7ABX08 Der unglaubliche Maleeni

Aus Spookyverse
Wechseln zu: Navigation, Suche


Der unglaubliche Maleeni
TXF 201 DAYS s7e08.png
Originaltitel: The amazing Maleeni
Episodendaten
Produktionscode 7ABX08
Laufende Nummer 148
US Erstausstrahlung Sonntag, 16. Januar 2000 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 27. November 2000 (ProSieben)
US Einschaltquote 10.437 Mio. Haushalte
15.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 2.73 Mio. Zuschauer
8.5% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Vince Gilligan, John Shiban und Frank Spotnitz
Regisseur Thomas J. Wright
Profrundeecken.jpg
Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
Fan-Rezensionen zu dieser Episode: schreiben
Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 7 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

7ABX08 Der unglaubliche Maleeni (Originaltitel: "The amazing Maleeni") ist die einhundertachtundvierzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.


Darsteller

Starring

Guest Starring

Co-Starring

Inhalt

Zusammenfassung

 
Der Zauberer Herman Pinchbeck, genannt "Der unglaubliche Maleeni", wird nach einem spektakulären Trick mit abgetrenntem Kopf tot aufgefunden. Mulder und Scully verdächtigen seinen Konkurrenten Billy LaBonge, doch als sich herausstellt, dass Pinchbeck schon lange vor dem vermeintlich tödlichen Kunststück tot war und einen Zwillingsbruder hat, der als Bankangestellter arbeitet, nimmt die Ermittlung eine ganz andere Wendung...

Inhaltsangabe

In seinem Van, der schon bessere Tage gesehen hat, bereitet sich der „unglaubliche Maleeni“ gerade auf seinen Auftritt als Zauberkünstler vor. Er sagt einem Mitarbeiter des Piers, dass das seine beste Vorstellung überhaupt werden wird. Er zeigt eine Reihe von gewöhnlichen Verschwindetricks während er die Namen von berühmten Magiern aufzählt. Ein Mann im Publikum nimmt Maleeni verbal in die Zange und fordert auf, spektakulärere Kunststücke vorzuführen. Darauf hin kündigt Maleeni an, dass er das Kunststück eines ägyptischen Magiers vorführen wird, bei dem er seinen abgetrennten Kopf wieder anfügen kann. Das Publikum sieht staunend zu, wie Maleeni seinen Kopf einmal um 360 Grade dreht. Die Menge applaudiert frenetisch und Maleeni wirft Billy LaBonge, dem Mann, der ihn zuvor angestachelt hat einen Blick zu, der darauf hin aus der Menge verschwindet. Als Maleeni Mitarbeiter nach dem Ende der Vorstellung seinen Chef aufsucht, sitzt dieser bewegungslos in Wagen. Als der Angestellte ihn anstößt, fällt Maleenis Kopf von dessen Schulter und aus dem geöffneten Autofenster.

Am folgenden Tag, untersuchen Mulder und Scully den Ort des Geschehens. Scully glaubt, da es sich bei dem Fall um einen gewöhnlich Mord handle. Mulder glaubt, dass Maleenis großes Zauberkunststück irgendwie schief gegangen sei. Sie schauen sie die Videoaufzeichnung auf dem Camcorder eines Touristen an, der Maleenis Vorstellung aufgenommen hat. Die Agenten verdächtigen den Trietzer aus dem Publikum, doch sein Gesicht ist nicht zu sehen. Scully sieht, wie LaBonge auf dem Video einen Pappbecher wegwirft. Die auf dem Becher gesicherten Fingerabdrücke führen die Ermittler zu Billy LaBonge, einem Nachwuchszauberer und aktenkundigen Kleinkriminellen. Als sie LaBonge verhören, schreibt er Maleeni aus einen Stümperer mit Spielschulden ab. Als die Agenten sich zum gehen wenden, ruft LaBonge sie zurück, um ihnen ihre Marken zurück zu geben, die er ihnen unbewusst während des Verhörs abgenommen hat. Später sucht LaBonge den Kredithai Cissy Alvarez auf, um mit ihm über Maleenis Schulden zu sprechen. LaBonge bietet Alvarez an, ihm die zehnfache Höhe von Maleenis Schulden zurückzuzahlen.

Scully stellt bei der Autopsie an Maleeni, der eigentlich Herman Pinchbeck heißt fest, dass des Kopf mit einer Säge abgetrennt und mit einem Mastix-ähnlichem Klebstoff festgeklebt wurde. Pinchbeck wäre jedoch einem Herzinfarkt verstorben und seine Leiche wäre einen Monat tiefgekühlt worden. Mulder und Scully statten Albert, Hermans Bruder in der Bank in Los Angeles einen Besuch ab, in dem dieser arbeitet. Albert ist Hermans eineiiger Zwilling – und er trägt eine Halskrause. Er erzählt den Agenten, dass er zusammen mit seinem Bruder früher Zauberkunststücke aufgeführt hätte und beweist Mulder seine Fähigkeiten mittels eines Kartentricks. Mulder äußert die Vermutung, dass Albert zu Ehren Hermans noch einen finalen Zaubertrick auf dem Pier ausgeführt hat. Doch Albert beweist, dass er nicht am Pier war, in dem den Agenten zeigt, das er im Rollstuhl sitzt, nachdem ihm die Beine amputiert wurden. Scully entschuldigt sich bei Pinchback. Da sie keine weiteren Spuren haben, bringen die Agenten LaBonge zu Maleenis Van, um mit ihm zusammen nach Hinweisen zu suchen. LaBonge glaubt, das Maleenis Van einen doppelten Boden habe, in dem der Leichnam versteckt war – doch es findet sich keiner. Mulder findet jedoch einen Schuldschein Maleenis.

In der Bank bewundert Albert Pinchbeck die Waffe eines Geldboten, die er in den Händen hält. Kurz darauf stattet ihm Alvarez einen Besuch ab und bedroht ihn. Dabei bemerkt Albert eine auffällige Tätowierung an Alvarez‘ Hand. Der Geldbote stolpert über einen maskierten Mann, der sich Inneren seines gepanzerten Wagen aufhält und schießt auf diesen. De Maskierte kann flüchten, doch der Bote bemerkt die Tätowierungen auf den Händen des Mannes. Außer Sichtweite setzt der Mann die Maske ab: es ist LaBonge, der aufgemalten Tätowierungen mit einem Handtuch abwischt.

Mulder und Scully befragen Alvarez zu dem Schuldschein, doch dieser bestreitet, etwas mit einem Mord zu tun haben. Mulder gesteht Scully, dass er glaubt, dass das alles nur eine Ablenkung ist, wie bei einem Kartentrick. LaBonge beobachtet, wie die Agenten Alvarez Billiardhalle verlassen und fingiert einen Notruf über einen bewaffneten Überfall auf die Billiardhalle. Darauf hin betritt der die Halle und bedroht Alvarez. Dann rennt er mit einer Waffe in der Hand nach draußen, wo er von der von ihm alarmierten Polizei verhaftet wird. Die Agenten kehren in die Bank zurück wo Mulder Albert aus dessen Rollstuhl stößt. Dabei stellt sich heraus, das Albert Beine hat, die er in einem verdeckten Boden des Rollstuhl versteckt hat. Albert gibt zu, dass er in Wirklichkeit Herman Pinchbeck, der unglaubliche Maleeni sei und das er wegen seiner Spielschulden Angst um sein Leben habe. Als er Albert um ein Darlehen bitten wollte, hätte er ihn tot aufgefunden. Er plante, die Identität seine Bruder anzunehmen, nachdem er seinen letzten großen Auftritt abgeliefert hatte. Mulder glaubt Herman nicht und lässt ihn verhaften. Er durchsucht in Anwesenheit von Pinchbecks Vorgesetzten Alberts Arbeitscomputer. Um die Kontentransaktionen einsehen zu können, wird Mulders Marke und Fingerabdruck benötigt, die Mulder eingibt. Scully fällt auf, dass auf den gepanzerten Wagen, dessen Pinchbeck abgezeichnet hat, ein Überfall versucht wurde. Der Bankangestellte erzählt, dass kein Geld gestohlen wurde. Pinchbeck wird in ein Arrestzelle gebracht. Dort klopft ein Gefangener an die Wand der angrenzenden Zelle. Es ist LaBonge, dem Picnbeck sagt, dass alles wie geplant gelaufen sei – die beiden machen gemeinsame Sache.

Am nächsten Morgen ist der Banktresor leer, doch die Überwachungsbänder zeigen nichts. Ein älteres Band zeigt Alvarez, wie die Bank betritt und der Geldbote erkennt an Hand der Tätowierungen auf Alvarez‘ Hand in ihm dem Mann, der versucht hatte, den Geldtransport zu überfallen. Das FBI stürmt Alvarez‘ Billiardhalle und findet das gestohlene Geld. Alvarez behauptet, dass er von LaBonge hereingelegt wurde. Mulder und Scully erkennen, dass LaBonge und Pinchbeck zusammen arbeiten. Sie erreichen das Gefängnis gerade in dem Moment, als die beiden Magier gegen Kaution entlassen werden sollen. Sie enthüllen ihre Theorie: Alberts Tod haben den beiden Männer eine Möglichkeit verschafft, an Geld zu kommen. Maleeni habe absichtlich Geld an Alvarez beim Glücksspiel verloren und dann seinen eigenen Tod vorgetäuscht. LaBonge, der Maleenis Lehrling ist, habe alles so fingiert, dass Alvarez die Schuld für den Überfall in die Schuhe geschoben wird und um sich so an Alvarez rächen zu können, der ein ehemaliger Gefängnisgenosse von LaBonge war. Malenni hat die Kugeln in der Waffe gegen Platzpatronen ausgetauscht, so das LaBonge nicht verletzt wird. Ihr Aufenthalt im Gefängnis war das perfekte Alibi um mit Hilfe ihrer Zaubertricks zu entkommen, die Bank auszurauben, das gestohlene Geld Alvarez unterzuschieben und wieder ins Gefängnis zurück zu kehren. Da das Geld aufgefunden wurde, lassen die Agenten LaBonge und Maleeni frei.

Später erzählt Mulder, dass sich gewundert habe, warum LaBonge und Maleeni so einen großen Aufwand betrieben haben und am Ende doch nicht davon hatten. Er zeigt Scully Maleenis Geldbörse, die er aus der Asservatenkammer entwendet hat. Alvarez die Schuld zu geben war nur ein Mittel, um die Agenten abzulenken. Der echte Plan war, Zugang zu den elektronischen Banktransfer mittels Mulders Dienstmarkennummer, in deren Besitz sie gekommen waren, als LaBonge Mulders Marke entwendet hatte. Zusammen mit der Spielkarte, die Mulder während Maleenis Kartentrick genommen hatte, hatten sie auch einen Fingerabdruck den Mulders, mit den sie nun Geld der Bank auf ein beliebiges Konto transferieren konnten. Mulder ist nur noch unklar, wie Maleeni seinen Kopf um 360 Grad drehen konnte, doch Scully weiß wie dieser Trick geht. Sie zeigt ihm, wie sie ihre auf dem Boden aufgestütze Handfläche scheinbar um 360 Grad dreht. Als er sie fragt, wie sie das gemacht habe, antwortet sie lächelnd, „mit Magie.“

Schauplätze

Hintergründe

Drehorte

Notizen


Vorherige Episode: 7ABX07 Tor zur Hölle / Nächste Episode: 7ABX09 Schlangen