9ABX03 Daemonicus

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Daemonicus
TXF 201 DAYS s9e03.png
Originaltitel: Dæmonicus
Episodendaten
Produktionscode 9ABX03
Laufende Nummer 185
US Erstausstrahlung Sonntag, 2. Dezember 2001 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 11. November 2002 (ProSieben)
US Einschaltquote 8.7 Mio. Zuschauer
9.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 1.5 Mio. Zuschauer
4.4% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Frank Spotnitz
Regisseur Frank Spotnitz
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Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 9 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

9ABX03 Daemonicus (Originaltitel: "Dæmonicus") ist die einhundertfünfundachzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.


Darsteller

Starring

Also Starring

Guest Starring

  • James Remar - Josef Kobold
  • Andi Chapman - Dr. Monique Sampson (auch angegeben als Dr. Monique Sackheim)
  • Sarah Benoit - Evelyn Mountjoy
  • Tim Halligan - Darren Mountjoy
  • James Rekart - Demon #2/Paul Gerlach
  • Troy Mittleider - Dr. Kenneth Richman

Co-Starring

  • Lou Richards - Officer Custer
  • Robert Beckwith - FBI Cadet
  • Rueben Grundy - Forensic Tech
  • Shane Nickerson - Police Photographer
  • Elijha Mahar - Guard

Inhalt

Zusammenfassung

Während Scully wieder in Quantico unterrichtet, ermitteln Doggett und Reyes an ihrer ersten gemeinsamen X-Akte: Eine Reihe von satanischen Ritualmorden...

Inhaltsangabe

Evelyn und Darren Mountjoy spielen in ihrem Haus Scrabble, als – unbemerkt von den beiden - ein Geländewagen davor parkt. Als der Hund des Ehepaares beginnt, vor der Haustür zu bellen, lässt Evelyn hinaus. Plötzlich hören sie nur noch Gejaule und alle Lichter im Haus gehen plötzlich aus. Darren befiehlt seiner Frau, sich im Keller zu verstecken, während er seinen Revolver mit Patronen bestückt. Er sieht einen Eindringling, der sich ihm von der Treppe nähert und schießt auf diesen. Schnell bemerkt Darren jedoch, dass die Person, auf die er geschossen hat, seine Ehefrau war, die mit Klebeband an Händen und Mund gefesselt und geknebelt wurde. Plötzlich ertönen seltsame Geräusche hinter Darren – Stimmen die ihm rückwärts etwas zu flüstern. Als Darren sich herum dreht, sieht er zwei dämonisch-aussehende Gesichter, die auf ihn zukommen.

Am nächsten morgen begutachten die Agenten Doggett und Reyes den Tatort im Haus der Mountjoys in Weston, West Virginia. Die Leichen des Ehepaares sitzen aufrecht an ihrem Küchentisch. Evelyn hat eine Pistole in ihrer Hand. Vor den beiden befindet sich das nahezu leere Scrabble-Spielbrett, auf dem das Wort „DAEMONICS“, das so viel wie „Satan“ oder „dämonische Besessenheit“ bedeutet, in der Mitte ausgelegt wurde. Doggett versucht, den Fall als ein üblicher Fall satanischem Ritualmord abzutun, doch Reyes hat Ideen, die such außerhalb der Realität befinden. Ihre Theorien scheinen sich jedoch durch die drei blutgetränkten Schlangen, die aus den Schusswunden in Evelyn Mountjoys Oberkörper kriechen, in Luft aufzulösen.

Obwohl Scully in Quantico als Ausbilderin arbeitet und vom aktiven Dienst als FBI-Agentin befreit ist, bitten Doggett und Reyes sie, die Autopsie an den beiden Leichen vorzunehmen. Die Beweise bestätigen, das Darren sehr wahrscheinlich dazu verleitet wurde, seine eigene Ehefrau zu erschießen. Des Weiteren stellt Scully fest, der er fest gehalten und auf einem Stuhl erschossen wurde. Die Schlangen, in Mrs. Mountjoys Körper wurden nach ihrem Tod in ihrem Körper eingenäht. Die Fakten beweisen, dass die Morde von Menschenhand verübt wurden, doch Reyes glaubt immer noch, dass die Gegenwart des Bösen in dem Haus gespürt habe. Eine Spur scheint ein Flüchtiger einer nahe gelegenen psychiatrischen Anstalt zu sein. Die Agenten befragen deshalb Dr. Monique Sampson über ihren entflohenem Patienten Kenneth Richman. Richman war ein Arzt, der seine eigenen Patienten grausam ermordete, jedoch vorher keinerlei Kenntnisse über satanische Rituale hatte. Dr. Sampson nennt Doggett und Reyes einen mögliche Komplizen Richmans – Paul Gerlach, ein Anstaltswachmann, der seit kurzem ebenfalls vermisst wird.

Die Agenten befragen danach Josef Kobold, einem ehemaligen Professor, der mittlerweile in der Zelle neben Richman einsitzt. Die kryptischen Antworten des Mannes führen dazu, dass Doggett und Reyes glauben, dass Kobold mehr weiß, als vorgibt. Kurz darauf steigen die beiden dämonisch-aussehenden Gestalten, die die Mountjoys überfallen haben, in einem Waldstück aus ihrem Geländewagen. Einer erschießt den anderen mit einer Pistole und wischt sich dann das Blut von den Händen. Das rückwärtige Geflüster ist erneut zu hören, scheint diesmal jedoch von Kobold zu stammen. Dr. Sampson ruft die Agenten zurück in die Anstalt nachdem Kobold um ein Gespräch mit Doggett bittet. Der Professor wiederholt ständig die Phrase „Fürst der Apostel“. Kobold sagt den Agenten, das „Er“ spräche und wieder getötet habe. Er führt Monica und John in ein Waldstück, wo sie Paul Gerlachs Leichnam kopfüber von einem Baum hängend vorfinden. Er trägt eine Dämonenmaske und wurde, vermutlich nach seinem Tod, so positioniert, als ob er gekreuzigt wurde. Der Ausdruck „Fürst der Apostel“ bezieht sich auf Petrus, der mit dem Kopf nach unten gekreuzigt wurde. Das auf dem Kopf stehende Kreuz wird auch als Symbol für die Macht des Antichristen benutzt.

Obwohl Doggett davon überzeugt ist, dass Kobold ein Meister der Manipulation ist, der mit den Agenten spielt, ist Reyes davon überzeugt, dass Kobold ihnen helfen könnte, den tatsächlichen Täter zu finden – Richman. Sie wenden sich wieder Hilfe suchend an Kobold, der im Gegenzug dafür eine größere Zelle mit Fenstern verlangt. Doggett reagiert frustriert auf den Umstand, dass Reyes auf jede Kaprize des Psychopathen einzugehen scheint. Nichtsdestotrotz wird Kobold in ein anderes Zimmer verlegt und Officer Custer wird damit beauftragt, ihn zu bewachen. Kobold konfrontiert Doggett mit Fakten aus dessen Leben, die kein anderen kenne kann. Doggett ist mulmig, doch bevor dieser die Zelle verlassen kann, verdreht Kobold die Augen und seltsame Geräusche dringen aus sein Mund – Stimmen, die rückwärts flüstern. Doggett ruft nach Reyes, die das Wort als „Medicus“ – oder Arzt – übersetz. Die Agenten eilen darauf hin zum Haus von Dr. Sampson, die unbemerkt von allen, vom dem Geländewagen verfolgt wurde. Sie kommen jedoch zu spät und finden nur noch ihre Leiche vor, in deren Gesicht über ein Dutzend Spritzen gerammt wurde.

Scully findet heraus, dass die Spritzen das gleiche Medikament enthielten, mir dem Dr. Sampson Richman behandelt hat, demnach ist Richman immer noch ein Verdächtiger. Doggett weiß, das Kobold derjenige ist, der für die Taten verantwortlich ist, obwohl dieser gefesselt ist. Kobold beobachtet, wie Scully versucht, Doggett zu beruhigen. Zurück in der Anstalt versucht Doggett, Kobold über dessen Kenntnisse über Satanismus zu befragen. Kobold entgegnet mit Andeutungen, dass Doggett mit dem verschwundenem Mulder um Scullys Zuneigung kämpft. Also Doggett verärgert Kobold grob anfasst, beginnt dieser, orange Flüssigkeit zu speien, bis Doggett nach einem Sanitäter ruft.

Nach einer Untersuchung stellt Scully fest, das Kobold vollkommen normal ist. Reyes vermutet, dass die orange Flüssigkeit Ektoplasma sei – was Doggett jedoch als Erklärung ablehnt. Als Officer Custer Kobolds Zelle während eines Unwetters überprüft, verwandelt sich das Gesicht des Gefangen plötzlich in eine dämonische Maske.

Kobold vermutet, das Richman sich an einem Ort namens Happy Landing versteckt. Scully stellt fest, dass es sich dabei um eine alte Anlegestelle in der Nähe von Quantico handelt. Als sie dem alleine nachgeht, wird sie von einem Mann in einer Dämonenmaske angegriffen. Als Doggett und Reyes mit Verstärkung am Ort des Geschehens eintreffen, ist Scully spurlos verschwunden. Doggett bedrängt Kobold, der gefesselt in einem Polizeiauto sitzt, ihm zu sagen, wo Scully ist – dieser entgegnet jedoch nur, dass das Spiel vorbei wäre und Doggett verloren hätte. Plötzlich ist ein Schuss zu hören. Richman hat sich anscheinend selbst getötet und Scully wird wohlbehalten in einem Lagerhaus in der Nähe aufgefunden. Doggett erkennt schnell, dass der Selbstmord Richmans ein Ablenkungsmanöver Kobolds war und erschießt den flüchtigen Kobold, der getroffen ins Wasser fällt.

Statt Kobolds Leiche, wird der tote Körper von Officer Custer aus dem Wasser geborgen. Anscheinend hat Kobold alles inszeniert, um sich mit den Agenten ein Schlagabtausch zu liefern und die Ablenkung zur Flucht zu nutzen. Kobold wählte seine Opfer so aus, dass Teile ihrer Namen das Wort Dæmonicus ergeben. Reyes ist jedoch immer noch beunruhigt, da sie die Präsenz des Bösen gespürt hat und sich sicher ist, das es Doggett ebenfalls so ging.

Schauplätze

Hintergründe

Notizen

  • diese Episode stellt Frank Spotnitz' zweite Regiearbeit für "Akte X" dar
  • der Hund der Familie Mountjoy, "Happy" wurde nach Gillian Andersons Hund benannt
  • "Twin Peaks" Fans können in dieser Episode viele Anspielungen auf die Serie entdecken
  • Frank Spotnitz Ehefrau Melissa als eine der Studenten in Quantico zu sehen


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