1X09 Gefallener Engel (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron/ProSieben, sofern es nicht dabei um eine Übersetzung des englischen Transkripts handelt. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden und dürfen nur nicht-kommerziell verwendet werden. Und dienen zur Zugänglichmachung zugunsten behinderter Menschen sowie zur Verwendung als Zitat. Wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.

Anmerkung von CayceP: Dies hier ist eine Übersetzung des Originals, keine Abschrift der deutschen Episode.



1X09 Gefallener Engel
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen



TOWNSEND, WISCONSIN
12:57 UHR
TAG 1


Eine Explosion im Wald. Eine Polizeistreife fährt vor.

DEPUTY WRIGHT: Wir haben ein Feuer an der Kreisstraße D7. Zwei Meilen westlich der Canyon-Ridge-Kreuzung. Schlage vor, wir schicken Feuerwehreinsatzkräfte. Rauschen Hier spricht Deputy Wright. Haben Sie verstanden? Verdammter Mist... Er verlässt das Fahrzeug und geht um das Auto herum in Richtung der Explosion.


US-RAUMÜBERWACHUNGSZENTRUM
CHEYENNE MOUNTAIN, COLORADO


MANN: Sir? Tut mir leid, Sie zu stören, Sir. Aber wir haben gerade ein nicht identifiziertes unbekanntes Flugobjekt entdeckt. Ich denke, Sie sollten sich die Aufzeichnung selbst ansehen.

Beide Männer gehen in Richtung des Überwachungsbereichs.

MÄNNLICHER OFFICER #1: Es hat den Überwachungsalarm bei 23-17 vor der Küste von Connecticut ausgelöst, Sir.

CHIEF KORETZ: Die anfängliche Flugbahn war Nord-Nordwest. Dann fing es an, verrückt zu spielen.

COLONEL HENDERSON: Was ist mit anderen Flugkörpern in der Gegend ... Raketentests?

CHIEF KORETZ: Sir. Kein bekanntes Flugzeug kann so manövrieren.

MÄNNLICHER OFFICER #1: Nun, was immer es war, es verschwand bei 24-18 vom Bildschirm, Sir. Ist westlich des Michigansees bei Townsend, Wisconsin, aufgeschlagen.

CHIEF KORETZ: Das Verfolgungs- und Absturzteam berechnete den Aufprall mit über 800 Meilen pro Stunde (Anmerkung: ca. 1.287 km/h). MÄNNLICHER OFFICER #1: Ich habe Chief Koretz angewiesen, sofort mit ihrem Bericht zu beginnen...

COLONEL HENDERSON: Negativ. Was sie verfolgt hat, war ein Meteor. Seine abweichende Bewegung war offensichtlich auf eine Fehlfunktion der Instrumente zurückzuführen.

CHIEF KORETZ: Aber Sir...

COLONEL HENDERSON: Ihr Bericht wird diese Fakten widerspiegeln. Ist das klar?

MÄNNLICHER OFFICER #1: Ja, Sir.

COLONEL HENDERSON: Gut.

Der Colonel verlässt den Raum und geht zu einer Ecke, in der er alleine ist. Er wählt eine Nummer mit seinem Mobiltelefon.

COLONEL HENDERSON: Code Indigo-Delta-Echo-Neun. Ich habe einen bestätigten gefallenen Engel in Sektor 87. Mobilisieren Sie sofort Operation Falcon.

Im Wald, der Deputy geht durch den Wald, wo er eine weitere Explosion sieht. Die Kamera zeigt, wie etwas auf den Deputy zueilt und an ihm vorbeischleicht.

DEPUTY WRIGHT: Hallo?

Der Deputy sucht den Wald mit seiner Taschenlampe ab. Die Lichter eines Polizeifahrzeugs sind in der Ferne über seiner Schulter zu sehen. Die Kamera rast direkt auf den Deputy zu. Helle Blitze aus weißem Licht, Stroboskopeffekt, als der Deputy schreit.


BUDGETREST MOTEL
TOWNSEND, WISCONSIN
00:57 UHR


STIMME EINES FERNSEHBERICHTS: ...geben immer noch keinen Kommentar ab, bis die jetzt laufende Untersuchung der Regierung abgeschlossen ist. Regierungsbeamte bleiben vage über die giftige Fracht, die die sofortige Evakuierung der 12.000 Einwohner von Townsend, Wisconsin, ausgelöst hat. Die Spekulationen drehten sich um eine Ladung Giftmüll… der Ton wird ausgeblendet.

Aufnahme von Mulder im Vordergrund, der seine Waffe überprüft.


Rückblende

MULDER: Was ist dann da draußen passiert, wenn es kein Zugunglück war?

DEEP THROAT: Mulder, die kontinentalen Vereinigten Staaten sind von einem elektronischen Zaun umgeben, der 15.000 Meilen (Anmerkung: ca. 24.140 km) in den Weltraum reicht. Wir verfolgen und überwachen damit die 7.087 künstlichen Objekte, die die Erde umkreisen. Letzte Nacht um exakt von 23:17 Uhr wurde dieser Zaun durchbrochen.

Mulder wird zurück im Motel gezeigt, wie er eine Taschenlampe testet.

DEEP THROAT: fährt fort Heute Morgen um 0100 begann die Operation Falcon unter der Leitung von Colonel Calvin Henderson, dem führenden Bergungsexperten der Air Force.

MULDER: Bergung?

DEEP THROAT: Während des Kalten Krieges war es seine Aufgabe, zu verhindern, dass Technologien von abgestürzten US-Flugzeugen in sowjetische Hände gelangen.

MULDER: Er gehört zu einer Einheit für die Rückholung von Flugzeugen.

DEEP THROAT: schaut nach unten Mm Hmm. Schnelle Reaktion. Ich würde sagen, Sie haben... 24 Stunden, bevor das gesamte Gebiet gesäubert wurde. Danach wird es so sein, als ob nie etwas passiert wäre.

Man sieht Mulder mit einem Rucksack durch den Wald laufen. Er nähert sich dem "Laser"-Zaun. Läuft um einen offensichtlich militärischen Lagerplatz herum. Ein Hubschrauber fliegt über das Gelände, große LKWs melden sich an am Haupttor an. Überall Militärleute.


OPERATION FALCON FELDHAUPTQUARTIER

Colonel Henderson und ein Lieutenant gehen aus dem Zelt.

COLONEL HENDERSON: Sie sind spät dran, Leutnant ... In einer halben Stunde ist es dunkel.

LIEUTENANT: Wir hatten einen Platten außerhalb der Absperrung, Sir.

COLONEL HENDERSON: Es gibt eine allgemeine Besprechung um 22:00 Uhr. Aber zuerst gehen Sie ins Hauptquartier für die scharfe Munition.

LIEUTENANT: Scharfe Munition, Sir?

COLONEL HENDERSON: Haben Sie ein Problem damit?

LIEUTENANT: Nein, Sir. Uns wurde gesagt, dies sei nur eine Übung.

COLONEL HENDERSON: Man hat Ihnen etwas Falsches gesagt.

LIEUTENANT: zu den Soldaten im LKW In Ordnung! Alle aussteigen!

Die Soldaten verlassen den LKW und Mulder lässt sich von der Unterseite des Lastwagens fallen und läuft unbemerkt in den Wald.

Wald bei Nacht. Bewaffnete Soldaten auf Patrouille. Mulder geht vorbei, sieht ein Licht in der Ferne und geht darauf zu. Er nähert sich dem beleuchteten Bereich, geht in die Hocke. Männer schreien. Zischende Geräusche. Mulder sieht die Absturzstelle mit starken Scheinwerfern beleuchtet. Männer gehen in Schutzkleidung um die Absturzstelle herum und besprühen den Bereich mit einer Art Löschschaum. Mulder macht Fotos von der Szene. Ein Mann nähert sich Mulder von hinten. Mulder dreht sich um und wird mit einer Waffe im Gesicht getroffen.

Innenzelt im Hauptquartier der Operation Fallen Angel. Nahaufnahme eines Fotofilms, der dem Licht ausgesetzt wird, wodurch die Fotoaufnahmen unbrauchbar gemacht werden.

COLONEL HENDERSON: Sie haben gerade den schlimmsten Fehler Ihres Lebens begangen, Agent Mulder.

MULDER: Ich glaube, Sie haben mir eine Füllung ausgeschlagen.

COLONEL HENDERSON: Ich werde dafür sorgen, dass Sie den Preis dafür zahlen, dass Sie meine Männer in Gefahr gebracht haben.

MULDER: Seit wann gefährdet das Fotografieren das Leben eines Menschen?

COLONEL HENDERSON: Sie haben eine Quarantäne der US-Regierung verletzt und das ist ein Bundesverbrechen.

MULDER: Das ist eine Quarantäne? Nennen Sie das so?

COLONEL HENDERSON: Wir versuchen, eine ökologische Katastrophe einzudämmen.

MULDER: Das ist eine Menge an Feuerkraft, nur um Mutter Natur zu schützen.

COLONEL HENDERSON: Ich habe meine Befehle. Und die Befugnis, sie so auszuführen, wie ich es für richtig halte. Ich schlage vor, Sie vergessen, was Sie gesehen haben, was Sie glauben, gesehen zu haben, zu Ihrem eigenen Wohl.

MULDER: Sie haben ein abgestürztes Flugzeug in diesem Wald, Sir. Und Truppen, die scharfe Munition tragen! Wir wissen beide, was da draußen ist!

Mulder wird in eine provisorische Maschendrahtzaun-Brigade eskortiert.

MAX FENIG: Sind Sie von MUFON oder CUFOS?

Ein Mann nähert sich aus dem Schatten in der Nachbarzelle, er trägt eine Baseballkappe verkehrt herum, Brille, lange blonde Haare.

MAX FENIG: Was dagegen, wenn ich mich setze? Lassen Sie mich raten, Sie gehören zu dieser neuen Gruppe - CSICOP, richtig?

Mulder schaut weg.

MAX FENIG: Ähm, sagen Sie nichts weiter. Sie sind ein vorsichtiger Mann. Vertrauen Sie niemandem. Sehr weise. Nach dem, was mit JFK passiert ist, verstehe ich das vollkommen.

Mulder dreht sich um.

MAX FENIG: Oh, darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Max Fenig. Ich bin vom Nationalen Untersuchungskomitee für Luftphänomene... NICAP. Er dreht die Baseballkappe um, um Mulder die Initialen zu zeigen. Erfreut... erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich wünschte, wir könnten uns die Hand darauf geben, wissen Sie. Ein fester Händedruck, ich sehe Ihnen direkt in die Augen. So erfährt man eine Menge über einen Kerl.

Mulder schaut weg.

MAX FENIG: Hey, äh... Kann ich Sie etwas fragen?

MULDER: Schießen Sie los.

MAX FENIG: Haben Sie etwas gesehen? Waren Sie nah dran? Ich, ich habe nichts gesehen. Spricht laut zu jedem, der vielleicht zuhört. Ich habe nichts gesehen! zu Mulder Nada, zip. Hundert Meter hinter der Straßensperre haben sie mich festgenommen. Ich habe keine Ahnung, wie sie es gemacht haben. Ich sage Ihnen, es ist wie bei der Roswell-Vertuschung, immer wieder das Gleiche.

MULDER: Was macht Sie so sicher, dass da draußen etwas ist?

MAX FENIG: lacht Dasselbe, was Sie so sicher macht?

Morgendämmerung im Camp. Leere Koje in Max' Zelle. Schwenk zur nächsten Zelle, Mulder schläft, als sich die Tür öffnet. Scully tritt ein.

MULDER: Ich hatte keinen Zimmerservice bestellt.

SCULLY: Das ist nicht lustig, Mulder.

MULDER: Haben Sie Max getroffen?

SCULLY: Wen?

MULDER: Max von NICAP. Sieht zur leeren Koje. Oh, die müssen ihn entlassen haben. Eine weitere unerschrockene Seele auf der Suche nach einer Begegnung der unheimlichen Art.

SCULLY: Ist es das, worum es hier geht?

MULDER: Was sonst?

SCULLY: Versuchen Sie, das dem Section Chief McGrath zu erklären. Er hat über Blevins Kopf eine vollständige Untersuchung angeordnet. Mit einer Empfehlung... Mulder, er will die X-Akten schließen. Und er will Sie aus dem FBI werfen.

MULDER: Und was gibt es sonst noch Neues?

SCULLY: Ich verstehe Sie nicht, Mulder. Warum Sie sich immer über das Protokoll hinwegsetzen. Die Zuständigkeit ignorieren...

MULDER: Weil ich weiß, was ich gesehen habe, Scully. Es gab keine Zuggleise in der Nähe dieses Ortes. Wie kann es also ein entgleister Eisenbahnwaggon gewesen sein?

SCULLY: Weil es keiner war. Was Sie gesehen haben, war kein ausgelaufenes Gift. Aber es war auch kein UFO.

MULDER: In Ordnung. Ich bin ganz Ohr. Was war es dann?

SCULLY: Es war ein abgeschossener libyscher Jet mit einem Atomsprengkopf. Mulder lacht. Über dem US-Luftraum... Sie haben schwache Strahlungswerte gemssen, die darauf hinweisen, dass eine Plutoniumhülle geplatzt sein könnte. Um also eine Massenpanik zu vermeiden...

MULDER: Sie glauben diese Geschichte wirklich...?

SCULLY: Diese Geschichte ist zufällig streng geheim.

MULDER: Eine streng geheime Lüge. Ein Hubschrauber fliegt über die beiden hinweg. Sie suchen nach jemandem, Scully.

SCULLY: Wenn sie nach jemandem suchen, dann ist es wahrscheinlich der Pilot.

MULDER: Glauben Sie, die würden den ganzen Aufwand für einen libyschen Kampfpiloten betreiben? Pause. Außerdem ist kein menschlicher Pilot aus dem Wrack herausgekommen, das ich gesehen habe.

SCULLY: Nun, vielleicht hat er sich mit dem Schleudersitz ausgeklinkt.

MULDER: Vielleicht.


Eine Predator-ähnliche Figur - d.h. durchsichtig, erzeugt aber eine sichtbare Aura - nähert sich dem Laserzaun. Sie hält außerhalb des Zauns inne, als ein Militärlastwagen die nahe gelegene Straße entlangfährt. Dann rennt die Gestalt durch den Laserzaun und über die Straße hinter dem Lastwagen hinterher.

Mulder und Scully gehen vom Auto zur Moteltür.

SCULLY: Das kann doch nicht Ihr Ernst sein!

MULDER: Solange wir hier in der schönen Innenstadt von Townsend sind, warum nicht?

SCULLY: Mulder, die Anhörung ist morgen früh um zehn Uhr.

MULDER: Das gibt uns 24 Stunden Zeit für die Ermittlungen.

SCULLY: Mein Auftrag ist es, Sie zurückzubringen, nicht, Ihnen zu helfen, sich noch tiefer in die Bredouille zu bringen.

MULDER: "1973 Das letzte Kommando" mit Dana Scully in der Hauptrolle

Beide betreten das Motelzimmer. Das Zimmer ist ein einziges Durcheinander. Der Telefon wurde nicht aufgelegt.

SCULLY: Was ist denn hier los?

MULDER: Sieht aus, als wäre das Zimmermädchen noch nicht hier gewesen.

SCULLY: Wer würde…

MULDER: Shhh...

Geräusch aus dem Badezimmer. Beide ziehen ihre Waffen und nähern sich dem Badezimmer. Als sie das Bad betreten, sehen beide die Hinterbeine eines Mannes herausragen, der versucht, durch das Badezimmerfenster zu flüchten.

MULDER: Max?

SCULLY: Nehmen Sie die Hände hoch!

MAX FENIG: Whoa. Nicht schießen. Nicht schießen!

MULDER: Max?

MAX FENIG: nimmt den Hut ab Ähm..

Mulder bringt Max ins Schlafzimmer und bedeutet ihm sich auf das Bett zu setzen.

MAX FENIG: Ich bitte um Verzeihung. Verzeihen Sie mir bitte. Ich bin ein neugieriger Mann. Ich musste es wissen...

MULDER: Was wissen?

MAX FENIG: Ob Sie es wirklich sind.

MULDER: Aber Sie kennen mich doch gar nicht. Letzte Nacht ist das erste Mal, dass Sie mich zu Gesicht bekommen haben.

MAX FENIG: Das stimmt nicht. Wir von NICAP haben Ihre Karriere sehr genau verfolgt. Seitdem Sie mit den X-Akten zu tun haben.

MULDER: Meine Karriere verfolgen? Und wie?

MAX FENIG: Durch den Freedom of Information Act (Anmerkung: einem 1967 in den USA in Kraft getretenes Gesetz zur Informationsfreiheit das jedem das Recht, Zugang zu Dokumenten von staatlichen Behörden zu erlangen). Ihre Reisekosten sind eine öffentliche Information. Hält inne und sieht Scully an. Das muss also die rätselhafte Agentin Scully sein.

Max geht auf sie zu und streckt seine Hand aus, Mulder schubst ihn zurück auf das Bett.

MULDER: Wie haben Sie mich erkannt?

MAX FENIG: Ich habe Ihr Bild einmal in einer Fachzeitschrift gesehen. Und natürlich habe ich Ihren Artikel in Omni über die Sichtungen in Gulf Breeze gelesen.

MULDER: Den habe ich unter einem Pseudonym veröffentlicht.

MAX FENIG: M.F. Luder. Das weiß ich. M.F. Luder ist ein Anagramm für F. Mulder. Sie haben doch nicht wirklich geglaubt, dass uns das täuschen würde, oder?

MULDER: Ich dachte nicht, dass jemand darauf achten würde.

SCULLY: E-erstaunlich.

MAX FENIG: Erstaunlich? Wohl kaum. Sie wollen etwas Erstaunliches sehen? Kommen Sie mit.

Er geht aus dem Motelzimmer.

MULDER: sieht Scully an *Rätselhaft* Dr. Scully.

Max führt sie zu einem Wohnwagen auf dem Motelparkplatz.

MAX FENIG: Das ist mein, äh... Hier entlang.

Im Inneren des Wohnwagens. Max beginnt, den Wohnwagen zu durchsuchen. Scully beginnt, sich umzusehen.

MAX FENIG: in Ordnung. Wo sind diese, äh... Sie waren genau hier. Oh, hier sind sie. Die neuesten Kornkreisfotos vom Projekt Argus. Hm? Ihre Meinung, Tatsache oder Betrug?

MULDER: Betrug.

MAX FENIG: Wie erklären Sie sich die ungewöhnlichen Blasen auf den Pflanzen?

MULDER: Irgendwelche unerklärlichen Verwitterungseffekte, die bei Weizen üblich sind, oder eine systematische Reaktion des Pflanzengewebes darauf, dass es in einer bestimmten Position liegt.

Scully bemerkt Medikamente in einem Regal. Sie hebt ein Rezept auf und liest: Mellaril.

MAX FENIG: zu Mulder Ich sehe, Sie haben die Literatur gelesen.

MULDER: Ich versuche, auf dem Laufenden zu bleiben.

MAX FENIG: Was ist mit dem...

MULDER: Max! Sie sagten, Sie hätten uns etwas zu zeigen.

MAX FENIG: Oh, ja, ja, ja.

Alle drei nähern sich Max' elektronischen Ausrüstung.

MAX FENIG: Wolf Ear 2000. Haben Sie schon mal davon gehört?

SCULLY: Ja. Wolf Industries belieferte die CIA mit ihrer gesamten Überwachungsausrüstung.

MAX FENIG: Auf dem neuesten Stand der Technik, zum Suchen und Abfangen. Bis zu 100 Kanäle pro Sekunde. Zurzeit bin ich mit der örtlichen Feuerwehr und Polizei verbunden, mit dem Mobilfunknetz und wenn das Wetter mitspielt, manchmal sogar mit der Flugsicherung der Whitmarsh Air Force Base.

MULDER: Was haben Sie da, Max?

MAX FENIG: Mobil Unit Broadcast. Im Scan-Modus. Townsend Sheriff's Department. Vor zwei Nächten.

AUFNAHME: Wir haben ein Feuer auf der Kreisstraße D7. Zwei Meilen westlich der Canyon-Ridge-Kreuzung. Schlage vor, dass wir Feuerwehreinheiten losschicken, over? Hier spricht Deputy Wright. Können Sie mich hören?

MAX FENIG: Und das. 35 Minuten später. Vermutlich von der Feuerwehr. Der Empfang schwankte aus irgendeinem Grund.

AUFNAHME: Hier ist Einheit 53. Mann verletzt. Erbitte Medivac (Anmerkung: Notfallevakuierung mit einem Hubschrauber aus medizinischen Gründen). Ich sagte, fordert einen Rettungshubschrauber an! Die Verbindung bricht ab! Sehr schlecht. SEHR schlecht. Wartet mal kurz. Was zur Hölle? Charlie, wir haben hier ein Problem!


OPERATION FALCON HAUPTQUARTIER

COLONEL HENDERSON: am Telefon Wir haben ein dichtes Netz aufgestellt. Pause Ja, Sir. Jeder Zentimeter Boden wird abgedeckt, ausgegraben, ausgepresst und gesiebt. Pause. Nein, Sir. Es wird nicht entkommen. Diesmal nicht.


MILLS ROAD HIGH SCHOOL
NOTFALL-EVAKUIERUNGSZENTRUM
18:27 UHR
TAG 2


Menschen liegen verstreut auf Feldbetten im behelfsmäßigen Evakuierungszentrum.

MULDER: Mrs. Wright? Hi. Ich bin Fox Mulder. Das ist Dana Scully. Wir sind vom FBI. Wir würden Ihnen gerne ein paar Fragen über Ihren Mann stellen.

MRS. WRIGHT: Er ist tot. Was gibt es da noch zu wissen?

Mrs. Wright geht weg in Richtung leeres Feldbett mit einem kleinen Jungen.

SCULLY: Das mit Ihrem Mann tut mir leid.

MRS. WRIGHT: Oh, ich bitte Sie.

SCULLY: Mrs. Wright, wir wollen Ihnen helfen.

MRS. WRIGHT: Dann lassen Sie mich in Ruhe.

MULDER: Warum wollen Sie sich nicht von uns helfen lassen?

MRS. WRIGHT: Ich weiß doch gar nichts! Sie sieht von einem Agenten zum anderen. Setzt sich hin. Verstehen Sie denn nicht? Sie wollen nicht mal die Leiche freigeben, damit ich ihn ordentlich beerdigen kann. In Ordnung?

SCULLY: Die Regierung kann das nicht tun. Ich bin sicher, wenn Sie appellieren würden...

MRS. WRIGHT: Nein!

SCULLY: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit.

MRS. WRIGHT: Ich kann mir die Wahrheit nicht leisten. Sie sagten, wenn ich mit jemandem rede, würden sie die Rente meines Mannes einbehalten. Und ich habe ein Kind, um das ich mich kümmern muss.

Die Lichter im Evakuierungszentrum gehen aus.


US-MIKROWELLEN-UMSPANNWERK B21


Colonel Henderson hat einen Kopfhörer auf. Wir hören ein hohes, schrilles Fieben. Er setzt die Kopfhörer ab.

MILITÄRPOLIZIST: Empfange ein extremes Hochfrequenzsignal -- 200.000 MHz -- statisches Fieben Sir, Ziel. Auf der nordöstlichen Seite, Schrittgeschwindigkeit - sieben Meilen pro Stunde (Anmerkung: ca. 11,3 Kilometer/Stunde), Sir.

COLONEL HENDERSON: spricht ins Headset Beta-Team.

BETA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Verstanden.

COLONEL HENDERSON: Ziel dringt von Südwesten in Ihren Bereich ein. Finden und zerstören. Ich wiederhole, finden und zerstören.

BETA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Ja, Sir!

Zwei Mannschaften mit je zwei Männern erscheinen in taktischer Ausrüstung. Gewehre gezogen, erkunden das Gebiet. Sie schauen sich um und zur Decke. Die beiden TMannschaften teilen sich in entgegengesetzte Richtungen auf, bleiben aber in Sichtkontakt.

BETA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Jackson?

JACKSON: Nichts.

Er sieht zu anderen Mannschaften. Der Mannschaftsführer schüttelt den Kopf - nein. Die Kamera nimmt die Perspektive des Wesens ein. Es nähert sich dem Betamannschaftsführer und Jacksons. Dann zieht sich zurück, geht auf das andere Team zu.

BETA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Muss ein Tier gewesen sein.

Andere Manschaft. Die Entität nähert sich. Helles weißes Licht. Beide Teams werden zu Boden geworfen.


BEZIRKSKRANKENHAUS
TOWNSEND, WISCONSIN
23:42 UHR


DR. OPPENHEIM: Es tut mir leid, aber wenn Sie keine Vorladung haben, kann ich keine Patienteninformationen mit Ihnen besprechen.

SCULLY: Heißt das, Jason Wright war Ihr Patient?

DR. OPPENHEIM: Es bedeutet, dass ich dazu nichts mehr zu sagen habe.

MULDER: Was ist mit seiner Frau und seinem Kind, Doctor? Hätten Sie denen etwas zu sagen? Denn wer auch immer Sie bedroht hat, hat auch die beiden bedroht. Die müssen ziemlich große Drohungen haben. Womit haben die Ihnen gedroht? Ihre medizinische Zulassung, dem Finanzamt?

DR. OPPENHEIM: Ich hasse Faschisten.

MULDER: Wie bitte?

DR. OPPENHEIM: Die Männer, die hier hereingekommen sind. Die Art, wie sie uns alle herumgeschubst haben.

MULDER: Dr. Oppenheim. Erzählen Sie uns von dem Deputy. Sie haben ihn in dieser Nacht gesehen, nicht wahr?

DR. OPPENHEIM: Ja. Und drei andere von der Feuerwehr. Sie waren alle tot, mit Verbrennungen fünften und sechsten Grades auf 90 % ihres Körpers. Obwohl es keine Verbrennungen waren, wie ich sie je gesehen habe. Und sie brachten die Leichen weg, bevor wir irgendwelche pathologischen Untersuchungen durchführen konnten.

SCULLY: Haben Sie bei den Leichen eine akute Hitzestarre oder Hitzeversteifung festgestellt (Anmerkung: die sogenannten Boxerhaltung mit verkrümmten Armen und Beinen, die typisch für Leichen von Brandopfern ist)?

DR. OPPENHEIM: Ja, tatsächlich gab es eine ziemliche Hitzeversteifung in den Gliedmaßen. Woher wissen Sie so viel darüber?

MULDER: Doctor, könnten Ihrer Meinung nach diese Verbrennungen durch ionisierende Strahlung verursacht worden sein?

DR. OPPENHEIM: Nun, ich habe nicht daran gedacht... Ich nehme an, dass es möglich ist. Falls die Exposition signifikant intensiv war.

Mulder und Scully gehen den Korridor entlang.

KRANKENHAUSDURCHSAGE: Code Fünf. Alle verfügbaren Teams und nicht lebensnotwendigen... Ton blendet aus

SCULLY: Sagen wir mal, diese Männer sind durch Strahlenbelastung gestorben. Könnte es nicht von dem gerissenen Kern eines Nuklearsprengkopfes stammen?

MULDER: Ich habe über diese Art von Verbrennungen gelesen, Scully.

SCULLY: Ja, das habe ich auch. In Hiroshima am Ground Zero.

MULDER: Ich spreche von Todesfällen bei Begegnungen mit Außerirdischen. Ich habe einen Stapel von X-Akten, die die gleichen klinischen Ergebnisse aufweisen.

SCULLY: Mulder, ich behaupte nicht, alle Antworten zu kennen, aber wenn wir nicht bis morgen für bei der OPR-Untersuchung sind, gibt es vielleicht keine X-Akten mehr.

Plötzliche Aufregung, als Männer in Militäruniformen auf Tragen hereingebracht werden. Die Männer haben schwere Verbrennungen. Stöhnen. Colonel Henderson folgt ihnen hinein. Er schaut Mulder direkt an, als er vorbeigeht.

Scully und Mulder sind zurück in der Notaufnahme mit Dr. Oppenheim und Colonel Henderson. Soldaten liegen auf Tragen in verschiedenen Positionen in der Notaufnahme. Medizinisches Personal wuselt hektisch herum. Dr. Oppenheim untersucht einen Patienten mit Verbrennungen, der eine Militäruniform trägt.

DR. OPPENHEIM: Legen Sie hier sofort eine Infusion.

MULDER: zum Colonel Sagen Sie uns, was da draußen passiert ist?

COLONEL HENDERSON: Was auch immer passiert ist, Mulder, es hat nichts mit Ihnen zu tun.

MULDER: Falsch, Colonel. Wir wollen beide dasselbe. Nur Sie wollen es tot sehen. Sehen Sie nicht, dass Sie es wie ein Tier jagen und ihm keine andere Wahl lassen, als sich zu verteidigen? Wie viele Menschen müssen noch sterben, bevor Sie Ihren Ansatz überdenken?

Jemand außerhalb des Bildes: Holen Sie jemanden von der Intensivstation hierher. Wir brauchen Hilfe.

COLONEL HENDERSON: Hören Sie mir zu. Denn ich werde keinen weiteren Atemzug damit verschwenden. Wenn Sie und Ihre Partnerin nicht in 30 Sekunden hier raus sind...

DR. OPPENHEIM: Agent Scully bleibt, wo sie ist. Wir sind unterbesetzt. Sie ist Ärztin. Sie bleibt hier. zu Scully Falls das für Sie in Ordnung ist.

SCULLY: Natürlich, ich...

COLONEL HENDERSON: Doctor, wenn es Ihnen nichts ausmacht, kümmern Sie sich einfach um meine Männer und lassen mich meine Arbeit machen, okay?

DR. OPPENHEIM: Außerhalb dieser Notaufnahme können Sie tun, was Sie wollen, aber hier drin habe ich das Sagen. Vorausgesetzt natürlich, Sie wollen, dass ich mich um Ihre Männer kümmere.

COLONEL HENDERSON: hält einen Moment inne Schaffen Sie mir diesen Mann aus den Augen! Nickt zu Mulder.

SCULLY: Ich werde mich waschen gehen.

Mulder wird hinausgeführt.


Mulder steigt auf dem Parkplatz aus dem Auto aus und geht zu Max' Wohnwagen.

MULDER: Max? Klopfen Hey, Max. Max?

Max liegt auf dem Boden und hat Krämpfe. Mulder versucht, ihn ruhig zu halten. Die Krämpfe lassen nach.

MULDER: He... Max

MAX FENIG: Wer...wer sind Sie?

MULDER: Max... Ich bin's. Fox Mulder.. Geht es Ihnen gut?

MAX FENIG: Was machen Sie denn hier?

MULDER: Sie hatten eine Art Krampfanfall.

MAX FENIG: Anfall? Das ist doch unmöglich.

MULDER: Sie lagen auf dem Boden. Bewusstlos. Sie hatten Krämpfe.

MAX FENIG: Das ist merkwürdig. Ich hatte seit sieben Jahren keinen Anfall mehr. Nicht, seit ich Medikamente nehme.

MULDER: Bringen wir Sie ins Krankenhaus.

MAX FENIG: Nein! Ich meine, ich meine, das ist nicht nötig.

MULDER: Sind Sie sicher?

MAX FENIG: Ja. Ich habe mein ganzes Leben lang mit Epilepsie gelebt. Ich bin nicht in Gefahr.

Mulder holt ein Glas Wasser und reicht es Max.

MAX FENIG: Ja. Es begann in South Dakota, als ich zehn war. Der Arzt sagte, ich muss mir eine Kopfverletzung zugezogen haben. Ich kann mich nicht daran erinnern, mir den Kopf angeschlagen zu haben.

MULDER: Und wenn Sie einen Anfall haben, haben Sie keine Erinnerung daran?

MAX FENIG: Als Kind bin ich oft an seltsamen Orten aufgewacht, ohne zu wissen, wo ich war oder wie ich dort hingekommen bin. seufzt Tut mir Leid, ich... reicht Mulder das Glas Wasser. Ich muss etwas schlafen.

Mulder hilft ihm ins Bett. Als Max sich hinlegt, bemerkt Mulder eine Narbe hinter Max' Ohr.

Mulder im Hotelzimmer, studiert X-Akten. Die Kamera zeigt eine getippte Seite:
... Der Mund zeigt ...re ist eine Fehlstellung des l das linke hintere Dreieck eine 3 cm lange Narbe unterhalb der Acro...sthesis für intravenöse Injektion...nt Vena subclavia und supe... kompliziert...Venenpunktionen Fossa cubitalis.

Scully kommt herein - seufzend.

MULDER: Harte Nacht, hm?

SCULLY: Es war schrecklich. Wir haben alle bis auf zwei verloren. Und sie sind immer noch in kritischem Zustand auf dem Weg in die Verbrennungsstation im John Hopkins (Anmerkung: Krankenhaus der Johns Hopkins University, eines der führenden medizinischen Zentren der Welt).

MULDER: Also was denken Sie, Scully? Was geht da draußen vor sich?

SCULLY: Ich weiß es nicht. Und unter anderen Umständen würde ich es gerne herausfinden, aber wir müssen in etwas mehr als einer Stunde ein Flugzeug erwischen... Sie geht in Richtung Tür.

MULDER: Ich möchte, dass Sie sich zuerst etwas ansehen.

SCULLY: Was? Dreht sich um.

MULDER: Max. Da ist ein ungewöhnlicher Einschnitt hinter seinem linken Ohr. Ich habe diesen Einschnitt schon zweimal gesehen. Bei zwei Frauen. 1.000 Meilen (Anmerkung: ca. 1.609 km) voneinander entfernt. Keine Möglichkeit, da sie sich kennen. Nicht verwandt. Beide behaupten, von Außerirdischen entführt worden zu sein.

SCULLY: Wollen Sie damit sagen, dass Max Fenig ein Entführter ist? Mulder, der Mann nimmt starke antipsychotische Medikamente. Ich habe sie in seinem Wohnmobil gesehen.

MULDER: Die sind für seine Epilepsie.

SCULLY: Nicht alle von ihnen. DILANTIN ist ein Antikonvulsivum, aber MELLARIL wird ausschließlich zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Max Wahnvorstellungen hat.

MULDER: Sie scheinen nicht zu verstehen, Scully. Max glaubt nicht, dass er von Außerirdischen entführt wurde, ich glaube, dass er es wurde. Könnten Sie jetzt wenigstens einen Blick auf die Narbe werfen und mir Ihre medizinische Meinung sagen?

SCULLY: In Ordnung. Sie packen. Ich werde einen Blick auf Max werfen... auf dem Weg zum Flughafen.


US-RAUMÜBERWACHUNGSZENTRUM
CHEYENNE MOUNTAIN, COLORADO


CHIEF KORETZ: Sir, ich habe Radarkontakt bei 24-18. Wiederholte Anrufe zur Identifizierung bleiben unbeantwortet. Und es ist nicht im orbitalen oder suborbitalen Inventar.

MÄNNLICHER OFFICER #2: 24-18. Ist das nicht, wo...

CHIEF KORETZ: Genau die gleiche Stelle, Sir. Obwohl ich dieses Mal ein viel größeres Raumschiff sehe.

MÄNNLICHER OFFICER #1: Meteor, Ms. Koretz.

CHIEF KORETZ: Ein viel größerer Meteor, Sir. Warten Sie einen Moment. Legt die Hand an den Hörer. Wir haben eine Bestätigung. Die Whitmarsh Air Force Base verfolgt...

MÄNNERSTIMME 2: Wo ist es?

CHIEF KORETZ: Nun, Sir. Der Meteor scheint über einer kleinen Stadt in Ost-Wisconsin zu schweben.

Aufsicht auf den Wohnwagen von Max. Die Kamera tritt durch den Lüftungsschacht ein. Man sieht Max im Bett, schlafend auf der linken Seite. Die Kamera nähert sich seinem rechten Ohr, Blut sickert heraus. Max hebt den Kopf. Blut ist auch auf dem Kissen. Max öffnet seine Augen.

Scully und Mulder nähern sich dem Anhänger.

SCULLY: Kommen Sie, Mulder. Lassen Sie uns es hinter uns bringen.

MULDER: klopft an den Wohnwagen Hey, Max. öffnet den Wohnwagen Max!

Im Inneren des Anhängers rattert der Scanner.

MULDER: Max?

SCULLY: Mulder, sehen Sie sich das an. Zeigt auf das Blut auf dem Kissen.

MULDER: Was ist das, Blut?

Er steht vor dem Scanner, schaut und hört zu.

SCANNER: Ich wiederhole... eine Patrouille meldet ein unidentifiziertes Eindringen an der Küste. Hier ist Henderson. Gehen Sie zum Ziel.

Mulder sieht Scully an und verlässt den Wohnwagen.


SCULLY: Mulder!

MULDER: Kommen Sie. In Richtung des Autos.

SCULLY: Wo wollen Sie denn hin? Hören Sie, wenn wir jetzt zum Flughafen fahren, könnten wir das Flugzeug noch erreichen. Was Ihnen zumindest eine halbe Chance geben würde, sich zu verteidigen.

MULDER: Denken Sie mal nach, Scully. Max ist ein Umherreisender. Ein Nomade, richtig?

SCULLY: Ja, na und?

MULDER: Also hat er den letzten Anruf von Deputy Wright an seinen Disponenten abgefangen. Was bedeutet, dass er in der Nacht des Absturzes hier in Townsend, Wisconsin, war. Von allen Orten, an denen er hätte sein können, war er genau hier. Glauben Sie nicht, dass das mehr als nur ein Zufall ist? Wenn Max entführt wurde, wäre das eine Erklärung für seine Besessenheit. Und wenn wir es herausgefunden haben, dann hat Colonel Henderson es sicher auch. Haben Sie die Schlüssel?

Scully übergibt ihm die Autoschlüssel.


KÜSTE DES LAKE MICHIGAN
DOCK 7


Max Fenig geht am Dock entlang, die rechte Hand hält sein Ohr, er keucht. Zwei Männer in einem Militärjeep fahren vor.'#'

MAX FENIG: Tun Sie das nicht.

SOLDAT:: Sir, wir haben die Zielperson festgenommen. Es ist nur ein Zivilist.

COLONEL HENDERSON: Negativ, Falcon-Patrouille. Nehmen Sie ihn mit äußerster Vorsicht fest.

Mulder und Scully fahren vor. Zwei Militärangehörige liegen auf dem Boden, Rauch quillt aus den Körpern.

SCULLY: Sie sind tot.

Schreie sind in der Ferne zu hören.

Mulder und Scully betreten das Lagerhaus.

MAX FENIG: Es tut weh. Es tut weh. Machen Sie, dass es aufhört. Es tut so weh.

MULDER: Max?

MAX FENIG: Es tut weh. Es tut weh.

MULDER: Max. Es ist alles in Ordnung.

MAX FENIG: Es tut weh. Machen Sie, dass es aufhört. Nein, nein. Ich bin's, die... Ein Hubschrauber ist zu hören. Sie kommen, um mich zu holen. Jetzt weiß ich...., dass sie meinetwegen kommen. Das ist der Grund, warum sie hier sind.

Mulder deutet auf den Hubschrauber und Scully verlässt das Lagerhaus.

Außerhalb des Lagerhauses. Militärjeeps und Transportfahrzeuge fahren vor dem Lagerhaus vor. COLONEL CALVIN HENDERSON steigt aus dem Jeep aus.

COLONEL HENDERSON: Alpha-Team, sichern Sie den Raum. Außerhalb des Bildes: zu Scully Bleiben Sie genau da stehen. Nehmen Sie die Hände hoch und kommen Sie mit uns.

Scully wird von zwei Männern in Arbeitskleidung zu Colonel Henderson begleitet. Zwei Männer in blauen Uniformen sind zu sehen, wie sie Plastiksprengstoff an den großen Ladedocktüren anbringen.

ALPHA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Die Alpha-Mannschaft ist auf dem Dach bereit.

COLONEL HENDERSON: Verstanden, Alpha.

DELTA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Delta Team in Position Sir.

SCULLY: zu Colonel Henderson Was machen Sie da? Da ist ein sehr kranker Mann da drinnen.

COLONEL HENDERSON: Wir sind jetzt nicht im Krankenhaus, Dr. Scully. Bericht des Omega-Teams.

OMEGA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Omega Team in Position.

SCULLY: Er ist ein wahnhafter Schizophrener.

COLONEL HENDERSON: Halten Sie sie fern!

ALPHA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Sir, hier ist der Alpha Teamleiter. Schaut durch das Wärmequellen-Sensorgerät. Ich empfange drei Formen innerhalb der Struktur.

COLONEL HENDERSON: Sagten Sie drei Gestalten?

ALPHA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Zwei sind in der Nähe. Die dritte nähert sich aus 30 Metern.

COLONEL HENDERSON: Alle Teams machen sich bereit, in 30 Sekunden loszulegen


Im Lagerhaus

MULDER: Kommen Sie.. Kommen Sie schon, Max.

MAX FENIG: Warum... Aufhören. Warum?

MULDER: Ich bin hier, um Ihnen zu helfen.

MAX FENIG: Ich habe Angst.

MULDER: Ich weiß.

MAX FENIG: Lassen Sie nicht zu, dass sie mich mitnehmen.

MULDER: Ich werde die Sie nicht mitnehmen lassen. Kommen Sie, Max. Kommen Sie mit mir.

MAX FENIG: NEIN!!!

Kamera, als die Kreatur auf Max und Mulder zustürmt. Mulder wird weggeschleudert. Als er aufsteht, ist Max weg.

MULDER: Max! Max! Mulder humpelt in eine andere Richtung davon. Max!

Mulder sieht Max in einem Licht in der Mitte des Lagerhauses schweben. Seine Füße berühren den Boden nicht. Mit einem explosiven Geräusch wird das Licht heller. Max beginnt zu zittern. Mulder sieht zu, bis das Licht zu hell wird. Das Licht verschwindet.


Außerhalb des Lagerhauses

ALPHA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Sir, hier spricht der Alpha-Teamleiter. Außer unseren Männern nehme ich nur eine Figur im Inneren wahr.

COLONEL HENDERSON: Ich verstehe das einfach nicht!.

ALPHA-MANNSCHAFTSFÜHRER: Wir sehen nur eine Figur im Inneren des Gebäudes.

SCULLY: Was?!

COLONEL HENDERSON: Sprengen Sie die Tür!

Plastiksprengstoff sprengt die Tür weg. Männer kommen rennend herein. Mulder humpelt hinüber zu der Stelle, wo Max war. Er hebt Max' NICAP-Mütze auf, die auf dem Boden liegt.

COLONEL HENDERSON: Wo ist er?

MULDER: Er ist weg. Die waren zuerst bei ihm. Sie haben uns geschlagen, Colonel.

COLONEL HENDERSON: Verhaften Sie ihn...und suchen Sie weiter.


ANHÖRUNG DES OPR
FBI HAUPTQUARTIER
WASHINGTON, DC
10:17 UHR
TAG 4


Scully sitzt an einem Ende eines langen Tisches. Section Chief McGrath, eine Stenografin und zwei weitere Männer in Anzügen sitzen am anderen Ende.

SECTION CHIEF McGRATH: Agent Scully, wurde Agent Mulder Ihres Wissens nach jemals mit der Untersuchung von Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Evakuierung von Townshend, Wisconson, beauftragt?

SCULLY: Nein, Sir.

SECTION CHIEF McGRATH: War Ihnen zu irgendeinem Zeitpunkt bekannt, dass er ein Formular 302 einreichte, in dem er den besagten Auftrag oder die Reisekosten beantragte?

SCULLY: Nein, Sir.

SECTION CHIEF McGRATH: Während er in Wisconsin war, hat Agent Mulder einen blauen Ford Taurus gefahren, der auf die staatliche Autovermietung zugelassen war.

SCULLY: Ja.

SECTION CHIEF McGRATH: Vielen Dank, Agent Scully.

SCULLY: Sir. Ich bitte um die Erlaubnis, eine Aussage zu machen.

SECTION CHIEF McGRATH: Antrag abgelehnt.

SCULLY: Sir, es ist unfair, Mulder nach denselben Kriterien zu beurteilen...

SECTION CHIEF McGRATH: Sie können gehen, Agent Scully.

SCULLY: Aber Sir, ich...

SECTION CHIEF McGRATH: Das wäre dann alles.

Scully steht auf und verlässt den Raum.

Mulder sitzt im Flur und liest eine Zeitung. Krücken lehnen hinter ihm an der Wand. Scully verlässt den Raum und geht in den Gang.

MULDER: Hören Sie dieses Geräusch, Scully? hebt Krücken auf Hammer und Nägel. Sie bauen einen Galgen auf dem Stadtplatz. Machen Sie sich keine Sorgen.

Scully bückt sich und hebt einen großen Umschlag auf.

MULDER: Es war nur eine Frage der Zeit.

Scully reicht den Umschlag an Mulder.

MULDER: Ich bin überrascht, dass ich so lange durchgehalten habe.

SCULLY: Viel Glück.

MULDER: humpelt auf Krücken Hals und Beinbruch

Scully beobachtet, wie Mulder den Raum betritt. Nimmt die Zeitung und liest die Geschichte: Titel: Erfolgreiche Giftmüllsäuberung Untertitel: Bewohner von Wisconsin dürfen zurück in ihre Häuser.

SECTION CHIEF McGRATH: ...sowie Ungehorsam und Fehlverhalten. Was sagen Sie zu diesen Anschuldigungen, Agent Mulder?

MULDER: Mehr als ein Dutzend Männer haben ihr Leben verloren und Sie wollen, dass ich auf Protokollfragen reagiere?

SECTION CHIEF McGRATH: Sie haben es versäumt, eine ordnungsgemäße Autorisierung für Ihre Handlungen einzuholen.

MULDER: Weil ich wusste, dass sie nicht erteilt werden würde.

SECTION CHIEF McGRATH: Sie haben auch eine Bundesquarantäne verletzt....

MULDER: erhebt seine Stimme Eine Vertuschung war im Gange...

SECTION CHIEF McGRATH: erhebt seine Stimme ...und setzten sich und möglicherweise andere einer toxischen Kontamination aus.

MULDER: schreit Oh, toxische Verseuchung? Sind wir wieder bei dem Thema? Sie haben meinen Bericht gelesen, erklären Sie mir das Verschwinden von Max Fenig.

SECTION CHIEF McGRATH: Ihr Bericht ist nicht Gegenstand dieser Untersuchung...

MULDER: Ich habe weitere Beweise, die meine Schlussfolgerungen untermauern - Röntgenaufnahmen, die gemacht wurden, während Mr. Fenig in der Anstalt war, zeigen ein Objekt, das in seinem Cerebellum steckt. Schwenkt den Umschlag.

SECTION CHIEF McGRATH: Das ist irrelevant, Agent Mulder.

MULDER: Der Mann wurde entführt. Wir alle wissen das. Jeder in diesem Raum weiß es.

SECTION CHIEF McGRATH: zunehmend erregt Colonel Hendersons schriftliche Aussage besagt, dass Fenigs Leiche zwei Stunden später in einem Frachtcontainer gefunden wurde.

MULDER: Was kann ich dann sagen? steht auf Wie kann ich Lügen widerlegen, die mit einem offiziellen Siegel versehen sind?

SECTION CHIEF McGRATH: Das wäre dann alles, Mr. Mulder.

MULDER: Sie können all die Dinge leugnen, die ich gesehen habe. All die Dinge, die ich entdeckt habe. Aber nicht mehr lange. Denn zu viele andere wissen, was da draußen vor sich geht. Und niemand, keine Regierungsbehörde hat die Zuständigkeit für die Wahrheit. Er nimmt die Krücken, den Umschlag und geht.


Sektionschef McGrath trifft sich mit Deep Throat. Beide stehen im Innenhof des FBIs.

SECTION CHIEF McGRATH: Warum haben Sie meine Entscheidung widerrufen? Mulders Verhalten war nicht nur ein klarer Verstoß gegen die Vorschriften des FBI, sondern auch gegen das Bundesgesetz.

DEEP THROAT: Ja.

SECTION CHIEF McGRATH: Ich verstehe das nicht. Der Fall des Komitees war hieb- und stichfest. Sie haben die letzte Gelegenheit ruiniert, die wir hatten, ihn loszuwerden.

DEEP THROAT: Ich verstehe Ihre Frustration, aber wir beide wissen, dass Mulders Arbeit eine einzigartige Leidenschaft ist und damit ein einzigartiges Dilemma darstellt. Aber sein gelegentlicher Ungehorsam ist letztendlich weit weniger gefährlich.

SECTION CHIEF McGRATH: Mit Verlaub, Sir, weniger gefährlich als was?

DEEP THROAT: Als dass er mit den falschen Leuten Kontakt bekommt. Was er weiß... lacht ...was er glaubt zu wissen... seufzt Halten Sie sich immer engen Kontakt zu Ihren Freunden nahe, Mr. McGrath... aber noch engeren Kontakt zu Ihren Feinden.

Er geht weg.

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