5X04 Vom Erdboden verschluckt

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Vom Erdboden verschluckt
TXF 201 DAYS s5e04.jpg
Originaltitel: Detour
Episodendaten
Produktionscode 5X04
Laufende Nummer 101
US Erstausstrahlung Sonntag, 23. November 1997 (FOX)
DE Erstausstrahlung Montag, 5. Oktober 1998 (ProSieben)
US Einschaltquote 12.659 Mio. Haushalte
19.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 3.89 Mio. Zuschauer
12.1% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Frank Spotnitz
Regisseur Brett Dowler
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Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 5 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

5X04 Vom Erdboden verschluckt (Originaltitel: "Detour") ist die einhundertunderste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Featuring

  • Alfred E. Humphreys - Michael Asekoff
  • Tom Scholte - Michael Sloan
  • Tyler Thompson - Louis Asekoff
  • Simon Longmore - Marty Fox

Inhalt

Zusammenfassung

Auf dem Weg zu einem Gruppenkommunikations-Seminar des FBI stolpern Mulder und Scully über das Verschwinden von drei Männern in den Wäldern von Florida.

Inhaltsangabe

In einem abgelegenen Teil Nord-Floridas entdecken zwei Landvermesser, Michael Sloan und Marty Fox, eine fremdartige Kreatur mit glühenden roten Augen. Plötzlich wird Sloan zu Boden gerissen und verschwindet im dichten Gebüsch, kurz darauf wird auch Marty angegriffen. Etwas später entdecken der zwölfjährige Louis Asekoff und sein Vater, die sich auf Opossumjagd befinden, die Ausrüstung der Landvermesser. Louis' Vater bemerkt gleich, dass etwas nicht stimmt und schickt Louis mit seinem Hund nach Hause. Als der Junge etwas entfernt ist, hört er zwei Schüsse durch den Wald schallen.

Währenddessen sind Mulder und Scully mit den Agenten Michael Kinsley und Carla Stonecypher auf dem Highway unterwegs durch das ländliche Florida. Ihr Ziel: Ein FBI-Seminar, in welchem die Teilnehmer lernen sollen, ihre Fantasie bei der konstruktiven Lösung von Problemen zu gebrauchen, eine Veranstaltung, die Mulder für ziemliche Zeitverschwendung hält.

Die Reise der Agenten wird unterbrochen, als sie an eine Stelle kommen, an der die Staatspolizei gerade eine Straßensperre errichtet. Mulder nutzt die Gelegenheit, um sich an den Ort des Geschehens zu begeben und sich etwas umzusehen. Die Leiterin des Rettungsteams, Michele Fazekas, erzählt Mulder von mehreren vermissten Personen und einer Reihe von Spuren, die nicht von Menschen oder Tieren stammen. Damit ist Mulders Interesse geweckt und er arrangiert für sich und Scully eine Übernachtungsmöglichkeit in einem nahegelegenem Motel, auch mit dem Hintergedanken, sich von der Teilnahme an dem Seminar zu befreien.

In der Nacht geschieht ein Vorfall im Haus der Asekoffs, der völlig verstörte Louis erzählt den Behörden, eine unsichtbare Kreatur mit rot glühenden Augen hätte ihn verfolgt. Obgleich die Story sich eher wie ein Produkt aus der Fantasie des Jungen anhört, entdeckt Mulder ein paar Spuren im Haus. Mulder rät Fazekas, die Kreatur zu finden, bevor noch mehr passiert.

Zusammen mit Jeff Glaser, einem Techniker mit einer Infrarot-Kamera, machen sich Fazekas, Mulder und Scully auf die Suche nach der Kreatur. Unterwegs erzählt Mulder von seiner Theorie, die Kreatur würde Menschen nur angreifen, um sich gegen die in den Wald vordringene menschliche Zivilisation zu wehren.

Mit der Infrarot-Kamera entdecken sie zwei Kreaturen im dichten Wald, jede bewegt sich in eine andere Richtung. Die Gruppe teilt sich und die Jagd beginnt. Plötzlich geht Fazekas zu Boden und verschwindet im Untergrund. Mulder glaubt, die Kreatur hätte die Gruppe absichtlich veranlasst sich zu teilen, um einfacher Zugriff auf die Führerin zu bekommen.

Mulder, Scully und Glaser versuchen, sich auf den Rückweg zu machen, die Rückkehr wird aber dadurch erschwert, dass alle Markierungen, die Fazekas gelegt hat, verschwunden sind. Plötzlich taucht die Kreatur wieder auf, mithilfe der Anweisungen von Glaser, der durch seine Infrarot-Kamera sieht, versucht Mulder, die Kreatur zu stellen und eröffnet das Feuer. Doch die Kreatur entkommt. Kurz darauf entfernt Glaser sich etwas von der Gruppe und verschwindet ebenfalls.

Als Mulder und Scully dastehen und überlegen, was sie tun sollen, wird Mulder plötzlich ebenfalls zu Boden gerissen, woraufhin Scully das Feuer eröffnet. Das verscheucht die Kreatur erst einmal. Inzwischen wird es dunkel und die Agenten bereiten sich auf die Nacht vor.

Am folgenden Morgen versucht Scully, etwas zu essen zu finden, als sie plötzlich im Boden verschwindet. Mulder springt auf, um ihr zur Hilfe zu kommen und entdeckt sie in einer unterirdischen Höhle. In der Höhle entdeckt Scully Fazekas und Louis' Vater, noch am Leben und in einer Art Netz eingepackt. Als sie bemerkt, dass eine der Kreaturen sich in der Höhle befindet, wirft Mulder ihr seine Waffe zu. Als eine zweite Kreatur erscheint, springt er selber in die Höhle. Scully eröffnet das Feuer und trifft die Kreatur. Als sie sich die Kreatur näher ansehen, erkennen sie einen Mann, der wie ein Tier lebt. Im selben Moment hören sie Kinsley und Stonecypher mit einem Rettungsteam, die auf der Suche nach ihnen sind. Bevor sie die Höhle verlassen, bemerkt Mulder die Worte "Ad Noctum" (into darkness) die in der Höhle eingraviert sind, er erklärt, die spanischen Eroberer hätten dieselben Warnungen benutzt.

Auf dem Rückweg entdeckt er an einer Schautafel, dass sich Ponce De Leon vor 450 Jahren auf der Suche nach dem Jungbrunnen durch diesen Wald bewegt hat. Er folgert, die Kreaturen schützen das Territorium und handeln schnell. Als Stonecypher bemerkt, die Kreaturen hätten jeden verfolgt, der sich durch den Wald bewegt hat, macht sich Mulder schnell auf in das Motel zu Scully, die bereits dort ist. Doch er findet sie unversehrt vor und sie verlassen gemeinsam das Motel. Unter Scullys Bett sieht man allerdings plötzlich zwei rote Augen aufleuchten.

Schauplätze

  • Nord Florida
    • Leon County
    • Bezirksstrasse 43
    • Haus der Asekoffs
    • Apilachcola National Park
    • Motel

Hintergründe

Notizen

  • Laut Script sollte Scully in dieser Episode ursprünglich "I'm so Lonesome I could Cry" von Hank Williams singen. Chris Carter bat jedoch darum, etwas Verrückteres oder Merkwürdigeres zu singen und die Crew entschied sich für "Joy to the World".
  • Durch schweren Dauerregen während der Dreharbeiten dieser Episode dauerte die Produktion nicht 8 Drehtage (wie eine normale Episode), sondern insgesamt 19 Tage.
  • Scullys Frisur wechselt zwischen den Szenen mehrmals von glatt zu lockig und umgekehrt. Der Produktionscrew war dieses Problem bewusst, sie konnten aber nichts dagegen tun, da die schweren Regenfälle die natürlichen Locken in Gillian Andersons Haaren hervorbrachte.
  • Der Charakter Michele Fazekas ist nach dem Assistenten von Frank Spotnitz benannt, Michael Fazekas. Auf ihn wird auch in 4X23 Dämonen angespielt, wo ein Polizist den gleichen Namen trägt.
  • "Ad noctum" bedeutet lateinisch eigentlich "Zur Nacht", womit die Übersetzung in der Folge etwas frei, aber dennoch im interpretatorischen Rahmen ausfällt.


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