2X11 Excelsius Dei (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron/ProSieben. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden und dürfen nur nicht-kommerziell verwendet werden. Und dienen zur Zugänglichmachung zu Gunsten behinderter Menschen sowie zur Verwendung als Zitat. Wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.

Anmerkung von CayceP: Dies hier ist eine Übersetzung des Originals, keine Abschrift der deutschen Episode.


2X11 Excelsius Dei
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen

EXCELSIUS DEI PFLEGEHEIM
WORCESTER, MASSACHUSETTS


Nacht in einem alten Pflegeheim. Person betritt das Gebäude. Zwei männliche Pfleger, UPSHAW und TIERNAN, sehen sich im Fernsehen einen Boxkampf mit Mike Tyson an.

TV-SPRECHERIN: Danelle war ein hervorragender Basketballspieler an der High School...

TIERNAN: (Boxt in die Luft) Komm schon, Mann. Komm schon, Mann. Komm schon. Komm schon, jetzt. Nimm sie runter... nimm sie runter! Au! Schlägt UPSHAW spielerisch

UPSHAW: will nicht boxen Hey, Mann, pass doch auf.

TIERNAN: Komm schon, Upshaw. Komm schon, du und ich, Kumpel! Komm schon, du und ich, Kumpel! Los!

UPSHAW: Du bist ein Idiot, Tiernan.

TIERNAN: Komm schon. Los geht's!

SCHWESTER CHARTERS, 30er Jahre, kein unsinniger Typ, hat den Raum betreten und schaut die beiden Männer mit Abscheu an.

SCHWESTER CHARTERS: Sie sind beide Schwachköpfe, soweit es mich betrifft. Wer beobachtet jetzt den Boden?

UPSHAW: Wie ist sein Name, der Skink.

TIERNAN: Raten Sie, wer heute Nachmittag gestorben ist? Frau Richardson.

UPSHAW: (kichert) Ist mit dem Gesicht in eine Schüssel Pudding gefallen.

SCHWESTER CHARTERS: Ich nehme nicht an, dass einer von Ihnen ihr Zimmer vorbereitet hat.

UPSHAW: Oh, nein. Wir haben das für Sie hinterlassen.

Sie schenkt ihnen ein humorloses Lächeln und holt ein paar Laken.

TIERNAN: (zurück ins Spiel) Au!

TV-SPRECHERIN: Mike Tyson, ein Schüler von Costanaro ...

SCHWESTER CHARTERS verlässt die Pfleger und betritt das Zimmer von HAL und STAN. Die beiden älteren Heimbewohner beobachten ebenfalls den Kampf.

SCHWESTER CHARTERS: Okay. Die Party ist vorbei, meine Herren.

Sie schaltet den Fernseher aus.

STAN: (winselt) Wieso haben Sie das getan?

SCHWESTER CHARTERS: Weil Regeln Regeln sind, Stan. Und ich bin hier die Königin-Schlampe.

HAL: Gung sagte, wir könnten den Rest des Kampfes sehen.

SCHWESTER CHARTERS: Nun, sehe ich für Sie wie Gung aus?

HAL: Nein. Sie haben eine bessere Figur.

Er legt seine Hand ihren Hintern.

SCHWESTER CHARTERS: Wenn Sie diese Hand behalten wollen, Hal, sollten Sie besser loslassen.

HAL: Wie wär's mit einem kleinen Schwammbad?

SCHWESTER CHARTERS: Wie wär's, wenn ich mich um Ihre wandernden Hände kümmere? Kommen Sie her.

Sie schnallt HAL mit Klettbändern ans Bett.

HAL: Es gefällt Ihnen, mich festzubinden, nicht wahr?

SCHWESTER CHARTERS: (sarkastisch) Oh, ja. Das macht mich wirklich an.

HAL lacht, als sie den Raum verlässt. STAN schaut traurig zu seinem Freund hinüber. Im Flur geht SCHWESTER CHARTERS an GUNG vorbei, einem ruhig aussehenden asiatischen Pfleger.

SCHWESTER CHARTERS: Hey, Gung. Kein Fernsehen nach 21:00 Uhr. Haben Sie das verstanden?

GUNG: Dr. Grego sagte, es geht ihnen besser, also ...

SCHWESTER CHARTERS: Oh, es geht ihnen besser. Das stimmt. Das liegt daran, dass sie ihm nicht jedes Mal, wenn Sie den Raum betreten, in den Hintern kneifen.

GUNG beobachtet sie und geht dann den Flur entlang.

SCHWESTER CHARTERS entfernt das Namensschild "Mrs. Richardson" von einer Tür und geht in den leeren Raum. Sie beginnt, das Zimmer herzurichten und das Bett zu machen. Plötzlich schlägt die Tür zu und das Bett wird gegen die Tür geknallt und blockiert sie. SCHWESTER CHARTERS geht zum Bett und versucht, es aus dem Weg zu ziehen, aber eine unsichtbare Kraft drückt sie auf das Bett. Die Fixierbänder mit Klettverschluss öffnen sich. Dann wird sie auf den Rücken gedreh und die Bänder schließen sich um ihre Handgelenke. Die Kamera verbleibt auf ihrem Gesicht, während sie vor Angst und Schmerz schreit.

SCHWESTER CHARTERS: Nein! Jemand muss mir helfen! Irgendjemand, bitte! Irgendjemand, bitte! Bitte! Bitte! Bitte! Bitte, bitte! Bitte!

Der Gang außerhalb des Raumes. Niemand ist da. Die Schreie von SCHWESTER CHARTERS gehen weiter.

SCHWESTER CHARTERS: Helfen Sie mir! Bitte, helfen Sie mir!

Sie schreit.


FBI-HAUPTQUARTIER
WASHINGTON, DC


Am frühen Morgen. MULDER betritt das dunkle Kellerbüro und starrt SCULLY an, die an seinem Schreibtisch sitzt und sich ein Videoband ansieht. Er hat offensichtlich nicht erwartet, dass sie vor ihm da ist.

SCULLY: (blickt über ihre Schulter) Guten Morgen.

MULDER: Welches Band Sie auch immer in diesem Videorekorder gefunden haben, es gehört mir nicht.

SCULLY: Gut. Denn ich habe es zusammen zu all den anderen Videos, die nicht Ihnen gehören, wieder in diese Schublade gelegt.

MULDER stellt sich hinter sie und sieht, dass das Video von SCHWESTER CHARTERS ist. Ihr Gesicht ist zerschrammt.

MULDER: Nun, das ist definitiv nicht meins.

SCULLY: Nein. Das ist Michelle Charters. Sie ist eine examierte Krankenschwester in einem Pflegeheim in Worchester, Massachusetts.

MULDER: Was ist ihr passiert?

SCULLY: Miss Charters zufolge wurde sie vergewaltigt. Die Schürfwunden und Prellungen hier würden mit ihren Behauptungen übereinstimmen, ebenso wie der medizinische Bericht, der die Art der Verletzungen und Risse in Verbindung mit dem sexuellen Trauma anführt.

MULDER: Wo haben Sie das her? der Abteilung für Gewaltverbrechen?

SCULLY: Nein. Die Frau hat das Video selbst gedreht. Es scheint, dass niemand ihre Geschichte glauben möchte.

MULDER: Warum nicht?

SCULLY: Weil sie behauptet, von einem unsichtbaren Wesen vergewaltigt worden zu sein. Einem Geistwesen.

MULDER: Ich habe mehrere X-Akten, die ähnliche Fälle dokumentieren.

Er geht zum Aktenschrank und öffnet ihn.

SCULLY: Ich weiß. Ich bin seit heute Morgen um 6:00 Uhr hier und gehe sie durch.

MULDER: Nun, dann wissen Sie auch, dass keine von ihnen jemals bewiesen wurden.

SCULLY: Nicht überraschend.

MULDER: Angesichts der emotionalen und psychologischen Gewalt einer Vergewaltigung ist das Gesicht oder die Identität des Angreifers oft verschwommen oder aus der Erinnerung gelöscht. Dass er als unsichtbar wahrgenommen werden könnte, ist für mich ein logischer Sprung.

SCULLY: Ja. Aber dieser Fall ist anders.

MULDER: Warum?

SCULLY: Das Opfer hat eine Klage gegen die Regierung eingereicht. Sie scheint sicher zu sein, wer das Geistwesen ist.


MICHELLE CHARTERS Wohnzimmer. MULDER und SCULLY befragen MICHELLE , die immer noch blaue Flecken hat.

SCHWESTER CHARTERS: Mr. Arden. Hal Arden.

SCULLY: Und Sie kennen ihn ...?

SCHWESTER CHARTERS: Er ist seit etwa fünf Jahren ein Patient, wo ich arbeite.

MULDER: Miss Charters, die Fakten Ihres Falles scheinen im Widerspruch zu denen anderer Fälle zu stehen, die wir in den Akten haben.

SCHWESTER CHARTERS: (bitter) Richtig. Sie meinen die anderen Fälle, in denen die Frau vom unsichtbaren Mann vergewaltigt wurde?

MULDER: Woher wissen Sie, dass er es war, der Sie angegriffen hat?

SCHWESTER CHARTERS: Er machte mir gegenüber Avancen. Und er sagte Dinge - unhöfliche Dinge. Wissen Sie, wenn man fünf Jahre lang jeden Tag jemanden badet, erfährt man mehr über ihn, als man wirklich wissen möchte. Und ein alter Mann riecht auf eine bestimmte Art und Weise und er fühlt sich auf eine bestimmte Art und Weise an.

SCULLY: Ich weiß, dass das schwer für Sie ist.

SCHWESTER CHARTERS: Das ist der leichte Teil. Wissen Sie, schwer ist es, keine Krankschreibung oder Krankengeld zu bekommen und wieder mit diesem ... Kerl zur Arbeit gehen zu müssen.

SCULLY: Um unsere Untersuchung fortzusetzen, brauchen wir eine Art Beweis - physisch oder ...

SCHWESTER CHARTERS: Ja, ich weiß. Ich habe es gehört. Solange Sie keine Haare, Sperma oder Fasern haben, haben Sie keinen Fall.

MULDER: Das ist richtig.

SCHWESTER CHARTERS: Sehen Sie, ich habe mir das nicht ausgedacht, in Ordnung? Ich wurde angegriffen. Und ich bin nicht irgendeine empfindliches Pflänzchen, das die Erinnerung an das Gesicht eines Vergewaltigers verdrängen würde. Wenn ich ihn eindeutig identifizieren oder Ihnen etwas geben könnte, um den Mann zu belasten, würde ich es tun.


Pflegeheim. Badezimmer. MULDER und SCULLY sehen zu, wie HAL aus der Wanne steigt. GUNG wickelt ein Handtuch um ihn.

HAL: Sie wollen mich wohl verarschen. (kichert) Und was halte ich von ihren Behauptungen? Ich sollte im Guinness-Rekordbuch stehen. Ich bin 74 Jahre alt. Meine Sanitäranlagen sind älter als dieses Gebäude. Hmmm?

HAL hält das Handtuch offen und entblößt sich selbst. SCULLY starrt eine Sekunde lang und dreht sich dann leicht weg. MULDER schaut hin und nickt mit einem kleinen Grinsen.

HAL: Und es funktioniert auch nicht viel besser.

MULDER: Danke, dass Sie uns das geteilt haben. Ist Ihnen bewusst, dass Sie in einer Klage gegen die Bundesregierung genannt werden?

HAL: Bin ich das?

SCULLY: Haben Sie Miss Charters jemals gedroht?

HAL: (hört sie nicht) Was?

SCULLY: (lauter) Haben Sie Miss Charters jemals gedroht?

HAL: Bedroht? Es war harmlos, um Himmels willen. Seit dieser sexuellen Belästigungs-Masche können Männer nicht mehr sagen, was ihnen durch den Kopf geht.

MULDER wirft SCULLY einen Blick zu und lächelt, was sie nicht mitbekommt.

SCULLY: Sie sagt, Sie hätten ihr gegenüber Annäherungsversuche gemacht.

HAL: (wieder, nicht hörend) Hmm?

SCULLY: (lauter) Annäherungsversuche?

HAL: Wenn ich Ihnen sagen würde, dass Sie eine sehr hübsche Frau sind und ich Ihnen etwas Zuneigung zeigen möchte, wären Sie dann beleidigt? Hm?

SCULLY weiß nicht so recht, wie sie antworten soll. Sie und MULDER sehen sich gegenseitig an. HAL schaut plötzlich entschuldigend zu MULDER auf.

HAL: Oh, ich wollte Ihnen da nicht auf die Füße treten.

MULDER: (schaut schnell zu HAL, überrascht, dann schnell) Es ist alles in Ordnung. Es scheint hier eine gewisse Verwechslung zu geben.

HAL: Ja. das dachte ich mir, Schwester Wie-heißt-sie-gleich sagte, sie ein Geist hätte sich an ihr vergangen. Ich stehe vielleicht mit einem Fuß im Grab, aber ich kann sicher nicht durch Flure fliegen und Amore verbreiten.

MULDER: (laut) Anscheinend nicht.

HAL: (kichernd, als GUNG ihn aus dem Badezimmer führt) Wenn es so ist ... wenn es so im Himmel ist, Herr, dann nimm mich jetzt.

GUNG und HAL gehen.

SCULLY: Was denken Sie, Mulder?

MULDER: (grinst sie an) Über die Rohrleitungen des Typen?

SCULLY: Über seine Geschichte.

MULDER: Ich denke, das wird sich als eine riesige Zeitverschwendung herausstellen, genau wie alle anderen X-Akten über Vergewaltigung von Entitäten. Unbegründete Phänomene.

SCULLY: Aber bei einem begründeten Verbrechen.

Als sie gehen, gehen STAN und UPSHAW hinein, um STAN zu Baden.

UPSHAW: Hey, passen Sie auf. Oder Sie können ein weiteres Bad in Ihrer Kleidung nehmen. Für fünfeinhalb Dollar die Stunde ist mir das scheißegal, so oder so.


Außerhalb des Hauses. MULDER und SCULLY laufen mit MS. DAWSON, groß, blond, selbstbewusst, der sehr distanzierten Leiterin des Excelsius Dei Hauses.

MS. DAWSON: Vor zehn Jahren war Excelsius eine führende Einrichtung in der Pflege und Behandlung von älteren Menschen. Dann wurden die staatlichen Mittel gekürzt, bis wir fast komplett geschlossen wurden. Heute sind nur noch einige wenige Flügel in Betrieb.

SCULLY: Gibt es noch medizinisches Personal?

MS. DAWSON: Nicht vor Ort. Dr. Grego besucht uns dreimal pro Woche. Die Excelsius-Bewohner werden aber sehr gut betreut. Wir halten uns an einen hohen Standard der Gesundheitserhaltung und Behandlung.

SCULLY: Welche Art von Behandlung?

MS. DAWSON: Wir haben uns schon immer auf die Pflege der degenerativen Krankheiten im Alter - Alzheimer, Parkinson - spezialisiert.

MULDER: Wir haben uns heute mit einem Patienten getroffen.

MS. DAWSON: Wir bevorzugen eigentlich "Bewohner".

MULDER: Wir trafen uns mit einem Bewohner, von dem uns beschrieben wurde, dass er Alzheimer hat, aber er schien tatsächlich ziemlich rüstig und aufgeweckt zu sein.

MS. DAWSON: Sie sprechen von Hal Arden, dem Mann, der beschuldigt wird, Michelle Charters angegriffen zu haben.

SCULLY: Erhielt er eine Sonderbehandlung?

MS. DAWSON: Da müssten Sie mit Dr. Grago sprechen. Hal ist jetzt seit fast acht Jahren hier. Wir haben ihn alle sehr gern. Wir waren extrem bestürzt über die ganze Sache mit der Klage.

SCULLY: Wollen Sie damit sagen, dass Sie die Vergewaltigungsvorwürfe von Schwester Charters nicht glauben?

MS. DAWSON: Es gibt etwas, das ich Ihnen gerne zeigen würde.


Im Zimmer von STAN und HAL. STAN beobachtet am Fenster, wie die Agenten und die Heimleiterin hineingehen.

STAN: Was hast du ihnen erzählt?

HAL: Ich habe ihnen gar nichts gesagt.

STAN: Warum sind die noch hier?

HAL: Ich weiß es nicht, Stan.

STAN: Du musst vorsichtiger sein.

HAL: Ich bin vorsichtig.

STAN: Du wirst es für uns alle ruinieren. Wenn sie es herausfinden, war alles umsonst.

HAL: Ich habe ihnen nichts gesagt.

STAN: Ich werde nicht in diesem gottverlassenen Loch sterben, hörst du?

HAL: Ach, hau ab, Stan.

STAN öffnet eine Schublade und nimmt eine braune Kapsel heraus.

HAL: Wo hast du die her?

STAN: Ich weiß, wo er sie aufbewahrt.

HAL: Gib mir eine, Stan. Ich weiß, wo er sie aufbewahrt. Ich will auch noch eine.

STAN:Mit noch einer kommst du nicht klar.

HAL: Ach ja? Vielleicht verpfeife ich dich dann einfach. Hm? Wie würde dir das gefallen?


Später. MULDER und SCULLY sind in MS. DAWSONs Büro. MS. DAWSON holt eine Akte heraus und gibt sie SCULLY.

SCULLY: Das ist die von Michelle Charters?

MS. DAWSON: Es gibt drei verschiedene Versicherungsansprüche für Unfälle, die sie bei der Arbeit hatte. Im April ging sie zum State Board und beantragte Urlaub bei voller Bezahlung aufgrund von berufsbedingtem emotionalem Stress. Der Antrag wurde kurzerhand abgelehnt. Es gibt noch mehr ...

SCULLY: Ich würde das gerne selbst überprüfen, wenn das in Ordnung ist.

MS. DAWSON: Gewiss.

MULDER: Ms. Dawson, hatten Sie nach dem Vorfall die Gelegenheit, Michelle zu sehen? Um das Ausmaß ihrer Verletzungen zu sehen?

MS. DAWSON: Ich war in der Nacht, in der es geschah, nicht hier, aber ich habe sie am nächsten Tag gesehen.

MULDER: Dann wissen Sie, wie schwer verletzt sie war.

MS. DAWSON: Ja.

MULDER: Glauben Sie Ihrer Meinung nach, dass sie den Angriff inszeniert hat?

Klopfen Sie an die Tür.

TIERNAN: Entschuldigen Sie, Ms. Dawson? Wir brauchen Hilfe. Mr. Arden erstickt gerade!

MULDER, SCULLY und MS. DAWSON folgen TIERNAN.


Im Zimmer von STAN und HAL. HAL liegt keuchend auf dem Bett. Es sieht aus, als ob seine Kehle zugeschnürt wird. STAN steht neben ihm.

STAN: Siehst du? Siehst du, was passiert? Ich habe dir ja gesagt, dass du nicht mehr verträgst.

MULDER, SCULLY und die anderen stürmen in den Raum.

SCULLY: Rufen Sie den Notruf. Hal. Können Sie sprechen? (Keine Antwort.) Ich glaube, dieser Mann hat Herzkammerflimmern. Ich brauche 75 Milligramm Lidocain und eine Ampulle Amphinephrin. Sofort.

TIERNAN: Ja.

SCULLY: Und holen Sie mir einen Defibrillator!

TIERNAN: (rennt aus dem Raum) In Ordnung.

SCULLY: Er wird zyanotisch. Kommen Sie schon, Hal. Sie müssen mir helfen.

MULDER: Kommen Sie schon, Hal.

MS. DAWSON: Eins, zwei, drei, vier, fünf.

UPSHAW: Der Krankenwagen ist auf dem Weg!

SCULLY: Ich verliere ihn. Warum brauchen die so lange?

MS. DAWSON: Er reagiert nicht! Immer noch kein Puls. Wo ist der Notfallwagen!


Der KÖRPER wird aus dem Pflegeheim in einen Krankenwagen gerollt. DOCTOR GREGO, Ende 40, schaut mit MULDER und SCULLY zu.

DOCTOR GREGO: Hal Arden war mein Patient, seit er vor acht Jahren hierher kam. Das ist wirklich ein Rückschlag.

SCULLY: Ein Rückschlag?

DOCTOR GREGO: Hal gehörte zu einer Gruppe von Alzheimer-Patienten, die ich seit 11 Monaten behandle.

SCULLY: Aber die Alzheimer-Krankheit ist nicht behandelbar.

DOCTOR GREGO: Es handelt sich um ein experimentelles Medikament namens Depranil - ein Enzymhemmer, der die Menge an Acetylcholin im Gehirn erhöht.

SCULLY: Ich habe darüber gelesen, aber ich habe auch gelesen, dass der klinische Nutzen bestenfalls marginal ist.

DOCTOR GREGO: Ja, aber diese Patienten scheinen das Gegenteil zu beweisen. Sie haben kognitive Fähigkeiten gezeigt, die weit über alles hinausgehen, was bisher berichtet wurde.

MULDER: Es ging ihm also tatsächlich besser?

DOCTOR GREGO: Bevor er das Medikament erhielt, konnte er kaum einen Satz beenden.

MULDER und SCULLY sehen sich gegenseitig an.

DOCTOR GREGO: (leicht verlegen) Sehen Sie, es gibt nicht viel Aufregendes während meiner Arbeit. Die meisten dieser Leute sind auf einer Talfahrt. Wenn ich es ihnen angenehmer machen kann, vielleicht ein Leben verlängern kann, ist das alles, was sie erwarten. Aber eine Krankheit rückgängig machen zu können.

SCULLY: Wäre es für uns möglich, einen Blick auf andere Patienten in Ihrer Testgruppe zu werfen?

DOCTOR GREGO: Sicher, wenn Sie das möchten.

SCULLY: Ja.

Der Krankenwagen fährt weg. MULDER beobachtet SCHWESTER CHARTERS, die zu sieht wie der Wagen losfährt.

STAN schaut vom Fenster aus zu und dreht sich dann um, um eine weitere Dosis der braunen Pillen zu nehmen. GUNG betritt den Raum und erwischt ihn.

GUNG: Wo haben Sie das her?

STAN: Es war die von Hal. Wenn er nicht mehr da ist, warum kann ich sie nicht haben?

GUNG: Weil Sie genug haben. Was ich Ihnen gebe, ist genug. Es ist unser Geheimnis.

STAN nimmt die Pillen. GUNG missbilligt das.

STAN: Ach, komm schon, Gung. Es macht mich gesund.

GUNG: (unnachgiebig) Zu viel ist sehr schlecht. Sehr schlimm. Keine mehr für Sie.


Tagesraum im Pflegeheim. MULDER und SCULLY und DOCTOR GREGO beobachten die Bewohner, alle sehr aktiv. DOROTHY, über achtzig Jahre alt, bewegt sich in ihrem Rollstuhl durch den Raum und dirigiert imaginäre Menschen auf Position, damit LEO an einem Tisch mit Papier und Stift ein Bild zeichnen kann. Niemand achtet auf DOROTHY, aber sie scheint es nicht zu bemerken.

DOROTHY: Ich möchte, dass du hinter Ben stehst, Eddie, denn Ben ist größer und ich möchte ... (fährt fort)

DOCTOR GREGO: (zeigt leise auf den LEO) Der Mann da - das ist Leo Kreutzer. Während der Depression war er ein Künstler, der im Auftrag der Regierung Werke erschaffen hat. Ein ziemlich guter auch, wie ich höre.

DOROTHY: ...Hallo, Mabel, du siehst toll aus. ….

MULDER: (leise) Bekommt er die gleichen Behandlungen wie Hal Arden?

DOCTOR GREGO: Ja. Als er zu uns kam, konnte er keinen Kreis zeichnen. Jetzt können Sie sich selbst davon überzeugen.

LEO zeichnet schnell, während DOROTHY weiterhin imaginäre Personen positioniert.

DOROTHY: ...Weil du größer bist, stellst du sich hinter Ben.

DOCTOR GREGO: Entschuldigen Sie mich, aber ich komme zur spät zur Visite.

SCULLY: Kann ich eine Kopie von Hal Ardens Autopsie-Ergebnissen bekommen?

DOCTOR GREGO: Ja, natürlich.

SCULLY: Ich danke Ihnen.

'MULDER ist zu LEO hinübergegangen.

MULDER: Darf ich mich setzen, Leo? (Keine Antwort.)

SCULLY: Leo, wir sind vom FBI. Wir haben einige Fragen, die wir Ihnen gerne stellen würden.

DOROTHY: (zu MULDER und SCULLY) Leo ist ein brillanter Künstler, wissen Sie. Seien Sie nicht so bescheiden, Leo. Präsident Kennedy hatte eines seiner Gemälde im Weißen Haus.

LEO seufzt.

SCULLY: Dr. Grego sagte uns, dass Sie seit Jahren nicht mehr arbeiten konnten. Dass die Medizin geholfen hat ...

LEO: (unterbricht schroff) Es ist nicht das Medikament.

SCULLY: Was ist es dann?

UPSHAW: Okay, Rembrandt. 18:00 Uhr. Zeit für das Abendessen.

TIERNAN: (schnappt sich DOROTHYS Rollstuhl) Komm schon, Dorothy. Beine hoch und vorwärts. Ich will nicht, dass Sie einen Platten bekommen.

DOROTHY: Warten Sie, Leo ist noch nicht fertig mit uns.

TIERNAN: Leo kann es später fertig machen.

DOROTHY: Er muss noch den Rest zeichnen.

TIERNAN: Er macht das später, Schätzchen.

UPSHAW: (nimmt Stift von LEO) Komm Sie schon, Leo. Bringen Sie mich nicht dazu, Sie vor Ihren Freunden zu blamieren.

Die Pfleger bringen die Bewohner aus dem Zimmer.

MULDER: (angewidert) Kommen Sie schon, Scully. Lassen Sie uns von hier verschwinden.

SCULLY sieht sich das Picasso ähnliche Bild an, das LEO gezeichnet hat.


HOTEL HARTLEY
WORCESTER, MASSACHUSETTS
18:53 UHR


Später betreten MULDER und SCULLY die Hotellobby.

SCULLY: ... nicht nur eine Behandlung, sondern auch ein Heilmittel für Alzheimer zu finden. Ist Ihnen klar, wie wichtig das wäre?

MULDER: (bitter) Wenn es jemanden von einem solchen Ort fernhalten würde, wäre es wichtig genug. Ich würde nicht sagen, dass diese Leute genau genommen geheilt wurden.

SCULLY: Überhaupt irgendwelche Fortschritte ...

MULDER: Nun, ich hoffe, dass jemand Fortschritte macht, denn wir gehen mit einem großen Haufen Nichts nach Hause. (zum Hotelangestellten) Wir Verlassen die Zimmer 206 und 210.

ANGESTELLER: (nimmt ihre Schlüssel) Natürlich, Sir. (zu anderem Angestellten) Angelo?

SCULLY: Was ist, wenn es eine Verbindung gibt?

MULDER: Zwischen dem Vergewaltigungsfall und der Alzheimer-Krankheit? (ganz in ihrer Nähe, leise) Wenn sie nicht gerade kindlichen Bilder zeichnen, sind sie brutale Sexualstraftäter?

SCULLY: Dr. Gragos Therapie produziert Acetylcholin. Zu viel cholinergische Aktivität verursacht einen psychotischen Zustand ähnlich der Schizophrenie.

MULDER: Sie glauben, dass Michelle Charters von einem 74-jährigen Schizophrenen vergewaltigt wurde?

SCULLY: Das ist möglich.

MULDER: Ein *unsichtbarer* 74-jähriger Schizophrener?

SCULLY: Nun, vielleicht liegt es nicht in den Medikamenten. Vielleicht ist es der Ort selbst.

MULDER: Wollen Sie damit sagen, dass es in dem Gebäude spukt? (lächelt und lacht leise) Wenn ja, dann arbeiten Sie schon zu lange mit mir zusammen, Scully.

SCULLY: Ich spreche von einem umweltbedingten Grund für das, was dort geschieht. Selbst das Desinfektionsmittel konnte diesen Geruch nicht überdecken. Wer weiß, was hinter den Wänden oder im Unterbau brütet. Es ist bekannt, dass einige Pilzverunreinigungen Wahnvorstellungen, Demenz, gewalttätiges Verhalten verursachen...

MULDER: Warum sollte die anderen Bewohner nicht betroffen sein?

SCULLY: Vielleicht hat es das.

MULDER: Ich glaube, Sie suchen zu sehr nach etwas, das nicht da ist, Scully. Ich glaube, Michelle Charters hat sich diese Geschichte ausgedacht, um aus einem Job herauszukommen, den sie hasst.

SCULLY: Ihre Lippe musste mit 13 Stichen genäht werden. Der Schlag an ihren Kopf führte zu einem subduralen Hämatom. Das ist ein ganz schöner Aufwand. Hören Sie, ich möchte nur noch mit ein paar weiteren Patienten dort sprechen. Wir können morgen Abend den gleichen Flug nehmen.

MULDER sieht sie an und überlegt.


Pflegeheim. DOROTHYS Zimmer. TIERNAN füttert sie. Sie will nicht essen.

TIERNAN: Das ist Feinschmeckerkost. Seien Sie ein braves Mädchen und öffnen sie den Mund weit.

DOROTHY: Nein. Bitte nicht. Bitte nicht.

TIERNAN: Weit aufmachen. Machen Sie auf, Schätzchen.

DOROTHY: Bitte nicht. Ich will nicht...

Er schiebt ihr das Essen in den Mund, sie spuckt es wieder aus.

TIERNAN: Gut, Dorothy. Hungern Sie sich zu Tode. Ist mir egal.

Er verlässt den Raum.

Leos Zimmer. GUNG ist bei LEO. LEO starrt auf sein Essenstablett.

Warum essen Sie Ihr Essen nicht, Leo? Was ist los mit Ihnen, Leo?

Es ist wegen Dorothy. Sie braucht mehr. Wir beide brauchen mehr.

GUNG: Was Sie haben, ist genug.

LEO: Das funktioniert bei uns nicht. Nicht so, wie es bei den anderen funktioniert. Wir brauchen mehr.

GUNG: Nein. Nein. Essen Sie jetzt bitte Ihr Essen. Ich komme wieder und hole Ihr Tablett ab.

GUNG geht. DOROTHY rollt in Leos Zimmer. Sie sehen sich gegenseitig an.

LEO: Schon gut, Dorothy. LEO: Mach dir keine Sorgen. Ich glaube, Stan hatte irgendwo noch mehr versteckt. Es wird alles gut werden.


STANs Zimmer. Seine TOCHTER ist bei ihm. Sie sieht müde aus, als hätte sie eine Weile mit ihm gestritten.

STANS TOCHTER: Warum bist du so stur?

STAN: Bin ich nicht. Zufällig gefällt es mir hier.

STANS TOCHTER: Vor einem Jahr hast du darum gebettelt, bei uns leben zu dürfen.

STAN: Nun, die Dinge ändern sich.

STANS TOCHTER: Schau mal, Dad, es tut mir leid, was mit Mr. Arlen passiert ist.

STAN: Sein Name war Arden.

TIERNAN: Ich bin fertig mit Ihren Sachen, Mr. Phillips. Ich werde sicherstellen, dass Sie nichts vergessen haben. (zu STANS TOCHTER) Machen Sie sich keine Sorgen, Mrs. Kelly. Fahren Sie einfach Ihr Auto vor die Tür. Ich sorge dafür, dass er gut unten ankommt.

STANS TOCHTER: Danke.

TIERNAN: Er wird ihm gut gehen. (schließt Tür)

MULDER und SCULLY kommen den Flur entlang zu STANS Zimmer.

STANS TOCHTER: Kann ich Ihnen helfen?

SCULLY: Ja. Wir würden gerne mit Mr. Phillips sprechen.

STANS TOCHTER: Ich bin seine Tochter. Worum geht es?

SCULLY: Wir sind vom FBI. Wir haben ein paar Fragen bezüglich seiner medizinischen Behandlung. (zeigt Marke)

STANS TOCHTER: Er ist da drin und packt gerade. Ich bin dabei, ihn nach Hause zu bringen. Kann ich Ihnen bei irgendetwas helfen?


Später am Abend begleiten MULDER und SCULLY STANS TOCHTER die Außentreppe hinunter.

STANS TOCHTER: Meine kleinen Mädchen wollten nicht einmal ihren Großvater besuchen. Sie haben Angst davor, überhaupt hierher zu kommen.

SCULLY: Es ist für jeden schwer, hier zu sein, auch für die Bewohner.

STANS TOCHTER: Deshalb haben Jack und ich beschlossen, dass, egal wie viel Zeit er noch hat, wir wollen, dass er sie mit uns verbringt.

SCULLY: Wie viele Jahre ist er schon hier?

STANS TOCHTER: Fast drei. Aber wir hatten keine andere Wahl. Jack und ich arbeiten beide. Der Arzt sagte, er brauche 24 Stunden pflegerische Unterstützung.

MULDER: Jetzt scheint er nicht mehr viel Hilfe zu brauchen. War seine Besserung so ausgeprägt?

STANS TOCHTER: Ich dachte, ich würde ihn zum Sterben hierher bringen. Sie sagten mir, dass es ihm nur noch schlechter gehen würde. Der körperliche Verfall, die Demenz. Und jetzt ist es, als wäre er ein anderer Mensch.

MULDER: Haben Sie eine Ahnung, warum?

STANS TOCHTER: Ich nehme an, es hat etwas mit Dr. Gregos Behandlung zu tun. Dad will nicht mit mir darüber reden. Er ist einfach zu wütend. Er war wütend, als ich ihn das erste Mal herbrachte. Jetzt ist er wütend, weil ich ihn nach Hause bringen will. Ich weiß nicht, ob er mir je verzeihen wird.


STANs Zimmer. Der Pfleger, TIERNAN, packt STANs Tasche, den Rücken zur Tür.

TIERNAN: Wissen Sie, ich würde gerne sagen, dass ich Sie vermissen werde, Stan, aber die Wahrheit ist, dass Sie eine riesige Nervensäge sind.

TIERNAN sieht Bewegung, als STAN aus dem Zimmer huscht.

TIERNAN: Hey, wo gehen Sie hin? Zwingen Sie mich nicht, Sie zu verfolgen, alter Mann.

TIERNAN folgt STAN nach oben in die oberste Etage. Wir sehen STAN überhaupt nicht, nur Bewegungswirbel.

TIERNAN: (außer Atem) Hey! Was sind Sie? Sind sie plötzlich ein Leichtathletikstar?

Er betritt den dunklen Raum, geht zu einem offenen Fenster und sieht am nächsten Fenster Bewegung auf dem Dach.

TIERNAN: Okay, hören Sie auf rumzualbern, Stan. Sie kriechen sofort wieder durch das Fenster. Sie kommen jetzt sofort wieder rein.

Er klettert auf die Fensterbank.

TIERNAN: Glauben Sie nicht, dass ich rüberkomme, um Sie zu holen. Ich lasse Sie lieber fallen und Sie ihr das Genick brechen. Haben Sie mich gehört, Stan? Hören Sie mich, Stan?

Plötzlich bewegt sich hinter ihm etwas und er wird aus dem Fenster gestoßen. Es gelingt ihm, mit den Fingern die Fensterbank zu greifen.

TIERNAN: Hilfe! Helfen Sie mir! So hilf mir doch jemand! Ich werde fallen!

MULDER rennt zurück ins Haus und in die oberste Etage.

TIERNAN: Hilfe!

Als TIERNAN baumelt, werden einer nach dem anderen seine Finger angehoben. MULDER erreicht das Fenster und streckt TIERNAN seine Hand entgegen.

MULDER: Geben Sie mir Ihre Hand. Kommen Sie!

TIERNAN baumelt, aber er kann seine Hand nicht zu MULDER heben, als ob er weggeschoben wird.

TIERNAN: Das kann ich nicht.

MULDER: Nehmen Sie sie.

TIERNAN schreit, als er den Halt auf der Fensterbank verliert und vier Stockwerke tiefer auf den Boden fällt. Unfähig zu helfen, schaut MULDER schockiert zu.

SCULLY prüft TIERNAN Puls und schaut zu MULDER auf.

STANS TOCHTER: Oh, mein Gott.


Am nächsten Morgen. MULDER ist mit STAN in STANs Zimmer. GUNG wechselt die Laken. DOCTOR GREGO betritt das Zimmer, außer Atem.

DOCTOR GREGO: Sie haben mich heute Morgen angefunkt. Ich erhielt die Nachricht, dass ein Pfleger aus dem Fenster im vierten Stock gefallen ist.

MULDER: Anscheinend. Entweder das oder er wurde gestoßen.

DOCTOR GREGO: War Stan daran beteiligt?

MULDER: Das ist es, was wir versuchen festzustellen. Stan war kurz vor dem Unfall bei ihm.

DOCTOR GREGO: Sie wollen doch nicht sagen, dass er es getan haben könnte.

MULDER: In den letzten 24 Stunden gab es hier zwei Todesfälle. Stan war vor beiden anwesend.

DOCTOR GREGO: Nein, nein. Das ist unmöglich. Stan Phillips hat eine degenerative Hüftkrankheit. Es ist unmöglich, er könnte nicht allein in den vierten Stock hinaufkommen.

MULDER: Wie wäre es mit einem Aufzug?

DOCTOR GREGO: Die Aufzüge hier funktionieren seit Jahren nicht mehr.

MULDER: Vielleicht wurde ihm geholfen.

DOCTOR GREGO: Geholfen? Von wem?

MULDER: Ich weiß es nicht. Den Obduktionsbericht von Hal Arden - haben Sie sie schon bekommen?

DOCTOR GREGO: Nein, noch nicht, aber sie haben versprechen, ihn heute zu faxen.

MULDER: Können wir nachsehen, ob er schon angekommen ist?

DOCTOR GREGO: Sicher. Was erwarten Sie denn zu finden?

MULDER: (schaut zu STAN) Ich bin mir nicht ganz sicher.

Sie gehen hinaus. STAN beobachtet, wie sie gehen und schaut dann zu GUNG.


In einem anderen Raum sitzt SCULLY mit STANS TOCHTER.

STANS TOCHTER: Warum befragen sie ihn?

SCULLY: Das ist ein Routineverfahren.

STANS TOCHTER: Werden sie ihn hier behalten wollen?

SCULLY: Das müssen Sie Dr. Grago fragen.

STANS TOCHTER: Ich ... Gott. Wenn meine Mutter noch leben würde ...

Sie hören SCHWESTER CHARTERS mit MS. DAWSON streiten.

SCHWESTER CHARTERS: Wie soll ich die ganze Etage allein bewältigen?

MS. DAWSON: Ich weiß es nicht, Michelle. Ich muss mich um andere Dinge kümmern.

SCHWESTER CHARTERS: Ja, nun, ich auch. Ich hätte bitte nur gern etwas Hilfe.

MS. DAWSON: Sie sind die einzige, die Dienst hat?

SCHWESTER CHARTERS: Ja. Upshaw ist gestern Abend nicht zur Arbeit erschienen. Niemand hört mir hier zu. Ich sagte ja, dass da etwas vor sich geht und ich sagte Ihnen, dass es mit Mr. Arden und Mr. Phillips zu tun hat. Vergessen Sie es.

MS. DAWSON: (zu SCULLY) Können Sie mir bitte erklären, was hier vor sich geht?


DOROTHY sitzt auf dem Flur in der Nähe und redet mit ihrem leeren Zimmer.

DOROTHY: Husch! Husch! Geht weg. Geht weg. Lasst mich in Ruhe! Geht zurück! Kommt nicht näher!

MS. DAWSON: Gehen Sie zurück in Ihr Zimmer, Dorothy. Wenn Sie etwas brauchen, schicke ich einen Pfleger zu Ihnen.

DOROTHY: Nein, sie sind da drin.

MS. DAWSON: Wer?

DOROTHY: Sie alle.

SCULLY: (schaut in den leeren Raum) Es ist niemand in Ihrem Zimmer, Dorothy.

DOROTHY: Da kommen sie. Sie werden schon sehen. In Ordnung, jetzt seid nett. Ich will nicht noch mehr von euren schmutzigen Tricks.

SCULLY: Kommt sie wieder in Ordnung?

MS. DAWSON versucht, DOROTHYS Rollstuhl in den Raum zu schieben, aber DOROTHY hält sich mit ihren beiden Hände auf beiden Seiten im Türrahmen fest.

DOROTHY: Nein! Nein, nein, nein, ich will da nicht wieder reingehen! Nein!: Nein! Ich will da nicht wieder reingehen! DOROTHY: Oh nein, nein, nein, nein...

MS. DAWSON: (aufgebend) Es ist senile Demenz. Das ist nur eine Episode.

DOROTHYS Subjektive auf SCULLY. Scully ist von schattenhaften Gestalten umgeben, die sie berühren wollen. SCULLY steht und starrt DOROTHY an.

DOROTHY: Lasst sie in Ruhe. Fasst sie nicht an. Jetzt husch! Geht weg, geht weg! Komm nicht auf dumme Gedanken, Mister.

SCULLY: (unbehaglich, geht an DOROTHY vorbei und geht den Flur entlang) Entschuldigen Sie mich.

DOROTHY: Folgt ihr jetzt nicht.

Von DOROTHYS Subjektive sehen wir die schattenhaften Gestalten, die SCULLY folgen und um sie herum schweben, während sie den Flur hinuntergeht.


MULDER mit DOCTOR GREGO, der sich eine Akte ansieht.

DOCTOR GREGO: Das ist er.

MULDER: Ist der toxikologische Bericht da?

DOCTOR GREGO: Ja. Es gibt hier etwas, das nicht hier sein sollte.

MULDER: Und was ist das?

DOCTOR GREGO: Ibotensäure. Wie ist die in sein Blut gelangt?

MULDER: Was ist Ibotensäure?

DOCTOR GREGO: Wenn ich mich nicht irre, ist es eine Art Gift.

SCULLY tritt schnell ein.

SCULLY: Mulder ...

MULDER: Scully, Hal Arden hatte Ibotensäure in seinem Blut. Jemand hat ihn vergiftet.

SCULLY: (sieht sich die Akte an) Nun, nicht unbedingt. Es handelt sich nur um eine Spurenmenge, aber es ist bekannt, dass kleine Mengen Halluzinationen hervorrufen, die einer Ihrer Patienten gerade im Flur hat.

DOCTOR GREGO: Wo haben sie es her?

SCHWESTER CHARTERS klopft und kommt eilig herein.

SCHWESTER CHARTERS: Entschuldigen Sie bitte. Sie müssen schnell kommen.

Sie folgen SCHWESTER CHARTERS in den Aufenthaltsraum.

SCULLY: Oh, mein Gott.

Eine Wand ist vollständig mit schönen, komplizierten, aber sehr verstörenden, beängstigenden Bildern bedeckt. LEO, der die anderen im Raum nicht bemerkt, malt wie verückt weiter.

MULDER: Das ist fantastisch.

DOCTOR GREGO: Was geht hier vor sich?

SCULLY: Leo?

LEO sieht sie an, dann zurück auf sein Gemälde.

SCULLY: Es ist unglaublich ...

MULDER: Sie haben einen asiatischen Pfleger, der hier arbeitet. Wie ist sein Name?

DOCTOR GREGO: Äh, Gung, glaube ich.

MULDER: Wissen Sie, wo er ist?

DOCTOR GREGO: Irgendwo unten im Keller.

MULDER geht allein in den Keller und sieht sich um. Er findet eine mit Vorhängeschlössern verschlossene Tür. Er benutzt eine Metallstange (ein Stuhlbein?)], um das Schloss aufzubrechen. Er betritt den dunklen, feuchten Raum, leuchtet mit der Taschenlampe hinein und entdeckt viele Pilze, die in Erde wachsen. Als er sich durch die Erde wühlt, sieht er eine Hand, dann entdeckt er die Leiche von UPSHAW, dem vermissten Pfleger.


MS. DAWSONS Büro. MULDER, SCULLY, DAWSON und DOCTOR GREGO befragen GUNG.

GUNG: Ich habe ihn nicht getötet.

MULDER: Aber es ist doch Ihre Pilzzucht, oder?

GUNG: Ja.

MULDER: Wer sonst hätte ihn dort begraben können?

SCULLY: Warum haben Sie sie angebaut?

GUNG: Für medizinische Zwecke.

SCULLY: Haben Sie sie an die Bewohner hier verfüttert?

GUNG: Ja, aber nur in kleinen Mengen.

MULDER: Warum?

GUNG: Weil sie sich dann besser fühlen.

MULDER: Weil sie sich dadurch besser fühlen oder weil es sie umbringt?

GUNG: Nein.

DOCTOR GREGO: Was genau sind das für Pilze?

GUNG: Sie sind aus meiner Präfektur in meinem Land. Sie werden seit Jahrhunderten verwendet.

SCULLY: Zu welchem Zweck?

GUNG: In meinem Land sind unsere Bräuche anders.

MS. DAWSON: Sie sind jetzt nicht in Ihrem Land. Sie sind hier angestellt, um sich nach unseren Richtlinien um diese Menschen zu kümmern.

GUNG: Wo ich herkomme, leben viele Generationen unter einem Dach. Als Kinder leben unsere Großeltern bei uns. Wir fühlen uns verpflichtet, uns um sie zu kümmern.

MULDER und SCULLY schauen sich an.

GUNG: In diesem Land ist es nicht so. Wir respektieren unsere alten Leute so wie wir unsere Vorfahren respektieren. Wir schicken sie nicht weg, um wie Stan und Hal zu sterben.

DOCTOR GREGO: Diese Menschen werden medizinisch hervorragend versorgt.

GUNG: Aber sie werden nicht mit Respekt behandelt. Die Familie von Hal hat ihn nie besucht und die Pfleger ... behandeln die Bewohner schlechter als Hunde.

MS. DAWSON: Niemand wird hier misshandelt.

GUNG: Sie sind nicht dabei, um es zu sehen.

MULDER: In Ordnung, Gung, wer hat den Pfleger getötet? Wer hat ihn in diesem Raum begraben?

GUNG: Etwas ist sehr schief gelaufen. Die Pilze, die wir nehmen, um mit den Toten zu sprechen, um unsere Vorfahren in der Geisterwelt zu sehen. Aber ... der Geist an diesem Ort ist sehr zornig und die Seelen, die hier gestorben sind, leiden weiter. Und jetzt sind sie ... wieder erweckt worden.

SCULLY: Wollen Sie damit sagen, dass ein Geist Upshaw getötet hat?

GUNG: Ja. Sie haben sich für ihre Misshandlung gerächt.

MULDER: Wie werden die Pilze genommen?

GUNG: Getrocknet, mit vielen Kräutern vermischt und zu Pulver verarbeitet.

MULDER: Nun, ich denke, das erste, was wir tun sollten, ist sicherzustellen, dass niemand anders sie nimmt. (zu DOCTOR GREGO) Sie, sehen Sie nach den anderen Patienten. Gung, Sie kommen mit mir. (Gung) Los geht's.

MULDER, SCULLY und GUNG gehen in den Kellerraum. GUNG hält einen Moment an der Tür inne und schaut sich misstrauisch um. Dann gehen sie hinein und GUNG geht zu einem Schrank und nimmt ein Glas mit nur ein paar Pillen am Boden heraus.

GUNG: Jemand hat sie alle genommen.

MULDER zieht SCULLY zur Seite, um mit ihr unter vier Augen zu sprechen.

MULDER: Ich glaube, Sie haben recht, Scully.

SCULLY: Womit?

MULDER: Was passiert ist, ist das Ergebnis der Medikamente, aber nicht der Medikamente, die der Doktor ihnen gegeben hat.

SCULLY: Mulder, Pilze sind keine Medikamente. Sie schmecken gut auf Hamburgern, aber sie erwecken keine Toten zum Leben.

MULDER: Schamanen haben sie seit Jahrhunderten benutzt, um Zugang zur Geisterwelt zu erlangen.

SCULLY: Ich glaube, Sie haben zu viel Carlos Castenada gelesen.

MULDER: Dann fragen Sie irgendeinen Anthropologen.

SCULLY: Ich weiß - ein Schamane berauscht sich, hat Träume oder Halluzinationen und er interpretiert sie. Ich glaube nicht, dass es noch magischer als das ist.

MULDER: Ich weiß nicht, wie ich sonst erklären soll, was hier passiert.

SCULLY: Nun, ich glaube, wenn überhaupt, dann sind diese Pilze ein Gift für das System und ich glaube, das ist es, was Hal Arden getötet hat.

MULDER: Und Michelle Charters vergewaltigt und diese beiden Pfleger getötet? Irgendetwas ist hier entfesselt worden, Scully. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber es hat etwas mit diesen Pillen zu tun.

STAN ist in seinem Zimmer lässt eine Handvoll Pillen fallen und schiebt sie verzweifelt in seinen Mund. Seine TOCHTER tritt ein.

STANS TOCHTER: Daddy? Daddy, was nimmst du da? Was nimmst du in den Mund?

DOROTHY: (im Flur, winkt mit den Armen) Geh weg! Geh du doch weg! Geh weg! Lasst mich ... Lasst mich in Ruhe! Geht schon! Sie ... laufen sie! (zu STANS TOCHTER) Laufen Sie, solange Sie können. Na los, laufen Sie. Laufen Sie. Gehen Sie.

Sie sieht die schattenhaften Gestalten sich nähern.

DOROTHY: Geht weg! Geht schon. Lasst uns in Ruhe.Geht weiter.

LEO: Stimme Dorothy! Ich brauche deine Hilfe!

DOROTHY: Leo ... ... lass mich in Ruhe. Lasst ihn in Ruhe! Leo! Leo! Leo ... geh’ weiter. Leo, geh weiter. Du lässt ihn .... du gehst ....

DOROTHY rollt sich zu Leos Tür. LEO ist auf dem Boden zusammengebrochen. Sie sieht Figuren über ihm. STANS TOCHTER gesellt sich zu ihr an LEOS Tür.

DOROTHY: Oh ... oh nein. Halt. Hört auf damit.

Beide sehen, wie Leos Körper in den Schatten gezogen wird und die Tür zuschlägt. Sie hören Michelle schreien.


Unten hören MULDER und SCULLY SCHWESTER CHARTERS Schreie. MULDER rennt nach oben und ins Badezimmer und sieht SCHWESTER CHARTERS, die versucht aufzustehen.

SCHWESTER CHARTERS: Helfen Sie mir, bitte.

SCHWESTER CHARTERS schreit, als sie gegen die Wand geschleudert wird. MULDER dreht sich um und sieht, dass SCULLY gerade zur Badezimmertür gelangt. Die Badezimmertür knallt zu und aus jedem Wasserhahn und jedem Ventil im Badezimmer beginnt Wasser herauszuschießen. MULDER kämpft gegen das Wasser und hört SCULLY vor der Tür.

SCULLY versucht, die Tür zu öffnen, die ihr gerade ins Gesicht geschlagen ist.

SCULLY: Mulder! Was geht hier vor sich!? Mulder!? (schreit) Mulder!

MULDER: (schreit durch die verschlossene Tür) Scully! Stellen Sie die Wasserleitung ab! Drehen Sie die Wasserleitung ab!

SCULLY sieht Wasser unten aus der Tür herauskommen.

SCULLY: Sie sind im Badezimmer eingeschlossen und es füllt sich mit Wasser.

MS. DAWSON: Was?

SCULLY: Wo ist der Hauptwasserhahn?

MS. DAWSON: Ich weiß es nicht.

SCULLY: Gung wird es wissen.

Sie fängt an, loszulaufen, um GUNG zu finden.

SCULLY: Versuchen Sie es weiter an der Tür.

Das Badezimmer ist jetzt fast kniehoch mit Wasser gefüllt. MULDER beginnt, eine benommene SCHWESTER CHARTERS auf die Füße zu helfen.

MULDER: Sie müssen aufstehen. Kommen Sie jetzt. Sie müssen aufstehen.

Im Keller versuchen SCULLY und GUNG, die Wasserleitung abzudrehen.

GUNG: Sie klemmt.

SCULLY: Schauen Sie, ob Sie etwas finden können, um es mit Gewalt zu lösen.

GUNG: Okay.

Das Badezimmer ist jetzt etwa zwei Meter mit Wasser gefüllt. MULDER schwimmt nach unten und versucht, den Abfluss freizulegen. Es klappt nicht. Er taucht wieder neben SCHWESTER CHARTERS auf, der sich an einem Rohr festhält.

MULDER: Ich kann den Abfluss nicht öffnen.


STANS Zimmer. STAN liegt auf dem Bett und hat einen Anfall. STANS TOCHTER fängt SCULLY auf dem Flur ab.

STANS TOCHTER: Bitte! Bitte, mein Vater braucht Hilfe. Mein Vater hat etwas genommen. Ich habe Angst, dass er stirbt.

SCULLY: Sie bleiben bei ihm. Ich werde Hilfe holen.

Sie rennt den Flur entlang zur Badezimmertür.

SCULLY: Dr. Grego! Dr. Grego.

DOCTOR GREGO: Sie ist fest verschlossen.

SCULLY: Haben Sie Atropin hier?

DOCTOR GREGO: Äh, vielleicht. Ja, ich glaube schon.

SCULLY: Stan Phillips krampft. Ich glaube, er könnte sich vergiftet haben.

DOCTOR GREGO rennt den Flur entlang.


Im Badezimmer ist der Wasserstand nur noch wenige Zentimeter von der Decke entfernt. MULDER und SCHWESTER CHARTERS halten sich an einem Rohr fest, so das sie ihre Nasen und Münder gerade noch über Wasser halten können.

MULDER: Halten Sie einfach durch. Es ist alles in Ordnung.


In STANs Zimmer gibt DOCTOR GREGO STAN eine Injektion. Sein Körper verkrampft sich, während schattenhafte Figuren verblassen.


Im Flur starrt SCULLY auf die Badezimmertür, an der jetzt Wasser an der oberen Ecke fließt. Plötzlich gibt die Tür nach und die Wasserwand schlägt gegen SCULLY und MS. DAWSON und reist beide von den Beinen, dann kommen MULDER und SCHWESTER CHARTERS heraus und werden ein paar Meter den Flur entlang gespült.

STAN, in seinem Zimmer, holt tief Luft und beginnt sich zu entspannen, der Anfall lässt nach.

DOROTHY: (im Flur) Sie sind weg. Sie sind alle verschwunden. Sie sind verschwunden. Sie sind alle verschwunden.

MULDER, hustend, steht auf und hält SCHWESTERCARTERS im hüfttiefen Wasser im Flur fest.

SCULLY: Sind Sie okay, Mulder?

MULDER: Ja. Alles in Ordnung.


SCULLY Stimme. Pflegeheim, Nacht, dann einige Zeit später.

SCULLY: (voiceover) Als Reaktion auf die Serie von unerklärlichen Vorfällen im Excelsius Dei Pflegeheim hat das Massachusetts Department of Public Health alle Verwaltungsbefugnisse in der Einrichtung übernommen. Sie haben bei mehr als der Hälfte der getesteten Bewohner Spuren von Ibotensäure festgestellt. Diese hohen Werte haben sich jedoch rasch aufgelöst.

Aufenthaltsraum. Vor dem unglaublichen Wandbild zeichnet der LEO ein grobes Bild eines Segelbootes.

SCULLY: (voiceover, Fortsetzung) Dr. John Grago wurde als Chefarzt der Einrichtung ersetzt und seine Versuche mit dem Medikament Depranil wurden ausgesetzt. Wegen seiner zugegebenen Beteiligung an der Herstellung und Verteilung einer illegalen Substanz wurde Gung Bittouin an die Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörde überstellt und wartet auf seine Rückführung nach Malaysia. Berichten zufolge werden keine Anstrengungen unternommen, um die Pilze zu untersuchen.

DOROTHY wird hereingefahren und ein Magazin wird vor sie gelegt. Keine Reaktion.

SCULLY: (voiceover, Fortsetzung) Die Bundesregierung hat Michelle Charters' Klage außergerichtlich beigelegt, obwohl keine klare Schuld festgestellt wurde. Die Zeugen der Ereignisse waren aufgrund dramatischer Rückfälle und einer allgemeinen Umkehrung ihres Fortschritts bei der Alzheimer-Krankheit unzuverlässig.

STANS TOCHTER sitzt mit STAN im Aufenthaltsraum. Er ist völlig Reaktionslos.

STANS TOCHTER: Ich werde jetzt gehen, Daddy. Ich sehe dich bald wieder. Vielleicht nächste Woche.

STAN starrt ins Leere.

Mitgeschrieben von:[Bearbeiten]