4X17 Tempus Fugit Teil 1 (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


4X17 Tempus Fugit Teil 1
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

Das hier ist mein erstes Skript, ich hoffe, daß es okay ist. Die Folge gehört einfach zu meinen absoluten Favoriten - neben den Folgen der sechsten Staffel. Anmerkungen findet Ihr nicht im Skript, sondern als Fußnoten, am Anfang gibt es da schon einige. Viel Spaß beim Lesen und... trust no one!

Wie für alle Skripte gilt auch hier: Dies ist kein Ersatz für "das Echte", sondern nur ein Vorgeschmack etc... kauft Euch das Video trotzdem!

Mein Dank an dieser Stelle gilt vor allem Vic, die das englische Skript getippt und Tiny Dancer, die es auf ihre Seite gestellt hat. Es ist aber keine Übersetzung des englischen Skripts, sondern vielmehr der deutsche Wortlaut. Als erstes habe ich das Video benutzt, das aber andere Texte einblendet als die TV-Version. Also habe ich es noch mal überarbeitet.

Ole R., Juli 1999


IRGENDWO ÜBER DEM STAAT NEW YORK

Es ist eine klare Nacht, der Flug 549 hebt mit ohrenbetäubendem Lärm ab. Im Inneren des Flugzeug ist es dagegen eher ruhig, Larold Rebhun bestellt sich bei der Stewardess einen Drink.

STEWARDESS: So, hier bitte Mr. Rebhun. Hier ist ihr Scotch on the Rocks.

LAROLD REBHUN: Nur so erträgt man das Fliegen.

Sie lächeln, die Stewardess geht und er wendet sich zu seinem Sitznachbarn.

LAROLD REBHUN: Früher ging's mir auch so wie ihnen, ich hasste die Fliegerei. Sobald ich in einem Flugzeug saß habe ich mich an den Armlehnen festgeklammert als ob ich beim Zahnarzt wäre. Dabei könnte man - statistisch gesehen - die nächsten 26,000 Jahre täglich fliegen, bevor man einen Unfall erlebt.

Der Mann neben ihm ist Max Fenig - ohne sein sonst übliches NICAP Cap. Er duckt sich in seinen Sitz und vermeidet jeglichen Augenkontakt.

LAROLD REBHUN: Glauben Sie das?

Rebhun scheint amüsiert darüber zu sein, Fenig hingegen gar nicht. Er sieht zu einem Mann ein paar Reihen hinter ihm, der ihn anstarrt. Fenig dreht seinen Kopf sofort wieder um und hält seinen Rucksack noch stärker fest. Der Mann löst seinen Gurt und verschwindet auf der Toilette. Er schließt sich ein und baut die Feder aus einem Kugelschreiber in eine Pistole aus Plastik oder Keramik ein, die er aus zahlreichen Teilen montiert. [2] Als er fertig ist, wird das Flugzeug plötzlich schwer erschüttert, einige Frauen schreien und die Passagiere reden aufgeregt.

STEWARDESS: Ruhe meine Herrschaften, bitte beruhigen Sie sich... [3]

Im Cockpit piept und blinkt es an allen Ecken und Enden.

PILOT: Was zum Teufel ist das?

Der Mann tritt aus der Toilette und sieht die Menschen, die in ihren Sitzen durchgeschüttelt werden und Gepäckstücke, die durch das Flugzeug fliegen. Das Licht fällt aus und plötzlich wird das Flugzeug von außen in ein gleißendes, weißes Licht getaucht. Viele der Passagiere schreien. Das Flugzeug vibriert immer stärker und das Licht wird immer intensiver. Neben Max Fenig wird die Tür aus dem Flugzeug gehoben, er sitzt mit offenem Mund starr auf seinem Sitz.

VORSPANN (nicht beim Kaufvideo, da ist es ganz am Anfang.)


The Headless Woman's Pub
Washington, D.C.[4]

Scully und Mulder sitzen an einem Tisch beim Essen. Mulder kaut auf einem Strohhalm. Eine Bedienung kommt mit einem rosa Sno Ball] und einer Wunderkerze auf den Tisch zu. Die anderen Angestellten gesellen sich dazu.

BEDIENUNG: Happy birthday to you... happy birthday to you...

Scully sieht Mulder an und rollt dabei mit den Augen.

BEDIENUNG: Happy birthday liebe Dana...

Die Bedienung stellt den Teller vor Scully ab.

MULDER: Ich wußte gar nicht, daß Sie heute Geburtstag haben.

BEDIENUNG: Happy birthday to you!

MULDER: Ich bin genauso überrascht wie Sie, Scully...

Applaus von allen Seiten des Restaurants, die Bedienung entfernt sich. Der Applaus versiegt, nur Mulder klatscht unbefangen weiter.

SCULLY: Mulder... Sie haben sich doch in den vier Jahren die wir uns kennen noch nie meinen Geburtstag gemerkt.

MULDER: So feier' ich Geburtstage gerne...

Er hört auf zu klatschen.

MULDER: ... alle vier Jahre. Dann zählen sie wie Hundejahre.

Scully probiert, die Wunderkerze auszupusten, ist aber von Mulders Worten verwirrt, stoppt ihren Versuch und lächelt.

SCULLY: Hundejahre? Danke.

MULDER: Gern geschehen. Ach, ich hab' da noch was für Sie.

Er sucht in seinem Mantel, der über seinem Stuhl hängt, und kramt eine weiße Schachtel mit einer goldenen Schleife hervor.

SCULLY: Ach jetzt hören Sie aber auf, Mulder...

Er überreicht ihr die Schachtel.

MULDER: Ach, es ist nur etwas, das mich an Sie erinnert hat.

SCULLY: Was, ein außerirdisches Implantat?

MULDER: Sogar zwei, und ich habe Ohrringe draus machen lassen.

Sie seufzt und öffnet die Schachtel. In ihr ist ein goldener Apollo 11 Schlüsselanhänger. Sie steckt ihren Finger durch den Ringer und hebt ihn aus der Box um ihn zu betrachten.

SCULLY: Hmmm... Apollo 11.

Mulder freut sich über sein Geschenk und lächelt glücklich, Scully sucht noch nach dem Sinn des Geschenks.

MULDER: Drehen Sie es doch mal um!

SCULLY: "In Erinnerung an Apollo 11 und die Mission zum Mond, Juli 1969."

Er strahlt über das ganze Gesicht.

SCULLY: Ich bin gerührt. [5]

MULDER: Es ist, ähm...

Eine Frau kommt zu ihrem Tisch.

SHARON GRAFFIA: Entschuldigung, sind Sie Scully und Mulder?

Scully sieht Mulder an.

SCULLY: Versprechen Sie mir, daß das jetzt nicht irgendwie richtig peinlich wird.

Die Frau setzt sich zu ihnen.

SHARON GRAFFIA: Ich heiße Sharon Graffia. Ich belästige Sie wirklich nur ungern, aber ich wurde aufgefordert, Sie zu suchen, falls etwas passiert.

SCULLY: Wie bitte?

SHARON GRAFFIA: Sie haben zwar keinen Grund mir zu glauben, aber mein Bruder, den Sie ja, soweit ich weiß, kennen, hat gesagt, Sie wüßten schon, was zu tun ist.

MULDER: Inwiefern?

SHARON GRAFFIA: Falls er es nicht schaffen sollte.

SCULLY: Entschuldigen Sie, aber von wem sprechen Sie?

SHARON GRAFFIA: Von Max. Max Fenig.

Mulder und Scully sehen sich mit großen Augen an.

SHARON GRAFFIA: Er war auf dem Weg hierher um etwas abzuliefern, das ihn um sein Leben fürchten lies, etwas, wofür ihn die Regierung umbringen würde. Aber seine Maschine ist vor zwei Stunden abgestürzt.


NORTHVILLE, NEW YORK
4:02 UHR

Mike Millar, der Leiter der Einsatzgruppe, informiert in einem zu kleinen Konferenzraum Mitarbeiter.

MIKE MILLAR: Was wir im Augenblick wissen ist, daß heute Abend um 19:50 Uhr der Funkkontakt zu dem als Flug 549 gekennzeichnetem Flugzeug abbrach. Und das es kurz darauf in ein Waldgebiet ungefähr dreißig Meilen von Albany entfernt abgestürzt ist.

Scully und Mulder betreten den Raum.

MIKE MILLAR: Die örtlichen Polizeikräfte und Rettungsmannschaften befinden sich seit.. äh.. knapp zwei Stunden vor Ort. Aber ersten Meldungen zu Folge haben sie noch keine Überlebenden gefunden. Es waren laut Passagierliste 134 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord. Ich wünschte, ich könnte ihnen schon mehr über die Absturzstelle sagen, aber.. die Dunkelheit und das Gelände sorgen dafür, daß wir bis morgen früh nur langsam vorankommen.

An dem Tisch sitzt ein Mann mit Schnurrbart, Scott Garret, der die beiden Agenten kritisch beäugt.

MIKE MILLAR: Wir haben zwar einen Mitschnitt des letzten Funkkontakts, bevor Flug 549 abgestürzt ist, aber ich möchte Sie darauf hinweisen, daß Sie verpflichtet sind, alles was Sie wissen oder erfahren werden innerhalb des Go-Teams zu behalten, damit alle Auskünfte an die Presse von autorisierter Stelle kommen. Sind Sie soweit, John?

JOHN: Fertig.

Er betätigt einen Schalter.

PILOT: Verstanden Tower, bitten um Rat. Sehen Sie eine Notwendigkeit für eine Kursänderung?

TOWER: Nein, 549. Gleichbleibende Geschwindigkeit von 296 Knoten. Behalten Sie Kurs eins-zero-zero bei. 29,000 Fuß. Bitte kommen, 549.

Ein Warnsignal ertönt.

PILOT: Was zum Teufel ist das?

TOWER: 549, können Sie mich verstehen?

Der Pilot meldet sich wieder und das Signal ertönt.

PILOT: Da ist irgendetwas... auf Abfangkurs. Mein Gott, mein Gott! Mayday! Mayday, mayday! [6]

Rauschen. Millar hält das Band an.

MIKE MILLAR: Und das war's dann auch schon. Die Fluglotsen versuchten, 549 auf allen verfügbaren Frequenzen zu erreichen, aber die Piloten antworteten nicht. So Leute, unsere Charter-Maschine fliegt in einer Stunde und wir wollen....

Die Mitglieder des Go-Teams packen ihre Sachen, Mulder geht zur Mitte des Raumes und unterbricht Millar.

MULDER: Augenblick, Sir. Ich bin Special Agent Mulder vom FBI.

Alle schenken ihm jetzt ihre Aufmerksamkeit und hören ihm zu. Garrett scheint irgendwie beunruhigt zu sein.

MULDER: Gibt es irgendwelche Hinweise oder den Verdacht, daß Flug 549 zum Absturz gebracht wurde?

MIKE MILLAR: Gebracht wurde?

MULDER: Es war doch deutlich zu hören, daß der Pilot das Wort Abfangkurs benutzt hat.

MIKE MILLAR: Wir haben aber keine Daten, die das bestätigen würden. Es befanden sich keine anderen Flugzeuge in der Nähe und... Es sei denn, Sie hätten etwas.

MULDER: Nein, nein, aber es gab einen Passagier in der Maschine der unserer Regierung als ein von Außerirdischen entführter gut bekannt ist.

Einige der Leute reden mit sich selber oder ihren Sitznachbarn.

MIKE MILLAR: Ein von Außerirdischen entführter?

MULDER: Ein Mann namens Max Fenig, ein mehrfaches Entführungsopfer, ein sogenannter Wiederholer.

Das Lachen wird lauter.

MIKE MILLAR: Einen Augenblick mal, ja? Bitte, bitte, ich bitte um Ruhe...

Der Raum wird wieder leiser, Mulder unterbricht ihn

MULDER: Er hat das Unglück vorhergesagt, und so wie sich das auf dem Band anhört kann die Maschine zum Absturz gezwungen worden sein.

MIKE MILLAR: Gezwungen? Von wem oder was denn?

MULDER: Ich hüte mich davor, zu spekulieren.

MIKE MILLAR: Also, Mulder - ihr Name ist doch Mulder?

MULDER: Ja, Sir.

MIKE MILLAR: Ich will ihnen mal etwas sagen. Ich mach das hier inzwischen seit achtzehn Jahren und dachte, ich hätte Erfahrung.

MANN: Ich hab' gerade mal die Passagierlisten durchgesehen und es gab niemanden namens Max Fe-nick auf dem Flug 549.

MULDER: Fenig, und es gibt möglicherweise Leute, die seine Spuren zu verwischen versuchen.

Scully steht hinter ihm und läßt den Kopf hängen. Ihr ist das alles anscheinend etwas peinlich.

MIKE MILLAR: Agent Mulder, ist das ein offizieller FBI Standpunkt?

Mulder sieht kurz zu Scully hinüber.

MULDER: Nein, Sir.

MIKE MILLAR: Was Sie da andeuten bagatellisiert diese Tragödie. Und noch dazu wirft es auf meine Kollegen hier und die Arbeit, die sie tun müssen, ein Licht, daß Sie wohl besser vermeiden sollten.

MULDER: Ich denke das wir alle das gleiche Ziel haben, Sir, und zwar herauszufinden, warum das Flugzeug abgestürzt ist.

MIKE MILLAR: Und falls einer der hochqualifizierten Frauen und Männer in diesem Raum zufällig den Phaser von Spock oder sowas ähnliches finden sollte, dann...

Einige Lacher...

MIKE MILLAR: ...rechnen wir das Ihnen als Verdienst an. [7]

Auch Mulder lacht mit der Gruppe.

MIKE MILLAR wieder ernst: Also, an die Arbeit.

Garrett kratzt sich am Kopf, die Mitglieder des Teams verlassen den Raum.

SCULLY: Sie verstehen es, einem Mädchen den Geburtstag zu versüßen.

Mulder zuckt kaum merkbar mit den Schultern.


ABSTURZSTELLE DES FLUGES 549
5:52 UHR

Ein Hubschrauber fliegt über das Gelände, auf das Flug 549 fast senkrecht abgestürzt ist. Von dem Flugzeug ist nicht mehr viel übrig, von einigen Trümmerteilen steigt immer noch dunkler Rauch auf. In einer Reihe werden die gelben Leichensäcke abgelegt. Das Feld liegt voller Überreste, die von Männern in gelben Schutzanzügen nach Überlebenden abgesucht werden. Ein großer Krater in der Mitte der Absturzstelle hat sich bereits mit Wasser gefüllt. Das Heckteil der Maschine ist das einzige Stück, das noch klar erkennbar ist. Ein Kran ist dabei, es zu bergen. Sanitäter mit Mundschutz transportieren Leichen in Säcken ab, andere stechen Fahnen dort in die verbrannte Erde, wo sie Leichenteile finden. Scully und Mulder stehen in mitten der Trümmer. [1]

SCULLY: Haben Sie so etwas schon je zuvor gesehen?

Mulder schüttelt den Kopf.

MULDER: Wo ist das Flugzeug?

Er geht durch die Trümmer, sie folgt ihm.

SCULLY: Sie glauben, daß es mit über 500 km/h in einem fast vertikalen Sturzflug auf die Erde geprallt ist. Die Meteorologischen Daten werden noch gesammelt und analysiert, bisher führt man die Ursache auf irgendwelche...

Ein Hubschrauber fliegt über ihnen hinweg. In Sträuchern und kleinen Bäumen hängen Fetzen von Textilien und Stücke der Außenhaut des Flugzeuges.

SCULLY: ...Wetterphänomene zurück, auf ein rasches Fallen des Luftdrucks, das durch einen Blitzeinschlag verursacht wurde, oder durch einen sogenannten Windrotor, der aus den Adirondacks kommt.

MULDER: Aber nicht auf Max Fenig.

Sie gehen durchs Gebüsch.

SCULLY: Mulder, auch wenn er auf diesem Flug war, wird er wahrscheinlich vollkommen zerfetzt sein. Die brauchen schon Glück um auch nur die Hälfte der Leichen, die sie finden, zu identifizieren.

MULDER: Er war auf diesem Flug Scully, da bin ich mir sicher.

SCULLY: Na schön, angenommen, wir finden ihn. Was soll das denn beweisen?

MULDER: Das weiß es nicht, aber vielleicht, daß das Leben eines Mannes es wert war, das von 133 anderen zu opfern.

Sie stoppen und betrachten die Trümmer. An einer anderen Stelle legt Garrett die Leiche des Mannes frei, der die Pistole zusammengebastelt hat. Er trägt grüne Schutzhandschuhe. Er findet die Pistole und versichert sich, daß er nicht beobachtet wird. Dann läßt er sie in seiner Jacke verschwinden. Ein anderer Mann kommt mit einer Spraydose und sprüht eine Flüssigkeit über die Fingerkuppen - die sowohl den Dreck als auch die Finger auflöst [8]. Danach macht er sich mit der Dose am Gesicht des Mannes zu schaffen. Ein anderer Helikopter fliegt vorbei. Scully geht suchend durch das Trümmerfeld und findet eine Armbanduhr inklusive Hand in einer Pfütze. Ein Mann mit einem Geigerzähler geht vorbei. Scully ist sich nicht sicher, wie tief die Pfütze ist, also ob die Hand abgetrennt ist oder nicht. Das dumpfe Gefühl kommt auf, daß die Hand natürlich abgefetzt wurde. Auch Mulder findet eine Uhr, die aber ohne Besitzer -teile. Er nimmt ein Taschentuch, geht mit der Uhr zu Scully und kniet sich neben sie.

MULDER: Ist das eine Hand?

Scully nickt.

MULDER: Ist das eine Armbanduhr?

SCULLY: Ja.

MULDER: Was zeigt sie an?

SCULLY: Eine Minute nach acht.

MULDER: Die hier auch. Was nannten die noch als Absturzzeit?

Sie sieht in ihren Notizen nach.

SCULLY: Hier steht was von 19:52 Uhr.

MULDER: Das sind neun Minuten Differenz.

SCULLY: Da liegt bestimmt ein Irrtum vor.

MULDER: Neun Minuten: Erinnern Sie sich an das letzte Mal als ihnen neun Minuten fehlten, Scully? [(siehe 1X79)]

Scully seufzt.

SCULLY: Mulder, das Flugzeug wurde noch nicht mal vom Radar erfaßt. Diese Leute sind auf Schätzungen angewiesen bis sie den Flugschreiber bergen und auswerten können.

MULDER: Ja, und mir ist gerade etwas eingefallen.

SCULLY: Was denn?

MULDER: Ich vermute, wir werden Max Fenig hier gar nicht finden.

SCULLY: Vor ein paar Minuten waren Sie noch überzeugt, daß er an Bord gewesen ist.

MULDER: Ja, aber ich bezweifle langsam, daß er den Flug mit den anderen Passagieren beendet hat.

PERSON #1: Hey! Schickt einen Sanitäter her!

Sie sehen einen des Teams, der sich über einen Körper beugt und, seinen Mundschutz zur Seite geschoben, nach Hilfe ruft. Der Mann unter den Trümmern ist Larold Rebhun. Sein Gesicht ist verbrannt, aber er kann mit den Augen blinzeln.

PERSON #1: Dieser Mann lebt, er lebt! Schickt mir sofort einen Sanitäter her! Aber ein bißchen plötzlich!

PERSON #2: Ja, bin schon unterwegs!

Scully und Mulder rennen zu dem Überlebenden, Scully kniet sich neben ihn.

SCULLY: Er muß sofort Spezialklinik für Verbrennungen, er braucht eine Kochsalzinfusion und Sauerstoff.

Sanitäter treffen ein. Er bewegt seinen Kopf, als ob er etwas sagen möchte.

SCULLY: Sir? Können sie mich hören? Sir?


FLUGHAFEN VON FULTON COUNTY
19:12 UHR

Es ist dunkel und kalt. Scully wartet auf Graffia, die aus einem kleinen, gerade erst gelandetem Flugzeug steigt.

SHARON GRAFFIA: Ich hab' das, was Sie wollten, dabei.

Scully sieht hinter sie, wo das Gepäck von Graffia entladen wird.

SCULLY: Sind die alle von Max?

SHARON GRAFFIA: Jeder Brief, den er mir jemals schrieb. Ich sollte doch alles mitbringen. Aber ich weiß immer noch nicht, wieso?

SCULLY: Sharon, wir glauben, daß es Dinge gibt, die Sie uns noch nicht erzählt haben. Wir müssen alles erfahren, was Sie wissen.

SHARON GRAFFIA: Worüber denn?

SCULLY: Über Max. Darüber, wo er inzwischen überall gewesen ist und über das, was er auf diesem Flug eigentlich bei sich hatte.

SHARON GRAFFIA: Haben Sie Max gefunden?

SCULLY: Nein, aber wir haben einen überlebenden Passagier gefunden, der schwere Verbrennungen hat. Verbrennungen, wie wir Sie sonst eigentlich nur bei Opfern beobachten, die radioaktiv verstrahlt wurden.

SHARON GRAFFIA: Von etwas, das Max bei sich hatte?

SCULLY: Wir müssen wissen, was das war Sharon. Und wenn Sie und irgendetwas verheimlichen, hat das vielleicht ernsthafte Konsequenzen.

In einem Flugzeughangar hat das Team bereits begonnen, das Wrack zu rekonstruieren. Mulder fährt mit einem Geigerzähler über einige Wrackteile. Scully kommt auf ihn zu.

SCULLY: Mulder...

MULDER: Der Überlebende heißt Larold Rebhun.

Er geht zu ein paar anderen Trümmern, Scully folgt ihm.

MULDER: Laut Passagierliste saß er auf dem Platz 13-D. Also, auf dem Platz gleich am Gang.

Er stoppt an einem deformierten Sitz.

MULDER: Ich nehme an, daß Max Fenig den Platz 13-F hatte, den Fensterplatz.

Er deutet auf einen anderen, kaputten, Sitz.

MULDER: Aber laut Passagierliste saß da ein gewisser...

BEIDE: Paul Gidney

SCULLY: ... so nannte sich Max Fenig in seinen Briefen, nachdem er untergetaucht war. Er hatte viele falsche Namen, er hat sogar versucht sich unter falschem Namen von der Rocky Flats Wiederaufbereitungsanlage in Colorado einstellen zu lassen, wo Uran 235 und waffentaugliches Plutonium hergestellt wird.

Sie gehen weiter durch die aufgestellten Wrackteile.

MULDER: Glauben Sie wirklich, Max hat Plutonium transportiert?

SCULLY: Mulder, die Verbrennungen im Gesicht dieses Passagiers sind Strahlungsverbrennungen. Und ich weiß nicht, wie er sie sonst hätte bekommen können.

Sie gehen langsam weiter. Mulder hält an jedes Teil den Geigerzähler.

MULDER: Aber was hätte Max damit anfangen sollen?

SCULLY: Das weiß ich nicht. Ich meine, er hat hunderte, vielleicht sogar tausende Briefe über seine Entführungserfahrungen geschrieben, aber im Januar dieses Jahres fing er an, vage Hinweise auf einen Diebstahl zu machen und ich bekam beim Lesen den Eindruck, daß ihm langsam klar wurde, daß er auf etwas sehr gefährliches gestoßen war.

MULDER: Und... was verursachte nun diesen Absturz?

SCULLY: Wenn er spaltbares Plutonium dabei hatte, Mulder, und das in der Kabine freigesetzt wurde, dann kann das durchaus die Ursache für den Absturz gewesen sein.

MULDER: Wollen Sie wissen, was ich denke?

Sie kommen zur Kabinentür. Der Geigerzähler tickt immer schneller.

MULDER: Ich werde es Ihnen sagen. Ich glaube, Max wurde entführt. Direkt aus der Luke gesaugt, in einer Höhe von 29,000 Fuß. Und die Verbrennungen, die wir gesehen haben, sind das Ergebnis der Entführung.

SCULLY: Mulder...

MULDER: Alle Spuren deuten auf diese Schlußfolgerung hin, aber sie werden wegen ihrer Unwahrscheinlichkeit verworfen werden, weil es undenkbar ist...

SCULLY: Mulder.

MULDER: Der Absturz des Fluges 549 bleibt unaufgeklärt, falls wir keinen Weg finden, das zu beweisen. Und wenn Max zurückkehrt wird er uns das gleiche erzählen - falls ihn niemand vor uns in die Finger kriegt.

SCULLY: Mulder, Max ist zurückgekehrt. Ich habe es vor ein paar Minuten erfahren. Seine Leiche ist in der Nähe der Trümmer gefunden worden.

Mulder stockt und ist verwirrt.

MULDER: Sind sie sich absolut sicher?

SCULLY: Er reiste unter dem Namen Paul Gidney, saß auf 13-F und hatte die gleichen Verbrennungen wie der Mann, der neben ihm saß.

Mulder ringt nach Worten.

MULDER: Das erklärt diesen Absturz trotzdem noch nicht.

Er dreht sich um und geht. Scully setzt an, um etwas zu sagen und verwirft es dann doch wieder.


PARADISE MOTEL
NORTHVILLE, NEW YORK
20:16 UHR

Sharon sieht die Briefe von Max durch. Das einzige hörbare Geräusch ist ihr Atem und eine kleine Uhr. Plötzlich ist es absolut still. Ein tiefes Grollen beginnt und der Raum erbebt. Sie keucht. Ein helles Licht kommt durch die Fenster und durch die Tür. Sie steht auf und ist wie erstarrt. Die Fenster werden herausgerissen und sie schreit. Das Licht wird immer stärker, die Briefe fliegen durch den Raum.

Der Flugzeughangar. In Reihen sind die gelben Leichensäcke angeordnet, Scheinwerfer tauchen den Raum in ein kaltes, weißes Licht. Mulder geht eine Reihe hinunter und kniet sich neben einen Sack, an dem ein Schild hängt auf dem steht "Gidney, Paul -- Partial; Flight 549." Er öffnet den Sack und muß erkennen, daß es Max ist. Er hört ein lautes Schluchzen und dreht sich um. An einem anderen Leichensack stehen eine Mutter, ein Kind und ein Mitglied des Teams. Die Mutter und das Kind weinen. Mulder blickt traurig auf das Gesicht von Max und greift ihm in die Hemdtasche. Er findet eine Visitenkarte von ihm, blutverschmiert. Er steckt die Karte ein und sucht weiter. Irgend etwas stimmt nicht. Er öffnet den Sack weiter und ist sichtlich beunruhigt. Er öffnet auch den nächsten Sack in der Reihe. In einem anderen Teil des Hangars unterhält sich Millar mit den Mitgliedern des Teams und Scully.

MIKE MILLAR: Sind Sie jetzt bereit sich festzulegen, ob es bereits vor dem Aufprall eine Explosion gegeben hat oder sehen Sie das noch anders?

Scully entdeckt Mulder und geht zu ihm.

MIKE MILLAR: So wie es nach den uns vorliegenden Informationen aussieht deutet alles darauf hin, daß es nur eine Explosion nach dem Aufprall gab.

SCULLY: Konnten Sie Max Fenig zweifelsfrei identifizieren?

Mulder nickt.

SCULLY: Tja, die haben inzwischen den Cockpit-Voicerecorder und den Flugschreiber gefunden.

MULDER: Und?

SCULLY: Und die Leitstelle hat eine Presseerklärung abgegeben, nach der es einen kompletten Systemausfall in der Maschine gegeben hat.

MULDER: Und trotzdem erklärt das noch nicht, was den Absturz der Maschine verursacht hat.

SCULLY: Nein, noch nicht. Aber sie sehen sich den Notausgang sorgfältig an, und obwohl sie sich die Strahlungsmesswerte nicht erklären können, sind sie nicht bereit, diese als unmittelbare Ursache zu werten.

MULDER: Sind sie nicht fähig dazu oder wollen sie es nicht?

SCULLY: Warum akzeptieren Sie nicht mal die Fakten?

Mulder dreht sich von den anderen Leuten weg und redet etwas leiser.

MULDER: Weil es keine Fakten gibt, Scully. Was die Ihnen und der Öffentlichkeit gegenüber sagen hat nichts mit den Fakten zu tun, sondern ist eine Behauptung in Unkenntnis der Fakten. Und wenn man darauf beharrt wird Unwissenheit genauso akzeptiert wie die Wahrheit.

SCULLY: Was sollten Sie denn ihrer Meinung nach melden?

Sie stoppen.

MULDER: Sie müßten zum Beispiel melden, daß bei allen Leichen die Armbanduhren fehlen, weil sie ihnen offenbar gestohlen worden sind.

SCULLY: Sie beschuldigen diese Männer der Beweisfälschung?

MULDER: Diese Männer - Nein. Diese Männer versuchen nur, die Teile der Maschine zu identifizieren, aus denen sie dann die Vergangenheit rekonstruieren um wieder in die Gegenwart zu kommen. Aber das können sie nicht, weil ihnen irgendjemand einen Teil der Vergangenheit weggenommen hat. Und zwar neun Minuten. Neun Minuten, die für diese Passagiere und nun für ihre Familien ein Leben bedeuten. Irgendjemand muß dahinter kommen, was in diesen neuen Minuten geschehen ist. Irgendwie müssen wir sie zurückbekommen, Scully.


VON DREHLE
AIR-FORCE-RESERVEANLAGE
9:37 UHR

Der Tower der Basis. Ein Mann mit einem Fernglas sieht Mulder und Scully in ihrem Auto. Sie halten vor dem Tower und Louis Frish, in Uniform, begrüßt sie.

MULDER: Sind Sie Louis Frish?

LOUIS FRISH: Ja Sir, soviel ich vom Kommandeur weiß, wollen Sie mir ein paar Fragen stellen. [9]

MULDER: Ich bin Agent Mulder und...

Sie schütteln sich die Hände.

MULDER: ...das ist Agent Scully.

LOUIS FRISH: Falls Sie wegen des Absturzes von neulich Abend hier sind, ich habe den Jungs von der Luftfahrtbehörde alles gesagt, was ich weiß.

SCULLY: Die waren also schon hier?

LOUIS FRISH: Ja Ma'am, in der Nacht des Absturzes.

MULDER: Hatten Sie in dieser Nacht Dienst im Tower?

LOUIS FRISH: Ja Sir, zusammen mit Sergeant Armando Gonzales.

MULDER: Ist Flug 549 auf Ihrem Radarschirm aufgetaucht?

LOUIS FRISH: Ja, das ist er.

MULDER: Und haben Sie daraufhin Funkkontakt aufgenommen?

LOUIS FRISH: Nein Sir, wir nehmen nur dann zu Zivilmaschinen Funkkontakte auf, wenn sie in militärischen Luftraum eindringen.

MULDER: Gibt es in Ihrem Logbuch einen Vermerk über diesen Flug?

LOUIS FRISH: Ja Sir. Ich kenne ihn auswendig. Er lautet: 'Um 19:52 begann Flug 549 mit dem Sinkflug aus 29,000 Fuß.' Ungefähr 45 Sekunden später hatte sich die Sinkgeschwindigkeit verdreifacht. Ich habe so etwas noch nie gesehen, und hoffe, ich sehe es auch nie wieder.

SCULLY: Was haben Sie unternommen?

LOUIS FRISH: Wir funkten 549 an, erhielten aber keine Antwort. Dann riefen wir die Flugsicherung in Albany an.

MULDER: Und was haben die gemacht?

LOUIS FRISH: Keine Ahnung... wir haben sie nur über den Vorgang informiert.

Mulder scheint es enttäuscht zu sein.

LOUIS FRISH: Suchen Sie vielleicht noch etwas anderes?

MULDER: Ungefähr neun Minuten. [10]

Er dreht sich um und geht zum Auto.

SCULLY: Wir haben eine lange Fahrt hinter uns.

Sie folgt ihm. Bevor sie ins Auto steigen triumphiert Mulder.

MULDER: Stand nicht ursprünglich im Bericht, daß es keinen Radarkontakt vor dem Absturz gab?

SCULLY: Ja, das muß nach der Lagebesprechung reingekommen sein.

Sie steigen ins Auto und fahren wieder. Ein anderer Soldat, Sergeant Armando Gonzales, stellt sich neben Frish.

ARMANDO GONZALES: Was hast du ihnen gesagt?

LOUIS FRISH: Was wir verabredet haben.

ARMANDO GONZALES: Irgendjemand wird herausfinden, was hier vorgeht.

LOUIS FRISH: Ich werde nichts sagen. Ich weiß nichts und will nichts wissen.

ARMANDO GONZALES: Denkst du etwa, das uns irgendjemand im Zweifelsfall decken wird?

LOUIS FRISH: Ich bin hier nicht der einzige Lügner.

ARMANDO GONZALES: Wenn die mich fragen sollten, werd' ich die Wahrheit sagen. Ich will kein Blut an meinen Händen haben.

Frish packt ihn.

LOUIS FRISH: Damit machst du mich zum Lügner, Gonzales.

Er drückt ihn weg und steigt in seinen Army-Truck. Gonzales sieht ihm nach.


NORTHVILLE, NEW YORK
14:32 UHR

Polizei ist vor Ort. Ein Officer spricht in sein Funkgerät, ein anderer unterhält sich mit der Motelmanagerin.

FRAU: Ist sie gefunden worden?

POLIZIST: Nein Ma'am.

FRAU: Ich brauche jetzt unbedingt ein paar Erklärungen. Das Zimmer ist ein Chaos.

Scully und Mulder fahren vor.

POLIZIST: Wir tun unser bestes, Ma'am.

Scully und Mulder - mit Sonnenbrille - steigen aus dem Auto. Die Frau kommt auf sie zu.

FRAU: Hey, Sie müssen dafür aufkommen, Sie müssen das bezahlen!

Sie gehen alle zu dem Zimmer.

SCULLY: Wie bitte?

FRAU: Sie haben doch das Zimmer für diese Frau gemietet - sie hat es kurz und klein geschlagen und ist abgehauen.

MULDER: Sharon Graffia?

FRAU: Ja, es lief aber auf Ihren Namen.

Das scheint etwas Neues für Mulder zu sein, er antwortet nicht sehr überzeugend.

MULDER: Ja?

Sie erreichen das Zimmer und gehen hinein. Die Tür fehlt.

FRAU: Sehen Sie sich das an. Keine Ahnung, was für Spielchen sie da drin gespielt hat. Sie hat sogar die Tür aus dem Rahmen gehauen.

Mulder nimmt seine Sonnenbrille ab, die Frau hat nicht übertrieben. Chaos.

FRAU: Ich glaube kaum, daß die Versicherung dafür aufkommt.

Mulder betrachtet die Tür, die an einer Wand lehnt.

MULDER: Sind Sie gegen kriminelle Handlungen von Außerirdischen versichert?

SCULLY: Wir werden dafür aufkommen.

FRAU: Danke.

Sie geht.

MULDER: Okay Scully, geben Sie Ihr Bestes. Was ist hier passiert?

SCULLY: Ich habe keine Ahnung.

MULDER: Sieht aus, als ob dieses Zimmer aus 29,000 Fuß Höhe abgestürzt wäre.

SCULLY: Sie glauben, Max' Schwester wurde...

MULDER: Entführt, genau wie Max. Vielleicht liegt das bei denen in der Familie.

Millar betritt den Raum.

MIKE MILLAR: Was ist hier passiert?

MULDER: Sie sind der Experte, also bringen Sie doch Ihr Team hierher und finden Sie's raus.

MIKE MILLAR: Die sind vollauf beschäftigt.

MULDER: Ja, die sammeln Spuren ohne jegliche Beweiskraft.

MIKE MILLAR: Ich bin hier um ihnen zu sagen, daß wir Beweise gefunden haben.

SCULLY: In Bezug auf die Ursache?

MIKE MILLAR: Schon möglich, aber ich gebe das nicht öffentlich bekannt.

MULDER: Wieso nicht?

MIKE MILLAR: Ich fürchte, das klingt genauso verrückt wie Ihr Zeugs.

Mulder grinst.

MIKE MILLAR: Gibt es hier eineN Ort, wo ich Ihnen was zeigen kann - einen Raum mit einer Tür?

Sie gehen zu einem Fenster. Millar zeigt ihnen eine Röntgenaufnahme von einem Teil des Flugzeugs. Kleine Linien sind zu erkennen, Millar fährt sie mit der Hand ab.

MIKE MILLAR: Diese Linien, die hier von der Mitte ausgehen, sind sogenannte Ermüdungsrisse, die durch die zyklische Belastung der Rumpfstruktur verursacht werden.

SCULLY: Wie kommt das?

MIKE MILLAR: Das Material altert. Zivile Maschinen haben oft 20 bis 30,000 Flugstunden auf dem Buckel, aber 549 war eine neue Maschine und sie hatte noch keine Materialermüdung.

MULDER: Und was hat es dann verursacht?

MIKE MILLAR: Keine Ahnung, aber folgendes ich kann ihnen jetzt schon sagen...

Er legt ein weiteres Bild über das erste.

MIKE MILLAR: ...sowie die Risse von einem zentralen Punkt strahlenförmig ausgehen sieht es danach aus, als wäre an der Tür gerüttelt und sie aus ihrem Rahmen nach draußen gesprengt worden, weg von der Maschine. Ohne sie hätten wir nicht gewußt, wonach wir suchen sollen.

SCULLY: Es klingt, als ob das, was Sie beschreiben, physikalisch unmöglich wäre.

MIKE MILLAR: Im normalen Betrieb könnte so etwas nicht passieren. Nicht so, jedenfalls.

MULDER: Aber es ist geschehen.

Sie blicken auf das Röntgenbild.


VON DREHLE
AIR-FORCE-RESERVEANLAGE

Gonzales sitzt im Tower und hört den Funkverkehr ab.

LOUIS FRISH: Na, wie geht's dir?

Er geht in Richtung Gonzales, der unbewegt dasitzt.

LOUIS FRISH: Das mit vorhin tut mir leid, das war...

Er seufzt.

LOUIS FRISH: ...voll daneben. Ich hatte nur... Ich laß' es wohl einfach zu nah an mich rankommen, nehme ich an. Hey, Gonzales...

Er greift nach Gonzales Schulter und sieht, daß Gonzales eine Waffe in der Hand hat. Er dreht Gonzales Stuhl herum und sieht, daß sich Gonzales eine Kugel in den Kopf geschossen hat. Frish steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch als er durch das Fenster drei Autos heranfahren sieht. Die Tür zum Tower wird geöffnet und Männer in schwarzen Kampfanzügen stürmen mit vorgehaltener Waffe das Gebäude. Garrett folgt den Männern die Treppe hinauf, die aber schon wieder auf dem Rückweg sind.

SCOTT GARRETT: Haben sie den Sergeant gefunden?

MANN: Oben ist er nicht.

Die Männer laufen mit Taschenlampen aus dem Tower und verteilen sich, um Frish zu suchen. Der kauert oben auf dem Dach und fürchtet um sein Leben.


7:04 UHR

Mulder hört sich das Band noch mal an.

TOWER: 35,000 Fuß, das ist unwesentlich. Es besteht kein Grund zur Sorge.

PILOT: Verstanden Tower, bitten um Rat. Sehen Sie eine Notwendigkeit für eine Kursänderung?

TOWER: Nein, 549. Gleichbleibende Geschwindigkeit von 296 Knoten. Behalten Sie Kurs eins-zero-zero bei. 29,000 Fuß. Bitte kommen, 549.

Ein Warnsignal ertönt.

PILOT: Was zum Teufel ist das?

TOWER: 549, können Sie mich verstehen?

Der Pilot meldet sich wieder und das Signal ertönt.

PILOT: Da ist irgendetwas... auf Abfangkurs. Mein Gott, mein Gott! Mayday! Mayday, mayday!

Rauschen. Mulder hält das Band an und greift zum Telefon.

SCULLY: Scully?

MULDER: Hey Scully, ich bin's. Es ist mir gerade aufgefallen, daß ich die Stimme des Fluglotsen schon mal gehört habe.

SCULLY: Kann das nicht bis morgen warten? Wir sind seit über 36 Stunden wach...

MULDER: Nein, nein, ich weiß, ich weiß, ich will nur, daß Sie herüberkommen und sich das mal anhören, okay?

SCULLY: Ich bin schon unterwegs.

Sie legt auf, zieht sich ihren Mantel an und geht zu Mulders Zimmer. Hinter einer Ecke wird sie plötzlich festgehalten, eine Hand hält ihr den Mund zu.

LOUIS FRISH: Schreien Sie nicht, hören Sie mir nur zu, hören Sie mir zu. Ich bin dafür verantwortlich, ich habe diesen Absturz verursacht.

Sie dreht sich um und sieht ihm, noch etwas geschockt, ins Gesicht.


20:21 UHR

Millar betrachtet mit ein paar anderen des Teams das Wrack, als er Scully und Mulder den Hangar betreten sieht.

MIKE MILLAR: Äh, einen Moment mal.

Er geht zu ihnen hin.

MIKE MILLAR: Sie sagten, Sie hätten jemanden mit Informationen?

SCULLY: Das ist Louis Frish, Sergeant Frish. Er ist der Fluglotse, dessen Stimme auf dem Mitschnitt zu hören war, den Sie uns neulich vorgespielt haben.

Frish sieht sich das Wrack an.

MIKE MILLAR: Diesen Mitschnitt habe ich von der Flugsicherung. Es war die Stimme eines zivilen Fluglotsen in Albany.

LOUIS FRISH: Nein, Sir.

MULDER: Das hier ist mehr als eine kleine Unstimmigkeit. Was man Ihnen sagte und was man Sie glauben machen wollte war aufgebaut auf einer Lüge, die Sergeant Frish auch weiterhin fortführen sollte. Genau wie Sergeant Gonzales, der inzwischen tot ist.

LOUIS FRISH: Mir wurde befohlen, zu lügen, in Bezug auf das, was mit Flug 549 wirklich geschah.

Er stellt sich zu ihnen.

MIKE MILLAR: So? Von wem denn?

LOUIS FRISH: Von meinem Kommandeur. Flug 549 ist um 19 Uhr auf meinem Radarschirm erschienen und wir erfaßten seine Koordinaten in 15 Sekunden Intervallen. Um etwa zwei Minuten nach 30 Grad Nord sahen wir, daß noch ein Flugzeug in diesen Luftraum einflog, und zwar auf Abfangkurs. Es beschattete die 549 zehn Minuten lang, bis wir um neue Koordinaten gebeten wurden. Ein paar Sekunden danach gab es eine Explosion und 549 war von meinem Bildschirm verschwunden.

Millar sieht Frish an und wendet sich dann an Scully und Mulder.

MIKE MILLAR: Ich glaube diesem Mann nicht. Es gibt keine Spuren die das in irgend einer Weise bestätigen. Kein Zeichen einer Explosion oder Blitzschlag, kein Residium, keine Nitrate oder Oxidation. Nichts.

LOUIS FRISH: Ich hab' Ihnen die Wahrheit gesagt. Wir haben dieses Flugzeug abgeschossen, wissentlich und willentlich.

Millar wieder zu unseren beiden Agenten.

MIKE MILLAR: Wissen Sie was? Ich habe hier die Verantwortung, die Wahrheit herauszufinden.

MULDER: Genau wie wir.

MIKE MILLAR: Dieser Mann nützt und als Zeuge sowieso nichts, jedenfalls nicht ohne Beweise.

MULDER: Das Militär arbeitet daran, die Beweise zu vertuschen.

MIKE MILLAR: Die Geschichte des Sergeants ergibt keinen Sinn.

MULDER: Es sei denn, daß die angegriffenen Maschine nie auf seinem Bildschirm erschienen wäre. Ein drittes, nicht identifiziertes Flugzeug, was die Zivilmaschine angriff, daß der Sergeant aber nie gesehen hat.

MIKE MILLAR: Ein Stealth-Flugzeug?

MULDER: Das von dem Abfangjäger abgeschossen wurde, der vielleicht auch für den Absturz von 549 verantwortlich war, was bedeutet, daß die Ursache für den Absturz nicht in diesem Hanger liegt, sondern an einer zweiten Absturzstelle, irgendwo dort draußen.

SCULLY: Aber jemand hätte es gefunden.

MULDER: Es wurde nicht danach gesucht, weil keiner wußte, daß es ein zweites Flugzeug gibt bis auf das Militär, was bedeutet, daß dieser Mann in Lebensgefahr schwebt, weil er die Teile des Puzzles richtig zusammensetzen kann.

Er nickt in Richtung Frish.

SCULLY: Er muß an einen Ort gebracht werden, wo er sicher ist.

Millar sieht erst zu Frish, dann zu Mulder, immer noch zweifelnd.

MIKE MILLAR: Also, falls es eine zweite Absturzstelle gibt - sollten wir versuchen, sie zu finden.

Millar steigt in sein Auto, Frish, Scully und Mulder in ihres. Sie fahren die Rollbahn entlang als sie plötzlich andere Fahrzeuge bemerken.

SCULLY: Mulder.

MULDER: Festhalten.

Mit quietschenden Reifen dreht Mulder das Auto herum und fährt in die andere Richtung. Er drückt ordentlich aufs Gas und sie fahren ihren Verfolgern davon. Ein rotes Licht taucht vor ihnen auf... ein Flugzeug setzt zur Landung an.

SCULLY: Mulder...

MULDER: Louis, helfen Sie mir hier raus.

LOUIS FRISH: Nehmen sie bloß nicht den Fuß vom Gas.

MULDER: Wird er uns sehen?

LOUIS FRISH: Nein, wir müssen unter ihm durch.

Sie schaffen es gerade eben, die Verfolger schaffen es nicht und müssen bremsen.

MULDER: Das schaffen wir niemals.

Sie blicken noch ziemlich aufgewühlt zurück. Sie haben es geschafft, die Maschine landet. Die Verfolger haben keine Chance.


ABSTURZSTELLE DES FLUGES 549
22:14 UHR

Millar fährt zur Absturzstelle. Er hält an und steigt aus. Sein Atem kondensiert an der kalten Luft. Er sieht sich um und sieht ein Objekt über dem Feld schweben, ein Licht beleuchtet das Gelände darunter. Millar bahnt sich einen Weg durch das Gebüsch. Er bleibt in einer Entfernung stehen und beobachtest das Licht, daß sich bewegt und etwas zu folgen scheint. Plötzlich verschwinden das Licht und das Objekt. Millar sieht sich um bis das Licht direkt über ihm wieder zu leuchten beginnt. Nach ein paar Sekunden ist es verschwunden.

SHARON GRAFFIA: Warum hilft mir denn niemand?

Millar sieht in einiger Entfernung die schluchzende Sharon.

MIKE MILLAR: Wer ist da?

Er geht zu ihr, sie weint.

SHARON GRAFFIA: Lassen sie nicht zu, daß sie mich je wieder mitnehmen...

Millar ist verwirrt, Sharon hält sich an seiner Schulter fest und weint.


FLUGHAFEN VON FULTON COUNTY
23:17 UHR

Ein kleines Flugzeug hebt ab. Mulder rennt zu einem ähnlichen, in dem Scully und Frish sitzen.

MULDER: Louis! Louis, ich möchte Sie etwas fragen.

Er packt eine Karte aus, die durch den Propeller etwas durch die Gegend flattert. Er deutet auf die Absturzstelle.

MULDER: Hier ist die Stelle, wo Flug 549 runtergekommen ist, und wie Sie ja wissen, gibt es bisher keine zweite bestätigte Absturzstelle.

LOUIS FRISH: Ja.

MULDER: Vielleicht ja deswegen, weil es gar keine zweite Absturzstelle gibt. Und zwar, weil dieses zweite Flugzeug niemals auf den Boden fiel, sondern irgendwo hier in der Nähe runterkam.

Er deutet auf den 'Great Sacandaga Lake.'

SCULLY: Im großen Sacandaga See?

MULDER: Ja.

LOUIS FRISH: Wenn es von Norden nach Süden bei 15 Grad geflogen ist... das ist ein sanfterer Sinkflug, ja, das ist im Prinzip schon möglich.

MULDER: Es wär' also möglich?

Frish nickt. Mulder sieht zu Scully.

MULDER: Würde es Ihnen etwas ausmachen, den Sergeant nach Washington zu bringen?

SCULLY: Ich muß ihn allein' hinbringen?

MULDER: Ja.

SCULLY: Ich erfahre doch aber hoffentlich, was los ist, Mulder.

MULDER: Ja, sobald ich es weiß.

Er rennt weg, Frish besteigt das Flugzeug und sie starten. Mulder fährt also alleine zu dem See. Er hält an bei "Bearfeld Hunting & Fishing Tours" und geht auf einen Mann zu, der an seinem Truck arbeitet.

MULDER: Ich hab' das Schild gesehen. Sind sie Bearfeld?

BRUCE BEARFELD: Ja?

Er leuchtet mit einer Taschenlampe in Mulders Gesicht. Er scheint aufgeregt zu sein.

MULDER: Ich war schon bei Ihnen zuhause, da war aber niemand.

BRUCE BEARFELD: Wer sind Sie?

MULDER: Fox Mulder. Ich bin vom FBI.

Er zeigt Bearfeld seinen Ausweis.

BRUCE BEARFELD: Sind Sie für das, was da draußen vorgeht, verantwortlich?

MULDER: Was geht denn da vor?

BRUCE BEARFELD: Ich glaube, da führen irgendwelche Rettungsmannschaften eine verdammte Suchaktion durch.

MULDER: Wo?

BRUCE BEARFELD: Draußen bei Democrat Point. Da schwebt so ein Licht in der Luft. Es ist da und dann wieder weg.

Mulder sieht hinüber zum Pier und zum Wasser.

MULDER: Können Sie's mir zeigen?

Bearfeld zeigt mit seiner Taschenlampe in eine Richtung.

MULDER: Nein, nein. Ich will, daß Sie mich hinbringen.

Bearfeld beäugt ihn näher.

Scullys Apartment in Washington, D.C.. Sie betritt ihre Wohnung und macht das Licht an. Frish folgt ihr.

SCULLY: Ich muß noch schnell ein paar Sachen holen.

LOUIS FRISH: Und was dann?

SCULLY: Ich werde um eine Art Schutzgewahrsam für Sie bitten.

Sie geht in ihr Schlafzimmer und nimmt ein paar Kleidungsstücke aus einer Kommode.

SCULLY: Ich, äh, muß mit meinem Vorgesetzten reden um mich zu vergewissern, wie ich da vorgehen soll. Es ist doch wohl ziemlich klar, daß Sie mit den richtigen Leuten sprechen müssen.

Sie packt die Kleidung in eine Reisetasche.

LOUIS FRISH: Wird man mich vor Gericht stellen?

SCULLY: Weswegen?

LOUIS FRISH: Ich hab' die Koordinaten durchgegeben.

Scully geht zu ihm.

SCULLY: Sie haben das Flugzeug doch nicht abgeschossen, Louis.

LOUIS FRISH: Aber ich habe gelogen. Ich habe die Ermittlungsbeamten und sie irregeführt. 134 Menschen und Sergeant Gonzales. Sie sind alle tot.

SCULLY: Es war doch nicht Ihre Schuld.

LOUIS FRISH: Ich werde aber damit leben müssen.

Sie nickt leicht.

LOUIS FRISH: Ich habe gesehen, wie die Maschine vom Himmel gefallen ist. Sie ist eigentlich nur ein kleiner Fleck und einige Zahlen auf dem Bildschirm gewesen. Die Trümmer dagegen kriege ich nie wieder aus dem Kopf raus. Wie die Leute gestorben sind... es ist so einfach, zu lügen und zu sagen: Es war nur ein Fleck auf dem Bildschirm. Bis Sie es sehen.

Ungemütliches Schweigen.

SCULLY: Ich kann Ihnen nicht sagen, was Sie fühlen sollen, Louis. Aber ich kann Ihnen sagen, daß ich alles menschenmögliche tun werde, damit Sie Ihre Geschichte jemandem erzählen können, der daraufhin das richtige tut.

LOUIS FRISH: Ja, Danke. Glauben Sie, es ist ungefährlich 'mal zu telefonieren? Ich würde gerne meiner Freundin sagen - na, Sie wissen schon.

SCULLY: Ja, ähm, sagen Sie ihr nur, daß es Ihnen gut geht.


GROSSER SACANDAGA SEE
1:02 UHR

Ein Schiff fährt durch den See, einen Suchscheinwerfer auf kleine Blasen gerichtet, die an die Oberfläche gelangen. Auf einem anderen Schiff bereitet sich Mulder vor, zu tauchen.

MULDER: Wie tief ist es hier?

BRUCE BEARFELD: 15, 20 Meter vielleicht. Haben Sie schon einmal in dieser Tiefe gearbeitet?

Er wirft eine Lampe ins Wasser.

MULDER: Nein, nicht direkt.

BRUCE BEARFELD: Und wie tief sind Sie schon mal getaucht?

MULDER: Naja, einmal habe schon einen viertel Dollar aus dem Schwimmbecken des Stadtbads hochgeholt.

Bearfeld sieht ihn skeptisch an, Mulder setzt seine Maske auf und taucht ab.

Headless Woman's Pub, Washington. Es ist Abend, viele Gäste sind anwesend.

MANN: Die letzte Runde, Freunde. Noch'n Cocktail?

FRAU: Nein danke, ich hab' noch.

Scully und Frish kommen herein.

SCULLY: Sie werden sich hier mit einem Bundesmarshall treffen, wahrscheinlich übernachten Sie dann bei irgendjemandem im Büro.

Er setzt sich.

SCULLY: Wollen Sie 'was trinken - ja, Sie brauchen 'was zu trinken, na klar.

Sie geht zur Bar. Agent Pendrell entdeckt sie.

PENDRELL: Hey, das Geburtstagskind.

SCULLY: Agent Pendrell, wie geht's Ihnen denn?

PENDRELL: Ich habe' etwas für Sie. Wo sind Sie denn gewesen?

SCULLY: Ich bin, ähm, gerad' zurückgekommen.

PENDRELL: Oh, darf ich Sie zu einem Drink einladen?

SCULLY: Nein, das dürfen Sie nicht, ich bin nämlich in Begleitung hier.

Er blickt zu Frish.

PENDRELL: Hah, dann spendier' ich ihm auch was.

SCULLY: Nein, wissen Sie was: Lassen Sie es.

PENDRELL: Nein, nein, nein, ich besteh' drauf, ich besteh' drauf. Barkeeper?

BARKEEPER: Ja?

PENDRELL: Statten sie mich doch mal bitte mit ein paar Geburtstagskinddrinks aus, ja?

Scully geht zurück zu dem Tisch, an dem Frish sitzt. Sie sieht Garrett den Pub betreten und weiß, das etwas nicht in Ordnung ist. Sie steht auf.

SCULLY: Gehen sie in Deckung! [11]

Garrett zieht eine Waffe und schießt auf Scully. Es trifft Pendrell, der gerade mit den Drinks zu Scully gehen wollte und ihr so das Leben rettet. Er geht zu Boden und Scully feuert auf Garrett, trifft ihn ins Bein. Helle Aufregung. Sie beugt sich zu Pendrell.

SCULLY: Schön weiter atmen, ja? Hören Sie mich?

Der See, Unterwasser. Mulder entdeckt das zweite Wrack. Ein metallisches Objekt liegt auf dem Grund des Sees, Apparaturen werden erkennbar. Er sieht eine Leiche, ein graues Alien. Die Augen stehen weit offen. Er schreckt zurück, zwei Lichter kommen von oben auf ihn zu.

FORTSETZUNG FOLGT

[1] Die ganze Szene wirkt, verglichen mit Bildern aus den Nachrichten, erschreckend realistisch.

[2] Man erinnere sich an den Film "In the Line of Fire" wo Jeremy Irons etwas ganz ähnliches bewerkstelligt.

[3] LAROLD REBHUN: Whoa, baby. Settle down now. - Das wurde in der deutschen Fassung komplett gestrichen. Oh.

[4] Bei meiner Kaufkassette wurde THE HEADLESS WOMAN'S PUB; WASHINGTON, D.C. nicht eingeblendet.

[5] Woher die deutsche Synchro jetzt diese Szene zaubert... irgendwie gibt es von dieser Folge zwei Versionen siehe [4], [3].

[6] Die Aufnahme hört sich leider nicht sehr "professionell" an. Englisch mit Untertiteln wäre sicherlich besser gewesen oder wenigstens statt des "Nein" ein "Negativ" und so weiter.

[7] Die Synchro vertauscht Mann/Frau zu Frau/Mann. Girlpower!

[8] Dieser Joke stammt nicht von mir sondern von Vic.

[9] Im Original wimmelt es hier nur so von Abkürzungen, wovon wir aber natürlich verschont bleiben.

[10] Nein. Im Original wirkt das Gespräch viel zackiger, militärischer. Und die Stimme paßt irgendwie auch nicht.

[11] Zeitlupe - was denn sonst?

Until then: Good fight, good night.


Mitgeschrieben von:

  • Autor: Ole (oler@gmx.net)

Ursprünglich veröffentlicht auf dana d.'s Home. Nutzung mit freundlicher Genehmigung.

  • Betalesung: spooky17 (spooky17@gmx.de)
  • Korrektur: CayceP