5X04 Vom Erdboden verschluckt (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


5X04 Vom Erdboden verschluckt
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

Anm. d. Autors: Dies ist mein erstes Transscript. Ich bitte daher mich auf Fehler jeglicher Art hinzuweisen. Danke. Kay


Leon County, Nord Florida


Zwei Landvermesser vermessen ein Stück Wald und sprechen über Funk miteinander.

SLOAN: Von mir aus kannst Du loslegen.

MARTY: Wackel doch nicht so.

SLOAN: nach Mücken schlagend Ich würde gerne sehen, wie Du hier stillhältst. Je eher dieser Sumpf zu betoniert wird, desto besser.

MARTY: Das ist kein Sumpf, sondern ein Wald mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierartenvielfalt, aber das weißt Du bei deiner Ignoranz nicht zu schätzen. Markier' die Stelle und gib mir noch andere Positionen.

SLOAN: OK, lass' uns die nächste besonders genau vermessen, denn dort wollen wir schließlich die Bombe werfen.

MARTY: Du bist ein Idiot, Sloan. Wußtest Du das?

SLOAN: Ökofreak.

MARTY: Du solltest traurig sein ein Ökosystem verschwinden zu sehen, dass mehrere tausend Jahre überdauert hat. Das sollten wir alle sein. Geh mal einen Meter nach links.

SLOAN: Ich kann nicht.

MARTY: Was meinst du damit?

SLOAN: Ich meine ich kann nicht, weil er festsitzt.

MARTY: Dann lockere ihn!

Sloan berührt den Boden an seinem Vermessungsstab und sieht Blut auf seinen Fingern.

SLOAN: Das ist seltsam.

Sloan sieht wie sich im Boden zwei rot leuchtende Augen öffnen und beginnt zu schreien.

MARTY: Sloan! Sloan!

Sloan ist verschwunden. Durch das Gebüsch nähert sich etwas Martys Position. Er rennt davon, versteckt sich hinter einem Baum und entspannt sich. Dann öffnen sich rote Augen im Baum, Marty schreit auf und verschwindet hinter dem Baum.

Der selbe Wald. Die Asekoff Familie, Vater und Sohn Louis jagen mit dem Hund im Wald.

VATER: Lass' Bo von der Leine.

LOUIS: Wie kann er ein Opossum aufspüren?

VATER: Tieren nehmen viel mehr war als wir Menschen. So überleben sie.

LOUIS: Aha, und so weiß Bo auch wie man jagt?

VATER: Ja. Unsere Vorfahren waren auch Jäger. Aber die meisten von uns haben diese Instinkte verloren. Deshalb brauchen wir etwas Hilfe.

Er hebt seine Schrotflinte

LOUIS: Dad, was ist das?

VATER: Vermesserausrüstung. Jemand muss seine Geräte hiergelassen haben. Hund bellt. Bleib dicht bei mir, Louis. Vater sieht, wie der Hund an der blutigen Jacke des Landvermessers schnüffelt.

LOUIS: Was ist Dad? Dad?

VATER: Komm her, Louis. Lässt Hund laufen

LOUIS: Was...

VATER: Still. Hört das Geäst knacken Hör mir zu. Ich will, dass Du Bo nimmst und mit ihm direkt nach Hause gehst.

LOUIS: Was ist los?

VATER: Ich will, dass du jetzt Bo nimmst und mit ihm direkt nach Hause gehst. Lädt Schrotflinte

LOUIS: Aber ich wollte...

VATER: Louis, hast du verstanden? Gut. Geh jetzt!

Louis rennt mit Hund davon

LOUIS: Komm schon, Bo. Komm schon. Bleibt stehen, als er zwei Schüsse hört Nein, nein. Komm schon, Bo. Komm schon. Komm, komm. ---- Bezirksstrasse 43, Leon County

Ein Auto fährt auf einer verlassenen Straße

AGENT MIKE KINSLEY: Letztes Jahr erlebte ich so etwas wie eine persönliche Offenbarung. Wir mussten zeigen was wir für ein gutes Team sind, indem wir innerhalb von zwei Minuten einen Turm aus ganz gewöhnlichen Büromöbeln errichten.

AGENT STONECYPHER: Und als ich dann auf Mikes Schultern stand und den elektrischen Bleistiftanspitzer auf die Spitze stellte, wußten wir beide, dass wir das niemals allein geschafft hätten.

MULDER: auf der Rückbank zu Scully Erschießen sie mich.

Scully versucht ein Lächeln zu unterdrücken.

KINSLEY: Haben sie auch schon mal an einem Teamseminar teilgenommen, Agent Scully?

SCULLY: Ähm... ich habe mal einen Kurs zu konstruktiven Problemlösungen während meiner Grundausbildung besucht.

STONECYPHER: Oh, haben sie auch das Spiel gespielt, bei dem man keine negativen Worte verwenden darf?

KINSLEY: Ich wußte gar nicht, wie schwer es ist, dass Wort "verdammt" nicht zu sagen.

MULDER: Das Problem kenne ich, dass habe ich nämlich auch gerade.

Scully versucht wieder ein Lächeln zu unterdrücken

STONECYPHER: Waren sie schon jemals bei einem Teamseminar, Agent Mulder?

MULDER: Nein, bedauerlicherweise bekomme ich zu dieser Jahreszeit immer Probleme mit den Hämorriden.

Scully kann kaum ein Lachen unterdrücken

KINSLEY: Dann trainieren sie wenigstens Muskeln, von denen sie nicht einmal wußten, dass Sie sie haben.

STONECYPHER: Kommunikation. Das ist der Schlüssel.

Das Auto wird an einer Straßensperre aufgehalten

Polizist: Entschuldigt Leute, das dauert noch eine Weile.

KINSLEY: Was ist hier los?

Polizist: Nur ein kleines Problem, mehr nicht.

Mulder öffnet die Tür und steigt aus.

MULDER: leise Großer Gott, ich danke Dir!

KINSLEY: Wo geht er denn hin?

Scully schaut ihm verwirrt hinterher.

Mulder streckt sich.

MUTTER ASEKOFF: Oh, Entschuldigung, sind Sie vom Such- und Rettungsdienst?

MULDER: Nein, tut mir leid, ich vertrete mir nur die Beine.

MUTTER: Sie sagten, jemand würde mir sagen, was meinem Mann passiert ist. Jemand muss mir sagen, was hier los ist.

MULDER: Beruhigen Sie sich. Ich weiß nicht wovon Sie sprechen.

MUTTER: Mein Ehemann, Michael, ist mit unserem Sohn auf die Jagd gegangen, und der hat gesagt, der Hund hatte etwas aufgespürt und dann hätten sie Schüsse gehört, und jetzt haben sie gesagt, sie hätten seine Jacke mit Blutflecken gefunden, und nun wollen sie mir nichts über meinen Mann sagen.

MULDER: Ich versuche mal den Verantwortlichen zu finden, in Ordnung?

MUTTER: Danke.

Mulder geht in den Wald hinein

STONECYPHER: Wo geht der denn jetzt hin?

Scully antwortet nicht, sondern folgt ihrem Partner

KINSLEY: während er den Querschnitt eines Baumes ansieht Hey, Stonecypher, sehen Sie sich dass an, der Baum stand bereits, bevor Ponce de Leon gelandet ist.

STONECYPHER: Den Empfang mit Käse und Wein, Anm. d. Autors werden wir wohl verpassen.

Im Wald, am Tatort

Polizist: Officier Fazekas?

MICHELLE: Ja? Sieht Mulder Kann ich Ihnen helfen?

MULDER: Mein Name ist Fox Mulder. Ich arbeite für das FBI.

MICHELLE: FBI? Wer hat euch denn gerufen?

MULDER: Zeigt seine Marke Niemand, wir sind nur an Ihrer Straßensperre aufgehalten worden. Sieht nach einer Schießerei aus.

MICHELLE: Es wurden zwar Schüsse gemeldet, allerdings haben wir keine Beweise dafür, dass jemand erschossen wurde.

MULDER: Was für Beweise haben Sie denn?

MICHELLE: Ein Vermessungsteam ist gestern Abend nicht mehr aufgetaucht. Wir haben ein zerrissenes blutbeflecktes Jackett gefunden. Und heute Morgen wurde ein Junge von seinem Vater getrennt.

MULDER: Getrennt durch was?

MICHELLE: Es sieht nach einem Angriff eines Tieres aus.

MULDER: Was für ein Tier?

MICHELLE: Ich bin mir nicht sicher. Ich bin den Spuren der Landvermesser gefolgt, aber dieser wurden immer verwirrender, je weiter sie in den Wald gehen. Da war noch eine dritte Spur, die ich bis jetzt nicht identifizieren konnte.

Scully betritt den Tatort und wartet ungeduldig

MULDER: Nicht als Spur der Vermesser?

Scully schaut auf die Uhr

MICHELLE: Es könnte eine menschliche oder eine Tierspur sein.

SCULLY: Mulder?

MULDER: Eine Sekunde noch. Was ist mit dem Vater des Jungen?

MICHELLE: Ich folgte seiner Spur, bis dahin, wo er geschossen hat. Der Untergrund ist zwar steinig, aber an den Abdrücken im umliegenden Erdreich kann ich erkennen, dass er dieses Gebüsch von da drüben betreten hat, wo ich auch ein paar andere Spuren entdecken konnte. Es gibt zwei deutlich unterschiedliche Spuren dort, wo er angegriffen wurde, dem aufgewühlten Boden nach zu urteilen.

MULDER: Aber kein weiteres Zeichen von ihm? Gibt es Pumas in diesen Wäldern?

MICHELLE: Ja, Pumas und Bären.

MULDER: Aber diese Spuren gehören zu keinen der Beiden.

MICHELLE: Nein, Sir.

MULDER: Kennen Sie ein gutes Motel in der Gegend?

MICHELLE: Entschuldigung, aber ich glaube, dass wir das sehr gut allein schaffen. Sie geht

SCULLY: Mulder? Wir haben diese Konferenz. Die warten.

MULDER: Ja. Wie sage ich das jetzt ohne irgendwelche negativen Worte zu verwenden?

SCULLY: Sie wollen jetzt, dass ich denen beibringe, dass wir es wohl nicht zu dieser Konferenz schaffen werden.

MULDER: Ja, wissen Sie Er greift sie an den Schultern wir brauchen dieses Seminar nicht, Sie wissen immer, was ich denke.

Scully schüttelt den Kopf und sieht ihm nach, wie er den Tatort verlässt


Haus der Asekoffs
21.22 Uhr


Es ist Nacht und Louis sieht sich die schwarzweiß Version von "Der Unsichtbare" an. Seine Mutter kommt herein, küsst ihn und schaltet den Fernseher aus.

LOUIS: Er kommt nicht wieder zurück, nicht war?

MUTTER: Warum sagst du so etwas.

LOUIS: Dad ist ein guter Schütze. Wenn er getroffen hätte auf was er gezielt hat, wäre er jetzt hier.

MUTTER: Du musst jetzt tapfer sein, Louis. Wir müssen es beide sein. Morgen werden wir weiter sehen. Schlaf jetzt.

Mutter räumt den Esstisch ab, während der Hund unruhig vor der Haustür steht. ---- Motel

Mulder sitzt in einem Motel Zimmer, während er auf den Bildschirm eines Laptops schaut. Es klopft.

MULDER: Es ist offen. Scully betritt das Zimmer mit Käse und einer kleinen Karaffe mit Wein. Wer schneidet den Käse an?

SCULLY: Da sie es offenbar nicht zur Konferenz schaffen werden...

MULDER: Partyyyy!

SCULLY: Obwohl ich Sie daran erinnern muss, dass es gegen die Benimmregeln des FBIs verstößt, dass männliche und weibliche Agenten während eines Einsatzes nicht im gleichen Zimmer sein dürfen.

MULDER: Seien Sie so nett und verschonen sie mich mit den Vorschriften, sonst trete ich Ihnen in den Hintern. Quizfrage: Welches Tier würde den stärkeren Gegner angreifen und den schwächeren entkommen lassen? Die Antwort ist: keines. Nicht eines der über 4000 heimischen Arten in Nordamerika würde den Stärkeren angreifen, wenn der Schwächere verwundbar ist.

SCULLY: Und was hat das jetzt womit zu tun?

MULDER: Das lässt mich vermuten, dass wir es hier nicht mit einem gewöhnlichen Raubtier zu tun haben.

SCULLY: Ich dachte das wäre nur ein Vorwand gewesen, um die Konferenz zu versäumen.

MULDER: Ich glaube, dass über das wir hier gestolpert sind ist etwas mehr, als die örtlichen Behörden wahrnehmen. Das Szenario, das der Junge beschrieben hat, klingt für mich mehr wie eine primitive Aussäuberungstechnik.

SCULLY: Mulder, wir sind hier in West Florida. Und das annähernd primitivste ist es, in einem Seniorenheim am Strand zu wohnen.

MULDER: Diese Wälder sind älter als alles andere im Süden und es gibt mehr als 800 Quadratmeilen von ihnen. Wer kann schon genau sagen, was da draußen lebt. Macht sich fertig zu gehen

SCULLY: Wo gehen Sie hin?

MULDER: Ich gehe etwas herausfinden.

SCULLY: Wissen Sie, Mulder, manchmal denke ich, ein Kurs in Kommunikation wäre gar nicht so schlecht.

MULDER: Ich bin bald zurück. Und dann bauen wir einen Turm aus Möbeln.

Zieht sich sein Jackett an und geht. Scully trinkt einen Schluck vom Wein.


Haus der Asekoffs

Es ist immer noch Nacht und der Hund bellt vor der Tür

MUTTER: Was ist los Bo?

LOUIS: in seinem Zimmer Mom?

MUTTER: Es ist alles in Ordnung, Louis. Geh wieder ins Bett. Schaut aus dem Fenster, öffnet die Tür, geht mit dem Hund raus und schließt die Tür. Der Hund bleibt vor einem Gebüsch stehen und bellt. Bo? Bo? Was ist denn? Es raschelt in den Büschen, sie kommt näher. Bo, bist du das? Bo springt vor und bellt sie an. Komm, Junge. Lass uns wieder reingehen. Hund knurrt. OK, OK,...du bleibst die Nacht über draußen.

Sie geht zurück zur Tür, diese ist aber verschlossen. Sie schlägt gegen die Tür

MUTTER: Louis?? Louis? Louis?! Louis!! Louis!!!

In seinem Zimmer steht Louis auf und geht die Treppe herunter.

LOUIS: Mom?

Er sieht, wie eine Kreatur auf ihn zu rennt. Er läuft die Treppe herunter zur Hintertür, während ihn die Kreatur verfolgt. Louis kriecht durch die Hundetür in Mulders Arme.

LOUIS: Ahhh!

MULDER: Was is' denn los, Louis?

LOUIS: Es ist im Haus!


Haus der Asekoffs

Es ist Tag und Scully betritt Louis Zimmer. Sie sieht sich um und zieht schließlich die Videokassette "Invisible Man" aus seinem Videorecorder. Sie nimmt diese mit und geht zu Mulder ins Erdgeschoß, wo er mit der Polizei die Mutter befragt. Er sieht sie und kommt auf sie zu.

MULDER: zu den anderen Entschuldigen Sie mich einen Augenblick.

SCULLY: Wie geht es dem Jungen?

MULDER: Er ist noch wie von Sinnen.

SCULLY: Ich glaube, ich weiß, von was der Junge geglaubt hat verfolgt zu worden zu sein. Sie zeigt ihm das Video

MULDER: Der Unsichtbare Mann, war unsichtbar.

SCULLY: Genau.

MULDER: Ja, der Junge hat aber gesagt, dass eine Kreatur mit rot glühenden Augen ihn verfolgt hätte. Scully verdreht genervt die Augen Lassen sie mich Ihnen etwas zeigen. Führt sie zur Tür Frau Asekoff hat doch gesagt, dass sie mit dem Hund rausgegangen wäre.

SCULLY: Mm.

MULDER: Aber als sie zurück kam, war die Tür von innen verschlossen.

SCULLY: Und?

MULDER: Sehen Sie sich das an. Wir haben wieder die gleichen Spuren.

SCULLY: Wo?

MULDER: Hier und hier... getrockneter Schlamm auf dem Boden, von draußen hereingebracht.

SCULLY: Das könnte auch vom Hund hereingebracht worden sein.

MULDER: Nein. Sehen Sie den Fußballen hier? Ein großer Fuß, außerdem zähle ich fünf Zehen.

SCULLY: Warten Sie mal. Ich dachte, Sie haben gesagt, es wären keine Menschen.

MULDER: Naja, ich sage nicht, dass sie es sind. Die Gewichtsverlagerung ist ganz falsch. Menschen laufen von der Ferse zu den Zehen. Was immer dieses Ding auch ist, es läuft auf den Fußballen.

SCULLY: Sie nehmen mich auf den Arm.

MULDER: Nein, mein Vater und ich waren Indianerscouts. Ich weiß so was.

SCULLY: Wenn es kein Tier und kein Mensch ist, was zum Teufel ist es dann?

Mulder schüttelt seinen Kopf

MICHELLE: betritt den Raum Ich glaube, ich bin wohl zu spät?!

MULDER: Ich habe ein paar Spuren gefunden. Genau hier.

MICHELLE: Es sind die gleichen, die ich schon einmal gesehen habe.

SCULLY: Wo war das?

MICHELLE: Im Wald, aber die Gewichtsverlagerung ist vollkommen falsch. Sie scheinen menschlichen Ursprungs zu sein, aber wer immer diese Spuren hinterläßt, läuft auf den Fußballen wie ein Tier.

Mulder nickt Scully zu, sie starrt zurück

MULDER: Also, was immer es auch ist, es hat drei ausgewachsene Männer angegriffen, vermutlich am hellichten Tag und hat seine Beute ohne Spuren zu hinterlassen entsorgt. Und es scheute sich auch nicht, gestern Abend aus dem Wald zu kommen und es wieder zu versuchen. Wir haben es mit einem Raubtier zu tun, das gleichzeitig schwer sichtbar und hoch motiviert ist. Und es hat einen Vorteil, den wir nicht haben: den ganzen Apilachcola National Park.

MICHELLE: Wie sollen wir es denn stoppen?

MULDER: Indem wir es identifizieren. Indem wir es finden, bevor es wieder jemand anderen findet.


Apilachcola National Park

Jeff Glaser, ein Techniker, zeigt Mulder ein Gerät

JEFF: Das ist eine Spezialinfrarotkamera. Das war eine Entwicklung für Hubschrauberpiloten in Vietnam. Sie spürt menschliche Körperwärme auf.

MULDER: Ziemlich ausgeklügelt für eine regierungseigene Entwicklung.

MICHELLE: kommt auf die beiden zu Wie ich sehe, haben Sie sich schon bekannt gemacht. Jeff ist unser Cheftechniker. Manche Leute ziehen es vor, mit Hunden zu suchen, aber ich habe immer ein paar Helfer dabei, falls ich in Schwierigkeiten gerate. Sieht, wie Scully Probleme mit ihrem Handy hat Ihre Handys können Sie da drinnen vergessen. Dort ist die einzige Möglichkeit zur Kommunikation Kurzwellenfunk, also halten Sie Sichtkontakt, bleiben Sie auf jeden Fall in der Nähe. Wenn Sie sich verirren, versuchen Sie es mit Audiokontakt, dass heißt, rufen Sie. Falls niemand antwortet, bleiben Sie, wo sie sind, ich finde Sie dann schon. Also suchen Sie nicht nach mir, ich weiß es klingt lachhaft, aber es gehen immer noch Leute verloren.

Die Gruppe betritt den Wald

SCULLY: am Handy OK. Ich verstehe. Danke. legt auf zu Mulder Die hiesige Polizei lässt nach einem Durchreisenden suchen, der einen Doppelmord begangen hat in Gasden, Alabama. Die haben sich kaputtgelacht, als ich ihnen gesagt habe, was wir hier tun.

MULDER: Ich glaube nicht, dass es ein Landstreicher ist und vielleicht suchen wir auch nach zwei Individuen.

SCULLY: Warum glauben Sie das?

MULDER: Naja, dieses Ding lockte die Mutter aus dem Haus und trennte sie von ihrem Sohn.

SCULLY: Aus welchem Grund?

MULDER: Teile und Erobere. Wenn dir der Feind zahlenmäßig überlegen ist, teilst du seine Kräfte, um ihn leichter vernichten zu können.

SCULLY: Was für ein Gegner wäre das?

MULDER: Landerschließungsmaßnahmen. Aus diesem Grund habe ich auch gestern Nacht Louis und seine Mutter gesehen.

SCULLY: Sie denken, es geht hier um ein Siedlungsprojekt?

MULDER: Dieses Vermessungsteam hat über 100.000 Hektar Land vermessen. Die Zivilisation rückt immer weiter in diese Wälder vor. Vielleicht hält ja etwas aus diesen Wäldern dagegen.

Als die Gruppe durch den Wald geht, legt Michelle weiße Steine aus, um den Rückweg zu markieren.

SCULLY: Sehen Sie irgendetwas?

JEFF: Nein, überhaupt nichts. Nicht einmal andere Tiere.

SCULLY: Ist das nicht ungewöhnlich?

JEFF: Ja. Dieser Wald ist normalerweise voller Leben. Ich bin zwar kein Experte, aber ich habe den Wald noch nie so still erlebt.

SCULLY: Es ist jedenfalls wunderschön hier.

JEFF: Ja, und so passiert es. Leute schauen sich um und ehe sie es sich versehen, frißt sie etwas auf.

SCULLY: Was glauben Sie tötete diese Männer?

JEFF: Die Natur ist voller Tiere, die etwas töten, weil sie es zum überleben brauchen, oder weil sie verhindern wollen von etwas getötet zu werden, dass sie zum überleben braucht. Wenn wir geblendet werden von der Schönheit der Natur, sehen wir vielleicht nicht, wie grausam oder brutal sie sein kann.

SCULLY: Walt Whitman?

JEFF: "Wenn Tiere angreifen" "When Animals Attack1]" von Fox Network, Anm. d. Autors, die Fernsehserie.

Während sie reden, bemerken sie nicht, wie die Hand einer Kreatur die Steine, die Michelle auslegt, wieder weg nimmt.

JEFF: Warten Sie, ich habe etwas. Ungefähr zwanzig Yards vor uns.

MICHELLE: Wo? Ich kann es nicht sehen.

JEFF: Es sitzt einfach nur so da.... und jetzt bewegt es sich. Es bewegt sich schnell... es geht rechts. Warten Sie, jetzt sind sie zwei. Sie bewegen sich in entgegengesetzte Richtungen. Dort und dort er zeigt nach links und rechts, Michelle und Scully laufen rechts, Mulder und Jeff laufen nach links.

MULDER: Wo ist es?

JEFF: Es ist ungefähr 40 Yards vor Ihnen.

MULDER: ich kann es nicht sehen.

JEFF: Jetzt ist es weg. Ich weiß nicht, wo es ist.

In einem anderen Teil des Waldes

SCULLY: Was ist es?

MICHELLE: Ich weiß es nicht.

SCULLY: Sie versuchen uns voneinander zu trennen, um unsere Schlagkraft zu verringern. Wir sollten zurückgehen.

Sie gehen zurück. Michelle einige Meter vor Scully bis sie schließlich in irgendeine Grube fällt und verschwindet

MICHELLE: Ahhh!

SCULLY: Michelle? Michelle?! ruft Mulder, ich könnte hier Hilfe brauchen.

Mulder und Jeff rennen durch den Wald zum Ursprung von Scullys Stimme

MULDER: Scully!!

SCULLY: Stimme Hier bin ich!

MULDER: Stimme Scully!!

SCULLY: Hier bin ich!

MULDER: Was ist passiert?

SCULLY: Ich weiß es nicht.

JEFF: Wo ist Fazekas?

SCULLY: Sie lief genau vor mir. Sie was genau hier und dann war sie auf einmal verschwunden.

JEFF: Ich bekomme aber kein Signal.

SCULLY: Was zum Teufel passiert hier?

MULDER: Sie trennten uns. Das war ihr Ziel. Sie trennten uns, um sich leichter um sie kümmern zu können. Sie führte uns und ist somit die Stärkste. Sie nehmen sich den Stärksten zuerst vor.

JEFF: Sie brachten sie wohin? Das gibt keinen Sinn. Man kann nicht einfach so verschwinden.

MULDER: Sie haben recht. Wir müssen sie finden.

JEFF: Und wie sollen wir das anstellen?

MULDER: Ich weiß es nicht. Wir bilden eine Linie und durchkämmen die Büsche. Vielleicht fangen sie ein Signal auf.

JEFF: Nein, wir brauchen Hilfe. Wir brauchen Verstärkung. Sieht, wie Scully ihr Handy hervorzieht Das funktioniert hier draußen nicht. Wir müssen hier weg. Hören Sie auf mich!

MULDER: Um so länger wir warten, desto geringer ist die Chance, dass wir sie finden.

JEFF: Das ist idiotisch. Wir müssen aus dem Wald heraus, bevor es dunkel wird.

MULDER: OK. Sie haben recht. Sie gehen zurück. Sie lassen mir das Gerät hier und gehen zurück.

JEFF: Wir müssen alle gehen.

MULDER: Wir müssen sie finden.

JEFF: Ja, aber wenn wir hier bleiben, findet man vielleicht keinen von uns.

SCULLY: Mulder, er hat recht. Wir waren darauf nicht vorbereitet. Wir haben keine Möglichkeit, unsere Position durchzugeben. Wir haben nichts zu essen und Michelle hatte unser einziges Wasser. Ich würde sie ja auch lieber jetzt suchen, aber die Risiken sind mir einfach zu groß.

MULDER: OK. Wir gehen alle. zu Jeff Sie gehen voran.

SCULLY: Ich glaube nicht, dass dieses Gerät uns was nützen wird.

MULDER: Bis jetzt hat es uns nur voneinander getrennt.

SCULLY: Was immer wir auch jagen, es erschien immerhin auf dem Monitor.

MULDER: Und was sagt uns das?

SCULLY: Nichts eigentlich.

MULDER: Mm.

SCULLY: Außer, dass wir in die richtige Richtung gegangen sind.

MULDER: Vielleicht reguliert es seine Temperatur. Haben sie schon einmal von Tieren gehört, die das können?

SCULLY: Zecken. Soweit ich weiß, können die ihren Stoffwechsel bis zu 18 Jahre lang anhalten, bis ein Warmblüter vorbeischaut.

MULDER: Das ist interessant.

SCULLY: Warum ist das interessant?

MULDER: Vor 30 Jahren wurde die Stadt Point Pleasant in West Virginia von etwas heimgesucht, dass die Tiere umbrachte und die Menschen terrorisierte. Augenzeugen beschrieben sie als primitive aussehende Männer mit rotglühenden Augen. Sie wurden bekannt als die Mottenmänner. Ich habe ein X-Akte, die ins ins Jahr 1952 zurück reicht.

SCULLY: Wo würde man die ablegen? Neben der Kakerlake, die Cincinatti gefressen hat?

MULDER: Nein, die Kakerlake legt man natürlich unter "K" ab und die Mottenmänner unter "M".

JEFF: Das ist nicht der Weg.

SCULLY: Was meinen Sie?

JEFF: Michelle markiert ihre Route immer mit kleinen, weißen Steinen.

MULDER: Das ist genau der gleiche Weg. Von dort sind wir auch gekommen.

JEFF: Ich habe in den letzten 20 Minuten keinen ihrer Steine gesehen.

MULDER: Das ist, weil Sie ständig mit ihren Augen an diesem Bildschirm kleben.

JEFF: Ich sage Ihnen, wir sind auf dem falschen Weg! Irgendwie sind wir vom Weg abgekommen. Oh man. Das kann einfach nicht passieren! Das kann einfach nicht passieren!

SCULLY: Haltet alle mal still. Da ist etwas.

Mulder und Scully ziehen ihre Waffen.

MULDER: Wo?

SCULLY: Ungefähr 40 bis 50 Yards vor uns.

MULDER: Jeff?

JEFF: Ich sehe nichts auf dem Bildschirm.

SCULLY: Ich hab es gesehen, und er Wald ist wieder still geworden.

JEFF: Ich hab es!

MULDER: Wo?

JEFF: Ich hab es auf dem Bildschirm.

MULDER: Wo?

JEFF: Ungefähr 30 Yards vor uns. Es sitzt einfach nur so da. Mulder geht in die gezeigte Richtung Was macht er da?

SCULLY: Reden Sie mit ihm.

JEFF: Das ist keine gute Idee.

SCULLY: Reden Sie mit ihm, Jeff!

JEFF: Gehen Sie nach rechts. Die Kreatur verschwindet hinter einem Baum Jetzt ist es weg.

SCULLY: Mulder, es ist nicht mehr auf dem Bildschirm.

Mulder sieht die Kreatur hinter einem Baumstamm knien. Es läuft davon und Mulder verfolgt es, während er fünf Schüsse abfeuert.

MULDER: Scully, ich habe es verloren.

SCULLY: Ich hab es! feuert sechs mal

MULDER: Haben Sie es getroffen?

SCULLY: Ich weiß es nicht. Es ist einfach stehen geblieben.

MULDER: Wo ist Glaser?

Scully sieht sich um, sieht ihn aber auch nicht.

Jeff rennt durch denn Wald, bevor auch er wieder vom Erdboden verschluckt wird.

MULDER: Wie viele Schüsse haben sie abgegeben?

SCULLY: Sechs, sieben vielleicht.

MULDER: Ist das ihr einziges Magazin?

SCULLY: Bedauerlicherweise, ja.

MULDER: Von jetzt an schießen Sie nur noch, wenn sie sich absolut sicher sind, denn sonst ist bald unser letzter Vorteil hin.

SCULLY: Was zum Teufel ist das, Mulder?

MULDER: Ich weiß es nicht, aber, was immer es ist, es ist uns überlegen. Zumindest hier draußen.

Mulder wird von irgend etwas zu Boden gerissen

SCULLY: Mulder? Mulder!

MULDER: schmerzvolle Stimme Scully! Scully!

SCULLY: Mulder!

MULDER: Scully!

Scully sieht Mulder mit einer Kreatur kämpfen. Sie feuert vier Schüsse ab und die Kreatur flieht. Sie geht zu ihm und sieht, wie er an der linken Schulter blutet.

SCULLY: Sind Sie in Ordnung?

Mulder nickt schwach


Apilachcola National Park

Es ist Nacht. Scully bemüht sich mit zwei Feuersteinen ein Feuer zu entfachen, während Mulder an einem Baumstamm lehnt

SCULLY: Sie waren doch Indianerscout. Helfen Sie mir mal.

MULDER: Indianerscout sagt, Sie sollten vielleicht zum Laden laufen und ein paar Streichhölzer kaufen.

SCULLY: Das würde ich gern, allerdings habe ich mein Portemonnaie im Wagen liegen lassen.

Scully setzt sich neben ihn

MULDER: Was tun Sie da?

SCULLY: Ich nehme eine Patrone aus dem Magazin. Vielleicht gelingt es mir, mit dem Schießpulver ein Feuer zu entfachen.

MULDER: Oh, und vielleicht regnet es dann auch eines Tages Würstchen und Kartoffelsalat.

SCULLY: Soll ich das jetzt irgendwie negativ verstehen?

MULDER: Nein,...ja doch. Ja.

SCULLY: Sie müssen sich warm halten, Sie stehen immer noch unter Schock.

MULDER: Ich habe mal gehört der beste Weg sich aufzuwärmen, wäre nackt in einen Schlafsack zu kriechen, zu jemandem, der schon nackt darin liegt. Er schmiegt sich näher an Scully

SCULLY: Sollte es eines Tages Schlafsäcke regnen, haben Sie vielleicht Glück. Mulder schaut zu ihr auf Haben Sie jemals über das Sterben nachgedacht?

MULDER: Ja, damals, als ich am Eiskap war.

SCULLY: Als ich gegen den Krebs ankämpfte, war ich wütend über seine Ungerechtigkeit und seine Sinnlosigkeit. Bis ich erkannte, dass das der Kampf war - ihm eine Bedeutung zumessen. Ihm einem Sinn zu geben. Es ist wie im Leben.

MULDER: Ich glaube, der Natur ist es ziemlich egal, ob wir leben oder tot sind. Ich meine, wenn man Glück hat, lebt man 75 Jahre. Wenn man richtiges Glück hat, 80 Jahre. Und wenn man außerordentliches Glück hat, hat man 50 Jahre davon keine Glatze.

SCULLY: Ich glaube, es ist wie in Las Vegas. Die Bank gewinnt immer. Sie bekommt eine Patrone auf Oh! Ta-da.

MULDER: Versuchen Sie's.

Scully steht auf und schüttet das Pulver über ein paar Holzscheite und versucht wieder das Holz zu entzünden

MULDER: Hey, mit wem haben Sie sich bei Familie Feuerstein identifiziert? Wilma oder Betty?

SCULLY: Ich stand irgendwie mehr auf Bettys Oberweite.

MULDER: Ja, ich auch.

SCULLY: Ich wollte aber nie mit Barney verheiratet sein. Die Kinder waren süß.

MULDER: Und wo sind wir heute?

Scully schafft es schließlich, dass Pulver zu entzünden, allerdings verbrennt es schnell und das Holz brennt immer noch nicht. Sie dreht sich zu Mulder um, der grinsend zusieht

SCULLY: Mottenmänner. Wirklich?

MULDER: Ja, aber es scheint glücklicherweise nur zwei zu geben. Scully setzt sich wieder neben ihn und versucht, ihn auf ihren Schoß zu ziehen Ich will jetzt nicht mit Ihnen ringen.

SCULLY: Nun kommen Sie schon, ich versuche doch nur, Sie warm zu halten.

MULDER: Einer von uns sollte wach bleiben.

SCULLY: Dann schlafen Sie, Mulder.

MULDER: Wenn Sie müde werden, wecken Sie mich.

SCULLY: Müde werde ich ganz bestimmt nicht.

MULDER: Warum singen Sie nicht etwas?

SCULLY: Nein... Mulder.

MULDER: Wenn Sie was singen, weiß ich, dass Sie wach sind.

SCULLY: Sie wollen bestimmt nicht, dass ich singe, ich kann keinen Ton halten.

MULDER: Das macht nichts. Singen Sie nur was.

SCULLY: lange Pause Jeremiah was a bull frog... was a good friend of mine. Never understood a single word he said. But I helped him drink his wine. wieder Pause

MULDER: Refrain.

SCULLY: Joy... to the world. All the boys and girls. Joy to the fishes in the deep blue sea. Joy to you and me. ---- Apilachcola National Park

Am nächsten Morgen wacht Mulder alleine auf.

MULDER: Scully?!

SCULLY: ist einige Meter weiter weg und hält ihre Waffe hoch. Ich bin hier.

MULDER: Was machen Sie da?

SCULLY: Ich such nach was zu essen. Ich habe ein paar wilde Beeren gefunden.

MULDER: Ich würde nicht so weit weg gehen.

SCULLY: Ich habe Sie nie aus dem Blickfeld verloren. Scully wird ebenfalls vom Erdboden verschluckt

MULDER: Scully?! Steht auf und geht zu dem Punkt, wo Scully eben noch stand Scully? Scully?!

SCULLY: Stimme Ich bin hier unten.

MULDER: Wo?

SCULLY: Stimme Ich bin in ein Loch gefallen.

Mulder sieht durch ein Loch in eine unterirdische Höhle, in die Scully gefallen ist.

MULDER: Sind Sie in Ordnung?

SCULLY: Ja, glücklicherweise bin ich auf weichem Sand gelandet.

MULDER: Was gibt es da unten?

SCULLY: Ich weiß es nicht, es ist so dunkel hier. Dreht sich um und sieht direkt in Michelles Gesicht Oh!

MULDER: Scully, was ist los? Sind sie in Ordnung?

SCULLY: Ich habe Michelle gefunden.

MULDER: Ist sie am Leben?

SCULLY: Jedenfalls nicht mehr sehr lange. Mulder, wir müssen sie hier heraus bekommen.

MULDER: Gibt es denn einen Ausgang?

SCULLY: Ich weiß es nicht. Ich... ich bin in einer Art Kammer. Hier... Hier ist so was wie ein riesiges Spinnennetz. Sie sieht eine der Kreaturen in der anderen Ecke der Kammer stehen. Mulder...

MULDER: Ja?

SCULLY: Ich bin hier nicht allein. Sucht ihre Waffe Und ich hab meine Waffe nicht...

MULDER: Vorsicht, ich werfe Ihnen meine Waffe runter. Er wirft seine Waffe runter und sieht dann, wie etwas durch die Büsche auf ihn zukommt. Scully nimmt Mulders Waffe und sieht, wie er ebenfalls in die Höhle springt.

SCULLY: Mulder, sind Sie in Ordnung?

MULDER: Kümmern Sie sich nicht um mich.

Die Kreatur kommt jetzt auf die beiden zu gelaufen.

MULDER: Scully!!

Scully feuert drei Schüsse ab und tötet die Kreatur, als es tot am Boden liegt sehen sich die beiden Agenten die Kreatur noch mal an und sehen ein menschenähnliches Wesen, dass eine hölzerne Haut hat.

SCULLY: Dafür gibt es sicherlich eine wissenschaftliche Erklärung.

Einige Zeit später sind die Beiden damit beschäftigt, unterhalb des Loches Leichen aufzustapeln. Auf einem Holzkreuz in der Kammer steht "AD NOCTUM"

MULDER: Zu blöd, dass wir keine Büromöbel haben.

SCULLY: Wenn die uns jetzt sehen könnten.

MULDER: Vorwärts Partner, noch 20 leblose Körper und wir gewinnen den ersten Preis.

KINSLEY: Stimme Agent Mulder?!

MULDER: Wir sind hier unten!

SCULLY: Wir sind hier unten!

KINSLEY: Was machen Sie denn da unten?

MULDER: Wir haben hier unten Verwundete.

SCULLY: Wir brauchen eine Leiter.

KINSLEY: Schon unterwegs.

Einige Zeit später sind alle Menschen geborgen worden. Mehrere Krankenwagen stehen auf einer Straße neben dem Wald. Michelle wird gerade in einen verfrachtet, genauso wie der Vater von Louis.

MUTTER: zu Louis Ihm wird es besser gehen. Er wird wieder gesund. Sieht Kinsley Moment mal.

Mulder steht neben einem Querschnitt eines Baumstammes, an dem mehrere Jahreszahlen stehen. Kinsley nimmt den Dank von Louis Mutter entgegen und geht dann zu Mulder herüber.

KINSLEY: Wir bekommen den ganzen Dank, obwohl Sie die ganze Arbeit gemacht haben.

MULDER: Im Gegenteil Agent Kinsley. Wenn Sie nicht gewesen wären, wären wir nie in diese Sache hineingeraten.

KINSLEY: Wirklich?

MULDER: Sieht auf eine Plakette, die am Querschnitt des Baumes angebracht ist, auf der steht: 1521 Ponce De Leon Lands Looking for Fountain Of Youth Sehen sie das?

KINSLEY: Ja, ich habe Agent Stonecypher bereits bei unserer Ankunft darauf Aufmerksam gemacht.

MULDER: In der Höhle, in die Agent Scully gefallen ist war eine Inschrift... "Ad Noctum".

KINSLEY: Das... Hmm.

MULDER: Das bedeutet: "In die Dunkelheit". Die spanischen Konquisatoren schnitzten dies als eine Warnung in Holzpfähle, an die sie die Einheimischen banden.

KINSLEY: Und wer hat das hier geschrieben?

MULDER: Ponce de Leon kam hier vor 450 Jahren an, auf der Suche nach dem Jungbrunnen.

KINSLEY: Und Sie meinen, dass dieser Körper, den Agent Scully erschossen hat... Nein!

MULDER: Könnten Sie sich nicht nach 400 Jahren in den Wäldern perfekt ihrer Umwelt angepasst haben?

KINSLEY: Das meinen Sie nicht so.

MULDER: Wieso nicht?

KINSLEY: Nun ja, Sie arbeiten an den X-Akten und brauchen eine Begründung für die Motelkosten.

STONECYPHER: Kommt zu den Beiden herüber Das Such- und Rettungsteam war bis jetzt nicht im Stande Jeff Glaser oder das zweite Wesen zu finden.

MULDER: Es würde mich nicht überraschen, wenn sie keinen von beiden finden würden.

STONECYPHER: Agent Mulder, ich verstehe das nicht. Warum sind die Wesen hinter dem Jungen hergewesen?

MULDER: Diese Raubtiere leben schon eine ganze Zeit in diesen Wäldern und betrachten jeden der sie betritt als Gegner, auch einen kleinen Jungen.

STONECYPHER: Aber das würde ja bedeuten, dass sie hinter jeden von uns allen her waren.

MULDER: sieht sich um Wo ist Agent Scully?

STONECYPHER: Sie hat sich zum Motel fahren lassen und packt dort schon mal ein paar Sachen zusammen.

MULDER: Tut sie das? Entschuldigen Sie mich.

Rennt zu Kinsleys Auto und fährt davon

KINSLEY: Mein Jackett ist noch im Wagen.


Motel

Mulders Zimmer. Scully betritt es mit ihren Koffern und beginnt Mulders Sachen zu packen. Mulder erreicht das Motel, springt aus dem Wagen und hämmert an Scullys Tür

MULDER: Scully?! Scully!!?

Scully schaut aus Mulders Tür

SCULLY: Mulder, was ist denn los?

MULDER: Lassen Sie uns gehen.

SCULLY: OK.

MULDER: Haben Sie alles gepackt?

SCULLY: Ja. Mulder sieht sich im Raum um und schließt die Tür. Als die Tür ins Schloß gefallen ist leuchten unter dem Bett zwei rote Augen auf.

Mitgeschrieben von:

  • Autor: Kay (xphile82517@gmx.net)

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  • Betalesung: spooky17 (spooky17@gmx.de)
  • Korrektur: CayceP