4X23 Dämonen

Aus Spookyverse
Wechseln zu: Navigation, Suche


Dämonen
TXF 201 DAYS s4e23.jpg
Originaltitel: Demons
Episodendaten
Produktionscode 4X23
Laufende Nummer 96
US Erstausstrahlung Sonntag, 11. Mai 1997 (FOX)
DE Erstausstrahlung Sonntag, 2. Februar 1998 (ProSieben)
US Einschaltquote 11.316 Mio. Haushalte
18.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 4.02 Mio. Zuschauer
11.3% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) R.W. Goodwin
Regisseur Kim Manners
Profrundeecken.jpg
Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
Fan-Rezensionen zu dieser Episode: schreiben
Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 4 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

4X23 Dämonen (Originaltitel: "Demons") ist die sechsundneunziste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Featuring

Inhalt

Zusammenfassung

 
Mulder wacht in einem Hotelbett auf - blutverschmiert, Orientierungslos und allein. Er kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern, in seiner Waffe fehlen Kugeln und in der Nähe des Hotels wurde ein älteres Ehepaar brutal erschossen aufgefunden.

Inhaltsangabe

Flashback: Samantha und Fox belauschen einen Streit ihrer Eltern - ihr Vater will seine Frau zu etwas zwingen, doch die ruft: "Nein! Sie ist mein Kind!". Mulder wacht auf. Er liegt auf dem Boden vor einem Bett in einem unbekannten Raum, es ist noch vor Sonnenaufgang. Als er sich aufsetzt, entdeckt er, dass sein weißes Hemd blutverschmiert ist, aber er selbst scheint nicht verletzt zu sein. Er ruft Scully an - der Zimmerschlüssel des Hotelzimmers besagt, dass er sich auf Rhode Island befindet.

Wenige Stunden später ist Scully bei ihm. Sie findet Mulder in der Dusche, dampfend heißes Wasser prasselt auf ihn herab, aber er scheint es kaum zu bemerken. Er zittert und friert. Scully checkt ihn durch, kann aber nichts Schlimmeres als einen Schock und starke Kopfschmerzen feststellen - er ist nicht verletzt, kann sich aber an nichts aus den letzten zwei Tagen erinnern. Beim Durchwühlen seiner Sachen auf Hinweise stellt Scully fest, dass zwei Kugeln aus seiner Waffe abgefeuert wurden, sie fehlen im Magazin - auch daran kann sich Mulder nicht erinnern. Er entdeckt aber einen fremden Schlüssel, auf dessen Anhänger "Amy" eingraviert steht. Er passt in eines der Autos, die vor dem Motel geparkt sind. Blutspuren befinden sich auf dem Lenkrad. Der Wagen ist zugelassen auf einen David Cassandra.

Im Haus der Cassandras treffen sie die Besitzer nicht an, aber Mulder überkommt ein dejà vu, als er eines von Amy Cassandras Gemälden betrachtet - er hat das Gefühl, das abgebildete Haus schon mal gesehen zu haben. Als sie es jedoch besuchen, finden sie es völlig verlassen und heruntergekommen vor. Als Mulder noch davor steht und es betrachtet, bricht er plötzlich schreiend zusammen und fasst sich an die Schläfe. Er hat erneut Flashbacks: Mulder hört seine Eltern wieder streiten, sein Vater schließt die Tür vor ihm, während seine Mutter im Hintergrund "Wie kannst du das unserer Familie antun?" schreit. Plötzlich öffnet sich eine Nebentür und ein junger Cigarette-Smoking Man steht ihm gegenüber. Als Mulder wieder aufwacht, liegt er auf dem Gras und Scully beugt sich über ihn. Sie drängt darauf, sich in einem Krankenhaus durchchecken zu lassen, doch Mulder hat andere Pläne. Er sieht sich in dem Haus um und Scully folgt ihm notgedrungen. Sie finden die beiden toten Cassandras - beide starben durch einen gezielten Schuss ins Herz.

Während Mulder mit der dazugerufenen Polizei ins nächste Krankenhaus und dann aufs Revier zum Verhör fährt, überwacht Scully die Obduktionen an den Cassandras, um Beweise zu finden, die Mulder entlasten könnten. Sie entdeckt eine kleine Stelle getrockneten Blutes am Kopf von Amy Cassandra, die ein tieferes Loch zu verdecken scheint. Im Revier erfährt Mulder, dass seine Dienstwaffe die Mordwaffe gewesen ist, blutige Fingerabdrücke von ihm im Haus gefunden wurden und das Blut auf seinem Hemd von Amy und David Cassandra stammt. In Ermangelung einer Erinnerung an die Tat und ohne entlastende Beweise wird Mulder vorerst verhaftet.

Doch Scully hat etwas gefunden: In Amy Cassandras Blut wurde die Droge Ketamin festgestellt, das normalerweise nur von Veterinären verwendet wird. Nach der Überprüfung von Mulders Blutwerten aus dem Krankenhaus weiß sie, dass auch in Mulders Blut Restspuren der Droge nachgewiesen werden können. Als sie gerade versucht, Mulder mit diesen Indizien vor einem Gefängnisaufenthalt zu bewahren, ertönt ein Schuss - ein Polizist des Reviers hat sich in einer leerstehenden Zelle erschossen. Als Scully und der leitende Detective das Büro des Mannes durchsuchen, finden sie lauter Fotos von ihm, aus denen er sein Gesicht herausgeschnitten hat. In einer Ecke entdeckt Scully außerdem eine Zeitschrift mit dem Titel "Entführte", darunter ein großes Bild von Amy Cassandra. Sowohl sie als auch der tote Polizist hatten identische Stichwunden auf der vorderen Stirn, direkt am Haaransatz - laut Autopsiebericht ein tiefer Stich durch die Hirnschale ins Gehirn.

Mulder liegt in seiner Zelle und träumt wieder von seiner Kindheit: Der Cigarette-Smoking Man redet eindringlich mit Bill Mulder. Tena Mulder schreit den CSM an: "Nicht Samantha! Nicht mein Kind!". Mulder wacht auf und schreit nach Scully. Die hat inzwischen weitere Beweise gesammelt - genug, um Mulder aus dem Gefängnis herauszuholen: Die Blutspritzer auf Mulders Hemd passen nicht zu den Ein- und Austrittswunden der Cassandras, sie deuten eher auf Mord und Selbstmord hin. Außerdem hatten sowohl Amy Cassandra als auch der Polizist kurz vor ihrem Tod eine Psychotherapie begonnen, die ihnen ihre Erinnerung an vergangene Entführungen zugänglich machen sollte. Sie glaubt, dass die Opfer am sogenannten Waxman-Geschwind Syndrom litten, das sich durch äußerst reale Träume und Trancen ausdrückt, in denen das Gehirn Ereignisse aus der Vergangenheit überaus deutlich darstellen kann.

Als Mulder entlassen wird, macht er sich zusammen mit Scully auf zur Praxis des Psychologen, der Amy Cassandra behandelt hat. Vor dem Haus findet Mulder sein Auto wieder, er war offenbar schonmal hier. Doch als die beiden mit Dr. Goldstein sprechen, verneint der, Mulder jemals getroffen zu haben. Weder Scully noch Mulder glauben ihm. Scully ist davon überzeugt, dass Goldstein sowohl Mulder als auch Amy Cassandra und den Polizisten behandelt hat - ihnen das Ketamin injiziert und dann ein Loch in den Kopf gebohrt hat, um bestimmte Bereiche im Gehirn zu stimulieren. Mulder stimmt ihr zu, aber er will seine Flashbacks keineswegs loswerden, egal auf welchem Weg er sie erhalten hat - er hat dadurch die Möglichkeit, in sein Unterbewusstes einzudringen und Stück für Stück zu erfahren, was wirklich mit seiner Schwester geschehen ist. Scully ist wenig begeistert, stimmt aber zu, ihn zu seiner Mutter zu fahren.

Kaum angekommen überfällt Mulder seine Mutter mit Fragen nach ihrer Vergangenheit und wirft ihr vor, ihm Dinge vorenthalten zu haben. Er glaubt, dass sie eine Affäre mit dem CSM hatte und dass der sie zwang, Samantha entführen zu lassen anstatt ihn selbst. Mrs. Mulder leugnet eine Affäre und auch jede weitere Anschuldigung ihres Sohnes. Als er fragt, wer sein wahrer Vater ist, ohrfeigt sie ihn und stürmt aus dem Zimmer - nicht ohne vorher zu bemerken, dass Blut aus einem Loch in Mulders Haaransatz rinnt. Als Scully das Zimmer betritt, ist Mulder bereits aus dem Fenster gestiegen und hat ihr Auto genommen.

In Dr. Goldtseins Praxis trifft Mulder sich mit dem Arzt - er will die Behandlung fortsetzen. Goldstein spritzt ihm Ketamin, hilft ihm dann auf einen Liegestuhl und setzt ihm eine Brille auf, die durch bestimmte Farb- und Geräuschmuster Mulders Erinnerung triggern soll. Als Mulder völlig in den Bildern vor seinem inneren Auge versunken ist, lässt Goldstein den Bohrer anlaufen und nähert sich der Stirn seines Patienten.

Scully hat derweil die Polizei alarmiert, um Mulder zu finden. Als sie jedoch in Goldsteins Praxis ankommen, um den Arzt zu verhaften, ist Mulder bereits fort. Goldstein weiß nicht wo er ist, Mulder hätte nur noch gemeint, er würde jetzt seine Dämonen austreiben gehen. Das liefert Scully den Hinweis, Mulder im Haus seiner Eltern zu suchen - der Ort, von wo seine Schwester einst verschwand. Sie weist die Polizisten an, in keinem Fall zu schießen, falls Mulder fliehen sollte und betritt das Haus. Sie findet ihn in einem dunklen Zimmer, wo er mit geschlossenen Augen versucht, aus den Bildern in seinem Kopf Sinn zu machen. Als Scully immer weiter auf ihn zugeht und versucht mit ihm zu reden, zieht er seine Waffe und zielt auf sie. Sie bittet ihn, ihr zu vertrauen.

Die Agenten draußen hören mehrere Schüsse. Im Haus sinkt Mulder auf die Knie und die hinter ihm stehende Scully beugt sich herunter, um ihn zu umarmen.

Schauplätze

Hintergründe

Die X-Akte

Notizen

  • Der Polizist, der sich das Leben nimmt, heißt Michael Fazekas. Das ist auch der der Name der Assistentin von Frank Spotnitz. Eine weitere Anspielung auf sie kann man in 5X04 Vom Erdboden verschluckt finden, wo eine Figur Michele Fazekas heißt.
  • Dies ist die einzige Episode, die von Regisseur und Produzent R.W. Goodwin geschrieben wurde.
  • Wie später Cassandra Spender, wurden auch Amy und David Cassandra nach der griechischen Prophetin Cassandra, die von Apollo verflucht wurde, sodass niemand ihren Vorhersagen glauben würde.

Vorherige Episode: 4X22 Todes-Omen / Nächste Episode: 4X24 Gethsemane Teil 1