7ABX09 Schlangen

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Schlangen
TXF 201 DAYS s7e09.png
Originaltitel: Signs and Wonders
Episodendaten
Produktionscode 7ABX09
Laufende Nummer 149
US Erstausstrahlung Sonntag, 23. Januar 2000 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 4. Dezember 2000 (ProSieben)
US Einschaltquote 10.139 Mio. Haushalte
14.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 2.24 Mio. Zuschauer
6.8% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Jeffrey Bell
Regisseur Kim Manners
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Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 7 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

7ABX09 Schlangen (Originaltitel: "Signs and Wonders") ist die einhundertneunundvierzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.


Darsteller

Starring

Guest Starring

Co-Starring

Inhalt

Zusammenfassung

 
Jared Chirp wird tot in seinem fest verschlossenen Auto gefunden und scheint zahlreichen Schlangenbissen erlegen zu sein. Da ist es für Mulder und Scully naheliegend, im ortsansässigen "Schlangenkult" von Reverend Samuel Mackey nach dem Täter zu suchen, zumal Chirp und seine schwangere Freundin Gracie sich von dieser Sekte losgesagt hatten. Doch so grausam dieser Kult auch ist, das Böse steckt woanders...

Inhaltsangabe

Jared Chirp packt, ein Gebet murmelnd, überstürzt und wütend seine Sachen nachdem er einen medizinischen Bericht gelesen hat. Dabei wird von jemanden, der vor Jareds Fenster steht, beobachtet. Jared rennt mit seiner Tasche und einem Revolver in der Hand in einem Unwetter zu seinem Wagen. Im Inneren des Wagens lässt er seine Autoschlüssel fallen und dass er danach tastet, hört das Zischen einen Klapperschlange. Als er nach seiner Waffe greift, ist er plötzlich von dutzenden angriffsbereiten Schlangen umzingelt. Er schießt sechs Mal auf die Schlangen, doch diese greifen in an und töten ihn.

Im Kellerbüro des FBI Hauptquartiers liest Mulder den Bericht über Jareds Tod, wo nach dessen Körper 116 Bisse von über 50 verschiedenen Schlangenarten aufweist. Das Auto war von innen verriegelt, es wurden jedoch keinen Spuren von Schlangen im Wagen gefunden. Mulder erklärt Scully, dass Klapperschlangen im Winter Winterschlaf halten würden. Scully merkt an, dass Schlangen oft religiöse Symbole seien. Die beiden reisen nach Blessing, Tennessee um mit Reverend Mackey in seiner Gemeinschaftskirche über Jareds Tod zu sprechen. Gracie, Jareds schwangere Freundin, belauscht das Gespräch. Mackey äußert den Verdacht, dass Jareds und Gracies ehemalige Kirchengemeinde etwas mit dem Todesfall zu tun haben könnte, denn diese Religionsgemeinschaft betreibt snake handling, also das Hantieren mit Schlangen als religiöses Ritual. Laut Mackey wäre Reverend Enoch O‘Connor dem Parr gegenüber besonders feindselig. O‘Connors Kirche der Zeichen und Wunder entpuppt sich als alter, heruntergekommen Schuppen ohne Licht. Die Agent stoßen bei der Suche nach Licht auf mehre Schlangen, die sich durch das Gebäude schlängeln. Als O‘Connor das Licht einschaltet, sammelt er die Schlangen in einem Sack und er erklärt den Agenten, dass Jared Tod ein Test seines Glaubens gewesen sei, den er junge Mann nicht bestanden habe.

Iris, eine freiwillige Helferin in Mackeys Kirche und Inhaberin des Wohnheims, in dem Gracie lebt, erzählt Mackey, das Jared in der Nacht seine Todes angerufen habe um und versucht habe, Gracie zu erreichen. Iris habe das niemanden erzählt. Mackey beschwichtigt Iris, dass er ihr später damit helfen werden. Iris geht in ihr Büro um an inige Kircheninformationsblättern zu arbeiten. Plötzlich verwandelt sich ihr Heftklammerentferner in einen Schlange und beißt sie in ihre Hand. Iris geht in ein Badezimmer und spült die Wunde aus und findet sich von Schlangen umzingelt, worauf sie zu schreien beginnt. Ihre Leiche wird gerade abtransportiert, als Mulder und Scully erneut mit Mackey reden. Dieser erzählt den Agenten, dass Jared in dem Wohnheim angerufen und nach Gracie gesucht habe. Dabei habe er etwas davon gemurmelt, dass er für seine Sünden bezahlen müsse. Die Ermittler befragen Gracie, doch sie glaubt nicht, dass O‘Connor etwas mit den Morden zu tun habe, da er ihr Vater sei. Als sie von Jared schwanger geworden sei, habe ihr Vater sie aus seinem Haus und aus seiner Kirche verstoßen. Mulder und Scully kehren zu O‘Connors Kirche zurück und teilen sich auf. Scully betritt einen Raum voller Kisten mit Schlangen, als plötzlich O‘Connor erscheint und die Agentin zwingt, ihre Hand in eine Kiste mit den Schlangen zu stecken, um sich von Gott richten zu lassen. Doch bevor die Schlangen ihre Hand erreichen, kommt Mulder mit gezogener Waffe in den Raum gestürmt und nimmt O‘Connor fest. Dieser sagt Mulder, dass Satan ganz nah sei. Am Abend kniet sich O‘Connor auf den Boden seiner Zelle. Dutzenden von Schlangen schlängeln sich durch die Gitterstäbe in die Zelle.

O‘Connor liegt auf mit mehreren schweren Schlangenbissen auf der Intensivstation, doch Gracie verbietet die Gabe von Gegengift aus religiösen Gründen. Darauf hin vermutet Scully, dass Gracie vielleicht die gesuchte Mörderin sein könnte. Daraufhin durchsuchen die Agentin Jareds Zimmer und finden den medizinischen Bericht nach dem Jared nicht der Vater von Gracies ungeborenem Kind sein kann, da er zeugungsunfähig war. Die X-Agenten fragen sich, ob Jared umgebracht wurde, weil er die Wahrheit erfahren hat. Im Krankenhaus gelingt es Mackey Gracie davon zu überzeugen, ihren Vater mit Hilfe der Medizin helfen zu lassen. Er lässt Gracie mit dem bewusstlosen O‘Connor im Zimmer zurück. Als Mulder und Scully in O‘Connors Zimmer ankommen, stellen sie fest, dass dieser mit Gracie verschwunden ist. Mackey erzählt den Agenten, da O‘Conner der Vater von Gracies Kind sei und dass das der Grund sei, warum sie die Kirche ihres Vaters verlassen habe.

Später am Abend, bringt O‘Connor Gracie zu seiner Kirche, wo die Gemeindemitglieder schon auf sie warten. Gracie wehrt sich, doch die Mitglieder halten sie fest. O‘Connor sagt ihr, dass sie dem Teufel widerstehen soll und er würde ihren Körper verlassen, worauf hin Gracie statt einem Kind kleine Klapperschlangen zur Welt bringt. O‘Connor und die Gemeindemitglieder reagieren darauf schockiert. Am nächsten Morgen wird Gracie in einen Krankenwagen geschoben, als Mulder und Scully an der Kirche der Zeichen und Wunder ankommen. Sie steht unter Schock hat viel Blut verloren, aber sie hat keinen Säugling bei sich. O‘Connor ist ebenfalls verschwunden. Die Agenten finden Schlangenspuren auf dem Boden der Kirche und eine älteres Mitglied der Gemeinde sagt, dass der Teufel ausgetrieben worden sei. Scully fährt mit Gracie ins Krankenhaus während Mulder zu Mackey eilt, um ihn vor O‘Connor zu beschützen.

O‘Connor bedroht gerade Mackey mit einem Messer als Mulder die Tür eintritt und auf O‘Connor schießt. Im Krankenwagen erzählt Gracie Scully, dass ihr Vater sie nicht angerührt hätte, sondern sie gerettet habe. O‘Connor liegt blutend auf dem Boden und sagt Mulder, dass dieser nicht wüsste, auf welcher Seite er stünde. Er zeigt auf Mulders Herz und sagt, dort sollte er klug sein. Mulder denkt kurz darüber nach und beschuldigt dann Mackey in seinem Büro, der Vater von Gracies Kind zu sein und O‘Connor vernichten zu wollen. Als Mulder seine Waffe zieht, fragt er den Agenten, ob er eine Prüfung bestehen würde, worauf hin plötzlich überall Schlangen erscheinen und Mulder angreifen. Scully eilt in die Kirche und betritt diese, als die letzte Schlangen gerade verschwindet. Mulder wird ins Krankenhaus gebracht und erhält ein Gegengift. Scully berichtet ihm, dass Reverend Mackey noch nicht gefunden worden sei.

In eine Kirche in Connecticut heißt eine Frau einen Reverend Wells in ihrer Gemeinde. Wells ist Reverend Mackey. Als er allein in seinem Büro ist, holt er eine Maus aus der Schreibtischschublade. Als er den Mund öffnet, um die Maus zu verschlingen, erscheint ein Schlange aus Mackey Mund, die die Maus frisst und wieder in Mackeys Hals Schlund verschwindet.

Schauplätze

  • Tennessee
    • Blessing Community Church, Blessing
    • McMinn County Sheriff's Station
    • Haus von Jared Chirp
    • Kirche von Reverend O'Connor
  • Hamden, Connecticut

Hintergründe

Goofs

Bedeutung des Episodentitels

  • die Formulierung "Zeichen und Wunder" findet sich sehr häufig in der Bibel, so unter anderem im zweiten Brief der Korinther 12:12:
"Denn es sind ja eines Apostels Zeichen unter euch geschehen mit aller Geduld, mit Zeichen und mit Wundern und mit Taten."

Notizen

  • Charaktereinsichten: dieser Fall ist für Scully besonders unangenehm, erfahren wir in 2X08 An der Grenze doch von Maggie Scully, dass ihre Tochter große Angst vor Schlangen hat. Deshalb Scullys sarkastischer Kommentar, nachdem Mulder den Fall präsentiert hat: "Tennessee. Schlangen. Danke, Mulder. Vielen Dank."
  • Regisseur Kim Manners bestand auf größtmögliche Authentizität, weshalb neben einigen Computer animierten auch zwischen sechs und über 50 echte Schlangen am Set waren, die von Snake Wrangler Jules Sylvester im Zaum gehalten wurden. Sowohl Manners als auch David Duchovny haben große Angst vor Schlangen. John Shibans Angst war noch größer - er machte einen großen Bogen um das Set, während diese Episode produziert wurde.
  • Gillian Anderson zeigte laut Sylvester großes Talent beim Umgang mit den Schlangen - so gut, dass sie sofort für Sylvester arbeiten könne, sollte sie je die Schauspielerei aufgeben.
  • Tracy Middendorf, die Darstellerin der Gracie, war während der Dreharbeiten zu dieser Episode wirklich schwanger.
  • der Sohn von Gastdarsteller Michael Childers ist ein echter Schlangenprediger.
  • Standards an Practice, die Zensurabteilung von FOX hat mit der Thematik und den Szenen in dieser Episode keine Probleme. Sie störte jedoch ein Detail in der letzten Einstellung in Enochs neuem Büro: im Hintergrund war ein Gemälde mit Adam und Eva zu sehen und sie monierten die Sichtbarkeit der Genitalien auf dem Bild - die daraufhin verdeckt wurden.


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