Werwolf

Aus Spookyverse
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zum Akte X-Universum.
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Eine alte Darstellung eines Werwolfs

Definition

Altdeutscher Wortstamm: Wer = Mann, Wolf = Wolf.

Historie

Der Glaube an einen Menschen, der sich in ein Tier verwandeln kann, ist älter als das geschriebene Wort und in beinahe jeder vorzeitlichen Kultur in der ein oder anderen Weise vorhanden. Die Art des Tieres ist dabei kulturell bedingt nicht immer ein Wolf - so gibt es Legenden über Werwölfe in Europa, Werbären in Skandinavien, Werleoparden in Afrika und Werrobben in der Arktis.

Man ging davon aus, dass ein Werwolf bei Tag wie ein normaler Mann erschien und sein Fell innen trug, während sich des Nachts (nicht zwingenderweise bei Vollmond) die Verwandlung in die Bestie vollzog.

Ursachen

Historisch

Eine Begründung für den nach wie vor existierenden Glauben an Werwölfe liefern nach Ansicht heutiger Forscher vor allem alte Sagen und Geschichten diverser Kulturen, in denen der Mannwolf mit einer deutlich sexuellen Symbolik belegt ist. Besonders in alten Volksmärchen wie in denen der Gebrüder Grimm wird das Tier häufig als Darstellung der männlichen Sexualität in der Gestalt des Wolfs interpretiert (Rotkäppchen) - sozusagen das das Tier im Manne.

Klinisch

Heutzutage wird der Glaube eines Menschen, sich in einen Werwolf oder ein anderes Tier verwandeln zu können gemeinhin der Krankheit Lykanthropie zugeschrieben, einer Form der Schizophrenie.

Auch die Hautkrankheit Hypertrichose wird häufig mit angeblichen Sichtungen von Werwölfen in Verbindung gebracht. Die Symptome äußern sich bei dem Erkrankten in Form von übermäßig starker Körperbehaarung am ganzen Körper, bis hin zum Gesicht. Bei einer ausgeprägten Form der Hyptertrichose kann dies bis hin zu einem fellartigen Bewuchs der Haut führen.

Werwolf aus der Episode Akte X-1X18 Verwandlungen

Bezug zur Serie