3X10 Der Zug

Aus Spookyverse


"Der Zug" (US-Titel: "731") ist die neunundfünfzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI. Die Episode ist die Fortsetzung von 3X09 Die Autopsie.

Der Zug
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Originaltitel: 731
Episodendaten
Produktionscode 3X10
Laufende Nummer 59
US Erstausstrahlung Freitag, 1. Dezember 1995 (FOX)
DE Erstausstrahlung Donnerstag, 30. Januar 1997 (ProSieben)
US Einschaltquote 11.604 Mio. Haushalte
17.7 Mio. Zuschauer
DE Einschaltquote 5.09 Mio. Zuschauer
15.8% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Frank Spotnitz
Regisseur Rob Bowman
Zusatzinformationen
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 3 Collection sowie der Akte X Seasons 1-9 Blu-ray Collection.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Co-Starring

Uncredited

Inhalt

Zusammenfassung

Mulder ist in dem Eisenbahnwaggon gefangen, worin sowohl ein vermeintliches Alien]]/Mensch-Hybrid als auch eine Bombe befördert werden. Scully versucht derweil, mehr über ihre Entführung und über das Implantat in ihrem Nacken zu erfahren.

Inhaltsangabe

X rettet den bewusstlosen Mulder vor der Explosion

X erzählt Scully, das metallische Implantat aus ihrem Nacken sei der Schlüssel zu allen Antworten, die sie benötigt.

Währenddessen befindet sich Mulder immer noch in gefährlicher Lage auf einem Zug, der auf dem Weg nach Kanada ist. Er versucht, sich in Sicherheit zu bringen und steigt in einen der Waggons. Der Waggon steht allerdings unter Quarantäne und ist vom restlichen Zug abgetrennt. Mit Unterstützung eines Zugschaffners macht er sich auf die Suche nach Dr. Shiro Zama, von dem er glaubt, er sei der Kopf der Experimente. Doch der rothaarige Mann, der auch schon einen der japanischen Diplomaten getötet hat, tötet Zama und versteckt seinen Körper auf einer Toilette.

Mithilfe von Agent Pendrell entdeckt Scully, dass ihr Implantat Informationen gesammelt hat und auf künstliche Weise die mentalen Prozesse einer Person nachbilden kann. Pendrell entdeckt den Namen des Chipherstellers, einer japanischen Firma, und findet eine Lieferung an Dr. Zama an der Hansen's Disease Forschungseinrichtung in Virginia. Scully versucht, Mulder auf seinem Handy zu erreichen, doch der hat es bei seinem Sprung auf den Zug verloren. Scully fährt zu der Forschungseinrichtung, wo sie Escalante trifft, einen entsetzlich deformierten Mann. Escalante erklärt ihr, die Einrichtung sei ehemals eine Leprakolonie gewesen, doch das Personal sei, einschließlich Dr. Zama, geflohen, als eine Todes-Schwadron kam, um die Patienten zu töten. Escalante wurde wegen Lepra behandelt, doch hunderte anderer Patienten hatten nur der Krankheit vergleichbare Symptome. Die Lebewesen wurden von den normalen Patienten getrennt gehalten und offenbar gefoltert.

In der Zwischenzeit findet Mulder Zamas Körper auf der Toilette. Plötzlich wird auch er von dem rothaarigen Mann attackiert, doch mithilfe des Schaffners kann er ihn überwältigen. Der rothaarige Mann behauptet allerdings, der Waggon sei mit einer Selbstzerstörungseinrichtung ausgerüstet, die von Zama für den Fall angebracht wurde, dass er mit seiner Kreatur nicht nach Kanada fliehen kann. Mulder und sein Gefangener sind dadurch nicht in der Lage den Waggon zu verlassen, es sei denn, sie kämen an den richtigen Code für das elektronische Türschloss.

Scully wird von Soldaten gefangen genommen und zu einem Mitglied des Syndikats gebracht. Er erklärt ihr, wie Zama, ein begabter Wissenschaftler, der in Wirklichkeit Ishimaru hieß, in den USA versteckt wurde, um nach dem 2. Weltkrieg seine Experimente fortzusetzen. Doch Ishimaru behielt seine Entdeckungen für sich und verweigerte die Zusammenarbeit mit der Regierung, die ihm Asyl gab. Scully ruft mithilfe des Syndikats-Mitglieds das Handy des rothaarigen Mannes an, um Mulder zu erreichen. Scully glaubt, die Kreatur an Bord des Zuges ist trotz allem kein Alien. Sie glaubt, Ishimaru hat die Züge genutzt, um an Leprakranken radioaktive Tests durchzuführen. Als Beweis erinnert sie Mulder an die öffentliche Entschuldigung des Präsidenten für radioaktive Tests an Unschuldigen bis 1974. Nur haben diese Tests niemals geendet.

In einer einsamen Gegend wird der Waggon vom Rest des Zuges abgekoppelt. Mulder befragt den rothaarigen Mann über die Kreatur und spekuliert, wie Zama eine menschlich-außerirdische Lebensform erschaffen hat.

Scully erinnert sich an die Autopsie des Außerirdischen und realisiert, Zama war in dem Video zu sehen, als er den Code für das Türschloss eingab. Sie gibt den Code an Mulder weiter. Doch bevor er den Waggon verlassen kann, wird er von dem rothaarigen Mann angegriffen. Plötzlich erscheint X, erschießt den rothaarigen Mann und rettet Mulder, bevor der Waggon explodiert.

Schauplätze

Hintergründe

Goofs

Notizen

  • Bedeutung der Episodentitels
  • Regisseur Rob Bowman zerstörte zwei Kameras während den Dreharbeiten zu dieser Episode.
  • Die Tagline dieser Episode wurde zu "Apology is Policy" ("Rechtfertigung ist Methode") geändert.
  • Scully findet den Code, der zum Verlassen des Waggons benötigt wird, in Mulders "Alien Autopsie"-Video. Die Codenummer lautet 101331: ein weiteres Beispiel dafür, dass Chris Carter die Zahl 1013 als Teil einer bedeutenden Zahl in einer Episodenhandlung verwendet wird.
  • Das ist wirklich David Duchovny, der am Höhepunkt dieser Folge auf den Zug springt. Die Vorbereitungen für diesen Stunt dauerten 6 Wochen.
  • In Online-Foren wurde häufig über Mulders Angewohnheit gelästert, regelmäßig seine Waffe zu verlieren. Der Verlust seiner Waffe, als Mulder auf den Zug aufspringt wurde demnach absichtlich in die Folge eingebaut.
  • Ein 11-jähriger Junge spielte den Außerirdischen in der Autopsieszene.
  • In der Serie zeigen die Macher immer wieder Polizisten, die Prostituierte befragen oder festnehmen, um zu verdeutlichen, dass der Schauplatz eine Polizeistation ist. In dieser Folge kann der Zuschauer sie kurz nach der 10-Minuten-Marke sehen.
  • Diese Folge hatte bei der US-Erstausstrahlung mehr als 16 Millionen Zuschauer
  • Diese Folge begann als Einzelfolge über Geheimnisse in einem Zug, eine Idee, die Frank Spotnitz schon seit einiger Zeit verfolgte. Während des Schreibens wurde die Idee jedoch immer umfangreicher, sodass Chris Carter und Howard Gordon einsprangen, um die Episode zu einem Zweiteiler zu machen.
  • Die logistischen Probleme bei der Arbeit mit Zügen veranlassten den Co-Executive Producer R.W. Goodwin dazu, die Episode zu streichen, da sie unproduzierbar sei.
  • Diese Folge wurde mit zwei Emmy Awards ausgezeichnet: für die herausragende Tonmischung einer Dramaserie und für den herausragenden Tonschnitt einer Serie.

Besprechungen


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