5X08 Kitsunegari (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


5X08 Kitsunegari
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

Ausstrahlung USA: 4. Januar 1998
Ausstrahlung DE: 12. Oktober 1998
Buch: Vince Gilligan & Tim Minear
Regie: Daniel Sackheim


TEASER

GEFÄNGNISKRANKENHAUS VON LORTON
VIRGINIA


Eine Physiotherapeutin hilft einem Patienten, ein großes Plastikrad über den Boden zu rollen; bewacht von den Aufsehern Piero und Chuck.

THERAPEUTIN: Ja, gehen Sie, so ist es richtig. Nicht stehen bleiben. Nun mal los, strengen Sie sich an! Ohne Quälerei keine Fortschritte. Noch fünf Schritte, dann hören wir auf. Aha... vier... drei... gut! Super!

PIERO: Ich hole ihn.

Der Aufseher schiebt einen Rollstuhl hinter dem Patienten her.

THERAPEUTIN: Schön vorsichtig. Sie machen wirklich Fortschritte, Bobby. Ich bin sehr zufrieden mit Ihnen.

PIERO: zu Chuck Du bleibst weg von ihm! Und hältst die Finger am Tränengas, so wie ich es dir gesagt habe.

Piero fesselt die Hände des Patienten an den Rollstuhl.

THERAPEUTIN: Mr. Piero, ist denn das wirklich alles nötig?

PIERO: Ja, Ma'am. Auf jeden Fall.

Nachher schieben Piero und Chuck den Rollstuhl des Patienten den Korridor entlang.

CHUCK: Also, was hat dieser Kerl verbrochen?

PIERO: Er hat Polizisten getötet und noch ein paar andere Menschen. Er ist im Grunde ein höchstüberflüssiges Stück Dreck.

CHUCK: Aber wovor haben Sie denn Angst? Dieser Kerl ist doch nur noch ein Wrack. Ich meine, was soll er denn machen? Sie mit seinem Rollstuhl überfahren?

PIERO: Ich sag dir was: Wenn du hier länger als 'ne Woche überleben willst, dann unterschätze niemals diesen Mann. Du darfst ihm nie trauen, oder in seiner Nähe unachtsam sein. Niemals, kapiert?

CHUCK: Ich hab verstanden.

Sie öffnen die Zellentüre und man kann das Gesicht des Patienten zum ersten Mal sehen. Es ist Robert Patrick Modell, der "Pusher" aus 3X17 "Mein Wille sei dein Wille".

An diesem Abend hat Chuck Aufsicht. Als er sich Kaffee einschenkt, sieht er das rote Alarmlicht an der Türe von Modells Zelle blinken. Er verlässt seine Station und geht zu Modells Zelle. Er sieht Modell durch das Zellenfenster gefesselt an seinem Bett liegen, das rote Alarmlicht blinkt weiter. Er nimmt sein Tränengas, öffnet die Tür und geht hinein. Modell drückt weiter den Alarmknopf. Chuck kontrolliert seine Fesseln, sie sind verschlossen.

CHUCK: Was gibt's, Modell?

Modell flüstert einige unverständliche Worte zu Chuck. Chuck beugt sich herunter zu ihm, um ihn zu verstehen.

MODELL: flüstert Ich will, dass Sie mir zuhören. Ich will jetzt gehen.

Am folgenden Morgen kommt Piero zur Schicht. Er stellt fest, dass Chuck nicht in der Aufseherstation ist.

PIERO: Hey, Chuck?

Er hört dumpfe Schläge vom Ende des Korridors, in der Richtung von Modells Zelle. Er rennt den Korridor entlang und findet Modells Zellentür offen vor. Er geht hinein und sieht ein leeres Bett und Chuck in der Ecke sitzen. Er schlägt den Kopf langsam und regelmäßig gegen die Wand.

PIERO: Was zum Teufel ist passiert, Chuck? Wo ist Modell?

CHUCK: mit starrem Blick Er wollte gehen.

Vorspann

Im einem großen Raum im Gefängniskrankenhaus.

Skinner gibt ungefähr einem Dutzend Agenten - US Marshalls und anderen Beamten - Anweisungen, als Mulder und Scully hereinkommen.

SKINNER: Der Pfleger wird verhört. Aber nach seinem Geisteszustand zu urteilen, wird er uns so schnell keine Hilfe sein. Wir haben also im Moment kaum Erkenntnisse. Mit Sicherheit wissen wir nur, dass die letzte Bettenkontrolle um 2.04 Uhr stattfand - und um 6.14 Uhr wurde der Gefangene als flüchtig gemeldet. Seitdem wurde er weder gesehen, noch gab es Kontakt.

ERSTER MARSHALL: Wie konnte der Mann denn das Gebäude verlassen?

SKINNER: Alles deutet darauf hin, dass er einfach zur Vordertür hinausging. Aufgrund der... einzigartigen Natur der Ermittlungen, leitet das FBI die Suche nach Modell. Die Bundesmarshalls unterstützen uns mit ihren Informationen und koordinieren ihre Bemühungen entweder mit mir, oder mit den mir unterstellen Agenten Mulder und Scully. Sie haben den Geflohenen das erste Mal verhaftet. Agent Mulder...

MULDER: Der Name des Flüchtigen ist Robert Patrick Modell. Er ist ein Serienkiller und hat mindestens 17 Morde auf dem Gewissen. KIT-X-NOTIZ: Für alle, die es nicht wissen, oder die es interessiert, als Serienkiller gilt man, sobald man drei Menschen umgebracht hat - aus Mutwillen und Freude heraus. Die meisten Serienkiller töten aus Lust. Sie verspüren beim Akt des Mordes Zufriedenheit, oft auch sexuelle Befriedigung. Eine ganze Reihe von Serienkillern ist nekrophil veranlagt. Außerdem prahlen Serienkiller gerne mit ihren Taten, sehen sich selbst als Helden und halten sich im Durchschnitt für "zu schlau", um jemals gefasst zu werden. Sie glauben, der Polizei stets einen Schritt voraus zu sein - was zumeist auch stimmt, denn die meisten Serienkiller sind überdurchschnittlich intelligent. - Zudem stellen sich Serienkiller nur allzu gerne als Opfer dar, sind überdurchschnittlich egoistisch und narzistisch. Gewissen haben sie nur für sich selbst. Es sind sehr schwierige und undurchschaubare Menschen - unberechenbar. Es gibt sie, seit es Menschen gibt, Berichte über derartige Menschen führen bis zum Beginn der Schriftsprache zurück. Er hat es speziell auf Polizisten abgesehen. 1996 war er verantwortlich für den Tod eines FBI-Agenten und eines Loudoun County Sheriff Deputy. Es war nur ein Spiel für ihn, er war nach seinen Worten "auf der Suche nach einem würdigen Gegner".

SCULLY: Zu gewinnen gibt ihm das Gefühl, wichtig zu sein. Er ist nach seinem Selbstverständnis ein Ronin - ein Samurai ohne Meister - und er weiß alles über die Kunst der japanischen Kriegsführung. In Wahrheit ist er ein hochintelligenter Soziopath, der keine Angst vor dem Tod hat. Entsprechend seinem Spielmuster hinterlässt er gerne Hinweise, und deswegen erwarten wir, dass er - hoffentlich bald - mit uns in Kontakt treten wird.

MULDER: Wir erwarten, dass er da, wo er aufgehört hat, weitermachen wird.

ZWEITER MARSHALL: Was meinten Sie damit, als sie sagten, er sei einfach aus dem Haus gegangen?

MULDER: Modell bezeichnet sich als "Pusher" .Rein technisch betrachtet haben sich die Opfer die Wundern selbst zugefügt, dieser Mann hat die einzigartige Fähigkeit, anderen Leuten seinen Willen aufzuzwingen. Er bringt sie dazu, sich zu verletzen oder sich selbst zu töten.

ZWEITER MARSHALL: Wie bitte?

MULDER: Okay, hören Sie, das ist alles, was sie wissen müssen. Trauen Sie diesem Mann nicht, reden Sie nicht mit ihm und lassen Sie sich nicht von ihm in ein Gespräch verwickeln, auch wenn er unbewaffnet ist, dürfen Sie sich ihm nur mit äußerster Vorsicht nähern und auch dann nur mit Verstärkung.

ERSTER MARSHALL: Und wen nehm' ich da am Besten?

MULDER: Wen Sie am Besten nehmen? Jeden Polizisten den Sie zu fassen kriegen.

SKINNER: Warten Sie auf Ihre Befehle!

Skinner verteilt die Informationen an die anderen, während Mulder und Scully hinausgehen.

MULDER: Wie ist Modells Zustand?

SCULLY: Er ist sehr schwach. Und die Ärzte hier sagen, dass er kaum laufen kann.

MULDER: Ach ja?

SCULLY: Ich wundere mich ehrlich gesagt, dass er überhaupt noch lebt. Als wir ihn das letzte Mal sahen, hat er mit 'ner Kugel im Kopf im Koma gelegen.

MULDER: Wie ist er denn gesund geworden?

SCULLY: Tja, offenbar ist er eines Tages vor sechs Monaten einfach aufgewacht. Das ist ungewöhnlich, aber schon vorgekommen.

MULDER: Was ist mit seinem Gehirntumor, der müsste ihn doch töten?

SCULLY: Das tut er ja auch noch.

MULDER: Ist hier jemand den wir verhören können?

SCULLY: Ja, eine Physiotherapeutin. Mulder... was ist, wenn Modell da weitermachen will, wo er aufgehört hat? Gefährdet Sie das nicht? Sie waren doch sein Hauptziel. Sollten Sie denn diese Ermittlungen überhaupt leiten?

MULDER: Was spricht dagegen? Was meinen Sie?

SCULLY: Dass... dass das genau das ist, was er will. Dass Sie sich wieder auf sein Spiel einlassen.

Mulder geht wortlos weg.

SKINNER: Sie sollten unverzüglich mit ihren Ermittlungen beginnen.


OCCOQUAN, VIRGINIA
9:13 UHR


Todd ist ein Verkäufer in einem kleinen Sportgeschäft. Er schaut die Nachrichten Fernsehn an. Es wird über Modells "Ausbruch" berichtet und ein Bild von ihm gezeigt.

NACHRICHTENSPRECHERIN: im TV Der entflohene Gefangene Robert Patrick Modell wurde 1996 wegen eines Vorfalls verurteilt, bei dem er in einem städtischen Krankenhaus mit einer Waffe herumgefuchtelt hat. Zwei Leute starben. Die Behörden warnen die Bewohner der Gegend davor, sich diesem Mann zu näheren. Er gilt als äußerst gefährlich.

TODD: Kann ich was für Sie tun?

Todd schaut auf und erkennt plötzlich, dass Modell vor ihm steht.

MODELL: Hallo.

Todd greift nach unten und umklammert langsam einen Baseballschläger unter dem Ladentisch.

MODELL: Haben Sie keine Angst vor Schlangen?

TODD: Was?

MODELL: schaut auf den Baseballschläger Sieht aus wie 'ne Klapperschlange.

Todd schaut auf den Schläger, aber er sieht eine große Schlange, die er hinter dem Kopf festhält.

MODELL: Halten Sie jetzt das Genick ganz fest! Nicht beißen lassen, auch nicht fallen lassen! Wenn Sie sie fallen lassen, dann kriegt sie Sie. Todd? Könnte ich jetzt vielleicht bedient werden?

TODD: atemlos Ja.

KIT-X-NOTIZ: Warum bloß hätte ich gerne Modells Fähigkeiten - zumindest bei Mathearbeiten?!?!

MODELL: Dann gehen Sie mal nach hinten. Und packen Sie die Schlange weg.

Todd trägt die "Schlange" nach hinten. Modell geht hinter den Ladentisch und nimmt sich einen Carbo-Bar-Riegel. Als er ihm isst, schaut er fern.

NACHRICHTENSPRECHERIN: ...selbstverständlich, Paul. So sah es hier in der Strafanstalt Lorton vor kaum einer Stunde aus. Agenten das FBI haben sich mit einer Gruppe von US-Bundesmarshalls und Vertretern der örtlichen Polizei getroffen, um eine alles übergreifende Einsatztruppe zu bilden.

Im TV wird gezeigt wie Mulder und Scully aus ihren Auto aussteigen und in das Gefängnis hineingehen.


CUT: Gefängniskrankenhaus, Therapieraum

Mulder und Scully befragen die Physiotherapeutin, die Modells medizinische Akte überprüft.

THERAPEUTIN: Das war mit Sicherheit nicht nur vorgetäuscht, mehr kann ich dazu nicht sagen. Die Schusswunde richtete erhebliche Verletzungen an. Sie schaut auf Modells Akte, dann zu Mulder. Sie haben auf ihn geschossen.

SCULLY: die die Besuchsakte liest Hier steht, dass Modell gestern Nachmittag Besuch hatte.

MULDER: Wen?

SCULLY: Hier steht "KWS".

THERAPIST: Die kleinen wohltätigen Schwestern. Sie besuchen alle Gefangenen im Krankenhaus.

MULDER: Hatte Modell vielleicht noch andere Besucher außer den kleinen wohltätigen Schwestern?

THERAPEUTIN: Nicht, dass ich wüsste. Er hat wohl keine Familie. Er wuchs hauptsächlich in Pflegeheimen auf.

MULDER: Das klinkt ja, als würden Sie ihn ziemlich gut kennen.

THERAPEUTIN: Er hat mir nie Kummer gemacht. Er bemühte sich, gesund zu werden. Ich habe manchmal mit ihm gesprochen.

MULDER: Worüber?

THERAPIST: Über Belangloses, nichts Wichtiges. Er hat gefragt, wie es mir geht.

MULDER: Ja, er hat wirklich gute Manieren.

THERAPEUTIN: Ich zweifle keine Sekunde daran, dass Robert Modell ins Gefängnis gehört. Aber ich hatte nie Probleme mit ihm, wissen Sie.

Ein anderer Agent kommt in den Raum.

AGENT: Kommen Sie schnell! Modell ist am Telefon.

Mulder und Scully rennen ins Versammlungszimmer, Skinner kommt ihnen entgegen.

SKINNER: zu Mulder Er fragt nach Ihnen. Wir lassen es zurückverfolgen. Wir brauchen nur 30 Sekunden.

Mulder nimmt den Hörer.

SCULLY: leise, als er den Hörer nimmt Mulder?

Mulder nickt Scully zu, ihre Warnung verstehend.

MULDER: ins Telefon Ja.

MODELL: am Telefon Zwei Worte nur - es lebt! er lacht

MULDER: ins Telefon Auf ihr Spielchen lasse ich mich nicht ein, Modell.

MODELL: am Telefon So gereizt? Hören Sie, Mulder, ich muss Ihnen was erzählen.

MULDER: ins Telefon Erzählen Sie es mir persönlich Modell.

MODELL: am Telefon Nein. Ich meine es ernst, hören Sie mir zu.

MULDER: ins Telefon Nein, Sie hören mir zu! Entweder, Sie kommen von allein zurück, oder ich zerre Sie an Ihrem Arsch hinter meinem Wagen hierher.

KIT-X-NOTIZ: Mulder, Mulder! Ja, Recht hast du gehabt, Modell ist gut erzogen, im Gegensatz zu dir! *lol*

SCULLY: zu der Agentin, die das Gespräch zurück verfolgt Wie viel Zeit?

AGENTIN: 10 Sekunden.

MODELL: am Telefon Wann sind Sie denn zu Clint Eastwood geworden?

SCULLY: zu Mulder Lassen Sie sich nicht von ihm einwickeln.

MODELL: am Telefon Jetzt hören Sie mal auf, wie ein harter Junge zu reden und passen Sie auf! Ich weiß, dass Sie diesen Anruf zurückverfolgen. Aber das ist mir egal. Ich habe etwas,...

SCULLY: Mulder, legen Sie sofort auf!

MODELL: ...was Sie sich unbedingt anhören müssen. Mulder, werden Sie mir zuhören?

Mulder legt auf.

AGENTIN: Wir haben es.

CUT: Mulder, Scully, Skinner und die anderen Agenten stürmen hinein. KIT-X-NOTIZ: In den Laden, natürlich. - Nixe, warum hast du keine Szenewechsel eingefügt? Mulder sieht die Verpackung eines Carbo-Bar-Riegel auf dem Ladentisch. Die anderen Agenten verteilen sich im Laden.

SCULLY: Er ist nicht mehr hier.

SKINNER: Wie weit kann er sein?

Mulder schaut nach draußen und sieht eine Person langsam in der Mitte der Straße laufen.

MULDER: Er ist draußen!

Sie rennen nach draußen. Mulder wird beinahe von einem Auto angefahren und rennt dann hinter einem Mann her, der einen hellen Mantel mit der Aufschrift "D.C. Dept. of Corrections" auf dem Rücken trägt. Als er ihn erreicht, zieht er seine Waffe und dreht ihn herum. Es ist Todd, der Verkäufer vom Sportgeschäft. Skinner und Scully holen ihn ein.

SKINNER: Wo ist er? Wo ist Modell?

TODD: Er wollte gehen.

CUT:

in einem Haus

Modell starrt aufmerksam auf eine eingerahmte Fotografie einer blonden Frau. Als er sie wieder hinstellt, hinterlässt er blaue Fingerabdrücke auf dem Bilderrahmen. Man hört eine Tür zugehen. Man sieht einen umgestoßenen Farbeimer, einige Fingerabdrücke, einen Pinsel und eine Farbpfütze auf dem Teppich, alles in strahlendem Blau. Dann sieht man den Kopf von einem Mann, komplett mit blauer Farbe bedeckt. - An den Wänden des Raumes sieht man einige Symbole KIT-X-NOTIZ: Japanische Schriftzeichen, alle in dem selben Blau. Mulder, Scully und andere Polizisten inspizieren den Tatort.

MULDER: auf die Symbole schauend Ich spreche jetzt eine wilde Vermutung aus und sage, dass das hier ein Hinweis ist.

Scully untersucht die Leiche des Mannes. Als sie seinen Mund öffnet, fließt eine große Menge an blauer Farbe heraus.

KIT-X-NOTIZ: Iiiiks. ;''

SCULLY: Er starb offensichtlich, weil er Farbe getrunken hat. Ich nehme an, er hat das alles getan KIT-X-NOTIZ: ...deutet auf die verschmierten Farbkleckse überall, die Schriftzeichen, etc. und dann getrunken, was übrig war.

Skinner kommt mit einigen anderen Agenten und einer weiblichen Agentin mit fernöstlicher Herkunft herein.

SKINNER: zu der weiblichen Agentin Sehen Sie zu, was Sie damit anfangen können. zu Scully Modell?

SCULLY: schaut auf den Farbeimer auf dem Boden Es ist Coelinblau.

SKINNER: Und worauf deutet das alles hier hin?

SCULLY: Vielleicht auf die Wahl seines Opfers. Das ist Nathan Bowman von der Staatsanwaltschaft Loudoun County. Er war 1996 der Ankläger im Prozess gegen Modell.

SKINNER: Dann halten Sie das für einen Racheakt?

WEIBLICHE AGENTIN: Sir? Das ist kein Manifest, Sir. Es ist dasselbe Schriftzeichen, immer und immer wieder.

SKINNER: Und welches wäre das?

WEIBLICHE AGENTIN: Die Schrift ist zwar ziemlich schlampig. Aber es soll offenbar "kitsunegari" heißen. "Fuchsjagd".

SCULLY: Fox Mulder.

MULDER: Das ist ganz schön deutlich, finden Sie nicht?

Mulder geht zu der Fotografie der blonden Frau und sieht die Fingerabdrücke darauf.

MULDER: War Nathan Bowman verheiratet?

SCULLY: sucht an seinen Ringfinger und findet einen Ring. Ja.

SKINNER: Was denken Sie?

Mulder geht zu Telefon und sieht sich die Namen auf dem Kurzwahlspeicher an, auf einem steht "Linda Office" .

MULDER: Linda. Ich möchte wetten, das ist seine Frau.

Er drückt den Knopf und betätigt die Freisprechanlage.

SEKRETÄRIN: am Telefon NovaMax Immobilien?

MULDER: ins Telefon Hallo, Linda?

SEKRETÄRIN: Tut mir Leid. Mrs. Bowman ist unterwegs, um sich mit einem Kunden zu treffen. Kann ich etwas ausrichten?

MULDER: Kennen Sie den Namen des Kunden, mit dem sich Mrs. Bowman treffen will?

SEKRETÄRIN: Ähm... Mr. Fox Mulder.

SCULLY: Es ist Modell.

SKINNER: Der Ort. Fragen Sie, wo er ist.

MULDER: Wissen Sie genau, wo Mrs. Bowman hingefahren ist, um Fox Mulder zu treffen?

SEKRETÄRIN: Ich weiß, dass es eine Gewerbeimmobilie in Falls Church ist. Könnten Sie bitte dranbleiben?

MULDER: Ja.

Skinner wählt eine Nummer auf seinen Handy.

SKINNER: am Handy Die Polizei von Falls Church bitte.

CUT:

Ein leerstehendes Firmengebäude in der CHANNEL AVENUE 214, FALLS CHURCH. Ein Auto der Polizei von Falls Church trifft ein. Ein Schild, auf dem "for sale", NovaMax sowie Linda Bowmans Name steht, hängt draußen. Zwei Officer steigen aus. Der erste Officer überprüft die Tür und findet Hinweise, dass sie aufgebrochen wurde.

ZWEITER OFFICER: funkt Einheit 6 an der Channel Avenue 214. Anzeichen gewaltsamen Eindringens. Wir prüfen das.

ZENTRALE: Äußerste Vorsicht, Einheit 6. Verstärkung ist unterwegs.

Die Polizisten ziehen ihre Waffen und gehen hinein. Es ist dunkel. Einer geht die Stufen nach oben, der andere sieht sich unten um.

MODELL: nicht sichtbar, von der Ferne Hallo. Officer? Ich bin hier drüben.

Der erste Officer folgt der Stimme durch den Flur.

MODELL: Kommen Sie näher. Ja, sehr gut. Nein, nicht da lang. Da lang auch nicht. die Stimme wird lauter Aber es wird schon wärmer. Genau vor raus. Geradewegs vor Ihnen. Freundchen, ich bin direkt vor Ihnen, was soll ich denn noch machen? Ihnen eine Karte zeichnen? lacht Na, kommen Sie schon. Sie sind fast da.

Der erste Officer geht um die Ecke und sieht "Modell" mit einer Waffe.

ERSTER OFFICER: Weg mit der Waffe! Legen Sie die Waffe hin! Los, Waffe weg! Sofort! Auf den Fußboden! "Modell" gehorcht Gesicht nach unten! Na los! er nimmt die Waffe Marty, ich hab ihn! Komm rauf!

Draußen kommen eine Reihe Autos an. Mulder, Scully und Skinner sind unter den ankommenden Officers. Sie rennen in das Gebäude.

SKINNER: FBI! Officer, wo sind Sie?

ERSTER OFFICER: Hier oben. Sir, ich hab ihn.

Sie rennen die Treppen nach oben, der Stimme entgegen.

ERSTER OFFICER: Ich habe ihn.

Sie sehen, wie der erste Officer den zweiten am Boden hält.

ZWEITER OFFICER: Er ist verrückt geworden. Schaffen Sie ihn weg von mir!

AGENT: zum zweiten Officer Geben Sie mir Ihre Waffen! Geben Sie mir nur die Waffe. der Officer gehorcht

SKINNER: Er war hier. Und zwar wegen der Frau.

SCULLY: Warum Bowmans Frau? Was will er von ihr?

EIN OFFICER: Hey, wir kriegen Besuch.

Draußen kommt Linda Bowman, die blonde Frau auf dem Foto, mit den Firmenwagen an. Mulder geht auf sie zu.

MULDER: Linda Bowman? Ich bin Fox Mulder.

LINDA BOWMAN: Hallo. Ähm, Sie sind meine Verabredung?

CUT:

Kurze Zeit später wird Linda Bowman in einem der Räume befragt.

LINDA BOWMAN: mit zitternder Stimme Der Termin ist heute morgen von meiner Sekretärin gemacht worden. Seufzer Ich weiß nur, dass ich einen gewissen Mr. Mulder treffen sollte. Er hatte keine Nummer hinterlassen, und ich konnte ihn nicht anrufen, um ihm zu sagen, dass ich mich verspäte. Warum würde jemand Nathan das antun?

SCULLY: Mrs. Bowman? Hat Ihr Ehemann je von seiner Arbeit als Staatsanwalt gesprochen?

LINDA BOWMAN: Ja, manchmal.

SCULLY: Hat er jemals den Namen Robert Patrick Modell erwähnt?

LINDA BOWMAN: Den Pusher? Das war Nathans größter Fall. - Warum?

SKINNER: Können Sie sich einen Grund vorstellen, warum sich dieser Modell für Sie interessieren könnte?

LINDA BOWMAN: Wie meinem Sie das?

SKINNER: Wir glauben, dass er Ihren Mann ermordet hat. Offenbar war er es auch, der sich heute mit Ihnen verabredet hat.

LINDA BOWMAN: Nein. Nein, nein, er sitzt im Gefängnis.

MULDER: Seit heute 6:00 Uhr nicht mehr.

LINDA BOWMAN: Oh Gott.

Skinner geht vor Linda Bowmans Stuhl in die Hocke.

SKINNER: Sie sind bei uns sicher, Mrs. Bowman. Wenn Sie mit uns kommen wollen, nehmen wir Sie in Schutzhaft.

Sie nickt und Skinner begleitet Sie zu einem wartenden Marshall.

SKINNER: zu Mulder und Scully Finden Sie Modell!

SCULLY: Ja, Sir.

Scully will gehen, merkt aber, dass Mulder stehen geblieben ist, und dreht sich um.

SCULLY: Mulder?

MULDER: Wieso hat er diese Polizisten nicht einfach umgebracht? Was hat ihn davon abgehalten?

SCULLY: Dazu war er offensichtlich nicht im Stande.

MULDER: Weil er zu müde war?

SCULLY: Das haben wir schon früher bei ihm erlebt.

MULDER: Vielleicht. Ich weiß nicht recht. Irgendetwas ergibt keinen Sinn. zu einem Marshall Leihen Sie mir mal ihr Funkgerät?

MARSHALL: Ja, Sir.

CUT:

Draußen steigen Skinner und Linda Bowman in einen Transporter ein. Modell überschaut die Szene von einen nahegelegen Fenster im Obergeschoss. Er isst einen Carbo-Bar-Riegel und trinkt Kaffee. Ein spanischer Radiosender läuft mit Hintergrund. Ein älterer Mann ist im selben Raum. Modell verlässt den Raum.

MODELL: zum Hausmeister Gracias, Amigo.

Mulder betritt das selbe Gebäude zu Vordertür. Er sieht eine Carbo-Riegel-Verpackung im Eingang. Er zieht seine Waffe und geht nach oben. Als er um die Ecke geht, sieht er Modell wartend im Korridor.

MODELL: Wieso hat das so lange gedauert?

MULDER: ins Funkgerät Scully, ich hab ihn, kommen Sie schnell.

SCULLY: aus dem Funkgerät Wo sind Sie, Mulder?

MODELL: Warten Sie.

MULDER: ins Funkgerät Nordseite der Channel, zweite Etage. Irgendeine Firma. Ich glaube, ein Ingenieursbüro.

MODELL: Warten Sie, Mulder, warten Sie! Wir müssen uns unterhalten.

MULDER: Halten Sie den Mund, Modell.

MODELL: Mulder, hören Sie mir zu!

MULDER: Ich sagte, Sie sollen die Klappe halten!

MODELL: Es gibt etwas, das Sie sich anhören müssen,...

KIT-X-NOTIZ: Langsam glaube ich schon, Modell ist eine Mischung aus Versicherungsvertreter, Lehrer und Psychater! *lol*

MULDER: Halten Sie den Mund, oder ich werde Sie erschießen, Sie dreckiger Mistkerl!

MODELL: Mulder...

MULDER: Ich werde Sie erschießen, halten Sie den Mund!

MODELL: Sie werden jetzt zuhören, Mulder. Sie werden zuhören, Mulder.

MULDER: Ich werde Sie erschießen.

MODELL: Hören Sie. flüstert Mulder...

CUT:

Kurze Zeit später erreichen Scully und einige andere Offices das Gebäude. Mulder läuft zur Vordertüre hinaus.

SCULLY: Mulder. Mulder, was ist passiert? Wo ist Modell?

MULDER: Er wollte gehen.

CUT:

Vor dem Gebäude

SCULLY: telefoniert Vor ungefähr 10 Minuten. Er kann noch nicht weit sein. zu einem Marshall, der vorbeigeht Was gefunden?

MARSHALL: Nein, nichts.

SCULLY: ins Telefon Ja, Agent Mulder geht es gut. Ja, Sir.

Sie legt auf und geht zu Mulder, der sich gegen ein Polizeiauto lehnt.

SCULLY: Wie fühlen Sie sich?

MULDER: Na ja, abgesehen von der Demütigung, dass ich unseren Verdächtigen habe laufen lassen, eigentlich ganz gut.

SCULLY: Es hätte jedem passieren können, Mulder.

MULDER: Nein, so ganz stimmt das nicht. Ich habe Modell nicht gefunden, er hat mich geholt. Ich sollte mir seine Botschaft anhören.

SCULLY: Welche Botschaft?

MULDER: "Spiele nicht das Spiel."

SCULLY: Wessen Spiel? Seines?

MULDER: Nein, ich glaube nicht. Ich bin nicht mal sicher, dass er ein Spiel spielt.

SCULLY: Was reden Sie da? Selbstverständlich tut er das. Sie sagen doch, er würde da weitermachen, wo er aufgehört hat.

MULDER: Warum hat er dann die Polizisten nicht umgebracht? Oder den Gefängniswärter? Oder, wenn wir schon dabei sind, warum hat er mich nicht dazu gebracht, mich selbst zu erschießen? Er hätte es schaffen können.

SCULLY: Er hat doch Nathan Bowman getötet.

MULDER: Er war definitiv da, aber das beweist nicht, dass er es getan hat.

SCULLY: Mulder, dieser Mann hat Sie eingewickelt. Er beeinflusst Ihr Denken.

MULDER: Nein, so ist das nicht.

SCULLY: Ein Mann wurde gezwungen, literweise blaue Farbe zu trinken. Kitsunegari - Fuchsjagd. Und Sie sagen, das sei nicht Modell?

MULDER: Modell hängt da irgendwie drin. Er hat irgendwas damit zu tun, aber nicht so, wie Sie denken.

SCULLY: Das ist Ihre Meinung?

MULDER: Ja. Das ist meine Meinung.

SCULLY: Wie können Sie so überzeugt sei, dass es Ihre eigene ist?

MULDER: Worüber sind wir uns noch einig? Dass Modell Linda Bowman verfolgt hat? Ich wüsste gerne, warum.

CUT:


SICHERHEITSVERSTECK DES FBI
ANNANDALE, VIRGINIA


Mulder und Scully verhören Linda Bowman.

LINDA BOWMAN: Es tut mir Leid. Ich weiß nicht, ob ich Ihnen noch viel mehr erzählen kann, als ich bereits getan habe.

MULDER: Wir sind dankbar für Ihre Hilfe.

LINDA BOWMAN: Ich weiß nur, dass Nathan sehr stolz darauf war, in diesem Fall der Ankläger zu sein. Er sagte, dieser Mann, Modell wäre unglaublich schlau und sehr gefährlich, und er wäre eine Bedrohung für die Gesellschaft. Und Nathan erwähnte, dass ihn ein FBI-Agent irgendwann angeschossen habe... Waren Sie das?

MULDER: nickt Ja.

LINDA BOWMAN: Und dass Sie ihn zum Krüppel gemacht haben und er im Rollstuhl sitzt. Nathan sagte, es war zu schade, dass Sie ihn nicht getötet haben. Sie hätten damit den Steuerzahlern die Prozesskosten ersparen können.

SCULLY: Ihr Mann hat Ihnen ja sehr viel darüber erzählt.

LINDA BOWMAN: Wie ich schon sagte, er war stolz darauf. Ich nehme an, er empfand es... er empfand es als eine Begegnung mit Größe.

Mulder blickt auf und starrt Linda Bowman an.

SCULLY: Ist es möglich, dass er Sie Robert Modell gegenüber erwähnt hat?

LINDA BOWMAN: Was? Nein, nein, das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Sehen Sie, Nathan und ich, wir waren erst seit zwei Monaten verheiratet.

MULDER: Wie lange kannten Sie Ihn?

LINDA BOWMAN: Na ja... lacht... auch erst seit zwei Monaten und zwei Tagen. Warum warten, wenn es die wahre Liebe ist? Man weiß ja nie, wie lange sie hält.

MULDER: Nein, weiß man nicht.

LINDA BOWMAN: Aber Nathan war nicht etwa impulsiv oder oberflächlich. Damit würde ich ihm unrecht tun.

MULDER: Er mochte gerne blau, oder? Linda Bowman nickt Danke.

Mulder und Scully verlassen den Raum. Skinner kommt zu ihnen.

MULDER: Sie hat ihn auf dem Gewissen.

SCULLY: Was?

MULDER: Modell war da, aber aus einem anderen Grund. Sie hat Ihren Mann umgebracht.

SKINNER: Agent Mulder, warum...

MULDER: Einen Moment... - lassen Sie mich ausreden. Ihr Mann hatte eine Begegnung mit Größe, Sie will ihn nicht als impulsiv beschreiben. Wer, zum Teufel, redet denn so?

SCULLY: Sagen Sie es mir.

MULDER: Sie hat es uns vor die Nase gehalten. Sie hat mit uns gespielt. Modell hat es mir gesagt. Er hat mich gewarnt, "nicht das Spiel zu spielen" .Es war Ihr Spiel, von dem er gesprochen hat.

SKINNER: Modell hat Ihnen das gesagt?

MULDER: Hat Sie danach gefragt, wie Ihr Mann ermordet würde? Hat Sie irgendein Interesse an den Einzelheiten gezeigt? Ein entsprungener Serienkiller ist angeblich hinter ihr her, scheint sie Ihnen besonders verängstigt zu sein?

SKINNER: Die Frau steht unter Schock, Agent Mulder. Sie ist nicht sie selbst. Und... ich nehme an Sie auch nicht.

MULDER: Scully, Sie habe sie auch gehört.

SCULLY: Mulder, nein. Es tut mir Leid. Sie sagen doch selbst immer "hören Sie nicht auf Modell, trauen Sie ihm nicht" .- Aber Sie haben beides getan.

MULDER: Aber was ist, wenn Sie das Gleiche wie Modell kann?

SKINNER: Sie sollten nach Hause gehen!

MULDER: Ach? Ich soll nach Hause gehen?

SKINNER: Sie sind suspendiert, so lang Ihre Urteilskraft meiner Meinung nach gefährdet ist. Geben Sie mir Ihre Waffe.

MULDER: Fürchten Sie, dass ich damit auf den Falschen ziele?

SCULLY: Mulder, Sie sollten tun, was er sagt.

Mulder starrt die beiden an, dann gibt er Skinner seine Waffe. Linda Bowman tritt aus dem Raum hinter ihnen.

LINDA BOWMAN: Entschuldigung. Wäre es wohl möglich, dass ich etwas zu Trinken kriege? Ein Glas Wasser?

SKINNER: Ja, Ma'am .Ich werde mich gleich darum kümmern.

MULDER: Ich beweise es!

Mulder geht weg.

SKINNER: Agent Mulder?

MULDER: ärgerlich Gehen Sie Ihr das Wasser besorgen!


CUT:

Gefängniskrankenhaus Therapieraum. Mulder befragt die Physiotherapeutin.

THERAPEUTIN: Ich kenne diesen Mann wirklich nicht so gut. Tut mir Leid, wenn Sie da einen falschen Eindruck haben.

MULDER: Na ja, nur an irgendetwas werden Sie sich doch vielleicht erinnern. Hat er über seine Vergangenheit geredet? Und jemanden besonders erwähnt? Eine Frau, oder sonst jemand?

THERAPEUTIN: Nein.

MULDER: Können Sie sich denn an gar nichts Bemerkenswertes erinnern, das er irgendwann man gesagt hat?

THERAPEUTIN: Also, einmal hat jemand anderer etwas über ihn gesagt, dass ich ungewöhnlich fand...

MULDER: Ja? Was war das?

THERAPEUTIN: Es war eine der Nonnen vom Orden der "Kleinen wohltätigen Schwestern" .Sie... nannte ihn mal einen "besiegten Krieger". Das fand ich merkwürdig.

MULDER: War das vielleicht die selbe Nonne, die ihn am Tag vor seiner Flucht besucht hat?

THERAPEUTIN: Die selbe, die ihn immer besucht hat.

MULDER: Wie oft hat sie ihn denn besucht?

THERAPEUTIN: Vielleicht drei, vier Mal.

MULDER: Würden Sie sich bitte das hier ansehen? Ist das die Frau, die Nonne? Er zeigt ihr ein Foto von Linda Bowman, aber das Telefon klingelt.

THERAPEUTIN: Warten Sie, ich bin blind wie ein Maulwurf.

Sie geht zu ihrem Schreibtisch und nimmt das Telefon ab. Mulder nimmt ihr Brillenetui und bringt es ihr.

THERAPEUTIN: telefoniert Therapierraum.

MULDER: Hier... Ihre Brille.

THERAPEUTIN: telefoniert Äh, äh-äh. Ja. Ja, stimmt genau. sie öffnet ihr Brillenetui leise zu Mulder Es ist leer.

MULDER: flüstert Wo kann sie sein?

Sie sucht auf ihrem Tisch während sie telefoniert.

THERAPEUTIN: telefoniert Äh, äh-äh. Ah-ah, OK.

Mulder wendet sich ab. Die Therapeutin geht zum Sicherungskasten.

THERAPEUTIN: telefoniert Oh ja, er ist hier.

Mulder dreht sich um und sieht, wie sie den Sicherungskasten öffnet und die Kabel mit ihre Hand berührt.

MULDER: NEIN!

Sie greift nach dem Hauptschalter und Funken fliegen herum. KIT-X-NOTIZ: Was ein Ausdruck! ; Mulder schnappt sich den Mopp aus dem Eimer und stößt die Therapeutin mit dem Holzstück weg. Sie fällt bewusstlos zu Boden.

MULDER: laut rufend Ich brauche Hilfe hier drin!

Mulder versucht, sie wiederzubeleben.

MULDER: schreit Hilfe!

CUT:

Sicherheitsversteck des FBI

An der Pforte bewacht ein Marschall den Eingang. Ein Falls-Church-Polizeiauto kommt an, und der Marschall öffnet die Pforte. Das Auto fährt hinein uns der Marschall sieht, dass Modell auf dem Rücksitz ist.

MARSCHALL: zum Fahrer Hey, haben Sie ihn geschnappt?

Modell lässt das Fenster herunter.

MODELL: zum Marschall Gehen Sie.

MARSCHALL: Was?

MODELL: Gehen Sie nach Hause.


CUT:

Im Sicherheitsversteck betritt Modell den Raum in dem sich Linda Bowman befindet und schließt die Tür ab.

CUT:

Chain Bridge Mall

Scully steigt aus dem Polizeiauto aus, als ihr Telefon klingelt.

SCULLY: ins Telefon Scully.

MULDER: ins Telefon Hey, Scully, ich bin's .

KIT-X-NOTIZ: Wie oft ist dieser Satz eigentlich schon gefallen?!?!

SCULLY: Wo sind Sie?

MULDER: Im Gefängnis.

SCULLY: Mulder, Ihnen wurde befohlen, aufzuhören.

MULDER: Das spielt jetzt auch keine Rolle. Modells Therapeutin hat sich gerade durch Stromschlag getötet. Sie war am Telefon, als sie es tat.

SCULLY: Es war Modell.

MULDER: Es war Linda Bowman.

SCULLY: Mulder...

MULDER: Die Therapeutin hätte sie identifiziert und bestätigt, dass sie Modell im Knast besucht hat.

SCULLY: Hätte? Dann wissen Sie es doch gar nicht.

MULDER: Hören Sie, Scully, verfolgen Sie den Anruf und verhindern Sie, dass diese Frau Zugang zum Telefon hat. Ich mach' mich jetzt auf dem Weg dorthin.

SCULLY: Mulder, ich bin nicht im Sicherheitsversteck.

MULDER: Sind sie nicht?

SCULLY: Wir sind in der Chain Bridge Mall, untersuchen einen Selbstmord.

MULDER: Wieso geht dann niemand mit Sicherheitsversteck ans Telefon?

SCULLY: legt auf zu den Marschalls Wir fahren zurück.

CUT:

Sicherheitsversteck des FBI

Skinner hört ein Telefon klingeln, aber er sieht niemand, der abheben könnte und auch niemand vor Linda Bowmans Zimmer. Er zieht seine Waffe und läuft zur Tür. Weil sie verschlossen ist, tritt Skinner sie ein. Er sieht Modell und Linda Bowman, die sich gegenüberstehen.

SKINNER: schreit Auf den Boden, Modell!

MODELL: leise, zu Skinner Hey, Rambo persönlich.

SKINNER: Auf den Boden, und zwar sofort!

Modell dreht sich zu Linda Bowman.

SKINNER: Ich sagte sofort!!

MODELL: Ich hab eine Waffe.

Modell dreht sich schnell herum und zielt mit einer "Waffe" auf Skinner. Skinner schießt, und Modell fällt zu Boden. Linda Bowman schnappt erschrocken nach Luft. Skinner geht auf Modell zu und sieht, dass Daumen und Zeigefinger seiner rechten Hand ausgestreckt sind. Aber da ist keine Waffe.

CUT: Vor Linda Bowmanns Zimmer im Sicherheitsversteck

Marschalls und Sanitäter schieben Modell auf einer Trage nach draußen. Scully folgt der Trage zum Ausgang. Skinner steht im Korridor und Mulder kommt vom Ende des Korridors auf sie zu.

SCULLY: zu Skinner Hat er versucht, mit Ihnen zu reden?

SKINNER: Er sagte, wir hätten unseren Mann.

MULDER: Was ist passiert?

SKINNER: Sie sollten doch nach Hause gehen, Agent Mulder.

KIT-X-NOTIZ: Vergiss es, Sludge!

MULDER: Was ist passiert?

SKINNER: Er hatte eine Waffe. Ich sah sie deutlich, es war ein Revolver.

MULDER: Er hat eine Waffe auf Sie gerichtet?

SCULLY: Wir haben die Waffe noch nicht gefunden.

MULDER: Er hat Ihnen gesagt, dass er eine Waffe hätte.

SKINNER: Ja. Und er hatte eine. Entschuldigen Sie mich.

Skinner geht weg.

MULDER: Modell war unbewaffnet. Er wollte, dass Skinner auf ihn schießt.

SCULLY: Und aus welchem Grund sollte er das getan haben?

MULDER: Um jemanden zu beschützen.

SCULLY: Linda Bowman?

MULDER: Um ihre Schuld auf sich zu nehmen.

SCULLY: Das ist aber ein toller Plan, Mulder. Ein Serienkiller macht uns Glauben, dass er schuldig ist, weil er den Verdacht von der Immobilienlady ablenken will. Also mich hat er überzeugt.

MULDER: Wo ist sie?

SCULLY: Sie wurde nach Hause gebracht. Denn es besteht kein Grund, sie weiter in Schutzhaft zu halten. Es ist vorbei.

MULDER: Ist es nicht.

SCULLY: Wo gehen Sie denn hin?

MULDER: Wenn Modell die Operation durchsteht, möchte ich der erst Mensch sein, der mit ihm redet.

SCULLY: Mulder, es hat Ihnen schon genug Schaden zugefügt, mit ihm zu reden.

MULDER: verärgert Okay, Scully tun Sie mir einen Gefallen. Rufen Sie mich an, wenn Sie denken, ich wäre wieder bei Verstand, in Ordnung?


GEMEINDEKRANKENHAUS
ANNANDALE


Modell hat einen Luftröhrenschnitt und ist am Beatmungsgerät angeschlossen. Er ist bewusstlos. Mulder steht vor seinem Bett.

"KRANKENSCHWESTER": Sir? Ich muss die Verbände des Patienten wechseln.

MULDER: Rufen Sie mich bitte, wenn er aufwacht.

Mulder geht aus dem Zimmer. Nachdem er gegangen ist, sieht man, dass die Krankenschwester Linda Bowman ist, die ein Stück Papier, auf dem "Nurse" steht, angesteckt hat.

LINDA BOWMAN: zu Mulder, der schon gegangen ist Ja, Sir.

Sie betritt den Raum und setzt sich zu Modell auf die Bettkante.

LINDA BOWMAN: Bobby? Modell versucht die Augen zu öffnen, blinzelt Warum hast du das getan? Ich hatte dich doch nicht um Hilfe gebeten.

Modell versucht, zu antworten, aber er gibt nur keuchende Laute von sich auf Grund des Luftröhrenschnittes Linda Bowman legt ihren Finger auf das Ventil, damit er sprechen kann.

MODELL: flüstert Nein... nein, mach keinen Fehler.

LINDA BOWMAN: Das mache ich nicht. Nachdem, was man dir angetan hat, kann ich die doch nicht davonkommen lassen. Ich beende, was du angefangen hast. .

MODELL: flüstert Nein. Hör damit auf. Hör auf... Nein.

KIT-X-NOTIZ: Wie heroisch! Der böse Pusher nimmt schlagartig Vernunft an! Tut mir leid, aber ich finde das nicht sonderlich glaubhaft! Einmal Killer, immer Killer!

Linda Bowman nimmt ihren Finger vom Ventil. Modell keucht und scheint Schmerzen zu haben.

LINDA BOWMAN: mit Tränen in den Augen Bobby... Bobby, du hast jetzt keine Schmerzen mehr. Du fühlst dich wundervoll. Du hast dich nie besser gefühlt. Modells Gesicht entspannt sich. Dein Herz schlägt langsamer. Es ruht sich aus. Es ist zu müde um weiter zu schlagen. Lass es ruhen.

Der Monitor schlägt Alarm und Linda Bowman schaltet den Alarm ab. Sie legt ihren Kopf auf Modells Brustkorb.

LINDA BOWMAN: Es schlägt langsamer... noch langsamer... es bleibt stehen.

Auf dem Monitor sieht man eine gerade Linie.

Mulder läuft an der Schwesterstation vorbei und sieht, dass eine Krankenschwester um die Ecke rennt. Er folgt ihr in Modells Zimmer.

KRANKENSCHWESTER: Hier Lidocain, Doktor.

DOKTOR: Zu spät. Schreiben Sie, er ist um 7:38 Uhr gestorben.

KRANKENSCHWESTER: Ja, Doktor.

DOKTOR: zu Mulder, als sie den Raum verlässt Es tut mir Leid.

Als eine andere Krankenschwester das Bettlaken über Modells Gesicht legt, sieht Mulder den Zettel, auf dem "Nurse" steht auf Modells Nachttisch. Er dreht ihn um. Dort liegt eine Adresse: "214 Channel Avenue".

CUT: Channel Avenue 214

Mulder betritt das Gebäude. Es ist sehr dunkel. Er läuft herum.

"SCULLY": von der Ferne, mit angespannter Stimme Mulder?

Mulder rennt auf die Stimme zu, um die Ecke sieht er "Scully" in einiger Entfernung stehen.

MULDER: Scully, was machen Sie denn hier?

"SCULLY": Sie hatten Recht, was Linda betrifft.

"Scully" zieht ihre Waffe und zielt auf Mulder.

MULDER: verwirrt Scully...

"SCULLY": Sie zwingt mich dazu, das zu tun.

"Scully" entsichert ihre Waffe.

MULDER: Wo ist sie?

"SCULLY": Sie ist hier. Mulder, zwingen Sie sie, aufzuhören, ich kann einfach nicht anders.

MULDER: schreit Linda Bowman!

"SCULLY": Mulder, zwingen Sie sie, aufzuhören.

MULDER: schreit Zeigen Sie sich endlich!

"SCULLY": Mulder.

"Scully" richtet die Waffe gegen ihre Schläfe.

MULDER: rennt auf sie zu Nein! Nein!

"Scully" drückt ab und fällt zu Boden. Mulder rennt zu ihr und überprüft ihren Puls. Als er Schritte hinter sich hört, dreht er sich um und sieht "Linda Bowman", die mit einer Waffe auf ihn zukommen. Er nimmt sich "Scullys" Waffe.

MULDER: zu "Linda Bowman", seine Waffe auf sie richtend Ich werde Sie töten!

"LINDA BOWMAN": Hören Sie nicht auf sie, Mulder.

MULDER: Was?

"LINDA BOWMAN": Ich bin's. Sie hatten Recht, was sie betrifft. Linda Bowman bringt Sie dazu.

MULDER: Reden Sie nicht so einen Blödsinn!

"LINDA BOWMAN": Ich bin Scully. Linda ist direkt hinter Ihnen. Sie sagt Ihnen, ich wäre sie.

Mulder schaut nach unten und sieht "Scully" in einer Blutpfütze liegen.

MULDER: Sie haben Sie getötet.

"LINDA BOWMAN": Mulder, ich bin Scully. Ich bin nicht tot. Sie möchte, dass Sie mich erschießen. Sie weiß, dass Sie sich das nie verzeihen werden.

MULDER: schreit Halten Sie den Mund!

"LINDA BOWMAN": Hören Sie auf mich.

MULDER: Seien Sie still!

"LINDA BOWMAN": Ihre Mutter heißt [Teena Mulder|Teena]], Ihre Schwester heißt Samantha!

MULDER: Halten Sie den Mund!

"LINDA BOWMAN": Modell hat Sie gewarnt. "Spielen Sie nicht ihr Spiel"...

Die Person hinter Mulder bewegt sich. "Linda Bowman" schießt auf sie, und diese bricht zusammen. Mulder schaut zu dem Körper auf dem Boden, dann zurück zum Schützen. Er sieht, dass es Scully war, die geschossen hat.

SCULLY: Mulder... Scully geht auf ihn zu und hält kurz seinen Arm. Dann geht sie zu Linda Bowman, die auf dem Boden liegt.

LINDA BOWMAN: Denken Sie etwa, Sie können mich aufhalten?

Scully wählt eine Nummer auf ihren Handy.

SCULLY: telefoniert Ja, wir brauchen einen Krankenwagen zur Channel Avenue 214.


Skinners Büro

Skinner schaut sich Linda Bowmans Gehirntomographie an, auf der ein großer, weißer Fleck auf dem Temporallappen zu sehen ist.

SKINNER: Linda Bowman.

SCULLY: Sie hat einen fortgeschrittenen Temporallappentumor, genau wie Modell. Das liegt offenbar in der Familie.

SKINNER: Sie ist mit Modell verwandt?

SCULLY: Zweieiige Zwillinge.

SKINNER: Er wollte seine Schwester schützen.

SCULLY: Offenbar hat sie erst vor sechs Monaten herausgefunden, dass sie einen Bruder hat. Sie wurden getrennt, als sie zwei Wochen alt waren und sind getrennt aufgewachsen. Ihre "Fuchsjagd"... ich nehmen an, dass sie sich rächen wollte für das, was wir ihrer Meinung nach ihrem Bruder angetan haben

SKINNER: zu Mulder Wollen Sie noch was dazu sagen?

MULDER: schüttelt den Kopf Ich denke, es ist alles gesagt.

Mulder und Scully stehen auf und wollen das Büro verlassen.

SKINNER: Mulder, einen Moment bitte.

Scully geht hinaus, Mulder geht zu Skinner zurück.

SKINNER: Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Sie das gut gemacht haben.

KIT-X-NOTIZ: Tausend Kreuze in den Kalender, Skinner lobt Mulder! *lololol*

MULDER: Wie kommen Sie darauf?

SKINNER: Niemand sonst hätte das rausfinden können. Sie wussten, es war Linda Bowman und nicht Modell, waren mir weit voraus.

MULDER: Ich hätte beinahe meine Partnerin getötet.

SKINNER: Aber davon mal abgesehen haben Sie gesiegt. Sie haben Ihr Spiel gewonnen.

MULDER: matt Warum habe ich dann das Gefühl, ich hätte verloren?

Mulder geht schweigend aus Skinners Büro.

Mitgeschrieben von:

  • Autor: Nixe (Scully04@gmx.de)

Ursprünglich veröffentlicht auf dana d.'s Home. Nutzung mit freundlicher Genehmigung.

  • Überarbeitung und Kommentare: KIT-X (kit-x@yahoo.com) & spooky17 (spooky17@gmx.de)
  • Korrektur:' CayceP