpion Salvage Logo auf dem Kugelschreiber, der in James Geheimversteck gefunden wurde. Frank vermutet, dass sich James auf dem Schrottplatz versteckt. Als die Polizisten die Durchsuchung des Schrottplatz vorbereiten, reisen sich die Hunde los und attackieren James. Connor nutzt die Ablenkung zur Flucht.

Catherine befragt in der Zwischenzeit Mrs. Dechant, James’ leibliche Mutter. Jetzt ist sie eine typische Vorstadthausfrau, damals hat sie James als unverheiratete Teenagermutter zur Adoption freigegeben. Vor drei tauchte James vor ihrer Haustür auf und wollte ein Teil ihres Lebens werden, Mrs. Dechant wies in ab.

Als Dechants James im Gefängnis besucht, umarmt dieser sie gierig. James einziges Ziel ist, seinen Platz in der Welt zu finden. Dies versucht er zu erreichen, in dem er ein anderes menschliches Wesen umarmt und wieder loslässt. Mrs. Dechants flüchtet aus dem Raum, da sie sich nicht dazu in der Lage sieht, dieser Mensch für James zu sein. James ist wie ein Fremder für sie und ein Problem des States. Connor beobachtet die ganze Szene.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat James sein Unschuld beteuert, nach der Zurückweisung durch seine leibliche Mutter gesteht James jedoch alles. Doch Frank ist unzufrieden mit dem Verlauf. Als er un Catherine zurückfahren, durchzuckt ihn die Erkenntnis, das Connors James für sich allein haben möchte. “Hör auf zu Suchen” ist dessen Warnung an James. Hör auf, nach Liebe von einem anderen zu suchen - und Mrs. Dechants ist Connors nächstes Opfer.

Diese weiß nicht, das Connor in ihrer Nähe ist, und Connor greift sie an, als sie sich ein Bad einlässt. Frank betritt das Haus der Dechants und eilt ins Badezimmer im oberen Stockwerk als entdeckt, dass Wasser durch die Decke tropft. Er kommt gerade rechtzeitig, um Connor aufzuhalten. Mrs. Dechant lebt, ist aber verletzt. Connor versucht, Frank zu erdrosseln, doch es gelingt ihm, sich nach hinten in den gefüllte Badewanne fallen zu lassen, und dem hinter ihm stehende Connor unter Wasser zu drücken, bis dieser Bewusstlos wird und keine Kraft mehr hat, Frank zu würgen.

Connor wird verhaftet und für seine Verbrechen angeklagt. James, der sich von seinen Verletzungen erholt und der von allen Anschuldigungen gegen ihn freigesprochen wurde, sucht wieder nach neuen Traueranzeigen.

Schauplätze

Hintergründe

Goofs

Notizen

  • Das Heim, in dem James wohnt trägt den ungewöhnlichen Namen "Diebstahl".
  • Harold und Maude aus dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1971 (Regie: Hal Ashbury) trafen sich ebenfalls auf Beerdigungen ihnen unbekannter Menschen. Der Film erzählt die melancholische Liebesgeschichte zwischen dem jungen Harold (an den die Figur des James erinnert und der reifen Maude.


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