Conrad Strughold

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zum Akte X-Universum.
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Conrad Strughold ist der Anführer des Konsortiums.

Conrad Strughold
Conrad strughold.jpg
dargestellt von Armin Mueller-Stahl
Charagif.pngNationalität deutsch
Charagif.pngWohnort Tunesien
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Biographie

Strughold begann als Industrieller in Deutschland. Im Zuge der Operation: Paper Clip, die deutsche Wissenschaftler nach der NS-Zeit in die USA schleuste, kam er nach Amerika. Es ist unbekannt, wie er mit dem Konsortium in Kontakt kam oder ob er es vielleicht sogar gründete. Mit Beginn der 1990er Jahre ist Strughold jedoch das ranghöchste Mitglied. Als solches überwacht er den Fortgang der Kolonisation, nimmt jedoch nur äußert selten und scheinbar nur bei den wichtigeren Treffen der Gruppe teil.

In den Schächten seiner Strughold Mining Company sind tausende von Akten mit genetischen Proben gelagert.

Als Verbindungsglied diente möglicherweise Diana Fowley, die während der 90er Jahre in Europa stationiert war und beinahe wöchentlich Flugreisen nach Tunesien unternahm.

Auch nach der völligen Zerstörung des Konsortiums ist es wahrscheinlich, dass Strughold als einer der wenigen überleben konnte und sich nun versteckt hält.

Hintergründe

Die Figur basiert vermutlich auf dem realen deutschen Wissenschaftler Hubertus Strughold (*1898 – †1986). Der in Nordrhein Westfalen geborene Strughold gilt als Pionier der Weltraummedizin, der nach dem Zweiten Weltkrieg durch Operation: Paper Clip in die USA emigrierte und dort unter anderem beim Apollo-Programm mitarbeitete.

Zu Kriegszeiten war er in Deutschland Leiter des Instituts für Luftmedizin der Wehrmacht, 1947 emigrierte er in die USA, wo er an der USAF School of Aerospace Medicine (SAM) die Leitung übernahm. Er war maßgeblich an der Entwicklung der Raumanzüge für das Apollo-Programm beteiligt und gilt heute als Vater der Raumfahrtmedizin.

Strughold selbst stritt ab, jemals NSDAP- oder SS-Mitglied gewesen zu sein, geschweige denn an unethischen Experimenten teilgenommen zu haben. Seine Behauptungen sind jedoch umstritten und von Zeitzeugen teilweise widerlegt worden. Aufgrund sich häufender Beschwerden wurde Strughold's Gedenkplakette aus der International Space Hall of Fame in Alamogordo (New Mexico, USA) entfernt und die Verleihung des Hubertus Strughold Award ausgesetzt. Das deutsche Bundesverdienstkreuz wurde bisher nicht aberkannt.

Bemerkenswertes

  • Armin Müller-Stahl war nach Aussage von Schauspiel-Kollege William B. Davis nicht sehr von Chris Carters Schreibstil angetan, weswegen er nicht darauf brannte, nochmal bei Akte X mitzuarbeiten.
  • In einem Interview bestätigte Frank Spotnitz, dass Strughold nach wie vor am Leben sei und sich versteckt halte.
  • In manchen Quellen wird die Figur als Conrad S. Strughold geführt.

Auftritte