6ABX03 Im Bermuda-Dreieck (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


6ABX03 Im Bermuda-Dreieck
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!
Hi folks! Hier ist es nun also, das erste ECHTE Skript zur 6. Staffel! Ich hatte ja auch schon die Übersetzung zu "Im Bermuda-Dreieck" geschrieben, und hoffe, es jetzt noch besser zu machen. *bg* Dabei entsprachen die übersetzten Dialoge größtenteils beinahe der wörtlichen deutschen Version - was mich echt erstaunte. = - Grüße gehen an meine beloved Little Sis und nic, Dank an spooky17, ohne den es die deutschen Transkripte wohl nicht geben würde. Und zugleich eine kleine Hommage an den großen Arbeitsaufwand, den er mit seiner Page - und natürlich auch den Transkripten - hat, um uns alle immer mit den neusten News und Transkripten zu versorgen. Ich denke, das muss unbedingt gewürdigt werden! THANX SPOOKY17!!! We all owe you one! Anm. v. spooky17: Dank auch zurück. Ohne euch wäre das Archiv heute auch noch ziemlich klein. *trän*
Ebenfalls möchte ich den "kleinen Geistern" danken, die dazu beigetragen haben, das Fan-Fic-Archiv immer weiter zu vergrößern, sei es durch eigene Storys oder Mithilfe bei der Überarbeitung. Thanx to you all! Mir bleibt nur noch zu sagen: Bleibt alle weiterhin so fleißig und kreativ! Denn irgendwie müsst ihr zugeben - jeder verdankt jedem etwas. We'd come a long way - and I'm sure that we'll go on!
Aber nun viel Spaß mit dem Transkript zu "Im Bermuda Dreieck"!
- Eure KIT-X

TEASER


SARGASSO SEA


Unterwasseransicht eines schiffbrüchigen Motorboots. Die Kamera schwenkt langsam zum Ende des Wrackteils. Wir sehen eine weiße Schwimmweste, Teile des Schiffrumpfes mit dem Namen des Bootes: "Lady Garland". Dann kommt ein Mann ins Bild, MULDER, der langsam - mit dem Gesicht nach unten - im Wasser treibt...

VORSPANN

Es ist Nacht, Regen geht auf dem Deck eines großen Luxusliners nieder. Wir sehen BRITISCHE MATROSEN, die einen Mann aus dem Wasser zerren.

1. MATROSE: Langsam! Ganz vorsichtig hochzieh'n!

2. MATROSE: Weiter!

1. MATROSE: Wartet, Freunde, er ist beinahe oben!

3. MATROSE: Noch ein bisschen!

1. MATROSE: Jetzt noch mal fest zieh'n!

2. MATROSE: Langsam!

1. MATROSE: Na los!

2. MATROSE: Passt auf, lasst ihn nicht fallen! Halt, halt!

1. MATROSE: Kommt schon, zieht ihn rüber! Strengt euch ein bisschen an!

3. MATROSE: Macht schon! Los doch!

1. MATROSE: Langsam, sehr gut!

Der gerettete Mann, MULDER, hustet.

2. MATROSE: Na bitte, in ihm steckt ja noch 'ne Menge Leben! - Spuck's aus, Freundchen, das wird dir gut tun! Das ist der Lohn für deine Mühe!

1. MATROSE: Vielleicht wollte er nur mal lange schwimmen geh'n.

2. MATROSE: Ja, oder vielleicht mal kurz fliegen. - Bist du'n Flieger, Kumpel, hä?!

Er versetzt MULDER einen Schlag.

1. MATROSE: Nein, er ist nicht so angezogen wie'n Flieger.

2. MATROSE: Na und? Was'n das sonst für 'ne Uniform? - Bist du 'n Deutscher, ja?

MULDER stöhnt, als er einen erneuten Schlag erhält.

1. MATROSE: Ich schätze mal, er ist eine Ratte, und wir werfen ihn über Bord wie eine Ratte!

2. MATROSE: Ja, gute Idee! Über Bord mit ihm!

3. MATROSE: Ja, schmeißt ihn wieder rein!

Die MATROSEN zerren MULDER hoch und schleppen ihn ans Ende des Decks.

2. MATROSE: Na los! lacht laut

MULDER: schwach Hey...

3. MATROSE: Ins Wasser mit ihm!

1. MATROSE: Wie wär's mit noch einem Tauchgang im Atlantik, hä? Du dreckiger Deutscher!

2. MATROSE: hämisch grinsend Den würden noch nicht mal die Haie fressen!

1. MATROSE: Hey, was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen, Deutscher? Bevor wir dich wieder reinwerfen?!

MULDER: Ich bin kein Deutscher.

KIT-X-NOTIZ: Das nenne ich gekonnte Verteidigung, lol!

1. MATROSE: Wie war das?

2. MATROSE: Hä?

3. MATROSE: Was?

MULDER: Ich bin Amerikaner und heiße Fox Mulder.

2. MATROSE: Das soll'n Name sein?! Mulder?!

MULDER: In der Tasche ist mein Ausweis.

1. MATROSE: holt MULDERS Ausweis hervor und liest laut vor "Fox Mulder, Federal Bureau of Investigation." - Davon hab' ich noch nie gehört!

Er packt MULDER fester und beginnt, ihn gemeinsam mit den anderen MATROSEN unter Deck zu zerren und zu stoßen.

MULDER: überrascht Noch nie davon gehört?

2. MATROSE: Ich werd' dir sagen, was wir mit so hübschen Kerlen wie dir anstellen!

MULDER: Sie haben noch nie was vom FBI gehört?

2. MATROSE: Sei ruhig, du deutsches Großmaul, bevor wir uns noch anders entscheiden.

MULDER: Wohin bringen Sie mich?

1. MATROSE: Für wen arbeitest du wirklich?

2. MATROSE: Wahrscheinlich für den Geheimdienst des Führers. - Nun mach schon!

MULDER: immer verwirrter Wie reden Sie eigentlich?!

2. MATROSE: Ich schlage vor, wir schneiden ihn an und gucken, welche Farbe sein Blut hat! - Deutschland über alles!

Der 2. MATROSE spuckt wütend aus. Sie befinden sich nun in dem hübsch anzusehenden Wohnbereich des Schiffes.

MULDER: weiterhin verwirrt "Deutschland über alles"? Was soll der Quatsch?

2. MATROSE: Hey, wie wäre es damit, wenn du jetzt endlich die Klappe hältst?! In Ordnung?!

Die MATROSEN klopfen an die Tür einer der Kabinen, an der ein reich verziertes Messingschild befestigt ist. Der britische Kapitän des Schiffes, KAPITÄN HARBURG, öffnet die Tür.

KAPITÄN HARBURG: Hm? Worum geht's?

2. MATROSE: flüsternd, mit Blick zu MULDER Wir haben ihn aus dem Wasser gezogen, Sir. Wir wissen nichts über ihn, aber ich glaube, er ist Deutscher.

KAPITÄN HARBURG: eisig Bringen Sie ihn in meine Kabine!

2. MATROSE: zu MULDER Na los, mach schon!

Sie stoßen MULDER in die Kapitänskajüte. Sie halten ihn fest, während der KAPITÄN MULDER zweimal schlägt.

KAPITÄN HARBURG: Freund oder Feind?

MULDER: Was?

KAPITÄN HARBURG: Welcher Flagge haben Sie die Treue geschworen?

MULDER: Hier liegt glaube ich ein Irrtum vor. - Ich habe mich geirrt...

MULDER stöhnt, als der KAPITÄN ihn ein weiteres Mal schlägt.

KAPITÄN HARBURG: Sagen Sie die Wahrheit, Mann!

MULDER: Das ist die "Queen Anne", oder?

KAPITÄN HARBURG: Ja.

Der KAPITÄN beginnt, weiter auf MULDER einzuschlagen. MULDER hält die Hände des KAPITÄNS ohne Aggression fest.

MULDER: Hey, davon hab' ich jetzt genug! - Nach diesem Schiff hab' ich gesucht!

MATROSE 1 hält MULDER ein Messer an den Hals.

1. MATROSE: Geben Sie nur den Befehl, Sir, alles Weitere erledige ich!

MULDER: Warten Sie noch 'ne Sekunde! Ich kann Ihnen glaube ich erklären, was hier los ist!

2. MATROSE: Halt den Mund!

MULDER: Wie ist Ihre Position?

KAPITÄN HARBURG: Stecht den Spion ab!

Die MATROSEN beginnen, MULDER in den hinteren Teil des Raumes zu drängen.

MULDER: Nein, ich sag es Ihnen, ich sag es Ihnen! Wir sind knapp über dem dreißigsten Breitengrad, in der Sargasso See, zwei Grad über dem Wendekreis des Krebses! 64 Grad West-Südwest, vor der Plantagenet-Bank, 60 Meilen süd-südwestlich von Bermuda. Woher kann ich das wissen, wenn ich im Wasser gelegen hab?

KAPITÄN HARBURG: Ja, das ist 'ne verdammt gute Frage, Freundchen! Ich warte auf 'ne verdammt gute Antwort!

MULDER: Sagen Sie, dass ich mich irre. - Dass Sie Ihren Kompass nicht korrekt ablesen konnten und die Navigation unglaublich schwierig war. Sie sind nämlich im sogenannten Teufelsdreieck gefangen, ich zeig's Ihnen, dort auf der Karte. geht zur Wand mit der Karte hinüber Es erstreckt sich von Bermuda, runter nach Puerto Rico und wieder rauf nach Florida. Die "Queen Anne" steckte hier an der Ostseite davon. tippt auf eine Stelle auf der Karte Sie befanden sich in einer Verschiebebahn der Zeit, in einer Art Übergangsdimension. Und jetzt kommen Sie 1998 auf der anderen Seite heraus.

1. MATROSE: 1998?!

2. MATROSE: Dieser Mann ist verrückt!

3. MATROSE: Warum lassen wir's ihn nicht den Fischen erzählen?!

KAPITÄN HARBURG: Ich hab' jetzt genug von dem Blödsinn! Wir sind im Krieg! Und auch wenn Sie die Wahrheit sagen, ich habe nicht vor, meinen Kopf oder mein Schiff an einen Betrüger wie Sie zu verlieren!

MULDER: lachend Nein, Sie können sich wieder beruhigen, es ist nicht mehr Krieg. Die Welt lebt in Frieden, und die kleinen Probleme im Weißen Haus mit der Blasebalg-Affäre legen sich auch bald. KIT-X-NOTIZ: Also, wenn das kein anzügliches Kommentar war! *bg*

KAPITÄN HARBURG: Frieden? Wir haben heute den 3. September '39! Hitler ist in Polen eingefallen, und wir sind gerade vor ein paar seiner im Stechschritt marschierenden Rowdies geentert worden! Also erzählen Sie mir nichts von Frieden! Erzählen Sie das Mutter England!

MULDER: zeigt ihnen das Datum auf seiner Uhr, um seine Aussage zu beweisen Nein, es ist nicht der 3. September, sondern der 16. November. Sehen Sie?

Jemand klopft an die Tür. Der ERSTE MAAT kommt herein.

SÄNGERIN: Entschuldigung, Kapitän.

KAPITÄN HARBURG: Ja?

SÄNGERIN: Sir! Die Brücke ist von den Deutschen übernommen worden! Die nehmen jetzt Kurs auf ihre Heimat!

KAPITÄN HARBURG: Nicht unter dem Kommando von Kapitän Yip Harburg! - Sperren Sie den Gefangenen ein!

MULDER: Keine Sorge! Der Krieg ist vorbei!

2. MATROSE: Halt die Klappe!

MULDER: Lassen Sie sich nach Deutschland bringen, die bauen schöne Autos!

Die MATROSEN und KAPITÄN HARBURG ignorieren ihn, verlassen den Raum und verschließen von außen die Tür.

MULDER: zu sich selbst, breit grinsend, irgendwie aufgeregt Das ist ja einfach unglaublich!

MULDER geht zum Funkgerät hinüber, beginnt an der Skala zu drehen und in das Mikrofon zu sprechen.

MULDER: in das Funkgerät Mayday, Mayday. Hier spricht Special Agent Fox Mulder vom FBI. Ich bin auf der "SS Queen Anne". versucht einen anderen Kanal Schiff in Seenot, Mayday, Mayday.

Als er weiter an den Skalen dreht, erwischt MULDER einen Rundfunksender.

RADIO: Der britische Botschafter in Berlin hat der deutschen Regierung ein endgültiges Memorandum überreicht. Sollte die deutsche Regierung keine Erklärung abgegeben, dass sie zur sofortigem Rückzug ihrer Truppen aus Polen bereit ist, herrscht zwischen uns Kriegszustand. Da wir keine solche Bestätigung erhalten haben, befindet sich Großbritannien seit heute, dem dritten September 1939, im Krieg mit Deutschland.

MULDER sitzt vor dem Gerät und starrt es schockiert an.

MULDER: Oh, Scheiße!

MULDER dreht sich um, als er hört, wie der Schlüssel im Schloss der Tür gedreht wird.

DEUTSCHER SOLDAT: Chef? Sind Sie da drin?

Der DEUTSCHE SOLDAT betritt den nun dunklen Raum. Wir können sein Gesicht nicht sehen. Er schaut sich um.

DEUTSCHER SOLDAT: Hallo? Ist da jemand? Hallo? Hallo?

RADIO: Alle öffentlichen Veranstaltungen sind abgesagt. Kinos, Theater und andere Orte der Unterhaltung werden sofort bis auf Weiteres geschlossen. - Die Evakuierung englischer Kinder aus gefährdeten Gebieten geht problemlos und geordnet voran. Das Gesundheits...-

Als der DEUTSCHE SOLDAT vor das Funkgerät tritt, springt MULDER ihn an. Dabei fällt das Gerät zu Boden, der Kanal wechselt zu einem Song mit dem Titel "Bei mir bist du schön" der Andrews Sisters. Die beiden Männer ringen, in der Dunkelheit sind ihre Gesichter nicht zu sehen. Schließlich sinkt der DEUTSCHE SOLDAT bewusstlos zu Boden, und MULDER beugt sich über ihn. Er ist mehr als erstaunt, als er die ihm bekannten Gesichtszüge erkennt. Der niedergeschlagene Soldat ist niemand anderes als die 1939-Version von AGENT SPENDER.

MULDER: Was zum Teufel ist hier los? Spender?

MULDER beginnt, 1939 SPENDER auszuziehen, als die Kamera im Inneren der Kabine herumschwenkt. Wir hören die Stimmen von SOLDATEN.

SOLDAT 1: Hey, kommt doch mal her! Habt ihr schon in dieser Kabine nachgesehen?

SOLDAT 2: Ach Quatsch, wer soll denn da sein?

SOLDAT 1: Nun kommt doch mal hier rüber!

SOLDAT 3: So ein Blödsinn, da kann sich doch niemand verstecken!

Nun hat die Kamera den Flur erreicht, und wir können die SOLDATEN sehen. MULDER, nun gekleidet in die Uniform des 1939 SPENDERS, kommt aus der Kabine. Er setzt den Hut auf, rückt ihn zurecht, mit dem Rücken zu den Soldaten. Dann beginnt er, den Flur hinabzugehen. Die SOLDATEN hinter ihm durchsuchen weiter den Gang und die Kabinen, um Passagiere und Crewmitglieder aufzustöbern.

SOLDAT 2: Mach doch mal!

SOLDAT 3: Hier ist nichts!

SOLDAT 2: Seht ihr was?

SOLDAT: Habt ihr was gefunden?

SOLDAT 2: Moment mal, da vorne in der Nische...

SOLDAT 3: Guck doch nach!

SOLDAT 1: entdeckt MULDER Hey, bleib steh'n!

SOLDAT 2: Wer ist das denn?

SOLDAT 1: Hörst du nicht? Bleib steh'n! Hast du was gefunden?

Verständnisloses Gemurmel folgt, als MULDER nicht antwortet. Die SOLDATEN werden nun misstrauisch.

SOLDAT 1: Da stimmt doch was nicht! - Stehen bleiben!

SOLDAT 2: Augenblick mal!

Ein aufgeregtes Stimmenchaos folgt, die SOLDATEN nehmen die Verfolgung auf, rufen "Stehen bleiben!", "Halt!" und "Los, hinterher!". MULDER rennt los. Die SOLDATEN jagen ihn durch die Korridore innerhalb des Schiffes. Zweimal entkommt ihnen MULDER, indem er in einen anderen Seitenflur einbiegt. MULDER folgt einem engen Gang und landet im Ballsaal des Schiffes, wo die gutgekleideten Passagiere zu den Klängen von ELMIRA GLUNCH und LOLIPOP GUILD tanzen. MULDER wandert wie betäubt durch die tanzenden Paare, irgendwie ziellos. Das Orchester spielt "Jeepers Creepers".

SÄNGERIN: It's got to be sunny to me When your eyes look into mine Jeepers Creepers, where'd you get those Peepers? Gosh, oh, get it up, how'd they get so lit up?

MULDER: leise, zu sich selbst, als er zu der hübschen blonden Sängerin aufblickt Hi...

Eines der Paare, das in der Nähe von MULDER tanzt, rempelt ihn versehentlich an.

MANN: Entschuldigung.

MULDERS Blick wandert von der Sängerin zu der FRAU, und er stellt erstaunt fest, dass diese identisch ist mit SCULLY. Sie trägt ein langes, burgundfarbenes Kleid und tanzt mit einem KAHLKÖPFIGEN MANN. Mulder, voller Überraschung, greift nach ihrem Arm.

MULDER: Hey, Scully!

1939 SCULLY: Ich schlage vor, dass Sie Ihre Nazi-Pfoten wegnehmen, bevor ich Ihnen eine runterhaue! KIT-X-NOTIZ: Hi, hi, eindeutig nicht die echte Scully!

MULDER: hebt den Schirm seiner Mütze, so dass sie ihn sein Gesicht sehen kann Nein, ich bin's, Mulder.

1939 SCULLY: Sie haben wohl 'ne lange Leitung!? Würden Sie gerne die Sterne auf der amerikanischen Fahne sehen? hält ihm ihre Faust unter das Gesicht

MULDER: nicht verstehend, warum sie ihn nicht erkennt Ich bin doch kein Nazi!.

SOLDAT 1: nur Stimme Wo ist er?!

1939 SCULLY: Ja, klar! Sie sehen nur wie einer aus, nicht?

SOLDAT 1: Er muss hier irgendwo sein!

Sie dreht ihm den Rücken zu, um weiterzutanzen.

MULDER: Das ist nur 'ne geklaute Uniform... - Scully!

Plötzlich stoppt die Musik, und die SÄNGERIN deutet von der Bühne aus auf MULDER hinab.

SÄNGERIN: Hier ist der Mann, den Sie suchen!

Die SOLDATEN, die nahe der Tür standen, nähern sich MULDER.

SOLDAT 1: feuert in die Luft Weg da! Aus dem Weg, Leute! Hände hoch! Hände hoch!

MULDER starrt 1939 SCULLY verwirrt an.

1939 SCULLY: Ich glaub', er hat Sie gemeint.

MULDER hebt die Hände. Die SOLDATEN greifen nach ihm.

MULDER: zu 1939 SCULLY Sehen Sie, ich hab's Ihnen gesagt!

Ein SOLDAT schlägt MULDER recht grob. Die Musik beginnt erneut, als die SOLDATEN MULDER aus dem Ballsaal drängen. 1939 SCULLY geht zurück, um weiterzutanzen.

SÄNGERIN: Jeepers Creepers...

MULDER: sich gegen den festen Griff der SOLDATEN wehrend, die ihn hinter sich her aus dem Saal schleifen, ruft laut, beinahe provozierend Ja, jetzt fühlt ihr euch noch ganz groß, aber wartet nur, bis ihr nach Russland kommt! Ich hoffe, ihr liebt die Kälte! KIT-X-NOTIZ: Natürlich eine Anspielung auf die große Niederlage der Deutschen vor Stalingrad.

SOLDAT 2: Halt doch die Schnauze, du Verräter!

SOLDAT 3: Der will uns nur verarschen!

SOLDAT 2: Raus mit ihm! - Na los, weiter!

SÄNGERIN: Where'd you get those eyes? Hush, oh, get up, how'd they get so lit up?

SOLDAT 1: Mit dir werden wir schon fertig!

SOLDAT 2: spöttisch Nicht so müde! - Du wirst gleich sehen, was wir mit Spionen machen!

SOLDAT 3: Ja, mit solchen Leuten werden wir ganz anders fertig!

Die SOLDATEN stoßen MULDER vor sich her, durch das Schiff, hinauf auf das Deck. Es regnet. Sie beginnen, auf MULDER einzuschlagen. MULDER versucht, sich zu wehren, schlägt einen der SOLDATEN nieder. Die anderen halten ihn davor zurück, auch einen zweiten niederzuschlagen.

SOLDAT 2: Du Schwein!

SOLDAT 2: Jetzt bist du dran!

Sie schreien auf MULDER ein, beschimpfen ihn.

SOLDAT 1: Du hast Glück, dass wir dich nicht sofort abknall'n!

MULDER: schreit den SOLDATEN 1 wütend an Du mich auch, Adolf!

SOLDAT 1: Los! Zum Kommandanten mit ihm! Na los!

Sie treiben MULDER weiter. Der SOLDAT, der von MULDER attackiert worden war, steht wieder auf. Die Gruppe stoppt vor dem Steuerhaus. KAPITÄN HARBURG steht trotzig und in herausfordernder Haltung vor dem Steuerrad. Er ist von SOLDATEN umzingelt. Das Gesicht des OFFIZIERS können wir noch nicht sehen.

OFFIZIER: Nehmen Sie mit diesem Schiff sofort Kurs auf Deutschland! Oder wir entfernen Sie von der Brücke! Verstanden!?

KIT-X-NOTIZ: Irgendwie amüsierend... - Vergleicht dieses Transkript mal mit dem vorherigen, da sagte unser CSM was ganz anderes auf Deutsch. - Diese Synchronisten! *smhbru*

KAPITÄN HARBURG: Ich werde dieses Schiff nicht aufgeben!

OFFIZIER: zu den SOLDATEN Zeigen Sie ihm, was ich meine!

Die SOLDATEN richten ihre Waffen auf KAPITÄN HARBURG.

KAPITÄN HARBURG: Ja, Sie können mich vielleicht abknallen, aber ich werden ihm das Ruder nicht überlassen! - Also, auf Wiedersehen in der Hölle! spuckt aus

OFFIZIER: Erschießen!

Die Kamera schwenkt herum, bis KAPITÄN HARBURG hinter dem OFFIZIER verschwindet, von ihm verdeckt wird. SOLDAT 2 feuert. Der KAPITÄN fällt tot um. Kopfschuss. Der OFFIZIER dreht sich um. Er ist die 1939er Version des CIGARETTE SMOKING MANS. Er zündet sich eine Zigarette an und starrt auf MULDER.

MULDER: Sie...!

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Wer ist dieser Mann?

2. SOLDAT: Er hat einen meiner Männer zusammengeschlagen und seine Uniform gestohlen! Er ist ein Spion!

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Und wo sind nun die Waffen versteckt?

MULDER: Welche Waffen meinen Sie?

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Sie haben doch die Waffen an Bord, nicht wahr?

MULDER: Nein, ich hab' keine Ahnung!

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Erschießen Sie ihn!

SOLDAT 2 richtet die Waffe auf MULDERS Kopf.

MULDER: in Panik Warten Sie mal! Warum wollen Sie mich erschießen? Warum töten Sie mich? Was habe ich getan? Ich verstehe keine der Fragen, die Sie mir stellen!

Ein anderer SOLDAT, der wie SKINNER aussieht, betritt den Raum.

1939 SKINNER: Halt! Nicht schießen! Dieser Mann ist Amerikaner! Es sei denn, Sie wollen die auch noch in den Krieg reinzieh'n! händigt dem 1939 CIGARETTE SMOKING MAN MULDERS Ausweis aus.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Schaffen Sie ihn raus! Schaffen Sie alle hier raus!

MULDER wird wieder von einigen SOLDATEN nach draußen getrieben.

MULDER: schon außer Sicht Skinner? Wohin bringen die mich? Helfen Sie mir, Skinner!


FBI-ZENTRALE,
WASHINGTON, DC


SCULLY sitzt an IHREM?!?!?!?! Schreibtisch im FBI-Gebäude. Die LONE GUNMEN nähern sich ihr. SCULLY sieht überrascht auf.

SCULLY: Wie kommen Sie denn hierher?

FROHIKE: Mulder steckt Schwierigkeiten.

LANGLY: Großen Schwierigkeiten.

SCULLY: Wie meinen Sie das?

BYERS: Lassen Sie uns spazieren gehen.

SCULLY: Gut, und wo geh'n wir hin?

Sie entfernen sich ein paar Schritte von ihrem Schreibtisch.

FROHIKE: Die Wände haben hier Ohren...

SCULLY: ungeduldig Ich hab' auch Ohren. Würden Sie mir jetzt sagen, was los ist?

BYERS: Mulder ist verschwunden.

SCULLY: Verschwunden? Von wo?

LANGLY: Vom Bild eines Spionagesatelliten, der die Aufgabe hat, den Lacross- Breitengrad zu überwachen.

LANGLY reicht ihr ein Foto.

SCULLY: Ich verstehe nicht... - Was sehe ich mir hier an?

FOWLEY: Eine große, leer Weite.

BYERS: Das haben wir uns vor einer Dreiviertelstunde von dem Satelliten geholt, der heute Früh das Bild eines Schiffes runtergefunkt hat, das auf unerklärliche Weise mitten im Atlantik aufgetaucht ist.

LANGLY: Die "SS Queen Anne", die angeblich vor über sechzig Jahren spurlos verschwunden ist.

SCULLY: Die "Queen Anne"? Der britische Luxus-Liner?

FROHIKE: Stimmt genau.

SCULLY: Sie wurde von deutschen U-Booten torpediert.

LANGLY: Das ist die eine Geschichte...

SCULLY: Es gibt noch andere?

BYERS: Obwohl ihre genaue Position geheim gehalten wurde, damit sie nicht den Achsenmächten in die Hände fällt, hat man ziemlich genau festgestellt, dass sich die "Queen Anne" knapp südlich der Plantagenet-Bank befand, als sie verschwand.

FROHIKE: Das Wasser ist dort nur zwanzig Meter tief, und trotzdem wurde sie nie gefunden.

SCULLY: Soll das heißen, die "Queen Anne" ist einfach verschwunden?

LANGLY: nickt ja. Und zwar im Bermudadreieck.

FROHIKE: Und heute morgen ist sie um 6.49 Ortszeit wieder aufgetaucht.

SCULLY: Das ist unmöglich!

BYERS: Satelliten lügen nicht.

SCULLY: deutet auf das Foto Da ist nichts drauf.

BYERS: Wir haben die Originalbilder Mulder gegeben, damit er sie als Navigationshilfe benutzen kann.

LANGLY: Er hatte es eilig.

SCULLY: Wohin wollte er?

FROHIKE: Na ja, zur "Queen Anne", bevor da irgend jemand anders hinfährt...

SCULLY: Er ist da hingefahren?!

BYERS: Er nahm den Flug nach Bermuda und charterte in Hamilton-Harbour ein Motorboot Wir haben ihn anderthalb Stunden lang auf dem Satelliten verfolgt.

LANGLY: Ja, bis ein Sturm kam und die Übertragung störte.

FROHIKE: auf das Foto deutend Das ist das, was Sie in der Hand halten.

SCULLY: Und was ist mit ihm passiert?

BYERS: Das können wir ohne alternative Überwachungsdaten nicht rausfinden. Und deswegen sind wir hier.

LANGLY: Ohne gute Daten können wir nur warten und das Beste hoffen.

FROHIKE: Ja, und mit dem Schlimmsten rechnen...

SCULLY: Also brauchen wir Hilfe.

SCULLY geht zu ihrem Schreibtisch zurück.

BYERS: Ohne eine Position ist er wie eine Nadel im Heuhaufen...

SCULLY: Was brauchen Sie?

BYERS: Ein ABF-SLLE oder SA-Radarbild eines hundert Kilometer breiten Streifens. Sie müssen jemanden im Pentagon kennen, um das zu kriegen.

SCULLY: schreibt die Informationen nieder Warten Sie am Besten unten.

SCULLY nimmt die Notiz an sich und verlässt die GUNMEN. Sie geht zielbewusst den Korridor entlang, zum Büro von [Skinner's Assistant|SKINNERS SEKRETÄRIN]].

SCULLY: zur SEKRETÄRIN Ich muss mit ihm sprechen.

SEKRETÄRIN: Äh, nehmen Sie doch so lange Platz.

SCULLY: nickt in Richtung Tür Ist er da?

SEKRETÄRIN: Ja, er telefoniert gerade.

SCULLY: Nein, das kann nicht warten.

SCULLY rauscht in SKINNERS Büro. Er telefoniert tatsächlich.

SCULLY: Sir?

SKINNER: in den Hörer Augenblick mal. zu SCULLY Was ist denn, Agent Scully?

SCULLY: Ich habe gerade eine beunruhigende Information erhalten. Und ich brauche Ihre Hilfe.

SKINNER: in den Hörer Ich rufe in fünf Minuten zurück. Er legt auf und dreht sich zu SCULLY um. Er scheint etwas wütend zu sein. Sie können doch nicht so einfach so hier reinplatzen!

SCULLY: Sir, ich konnte meine Zeit nicht damit verschwenden, Ihrer Sekretärin zu erklären...

SKINNER: Und worum geht es nun, Agent Scully?

SCULLY: Es geht um Agent Mulder. Er hat etwas sehr Unbesonnenes getan.

SKINNER: Ich kann nicht.

SCULLY: Er ist vielleicht auf See verschollen.

SKINNER: Ich kann nicht, Agent Scully.

SCULLY: Sie können was nicht?

SKINNER: Ich kann Ihnen nicht helfen. Ich kann nicht das Geringste für Sie tun!

SCULLY: Es ist nicht für mich, es ist für Agent Mulder.

SKINNER: Mir sind die Hände gebunden. Ich bin nicht mehr Ihr Vorgesetzter.

SCULLY: Wollen Sie denn noch nicht mal wissen, worum es geht?

Sie gehen der Tür entgegen.

SKINNER: Nein, will ich nicht. Ich will es nicht einmal hören.

SCULLY: flehend Sir, hier geht es um ein Menschenleben!

SKINNER: lauter Ich darf keinen Kontakt mit Ihnen haben, keinerlei Kontakt! Weder mit Ihnen, noch mit Mulder.

Kurzer Blick in den Vorraum, dem Büro der SEKRETÄRIN.

SEKRETÄRIN: entschuldigend Sie lief einfach an mir vorbei, Sir.

SCULLY schließt die Verbindungstür zwischen den beiden Büros wieder.

SKINNER: seufzend Sie geh'n zu weit, Scully!

SCULLY: Nein, Sie geh'n nie weit genug, Sir! Es tut mir leid, aber ich komme zu Ihnen, weil ich Hilfe brauche und nirgendwo anders hingehen kann. Ich hatte gehofft, nach allem, was wir durchgemacht haben, hätten Sie wenigstens die Höflichkeit und den Anstand, ganz zu schweigen von dem Respekt, mich das, was ich zu sagen habe, anzuhören! Ich brauche eine einzige Information! SKINNER nimmt SCULLY den Zettel mit den Notizen ab und überfliegt sie. Sie müssen nichts weiter tun, als das. Also, wenn Sie zufällig jemanden beim Nachrichtendienst der Navy kennen, dann würde mir das sehr helfen.

SKINNER: nach einer Pause, gibt ihr den Zettel zurück Ich könnte meinen Job verlieren, meine Pension... Das hätte vielleicht sogar gerichtliche Konsequenzen!

SCULLY seufzt wütend und will die Tür öffnen, doch SKINNER drückt sie wieder zu und lässt seine Hand auf dem Holz ruhen.

SKINNER: Benutzen Sie Ihren Verstand. Das wird Ihnen den Arsch retten!

SCULLY: Retten Sie Ihren eigenen Arsch, Sir. Damit retten Sie vielleicht auch Ihren Verstand.

SCULLY durchquert die Doppeltür, die direkt aus SKINNERS Büro führt. Sie schaut noch einmal kurz zurück, dann geht sie in den Flur hinaus. Sie geht den Korridor entlang und betritt einen recht vollen Aufzug. Grob drückt sie einen der Knöpfe. Sie wartet ungeduldig, bis sich der Fahrstuhl in Bewegung setzt, klatscht sich mit dem Zettel mit den Notizen in die Hand und erntet einen recht sonderbaren Blick einer Frau neben sich, verlässt dann rasch den Fahrstuhl, als dieser hält, und die Tür sich öffnet, und schlägt unbeabsichtigt einen weiteren "Passagier" mit dem Papier, als sie aus dem Fahrstuhl rauscht.

FRAU: Autsch!

SCULLY: dreht sich schnell um Tschuldigung.

SCULLY betritt das Büro von KERSH'S SEKRETÄRIN. Es ist leer. SCULLY dreht sich um und ist fast aus dem Büro heraus, als die SEKRETÄRIN aus KERSH'S Büro kommt. Sie sieht genauso aus, wie die SÄNGERIN auf dem Schiff im Jahre 1939.

KERSH'S SEKRETÄRIN: Ja, Sir, ich hole die Akten, und dann werde ich Sie mit ihm verbinden.

SCULLY: Ich muss mit Director Kersh reden!

KERSH'S SEKRETÄRIN: Tut mir leid, er hat jetzt überhaupt keine Zeit.

SCULLY entdeckt AD KERSH in seinem Büro.

SCULLY: Äh, Director Kersh, darf ich mal einen Moment Ihrer Zeit in Anspruch nehmen?

AD KERSH: Einen Moment? Wofür?

SCULLY: Oh, darf ich, Sir? betritt das Büro Danke. - Sir, ich hätte gern eine Information von Ihnen. Ich bin zwar nicht befugt, zu sagen wieso, aber ich kann Ihnen sagen, dass es wirklich überaus wichtig ist!

SCULLY dreht sich um und sieht den CIGARETTE SMOKING MAN in KERSH'S Büro stehen.

KERSH: Ja?

SCULLY: Ich, äh... Entschuldigung, ich hätte nicht unangemeldet kommen sollen.

AD KERSH: aalglatt Darf ich sehen, was Sie mir da eben zeigen wollten, Agent Scully?

SCULLY: Oh... wissen Sie, es ist gar nicht so... wichtig.

AD KERSH: nimmt ihr das Blatt ab Gut.

SCULLY: Danke.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, verlässt SCULLY das Büro. Man kann ihr richtig ansehen, wie sie sich selbst vorwirft, wie sie nur so dumm hatte sein können. Sie hebt kurz ihre Hände und dreht sich im Flur herum, nachdenklich... Sie hat plötzlich eine Idee.

SCULLY: Warum hab' ich nicht gleich daran gedacht?! Warum denn nicht? Komm schon!

Sie zieht ihr Handy aus der Tasche, tippt rasch eine Nummer ein, schlägt den Weg zurück zum Aufzug ein, und rennt dabei beinahe jemanden über den Haufen.

SCULLY: Tschuldigung.

Sie huscht in den Aufzug, kurz bevor sich die Türen schließen. Sie ist alleine in der Kabine.

SCULLY: flüsternd, scheint jemanden am anderen Ende dazu bewegen zu wollen, abzuheben, und drückt den Knopf für das Erdgeschoss. Kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie! Geh'n Sie schon ran, Mulder! Sie geht in der Kabine hin und her, klappert mit ihren Fingernägeln gegen die Metallwand. Warum dauert das so lange?! Kommen Sie schon!

COMPUTERSTIMME: Der gewünschte Teilnehmer ist zur Zeit leider nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

SCULLY legt auf, verlässt den Fahrstuhl und rauscht in das Büro der "X-Akten". Sie hat SPENDER schon entdeckt... - den Armen, grins...

SCULLY: äußerst direkt Sie werden mir einen Gefallen tun, der nicht verhandelbar ist! Entweder, Sie gehorchen, oder ich töte Sie, verstanden!?!

SPENDER ist alleine im Büro. Er steht auf und geht auf sie zu.

SPENDER: Alles in Ordnung, Agent Scully?

SCULLY: Nein, ich bin geladen! Also provozieren Sie mich nicht, Agent Spender! Und wagen Sie es nicht mal im Traum, sich rauszuwinden!

SPENDER: Und was genau brauchen Sie?

SCULLY: schreibt es ihm auf Navy, AWACS, SLA-Radar. Ein 100 Kilometer breiter Streifen südöstlich von Bermuda. Ich bin auf der Suche nach einem Boot, vielleicht einem Schiff. Einem Luxus-Liner von 1939.

SPENDER: 1939?

SCULLY: Stellen Sie nicht zu viele Fragen! Es ist mir egal, was Sie tun, oder wem Sie die Füße küssen müssen, ich will diese Information, und zwar sofort! Hab' ich mich klar ausgedrückt!?!

SPENDER: für meinen Geschmack viel zu glatt Sonnenklar. Er geht los.

SCULLY: Und, äh, Agent Spender... Er dreht sich noch einmal um. Wenn Sie sich nicht beeilen, dann werde ich Sie jagen, und dann Gnade Ihnen Gott! So wahr mir Gott helfe! sie ballt ihre Hand zur Faust - KIT-X-NOTIZ: Amen...

SPENDER: Schon klar...

Er verlässt das Büro.

SCULLY: Stoßseufzer Gott!

Das Telefon auf SPENDERS Schreibtisch klingelt. SCULLY starrt es an, dann nimmt sie ab.

SCULLY: in den Hörer Hallo?

CIGARETTE-SMOKING MAN: Stimme Agent Fowley?

SCULLY: in den Hörer, hält inne, verstellt die Stimme Ja.

CIGARETTE-SMOKING MAN: Stimme Ich suche Agent Spender.

SCULLY: in den Hörer Es tut mir leid, er ist im Augenblick nicht hier, aber kann ich Ihnen vielleicht helfen?

CIGARETTE-SMOKING MAN: Stimme Ja, ähm, Agent Scully hat gerade Director Kersh ein Papier in die Hand gedrückt, auf dem der Name eines Überwachungssystems stand. hält inne

SCULLY: Ja? nach einer Pause Und, Sir?

CIGARETTE-SMOKING MAN: Stimme Wer ist da?

SCULLY legt langsam auf. Sie will gehen. Das Telefon klingelt erneut hinter ihr, als sie das Büro verlässt. SCULLY rennt versehentlich in KERSH'S SEKRETÄRIN.

KERSH'S SEKRETÄRIN: Oh, Agent Scully.

SCULLY: Oh, ich wollte nur eben...

KERSH'S SEKRETÄRIN: Ich wurde zu Ihnen geschickt, um Sie zu holen.

SCULLY: Ja, ich habe hier nur auf Agent Spender gewartet, er wollte mir nämlich... etwas Bestimmtes geben.

KERSH'S SEKRETÄRIN: Nun, Agent Spender ist im Augenblick bei Director Kersh.

SCULLY: wie eine Furie Diese verfluchte Ratte! KIT-X-NOTIZ: Tja, klingt recht ungesittet heute, die Gute... ; In der Originalversion beschimpfte sie SPENDER gar als "kleinen Bastard"... - Aber das war den deutschen Synchronisten wohl doch zu hart. Anm. v. spooky17: Dabei ist doch gar nicht er, sondern Krycek die Ratte?!

SCULLY rauscht - mal wieder - in den Fahrstuhl

SCULLY: zu sich selbst Ich dumme Kuh!

Ihr Handy klingelt

SCULLY: in den Hörer Scully.

VERZERRTE STIMME: Scully, ich hab' einen Weg gefunden...

SCULLY: Sie kann die andere Person kaum verstehen. Mulder? Sind Sie das?

VERZERRTE STIMME: Nein, ich bin... Mulder. Können Sie mich... steh'n?

SCULLY: in den Hörer Nein, kann ich nicht. Ich bin... Ich bin in einem Fahrstuhl. Warten Sie, ich bin gleich draußen. Warten Sie.

VERZERRTE STIMME: Wo sind Sie jetzt? Scully?!

Die Türen öffnen sich, SCULLY tritt nach draußen, sieht KERSH, SPENDER und den CIGARETTE SMOKING MAN im Flur stehen. Sie unterhalten sich. Sie duckt sich und geht in den Fahrstuhl zurück.

SCULLY: in den Hörer Hallo?

VERZERRTE STIMME: ...mich versteh'n?

SCULLY: in den Hörer Nein...

VERZERRTE STIMME: Wir müssen uns irgendwo...

SCULLY: in den Hörer, lauter Ich kann Sie leider nicht versteh'n! Ich kann...

Die Türen öffnen sich wieder, und Skinner steht davor, auch ein Handy gegen das Ohr gepresst.

SKINNER: Waren Sie das?

SCULLY: Sind Sie das?

SKINNER: betritt die Kabine, die Türen schließen sich wieder Ich hab' die Informationen bekommen, die Sie wollten!

SCULLY nimmt das Blatt Papier, greift nach SKINNER und küsst ihn kurz aber heftig auf den Mund. [KIT-X-NOTIZ: Hey, was ist denn das? Bin ich im falschen Film, oder was???]

SCULLY: Woher?

SKINNER: Fragen Sie mich bitte nicht.

SCULLY: atemlos, außer sich Sir, was Sie getan haben, war...

SKINNER: Mulder Arsch gerettet, ich weiß.

SCULLY: noch immer total aufgebracht Danke!

Die Türen gehen auf. Andere Agenten sind im Flur. SKINNER verlässt den Fahrstuhl, eine strenge und wütende Miene aufsetzend.

SKINNER: laut Und wenn Sie mich noch mal darum bitten, die Vorschriften zu umgeh'n, werde ich dafür sorgen, dass Sie aus dem FBI geworfen werden, verstanden, Agent Scully?!? KIT-X-NOTIZ: Ein guter Schauspieler, unser Skinner... *grinsi*

SCULLY: Ja.

Und - husch - ist sie weg! *lol* SCULLY macht auf dem Absatz kehrt und rennt zurück in den Aufzug.

SCULLY: triumphierend Ja!

Sie bemerkt, dass noch ein anderer Agent mit ihr in der Kabine steht. Sie versucht, sich zu beruhigen, aber sie liest sofort die Informationen von SKINNER. Der andere Agent sieht sie etwas schief von der Seite an. Als sich die Tür öffnet, macht sich SCULLY auf den Weg in die Garage. Wir hören den Motor eines VW-Busses. SCULLY krabbelt zu FROHIKE auf den Rücksitz und schlägt die Tür zu.

BYERS: Haben Sie's?

SCULLY: hält triumphierend das Blatt hoch Ja!

Der VW-Bus fährt mit quietschenden Reifen los. Ein Mann - SPENDER? - rennt hinterher, kann den Wagen jedoch nicht einholen. SCULLY und FROHIKE blicken zurück.


1939. MULDER und die MATROSEN werden von den SOLDATEN hinab in den Laderaum des Schiffes gebracht.

2. MATROSE: Ey, du bist Amerikaner, nicht? Das hat dir das Leben gerettet, die Deutschen wollen euch nämlich keinen Anlass geben, in den Krieg einzugreifen

MULDER: Ich kann dir nur eins flüstern, Kumpel: Pearl Harbor.

2. MATROSE: Was?

MULDER: Nach Polen macht sich Hitler auf den Weg nach Dänemark, Holland und Frankreich, mit ein paar Zwischenstationen unterwegs. Die Franzosen schwenken bald die weiße Fahne, die Italiener sehen ihre Chance und mucken auf und die Japaner kommen durchs Hintertürchen rein. Das ist 'ne lange, blutige Geschichte, die glücklicherweise ein Happy-End hat.

2. MATROSE: Gewinnen wir?

MULDER: Ja, ihr seit auf der Seite der Gewinner, mit nicht unerheblicher Hilfe von uns. Und dann müsst ihr euch in den nächsten fünfzig Jahren für nicht viel entschuldigen, außer vielleicht für die Spice Girls...

SOLDAT 1: Schnauze halten, verdammt noch mal! Na los! Vorwärts! Worauf wartet ihr?! Macht schon! Los, ein bisschen schneller, wird's bald?! Na los!

Der SOLDAT öffnet die Tür zum Maschinenraum. Die Gefangenen betreten ihn und der SOLDAT verschließt die Tür wieder hinter ihnen.

1. MATROSE: Also... das wird wohl unsere neue Unterkunft, wenn es nach unser'n Gastgebern geht...

MULDER: Sag mal, weißt du von welchen Waffen da oben die Rede war?

1. MATROSE: Sie glauben, wir hätten Amerika mit Waffen für England verlassen.

MULDER: Stimmt das?

1. MATROSE: Hör mal, sie hat nur sechzehn Fuß Tiefgang bei 81,000 Tonnen. Wir machen 21 Knoten bei Volldampf. Falls wir an Bord dieses Schiffes Waffen haben, dann wiegen die bloß 'n paar Kilo.

MULDER: Der Captain wusste etwas, er wollte das Ruder nicht aus der Hand geben.

1. MATROSE: Die Nazis haben uns geentert, nachdem sie einen Funkspruch abgehört hatten. Es gibt da ein Codewort, nach dem sie immer wieder fragen. Thors Hammer. Sagt dir das was?

Ein MITGLIED DER MANNSCHAFT 1, Kerl aus Jamaika, nähert sich ihnen.

MITGLIED DER MANNSCHAFT 1: Wer ist da? Ich hab' gefragt, wer da ist! Zeigt mir eure Gesichter, oder ich hau! euch Typen zu Brei!

MATROSE: Legt eure Eisen weg, Männer, es ist eure eigene Crew, um Gottes Willen.

MITGLIED DER MANNSCHAFT 1: Was macht ihr denn hier unten?

MATROSE: Wir trinken 'n mal eben einen Tee. - Wonach sieht es denn aus, du blödes Muskelpaket?

MITGLIED DER MANNSCHAFT 1: Und wer steuert das Schiff?

3. MATROSE: Ach, nur so ein paar Typen, deren Lieblingsbegrüßung "Heil Hitler" ist!

2. MATROSE: Warst du schon mal in Deutschland, du Blödmann? Die haben 'ne besondere Vorliebe für Leute wie dich!

MATROSE 4: Ja, stimmt genau!

MULDER: Dieses Schiff darf nicht nach Deutschland fahren!

2. MATROSE: Jetzt entscheide dich mal, Junge.

MULDER: Das darf nicht passieren, denn soweit ich weiß, haben wir keine Waffen an Bord, sondern etwas viel Tödlicheres

1. MATROSE: Thors Hammer?

MULDER: Thors Hammer ist keine Waffe, sondern ein Mann, ein Mann, der eine Waffe bauen wird, eine Bombe. Und wer sie hat, gewinnt den Krieg.

1. MATROSE: Und du glaubst, er wäre an Bord des Schiffs?

MULDER: Ich habe ihn gesehen. Im Ballsaal

MATROSE 1 grinst und geht zur Tür hinüber. Er schlägt dagegen, und die SOLDATEN öffnen sie.

SOLDAT VON DRAUSSEN: Was ist?

1. MATROSE: Sein Name ist Thor Hammer. Er hat irgendwie vor, eine Bombe zu bauen. an die CREWMITGLIEDER und MULDER gewandt Auf Wiedersehen, meine Freunde!

MATROSE 1 verlässt den Laderaum und die SOLDATEN schlagen die Tür wieder zu.

MITGLIED DER MANNSCHAFT 2: schreit MULDER an Was ist los mit dir?! Weißt du denn nicht, dass überall Spione sind?! Vertraue niemandem, verstanden!?! KIT-X-NOTIZ: Handelt es sich hier etwa um die 1939- Version von Deep Throat? *bg*

2. MATROSE: Wir müssen dieses Schiff stoppen - sofort!

Die MATROSEN bestätigen die mit lauten Rufen. Gemeinsam mit MULDER dringen sie tiefer in das Schiff ein und erreichen schließlich den Maschinenraum. Dort treffen sie auf weitere MITGLIEDER DER MANNSCHAFT.

2. MATROSE: Hey, hey, wer hier ist für den Maschinenraum verantwortlich?

MITGLIED DER MANNSCHAFT 2: Der da.

2. MATROSE: Hör mal! Du musst sofort die Maschinen abschalten! Hörst du? Hey, ich rede mit dir! Schalt sie ab, wir müssen sofort umdreh'n!

MITGLIED DER MANNSCHAFT 3: ignorierend Macht noch'n bisschen mehr Dampf!

Er ist Kersh's Double. - Wer auch sonst?

3. MATROSE: Worauf wartest du?

2. MATROSE: Ich glaub, der hört schlecht!

3. MATROSE: Nun mach doch, was er sagt!

2. MATROSE: Es gibt keinen anderen Weg, du Blödmann!

MITGLIED DER MANNSCHAFT 3: deutet auf die Kohlen, die sie in den Ofen schaufeln Man kommt nicht nach Deutschland, wenn man nicht steuern kann! Ich hab' jetzt die Kontrolle! Wir steuern den Kurs nach Hause!

2. MATROSE: Hast du auf den Kompass geguckt? England erreicht man nicht, wenn man in die falsche Richtung fährt!

3. MATROSE: Ja, genau.

MITGLIED DER MANNSCHAFT 3: Wir fahren auch nicht nach England. Wir fahren nach Jamaika.

MITGLIEDER DER MANNSCHAFT: Ja!

3. MATROSE: Hör mir genau zu, du wirst sie nach Hause steuern, du Vollidiot! Und dieses Zuhause ist nun mal England!

MULDER: Jetzt hört mal zu, hört doch mal zu! Ihr könnt diesem Schiff nicht nach England bringen! Das schafft ihr nicht!

MITGLIED DER MANNSCHAFT 2: Was denkst sich dieses schwarze Arschloch überhaupt?! Es gibt nur einen Ort, wo sie hinfährt!

MITGLIED DER MANNSCHAFT 3: Jamaika!

MITGLIEDER DER MANNSCHAFT: Ja! Jawohl!

MULDER: Ihr könnt das Schiff auch nicht nach Jamaika bringen. Die Deutschen werden euch daran hindern, egal, welchem Kurs ihr steuert!!

MITGLIEDER DER MANNSCHAFT: Nein! Nein! Hört gut zu, hört gut zu!

MITGLIED DER MANNSCHAFT 3: Und was bist du für einer?

MULDER: Mein Name ist Mulder.

2. MATROSE: Er will bloß wieder in sein verdammtes Amerika zurück!

MULDER: Nein, will ich nicht! Ich will, dass das Schiff kehrt macht und dahin zurück fährt, wo es herkommt!

MITGLIEDER DER MANNSCHAFT UND MATROSEN: Nein! Niemals!

2. MATROSE: Verflucht noch mal, wir sind doch schon halb zu Hause!

MULDER: Ihr müsst auf jeden Fall auf Gegenkurs!

MITGLIED DER MANNSCHAFT 3: Und was liegt in dieser Richtung, hä?

MULDER: Die Zukunft.

MITGLIEDER DER MANNSCHAFT: Was?

MULDER: Genauer gesagt die Vergangenheit.

3. MATROSE: höhnisch Oh, ja! Jetzt bin ich überzeugt!

MULDER: Ich kann euch das mal erklär'n...

SOLDAT 1: betritt den Raum Du! Der Amerikaner! Du kommst mit uns! Rauf hier! Na los, mitkommen!

SOLDAT 2: Komm, komm, komm!

MULDER: zu den MATROSEN und den MITGLIEDERN DER MANNSCHAFT Kehrt dorthin zurück, wo ihr herkommt, oder Hitler und ganz Deutschland gewinnt, und eure Kinder werden nie wissen, was Freiheit bedeutet!

SOLDAT 2: Halt's Maul jetzt! Rauf hier! Los! Weitergehen! Mach schon! Beweg dich! Hier lang!

2. MATROSE: Kommt schon, Männer, wir müssen seh'n, dass wir sie irgendwie aufhalten!

Die MITGLIEDER DER MANNSCHAFT wollen den Soldaten hinterher stürmen, doch einer von diesen wirft sich mit der Waffe im Anschlag herum.

SOLDAT MIT GEWEHR: Halt! Stehen bleiben! Stehen bleiben, oder ich schieße! Stehen bleiben!

Er schließt die Tür, um die MITGLIEDER DER MANNSCHAFT abzuschotten. Derweil drängen die SOLDATEN MULDER den Flur entlang.

SOLDAT: Na los, geh schon! Vorwärts! Die Treppe hoch! Los!

Sie betreten den Ballsaal. Die Musik hat aufgehört zu spielen. Alle Passagiere sind im Saal versammelt. 1939 CIGARETTE SMOKING MAN und 1939 SPENDER stehen nebeneinander. Die SOLDATEN bringen MULDER zu ihnen.

SOLDAT: Achtung!

1939 SPENDER: zu MULDER Aufsteh'n! Mach schon! Steh auf!

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Er sagte, wir haben einen Mann an Bord, einen Wissenschaftler, der weiß, wie man eine Bombe baut, die kriegsentscheidend sein wird. Fragen Sie ihn, wer dieser Mann ist.

1939 SPENDER: Sie haben die Frage gehört. Wer könnte so eine Bombe bauen? Wer ist dieser Mann?

KIT-X-NOTIZ: Hut ab vor der deutschen Synchronisation, die dieses Übersetzungsspielchen so gekonnt gemeistert hat.

MULDER: Keine Ahnung.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: zu SOLDAT 2 Waffe entsichern.

SOLDAT 2 entsichert sein Gewehr. Die Passagiere schnappen nach Luft.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: zu 1939 SPENDER Folgendes: Wir werden für jede falsche Antwort einen Passagier hinrichten.

1939 SPENDER: zu MULDER Sie werden die Frage beantworten. Sie haben ja gehört, was sonst passiert. Wer ist dieser Wissenschaftler?

MULDER: leise Ich weiß es nicht. Keine Ahnung.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Erschießen.

SOLDAT geht die Reihen der Passagiere ab, unter denen sich auch 1939 SCULLY befindet. Er wählt einen weißhaarigen, älteren Mann und exekutiert ihn. Die Passagiere schnappen nach Luft, einige beginnen zu weinen.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Bin gespannt, wie viele Personen er sterben lässt.

1939 SPENDER: Wie viele Leben wollen Sie denn so opfern?

MULDER: Keins.

1939 SPENDER: Sie wollen den Namen also nicht nennen? - Dann müssen wir wohl noch etwas mehr Druck ausüben...

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Erschießen Sie noch jemanden.

Ein weiterer Schuss, wir hören Schreie.

1939 SCULLY: Aufhör'n! Dieser Mann kennt die Antwort nicht! Sie geht los und bleibt direkt vor 1939 SPENDER stehen. Sie töten hier unschuldige Menschen, nur um herauszufinden, dass er nichts weiß!

1939 SPENDER: Halten Sie den Mund! Halten Sie den Mund und verschwinden Sie!

1939 SCULLY: Jetzt hör'n Sie mal zu, Sie kleiner Fiesling...

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Wir haben unseren nächsten Passagier. Eine Dame. Richten Sie die Waffe auf sie.

1939 SPENDER richtet den Lauf seiner Waffe auf 1939 SCULLYS Kopf. Wieder entsetztes Gemurmel im Kreis der Umstehenden.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Schießen Sie, wenn er die Frage nicht beantwortet.

1939 SPENDER: zu MULDER Beantworten Sie die Frage!

Pause. MULDER, der neben 1939 SCULLY steht, streckt den Arm aus und stößt das Gewehr zu Seite. Er stellt sich zwischen 1939 SPENDER und 1939 SCULLY.

MULDER: Ich werde sie beantworten.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Na los, wird's bald!

MULDER deutet auf einen der erschossenen Männer hinab.

MULDER: Dieser Mann war der Wissenschaftler.

1939 SCULLY geht zu MULDER hinüber. 1939 SPENDER richtet seine Waffe erneut auf sie.

1998. Zwielicht. Ein kleines Boot in der Nähe der "Queen Anne". Die Lichter auf dem Luxus-Liner sind an.

FROHIKE: Hey, Scully! Scully, das werden Sie nicht glauben, kommen Sie rauf hier!

SCULLY: kommt aus der Kabine heraus Was ist?

FROHIKE: Der Himmel ist aufgeklärt - und da war sie.

SCULLY: Ist das die "Queen Anne"?

BYERS: Das ist sie.

SCULLY: Das glaube ich ja nicht.

FROHIKE: Was Sie sehen können, muss wohl da sein.

SCULLY: Die haben sogar Strom...

BYERS: Vielleicht ist Mulder schon an Bord.

SCULLY: Na hoffentlich!


BALLSAAL, 1939

1939 SPENDER: noch immer die Waffe auf MULDER und 1939 SCULLY richtend Sie lügen!

1939 SCULLY: Er hat die Wahrheit gesagt!

1939 SPENDER: Halten Sie den Mund! - Wer ist der Wissenschaftler?

MULDER: deutet nach unten Ich hab's Ihnen gesagt, dieser Mann war der Wissenschaftler ist.

1939 SPENDER: Ausweis! Ein SOLDAT holt den Ausweis des toten Mannes hervor und überreicht ihn dem 1939 CIGARETTE SMOKING MAN.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Mal seh'n, ob er weiß, wie der Mann heißt.

1939 SPENDER: übersetzend Wie heißt dieser Mann?

MULDER: John Brown. - Wenn du noch mal fragst, schlag ich dir die Zähne raus!

1939 SPENDER: Wie ist sein Name?

MULDER: Wissen Sie's denn? Ich prügle es gern aus Ihnen heraus, wenn ich 'ne Hand frei hab! [KIT-X-NOTIZ: Und so wurde aus einem reimenden MULDER siehe Originalversion ein rauflustiger MULDER...]

Der KAHLKÖPFIGE MAN taucht auf.

WISSENSCHAFTLER: Warten Sie! Nicht schießen! - Ich bin der Wissenschaftler!

1939 SCULLY: Dieser Mann ist ein Lügner! - Ich bin die Wissenschaftlerin.

WISSENSCHAFTLER: Bitte... sagen Sie denen die Wahrheit, bevor noch jemand sterben muss!

1939 SCULLY: deutet auf den WISSENSCHAFTLER Ich kenne diesen Mann nicht.

WISSENSCHAFTLER: Hören Sie nicht auf sie! Sie begleitet mich, um mich zu beschützen. Sie arbeitet für den Geheimdienst.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Führ'n Sie den Mann ab!

SOLDAT: Na kommt! Rüber hier mit dem Kerl!

Sie bringen den WISSENSCHAFTLER weg.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: Eine Frau ist immer ein gutes Druckmittel.

MULDER: flüsternd und sarkastisch zu 1939 SCULLY Na toll!

1939 SCULLY: Haben Sie's denn besser gemacht?!

1939 CIGARETTE SMOKING MAN sieht die Beiden lange an.

1939 CIGARETTE SMOKING MAN: zu SOLDAT 2 Erschießen Sie sie zuerst. - Und danach alle.

MULDER: War das sein Ernst?

Die SOLDATEN stoßen 1939 SCULLY, dann MULDER auf die Knie. MULDER legt ihr kurz die Hand auf die Schulter. 1939 CIGARETTE SMOKING MAN und 1939 SPENDER gehen fort.

SOLDAT 2: Los, auf die Knie!

MULDER: Er hat's wirklich ernst gemeint...

1939 SCULLY: Das fiel Ihnen auch schon auf?

MULDER und 1939 SCULLY knien nebeneinander, die Köpfe leicht gesenkt. Die bewaffneten SOLDATEN stehen hinter ihnen. Alles ist ruhig.

SOLDAT 2: Was ist das?

1939 SCULLY: Was ist passiert?

MULDER: Die Maschinen stehen still...

Plötzlich stürmen alle MATROSEN und MITGLIEDER DER MANNSCHAFT den Ballsaal. Eine Flasche zerspringt auf dem Boden, Tische werden umgeworfen. Ein riesiges Durcheinander...


SCULLY und die LONE GUNMEN durchsuchen die Flure des Schiffes mit Taschenlampen. SCULLY trennt sich von den GUNMEN.


BALLSAAL, 1939

MULDER: Hey!

1939 SCULLY: Hey was?

MULDER: Sie kommen mit mir!

1939 SCULLY: Warum sollte ich?

MULDER: Weil Sie die Einzige sind, die dieses Schiff retten kann.

MULDER und 1939 SCULLY schleichen sich aus dem Ballsaal, die Kämpfer um sich herum umgehend.


SCULLY läuft durch den Flur. Die LONE GUNMEN stoßen dazu.


MULDER und 1939 SCULLY rennen aus dem Ballsaal heraus und in den Flur.

MULDER: nimmt ihre Hand Kommen Sie!

SOLDAT: Stehen bleiben! Stehen bleiben, oder ich schieße!

Die beiden Flüchtenden bleiben stehen, ohne sich umzudrehen. MULDER sieht so aus, als wolle er sagen: "Scheiße"! *bg*

SOLDAT: nähert sich Hände hoch! Hände über'n Kopf! Na los!

1939 SCULLY seufzt und nimmt die Hände hinter den Kopf. MULDER tut es ebenfalls.

1939 SCULLY: zu MULDER Und was nun, Einstein?

SOLDAT: Keine Bewegung!

Ein Schuss. MULDER und 1939 SCULLY rucken nach vorn, so als glaubten sie, die Kugel zu spüren. Dann drehen sie sich um. Der SOLDAT liegt tot hinter ihnen auf dem Boden. 1939 SKINNER tritt aus einem Seitenflur.

1939 SKINNER: Gott möge Amerika segnen. Und jetzt verschwinden Sie!

MULDER lässt sich das nicht zweimal sagen und packt ohne zu zögern die Hand von 1939 SCULLY, zerrt sie hinter sich her durch den Flur. Die Kamera spaltet das Bild in zwei Hälften. In jeder Hälfte der gleiche Flur. MULDER und 1939 SCULLY laufen diesen auf der einen Seite entlang. Auf der anderen Seite hören wir SCULLY.

SCULLY: Byers?

BYERS: Ja, ich bin hier.

SCULLY: Langly?

LANGLEY: Ja, bin hier!

SCULLY: Frohike?

KIT-X-NOTIZ: Aha! Die amerikanische Aussprache von "FROHIKE" in der deutschen Folge! Na wenn das nichts ist, *lol*

FROHIKE: Ja, ich bin auch hier.

Die beiden SCULLYS gehen beide auf die Kamera zu, halten dann inne und sehen sich um, so als ob sie einander anblicken würden. SCULLY geht weiter. MULDER greift nach 1939 SCULLYS Hand und zieht sie mit sich fort.

MULDER: Kommen Sie! Kommen Sie!

Sie rennen los.

SCULLY: findet die GUNMEN Da sind Sie ja!

Wieder geteiltes Bild. Auf der einen Seite sehen wir SCULLY und die GUNMEN den Ballsaal betreten. Die Musik, die die ganze Zeit spielte, stoppt und wechselt in ein ruhigeres, dunkleres Instrumentalstück. Der Saal ist menschenleer, aber recht chaotisch - wie nach einem Kampf. Auf der anderen Seite sehen wir die 1939er Version. Eine Menge Schreie und Gekreische.


MULDER und 1939 SCULLY erreichen das Deck des Schiffes. Es ist immer noch Nacht.

1939 SCULLY: Was haben Sie denn vor?

MULDER: Ich sag' Ihnen, wie Sie das Schiff retten können!

1939 SCULLY: Hier draußen?

MULDER: Ich kann nicht bleiben. Ich muss wieder in die Geschichte zurück.

1939 SCULLY: Was?

MULDER: Sie müssen sie retten! greift nach ihren Armen Warten Sie, hören Sie mir zu! Dieses Schiff wurde im sogenannten Teufelsdreieck gefangen, das ist so was wie Zeitverschiebung, ein Riss im Weltall!

1939 SCULLY: Sind Sie verrückt?

MULDER: Sie kennen doch Einstein, nicht? Er sagt zumindest die theoretische Möglichkeit voraus, ebenso eine Atomwaffe, die die Welt zerstören wird.

1939 SCULLY: Ach ja? Na und?!

MULDER: Wenn Sie nicht zurückgehen und die Mannschaft dieses Schiffes davon überzeugen, dass sie umdreh'n müssen und wieder in das Teufelsdreieck zurück fahren, dann wird alles, was Einstein vorhergesagt hat, wahr! Abgeseh'n vom Gang der Geschichte.

1939 SCULLY: Also, wenn ich dieses Schiff nicht umdreh'n kann...

MULDER: Dann existiere ich höchstwahrscheinlich nicht. Und Sie genauso wenig. - Also würden wir uns nicht wiedersehen...

MULDER zieht sie an sich und küsst sie lange und leidenschaftlich. KIT- X-NOTIZ: Zehn Sekunden, ich habe die Zeit gestoppt! *bg* Sie erwidert seinen Kuss. Dann lässt er sie los. Sie starrt ihn einen Moment lang an, ballt dann ihre rechte Faust und versetzt MULDER einen Kinnhaken. MULDER reibt sich die schmerzende Stelle, während 1939 SCULLY mit einem leisen Schmerzenslaut reagiert, denn der Schlag hat ihrer Hand gar nicht gut getan, ;-]

MULDER: Ich hab 'ne Linke erwartet.

MULDER rennt von ihr weg und klettert über die Reling des Schiffes.

1939 SCULLY: Hey!

MULDER springt ins Wasser. 1939 SCULLY läuft zur Reling und wirft eine weiße Rettungsweste ins Wasser.


Zwielicht. Ein Körper wird aus dem Wasser und auf ein kleines Boot gezogen, auf dem sich vier Menschen befinden.

MULDER liegt in einem Krankenhausbett, bewusstlos. SCULLY beugt sich über ihn.

SCULLY: Mulder? - Mulder, ich bin's. Hmm?

MULDER: wacht auf Wo bin ich? Er versucht, sich aufzusetzen.

SCULLY: Sie sind im Krankenhaus.

MULDER: Ooooo.

SCULLY: Was ist denn?

MULDER: Ich fühl' mich... grauenhaft.

SCULLY: Das wundert mich nicht. Sie sind durch die Mangel gedreht worden.

MULDER: Was ist mit mir passiert?

SCULLY: Sie haben etwas wirklich unglaublich Dummes getan.

MULDER: Was hab' ich denn getan?

SCULLY: Sie haben nach einem Schiff gesucht, Mulder. _ Und zwar im Bermudadreieck.

MULDER: Sagen Sie das noch mal.

Die GUNMEN betreten den Raum.

FROHIKE: Der Volltrottel ist wach!

MULDER: Sie waren da...

SCULLY: Hmm?

MULDER: Sie waren da, Scully.

SKINNER betritt ebenfalls den Raum.

LANGLY: zu den anderen Er phantasiert!

MULDER: sieht zu SKINNER hinauf Und er war auch da.

SKINNER: legt ein Blumenbouquet auf den Nachttisch Ja, als ich mit meinem Hund Toto spazieren war.

MULDER: Nein, Sie waren mit den Nazis da.

SCULLY: Mulder, beruhigen Sie sich! Das ist ein Befehl!

SKINNER: Nicht, dass er so was befolgen würde... KIT-X-NOTIZ: Grins.

LANGLEY: Genau!

MULDER lässt seine Hand auf SCULLYS Rücken ruhen. Er ist happy, aber ziemlich unter Drogen.

MULDER: Sie haben die Welt gerettet, Scully.

SCULLY: Ja, Sie haben Recht. Das stimmt.

FROHIKE: Auf was für 'ner Droge ist er denn?

LANGLY: Die will ich auch.

MULDER: Nein, nein... Die "Queen Anne" - Ich hab' sie gefunden. Sie waren da, mit Thors Hammer. Ich hab' Ihnen gesagt, dass Sie das Schiff wenden müssen, und dann sprang ich über Bord...

SCULLY: Ja, das möcht' ich wetten. Das Boot, auf dem Sie waren, ist in eine Million Teile zersprungen. Und was die "Queen Anne" angeht: Sie war nichts weiter, als ein Geisterschiff.

MULDER: Nein, nein, nein, nein, nein! Sie und ich waren auf dem Schiff, Scully. Und zwar 1939.

SKINNER: Ruhen Sie sich mal 'n bisschen aus, denn wenn Sie hier raus kommen, dann werd' ich Sie richtig aufmischen, verstehen Sie? - Kommen Sie, geh'n wir!

SKINNER und die GUNMEN verlassen den Raum.

MULDER: tippt SCULLY mit dem Finger in die Seiten Sonst hätt' ich Sie nämlich nie wieder geseh'n. Aber Sie haben mir geglaubt...

SCULLY: Nur in Ihren Träumen. als würde sie mit einem Kind reden Mulder, ich möchte, dass Sie Ihre Augen schließen, und dann möchte ich, dass Sie still vor sich hin sagen: "Es ist nirgendwo besser, als zu Hause."

MULDER: Mmm. kichert

SCULLY will gehen. Er ruft sie zurück.

MULDER: Ach, Scully. stützt sich auf seinen Ellenbogen

SCULLY kommt zurück und beugt sich nach vorne, nahe an sein Gesicht.

SCULLY: Ja?

Lange Pause. Sie schauen sich tief in die Augen.

MULDER: Ich liebe Sie... KIT-X-NOTIZ: *schmelzdahinbeidieserSzene*

Anm. v. spooky17: Irgendwie finde ich, ist es bei uns zu emotional rübergekommen. Im amerikanischen Original merkt man an der Betonung, dass er es nicht wirklich meint!

SCULLY: Oh Mann! dreht sich um und verlässt den Raum

MULDER, vielleicht ein wenig verletzt, sieht ihr hinterher. Er will sich wieder hinlegen, aber als sein Gesicht das Kissen berührt, zuckt er schmerzvoll zurück und reibt seinen Kiefer, wo 1939 SCULLY ihn geschlagen hatte. Er sieht SCULLY hinterher und grinst. Das Bild wechselt zum Abspann.

Mitgeschrieben von:

  • Autor: KIT-X (fampi@t-online.de)

Ursprünglich veröffentlicht auf dana d.'s Home. Nutzung mit freundlicher Genehmigung.

  • Betalesung: spooky17 (spooky17@gmx.de)
  • Korrektur: CayceP