Goofs

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Goofs

In der Filmfachsprache sind Goofs die kleinen Details, die beim Editing eines Films übersehen wurden und über die sich die Zuschauer hinterher amüsieren können. Jeder kennt den prominenten Stormtrooper, der in Star Wars IV: Eine Neue Hoffnung für alle schön zu sehen mit seinem Kopf unter einen Türrahmen stösst, das Auto, das man im Hintergrund von Sam's & Frodo's Wanderung nach Mordor Staub aufwirbeln sehen kann oder die Tatsache, dass Indy zwar auf der Leinwand in venezianischen Katakomben nach dem Ritter des letzten Kreuzzuges suchen kann, es in Wirklichkeit aber natürlich keine kellerartigen Gewölbe unter Venedig geben kann.

Auch Akte X ist hier keine Ausnahme, ganz im Gegenteil - aufgrund der großen Anzahl von Episoden, limitierten Zeit zur Post-Produktion und nicht zuletzt der Umstellung des Bildformats von TV-Grösse zu DVD-Format liefert die Serie überdurchnittlich viele (vor allem) Kontinuitätsfehler. Dies ist in Fankreisen bereits so oft bemerkt worden, dass Momente, in denen tatsächlich an frühere Ereignisse angeknüpft wird, besonders auffallen (so z.B. Mulders bandagierter Finger in 5X19, der ihm in der Episode zuvor gebrochen wurde). Dies hier ist eine ständig wachsende Auflistung der bereits entdeckten Goofs, wann immer möglich mit Bildbeweis.

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Kontinuität

Die mit Abstand am häufigsten auftretenden Fehler in Filmen sind Kontinuitäts- oder auch Anschlussfehler. Sie entstehen dadurch, dass ganze Szenen nicht am Stück gedreht und erst im Schneideraum zusammengesetzt werden - häufig werden dabei kleinere Details übersehen, die im fertigen Take dann unangenehm herausstechen. Dabei kann es sich um die sich von Schnitt zu Schnitt verändernde Frisur eines Darstellers handeln, eine Krawatte die hin- und herrutscht, augenscheinlich ohne dabei vom Träger berührt worden zu sein oder ihren Platz wechselnde Ausstattungsgegenstände im Hintergrund.

Faktisch

Wenn Sachverhalte in einem fikiven Medium wie einer TV-Serie geäußert werden, die in der realen Welt nicht zutreffen, spricht man von faktischen Fehlern. Ein bekanntes Beispiel aus Akte X bekommt man in der Episode 1X11 Feuer zu hören - hier wird das Grab des Sherlock Holmes-Erfinders Sir Arthur Conan Doyle mal eben nach Windlesham verlegt. Tatsächlich liegt der Schriftsteller aber im 100km entfernten Minstead beerdigt.

Logik

Besonders in komplexen Filmen und Serien wie Akte X schleichen sich häufig logische bzw. inhaltliche Fehler ein. Diese treten immer dann auf, wenn eine Geschichte sich inhaltlich widerspricht, d.h. sich entgegen der bisher emanzipierten Verhältnisse entwickelt.

Filmtechnik

Bei filmtechnischen Fehlern handelt es sich um sichtbare Produktions-Details, die den Zuschauer die durch den Film erzeugte Illusion durchschauen lassen. Zumeist sind das im Bild zu sehende Crewmitglieder, Mikrofone oder andere Produktionsgegenstände, die in der von der Episode dargestellten Geschichte fehl am Platze sind. Diese Art von Fehlern werden besonders bei TV-Serien häufig erst auf den DVDs sichtbar, da das Bildformat hierfür umgewandelt und ausgeweitet wird - man sieht also einen größeren Ausschnitt des Bildes, der im TV-Format noch verborgen war.

Synchronisation

Trotz der hervorragenden Synchronisation der Serie in Deutschland ist es auch hier des öfteren zu Fehlern gekommen. Mal handelt es sich um ein bestimmtes englisches Idiom, das sich nicht ins Deutsche retten läßt, mal wird ein Ausdruck wirklich faktisch falsch übersetzt und dadurch ein Teil des Inhalts verzerrt dargestellt.