5X10 Ein Spiel

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Ein Spiel
TXF 201 DAYS s5e10.jpg
Originaltitel: Chinga
Episodendaten
Produktionscode 5X10
Laufende Nummer 107
US Erstausstrahlung Sonntag, 8. Februar 1998 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 9. November 1998 (ProSieben)
US Einschaltquote 12.42 Mio. Haushalte
18.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 3.77 Mio. Zuschauer
11.6% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Chris Carter, Stephen King
Regisseur Kim Manners
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Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 5 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

5X10 Ein Spiel (Originaltitel: "Chinga") ist die einhundertundsiebente Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Featuring

Inhalt

Zusammenfassung

Auf einem Wochenendausflug stolpert Scully mitten in einen bizarren Zwischenfall, bei dem sich ein Verkäufer im Supermarkt selbst ersticht und alle anderen Kunden aus den Augen bluten. Ist etwas an dem lokalen Gerede dran, wonach die verwitwete Melissa Turner eine Hexe ist?

Inhaltsangabe

In Amma Beach in Maine begleitet die fünf jährige Polly Turner ihre Mutter Melissa in einen Supermarkt. Sie sitzt im Kindersitz des Einkaufwagens, ihre Puppe Chinga fest umklammert. Während Melissa durch den Mark geht, erregt sie die Aufmerksamkeit von Dave, dem Metzger. Polly bemerkt Dave und sagt ihrer Mutter, dass sie den Laden nicht möge, woraufhin den Einkaufswagen schnell in einen anderen Bereich des Marktes schiebt. Als sie am Kühlbereich vorbeikommt, sieht sie plötzlich eine Spiegelung von Dave in einem der Glastüren, dem ein Messer im Auge steckt. Geschockt sagt Melissa ihrer Tochter, dass sie nun nach Hause gehen. Auf dem Weg zum Ausgang, sieht Melissa wie die Kunden des Marktes beginnen, sich selbst die Augen auszukratzen. In der Metzgerabteilung wird Dave von einer Lebensgroßen Spieglung der Chinga-Puppe abgelenkt. Er nimmt sich ein Messer von seinem Gürtel und sticht damit auf sich ein.

Pollys Puppe Chinga

Scully, die Urlaub in Maine macht, lenkt ihren Mietwagen auf den Parkplatz des Supermarkts. Ein alter Mann kommt aus dem Lader heraus und sagt Scully, dass sie im Laden einen Arzt brauchen. Im Inneren des Marktes sieht Scully die Leiche von Dave, dem ein Messer aus dem Auge ragt. Sie ruft Mulder an und schildert ihm die bizarre Situation. Mulder vermutet, dass es sich bei den Vorkommnissen und Hexerei oder Magie handelt könnte. Scully findet jedoch keine physischen Beweise, die Mulder Theorie untermauern.

Mit Hilfe von Polizeichef Jack Bonsaint und dessen Deputy Buddy Riggs schaut sich Scully die Videoaufzeichnungen der Überwachungskameras während des Geschehens an. Sie bemerkt, wie Melissa Turner zum Ausgang eilt, die als einzige von den Geschehnissen nicht betroffen zu sein scheint. Bonsaint erzählt Scully, dass einige Einwohner der statt glauben, dass Melissa eine Hexe sei. Buddy Riggs warnt Melissa telefonisch, dass Bonsaint sie zu den Vorkommnissen im Supermarkt befragen wird. Riggs versichert Melissa, ihr zu helfen doch Melissa warnt ihn, sich von ihr fern zu halten. Hinter Melissa und unbemerkt von ihr sieht man den lebensgroßen Schatten von Chinga.

Bonsaint und Scully statten Melissa zu Hause einen Besuch ab, finden aber niemanden vor. Bonsaint erzählt Scully, dass Melissa mit einem Fischer verheiratet warm der bei einem Schiffsunfall ums Leben kam. Dave, der Metzger hätte für Melissa geschwärmt, doch seinen Avanzen wären von Melissa nicht erwiedert worden. Bonsaint erzählt Scully auch von einem Vorfall zwischen Polly und Jane Forelich, der Leiterin der örtlichen Kindertagesstätte. Jane habe Polly geschlagen, nach dem Polly ausgerastet sei. Darufhin wäre Jane auf den Boden geschleudert worden. Bonsaint glaubt jedoch nicht daran, dass Polly Jane auch nur berührt hätte.

Riggs trifft sich mit Melissa und Polly in einer Eisdiele. Melissa gesteht Buddy, dass sie Vorahnungen von den gewaltsamen Todesfällen gehabt habe. Riggs übergibt Melissa den Schlüssel zu einer abgelegenen Hütte und legt ihr Nahe, die Stadt zu verlassen. In der Zwischenzeit wird Polly wütend als eine Verkäuferin ihrer Forderung nach mehr Kirchen nicht nachkommt. Kurz darauf verfängt sich der lange Pferdeschwanz der Verkäuferin in der Eismaschine. Riggs gelingt es jedoch, der Verkäuferin zu helfen.

Bonsaint und Scully besuchen Jane Froelich, die behauptetm dass Melissa von einer Linie von Hexern abstammen würde und ihre verfluchte Abstammung an ihrer Tochter Polly weitergibt. Später, als Melissa mit einem Ranger auf dem Weg zu Bobbys Kabine spricht, hat sie eine Vision von Janes blutiges Bild in der Heckscheibe ihres Autos. Daraufhin wendet Melissa und führt zurück. Froelich hört plötzliche die Klänge vom Lied ‚’Hokey Pokey’’, die aus den Räumen der Kindertagesstätte schallen. Als sie dem nachgeht, trifft sie auf die Lebensgroße Chinga-Puppe. Sie nimmt einen scharfkantiges Stück einer zerbrochenen Schallplatte, doch statt sich damit zu wehren, führt sie es an ihre Kehle. Melissa hat eine weitere Todesvision, diesmal von Riggs. Dieser sucht Melissa zu Hause auf und wirft ihr vor, etwas mit Froelichs Mord zu tun haben. Er besteht darauf, dass Melissa mit ihm aufs Revier fährt. Kurz danach liegt Riggs blutige Leiche auf Melissas Küchenboden, sein Schlagstock voller Blut.

Scully erkennt, dass der alte Mann aus dem Supermarkt der Kapitän des Fischerbootes ist, auf dem Melissas Ehemann starb. Er erzählt der Agentin wie Rich Turner die Chinga Puppe in einer der Hummerfallen entdeckt habe. Riche wollte die Puppe seiner Tochter schenken, doch kurz darauf fand er Rich, dessen Schädel von einem Fischerhaken aufgespießt wurde.

Melissa beginnt verzweifelt, alle Fenster und Türen ihres Hauses zu vernageln. Polly beschwert sich, dass sie bei dem Lärm nicht schlagen können und Melissa verspricht ihrer Tochter, das der Lärm bald aufhöre. Kurz darauf sieht sie ihre eigene Todesvision mit einem Hammer eingeschlagenem Schädel im Fenster. Scully und Bonsaint fahren zu Melissa Haus und brechen die Tür auf. Melissa rennt zu einem Schrank und nimmt sich einen Hammer, mit dem sie auf sich selbst einzuschlagen beginnt. Scully regiert schnell und schnappt sich die Chinga Puppe, die sie in eine Mikrowelle stopft. Als die Puppe unter der Strahlung zu schmelzen beginnt, lässt Melissa den Hammer fallen und kommt wir wieder klar. Einige Zeit später findet ein Fischer die verbrannte Puppe in einer Hummerfalle, die plötzlich von selbst die Augen öffnet.

Schauplätze

Hintergründe

Notizen

  • Diese Folge wurde vom US-amerikanischen Schriftsteller Stephen King, in Zusammenarbeit mit Chris Carter, verfasst. Die Episode spielt im US-Bundesstaat Maine, dem US-Staat in dem King aufwuchs.
  • Angeblich soll Fox Chris Carter geraten haben, den Titel der Episode zu ändern, nachdem sie den zweideutigen Sinn des Wortes entdeckten: Chinga steht im Spanischen für das F-Wort. Es war aber schon zu spät, weil in den USA und Kanada die Episode bereits ausgestrahlt wurde. Anderswo wurde die Folge in "Bunghoney" umbenannt.
  • Das Lied, welches auf dem Plattenspieler zu hören war, ist "Hokey Pokey" von Ray Anthony.
  • Der Bootsname "Working Girl" könnte eine Anspielung auf den gleichnamigen Film (dt. Titel: "Die Waffen der Frauen") sein, in dem David Duchovny einen Statistenauftritt hatte.


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