5X16 Das innere Auge

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Das innere Auge
TXF 201 DAYS s5e16.jpg
Originaltitel: Mind's Eye
Episodendaten
Produktionscode 5X16
Laufende Nummer 114
US Erstausstrahlung Sonntag, 19. April 1998 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 25. Januar 1999 (ProSieben)
US Einschaltquote 10.2 Mio. Haushalte
16.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 3.15 Mio. Zuschauer
9.2% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Tim Minnear
Regisseur Kim Manners
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Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 5 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

5X16 Das innere Auge (Originaltitel: "Mind's Eye") ist die einhundertundvierzehne Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Featuring

Uncredited

Inhalt

Zusammenfassung

  Printwerbung zur Episode
Am Tatort eines Mordes greift die Polizei Marty Glenn auf, die Spuren zu verwischen versucht. Doch sie ist komplett blind, was Mulder und Scully auf den Plan ruft. Dennoch kennt sie die grausigen Einzelheiten des Mordes - und noch einiges mehr...

Inhaltsangabe

Als Marty Glenn, eine etwa zwanzigjährige Frau sich durch ihre Wohnung bewegt, erlebt sie plötzlich eine Vision. Sie sieht, vor Entsetzen gepackt, einen Mörder, der mit einem Klappmesser in der Hand auf einen anderen Mann zu geht, der vor einem Badezimmerwaschbecken steht. Kurze Zeit später wird die Polizei in ein Motel gerufen, wo eine Leiche - das Opfers des Mörder aus Martys Vision - auf dem Badezimmerboden liegt. Marty, die einen blutigen Schwamm in der Hand umklammert hält, wird in der Dusche entdeckt, in der sie sich versteckt hat. Als die Polizisten Marty Handschellen anlegen, erkennen sie, das Marty blind ist. Scully und Mulder treffen sich mit dem Wilmingtoner Detective für Mordermittlung Lloyd Pennock, dem der Mordfall zugewiesen wurde. Pennock erklärt, dass unter normalen Umständen, gegen Marty Mordanklage erhoben worden wäre. Aber da Marty seit ihrer Geburt blind ist, kann Pennoch nicht erklären wie - oder warum - Marty es geschafft haben könnte, den Heroinhändler Paco Ordonez. Pennock zu töten. Pennock hat 48 Stunden um den Bezirksstaatsanwalt zu beweise, dass seine Hauptverdächtige einen Art sechsten Sinn habe – oder warten muss, bis sie wieder jemanden tötet.

Die Ermittler treffen sich mit Marty in ihrer Gefängniszelle. Während der Befragung stellt sich heraus, dass Marty, die sich unkooperativ verhält, Täterwissen besitzt. Mulder bleibt zurück, um Marty Lügendetektortest beizuwohnen. Scully stattet dem Tatort einen Besuch ab. Dort entdeckt sie einen blutbefleckten Lederhandschuh, der hinter dem Badezimmerspiegel versteckt ist. Durch geschickte Formulierung seiner Fragen gelingt es Mulder herauszufinden, dass Marty irgendwie in der Lage war, Augenzeugin des Mordes zu sein. Marty hat eine weitere Vision. Dieses Mal macht der Killer Annäherungsversuche in Richtung Susan Forester, einer Barbesucherin. Marty gelingt es, den Namen der Bar in einem Spiegelbild zu erhaschen. Sie verlangt von ihrem Recht auf einen Anruf Gebrauch machen zu dürfen. Mit Hilfe der Vermittlung ruft Marty in der Bar an und lässt sich mit dem Mörder, einem Mann namens Gotts verbinden. Sie warnt Gotts, die Frau in Ruhe zu lassen. Scully bringt den blutigen Handschuh ins Gefängnis. Sie informiert Marty, dass ihre Fingerabdrücke auf dem Handschuh gefunden wurden und der Handschuh Marty perfekt passt. Pennock kommt zu dem Schluss, dass Marty die Mörderin ist. Mulder ist jedoch von Zweifeln geplagt. Scully bietet eine mögliche Erklärung: Marty ist vielleicht gar nicht blind. Scully zählt einige Störungen auf, bei denen die Sehfähigkeit durch unbewusste Blockaden gestört seien können. Bei einer Untersuchung von Martys Augen hat sie plötzlich eine weitere Vision. Mulder bemerkt eine Änderung der Werte auf dem Messgerät des Augenarztes, doch Marty weigert sich zu beschreiben, was sie gesehen hat. Obwohl die Untersuchung ergibt, das Marty vollkommen blind ist, gibt es laut Mulder Beweise, dass neurologische Aktivität dazu geführt habe, dass sich Martys Pupille geweitet hat – eine physische Reaktion auf ein Bild im Geist. Der Bezirksstaatsanwalt glaubt nicht, dass sie eine blinde Frau nur wegen der Fingerabdrücke verurteilen kann und deshalb wird Marty frei gelassen. Auf dem Weg durch Stadt hat Marty eine weitere Vision. Dieses Mal beobachtet sie wie Gotts die Barbesucherin angreift. Mit der Hilfe eines Passanten gelingt es Marty, die Gasse zu finden, wo der Angriff stattfand. Dort findet sie die Leiche der Frau in einer Mülltonne. Marty kehrt daraufhin zum Polizeirevier zurück und gesteht beide Morde.

Marty nennt Pennock den Ort eines Spindes in dem sich eine Aktentasche mit Heroin von Gotts befindet. Laboruntersuchungen beweisen in der Zwischenzeit, dass keiner der Blutflecken, die auf dem Lederhandschuh gefunden wurden mit Martys Blutgruppe übereinstimmen. Dies unterstützt Mulders Theorie, das Marty unschuldig sei. Mulder ist so überzeugt davon, dass er Marty darauf anspricht, dass er den Polizeibericht über den Mord an Martys Mutter gefunden hätte. Sie wurde durch einen einzigen Stich in ihre rechte Niere getötet – auf genau dieselbe Art und Weise wie Paco Ordonez und Susan Forester getötet wurden. Mulder glaubt, dass Marty ihren ungewöhnlichen Sinn erhalten habe als ihre mit Marty schwangere Mutter durch die Hand des Mörders starb.

Nachdem die Polizei die Fingerabdrücke von der Aktentasche Gotts zuordnen konnte, wird Marty frei gelassen. Wie sich herausstellt ist Gotts Marty Vater. Marty gibt der Polizei den Hinweis, dass ihr Vater, der gerade auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen wurde, sich in der Blarney Stone Taverne aufhält. Mulder und Scully observieren die Bar und warten auf Gotts. Pennock beschützt Marty unterdessen in ihrer Wohnung. Marty hat eine weitere Vision wie Gotts die Namen auf den Briefkästen in der Lobby liest. Sie schlägt Pennock mit einer Kaffeetasse ohnmächtig, nimmt sich seine Dienstwaffe und wartet auf Gotts. Mulder erkennt in der Zwischenzeit, dass die blinde Marty ihr Leben lang Visionen von Gotts Gefängniszelle hatte und das Marty sie mit Absicht auf eine falsche Fährte gelockt habe, um Gotts daran zu hintern, wie im Gefängnis zu landen. Die Agenten eilen zu Martys Wohnung, wo sie Gotts tot auf dem Boden vorfinden. Marty wird verhaftet und verurteilt, bittet aber um keine Sonderbehandlung – auch wenn sie im Gefängnis sitzt ist sie nun frei von Gotts.

Schauplätze

Hintergründe

die X-Akte

Notizen

  • das Lied "Hit Girl", dass man in der Bar hören kann, stammt von Deborah Poppink. Mit "Uh La La" war ein weiterer Song von ihr in Akte X - Jenseits der Wahrheit vertreten
  • Lili Taylor wurde für ihre Darstellung der Marty Glenn 1998 als Outstanding Guest Actress in a Drama Series für einen Primetime Emmy nominiert ebenso wie Cutter Casey O Rohrs.
  • Lili Taylor war, wie Stacy Haiduk auch, eine Klassenkameradin von Gillian Anderson auf der DePauls Theater School
  • dies ist eine der wenigen Episoden in der Scully und nicht Mulder einen Diavortrag hält.
  • Gillian Anderson hat nur wenige Auftritte in der Episode da sie noch für kurzfristige Neudrehs für Akte X - Der Film in Los Angeles benötigt wurde.


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