9ABX05 4-D

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4-D
TXF 201 DAYS s9e04.png
Originaltitel: 4-D
Episodendaten
Produktionscode 9ABX05
Laufende Nummer 186
US Erstausstrahlung Sonntag, 9. Dezember 2001 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 4. November 2002 (ProSieben)
US Einschaltquote 8.7 Mio. Zuschauer
8.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 1.85 Mio. Zuschauer
5.5% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Steven Maeda
Regisseur Tony Wharmby
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Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 9 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

9ABX05 4-D (Originaltitel: "4-D") ist die einhundertsechsundachzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.


Darsteller

Starring

Guest Starring

Co-Starring

Inhalt

Zusammenfassung

Monica Reyes und John Doggett verfolgen den Serienmörder Lukesh, der seinen Opfern die Zungen herausschneidet. Doch bei diesem Fall scheint nichts zu sein, wie es scheint...

Inhaltsangabe

Monica Reyes, Doggett und Brad Follmer beschatten Erwin Lukesh, der verdächtigt wird, mehrer Frauen ermordet und ihnen die Zungen entfernt zu haben. Während Reyes sich im Flur von Lukesh Wohnhaus befindet, beobachten Doggett und Follmer das Geschehen mittels einer Überwachungskamera aus einem Lieferwagen. Doggett ist um Reyes Sicherheit besorgt. Um sicher zu sein, dass es sich bei dem Mann wirklich um Lukesh handelt, warten sie darauf, dass er den Briefkasten für die Wohnung 4-D öffnet. Lukesh spürt jedoch, dass etwas nicht in Ordnung ist und geht von den Briefkästen weg. Reyes zieht ihre Waffe und verfolgt ihn und funkt ihre Position zu ihren Kollegen in dem Lieferwagen als Lukesh in ein Treppenhaus folgt. Plötzlich erscheint Lukesh vor ihr verletzt sie mit einem Rasiermesser. Als sie Reyes Schreie hören, stürmen Doggett und Follmer aus dem Van. Sie finden Monica mit durchschnittener Kehle auf, worauf hin Doggett Lukesh verfolgt. Follmer warnt ihn, dass Lukes Reyes’ Waffe hätte. Doggett gelingt es, Lukesh in eine Sackgasse zu treiben, wo dieser sich ruhig ergibt. Als Doggett sich zu den ankommenden Streifenwagen zuwendet, ist Lukesh plötzlich verschwunden. Als Doggett weiter in die Gasse geht, sind die Streifenwagen plötzlich verschwunden und Lukesh steht hinter ihm, und zielt mit Reyes Waffe auf Doggetts Kopf. Als John sich umdreht, feuert Lukesh.

Reyes, die sich bester Gesundheit erfreut und in ihre neue Wohnung gezogen ist, packt gerade Umzugskisten aus als Doggett ihr einen Besuch abstattet. Auch Doggett ist wohlauf und bringt ihr ein Einzugsgeschenk: polnische Wurstsandwiches, die er an einem Verkaufsstand in der Nähe gekauft hat. Als Reyes gerade Geschirr holen will, bekommt sie einen Anruf von Skinner, der ihr mitteilt, dass Doggett in einer Gasse niedergeschossen wurde. Reyes ist verwirrt, das Doggett plötzlich aus ihrer Wohnung verschwunden ist.

Follmer und Scully treffen sich mit Reyes, im Krankenhaus. Monica ist überzeugt davon, dass sich ihre beiden Kollegen irren, da Doggett doch eben noch in ihrer Wohnung war. Doch sie sieht mit eigenen Augen den komatösen Doggett. Reyes versucht, die unmögliche Situation zu verstehen und Scully erzählt ihr, wie sie selbst eine Vision ihres Vaters kurz nach dessen Tod hatte (siehe 1X12 Die Botschaft). Doch Reyes ist sich sicher, dass das etwas anderes sei. Skinner erfährt aus der Ballistik, dass die Kugeln, von denen Doggett getroffen wurde, aus Reyes’ Waffe stammen, worauf er Scully anweiset, Reyes auf ein Polizeirevier zu bringen, wo Monica von Follmer befragt wird. Trotz der Beweise bleibt Reyes bei ihrer Geschichte. Ein Augenzeuge identifiziert Reyes als Schützin. Es ist Lukesh.

Im Krankenhaus erklären Skinner und Scully, dass der Fall ein paar Lücken aufweise. Skinner hat Reyes zu Hause angerufen, wodurch sie 14 Meilen vom Tatort entfernt war. Die Projektile passen zwar zu ihrer Waffe, es finden sich aber keine Spuren, dass die Waffe in letzter Zeit abgefeuert worden sei. Doggett erwacht aus dem Koma und klopft, da er nicht sprechen kann, in Morsezeichen L-U-K-E-S-H- auf seinem Bettgestell, doch Reyes hat keine Ahnung, was das Wort bedeutet. In seiner Wohnung kümmert sich Lukesh um seine bettlägerige Mutter. Als diese weg sieht, hantiert mit Reyes’ Sig Sauer. Als Mrs. Lukesh ihren Sohn bittet, ihr Lieblingssandwich zuzubereiten, holt Lukesh eine Geheimzutat aus dem Kühlschrank: eine menschliche Zunge. Später am Abend schleicht sich Lukesh aus dem Haus, doch seine Mutter hört, wie er geht. Er geht mit einem Rasiermesser in eine Gasse und löst sich plötzlich in Luft auf.

Skinner zeigt Reyes in ihrer Wohnung die Akte von Erwin Lukesh, der behauptet, gesehen zu haben, wie Reyes die Gasse verlassen habe, nachdem Doggett niedergeschossen wurde. Reyes glaubt, dass Lukesh in das Geschehen involviert sei. Follmer bittet Skinner, Reyes ins Krankenhaus zu bringen, da Doggett nur mit ihr reden will. Doggett, der nur über einen Sprachgenerator kommunizieren kann, fragt Reyes, wie sie am Leben sein könne – er habe doch gesehen, das Lukesh sie getötet habe. Er erzählt Reyes und Follmer, dass Lukesh auch versucht habe, ihn zu töten. Am nächsten Tag fragt Monica John nach einem Verkaufsstand in der Nähe ihrer Wohnung, der laut Doggett, die besten polnischen Würste von ganz Washington, D.C. hätte. Reyes erzählt Doggett von ihrer Theorie, wonach Lukesh sich anscheinend sich frei zwischen verschiedenen Paralleluniversen bewegen könne und Doggett sei ihm dabei irgendwie gefolgt. In diesem anderen Unviersum sei sie von Lukesh getötet worden, während sie in diesem noch nicht mal dessen Name kannte. Skinner und Follmer befragen Lukesh und teilen ihm mit, dass Doggett ihn als Schützen identifiziert habe. Um sein Alibi zu überprüfen, wollen sie mit Lukeshs Mutter sprechen. Als dieser das ablehnt, vermuten die Ermittler, dass Lukesh etwas verheimliche. Lukesh begegnet Reyes auf dem Gang, als er geht. Sie fragt ihn frei heraus, wie er zwischen den Welten wandeln könne um seine Fantasien auszuleben. Er nähert sich ihrem Gesicht ganz nah und sagt ihr, wie sehr er es genossen habe, sie zu töten und wie sehr sie geblutet habe. Als Lukesh nach Hause kommt, stellt er fest, dass Reyes Waffe verschwunden ist. Seine Mutter konfrontiert ihm wegen der Waffe und wo in der Nacht verschwinden würde. Das FBI hätte ihr Nachrichten hinterlassen und sie werden mit ihnen sprechen. Lukesh beginnt zu weinen und holt sein Rassiermesser hervor und attackiert seine Mutter.

Im Krankenhaus informiert Doggett Reyes, dass nicht zwei Doggetts in einem Universum sein könnten, und das Reyes das korrigieren könne. Er flieht sie an, die Maschine, die für den gelähmten Doggett atmet, abzustellen, da er an ihre Theorie der Paralleluniversen glaubt. Sobald ein Doggett verschwinde, könne der andere Doggett das Universum betreten. Skinner unterbricht ihre Unterhaltung um ihnen mitzuteilen, dass Lukesh seine Mutter getötet habe und verschwunden sei. Reyes kehrt in ihrer Wohnung zurück. Sie trägt ein Mikrofon und wird durch Scully, Follmer und Doggett aus einem Lieferwagen überwacht. Plötzlich erscheint Lukesh aus dem nichts greift nach Reyes. Er entfernt den Sender, den Reyes trägt und hält das Rasiermesser an ihren Hals, obwohl er weis, das draußen die Agenten in dem Lieferwagen sitzen. Als das Videosignal ausfällt, ist sich Scully sicher, dass Lukesh in der Wohnung ist. Lukesh gibt Reyes die Schuld dafür, dass er seine Mutter töten musste. Als er gerade ihre Kehle durchschneiden will, stürmt Follmer in die Wohnung und erschießt Lukesh rechtzeitig.

Später am Abend geht Reyes ins Krankenhaus. Sie hat ihre Entscheidung getroffen: sie schaltet die Beatmungsmaschine ab worauf hin Doggett stirbt. Weinend schließt Monica die Augen. Als sie sie wieder öffnet, befindet sie sich nicht mehr im Krankenhaus sondern in ihrer neuen Wohnung voller Umzugskisten wie bereits zuvor. Doggett ruft ihr zu, das sie kein Geschirr für die polnischen Würste bräuchten. Reyes ist überwältigt, Doggett vor sich zu sehen. Als er sie sich wundern fragt, was mit ihr los sei, umarmt sie ihn mit Tränen in den Augen. Sie sagt Doggett, dass nun alles gut sei.

Schauplätze

Hintergründe

Bedeutung des Episodentitels

Notizen

  • um im Teaser das Thema Paralleluniversum deutlich zu machen, wurde die Aufnahmen gespiegelt. Charaktere, die rechtshändig sind, sind plötzlich linkshändig und Eingänge, die sich auf der linken Seite befinden, sind rechts. Auch sichtbare Worte wurden gespiegelt geschrieben.
  • die Tagline für diese Episode lautet ƎЯƎHT TUO ƧI HTUЯT ƎHT - passend zur Thematik der Episode ist der THE TRUTH IS OUT THERE spiegelverkehrt
  • Doggett erleidet in dieser Episode eine Rückenmarksverletzung (Spinal cord injury, abgekürzt als SCI). Er benutzt seinen kleinen Finger um per Morsecode zu kommunizieren. Dies wurde ist von dem autobiografischen Roman Le scaphandre et le papillon inspiriert (Verfilmt als Schmetterling und Taucherglocke). Der Autor litt nach einem Schlaganfall unter dem so genannten Locked-in-syndrom und kommunizierte mittels Blinzeln mit seiner Umwelt.
  • die Adresse von Monica Reyes neuer Wohnung in Georgetown lautet #6, 67 Bennett Avenue. Das war die echte Adresse von Rod Serling in Binghamton, New York. Apartment Nummer 6 ist eine Anspielung auf die gleichnamige Serie mit Patrick McGoohan in der Hauptrolle.
  • die Episode ist Ricky Loyd Arreguin gewidmet (geboren als Ricardo David Loyd, 24. Januar 1985 -13. September 2001). Ricky wurde auf den Nachhauseweg in Granada Hills, Kalifornien von einem Gangmitglied niedergeschossen. Ricky Stiefvater, Jose Arreguin, arbeitet für das Props Department der Serie.


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