1AEB02 Der verlorene Sohn

Aus Spookyverse


Der verlorene Sohn
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Originaltitel: Eine kleine Frohike
Episodendaten
Produktionscode 1AEB02
Laufende Nummer 3
US-Erstausstrahlung Sonntag, 16. März 2001 (FOX)
DE-Erstausstrahlung Donnerstag, 20. Februar 2003 (RTL)
US-Einschaltquote --
DE-Einschaltquote --
Cast & Crew
Autor(en) John Shiban
Regisseur David Jackson
Zusatzinformationen
Transkripte:  German flag.gif  --- | English flag.gif  Eine kleine Frohike
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der The Lone Gunmen - Season 1.

1AEB02 Der verlorene Sohn (Originaltitel: "Eine kleine Frohike") ist die dritte Episode der Die einsamen Schützen-Serie.


Darsteller

Starring

Guest Starring

Featuring

  • Jilena Cori - Madame Davos
  • Mary McDonald - Mrs. Allsop
  • Tammy Bentz - Uniform Cop #1
  • Rob Seckler - Uniform Cop #2

Inhalt

Zusammenfassung

Die Gunmen werden von einem Mann gebeten gegen eine alte Frau zu ermitteln, die früher als Madame Davos bekannt war; der Giftmischerin aus dem Elsaß. Der Vater des hilfesuchenden Mannes sei eins ihrer Opfer gewesen. Da Frohike große Ähnlichkeit mit dem alten Liebhaber von Madam Davos aufweist, gibt er sich als ihr verlorener Sohn Dolph aus...

Inhaltsangabe

Die Episode beginnt mit einer FOX Movietone-Wochenschau über die D-Day-Invasion in Frankreich 1944. Darin wird erzählt, dass während der Befreiung Frankreichs mehrere Mitglieder des französischen Widerstands vergiftet wurden und der Mörder nie gefunden wurde. Der Verdacht konzentrierte sich damals auf eine gewisse Madame Davos, die beste Bäckerin im Dorf Verzenay in Elsass-Lothringen. Ein hochrangiger Nazi-Offizier, von dem es hieß, er sei ihr Liebhaber, wurde verhaftet - ein Mann, der Frohike äußerst ähnlich sah. Er soll ihr den Befehl gegeben haben, die Giftmorde zu begehen, aber er weigerte sich, bei der Suche nach ihr zu helfen. Sie wurde seitdem nicht mehr gesehen. Als die Wochenschau zu Ende ist, ist eine Frau zu sehen, die einem deutschen Soldaten ein Kind übergibt, der mit dem Kind in einem Korb auf einem Fahrrad davonfährt.

Frohike wühlt sich durch Akten - der Redaktionsschluss ist vorbei und er hat seine fällige Kolumne noch nicht beendet. Er sucht nach einer Akte der Warren-Kommission, aber Jimmy hat die "The Lone Gunmen" Akte und die Akte der Warren-Kommission unter "T" abgelegt. Frohike ist übers Jimmy Inkompetenz verärgert. Byers argumentiert, dass Jimmy ein gutes Herz hat und ihre Unternehmung finanziert. Jimmy kommt herein und die Gunmen versuchen, ihn zu feuern, aber er hält eine Rede darüber, wie er sein ganzes Leben nach so etwas wie den Lone Gunmen gesucht hat - die drei seien Helden und er stolz, Teil des Teams zu sein. Jimmy sagt ihnen schließlich, dass sie sich nicht komisch fühlen sollen, wenn sie sein Geld nehmen.

Ein Mann, Michael Wilhelm, kommt an die Tür und sucht nach Frohike - er sei der einzige, der einen Mörder fangen könne. Er zeigt das letzte bekannte Foto von Madam Davos. Letzten Monat erschien in Zeitungen in ganz Europa eine Kontaktanzeige einer Anna Haag, die nach ihrem vermissten Kind sucht. Der Ortsname und die in der Anzeige aufgeführten Daten stimmen überein. Der Vater des Kindes sieht aus wie Frohike, und Wilhelm will, dass Frohike sich als das Kind ausgibt und den Mörder zur Rechenschaft zieht. Wilhelm sagt, er sei der Sohn des vergifteten Präfekten des Dorfes. Frohike und unentschlossen und argumentiert, dass er nicht als 56-jähriger Mann durchgehen könne, aber die anderen machen sich an die Arbeit verwandeln Frohike mithilfe von Schminke in einen etwas älteren Version. Byers und Langly planen, seinne Lebenszeichen vom VW-Bus aus zu überwachen, für den Fall, dass seine “Mutter” versuche, ihn zu vergiften. Alle Mitglieder der Davos-Familie haben ein Muttermal, das wie Deutschland geformt ist, auf dem Hintern. Es ist das einzige Mittel zur Identifizierung. Daher braucht auch Frohike das Muttermal und er beugt sich vor, um sich ein falsches Muttermal anbringen zu lassen.

Frohike geht zum Haus der Haags. Eine ältere Frau öffnet ihm die Tür und führt ihn ins Haus. Sie bemerkt kaum, wie er ihren Rock zurückzieht, um nach dem Muttermal zu suchen, aber eine andere Frau unterbricht ihn dabei. Die zweite Frau ist Mrs. Haag. Sie mustert Frohike genau, und Byers und Langly verlieren den Kontakt zu ihm - offenbar unterbricht ihre Umarmung Frohikes Sender. Eine Anwohnerin klopft an den VW und beschwert sich, dass die Männer dort parken und spionieren. Byers und Langly behaupten, Annas Dienstmädchen für den Immigration and Naturalization Service, eine US-Einwanderungsbehörde, zu überwachen. Stunden später nimmt Frohike wieder Kontakt auf. Anna hat darauf bestanden, dass er über Nacht bleibt. Er spricht kurz mit den anderen, aber Anna kommt herein und schnappt sich seine Kleidung, um sie zu waschen, und nimmt dabei auch den Sender mit.

Am nächsten Morgen sind die Jungs im VW-Bully hungrig. Sie sehen die Nachbarin, die zum Haus der Haags geht. Hat sie die Gunmen enttarnt? Sie versuchen, mit dem Funkgerät den Sender zu erreichen, das ältere Dienstmädchen hört die Signale und wirft den Sender verängstigt in den Müll. Frohike erhält Kleidung von Annas totem Ehemann - typische Lederhosen. Er sucht nach seinem Funksender, wird aber wieder von Anna unterbrochen. Sie hat Gebäck für ihn - will sie ihn etwa vergiften? Frohike wirft den Kuchen heimlich weg und findet den Sender im Müll, wo ihn das Hausmädchen hingeworfen hat. Er meldet sich und sagt Byers, dass er den Kuchen aus dem Müll holen soll, weil er ein Beweisstück sei und sie ihn analysieren müssen. Das Hausmädchen kommt in die Küche, um aufzuräumen und findet den Kuchen im Müll. Sie holt ihn heraus und knabbert daran.

Inzwischen knackt Yves ein Schloss und dringt in das Lager/Büro der Lone Gunmen ein. Sie hackt die Computer, ist aber überrascht, als sie "Bad to the Bone" aus der Stereoanlage hört - Jimmy tanzt dazu in einem Hemd ohne Hose. Yves macht etwas mit dem Computer und will dann gehen. Jimmy hält sie auf. Sie erzählt ihm, dass die "Gunmen" über ihre Köpfe hinweg agieren. Der Mann, der ihnen mit der Geschichte zu ihnen gekommen ist, ist nicht der, der er vorgibt zu sein: der Mann, von dem er behauptet, dass er sein Vater war, wurde vergiftet, starb aber kinderlos. In der Zwischenzeit lässt Anna Frohike trainieren, wie es sich für die Herrenrasse gehört - er joggt sogar mit ihr, fällt aber schließlich vor Schmerzen und Erschöpfung um. Sie bringt ihn mit ins Haus und legt ihm einen Eisbeutel aufs Bein. Sie hält eine emotionale Rede darüber, wie sie ihn im Krieg verloren habe, als die Welt hart zu kleinen Dingen war. Er raubte ihr ihren Schatz, ihren Sohn. Nun hat sie diesen Schatz zurück. Anna drängt Frohike erneut dazu, etwas zu essen. Er schlägt vor, eine Pizza zu bestellen. Als sie den Anruf tätigen will, macht sich Frohike auf den Weg in die Küche, um den Kuchen zu holen, aber er zweifelt nun daran, dass Anna schuldig ist. Er stellt fest, dass das Gebäck weg ist und findet das Dienstmädchen, tot auf dem Boden in der Nähe. Vielleicht hat er zu früh geurteilt.

Später bringt der Gerichtsmediziner die Leiche weg. Wilhelm sagt am Telefon, dass Frohike bleiben muss, sonst könnte Madame Davos Angst bekommen und fliehen. Die Nachbarin ist da und sagt, dass Anna an diesem Abend ein paar Freunde zu Besuch eingeladen habe. Anna bittet Frohike, ans Telefon zu gehen während sie duscht. Währenddessen verlässt Wilhelm sein Hotelzimmer, beobachtet von Yves und Jimmy. Jimmy erzählt Yves, wo sich Wilhelm aufhält. Sie sagt, er sei bei der ostdeutschen Geheimpolizei. Er sei ein kaltblütiger Mörder und das ist ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt sei. Wilhelm ist der echte Sohn von Madame Davos, erzählt Yves und die Gunmen seien Schleicher, die geschickt wurden, um herauszufinden, ob sie wirklich seine Mutter sei. Yves schleicht sich in Wilhelms Zimmer und lässt Jimmy als Aufpasser zurück. Sie sucht nach Fingerabdrücken, aber Wilhelm kehrt zurück, ohne das Jimmy ihn bemerkt, da er die Treppe statt des Fahrstuhls genommen hat. Yves versteckt sich im Zimmer, während Wilhelm telefoniert, und schlüpft schließlich hinaus. Nun müssen sie die Gunmen vor der Giftmörderin retten.

Frohike schleicht sich mit einer Kamera ins Bad, um zu sehen, ob Anna das Muttermal hat, rutscht aber im Bad aus und schafft es nicht, die Aufnahme zu machen. Die Kamera fliegt davon. Er behauptet, er habe nicht gewusst, dass sie im Badezimmer war und fühlt sich schäbig. Sie setzt ihn in die Badewanne und beginnt, ihn mit einer Badebürste zu schrubben. Dabei geht das aufgemalte Muttermal ab. Nun will sie Frohike Haare Waschen - sie weiß aber bereits, dass er ein Toupet trägt. Sie sagt ihm, dass er es abnehmen soll und dass sie ihn so liebt, wie er ist. Abends fahren Yves und Jimmy zum VW-Bus und sprechen mit Byers und Langly. Yves erzählt ihnen, dass sie hereingelegt wurden und Frohike aus dem Haus herausholen müssen. Wilhelm ist auf dem Weg, seine Mutter zu holen und mit ihr aus den USA zu fliehen, aber Anna ist nicht wirklich seine Mutter. Yves hat ihn ins Telefon sagen hören, dass die Gunmen die falsche Frau ausspioniert haben. Könnte es die Nachbarin sein? Langly ist entsetzt, da ihm die Nachbarin ihm gerade Muffins gegeben hat. Wurden sie vergiftet? Langly kippt nach hinten um.

Anna hilft Frohike beim Ankleiden. Er ist wenig begeistert davon, er sich “selbst angezogen habe, seit er 40 war." Während Anna ihm aus dem Nebenzimmer Krawatten zum Anprobieren bringt, spricht Frohike durch das Fenster mit Jimmy. Er sagt ihm, dass Anna nicht Madame Davos ist. Anna ertappt ihn und fragt, wer Jimmy ist. Sie hält auch den Sender in der Hand, den sie gefunden hat. "Wir müssen reden", sagt Frohike zu ihr. Wilhelm fährt mit einer Waffe auf den VW-Bus zu. Yves spritzt ihm eine Droge, die ihn betäubt. Langly ist wieder bei Bewusstsein, aber er hat Bauchschmerzen.

Wilhelm geht zum Haus der Nachbarin. Frohike fängt ihn ab und behauptet gegenüber der Nachbarin, dass er ein Freund sei. Frohike erzählt Wilhelm, dass Mrs. Haag seinen Freund vergiftet habe. Sie gehen nach nebenan und Anna ist dort, mit einer toten Frau, einer ihrer Freundinnen. Wilhelm gesteht Anna, dass sie seine Mutter sei, aber die Nachbarin unterbricht sie und gesteht, dass sie Wilhelms Mutter sei und Anna nur benutzt hat, um ihn zu finden. Wilhelm bittet darum, das Muttermal zu sehen, welches sie ihm zeigt, um zu beweisen, dass sie die Giftmischerin aus dem Elsass ist. Doch Wilhelm greift sich mit den Fingern ins Gesicht und zieht sich Mission Impossible-mäßig eine Maske vom Gesicht - er ist in Wirklichkeit Jimmy. Die Nachbarin hat Anna das Gebäck für Frohike gegeben. Als die Polizei sie abführt, weist sie darauf hin, dass auch Frohike gelogen habe. Frohike entschuldigt sich bei Anna - er musste lügen, aber es tue ihm leid, dass sie verletzt wurde und dass sie ihren Sohn nicht gefunden habe. Sie sagt ihm, dass sie ihn gefunden hat - wenn auch nur für ein paar Tage.

Draußen hat das FBI Byers mitgeteilt, dass Yves bereits das Kopfgeld auf Wilhelm beansprucht hat. Yves hat ihnen Hintern gerettet, wie sie anerkennen müssen. Jimmy fragt sich, ob sie vielleicht nicht die Person ist, für die sie sie halten.

Schauplätze

Hintergründe

Musik

  • Das französische Lied, das in dieser Episode mehrmals angespielt wird, ist "Ca Plan Pour Moi" von Plastic Bertrand.
  • "Bad to the Bone" von George Thorogood
  • Mark Snow benutzte das "Lone Gunmen Main Theme" und das aus Baden stammende Kinderlied "Oh du lieber Augustin" für den Episodenscore.

Notizen

  • Goofs: siehe hier
  • Der Originaltitel dieser Episode ("Eine kleine Frohike") bezieht sich darauf, dass Frohike den Sohn eines deutschen Nazi-Offiziers spielt. Die Grammatik ist offensichtlich falsch, vielleicht aber angelehnt an "Eine kleine Nachtmusik".
  • Alan Dale (in dieser Episode als Michael Wilhelm zu sehen) kehrt in der 9. Staffel der X-Akten als Toothpick Man zurück.



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