X-Akten

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zum Akte X-Universum.
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Als X-Akten (engl. "X-Files") werden beim FBI Akten bezeichnet, die ungeklärte Fälle beinhalten und möglicherweise einen Paranormalen Hintergrund haben.

Geschichte der X-Akten

Das X-Akten-Büro

Ursprünglich wurden diese Akten unter "U" wie "ungelöst" oder "ungeklärt" ("unsolved") abgelegt. Der erste dieser Fälle wurde dabei 1946 gar von J. Edgar Hoover persönlich veranlasst. Als man in den 1950er Jahren keinen Platz mehr im Aktenschrank unter "U" hatte, legte eine Sekretärin namens Dorothy Bahnsen die Akten unter dem Buchstaben "X" ab, wo noch genug Raum war. Schnell bürgerte sich der Name "X-Akten" für die ungeklärten Fälle ein. 1X18, 5X15)

Die X-Akten blieben lange Zeit nichts weiter als eine Ablage für ungelöste Fälle und wurden schließlich im Keller des FBI-Gebäudes in einem Kopierer-Raum gesammelt und aufbewahrt. 1990 entdeckte der aufstrebende FBI-Agent Fox Mulder die X-Akten, kurz nachdem er durch Tiefenregressionshypnose davon überzeugt wurde, seine als Kind verschwundene Schwester sei von Außerirdischen entführt worden. Fasziniert von den beschriebenen Phänomenen beantragten Mulder und seine damalige Partnerin Diana Fowley, ebenfalls eine FBI-Agentin, zu den X-Akten versetzt zu werden. Da Mulder ein gutes Ansehen beim FBI besaß, wurde ihm der Wunsch 1991 gestattet. Dafür wurde der ehemaliger Kopierraum in ein Kellerbüro umgewandelt. Fowley wurde allerdings nach Berlin versetzt wurde, sodass Mulder allein an den X-Akten arbeitete. Da Mulder immer verbissener Aliens und UFO-Sichtungen hinterher jagte, verlor er seinen Ruf jedoch sehr schnell wieder.

Am 06. März 1992 versetzt Section Chief Scott Blevins Agentin Dr. Dana Scully (im Auftrag des Cigarette-Smoking Man) zu den X-Akten, um Mulders Arbeit unter wissenschaftlichen Aspekten zu analysieren. Nach anfänglichem Misstrauen entstand schnell ein Bund zwischen den beiden Agenten. 1X79)

Im Mai 1994 werden die X-Akten von Assistant Director Walter Skinner auf Anweisung von "ganz oben" geschlossen, nachdem Mulder und Scully der Regierungsverschwörung zu nah gekommen sind. Die Agenten werden anderen Abteilungen zugeteilt. Als Scully jedoch im August 1994 entführt wird und das FBI die Suche nach ihr schließlich erfolglos aufgeben muss, öffnet Skinner die X-Akten auf eigene Faust wieder. Mulder nimmt seine Arbeit dort wieder auf. Nach ihrer wundersamen Rückkehr im November 1994, schließt sich Scully Mulder erneut an. 1X23, 2X06, 2X08)

Eine typische X-Akte

Mulder bittet im Mai 1998 bei der Generalstaatsanwältin um Immunität für einen inhaftierten Attentäter, um die Existenz außerirdischen Lebens mit seiner Hilfe beweisen zu können. Der Attentäter wird jedoch in seiner Zelle getötet und die X-Akten werden erneut geschlossen. Wieder werden Mulder und Scully anderen Abteilungen zugeteilt. Als sie jedoch einen Beweis (in Form einer Biene) für ihre Theorien vorlegen können, erreichen Mulder und Scully abermals die Wiedereröffnung der X-Akten im September 1998. Diesmal wird die Abteilung allerdings Assistant Director Alvin Kersh unterstellt, der kurzerhand zwei anderen Agenten die offenen Positionen bei den X-Files gibt: Diana Fowley, wenige Monate zuvor aus Europa zurückgekehrt, und Jeffrey Spender, dem Sohn des CSM. 5X20, Akte X - Der Film, 6ABX01)

Spender erfährt im Februar 1999 von seinem Vater, dass es die Verschwörung tatsächlich gibt, ebenso wie Aliens auf der Erde. Als Spender seine Mutter Cassandra nicht vor dem Tod durch die Aliens retten kann, erbittet er bei Kersh, dass Mulder und Scully wieder den X-Akten zugeteilt werden. Seiner Meinung nach sind sie die einzigen, die ausreichend qualifiziert sind für diese Aufgaben. Kersh willigt schließlich ein und übergibt auch die Abteilung zurück an Skinner. 6ABX12)

Im Mai 2000 wird Mulder bei Ermittlungen in Oregon entführt und verschwindet spurlos. Kersh, mittlerweile Deputy Director des FBI, beauftragt Agenten John Doggett mit der Fahndung nach Mulder. Als dieser nach einiger Zeit mit leeren Händen dasteht, versetzt Kersh ihn im Juni 2000 als Scullys neuen Partner zu den X-Akten. 8ABX01, 8ABX02)

Innenansicht einer X-Akte

Ein knappes Jahr später geht die hochschwangere Scully in Mutterschaftsurlaub. Ihre Stelle bei den X-Akten übernimmt zunächst Agent Leyla Harrison. Nach dem ersten Fall, den sie gemeinsam mit Doggett untersucht, lässt sie sich jedoch wieder zurück in die Buchhaltung versetzen. Doggett bleibt zunächst allein bei den X-Files. 8ABX19)

Einen Monat später, im Mai 2001, eröffnet Doggett die Ermittlungen gegen Kersh, da dieser an einem geheimen Treffen mit den Verschwörern beteiligt war. Als Unterstützung holt er Agentin Monica Reyes hinzu, mit der Doggett bereits bei früheren Ermittlungen zusammengearbeitet hat. Auch nachdem die Untersuchungen gegen Kersh erfolglos eingestellt werden, bleibt Reyes als Doggetts Partnerin bei den X-Akten. 8ABX21, 9ABX02)

Im Mai 2002 werden die X-Akten wieder geschlossen und endgültig unter Verschluss gebracht, nachdem man Mulder vor einem Militärgericht zum Tode verurteilt hat und Doggett, Reyes, Scully, Skinner und Kersh ihm zur Flucht verholfen haben. Der Verbleib von den Agenten Doggett und Reyes ist ungewiss. 8ABX21, 9ABX19/20)

Agenten der X-Akten

Bekannte Agenten, die an den X-Files gearbeitet haben sind:

Die wahren X-Akten

In Wirklichkeit existiert eine Abteilung "X-Akten" beim FBI natürlich nicht. Unter dem "Freedom of Information Privacy Act" (FOIA) wurden allerdings vor einiger Zeit beim FBI einige Dokumente veröffentlicht, die man als X-Akten bezeichnen könnte. Darunter befinden sich Dokumente zu Majestic 12, Project Blue Book, Roswell und UFO-Sichtungen. » http://foia.fbi.gov/unusual.htm