5X20 Das Ende (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


5X20 Das Ende
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

Vancouver
British Columbia


In einer großen Halle (dem zu der Zeit GM-Place) mit Hunderten von Menschen findet ein Schachturnier statt. Ein russischer Schachspieler spielt gegen einen 12 jährigen amerikanischen Jungen, Gibson Praise. Währenddessen geht ein Mann über einen Laufsteg unterhalb des Daches, er bleibt schließlich stehen und baut ein Scharfschützengewehr auf. Gibson dreht sich plötzlich um, als ob er was gehört hätte und starrt hinter sich an die Decke, wo der Mann seine Waffe immer noch aufbaut. Gibson dreht sich wieder um, während der Mann mit einem Zielfernrohr auf den Hinterkopf des Jungen zielt. Der Russe macht seinen nächsten Zug. Jetzt steht Gibson auf und zieht seine Dame.

Gibson: Schachmatt.

Als er sich wieder hinsetzt, lehnt er sich gleichzeitig zurück. Genau in diesem Moment hört man einen Schuss. Der Russe wird in der Brust getroffen und bricht zusammen. Gibson wird von Leuten umringt während er wieder an die Decke sieht, wo der Attentäter seine Waffe wieder zusammengepackt hatte und verschwand.


Laurentian Mountains
Quebec, Kanada


Zwei Fallschirmspringer, mit Skimasken die ihre Gesichter verdecken, landen in einem Waldgebiet, das mit Schnee bedeckt ist. Sie nähern sich einem kleinen Blockhaus. Innerhalb dieses Hauses pfeift ein Teekessel, und der Cigarette Smoking Man dreht das Gas ab. Plötzlich hört er ein Alarmsignal, das von den beiden Fallschirmspringern ausgelöst wurde. Sie schleichen sich an, ziehen ihre Waffen und teilen sich auf. Der Erste öffnet die Vordertür und wird erschossen. Der Zweite hört den Schuss und läuft zur Vordertür, wo er blutige Fußspuren und seinen toten Kameraden sieht. Er folgt den Fußspuren. Währenddessen rennt der CSM durch den Wald, bis er einen Schuss hört. Er dreht sich um, und sieht wie sein Verfolger die Maske abnimmt.

CSM: Nun schießen Sie schon, Alex!

Er dreht sich um und beginnt, sich von Alex zu entfernen

Krycek: Stehen bleiben! Ich wurde geschickt um Sie zurück zu holen.


Büro der X-Akten


Skinner steht in Mulders Büro und hält ein paar Akten in den Händen, während er sich Mulders Pinnwand ansieht. Mulder betritt den Raum.

Mulder: Wow, man kann es im FBI weit bringen, wenn einem der stellvertretende Direktor das Büro aufräumt. Was ist los?

Skinner: Ich habe nur geschaut.

Mulder: Nach etwas Bestimmten?

Skinner: Ich kam hier runter, um Sie etwas zu fragen. Ich denke, ich bin irgendwie abgeschweift und habe über Sie nachgedacht - Ihre langfristigen Pläne.

Mulder: Meine langfristigen Pläne? Sie halten Sie gerade in der Hand.

Skinner: Was hoffen Sie zu finden? Ich meine... am Ende.

Mulder: Was auch immer ich hoffe zu finden, ist hier drin. Und was es ist, werde ich wissen, wenn ich es gefunden habe. Wollten Sie mich das fragen?

Skinner: Nein, da gibt es einen Fall. Nichts, was ich Ihnen normalerweise geben würde. Ein Mord ... Ein Attentat auf einen russischen Schachspieler. Der Schütze ist ein ehemaliger NSA-Agent. Einer von uns. Das hat eine Menge Leute aufgeregt. Special Agent Spender wurde der Fall übertragen und er leitet die Ermittlungen.

Mulder: Haben Sie ihm den gegeben?

Skinner: Nein, der Befehl kam von außerhalb des FBIs. Sein Team hat sich oben versammelt, und er hat klargemacht, dass er Sie nicht dabei haben möchte.

Mulder grinst.


FBI Besprechungsraum


Spender zeigt ein Video, auf dem der Mord an dem russischen Schachspieler gezeigt wird. Scully und andere Agenten hören zu.

Spender: Mit einer Waffe, die auf den US-Geheimdienst registriert war, feuerte der Schütze einen Schuss auf Anatole Klebanow, bevor er - nicht weit vom Tatort - ohne Schwierigkeiten überwältigt werden konnte.

Skinner und Mulder betreten den Raum. Scully dreht sich zu Mulder um.

Spender: Es ist kein Motiv bekannt, und der Schütze hat auch kein Geständnis abgelegt.

Spender sieht Mulder und stockt.

Mulder: Bitte, fahren Sie fort.

Spender: unerfreut Die Flugbahn des Schusses deutet darauf hin, dass der Täter allein gearbeitet hat, aber wir können einen Komplizen oder eine Verschwörung auch nicht ausschließen. Eine einzelne Kugel wurde von einem Laufsteg abgefeuert und traf rechts neben dem Solar Plexus.

Mulder: Entschuldigung. Könnten Sie das Band zurücklaufen lassen, ich sag Ihnen dann wo.

Spender: Lassen Sie mich erst mal ausreden. Fragen werden später beantwortet.

Mulder: Ich habe gar keine Frage. Ich glaube nur, dass Sie sich irren.

Scully: flüstert Mulder, was soll denn das?

Mulder: Ich glaube nicht, dass der Russe das Ziel war, sondern sein Gegner.

Spender: Sein Gegner, Agent Mulder, war ein 12 jähriger Junge.

Mulder: Und ein guter Schachspieler. Wenn Sie das Band zurücklaufen lassen, zeige ich Ihnen seinen besten Zug.

Spender lässt das Band zurücklaufen.

Mulder: Stopp! - Sehen Sie, was der Junge macht, direkt vor dem Schuss? Sehen Sie das? Er lehnt sich zurück. Sehen sie das?

Spender: Er hat seinen Gegner Schachmatt gesetzt und lehnt sich zurück, weil er gewonnen hat.

Mulder: Sie haben vorhin die Flugbahn beschrieben. Wenn sich der Junge nicht in diesem Augenblick zurückgelehnt hätte, wäre er von der Kugel im Genick getroffen worden, und nicht der Schachspieler.

Spender: Könnten wir dann weitermachen?

Eine weibliche Agentin, Agent Diana Fowley, meldet sich zu Wort.

Diana: Ich denke, Agent Mulder hat Recht. Es scheint so, als hätte der Junge den Schützen auf eine übernatürliche Art und Weise gespürt. Wenn Sie das Band zurücklaufen lassen, werden Sie es sehen.

Spender: Das ist unmöglich.

Skinner: Spulen Sie das Band einfach zurück, damit wir uns selbst überzeugen können.

Spender spult das Band zurück, bis zu dem Punkt, wo Gibson an die Decke sieht. Spender sieht Mulder an und anschließend sehen sich Mulder und Diana an.


Irgendwo unter einer Brücke

Es ist Nacht und der CSM und Krycek nähern sich den "Elders".

CSM: Sie sehen überrascht aus. Liegt es daran, dass ich noch am Leben bin?

1.Elder: Als wir hörten, dass Sie angeschossen wurden, befürchteten wir das Schlimmste.

2. Elder: Es gab Berichte, nach denen Sie zu viel Blut verloren hätten, um zu überleben.

CSM: Anscheinend haben Sie mich unterschätzt, genauso wie Sie den Mann unterschätzt haben, den sie beauftragt haben. Gut, lassen Sie uns sagen, dass alles vergeben ist. - Sie haben einen Job für mich?

WMM: Es gab da einen Zwischenfall, einen bedauerlichen Fehler.

CSM: Ja, ich hab's gesehen, gehört und gelesen.

3. Elder: Der Junge stellt ein Problem für uns da.

CSM: Was soll ich also tun? Ihn töten? Sein Gehirn verspritzen?

WMM: Mein Gott!

CSM: gleichgültig Was ist denn? Stört Sie das?

1.Elder: Es ist in Ihrem genauso wie unserem Interesse.

CSM: Sie glauben, Sie kennen meine Interessen?

1.Elder: Können wir auf Sie zählen?

CSM: nach einer bedeutungsvollen Pause Ja.


Innerhalb eines Autos

Mulder und Scully sitzen auf den Vordersitzen, Diana auf dem Rücksitz.

Scully: Wie lange sind Sie schon beim FBI, Agent Fowley?

Diana: Seit ´91. Ich bin nach dem Fall der Mauer nach Europa gegangen, in die Abteilung des Auslandsterrorismus.

Scully: Und Sie wurden zu diesem Fall hinzugezogen, aufgrund des terroristischen Aktes?

Diana: Nein, ich habe um meine Versetzung gebeten. Denn es gab Dinge in meiner Heimat, die ich wiederhaben wollte.

Scully: zu Mulder '91. Haben Sie da nicht auch angefangen sich mit den X-Akten zu beschäftigen?

Mulder: Mehr oder weniger, ja.


Inget Murray Psychiatrisches Krankenhaus
Gaithersburg, Maryland


Gibson schaut sich "Die Simpsons" im Fernsehen an. Mulder, Scully und Diana betreten den Raum.

Mulder: Hi. Mein Name ist Fox. Das sind Dana und Diana. Wie geht's Dir?

Gibson: Mir gefällt's hier. Die haben gute Fernsehserien. Auf den Philippinen kriegen wir nur Baywatch.

Mulder: sieht sich nach den beiden Frauen um und dreht sich wieder zu Gibson um Was ist so schlecht an Baywatch?

Gibson: Sie haben eine schmutzige Phantasie.

Mulder weiß nicht ganz, was er antworten soll, er dreht sich zu Scully um.

Scully: grinst Deine Eltern kommen Dich am Freitag abholen, Gibson.

Gibson: zu Mulder Ich will jetzt kein Schach spielen.

Mulder: Woher willst Du wissen, dass ich spielen will?

Gibson: Weil Sie einen billigen Schachcomputer in ihrer Hand halten.

Mulder: Der ist gar nicht so billig. Willst Du nicht sehen, wie schnell Du ihn schlagen kannst?

Gibson: Nein.

Mulder: Vielleicht, weil Du's nicht kannst. Er schaltet den Fernseher aus, Gibson antwortet nicht.

Mulder: Ich hab Recht, nicht wahr? Du weißt, wovon ich rede. Du wusstest es in dem Moment, als ich hereinkam. Auf diese Art gewinnst Du ... Du weißt, was Dein Gegner vorhat. Du dringst in seine Gedanken ein. So wusstest Du auch, dass der Mann Dich erschießen wollte.

Gibson: Ich weiß, woran Sie denken. Sie denken an eine der beiden Frauen.

Mulder: Oh?

Scully zieht eine Augenbraue hoch, Diana lächelt.

Gibson: Und eine denkt an Sie.

Diana: Welche?

Gibson: sieht Mulder an Das soll ich nicht sagen.

Mulder: steht auf, dreht sich zu Scully und Diana Dieses Kind muss rund um die Uhr bewacht werden. Er verlässt das Zimmer, Scully folgt ihm.

Scully: Mulder, was soll das alles?

Mulder: Der Junge ist kein Schachmeister. Unter kontrollierten Bedingungen könnte ich ihn sogar schlagen.

Scully: Er wird international als Wunderkind angesehen. Er hat Großmeister geschlagen.

Mulder: Aber er gewinnt unfair, weil er die Gedanken seiner Gegner liest.

Scully: Er hat mit Ihnen gespielt. Er ist auf Sie eingegangen. Und Sie behaupten, er könne Gedanken lesen.

Mulder: Wir haben schon viele solcher Fälle gesehen, Scully.

Scully: Wir haben Fälle gesehen von Schwindlern und Leuten mit viel Glück, aber keinen indem jemand einem richtigen Test standgehalten hätte. Niemand hat es geschafft einen einzelnen Gedanken aus über tausend herauszulesen.

Mulder: Vielleicht wollen sie ihn deshalb tot sehen.

Scully: Wer denn? Wovon reden Sie?

Mulder: Ich weiß es nicht, ich kann ja keine Gedanken lesen.

Scully: Nehmen wir einmal an, Sie hätten recht. Wer möchte ein Kind umbringen, mit dem man den ultimativen Vorteil hätte? In der Politik, im Krieg, einfach überall.

Diana: Vielleicht jemand, dessen Geschäft es ist Geheimnisse zu bewahren.

Mulder: Also testen wir ihn. Ich glaube, er besteht. Fangen wir mit einem Gehirn-Scan an, und machen dann ein psychiatrisches Gutachten. Du weißt, was zu tun ist, Diana. Er geht davon. Scully und Diana schauen ihm nach.

Scully: Sie kennen sich also, ja?

Diana: Das ist schon lange her. Scully sieht ihr nach, wie auch sie davon geht.


Haftanstalt,
Fort Marlene, Maryland


Spender verlässt eine Zelle, während Mulder hinter ihm auftaucht

Spender: Was machen Sie hier?

Mulder: Ich möchte mit dem Schützen sprechen.

Spender: Ich habe gerade die letzten sechs Stunden damit verbracht, ihn zu verhören. Er ist nicht gerade entgegenkommend.

Mulder: Okay. Lassen Sie mal sehen, was ich erreiche.

Spender: hält ihn auf Ich würde es vorziehen, wenn Sie draußen bleiben würden. Ich würde es sogar noch mehr begrüßen, wenn Sie sich ganz aus der Sache raushalten würden.

Mulder: Wissen Sie, als ich Sie das erste Mal traf, dachte ich, Sie wären nur ehrgeizig. Dann änderte sich heute morgen meine Meinung, und ich dachte, Sie wären arrogant. Und jetzt frage ich mich, wen oder was sie beschützen.

Spender: Ich versuche das nur auf die herkömmliche Weise zu regeln.

Mulder: Irgendwie haben Sie den großen Fall gekriegt, aber nur weil Sie einen Anzug tragen, heißt das nicht, dass er ihnen auch passt. Sie versuchen einen internationalen Zwischenfall zu entschärfen, indem Sie den Russen den Arsch küssen und Agenten hinter irgendwelchen untauglichen Beweisen herjagen lassen. Der Junge ist der Schlüssel, und der Schütze weiß, warum. - Entschuldigen Sie mich.

Mulder betritt die Zelle, Spender folgt ihm. Der Gefangene sitzt auf seiner Pritsche mit den Händen vor dem Gesicht.

Mulder: Was kostet es, ein Kind zu töten? Geld? Herzlosigkeit?

Schütze: Ich habe kein Kind erschossen.

Mulder: Nein, dank dem Jungen.

Schütze: Sie wollen mit mir über Herzlosigkeit sprechen? Ihr Freund da er nickt Spender zu verweigert mir seit 16 Stunden etwas zu Essen.

Mulder: Das kann doch nicht sein, Spender. Natürlich kriegt dieser Mann was zu Essen.

Spender starrt Mulder an, verlässt aber schließlich die Zelle

Schütze: Ich habe Ihnen nichts zu sagen.

Mulder: Okay, ich habe Ihren Lebenslauf gelesen. Sie wurden ausgebildet. Special Forces. Sie waren in Granada, Zaire. Sie waren in Saddams Palast, mit einem Attentatsteam, als es anfing Bomben zu regnen. Aber auch hier haben Sie ihren Auftrag nicht ausgeführt.

Schütze: Wie ich schon sagte...

Mulder: Ja, ich weiß, Sie haben nichts zu sagen. Das ist in Ordnung. Ich bin ziemlich gut im Raten. Der Junge kann Gedanken lesen. Wie ist das? Warum sage ich das nicht zu ihm, was Sie mir sagten, und dann können wir mal sehen, wie sicher Sie hier sind.

Schütze: Was können Sie für mich tun?

Mulder: Ich weiß es nicht. Ich könnte Ihnen Immunität verschaffen, oder Sie in ein Zeugenschutzprogramm aufnehmen lassen.

Schütze: Niemals.

Mulder: Denken Sie darüber nach.

Mulder steht auf und verlässt die Zelle. Auf dem Gang trifft er Spender und das Essen von dem Tablett, das er bei sich hat.

Spender: Was hat er ihnen gesagt? Was haben Sie bekommen?

Mulder: Nur seine Aufmerksamkeit.


Inget Murray Psychiatrisches Krankenhaus

Scully und Gibson laufen einen Gang hinunter

Scully: Wie geht's Dir?

Gibson: Ich mag diese Tests nicht. Ich mag es nicht, in dieser Maschine zu sein.

Scully: Sie können einem manchmal schon Angst machen, nicht wahr?

Gibson: Sie denken nach, nicht wahr?

Scully: Über wen? Über Dich?

Gibson: Über die andere Frau. Diana kommt aus einer Tür. Sie denkt auch über Sie nach.

Später sitzt Gibson sechs Erwachsenen gegenüber.

Doktor 1: Wir werden uns jetzt ein paar Karten ansehen, und wir möchten, dass Du uns sagst, was wir denken. Nimm Dir soviel Zeit, wie Du brauchst.

Gibson sieht jeden Erwachsenen an und sagt, was sie auf ihren Karten sehen.

Gibson: gelangweilt Stuhl. Konzertflügel. Kuchenstück. Glühlampe. Ein Smily- Gesicht. Eine Statue. Katze.

Diana und Scully sehen dem Ganzen von einem Beobachtungsraum her zu.

Scully: Das ist unglaublich. Wirklich schwer zu glauben.

Diana: Ich habe schon Leute gesehen mit einer Trefferquote von 90%. Und Leute, die Telepathie demonstriert haben, aber nichts, das so wäre wie das hier.

Scully: Wo haben Sie so etwas ähnliches schon mal gesehen?

Diana: Agent Mulder und ich arbeiteten einige Zeit in psychiatrischen Krankenhäusern. Dort gab es einige Leute, die ihre Strafen absaßen, aufgrund einer falschen Diagnose.

Gibson: sieht wieder jeden einzelnen der Erwachsenen an Cornflakes, Kaffee und einen Donut, ein koffeinfreier Kaffee, eine Scheibe Schwarzbrot, eine große belgische Waffel mit einer Extraportion Butter und ganz viel Ahornsirup.

Der letzte Mann dreht sich lachend zu Scully und Diana um.

Erwachsener: Der Junge hat uns gerade gesagt, was wir zum Frühstück hatten.

Scully: zu Diana Ich muss noch mal weg. Sie verlässt den Raum, Diana schaut ihr nach.


Haftanstalt,
Fort Marlene, Maryland


Eine Wache schiebt ein Blatt Papier durch einen Spalt in der Tür. Der Schütze nimmt es entgegen und hört den Boten etwas sagen

Wache: Man hat mir eine Nachricht übergeben, und jetzt gebe ich sie an Sie weiter.

Der Schütze entfaltet das Papier und sieht, dass es eine Morley-Verpackung ist, auf deren Innenseite geschrieben steht: "Sie sind ein toter Mann"


Büro der Lone Gunmen


Man hört eine Türklingel und sieht auf einem Überwachungsmonitor, wie Scully vor der Tür steht. Frohike kommt in Pyjamas ins Bild, und man sieht, wie er sich eine kugelsichere Weste überstreift.

Frohike: Ja, Moment. Ich komme ja.

Scully: Lässt mich mal jemand herein?

Frohike: Ja, ja. Ich komme.

Frohike erreicht die Tür und muss erst mal sieben Sicherheitsschlösser entriegeln, bevor er Scully hereinlässt.

Frohike: Entschuldigung. Ich wollte gerade ins Bett gehen.

Scully: Danke.

Frohike: Wem verdanken wir das Vergnügen zu dieser späten Stunde?

Scully: Ich brauche eure Hilfe.

Langly: trägt auch Pyjamas und hat eine Zahnbürste im Mund. Bei was?

Scully: Ihr habt doch sicherlich schon von Gibson Praise, dem Schach-Wunderkind gehört. Hier habe ich einige Neuro-Scans von seinem Gehirn und Gehirnvorgängen. Sie legt die Aufnahmen auf einen Lichtkasten. Es scheint da einige Ungereimtheiten zu geben, so dass er ein Betrüger sein könnte.

Byers: Betrügen? Beim Schach?

Scully: Also, es sieht so aus, als gewinne er deshalb, weil er die Gedanken seiner Gegner liest.

Frohike: Ich liebe das.

Langly: Und Sie brauchen uns wofür?

Scully: Analysiert die Daten... mit Hinblick auf das Parapsychologische.

Frohike: geschwollen Oh, auf Abwegen, wie?

Scully: antwortet nicht, schaltet aber den Betrachter aus. Aber zuerst möchte ich von euch Kerlen wissen, wer Diana Fowley ist.

Byers: Diana Fowley? Diesen Namen haben wir schon eine ganze Weile nicht mehr gehört.

Scully: Dann kennen Sie sie?

Byers: Ja...

Frohike: Sie war Mulders Schnuckelchen auf der Akademie. Sieht gut aus.

Scully: Naja, es sieht so aus, als hätte sie einige Zeit eng mit ihm zusammengearbeitet.

Langly: Sie war dabei, als er die X-Akten entdeckte. Sie hat schon einige Erfahrung in Para-Wissenschaften.

Byers: Sie wurde nach dem Fall der Mauer nach Berlin versetzt. Ich habe mich immer gefragt, warum sie sich getrennt haben.

Scully: schaltet den Betrachter wieder ein Also, seht mal zu, was ihr herauskriegen könnt.


Inget Murray Psychiatrisches Krankenhaus

Gibson sieht fern, während er von Diana aus einem anderen Raum heraus durch ein Fenster beobachtet wird. Mulder betritt den Raum, in dem sich Diana aufhält, stellt sich neben sie und beobachtet den Jungen ebenfalls.

Mulder: Wie macht sich unser Hellseher?

Diana: Wenn er vor dem Fernseher sitzt, verhält er sich wie jedes andere Kind in seinem Alter. Er ist echt, Fox. Wir haben ihn mit Karten, Zufallszahlen und ESP getestet. Er hat nicht nur die Fähigkeit, sich auf einen Gedanken zu konzentrieren, er kann sich auch auf mehrere gleichzeitig konzentrieren.

Mulder: Da muss noch was anderes sein. Etwas, das wir übersehen.

Diana: Das war gut, wie Du das mit dem Videoband gemacht hast. Ich war beeindruckt.

Mulder: Du hättest das sicherlich auch herausgefunden.

Diana: Nein. Ich habe zu lange versucht, mich in irgendwelche Terroristenköpfe hineinzudenken. Ich bin vollkommen aus der Übung bei solchen Sachen. Aber Du scheinst richtig fit zu sein.

Mulder: Das ist ja auch alles, was ich tue. Alles was ich die letzten fünf Jahre getan habe. Das ist mein Leben.

Diana: Manchmal habe ich von Dir gehört... Über die Arbeit, die Du machst. Und dann überlegte ich mir, was wohl passiert wäre, wenn ich geblieben wäre.

Mulder: Wir wären wohl zusammen mit einer Terroristenbombe in die Luft geflogen.

Diana: Ich meine, dass Du einen Gleichgesinnten hättest gebrauchen können. Jemanden, der denkt wie Du und einen ähnlichen Hintergrund hat.

Mulder: Oh, du meinst Scully?

Diana: Naja, sie ist nicht das, was ich eine aufgeschlossene Person gegenüber solchen Tatsachen nennen würde.

Mulder: Sie ist Wissenschaftlerin. Sie treibt mich zu gewissenhafter Arbeit an.

Diana: Ja, aber ich bin sicher, dass manchmal zwei Gleichgesinnte von Vorteil gewesen wären.

Mulder: Ich bin gut ohne Dich zurechtgekommen.

Diana: Hey, ich bin auf Deiner Seite.

Diana nimmt Mulders Hand, und sie sehen sich an. Scully läuft mit Gibsons Akte den Gang des Krankenhauses hinunter und sieht, wie die Beiden Hände haltend dastehen. Sie zögert kurz, geht dann weiter, nur um dann wieder kehrt zu machen und in die Tiefgarage zu gehen. Sie setzt sich ins Auto, bleibt einige Sekunden reglos sitzen, zieht dann ihr Handy hervor und wählt Mulders Nummer.

Mulder: Mulder.

Scully: Mulder, ich bin's.

Mulder: Wo sind Sie?

Scully: Ich bin auf dem Weg ins Büro. Ich hatte gehofft Ihnen etwas zeigen zu können. Etwas über den Jungen.

Mulder: Ich bin gerade im psychiatrischen Krankenhaus. Warum kommen Sie nicht vorbei und zeigen es mir.

Scully: Ich würde es vorziehen, es Ihnen im Büro zu zeigen. Wenn Sie nichts dagegen haben.

Mulder: Ok, was ist es?

Scully: Ich glaube Sie werden überrascht sein. Sehr überrascht.

Mulder: Ich bin schon unterwegs.

Scully verlässt das Parkhaus. Spender geht in diesem Moment zu seinem Wagen, als er ihn aufschließen will, bemerkt er was hinter sich. Er dreht sich um und sieht den CSM. Spender geht auf ihn zu.

CSM: Agent Spender. Ich müsste mal kurz mit Ihnen reden.

Spender: Wer sind Sie?

CSM: Jemand, der sich für Sie interessiert... für den Fall, den ich Ihnen gegeben habe.

Spender: Für wen arbeiten Sie? CIA? NSA?

CSM: Du bist ein intelligenter junger Mann.

Spender: Sie sagten, Sie hätten Informationen.

CSM: Behalte immer die Kontrolle. Weiß immer, welchen Mann Du opfern musst und wann.

Spender: Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.

CSM: Werde nicht zum Teil eines anderen Kreuzzuges oder Beweggrundes. Verfolge immer Deine eigenen Ziele. Immer.

Auf der anderen Seite der Garage betritt Mulder das Parkdeck. Er sieht die Beiden reden, aber der CSM bemerkt ihn auch und verschwindet.

Mulder: rennt zu Spender hinüber, an ihm vorbei Agent Spender! Agent Spender? Mulder sieht sich um. Mit wem haben Sie da gerade geredet?

Spender: Ich weiß es nicht.

Mulder: Sie wissen nicht, mit wem Sie gesprochen haben? Sie lügen.

Spender: Was haben Sie eigentlich?

Mulder: Man sagte mir, er sei tot.

Spender: Wer immer das auch war, scheint es nicht zu sein.


Skinners Büro

Mulder und Scully sitzen vor Skinners Schreibtisch, Diana, Spender und andere Agenten haben sich im Zimmer verteilt.

Skinner: Sie sind hier um mir etwas zu sagen.

Mulder: zu Scully Sagen Sie ihm das, was Sie mir auch gesagt haben.

Scully: Ich habe mit Gibson Praise einige Tests durchgeführt und bin dabei auf ganz erstaunliche Ergebnisse gestoßen: So erstaunlich, dass ich es selbst kaum glaube.

Skinner: Was sind das für Ergebnisse?

Scully: Neurologische Tests. Aufnahmen seiner Gehirnströme mit Hilfe eines hochauflösenden EEGs.

Skinner: Was haben Sie herausgefunden?

Scully: Die Tests haben ergeben, dass es erstaunliche Aktivitäten in einem Gehirnteil gibt, bei dem wir gerade erst anfangen, ihn zu verstehen. Ein Teil des Temporallappens, den die Neurowissenschaftler "Gottesmodul" nennen.

Skinner: Ich hoffe Sie wollen mir nicht sagen, dass dieser Junge das nächste Christuskind ist.

Scully: Alle Gehirnfunktionen in diesem Teil des Gehirns sind unglaublich hoch. Was nicht einfach abnormal oder seltsam ist, sondern so weit ich weiß... absolut beispiellos ist.

Mulder: Es gibt Menschen, die verantwortlich sind für große Fortschritte in der Wissenschaft. Newton, Galileo, Einstein, Stephen Hawking. Alle diese Männer haben neue Denkweisen eröffnet, die auf bestimmte Gehirnzentren zurückzuführen sind.

Skinner: Okay. Dieser Junge ist also eine Art Genie. Würde mir mal jemand erklären, warum jemand dieses Kind töten will?

Mulder: Der Junge könnte nicht nur der Schlüssel zu unerschlossenem menschlichem Potential sein, sondern auch zu allen unerklärlichen Phänomenen. Der Schlüssel zu allem in den X-Akten.

Spender: Verstehe ich das richtig, der Junge sollte wegen den X-Akten umgebracht werden?

Mulder: Nein, es ist etwas Größeres als das.

Spender: Erklären Sie es mir. Erklären Sie es uns.

Mulder: Das kann ich nicht, aber der Schütze kann. Der Attentäter, den Sie eingesperrt haben... im Austausch gegen juristische Immunität.

Spender: Sie wollen einen Mörder wegen den Geheimnissen der Pyramiden freilassen? Das ist verrückt. Das ist dumm.

Scully: Sie haben missverstanden, was ich gesagt habe. Der Junge wäre der wissenschaftliche Beweis für alles, was Agent Mulder und ich in den letzten fünf Jahren untersucht haben.

Diana: Wie ordnet man das Spirituelle ein? Das ist nicht möglich. Sie wollen Immunität für einen Mörder auf einer Basis, bei der die Generalstaatsanwältin in die Luft gehen wird. Sie untersuchen die X-Akten aufgrund einer Gefälligkeit. Aber wenn sie zuviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sind sie schnell wieder geschlossen. Und die Arbeit an ihnen beendet. An etwas, an dem ich auch Interesse habe.

Skinner: Würden Sie uns alle mal entschuldigen?

Alle stehen auf und verlassen den Raum.

Skinner: Agent Mulder, könnte ich Sie noch sprechen?

Mulder kehrt zum Schreibtisch zurück.

Skinner: Sie hat Recht, wissen Sie. Was ist denn mit all den langfristigen Plänen, über die wir gesprochen haben?

Mulder: Falls das, was Agent Scully herausgefunden hat, wahr ist, und ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln, dann werden all die Antworten, nach denen ich mein ganzes Leben lang gesucht habe, zusammengesetzt wie ein Puzzle.

Skinner: Auch wenn Sie dafür die X-Akten riskieren müssten?

Mulder: Wie schnell erreichen Sie die Generalstaatsanwältin?


Gefängnis

Mulder und Spender betreten die Zelle des Schützen

Mulder: Die Generalstaatsanwältin hat sich meine Bitte nach Immunität angehört.

Schütze: Angehört? Sie sagten, Sie würden es schaffen.

Mulder: Sie braucht etwas mehr. Etwas das sie überzeugt, dass Sie nicht nur Spielchen spielen. Etwas, das ich gebrauchen kann. Ich brauche Antworten.

Schütze: Der Junge ist die fehlende Verbindung.

Mulder: Zu?... Er ist der genetische Beweis nicht wahr?

Schütze nickt leicht.

Spender: Genetische Beweis für was?

Mulder: Der Junge ist kein Übermensch, er ist bloß menschlicher als jeder Mensch.

Spender: Er ist was?

Mulder: Die meisten von uns haben inaktive Gene. Sie schlafen in uns. Die Wissenschaft weiß nicht, wofür sie gut sind, warum sie da sind oder wo sie herkommen.

Spender: Richtig. Und Sie meinen das hat etwas hiermit zu tun.

Mulder: Es gibt eine lange unbekannte Theorie, die auf prähistorische Alien-Astronauten zurückgeht.

Spender: Sie glauben das, was sie gehört haben. Sie haben ihn doch dazu verleitet, Agent Mulder. Und jetzt lassen Sie sich verleiten.


Eine öffentliche Straße

Der CSM steht am Straßenrand, als eine Limousine neben ihm hält. Das Fenster der Rückbank fährt nach unten, und man sieht den Well-Manicured-Man.

WMM: Wir haben Sie überschätzt. Sie haben versagt.

CSM: Versagt?

WMM: Mulder ist zum Justizministerium gegangen. Er hat eine Anhörung wegen des Jungen veranlasst.

CSM: Das ist alles nur ein Teil eines Spieles.

WMM: Um Gottes Willen! Es ist kein Spiel.

CSM: Aber natürlich. Es ist alles ein Spiel. Sie nehmen die Puzzlestücke und setzen sie alle zusammen, bis keines mehr übrig ist.

WMM: Mein Gott...

WMM lässt schließt das Fenster wieder. Der Wagen fährt davon.


Centerville, Virginia

In einem Motelzimmer sitzen Scully und Gibson. Gibson sieht fern, während Scully ihn beobachtet.

Scully: Gibson?

Gibson: Das ist eine tolle Serie, ich wünschte, die könnte ich zu Hause auch sehen.

Scully setzt sich mit ihrem Stuhl neben Gibson.

Scully: Ich würde Dich gerne etwas fragen.... Wie machst Du das?

Gibson: Ich höre Sie einfach reden, wie ein Radio. Und manchmal gibt es ganz viele Radios, dann will ich nur noch fernsehen.

Scully: Magst Du deshalb Schach so gern? Weil Du einen Gedanken hörst?

Gibson: Ja, aber nicht nur deswegen.

Scully: Warum noch?

Gibson: Weil keiner spricht. Alle denken nur. Es ist nicht wie im Leben, wo Menschen etwas sagen, aber was ganz anderes denken.

Scully: lächelt So etwas tun die Leute?

Gibson: Sie sind beunruhigt, was andere über sie denken, während die Leute, wegen denen sie besorgt sind, wegen der selben Sache beunruhigt sind. Das finde ich komisch.

Scully: Warum?

Gibson: Sie machen sich alle was vor, aber es ist umsonst. Einige Leute versuchen gut zu sein, und wieder anderen ist es vollkommen egal. Wie Sie.

Scully: Du meinst, es ist mir egal?

Gibson: Nein, es kümmert Sie nicht, was andere Leute denken. Außer ihr. Der anderen Frau.

Diana betritt das Motelzimmer.

Diana: Ich bin hier, um Sie abzulösen.

Scully: zu Gibson Wir reden später weiter, in Ordnung?

Scully geht in Richtung Tür.

Gibson: Sie wollen mich umbringen, wissen Sie?

Scully: Niemand wird Dir etwas antun, Gibson. Ich verspreche es.

Gibson: Ich weiß.


Gefängnis

Die Wache gibt dem Schützen ein weiteres Blatt Papier.

Wache: Man hat mir eine weitere Nachricht gegeben.

Er reicht dem Schützen das Blatt. Der nimmt es entgegen, faltet es auf. Das Blatt ist allerdings leer. Der Schütze sieht auf, und blickt in den Lauf der Pistole des Wächters. Der Wächter schießt.


Motel-Zimmer

Diana ist eingenickt. Als sie aufwacht, sitzt Gibson nicht mehr vor dem Fernseher.

Diana: Gibson?

Sie sieht sich um und entdeckt ihn vor dem Fenster.

Diana: Was machst Du da?

Gibson: Da ist ein Mann mit einer Waffe.

Diana rennt zu dem Jungen und schiebt ihn hinters Bett.

Diana: Gibson, auf den Boden, auf den Boden.

Gibson: Er kam nicht her, um auf mich zu schießen. Er zielt auf Sie.

Diana: Was?

Man hört einen Schuss, und Diana wird getroffen. Sie fällt zu Boden.


Motel

Am nächsten Morgen stehen die Polizei und ein Krankenwagen vor dem Motel. Mulder und Scully kommen an, steigen aus ihrem Wagen.

Skinner: Agent Mulder, Scully. Die haben zuerst einen US-Marshall erschossen und dann Agent Fowley angeschossen.

Diana wird gerade aus dem Motelzimmer getragen. Mulder geht das kurze Stück zum Krankenwagen mit und hält ihre Hand.

Skinner: Die sind jetzt schon eine Stunde mit ihr beschäftigt. Sie konnten keinen Katheter setzen, und sind jetzt über Funk mit dem Krankenhaus verbunden. Sie hat schwache Vitalzeichen und ein Loch in der Lunge. Sie sind nicht sehr optimistisch.

Scully: Was ist mit dem Jungen. Ist er hier?

Skinner schüttelt den Kopf.

Mulder: Wo ist Spender?

Skinner: Er ist zur Haftanstalt gefahren. Wir haben den Schützen heute Morgen tot in seiner Zelle gefunden. Wir haben auch das hier gefunden.

Er reicht Mulder das Stück Papier, das der Wächter dem Schützen gab. Es ist ein Zigarettenpapier der Marke Morley.


Irgendwo unter einer Brücke

CSM und Gibson warten auf den WMM. Ein Auto erscheint, hält neben ihnen, und der WMM steigt aus.

WMM: zu Gibson Hallo, junger Mann.

Gibson: Hallo.

WMM: Es gibt nichts, wovor Du Angst haben müsstest.

Gibson: Sie sind ein Lügner, wie er.

WMM weicht zurück.

CSM: Sie hatten nie den Magen für dieses Geschäft.

WMM: Nur nicht für Ihre Praktiken.

CSM: Ich bin eine Notwendigkeit. Die Ergänzung zu Ihrer Feigheit.

WMM: Ihre Arbeit ist erledigt.

CSM: Meine Arbeit hat erst angefangen.

Der CSM geht davon. Der WMM hilft Gibson auf die Rückbank des Wagens.

Krycek: Ich hätte freies Schussfeld.

WMM: Nein, er ist nützlich. Und Sie könnten ihn in Zukunft noch brauchen.

Der Wagen fährt davon, nur knapp am CSM vorbei.


FBI Gebäude

In einem Gang bespricht sich Spender mit anderen Agenten. Mulder rennt wütend auf ihn zu.

Spender: ... Anweisungen vom Justizministerium sind den Flughafen zu sichern, und die Eltern sowie die Regierung der Philippinen über das Verschwinden des Jungen zu benachrichtigen.

Mulder: während er Spender gegen eine Wand drückt und ihm die Morleypackung ins Gesicht reibt Für wen arbeiten Sie? Sie arbeiten für ihn! Ist er es, der Ihnen den Auftrag gab? Ich mache Sie fertig, Spender! Ich werde dafür sorgen, dass Sie wegen Mordes verurteilt werden. Ihre Tage sind gezählt!

Mulder verschwindet wieder. Spender sieht ihm nach.

Spender: Sie irren sich, Agent Mulder. Ihre Tage sind gezählt.


Mulders Apartment

Scully sitzt an Mulders Schreibtisch neben dem Telefon. Neben ihr liegt Mulder auf der Couch, die Augen geschlossen, die Hände auf der Brust verschränkt.

Scully: am Telefon Wir wussten, dass es ein Risiko war, zur Generalstaatsanwältin zu gehen.

Skinner: Stimme am Telefon Sie wissen, was jetzt passieren wird.

Scully: am Telefon Ja, Sir.

Skinner: Stimme am Telefon Die nehmen die Sache sehr ernst.

Scully: am Telefon Ich verstehe.

Skinner: Stimme am Telefon Ich schlage vor, dass Sie Agent Mulder das klar machen.

Scully: am Telefon Ja, ich bin gerade bei ihm.

Skinner: Stimme am Telefon Ich denke, dass in diesem Fall seine persönlichen Gefühle seine Objektivität beeinflusst haben, aber ich weiß nicht, ob die Generalstaatsanwältin darauf hören wird.

Scully: am Telefon Ich werde es ihm ausrichten. Gibt es sonst noch was?

Skinner: Stimme am Telefon Sie sollten wissen, dass Agent Spender hier überall eine Geschichte über Alien-Astronauten erzählt, bei der Sie beide nicht gut wegkommen.

Scully: am Telefon In Ordnung. Ich bin hier, falls Sie mich erreichen wollen.

Skinner: Stimme am Telefon Ich muss auflegen.

Scully legt auf.

Mulder: Irgendwas Neues von Diana?

Scully: Sie haben sie auf dem höchsten Druck, aber sie hält ihn kaum noch aufrecht.

Mulder: Was hat Skinner gesagt?

Scully: Dass es Gespräche über Versetzungen gibt.

Mulder: Für wen?

Scully: Für uns Beide. Diese Gespräche beinhalten die Anweisungen des Justizministeriums, die X-Akten zu schließen.

Mulder: Das war alles geplant... jeder Zug. Ich konnte es nur nicht erkennen. Das war alles Teil eines Planes.

Scully: Mulder, was immer Sie glauben, dieses Mal haben wir vielleicht gewonnen.


Büro der X-Akten

Der CSM betritt den abgedunkelten Raum. Er geht zu den Aktenschränken und nimmt die Akte von Samantha Mulder heraus.


FBI Gebäude

Einige Zeit später. Der CSM verlässt den Aufzug mit der X-Akte und trifft auf Agent Spender. Spender sieht überrascht auf.

Spender: Kann ich Ihnen helfen?

CSM: Eigentlich kann ich Dir helfen.

Spender: Wie sind Sie hier herein gekommen.

CSM: Zugang, Agent Spender, es geht nur um Zugang. Es ist das, was ich Dir geben kann. Es ist das, was aus Dir etwas machen kann. Deshalb tue ich das für Dich.

Spender: Wer sind Sie?

CSM: Ich bin Dein Vater.

Spender: Was?!

Der Feueralarm heult auf einmal auf. Das Büro der X-Akten brennt. Der CSM läuft davon.

Einige Zeit später

Skinner spricht mit einigen Feuerwehrleuten. Mulder und Scully kommen herein.

Skinner: Mulder...

Er ignoriert ihn und geht zum Fahrstuhl. Der ist aber mit Feuerwehrleuten überfüllt. Mulder rennt weiter zur Treppe. Am Ende der Treppe geht er auf das Büro der X-Akten zu. Er tritt ein - und bleibt geschockt stehen. Alles ist verbrannt. Nichts ist mehr übrig. Scully betritt jetzt auch den Raum und sieht sich um. Sie sieht Mulder an, der wie in Trance dasteht. Sie geht auf ihn zu, legt ihre Hände auf seine Oberarme. Als er darauf nicht reagiert legt sie ihren Kopf an seine Brust. Beide bleiben regungslos stehen.

Mitgeschrieben von:

  • Autor: Kay (xphile82517@gmx.net)

Ursprünglich veröffentlicht auf dana d.'s Home. Nutzung mit freundlicher Genehmigung.

  • Betalesung: spooky17 (a.k.a. the master) (spooky17@gmx.de) & KIT-X (kit-x@yahoo.com)
  • Korrektur: CayceP