7ABX17 Augenblicke (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.

deutsches Transkipt von SabineLB (sabineslb@googlemail.com)
englisches Transkript von CarriKendl


Hallo Transcipt-Fans, endlich hatte ich mal wieder genug Zeit, ein Skript zu übersetzen.

Wie für alle Skripte gilt auch hier: Dies ist kein Ersatz für das Echte, sondern nur ein Vorgeschmack etc. ... Ich kann jedenfalls den Start der 7. Staffel kaum abwarten.

Disclaimer: Alle Figuren gehören: Ihr wisst schon wem.

Mein Dank an dieser Stelle gilt vor allem CarriKendl, die das englische Skript getippt und Tiny Dancer, die es mir gemailt hat.

Viel Spaß beim Lesen.

Sabine LB

7ABX17 Augenblicke
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

Übersetzung: all things all die dinge

TEASER (Früh am Morgen. Rhythmisches Tropfen. SCULLY zieht sich in einem Badezimmer an. Ein Ventilator dreht sich langsam über ihr an der Decke. Sie zieht ihr T-Shirt an und schließt dann den Reißverschluss ihres schwarzen Rocks. Während sie sich im Spiegel betrachtet und ihre Haare richtet, tropft der alte Wasserhahn rhythmisch. Sie geht in ein anderes Zimmer, ein Schlafzimmer.)

SCULLY: (voiceover) Die Zeit vergeht in Augenblicken... Augenblicke, die, während sie an uns vorüberziehen, den Weg eines Lebens beschreiben und doch gleichzeitig auch unweigerlich zu seinem Ende führen1. Nur gelegentlich halten wir inne, um diesen Weg zu betrachten, die Gründe zu finden, warum all die Dinge passieren und zu ergründen, ob wir den Weg, den wir gehen, selbst gewählt haben oder uns einfach nur mit geschlossenen Augen haben treiben lassen.

(Sie hebt ihre schwarze Jacke auf und zieht sie an. Nachdenklich betrachtet sie für einen Moment die Person, die noch im Bett liegt und verlässt dann leise das Zimmer.)

SCULLY: (voiceover) Was wäre, wenn wir anhalten und uns über jeden wertvollen Moment klar werden könnten, bevor er vorbei ist? Würden wir dann die endlosen Gabelungen des Weges erkennen, die ein Leben bestimmt haben. Und würden wir, wenn wir die Entscheidungen betrachten, einen anderen Weg gehen?

(Die Kamera fährt über das Bett. Man kann den nackten Fuß und das Bein eines Mannes zwischen den blauen Laken und der beigen Decke sehen. Die Kamera fährt nach oben. Nackte Arme und Brust sind zu sehen und das Gesicht eines friedlich schlafenden Mannes. Es ist MULDER.2


SZENE 1

63 STUNDEN VORHER

(MULDERs Büro. Großaufnahme von dem Licht des Diaprojektors, das im Takt der Musik - "The Sky is Broken" von Moby - flackert, die ziemlich laut aus den Lautsprechern einer tragbaren Anlage auf MULDERs Schreibtisch dröhnt. MULDER, in legerer Kleidung, tanzt ein wenig im Rhythmus, während er Dias sortiert. SCULLY betritt mit einer Papiertüte in der Hand das Büro.)

MUSIC: "See, the storm has broken
in the middle of the night
nothing left here for me,
it's washed away
the rain pushes
the buildings aside... "

Übersetzung:
Der Sturm kam letzte Nacht
Er hat mir nichts gelassen
Alles ist weggewaschen
Der Regen drängt die Häuser beiseite.

SCULLY: Ich habe das Labor gebeten die Ergebnisse so schnell...

(SCULLY schaltet die Musik aus.)

SCULLY: Ich sagte, ich habe das Labor gebeten die Autopsieergebnisse von Szczesny so schnell wie möglich zu liefern, falls es Sie überhaupt interessiert.


(SCULLY packt einen Salat aus und stellt ihn auf ihren Schreibtisch.3

MULDER: Ich habe es gehört, Scully.

SCULLY: Szczesny ist tatsächlich ertrunken, aber nicht wegen des Inhalierens von Ektoplasma, wie Sie es so vehement behaupten.

MULDER: Worin ist sie dann ertrunken?

SCULLY: In einer Margarita, die mit 1,2 Liter 4 Corvado Gold Tequila angereichert wurde und die sie, wie sich herausgestellt hat, zusammen mit ihren Freunden im Wald ziemlich schnell in sich hineingekippt hat. Sie wollten wohl das Blair Witch Projekt noch einmal starten.

MULDER: Ich finde, dass das eine weitergehende Untersuchung erfordert, Sie nicht?

SCULLY: Nein, ganz und gar nicht.

MULDER: Ist auch egal. Wir könnten einen größeren Fisch fangen.

(SCULLY holt ein eingepacktes Sandwich aus der Tüte und reicht es MULDER, während er den Diaprojektor einschaltet, um Dias von drei Kornkreisen zu zeigen.)

MULDER: Setzen Sie sich, Scully. Sehen Sie sich das an. Ist das nicht wundervoll?

SCULLY: Kornkreise, Mulder?

MULDER: Computer generierte Kornkreise. Das ist ein Fraktal, von einem Computer ausgerechnet, der sämtliche Daten aus den vergangenen 40 Jahren über dieses Phänomen benutzt hat.

(MULDER beißt von dem Sandwich ab, das SCULLY ihm gegeben hat.)

MULDER: Was die meisten nicht bemerkt haben, ist, dass seit 1991...

(Wechsel zum nächsten Dia. MULDER führt seinen Monolog weiter, während er SCULLY dabei zusieht, wie sie ihren Salat zum Essen vorbereitet. Sie sieht nicht ein einziges Mal hoch.5)

MULDER: ...diese Kreise viel größer und komplexer werden. Dies hier sind die Mandelbrot-Kreise in England.

(SCULLY tropft systematisch Dressing auf ihren Salat, indem sie es mit einer Gabel aus einem kleinen Becher holt.)

MULDER: Eine Reihe geometrisch perfekter Kreise, die eigentlich völlig unmöglich einfach über Nacht in einem Feld in der Nähe von Cambridge aufgetaucht sind.

(MULDER mach eine Pause und sieht SCULLY weiter zu. Er wechselt zum nächsten Dia.)

MULDER: Aber das war nur das Vorspiel zu dem, was noch kommen sollte. Drei Jahre später, tauchten gleichzeitig an entgegengesetzten Enden Englands noch komplexere Gebilde auf, deren Mitte die Mandelbrot-Kreise gewesen wären, würden sie noch existieren. Dann, 1997, wurden noch komplexere Kreisgebilde gefunden...

(SCULLY ist vollkommen auf ihren Salat fixiert. MULDER hält inne.)

MULDER: ... und ich trage gerade keine Unterhosen.

(Nach einem Moment völliger Stille sieht Scully von ihrem Salat auf.)

SCULLY: Hmm?

MULDER: Sie hören nicht zu.

SCULLY: Doch

Er sieht sie an.)

SCULLY: Ich verstehe nur nicht, worauf Sie hinaus wollen.

MULDER: Worauf ich hinaus will, ist, dass ein Computerprogramm herausgefunden hat, dass diese Kreise nicht willkürliche, zufällig zusammentreffende Erscheinungen sind. Dasselbe Programm hat auch vorhergesagt, dass in 48 Stunden ein sogar noch viel komplexeres Gebilde in einem Feld in der Nähe von Avebury auftauchen wird. 48 Stunden, SCULLY. Aber ich hätte nichts dagegen, ein bisschen eher dort einzutreffen, wenn Sie nichts dagegen haben.

SCULLY: Eintreffen wo?

MULDER: England. Ich habe zwei Tickets für den 5 Uhr 30 Flug.

SCULLY: Mulder, ich muss noch ins Krankenhaus und... und den Papierkram für die Autopsie erledigen, die ich in Ihrem Auftrag durchgeführt habe. Und ehrlich gesagt, es ist Samstag und ich hätte nichts gegen ein, sagen wir, schönes Bad.

MULDER: Was zum Teufel soll das bedeuten?

(Während SCULLY antwortet, fuchtelt sie mit ihrer Gabel, an der noch ein bisschen Salat hängt, in der Luft herum, um ihren Worten Nachdruck zu verleihen.)

SCULLY: Das soll bedeuten, Mulder, dass ich nicht das geringste Interesse daran habe, irgendwelchen Bauern hinterherzulaufen, die in der Schule besonders gut in Geometrie waren.

(MULDER sieht verletzt aus.)

SCULLY: Abgesehen davon, was versprechen Sie sich davon? Was könnten Sie daraus lernen? Außerdem gehört es nicht in die Zuständigkeit des FBI.

(MULDER ist enttäuscht, aber nicht verzweifelt.)

MULDER: Ich werde einfach ihr Ticket zurückgeben.

(Er beißt noch einmal von dem Sandwich ab, das SCULLY ihm mitgebracht hat.)

MULDER: Danke für das Essen.

(Er legt den Rest des Sandwiches neben den Projektor auf die Fernbedienung. Dann nimmt er seinen Mantel und geht zur Tür.)

SCULLY: Mulder...

(Er bleibt stehen und dreht sich zu ihr um.)

SCULLY: Wir sind immer nur auf Achse. Ständig jagen wir der nächsten großen Sache hinterher. Warum wollen Sie nicht einmal still stehen bleiben?

MULDER: Ich wüsste nicht, was ich dann verpassen würde.

(MULDER verlässt das Büro. Das halb aufgegessene Sandwich fällt samt Fernbedienung auf den Boden. SCULLY seufzt, da sie mit dem jetzt selbst Dias wechselnden Diaprojektor allein gelassen wurde. Das klickende Geräusch geht in die nächste Szene über.)


SZENE 2

WASHINGTON NATIONAL HOSPITAL

(Anmeldung. Zwei KRANKENSCHWESTERN sitzen am Schreibtisch. Eine KRANKENSCHWESTER, mit blonden Haaren, tippt rhythmisch mit ihrem Bleistift auf den Schreibtisch, als SCULLY sich der Anmeldung nähert.)

SCULLY: Mein Name ist Dana Scully. Man sagte mir, ich könnte den Autopsiebericht von Ms. Szczesny hier abholen. Es ist für das FBI.

KRANKENSCHWESTER 2: Mal sehen...

(KRANKENSCHWESTER 2 ist überrascht, als KRANKENSCHWESTER 1, die Blonde, SCULLY die Akte stumm überreicht.)

KRANKENSCHWESTER 2: Oh!

(In Zeitlupe nimmt SCULLY die Akte. Der Stift tippt immer noch auf den Schreibtisch. Die Zeit verlangsamt sich.)

KRANKENSCHWESTER 2: Unterschreiben Sie hier bitte.

(SCULLY sieht sie an. Alles ist wieder normal.)

SCULLY: Danke.

(SCULLY unterschreibt, nimmt die Akte und holt ein Bild von dem Gehirn der Patientin heraus. Sie sieht sich den Aktendeckel an. Der Name SZCZESNY steht drauf, aber auf der Röntgenaufnahme steh der Name D. WATERSTON. SCULLY ist überrascht und verwirrt. Sie geht zur Anmeldung zurück. Die blonde KRANKENSCHWESTER ist nicht mehr dort.

SCULLY: Hallo...äh...Sie haben mir die falschen Berichte gegeben. Diese Röntgenaufnahme ist von "D. Waterston". Sie war in der Akte "Szczesny." Ich brauche die Autopsieergebnisse.

KRANKENSCHWESTER 2: Oh, das tut mir leid. Da ist wohl etwas verwechselt worden. Ich hoffe, Sie hatten keine Unannehmlichkeiten.

(KRANKENSCHWESTER 2 gibt ihr eine andere Akte.)

SCULLY: Danke. Dieser "D. Waterston", von dem die Röntgenaufnahme stammt, ist das ein Dr. Daniel Waterston?

KRANKENSCHWESTER: (sieht in ihren Unterlagen nach) Mal sehen: Waterston, Waterston... ja, das stimmt. Er wurde gestern eingeliefert. Kardiologische Station. Zimmer 306.

SCULLY: Danke.

(SCULLY geht zum Zimmer 306. Ein Mann, DR. KOPEIKAN, spricht mit einer jungen Frau, MAGGIE WATERSTON.)

DR. KOPEIKAN: Es tut mir leid. Ich kann Ihnen nichts anderes sagen. Alles ist den Umständen entsprechend. Machen Sie sich keine Sorgen. Wenn Sie möchten, zeige ich Ihnen die Krankenhauscafeteria.

MAGGIE WATERSTON:(enttäuscht, nicht sicher, was sie tun soll) Äh, ja, ich denke... also gut.

(SCULLY geht in Deckung und schnappt sich eine Zeitung, als MAGGIE WATERSTON und DR. KOPEIKAN an ihr vorbei gehen. Sie sieht sich die Zeitung nicht an. Es ist: "FUNG SHUI LIFE"

MAGGIE WATERSTON: Gibt es dort auch Telefone. Ich muss ein paar Anrufe erledigen.

DR. KOPEIKAN: Ja.

(Sie sind weg. Ein Herzmonitor piept. SCULLY betritt das Zimmer und zieht die Gardine zurück. Alle anderen Geräusche verstummen, während sie den Patienten ansieht. Wieder Zeitlupe. Eine Glocke schlägt zehnmal. Ein Mann, DANIEL WATERSTON, liegt schlafend in seinem Bett. Er ist ein gut aussehender Mann, Ende Fünfzig. SCULLY betrachtet ihn eingehend.)

DR. KOPEIKAN: Entschuldigen Sie bitte...

(SCULLY erschrickt. Der Herzmonitor ist wieder zu hören. Keine Zeitlupe mehr. DR. KOPEIKAN steht in der Tür.

DR. KOPEIKAN: Kann ich Ihnen irgendwie helfen?

SCULLY: Tut mir leid. Ich bin Dr. Scully. Ich, ich war gerade hier und...

DR. KOPEIKAN: Können wir bitte draußen weiter reden?

SCULLY: Ja.

(SCULLY folgt ihm in den Flur.)

DR. KOPEIKAN: Ich bin Dr. Waterstons Kardiologe. Sagten Sie ihr Name sei SCULLY?

SCULLY: Ja, Dana Scully.

DR. KOPEIKAN: Dr. Waterston hat Sie erwähnt.

SCULLY: Da müssen Sie sich irren.

DR. KOPEIKAN: Nein, Sie waren doch eine seiner Studentinnen, nicht wahr?

(SCULLY antwortet nicht.)

SCULLY: Er hat Herzprobleme?

DR. KOPEIKAN: Dr. Waterston kam gestern mit starken Schmerzen in der Brust hierher und bat und, ein Ultraschall und eine Biopsie zu machen, weil er vor einer Woche die Symptome eines Infektes der oberen Atemwege hatte. Glücklicherweise war es rechtzeitig.

SCULLY: Dann ist es ernst.

DR. KOPEIKAN: Aber heilbar. Ich muss ihn bald aufwecken, wenn Sie möchten...

SCULLY: Nein, ist schon gut. Danke für ihre Zeit.

DR. KOPEIKAN: Er muss ein wundervoller Lehrer gewesen sein. Ich verfolge seine Arbeit über Pericarditis constrictiva6 schon seit Jahren.

SCULLY: Ja... er ist ein bemerkenswerter Mann.


SZENE 3

([Scully's Apartment|SCULLYs Wohnung]]. Später Nachmittag. Einer der Gardinenstäbe schwingt hin und her, wobei er rhythmisch gegen den Rahmen schlägt. SCULLY betritt ihre Wohnung gerade, als das Telefon klingelt. Sie nimmt ab.)

SCULLY: (am Telefon) Hallo?

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon, Stimme) Sie waren bei ihm.

SCULLY: (am Telefon) Wer spricht da? MAGGIE WATERSTON ist im Warteraum des Krankenhauses.

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon) Margaret Waterston.

SCULLY: (am Telefon) Maggie. Ist alles in Ordnung?

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon) Tja, das hängt davon ab, nicht wahr?

SCULLY: (am Telefon) Ich verstehe nicht ganz.

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon) Was soll's. Dr. Kopeikan hat meinem Vater erzählt, dass sie hier waren uns jetzt möchte er Sie sehen.

SCULLY: (am Telefon) Warum?

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon) Hören Sie. Er hat mich gebeten, Sie anzurufen, also rufe ich an.

SCULLY: (am Telefon) Ich weiß nicht, Maggie. Ich weiß nicht, ob ich die Zeit habe.

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon) Sie wissen nicht, ob Sie die Zeit haben?

(Die Anklopfeinrichtung an SCULLYs Telefon piept.)

SCULLY: (am Telefon) Maggie, können Sie bitte einen Moment dran bleiben. Ich habe einen Anruf auf der anderen Leitung.

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon, Stimme) Hören Sie, es ist Ihre Entscheidung. Aber wenn Sie kommen, heißt das nicht, dass ich akzeptiere, dass Sie Teil seines Lebens sind.

(MAGGIE WATERSTON hängt ein. SCULLY drückt einen blinkenden Knopf an ihrem Telefon, um den anderen Anruf entgegen zu nehmen. Der Gardinenstab schlägt noch immer gegen den Rahmen.)

SCULLY: (am Telefon) Hallo?

(MULDER packt in seiner Wohnung seine Sachen zusammen. Ein alter Schwarzweißfilm läuft im Fernsehen. Es ist ein entscheidender Moment in dem Film, in dem der Held sich von seiner Heldin verabschiedet. MULDERs Telefon ist auf Mithören eingestellt, sodass SCULLY den Film hören kann.)

MANN IM FILM: Ich werde dich nie wiedersehen.

SCULLY: Hallo?

(Überrascht, ihre Stimme zu hören, hört MULDER auf zu packen und stellt den Fernseher leiser.)

MANN IM FILM: Du brichst mir das Herz.

MULDER: (im Lautsprecher) Hey, sind Sie da?

(MULDER nimmt den Hörer in die Hand.)

MULDER: (am Telefon) Hey.

SCULLY: (am Telefon) Mulder, sollten Sie nicht im Flugzeug sitzen?

MULDER: (am Telefon) Mein Flug geht erst um 5:30 Uhr. Erinnern Sie sich?

SCULLY: (am Telefon) Stimmt. Ich weiß nicht, wie spät es ist.

MULDER: (am Telefon)Der Grund weshalb ich anrufe,... störe ich gerade?

SCULLY: (am Telefon) Nein, ich bin gerade erst reingekommen. Warum?

MULDER: (am Telefon)Da ist diese Gruppe in D. C., die sich auch mit diesen Kornkreisen beschäftigen. Sie haben vollkommen andere Koordinaten, als die, die ich habe.

SCULLY: (am Telefon) Mulder, ich werde nicht dorthin gehen.

MULDER: (am Telefon)Bitte tun Sie mir diesen Gefallen. Ein Mitglied der Gruppe wohnt in der Nähe des Krankenhauses und sie haben diese geheimen Daten und Photos, die sie mir nicht faxen wollen. Und ich dachte mir, wenn Sie vielleicht dort vorbeifahren und die Daten holen und sie in einen FBI-Umschlag für mich stecken würden...

(Mulders Stimme wird immer leiser, während SCULLY den Gardinenstab betrachtet. Wieder Zeitlupe. Mulders Stimme wird wieder hörbar, der Gardinenstab schlägt wieder normal gegen den Rahmen.)

MULDER: (am Telefon) Antworten Sie mir, Scully.

SCULLY: (am Telefon) Ich gehe heute Abend weg, Mulder.

MULDER: (am Telefon) Warum haben Sie das denn nicht gleich gesagt?

SCULLY: (am Telefon) Warum hinterlassen Sie die Adresse nicht einfach auf meinem Anrufbeantworter und ich werde sehen, was ich machen kann, okay?

(Sie legt auf.7)


SZENE 4

(Im Krankenhaus. Großaufnahme von den Rollen eines Krankenbettes, das den Flur entlang geschoben wird. SCULLY geht zur Kardiologiestation und betritt ein Zimmer. Eine Person liegt im Bett, umgeben von ihrer Familie und Freunden, zu denen auch eine ROTHAARIGE FRAU gehört, die SCULLY ansieht. SCULLY tritt überrascht zurück und sieht nach der Zimmernummer. Sie ist aus Versehen in das Zimmer 304 gegangen.)

SCULLY: Tut mir leid. Ich habe die Zimmer verwechselt.

ROTHAARIGE FRAU: (freundlich lächelnd) Schon gut.

(Sie geht zum Zimmer 306 und betritt es. DANIEL WATERSTON sitzt im Bett. MAGGIE WATERSTON sieht von ihrer Zeitung auf und verlässt ärgerlich das Zimmer. SCULLY und DANIEL WATERSTON sehen sich einen Moment lang an.)

SCULLY: Hi.

DANIEL WATERSTON: Ich muss also erst dem Teufel in die Augen sehen, bevor du mich mit deiner Anwesenheit beglückst.

SCULLY: Mit Sicherheit nicht dem Teufel.

(Er nickt ihr zustimmend zu.)

SCULLY: Wie fühlst du dich, Daniel?

DANIEL WATERSTON: Es ist schon ziemlich hinderlich, wenn der Körper nicht mehr so will.

SCULLY: Du hattest das Glück, die Diagnose selbst stellen zu können.

DANIEL WATERSTON: Glück hat damit nichts zu tun, Dana. Ärzte tun das jeden Tag. Das scheinst du vergessen zu haben.

SCULLY: (zärtlich, sieht für einen Moment zu Seite) Daniel...

(Pause.)

SCULLY: Wie kommt, es, dass du in Washington bist?

DANIEL WATERSTON: Das ist eine lange Geschichte.

(Er greift nach ihrer Hand und hält sie fest. SCULLY starrt ihre sich innig haltenden Hände an und setzt sich dann auf den Stuhl neben ihn.)

DANIEL WATERSTON: Was macht das FBI?

SCULLY: Wolltest du mich deshalb sehen? Um mich mal wieder daran zu erinnern, welch schlechte Wahl ich getroffen habe?

DANIEL WATERSTON: (küsst ihre Hand und schüttelt den Kopf) Glaub' mir meine Gründe sind viel egoistischer als das.

SCULLY: Du machst mir Angst, Daniel.

(Er lässt ihre Hand los.)

DANIEL WATERSTON: Ich weiß. Ich mache dir Angst... (er ängstigt sie nicht gern)...weil ich für etwas stehe, was nicht nur tief in deinem Bewusstsein sitzt, sondern auch in deinem Herzen, etwas, nach dem du dich heimlich sehnst.

SCULLY: Du hast nie den Grund akzeptiert, weshalb ich gegangen bin.

DANIEL WATERSTON: Das war kein Grund, das war eine Ausrede.

SCULLY: Aber du hast verstanden warum.

DANIEL WATERSTON: Ich kann nicht glauben, dass das FBI eine Leidenschaft ist. Nicht wie die Medizin.

(SCULLY steht auf.)

SCULLY: Es tut mir leid, dass ich gekommen bin.

(DANIEL WATERSTON streichelt ihr mit dem Finger zärtlich über das Gesicht.)

SCULLY: Ich wollte mich nur vergewissern, dass es dir gut geht.

DANIEL WATERSTON: (sieht sie verlangend an) Ich weiß, wie schwer es für dich gewesen sein muss... nur durch diese Tür zu gehen. Aber du wärst nicht gekommen, wenn du nicht gewollt hättest und das heißt doch etwas, nicht wahr?

(Später, außerhalb des Krankenhauses, steigt SCULLY in ihr silbernes Auto. Als sie die Tür schließt, piept ihr Handy, sodass sie den Sicherheitsgurt nicht anlegt. Sie lässt den Wagen an und fährt los.)

SCULLY: (am Telefon) Scully.

(MULDER ist am Flughafen.)

MULDER: (am Telefon, Stimme) (Ich wollte schon eine Nachricht hinterlassen. Ich habe die Adresse, zu der Sie für mich fahren wollten. Eine Frau ist dort ihre Ansprechpartnerin. Sie hat etwas mit dem American Taoist Healing Center zu tun.

SCULLY: (am Telefon) Sie erforscht in Kornkreise?

MULDER: (am Telefon) Rollen Sie nicht mit den Augen, Scully.

(SCULLY rollt mit den Augen.8 Sie setzt den linken Blinker, während die Ampel auf Gelb springt. Der Blinker klickt rhythmisch. Der Wagen vor SCULLY biegt links ab. SCULLY will ihm folgen.

SCULLY: (am Telefon) Mulder, Sie wollen wirklich, dass ich...

(Als SCULLY heranfährt, um links abzubiegen, läuft eine blonde Frau mit einem Pferdeschwanz vor ihr Auto. Es ist die blonde KRANKENSCHWESTER von vorhin, jetzt in Freizeitbekleidung. SCULLY lässt das Handy fallen und tritt noch rechtzeitig auf die Bremse, bevor ein großer Truck über die Kreuzung fährt. In Zeitlupe sieht die blonde Frau über ihre Schulter und lächelt SCULLY zu. Der Blinker klickt noch immer rhythmisch.

MULDER: (am Telefon, Stimme) Scully? Scully, sind Sie noch dran?

(SCULLY starrt der Frau hinterher.)


SZENE 5

(Abends. Großaufnahme eines Rasensprengers. SCULLY hält bei einem Haus in einer netten Wohngegend. Sie parkt ihren Wagen in der Auffahrt, steigt aus und geht zur Tür. Sie klingelt. Die ROTHAARIGE FRAU aus dem Krankenhaus öffnet9.)

SCULLY: Hi. Ich bin...

(Die beiden erkennen sich wieder.)

SCULLY: Sie waren...

FRAU: (nickt) ... heute im Krankenhaus.

SCULLY: Genau. Merkwürdig. Nun, i-ich bin Agent SCULLY. Mein Partner hat mich gebeten hierher zu fahren.

FRAU: Wegen meiner Forschungen?

SCULLY: Für das FBI, so ungewöhnlich das auch klingen mag.

FRAU: Stimmt. Ich bin Colleen Azar. Möchten Sie hereinkommen?

SCULLY: Nein danke. I brauche etwas frische Luft.

COLLEEN AZAR: (besorgt) Ist alles in Ordnung?

SCULLY: Ja...ich meine nein... ich meine ich bin nur etwas durcheinander...ein Beinaheautounfall. Nichts weiter.

COLLEEN AZAR: Ein Autounfall ist nicht "Nichts"

SCULLY: Wie bitte?

COLLEEN AZAR: Erfahrungsgemäß passieren sie genau dann, wenn wir etwas Bestimmten nicht genug Aufmerksamkeit widmen.

SCULLY: Ich will ja nicht unhöflich sein, aber ich habe nicht viel Zeit.

COLLEEN AZAR: Natürlich. Ich hole die Unterlagen.

(Colleen holt eine Akte.)

COLLEEN AZAR: Sie glauben, dass das, was wir tun lächerlich ist, nicht wahr?

SCULLY: Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, was sie tun.

COLLEEN AZAR: Trotzdem haben Sie sich bereits eine Meinung gebildet.

SCULLY: Ich muss wirklich los.

COLLEEN AZAR: In allen diesen Dingen liegt eine größere Bedeutung. Unfälle oder Beinaheunfälle sollen uns bewusst machen, dass wir uns dieser Bedeutung öffnen, und dem, was sie uns lehrt.

(Sie übergibt SCULLY die Akte.)

COLLEEN AZAR: (direkt) Sie sollten sich Ruhe gönnen.

(COLLEEN AZAR lässt die Akte los und schließt die Tür. SCULLY seufzt. Sie ist ärgerlich wegen der Unverfrorenheit dieser Frau. Als sie sich umdreht, fällt der Inhalt der Akte auf den Boden. In Zeitlupe seufzt SCULLY und bückt sich, um die Unterlagen aufzuheben. Sie starrt eines der Bilder an. Es ist ein orientalisches Symbol auf einem grünen Kornkreis - Das Chakra des Herzens. SCULLY wird durch das Piepen ihres Handys wieder in die wirkliche Zeit zurückgeholt.

SCULLY: (am Telefon) Hallo.


SZENE 6

(Krankenhaus. DANIEL WATERSTONs Zimmer. Der Herzmonitor piept. SCULLY und DR. KOPEIKAN gesellen sich zu DANIEL WATERSTON and MAGGIE WATERSTON.

DANIEL WATERSTON: Hilfe, der Hurrikan Scully ist angekommen.

SCULLY: Ich sollte doch hierher kommen.

DANIEL WATERSTON: Würdest du bitte diesem Arzt hier erklären, warum er auf mich hören soll.

DR. KOPEIKAN: Sir, wir haben uns doch schon auf weitaus höhere Dosen von Digoxin geeinigt, als sie allgemein üblich sind.

DANIEL WATERSTON: Ich garantiere Ihnen Doktor, dass Sie das Richtige tun.

DR. KOPEIKAN: Ich kann keine Behandlung verantworten, die Ihre Krankheit verschlimmert. Es gibt nicht einmal ausreichende Untersuchungen über die Wirkung von Prednison

SCULLY: Prednison? Das würde Herzrhythmusstörungen nicht verschlimmern, nicht bei geringer Dosierung.

DANIEL WATERSTON: Da haben Sie es.

(DR. KOPEIKAN verlässt den Raum.)

MAGGIE WATERSTON: (verbittert zu SCULLY, während sie das Zimmer verlässt) Sie sind so verdammt rational, aber vielleicht wissen Sie weniger, als Sie denken.

(DANIEL WATERSTON seufzt)

DANIEL WATERSTON: Sie hat... viel durchgemacht und sie ist sehr wütend.

SCULLY: Wie hat sie es überhaupt herausgefunden.

DANIEL WATERSTON: Es gibt dinge, von denen du nichts weißt...Dinge, auf die nicht besonders stolz bin.

SCULLY: Welche Dinge?

DANIEL WATERSTON: Ich hab's vermasselt, Dana. Es wurde ziemlich schlimm zu Hause nachdem...

(SCULLY setzt sich. Pause.)

SCULLY: Wie schlimm denn?

DANIEL WATERSTON:Ich war nicht ganz ehrlich zu dir. Es war sehr schwer für mich...nachdem du mich verlassen hast. Ich habe mich meiner Familie gegenüber verschlossen. Dass es für Barbara auch sehr schwierig war, brauche ich nicht zu erklären

SCULLY: Du hast dich scheiden lassen.

DANIEL WATERSTON: Aber erst nach einer langen Zeit unüberbrückbarer Differenzen zwischen uns.

SCULLY: Wohin bist du dann gegangen?

DANIEL WATERSTON: Hierher. Nach Washington.

SCULLY: Wann?

DANIEL WATERSTON: (leise) Vor fast zehn Jahren.

SCULLY: (ebenso leise) Daniel...du bist doch nicht meinetwegen hierher gezogen?

DANIEL WATERSTON: Ich wollte natürlich nicht, dass es dazu kommt.

(SCULLY weiß nicht, wie sie damit umgehen soll.)

SCULLY: Oh mein Gott!

(Sie fängt an zu weinen.)

SCULLY: Du hast dich zu einem sehr merkwürdigen Zeitpunkt gemeldet.

DANIEL WATERSTON: Ich weiß, ich weiß, du führst dein eigenes Leben.

SCULLY: Ich weiß nicht, ob ich das tue. Ich meine...deine Röntgenaufnahmen waren in der falschen Akte. Hätte es diese Verwechslung nicht gegeben, wüsste ich nicht einmal, dass dur hier bist. Es ist nur...

DANIEL WATERSTON: Was willst du, Dana?

SCULLY: Ich will alles, was ich in meinem Alter wollen sollte. Vielleicht will ich das Leben, das ich nicht gewählt habe.

(SCULLY weint leise. Er hält ihr seine Hand hin. Sie ergreift sie und lehnt dann ihren Kopf an DANIEL WATERSTONs Brust. Er streichelt zärtlich über ihr Haar. Sie beruhigt sich und hört auf zu weinen. Sie sieht zufrieden aus. Das Piepen des Herzmonitors entspricht dem Takt der Hintergrundmusik. Während SCULLY sich noch gegen WATERSTONs Brust lehnt, wird der Monitor schneller und zeigt schließlich die Nulllinie. SCULLY springt auf, plötzlich ganz Ärztin, und beginnt mit der Herzmassage. Sie ruft verzweifelt nach der Krankenschwester auf dem Flur.

SCULLY: Schwester! Wir haben einen Herzstillstand! Schwester!

(Die KRANKENSCHWESTER kommt mit dem Wagen, auf dem sich die Notfallausrüstung befindet.)

SPRECHANLAGE: Herzstillstand auf der Kardiologie.

SCULLY: Er hat Herzkammerflimmern. Nehmen Sie seinen Kopf.

(Eine KRANKENSCHWESTER tauscht das Kopfkissen unter DANIEL WATERSTONs Kopf aus. SCULLY führt eine Mund-zu-Mund-Beatmung durch, bis eine weitere KRANKENSCHWESTER mit einer Sauerstoffmaske ankommt.)

SCULLY: Ein!

KRANKENSCHWESTER: Ein.

(SCULLY nimmt die Elektroden des Defibrillators.)

SCULLY: 200 Joules. Klar?

KRANKENSCHWESTER: Klar.

(SCULLY setzt die Elektroden an. Nulllinie, durchgehender Piepton.)

KRANKENSCHWESTER: Kein Puls, keine Reaktion.

SCULLY: 300 Joules.

KRANKENSCHWESTER 3: 300. Lädt.

SCULLY: Klar!

KRANKENSCHWESTER: Klar.

(SCULLY setzt die Elektroden wieder an. Immer noch Nulllinie.)

KRANKENSCHWESTER: Kein Puls, keine Reaktion.

SCULLY: Epinephrin, ein Milligram, I.V. Los. Wer kümmert sich darum?

(Die Injektion wird vorbereitet.)

KRANKENSCHWESTER 3: Fertig

SCULLY: Klar!

KRANKENSCHWESTERS: Klar.

(SCULLY setzt die Elektroden wieder an. Der Piepton der Nulllinie ändert sich. Der Herzmonitor piept wieder normal.)

SCULLY: Wir haben einen Puls.

(Die blonde KRANKENSCHWESTER überprüft den Herzschlag.)

SCULLY: Okay. Danke.

(SCULLY schnappt nach Luft. Sie ist erleichtert und erschöpft.)


SZENE 7

(Am nächsten Tag. Es regnet. SCULLY kommt am Haus von COLLEEN AZAR an und klingelt. Eine Frau, CAROL, öffnet.)

CAROL: Hi, kann ich Ihnen helfen.

SCULLY: Ich möchte mit Colleen sprechen.

CAROL: Kommen Sie doch herein.

SCULLY: Ich muss nur kurz mit ihr sprechen.

(CAROL geht beiseite, sodass SCULLY das Haus betreten kann. Das Haus ist sehr geschmackvoll mit östlichen Einfluss eingerichtet. SCULLY betrachtet die einfache Einrichtung ehrfürchtig. Eine kleine Glocke bimmelt, Zeitlupe. Wieder normales Tempo, als CAROL und COLLEEN den Flur betreten.)

CAROL: Ich muss jetzt los. Ruf mich an, wenn etwas interessantes passiert.)

COLLEEN AZAR: Okay. Ciao.

(Die beiden Frauen küssen sich auf den Mund und CAROL geht. SCULLY sieht weg. COLLEEN AZAR geht auf sie zu.)

COLLEEN AZAR: Ich bin überrascht, Sie wieder zu sehen

SCULLY: Es tut mir leid, wenn ich gestern so unhöflich war. Ich bin Ärztin und Wissenschaftlerin und Sie haben Recht, ich weiß nicht, was Sie tun...aber Sie haben gestern etwas gesagt, worüber ich Sie etwas fragen wollte.

COLLEEN AZAR: Dass Sie alles ruhiger angehen sollten? Möchten Sie sich vielleicht setzen? Bitte.

(SCULLY setzt sich zu ihr auf die Couch. Ein kleiner Springbrunnen steht auf dem Couchtisch.)

SCULLY: Ich habe einen Freund, der sehr krank ist und...äh.. ich hatte gerade das merkwürdige Gefühl, dass sein Zustand vielleicht wesentlich schlimmer ist, als bisher angenommen.

COLLEEN AZAR: Sie haben etwas gespürt? Anhänger der ganzheitlichen Medizin glauben wie viele östliche Religionen daran, dass Lebewesen über die physikalische Grenze von Zeit und Raum hinaus existieren und dass wir aus verschiedenen Energie- und Bewusstseinsschichten bestehen. Man nennt das "Aura". Davon haben Sie sicherlich schon gehört.

SCULLY: Hmm... Ja.

COLLEEN AZAR: Erlebt man dieses Energiefeld, erfährt man Wahrheiten, die wenig mit wissenschaftlichen Beweisen, aber sehr viel mit Glauben zu tun haben.

SCULLY: Und was habe ich Ihrer Meinung nach gesehen?

COLLEEN AZAR: Schmerz. Und Schmerz muss geheilt werden, entweder physisch, mental oder geistig.

SCULLY: Aber er ist herzkrank.

COLLEEN AZAR: So lange Schande, Schuld und Angst in einem ist, verursacht das ein Ungleichgewicht. Man vergisst, wer man eigentlich ist.

(SCULLY seufzt.)

COLLEEN AZAR:. Er fällt Ihnen schwer, das zu akzeptieren.

(COLLEEN AZAR legt ihre Hand zärtlich auf SCULLYs Bein. Im Hintergrund pfeift ein Wasserkessel.)

COLLEEN AZAR: (erfreut) Möchten Sie etwas Tee?

(Etwas später. COLLEEN AZAR geißt Tee ein. SCULLY betrachtet eine hängende Skulptur.)

COLLEEN AZAR: Haben Sie jemals Augenblicke erlebt, in denen alles unglaublich klar wird und die Zeit stehen zu bleiben scheint?

SCULLY: Yes. Ja, merkwürdigerweise.

COLLEEN AZAR: Sie sind vielleicht vielen Dingen gegenüber offener, als Sie denken. Es ist nur die Frage, was sie damit anfangen.

(Sie gibt SCULLY eine Teetasse, während SCULLY über diese Worte nachdenkt. COLLEEN nimmt ihre Tasse und lehnt sich gegen die Spüle.)

COLLEEN AZAR: Ich war mal Ärztin. Ich war sehr erfolgreich auf meinem Gebiet, habe über 80 Stunden die Woche gearbeitet. Ich dachte, ich wäre glücklich. Die Wahrheit ist jedoch, das ich von der Welt und von mir selbst abgeschnitten war. Ich war praktisch innerlich am Sterben. Ich hatte eine Beziehung zu Cartol, die Sie vorhin kennen gelernt haben. Ich hatte solche Angst davor, was die Welt, meine Familie und meine Kollegen darüber denken würden, dass ich es niemandem erzählt habe. Dann vor zwei Jahren, wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert.

(SCULLY ist sehr mitfühlend.)

SCULLY: Das tut mir leid.

COLLEEN AZAR: (trinkt einen Schluck Tee) Das muss es nicht. Durch den Krebs bin ich erst aufgewacht. Er brachte mich von dem selbstzerstörerischen Weg ab, auf dem ich mich befand. Mir wurde klar, wie wenig mir alles bedeutete, was ich tat. Der Krebs ermöglichte mir wohl zum ersten mal in meinem Leben glücklich zu sein.

SCULLY: Aber wie?

COLLEEN AZAR: Ich lernte einen Heiler kennen, der mir geholfen hat, die Krankheit als das zu verstehen, was sie ist. Aber erst als ich mich der Schande stellte und die Wahrheit erzählte, bildete sich der Krebs zurück.

(SCULLY sieht nach unten.)

COLLEEN AZAR: Sie zweifeln noch. Sie kamen hierher, weil Sie nach Antworten suchen. Sie möchten etwas für sich mitnehmen.

(SCULLY sieht sie an.)


SZENE 8

(Krankenhaus. SCULLY kommt mit einem Strauß roter Blumen. Sie sieht MAGGIE WATERSTON.)

MAGGIE WATERSTON: (wütend) Sind Sie glücklich?

SCULLY: Wie bitte? Ich wollte nur Ihren Vater besuchen.

MAGGIE WATERSTON: Das geht nicht. Er liegt im Koma.

SCULLY: Seit wann?

MAGGIE WATERSTON: (wütend) Etwa zwei Minuten, nachdem Sie angeblich sein Leben gerettet haben.

(SCULLY will den Flur weiter entlang gehen. MAGGIE WATERSTON tritt ihr in den Weg.)

MAGGIE WATERSTON: Haben Sie auch nur die leiseste Ahnung davon, welche Hölle sie aus unseren Leben gemacht haben?

SCULLY: Maggie, um ehrlich zu sein, bin ich gegangen, damit Ihr Leben nicht zur Hölle wird.

MAGGIE WATERSTON: Hören Sie auf so verdammt vernünftig zu klingen. Ich habe es so satt. Ihr Leben ging weiter, aber wir mussten mit dem leben, was Sie uns hinterlassen haben.


SCHNITT:

(Auf der Straße. Es hat aufgehört zu regnen. Die Szene wird von demselben Song untermalt, den MULDER im Büro gespielt hat. SCULLY geht in Zeitlupe durch eine Chinatown, die Blumen in ihrer Hand lassen welk die Köpfe hängen. Ihr schwarzer Mantel bläht sich im Wind auf. Sehr surrealistische Szene. Zwei Männer drehen sich langsam um und betrachten sie, während sie an ihnen vorbeigeht. Sie dreht sich zu einem über ihr in Zeitlupe schwingenden Schild um: Apotheker; in Chinesisch und Englisch. Die Musik hört auf, es ist nur noch das rhythmische quietschen des Schildes zu hören. Sie sieht die blonde Frau mit der Baseballkappe. SCULLY läuft hinter ihr her. Sie wird fast von einem Radfahrer angefahren, wodurch die Zeitlupe aufgehoben wird. SCULLY hält kurz an und verfolgt dann die Frau weiter. Sie verliert sie, steht aber vor einer einfachen Holztür. Sie geht durch die Tür in einen friedlichen orientalischen Garten, an dessen Ende sich zwei rote verzierte Türen befinden. SCULLY geht auch durch diese Türen. Sie betritt einen wunderschön beleuchteten Tempel mit einer goldenen Buddha-Statue, die von Votivkerzen umgeben ist. SCULLY kniet in einem Lichtstrahl, der von oben kommt und schwingt mit geschlossenen Augen leicht hin und her, als ob sie in Trance wäre. Bilder aus ihrem Leben ziehen an ihr vorüber: Mit ihrer Familie bei der Beerdigung ihres Vaters, ihr Vater in der weißen Uniform10, ihre Mutter, MULDER, CSM, ihre Schwester, sie selbst, wie sie MULDER zum ersten Mal begegnet, das "I Want To Believe" Poster, Colleen Azar, sie selbst, wie sie Emily umarmt, sie und MULDER, wie sie das erste UFO in "Deep Throat" betrachten, MULDER, der sie in "Memento Mori" umarmt, ihr ängstliches Selbst kurz vor ihrer Entführung und schließlich DANIEL WATERSTON, der liegend durchsichtig in weißem Licht dahinschwebt. Sein schwarzes Herz pumpt laut und rhythmisch, hypnotisch. Seine Lippen bewegen sich und er spricht ganz leise. Plötzlich gehen seine Augen auf. Zur selben Zeit atmet SCULLY tief ein und auch ihre Augen gehen auf. Sie sitzt still im Tempel. Sie ist sehr aufgewühlt von dem, was geschehen ist und versucht, sich zu beruhigen. Sie sieht den Buddha an.)


SZENE 9

(DANIEL WATERSTON's Krankenzimmer. Er liegt im Koma. SCULLY und MAGGIE WATERSTON sehen zu, wie ein Mann, der Heiler, seine Hände über DANIEL WATERSTON's Brust hält.11 Eine andere Schwester, KRANKENSCHWESTER 3, schiebt einen Wagen über den Flur und sieht, was in dem Raum vor sich geht. Sie geht schnell weg.)

HEILER: Was ich versuchen werde, ist, seine Energiekanäle zu öffnen. Wir nennen das Chakras. Sie können zu Hindernissen für die Fähigkeit eines Arztes werden, einen Patienten zu heilen. Wenn diese Kanäle nicht richtig arbeiten, sei es wegen eines schlechten körperlichen oder seelischen Zustandes, sind diese Blockaden die Ursachen für Krankheiten. Wenn ich diese Blockaden früh genug lösen kann, kann ich damit einer Verschlimmerung der Krankh...

(Er wird unterbrochen, weil Dr. KOPEIKAN das Zimmer betritt, der vielleicht von der KRANKENSCHWESTER 3 gerufen wurde. Ihm gefällt das ganz und gar nicht.)

DR. KOPEIKAN: Was geht hier vor. Dr. Scully, was erlauben Sie sich?

SCULLY: Wir kümmern uns um das Wohlergehen von Dr. Waterston

DR. KOPEIKAN: Sie sind nicht seine Arzt.

SCULLY: Das weiß ich. Was wir hier versuchen, ist ein alternativer Ansatz.

DR. KOPEIKAN: Was Sie hier tun, ist Zeitverschwendung, Dr. Scully. Und ich bin mir sicher, dass Dr. Waterston mir zustimmen würde. Haben Sie das bedacht?

SCULLY: Ich will ihm nur helfen. Etwas anderes hat doch bis jetzt auch nichts genützt.

DR. KOPEIKAN: Ohne Ihnen nahe treten zu wollen, aber das können Sie nicht beurteilen.

MAGGIE WATERSTON: (leise) Lassen Sie ihn fortfahren. Wenn es ihm nicht schadet, sollten wir wenigsten offen für diesen Versuch sein.

(MAGGIE WATERSTON und SCULLY sehen sich an.)

HEILER: Es tut mir leid, aber mehr kann ich im Moment sowieso nicht tun. Dieser Mann ist bereit, den Weg zu Ende zu gehen, aber etwas scheint ihn noch zurückzuhalten. Etwas, das noch nicht erledigt ist, hält ihn in dieser Welt fest, etwas, das er ncoh loswerden möchte, bevor er loslassen kann.


SZENE 10

(SCULLY's Wohnung. Wieder begleitet dieselbe rhythmische Musik die Szene. SCULLY bewegt sich in Zeitlupe, als ob sie träumt.)

MUSIC:
Broken heart pushing us hear the rain fall
See the wind come to my eyes
See the storm broken now I'm nothing
Speak to me, baby in the middle of the night ...

Übersetzung:
Das gebrochene Herz drängt uns
Sieh, wie der Wind in meine Augen weht
Sieh den tobenden Sturm
Ich bin nichts mehr
Rede mit mir, Baby, mitten in der Nacht...

(SCULLY trägt einen langen weißen Frottee-Bademantel und Plüschlatschen. Sie hat sich in ihrer Küche Tee zubereitet. Während sie durch die Tür geht, wechselt die Szene und sie trägt einen dunklen Anzug. Sie geht durch ein Krankenzimmer. Sie sieht in das Bett und sieht sich selbst, wie sie vor zweieinhalb Jahren war, kurz davor, an Krebs zu sterben. Ihr krebskrankes Selbst sieht sie an und singt mit der Musik mit.

MUSIC: Rede mit mir.

(SCULLY schlägt ihre Augen auf und setzt sich nach Luft schnappend im Bett auf und starrt nach oben. Es war ein Traum. Das Telefon klingelt. SCULLY, im weißen Seidenpyjama, beruhigt sich wieder und nimmt ab.)

SCULLY: (am Telefon) Hallo?

MAGGIE WATERSTON: (am Telefon) Ich bin's, Maggie. Sie müssen sofort ins Krankenhaus kommen.

SCULLY: (am Telefon) Maggie, was...?

(MAGGIE WATERSTON legt auf.)


SZENE 11

(DANIEL WATERSTONs Krankenzimmer. SCULLY tritt ein. DANIEL WATERSTON ist wach.)

SCULLY: Daniel?

DANIEL WATERSTON: Glaubst Du, ich würde so schnell aufgeben?

(SCULLY atmet erleichtert aus und geht auf ihn zu.)

SCULLY: Du warst so weit weg. Keiner hat geglaubt, dass du wieder aufwachen würdest. Ich bin immer noch geschockt.

DANIEL WATERSTON: Stell dir vor, wie geschockt ich war, als mein Arzt mir von diesem Voodoo-Ritual erzählt hat, das du für mich gestern arrangiert hat.

SCULLY: Ich hatte Angst, es würde nichts bewirken.

DANIEL WATERSTON: (grinsend) Natürlich hat es nichts bewirkt. Mach dich nicht lächerlich. Wie bist du nur auf diesen Mist gekommen.

SCULLY: Daniel, dieser Mist hat dir vielleicht das Leben gerettet, ob du das glaubst oder nicht.

DANIEL WATERSTON: Es ist mir egal. Ich will nicht darüber reden. Sie mich an. Ich werde wieder gesund...und wir müssen darüber reden,... was aus uns wird

(Er sieht sie zuversichtlich und zärtlich an.)

SCULLY: Ich habe lange mit Maggie geredet. Es wird Zeit, dass du die Verantwortung für den Schmerz übernimmst, den du deiner Familie zugefügt hast. Es ist kein Zufall, dass du krank geworden bist. Du bist zehn Jahre lang vor der Wahrheit davon gelaufen.

(DANIEL WATERSTON will das nicht hören.)

DANIEL WATERSTON: (flüstert) Dana... Ich wollte nur mit dir zusammen sein. Du warst der Grund, wofür ich lebe.

SCULLY: Und vielleicht ist der Grund, weshalb du noch lebst, es wieder gutzumachen. Es für Maggie wieder gutzumachen.

DANIEL WATERSTON: So spricht Maggie, nicht du.

SCULLY: (mit zitternder stimme) Nein. Ich bin nicht mehr derselbe Mensch, Daniel. Ich hätte es nur nie erfahren, wenn ich dich nicht wieder gesehen hätte.

(SCULLY dreht sich um und sieht MAGGIE WATERSTON in der Tür. Die drei sehen sich einen Moment lang an, dann verlässt SCULLY den Raum. MAGGIE WATERSTON nähert sich ihrem Vater zögernd.)

(Später. Vor dem Krankenhaus. SCULLY steht da und betrachtet die Menschen, die an ihr vorbeigehen. Alles in Zeitlupe. Zwei Nonnen gehen an ihr vorüber. Die Kamera fährt im Kreis um SCULLY. Sie sieht die blonde Frau mit dem Pferdeschwanz. Die Zeitlupe hört auf. SCULLY läuft an den Nonnen vorbei und hält die blonde Frau an. Die Person trägt dieselben Sachen, aber es ist nicht die blonde Frau. Es ist MULDER. Er ist erfreut sie zu sehen. Er trägt ein Käppi mit den Worten "Stonehenge Rocks". SCULLY ist überrascht, ihn zu sehen.

SCULLY: Entschuldigung!

MULDER: Hey.

SCULLY: Mulder?

MULDER: Ich habe nach Ihnen gesucht.

SCULLY: Sollten Sie nicht in England sein?

MULDER: Ich bin zurück.

SCULLY: Was ist passiert.

MULDER: (enttäuscht) Nichts. Kein neues Ereignis. Kein Kornkreis. Eine riesige Zeitverschwendung.

(SCULLY seufzt.)

SCULLY: Wissen Sie Mulder, manchmal geschieht etwas aus gutem Grund.

MULDER: Wie meinen Sie das

SCULLY: Ach nichts. (Sie lächelt) Kommen Sie, ich koche Ihnen einen Tee.

(Sie legt ihren Arm um MULDER und führt ihn weg, rein freundschaftlich und sehr vertraut.)


SZENE 12

(MULDERs Apartment. MULDER and SCULLY sitzen dicht beieinander auf seiner Couch. Zwei halb leer getrunkene Teebecher stehen auf dem Couchtisch. SCULLY, ziemlich müde, hat ihre Füße auf den Tisch gelegt.)

MULDER: Ich kann das gar nicht glauben.

SCULLY: Welchen Teil?

MULDER: Den Teil, wo ich zwei Tage weg bin und sich ihr ganzes Leben ändert.

SCULLY: Mmm, ich habe nicht gesagt, dass sich mein ganzes Leben verändert hat.

MULDER: Sie sprechen zu Gott in einem buddhistischen Tempel und Gott antwortet.

SCULLY: Ich habe auch nicht gesagt, dass Gott geantwortet hat. Ich sagte, ich hatte eine Art Vision.

MULDER: Das ist, als würden Sie sagen, Sie bekämen David Crosbys Kind.12

(SCULLY lächelt und sieht nachdenklich aus.)

MULDER: Was ist?

SCULLY: Es gab einmal eine Zeit, in der ich ernsthaft überlegt habe, mein ganzes Leben mit diesem Mann zu verbringen. Was hätte ich wohl verpasst?

MULDER: Ich glaube nicht, dass Sie das erfahren könnten. Ich meine wie viele verschiedene Leben könnten wir führen, wenn wir andere Entscheidungen getroffen hätten. Wir wissen es einfach nicht.

SCULLY: Was, wenn es nur eine Entscheidung gäbe und alle anderen falsch wären? Und was, wenn es dafür Anzeichen gibt, auf die man achten sollte?

MULDER: Und alle Entscheidungen würden dann zu diesem Moment führen. Eine falsch Wahl und ... wir würden hier jetzt nicht zusammen sitzen. Das sagt Vieles. Das sagt sehr viel, sehr viel, sehr viel. Das ist mehr, als wir zu dieser späten Stunde vertragen.

(MULDER sieht SCULLY an. Sie ist eingeschlafen und lehnt an seiner Schulter. Musik setzt wieder ein. In Zeitlupe streicht er ihr zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und betrachtet sie einen Moment. Er nimmt seine indianische Decke und deckt sie damit sorgfältig zu. Während MULDER von der Couch aufsteht13, fährt die Kamera zum Aquarium rüber, in dem Deko-UFOs schwimmen. Der Song "The Sky is Broken" spielt weiter. Die Kamera fährt unter das Aquarium, wo eine kleine Buddha-Figur auf dem Regalbrett steht.

ENDE
1 Eine ziemlich düstere Betrachtung des Lebens, die aber der Stimmung des Albtraums aus "Emily" entspricht. Schon diese ersten Sätze machten diese Folge für mich zu einem der Highlights der 7. Staffel. GA hat mal wieder bewiesen, was in ihr steckt. Hut ab!
2 An der Stelle hat mein Herz einen Moment ausgesetzt. Ich denke, allen Shippys geht es genauso.
3 Seit wann hat Scully einen eigenen Schreibtisch?!
4 Scully spricht von 40 ounces, wobei Sie wahrscheinlich fluid ounces meint. 1 fluid ounce (fl.oz.) entspricht 30 ml, also sind 40 ounces etwa 1200 ml. Kein Wunder, dass das Opfer das nicht überlebt hat.
5 Go, Scully. Dreh den Spieß um!!! Wird auch langsam mal Zeit.
6 Auf gut Deutsch: eine Form von Herzbeutelentzündung.
7 Ohne sich zu verabschieden! Go, Scully. Zeig es Mulder.
8 Wie gut er sie doch kennt.
9 Anmerkung von Carrik: Diese Schauspielerin hat schon in "5X04 Detour" Officer Michele Fazekas gespielt.
10 Aus "One Breath" (An der Grenze)
11 Anmerkung von TD: Das hat auch Scullys Schwester getan, als sie im Koma lag.
12 Anmerkung von CarriK: David Crosby ist der Samenspender für das Kind von Melissa Etheridge und ihrer lesbischen Lebensgefährtin.
13 Anmerkung von CarriK: Um das Bett für zwei zu richten?