7ABX07 Tor zur Hölle

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Tor zur Hölle
TXF 201 DAYS s7e07.png
Originaltitel: Orison
Episodendaten
Produktionscode 7ABX07
Laufende Nummer 147
US Erstausstrahlung Sonntag, 9. Januar 2000 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 20. November 2000 (ProSieben)
US Einschaltquote 10.636 Mio. Haushalte
15.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 2.3 Mio. Zuschauer
6.9% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Chip Johannessen
Regisseur Rob Bowman
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Zusatzinformationen
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 7 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

7ABX07 Tor zur Hölle (Originaltitel: "Orison") ist die einhundertsiebenundvierzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI. Sie ist die Fortsetzung der Folge 2X13 Todestrieb.


Darsteller

Starring

Special Guest Star

Guest Starring

Co-Starring

Inhalt

Zusammenfassung

  Printwerbung zur Episode
Donald Pfaster, von Mulder und Scully vor Jahren als Todesfetischist und Frauenmörder festgenommen, entkommt dank eines Hypnosetricks aus dem Gefängnis und sucht nun nach dem einzigen Opfer, das seinerzeit entkommen konnte.

Inhaltsangabe

In einer kleinen Kapelle in einem Sicherheitsgefängnis in Marion, Illinois predigt Reverend Orison vor den Häftlingen. Jedes mal, wenn der Geistliche die Worte „Gloria, Amen“ sagt, stampfen die Gefangen einmal rhythmisch mit dem Fuß auf dem Boden auf – alle mit Ausnahme von Donnie Pfaster, einem verurteilten Mörder und Fetischisten von toten Körperteilen, der Scully entführte (siehe 2X13). Später, bei Arbeiten in der Gefängnisnäherei kommt ein Häftling namens Bingham mit seinen Händen in einer Säge. Als Wärter und Mitgefangene ihm zu Hilfe eilen, scheint die Zeit langsamer abzulaufen und es gelingt Donnie Pfaster zu entkommen.

In ihrer Wohnung in Washington, D.C. wird Scully von einem Windstoß geweckt. Als sie aufsteht um das Fenster zu schließen, bemerkt sie ihre Bibel, die auf ihrem Schreibtisch liegt. Ihre elektronische Weckuhr blinkt kurz 6:66 und als sie danach greift, ist der Strom kurz weg. Danach zeigt die Uhr die Zeit 6:06 an.

Am nächsten Tag werden Mulder und Scully in das Gefängnis von Marion bestellt um nach einem entflohen Gefangen zu suchen, den sie schon einmal hinter Gittern gebracht haben: Donnie Pfaster. Mulder versucht Scully davon zu überzeugen, sich nicht an dem Fall zu beteiligen, doch Scully besteht darauf dabei zu sein, da sie keine andere Wahl hätte. Die Agenten betrachten die Hände von Bingham die heil sind. Bingham ist davon überzeugt, dass dies ein Wunder Gottes sei und ruft „Gloria, Amen!“ und stampft damit unbewusst mit seinem Fuß auf. Mulder erkennt in dem Verhalten eine post-hypnotische Suggestion und schlägt vor, dass er uns Scully sich mit dem Gefängniskaplan unterhalten. Ein Lied ist durch die Luftschlitze zu hören und lässt Scully zusammenschrecken. Sie sagt sie hätte „Don’t Look any further“, den Song seit der Highschool nicht mehr gehört.

Blueberry, eine Ausreißerin spricht Donnie in einem Dinner an. Er bietet ihr an, ihre schmutzigen Fingernägel zu maniküren, doch Reverend Orison geht dazwischen und sagt Pfaster, dass er es gewesen sei, der es eingerichtet habe, dass Donnie fliehen konnte. Als plötzlich Bundesmarshalls das Diner stürmen wirft Pfaster Orison vor, das er ihn verraten hätte. Orison gibt Donnie seine Wagenschlüssel und die Zeit scheint plötzlich wieder langsamer zu werden und es gelingt Donnie unbemerkt zu entkommen. Auf dem Parkplatz vor dem Diner überfährt Pfaster Orison und lässt ihn schwer verletzt zurück. Orison wird ins Krankenhaus gebracht, wo er an Scullys Glauben appelliert und erschreckt darauf reagiert, als er sie „Scout“ nennt. Sie wird noch unruhiger als sie wieder „Don’t Look any further“ im Radio hört.

Mulder erscheint mit der Nachricht, das Donnie ein weiteres Opfer gefunden habe. Der Agent bezichtigt Orison, zu lügen und das Orison selbs ein verurteilter Mörder sei, der Pfaster töten wollte, sobald er aus dem Gefängnis entkommen war. Doch Scully hat Zweifel an Mulders Theorie. Sie erzählt ihrem Partner, das sie um genau 6:06 Uhr aufgewacht wäre – exakt die gleiche Zeit zu der Pfaster aus dem Gefängnis entkommen sei. Das Lied, das sie immer wieder im Radio höre wurde damals im Radio gespielt als sie erfahren habe, dass ihr Sonntagsschullehrer ermordet worden sei. Dieser Lehrer hätte sie immer „Scout“ genannt. Sie gesteht Mulder, dass sie das erste Mal an die Existenz den Bösen in der Welt geglaubt habe, als ihr Lehrer ermordet worden sei. Mulder versucht, Scullys Gedanken an eine göttliche Einmischung durch Röntgenaufnahmen von Orisons Gehirn zu widerlegen. Orison habe seine Schädeldecke durchbohrt um den Sauerstoffgehalt seines Gehirns zu erhöhen und das könnte ihn möglicherweise spezielle Kräfte verleihen, mit der er die Zeit anhalten kann. Laut Mulder glaube Orison wirklich, dass er Gottes Werkzeug sei um Pfaster vom töten abzuhalten. Orison benutzt seine „Gloria, Amen“ Hypnose um den Marshall zu hypnotisieren, der ihn bewacht und flüchtet.

Pfaster hat sich eine rothaarige Prostituierte bestellt, doch als er feststellt, dass sie eine Perücke trägt, wird er wütend und greift sie an. Es gelingt der Frau, Pfaster bewusstlos zuschlagen und zu flüchten. Orison erscheint und bringt Donnie zu einem Friedhof. Während er Donnies Grab schaufelt soll Donnie seine Sünden bereuen. Doch Pfaster sagt, das Orison ihn nicht töten könne. Als Orison Donnie anschaut, hat sich Pfaster in einen Dämon verwandelt. Pfaster tötet Orison und verscharrt ihm in dem Grab. Am nächsten Morgen untersuchen die Agenten den Tatort und beschließen, dass ihre Arbeit an dem Fall erledigt sei. Sie kehren nach Washington zurück.

Scully betritt ihre Wohnung beginnt mit ihrem Zu-Bett-geh-Ritual, doch plötzlich flackert der Strom und ihre Weckuhr zeigt wieder die Uhrzeit 6:66. Donnie, der sich Scullys Wandschrank versteckt hat greift die Agentin an und es kommt zum Kampf. Es gelingt Pfaster, die Agentin zu fesseln. In seiner Wohnung stellt Mulder gerade sein Weckradio und hörte plötzlich „Don’t look any further“ im Radio. Er überlegt kurz und ruft darauf hin Scully an, die nicht reagiert. Scully ist es in der Zwischenzeit gelungen, ihre auf den Rücken gefesselten Hände vor ihren Körper zu bewegen und zu ihrer Dienstwaffe zu kriechen. Pfaster ist damit beschäftigt, in Scullys Badezimmer Kerzen anzuzünden und Wasser in die Badewannen laufen zu lassen. Als er Scully bemerkt, tritt Mulder gerade mit gezogener Waffe die die Wohnungstür ein. Als er Pfaster im Visier hat, gelingt es Scully, ihre Handfesseln abzulegen und schießt auf Pfaster.

Kurz darauf ist Scullys Wohnung ein Tatort und voller Polizisten. Mulder versucht, eine erschütterte Scully zu trösten und das in seinem Bericht stehen werden, dass sie keine andere Wahl gehabt habe, als Pfaster zu töten. Er fragt sie, ob sie glaube, ob Gott sie dazu gebracht habe, auf den Abzug zu drücken. Doch Scully fragt sich, ob das Böse dazu gebracht habe, einen unbewaffneten Mann aus Rache zu töten.

Schauplätze

Hintergründe

Bedeutung des Episodentitels

  • Orison ist ein altes englisches Wort für Gebet oder Anbetung und ist der Name des Gefängniskaplans.

verwendete Musik

Notizen

  • Autor Chip Johannessen arbeitet zuvor als Drehbuchautor für MillenniuM
  • Diese Episode stellt den zweiten Auftritt von Donnie Pfaster, eine Ehre die Zuvor nur den "Monster of the Week " Eugene Tooms und Robert Patrick Modell zuteil wurde
  • Trepanation, das öffnen des Schädels zu spirituellen Zwecken war auch Thema des Akte X-Comics Der Traum des Lebens (Comic)
  • Scullys Untersuchung am Mord ihres Vorschullehrer wird in ihrem Handlungsbogen in den The X-Files Origins erzählt. Ein Lehrer Chris Carter wurde in seinem Vorgarten erschossen und ein anderer Mord wurde von einem Freund von Carters Bruder Craig begangen. Diese beiden Vorfälle hätten ihn bewusst gemacht, dass es das Böse in der Welt gäbe.
  • Kostümdesignerin Nancy Collini hat berichtet, dass zehn Pyjamas für die Kampfszene zwischen Gillian Anderson und Nick Chinlund benötigt wurden.
  • an einer der Wände der Gefängniskapelle finden sich die Worte "Sheep go to Heaven, Goats got to hell" (Schafe kommen in den Himmel, Ziegen kommen in die Hölle". Das ist auch der Titel eines Lieds der Band Cake, eine der Lieblingsbands von Gillian Anderson.


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