Marktanteil

Aus Spookyverse
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Der Marktanteil beschreibt im Zusammenhang mit den Einschaltquoten wieviel Prozent der Zuschauer sich eine Sendung angeschaut haben. Je nach Messverfahren kann es sich dabei um Haushalte oder Personen handeln. Oft werden die Werte mittels Hochrechnung ermittelt.

So sahen z.B. am 5. September 1994 12.5% der gemessenen Haushalte die erste Episode von Akte X auf ProSieben - hochgerechnet auf die Bevölkerung waren dies 3.52 Millionen Zuschauer.

Deutschland

In Deutschland werden die Einschaltquoten und der Marktanteil von der in Nürnberg ansässigen Gesellschaft für Konsumforschung anhand von nach bestimmten Verfahrensweisen ausgewählten Haushalten ermittelt, die eine spezielle Box erhalten, bei der sie bei der Mediennutzung Rückmeldung geben. Diese Werte werden dann hochgerechnet.

USA

In den Vereinigten Staaten wurden die Quoten von der Firma Nielsen Media ermittelt. Diese so genannten Nielsen Ratings werden in Rating und Share ausgedrückt. Beide Werte werden in Prozentwerten ausgedrückt. Das Rating ist in Prozent ausgedrückt die Anzahl der Zuschauer, die einen Sender zu einer gewissen Uhrzeit, wie z.B. Primetime (die "beste" Sendezeit zwischen 20 und 22 Uhr), eingeschaltet hat. Es ist vergleichbar mit der deutschen Einschaltquote. Im Gegensatz zur deutschen Quotenerfassung wird in den USA zwischen Haushalten und "adults" unterschieden, wobei letzte ähnlich der deutschen 14-49 oder 14-59 Zielgruppen sind. Da ein Haushalt meist jedoch als mehr aus einer Person besteht, ergibt sich die absolute Anzahl der Personen in Millionen aus der Gesamtanzahl der Zuschauer, die regelmäßig neu festgesetzt wird.[1].

Dies ist nötig, da die Gesamtanzahl der TV Haushalte hat sich seit Beginn der Messung in den 1960er Jahren regelmäßig erhöht (z.B. durch Einbeziehen von digitalen Videorekordern oder Internet fähigen Geräten), so das z.B. Werte aus den 1990er Jahren mit Werten der 2010er Jahre nicht mehr absolut verglichen werden können. Mittlerweile werden bei dem Zuschauerzahlen neben den "Live" Zuschauer auch SameDay sowie Zeitversetzte Aufrufe innerhalb von sieben Tagen, wie beispielsweise Sendermediatheken oder andere offizielle zeitversetzte Wiederholungen, mitgezählt.

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