4X10 Tunguska Teil 2 (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


4X10 Tunguska Teil 2
E PUR SI MUOVE


Nachts. Die Szene beginnt an einem Fenster, das Rollo wird zugezogen.
Harrow Convalescent Home,
Boca Raton, Florida
Eine Frau kommt in einem Minivan an und betritt das Heim. Sie bleibt neben dem Bett einer alten Frau stehen.
FRAU: Tante Janet? ( die ältere Frau erwacht ) Es ist soweit, Tante Janet. Er wartet.

Die zwei Frauen gehen hinaus zu dem Minivan. Sie betreten ihn. Ein Mann ist drin.
DOKTOR: Wir sollten uns beeilen. Es müssen noch ein paar Papiere unterschrieben werden. ( Die alte Frau nickt. Der Doktor überprüft, was wie eine "Selbstmordmaschine" aussieht. ) Sagen Sie mir wann.
TANTE JANET: Weine nicht um mich, mein Kind. Ich kann die Schmerzen nicht mehr ertragen. ( Sie dreht an einem Ventil, um die Maschine zu aktivieren. ) Du bist mein Engel der Barmherzigkeit. ( Sie scheint in einen erholsamen Schlaf zu fallen. )
FRAU: Ist sie tot?
DOKTOR: ( checkt ihren Herzschlag ) Irgendwas stimmt hier nicht.
Ölige Würmer kriechen unter ihrer Haut und aus ihr heraus. Die junge Frau schreit.

Man sieht, in einem gemütlichen, wenn auch einfachen Apartment, eine Hand, die einen Teebeutel in eine Tasse dippt. Ein Klopfen ist zu hören.
PESKOW: ( auf Russisch ) Wer ist da?
KURIER: ( antwortet auf Russisch von draußen ) Vassily Peskow? Ich habe eine eilige Mitteilung, vom Genossen Arntzen aus Krasnojarsk.
PESKOW: Bitte, ich habe mich bereits von alledem zur Ruhe gesetzt.
KURIER: Genosse Arntzen hat diese Antwort erwartet.
PESKOW: ( öffnet ) Was will er von mir?
KURIER: Er will dass Sie wissen, dass der Kalte Krieg noch nicht vorbei ist.
Er zieht einen Umschlag aus seiner Jacke und reicht ihn Peskow, bevor er weggeht. Peskow dreht ihn in seiner Hand. Er schließt die Tür.

Eine Zelle im Gulag.
Mulder schläft, zusammengerollt wie ein Ball.
GEFANGENER: Gefangener? He Gefangener. ( Mulder erwacht langsam. ) Ich dachte schon, Sie sind tot.
MULDER: Wie lange habe ich hier gelegen?
GEFANGENER: Stunden ... Ich weiß nicht. Das erste Mal ist es schlimm.
MULDER: Haben sie das auch mit Ihnen gemacht?
GEFANGENER: Ja. Es wird leichter jedesmal ... bis es einen umbringt.
MULDER: Was haben sie mit mir gemacht?
GEFANGENER: Sie wurden dem Schwarzen Krebs ausgesetzt.
MULDER: Dem Schwarzen Krebs?
GEFANGENER: Der Krebs, der in dem Felsen lebt.
MULDER: ( rückt zu dem Loch in der Wand vor, wo die Augen des anderen Gefangenen zu sehen sind ) Wer sind Sie?
GEFANGENER: Ich war Geologe ... ein ziemlich bekannter ... aber jetzt bin ich lediglich ein Testobjekt.
MULDER: Sie haben ihnen geholfen, den Stein zu finden?
GEFANGENER: Ich war dabei, als die ersten Fragmente gehoben wurden. Das war, bevor der Abbau ... bevor wir wussten, was im Tunguska Stein lebt ...
MULDER: Wie viele Menschen sind hier umgekommen?
GEFANGENER: Hunderte ... vielleicht mehr ... Die Suche nach einer Heilung geht langsam voran.
MULDER: Dafür sind die Tests ... um ein Heilmittel zu finden?
GEFANGENER: ( schüttelt den Kopf ) Nein ... sie erzählen uns nichts ... Uns bleibt nichts übrig, als zu raten und zu vermuten, was der Grund für unsere Torturen ist ... Aber, was sollte es sonst sein?
MULDER: Was ist mit dem Mann passiert, der hier mit mir in der Zelle war, Krycek?
GEFANGENER: Höchstwahrscheinlich speist er gerade mit den Männern, die für unsere Torturen verantwortlich sind ... Ich hörte Gelächter, als sie Ihre Zelle verließen.
MULDER: Ich werde nicht sterben ...
GEFANGENER: Warum nicht?
MULDER: Ich muss lange genug leben, um den Mann umzubringen, Krycek. ( Der Gefangene schiebt etwas durch das Loch. Mulder mustert es ... es sieht aus, wie ein unfertiges Messer. ) Wo haben Sie das her?
GEFANGENER: Selbst gemacht ... um mich selbst zu töten ... Ich brauchte zwei Wochen, aber dann habe ich den Wunsch nicht mehr gehabt.
MULDER: Sie ertragen lieber die Torturen?
GEFANGENER: ( seufzt ) Es ist wundervoll - die Beharrlichkeit des Lebens. Den Fels, den wir gefunden haben, begraben so tief in der Erde - das IRGENDETWAS da unten überleben könnte, ist jenseits aller Vorstellungen ... Nein. Die müssen mich schon selbst umbringen.

NASA Goddard Space Flight
Center Greenbelt, Maryland
SCULLY: Seit über 48 Stunden konnten wir ihm nichts anderes verabreichen, als Flüssigkeit.
PENDRELL: Naja, es hilft auch nicht gerade, dass er in einer abgeschotteten Umgebung ist.
SCULLY: Ja gut, aber, falls er mit irgendeinem Organismus infiziert ist, riskieren wir eine Kontamination ... Sehen Sie etwas?
PENDRELL: Das Blut in der Halsschlagader sieht leicht verdickt aus ... Möglicherweise verursacht durch verringerten Herzschlag und Blutdruck ... Aber, was ist das? Was, zur Hölle, ist das?
SCULLY: Was ist es?
PENDRELL: Ich weiß es nicht ... Es sieht so aus, als ob es sich um die Zirbeldrüse herum konzentriert ... Ich glaube, es lebt.
SCULLY: Es sieht aus wie ein Nest ... eine Art wurmförmiger, schwarzer Organismus, der sich an die Zirbeldrüse angehängt hat.

Richmond, Virginia
Peskow sitzt an einer Bushaltestelle und schält einen Apfel. Er bietet etwas davon einer Frau an, die neben ihm sitzt.
PESKOW: Etwas Apfel?
FRAU 2: Nein. Vielen Dank.
Peskow besteigt den Bus. Das Richtungsschild wechselt von Richmond zu Charlottesville.

Nachts in einer Scheune. Es sind Pferde zu hören. Eine Person geht durch die offene Scheunentür herein. Es ist Dr. Charne-Sayer. Sie schnauft, als sie einen Eindringling bemerkt.
PESKOW: Oh, Verzeihung.
DR. CHARNE-SAYER: Wer sind Sie?
PESKOW: Als ich ein Junge war, hatte mein Vater eine Farm ... ohne Pferde, wie diese. ( Er nähert sich ihr ) Mein Name ist Vassily Peskow.
DR. CHARNE-SAYER: Mr. Peskow ... Verzeihen Sie, aber Sie haben hier drin nichts zu suchen.
PESKOW: Es tut mir Leid, sehr Leid.
DR. CHARNE-SAYER: Sie werden wieder gehen müssen. Ich rufe Ihnen ein Taxi.
PESKOW: Aber, ich bin hierher gekommen, um Sie zu sehen, Dr. Charne-Sayre.
DR. CHARNE-SAYER: ( dreht sich um ) Kenne ich Sie?
PESKOW: Nein ... das könnten Sie auch nicht. ( Mit einer plötzlichen, brutalen Bewegung, ergreift er ihre Kehle. Sie keucht und tritt um sich )

Vor Scullys Apartment.
SKINNER: Agent Scully?
SCULLY: Sir ... was machen ...
SKINNER: Ich versuche seit Stunden, Sie zu erreichen ... schon den ganzen Tag.
SCULLY: Entschuldigen Sie Sir, mein Handy war nicht an.
SKINNER: Sie schulden mir ein paar Antworten, Agent Scully. Antworten auf Fragen, die man mir wegen dieser verschwundenen Diplomatentasche stellt. Wegen der Tasche, die wahrscheinlich zu dem Mann gehört, der angeblich von meinem Balkon gestoßen wurde und dessen Verbindung zu einem bekannten Verbrecher, den ich, gegen jede Vernunft, in meinem Haus verstecke. Das alles habe ich morgen vor einem Sub-Komitee des Senates zu erklären, um keinen Meineid zu leisten. Was, falls ich Sie erinnern darf, an sich schon ein schweres Verbrechen darstellen würde. Oder etwa nicht, Agent Scully?
SCULLY: Ja, Sir. Sir, falls ich das erklären darf ... der Inhalt dieser Tasche ... sie enthielt eine Art gefährlichen biologischen Organismus der, glücklicherweise, in einem Seuchenlabor der NASA in Goddard ist, wo ich den ganzen Tag war, um dessen genaue Herkunft zu bestimmen.
SKINNER: Diese Tasche, die Sie abgefangen haben. Wissen Sie, was deren Bestimmungsort war?
SCULLY: Nein Sir, das weiß ich nicht.
SKINNER: Gut, ich weiß es, Agent Scully, weil ich heute Morgen ein paar Regeln verletzen musste, als ich Sie nicht finden konnte, um herauszufinden, wer das bekommen sollte.
SCULLY: Wer war es?
SKINNER: Dr. Bonita Charne-Sayre. Sagt Ihnen der Name etwas?
SCULLY: Ja Sir, ich ... sie ist eine bekannte Medizinerin ... und eine ... eine Virologin, die sogar beim Präsidenten ein und aus geht. Sie ist ebenfalls eine Autorität auf dem Gebiet von Blatternviren.
SKINNER: Blattern?
SCULLY: Pocken ... Sie war eine lautstarke Befürworterin der Vernichtung der letzten verbliebenen Vorräte an Pockenviren ... der Vernichtung der einzigen verbliebenen Fläschchen in Einrichtungen hier in Atlanta und der früheren Sowjetunion.
SKINNER: Nun, sie ist heute Nacht ums Leben gekommen.
SCULLY: Ermordet?
SKINNER: Ein Pferd hat ihre Kehle bei einem Reitunfall in Virginia zertreten.

Mulders Zelle in dem Gulag. Im Hintergrund sind schwach Stimmen zu hören. Mulders Zellentür öffnet sich rasselnd.
GUARD: ( Gibt Mulder einen Befehl auf Russisch. )
MULDER: Wo bringen Sie mich hin?
GUARD: ( antwortet nicht. Er tritt Mulder gegen den Brustkorb und zerrt ihn auf die Füße, während er in Russisch auf ihn einbrüllt. )

Gulag, Außenbereich. Die Gefangenen müssen in Reihen marschieren. Es sind dutzende erschöpfte Männer, alle in grauen Uniformen. Der grüne Truck, der Mulder und Krycek zu dem Gulag gebracht hat ( siehe Tunguska ) fährt in den Hof. Mulders Blick fällt auf Alex Krycek, der sauber und warm angezogen aussieht und am anderen Ende des Hofes eine Rampe hinaufgeht. Alex

begrüßte den Mann, der offenbar das Kommando hat.

GEFANGENER: Gefangener ... Ist das dein Freund? ( Alex und der Mann umarmen sich. Alex hält ein Feuerzeug, um dem Mann Feuer für seine Zigarette zu geben. ) Du hast nur eine Chance.
GUARD: ( nähert sich den Männern; spricht auf Russisch ) Bewegung!
Mulder zieht das Messer aus seiner Tasche und bricht aus der Linie aus. Er rennt in Richtung Alex und stößt ihn auf die Ladefläche des Trucks. Er boxt Krycek ins Gesicht, woraufhin dieser das Bewusstsein verliert. Mulder hält die Wachen mit dem Messer in Schach und schafft es, in die Fahrerkabine des Trucks zu steigen und vom Hof zu fahren. Die Gefangenen jubeln, als Mulder mit Alex, der noch immer auf der Ladefläche liegt, davonfährt. Der Mann, der das Kommando hat, schickt Wachen auf Pferden hinter ihnen her. Die Wachen schießen ihnen nach, aber Mulder fährt nur noch schneller. Alex erwacht langsam. Er klopft wütend gegen die Scheibe hinter Mulders Kopf. Als er merkt, dass er in Gefahr ist, rollt er sich vom Truck und landet hart auf seinem rechten Arm. Mulder merkt zu spät, dass die Bremsen des Trucks nicht mehr funktionieren. Er muss den Truck in einen Graben stürzen lassen.

Die Farm des Well-Manicured Mannes. Nachts. Ein dunkles Auto hält vor dem Haus. Der Cigarette Smoking Man steigt aus und geht die Stufen zur Veranda hoch, wo der Well-Manicured Mann sitzt und eine Zigarette raucht.
CSM: Das ist eine scheußliche Angewohnheit ... schlecht für die Gesundheit.
W-MM: ( tritt die Zigarette mit dem Schuh aus ) Die Gesundheit ist im Moment das Letzte, was mich interessiert.
CSM: Ja. ( zündet sich eine Zigarette an ) Berichten zufolge erlitt Ihre ... persönliche Ärztin einen schweren Reitunfall, hier, auf Ihrem Anwesen.
W-MM: Dr. Charne-Sayre wurde ermordet.
CSM: Von wem?
W-MM: Wenn ich das wüsste, glauben Sie, dann würde ich hier stehen und mit Ihnen schwatzen?
CSM: ( grinst ) Oh ... Sie brauchen mich jetzt ... einen Mann mit meinen Fähigkeiten ... ist es so?
W-MM: Das war eine professionelle Tat.
CSM: Und Sie sind hier draußen ganz allein ... so ungeschützt ... Haben Sie mit ihr geschlafen? Sicherlich würden Sie nicht so dumm sein, das Projekt, Ihres persönlichen Vergnügens zuliebe, zu gefährden.
W-MM: Finden Sie ihren Mörder!
CSM: Beenden Sie diese Kongress - Untersuchung.
W-MM: Das kann ich nicht. Aber, Senator Sorenson ist ein ehrenwerter Mann. Sie sind alle ehrenwert ... diese ehrenwerten Männer. ( W-MM entfernt sich )
CSM: Wie ich hörte, wurde Mulder in Tunguska gefangen genommen. ( W-MM stoppt und dreht sich um ) Ich hörte auch, dass er jetzt geflohen ist. Wecke den russischen Bären und er wird merken, dass wir ihm seinen Honig gestohlen haben.

Tunguska. Die berittenen Wachen erreichen den zerstörten Truck. Da ist Blut an der Windschutzscheibe, aber kein Mulder.
GUARD 2: Er ist weg.
BEFEHLSHABER: Zurück auf die Pferde. Wir müssen ihn finden.

Im Wald. Krycek rennt, hält sich noch immer seinen verletzten rechten Arm. Er fällt vor Schmerzen zu Boden. Ein Geräusch alarmiert ihn. Aus dem Wald taucht eine Gruppe junger Männer auf. Merkwürdigerweise fehlt allen der linke Arm. Sie umstellen Alex.
KRYCEK: ( ringt nach Atem, bevor er sie auf Russisch anspricht ) Was wollt ihr von mir?
FIRST MAN: Warum sind Sie weggerannt?
KRYCEK: Ich bin aus dem Gefangenenlager geflohen.
FIRST MAN: ( sieht sich Alex näher an ) Sie sind ein Lügner.
KRYCEK: Nein ... ( Er wechselt ins Englische und entschuldigt sich, den Nervösen spielend, dafür ) Verzeihung ... Nyet - Ich bin Amerikaner ... und ich wurde fälschlicherweise der Spionage bezichtigt.
FIRST MAN: Dann ist Ihr Feind auch der unsere. Wir können Sie beschützen.

Nachts. Die Wachen suchen noch immer nach Mulder und Krycek. Sie durchqueren eine kleine Lichtung. Als sie vorbei sind, späht Mulder erschöpft aus einem Haufen trockener Blätter.

In einem Raum.
Senate Subcommittee on Intelligence and Terrorism Washington, D.C.
SCULLY: Ich, Dana Katherine Scully, schwöre die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe. ( ein Richterhammer fällt und sie setzt sich ) Ich möchte ein vorbereitetes Statement verlesen.
MR. ROMINE: Tun Sie das.
SCULLY: Nach dem Medizinstudium wurde ich vor vier Jahren lieber FBI-Agentin als Ärztin, weil ich an dieses Land glaubte. ( ein Bote händigt Mr. Romine eine Notitz aus ) Weil ich seine Gesetzte aufrecht erhalten wollte, um die Schuldigen zu richten und die Unschuldigen zu schützen. ( Mr. Romine gibt dem Boten eine Antwort, die dieser zu Senator Sorenson bringt. ) Ich glaube auch jetzt noch an dieses Land aber ich glaube auch, dass es mächtige Männer in der Regierung gibt, die genau das nicht tun. ( Senator Sorenson liest die Notiz. ) ... Männer, die unsere Gesetze nicht respektieren und sie fortwährend ungestraft brechen.
MR. ROMINE: Ehm ... Miss Scully ...
SCULLY: ( fährt fort ) Inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen ...
MR. ROMINE: ( wird ungeduldig ) Agent Scully.
SCULLY: ... dass es nicht länger möglich ist ...
MR. ROMINE: Sie sollen hier keine Volksreden halten, Miss Scully. Ihre Erklärung wird ins Protokoll aufgenommen.
SCULLY: Mit allem nötigen Respekt, Herr Vorsitzender, möchte ich das gern zu Ende lesen.
MR. ROMINE: Deswegen sind wir heute NICHT hier.
SCULLY: Weswegen sind wir dann hier, Sir?
SENATOR SORENSON: Agent Scully, wissen Sie, oder wissen Sie nicht, wo sich Agent Mulder derzeit befindet? ( Scully sieht ihn an ) Kennen Sie Agent Mulders derzeitigen Aufenthaltsort, oder kennen Sie ihn nicht?
SCULLY: Bei allem Respekt, ich lehne es ab auf diese Frage zu antworten, Sir, weil ...
MR. ROMINE: Agent Scully, Sie können die Antwort auf diese Frage nicht verweigern.
SCULLY: Weil ich glaube, dass die Antwort auf diese Frage Agent Mulders Leben gefährden könnte.
MR. ROMINE: Sie scheinen nicht zu verstehen. Ob Sie antworten oder nicht haben Sie nicht zu entscheiden. Sie sind eine Agentin des FBI.
SCULLY: Dann möchte ich, falls Sie gestatten, bitte meine Erklärung beenden ... ( fährt fort, bevor sie eine Chance haben, sie zu stoppen ) ... dass es mir nicht länger möglich ist, meinen Pflichten als FBI - Agentin nachzukommen.
SENATOR SORENSON: Bieten Sie uns Ihre Kündigung an, Agent Scully? Ist es das, was Sie sagen wollen?
SCULLY: Nein, Sir. Was ich sagen will ist, dass eine gewisse Gesetzlosigkeit mich daran hindert, meine Arbeit zu machen - dass das eigentliche Ziel der Untersuchung dieses Komitees die Männer sein sollten, die sich jenseits von Strafverfolgung und Bestrafung stellen ... die Männer, deren geheime Politik hinter den Verbrechen steht, die Sie untersuchen.
SENATOR SORENSON: Sie haben die gesetzliche Verpflichtung auf die Frage zu antworten, die Ihnen gestellt wurde. Und nun ... entweder Sie sagen uns, was Sie über Agent Mulders Aufenthaltsort wissen, oder Sie gehen in Haft wegen Missachtung des Kongresses.

Summendes Geräusch. Scully wird von einem U.S. Marshall einen weißen Flur entlang geführt. Sie wird zu einer Zelle gebracht und darin eingeschlossen.

Im Wald, es ist Tag. Der Truckfahrer betritt die Lichtung. Er wühlt in dem Laubhaufen und zieht Agent Mulder wütend heraus.
TRUCKFAHRER: Du Idiot! Du hast meinen Truck zerstört!

Das Haus des Truckfahrers. Seine Frau sitzt lesend am Tisch. Der Fahrer stößt Mulder auf den Boden. Die Frau erschreckt sich und wirbelt herum.
TRUCKFAHRER: Dieser Hurensohn hat meinen Truck zerstört!
EHEFRAU: Sei vorsichtig mit ihm. Er ist verletzt.
TRUCKFAHRER: Wir können ihn nicht hier behalten. Sie suchen nach ihm.
EHEFRAU: ( holt heißes Wasser ) Du hättest ihn nicht herbringen dürfen, wenn Du nicht wolltest, dass ich mich um ihn kümmere.
TRUCKFAHRER: Er bleibt nicht hier. ( geht hinaus und wirft verärgert die Tür hinter sich zu. )
EHEFRAU: Kak va za voot? ( "wie ist Ihr Name"? ) Kak va za voot?!?
MULDER: Ich spreche kein Russisch.
EHEFRAU: Amerikaner?
MULDER: Sagen Sie Ihrem Mann, es tut mir Leid wegen seines Trucks.
EHEFRAU: ( untersucht Mulders Arm. Sie sieht, dass man ihn dem Test unterzogen hat. ) Der Test!?!
MULDER: Ja.
EHEFRAU: ( seufzt und schüttelt den Kopf ) Sie bringen jeden um wegen des Testes.
MULDER: Warum haben sie Sie nicht umgebracht?
EHEFRAU: Mein Mann macht Lieferungen für sie. Daher verschonten sie unser Leben. Aber jetzt ... kein Truck ... er hat Angst.
MULDER: Nun, ich muss jetzt gehen.
EHEFRAU: Nein.
MULDER: Sie werden kommen und nach mir suchen. Sie werden kommen und auch nach Ihnen suchen.
EHEFRAU: Nein. Es gibt noch andere Wege.
MULDER: Ich weiß nicht, wovon Sie reden. Welche anderen Wege?
EHEFRAU: Grisha! ( Ein Junge kommt herein. Auch ihm fehlt der linke Arm. ) Kein Arm, kein Test.
MULDER: Sie verstehen nicht ... diese Tests. Die Narbe der Pockenimpfung auf Ihrem Arm ist eine Art von Identifikation. Sie müssen mir helfen zu fliehen. Dann helfe auch ich Ihnen zu entkommen. Sie müssen mir helfen, nach St. Petersburg zu kommen.
Ein Geräusch kommt von der Tür her. Mulder wirbelt herum. Der Fahrer steht mit einem großen Messer in der Tür.

Nachts. Alex Krycek schläft, eingewickelt in eine Decke an einem großen Lagerfeuer. Es ist zu spät, er erwacht ruckartig. Die Männer sind um ihn herum und drücken ihn zu Boden. Einer der Männer kommt zu ihm mit einem rot glühenden Messer. Er beginnt an Alexs linkem Arm zu schneiden, während der sich unter Qualen krümmt und schreit.

In Scullys Zelle. Sie liest in einem Dokument mit der schlichten Aufschrift: "Pockenvirus". Sie dreht sich um, als die Zellentür geöffnet wird. Skinner tritt ein.
SKINNER: Halten Sie durch?

SCULLY:

Ich habe reichlich zu lesen.
SKINNER: Ich kann verstehen, dass Sie Agent Mulder beschützen wollen, aber ...
SCULLY: Es ist nicht nur Agent Mulder, den ich beschütze, Sir.
SKINNER: Was machen Sie dann?
SCULLY: Wir sind vor dieses Komitee zitiert worden, um Fragen über einen Mord zu beantworten - über eine abgefangene Diplomatentasche - eine Tasche, die an eine prominente Ärztin geliefert werden sollte - eine Frau, die jetzt tot ist, genauso wie der Mann, der besagte Tasche überbringen sollte - dessen Inhalt einen Exobiologen mit einem paralysierenden Gift infiziert hat. Und jetzt, was hält uns hier fest? Der Verbleib von Agent Mulder.
SKINNER: Sie wollen sagen, das ist die falsche Frage.
SCULLY: Einige der Männer in diesem Komitee sind Anwälte. Es ist meine Erfahrung, dass Anwälte die falschen Fragen stellen, wenn sie die richtigen Antworten nicht hören wollen.
SKINNER: Es sei denn, Agent Mulder hat bereits die Antworten gefunden, nach denen sie suchen.
SCULLY: Oder jemand möchte sicher gehen, dass er sie nicht findet.
SKINNER: Das sind Kongressangeordnete, über die wir hier reden, Agent Scully.
SCULLY: Das weiß ich, Sir. Und es ist meine natürliche Neigung zu glauben, dass sie im besten Interesse der Wahrheit handeln ... aber ich tendiere in diesem Fall nicht dazu, meinem eigenen Urteilsvermögen zu folgen.
SKINNER: Sie folgen Agent Mulders? Ist es so?

Sicherheitslabor NASA Goddard
Peskow betritt den gesicherten Raum. Dr. Sacks liegt auf dem Tisch. Peskow nimmt eine Spritze heraus. Er spritzt etwas von deren Inhalt heraus, bevor er sie durch den Anzug in den Nacken des Doktors sticht. Die öligen Würmer kriechen aus dessen Augen und Nase. Peskow nimmt den Stein und geht.

es ist Tag.
WM-Manns Farm.
CSM: Sein Name ist Vassily Peskow. Er war freier Mitarbeiter des KGB, geradlinig und immer von Moskau aus arbeitend.
W-MM: Aber wie kann das sein? Wie konnten die Russen wissen, dass wir an unserem eigenen Impfstoff arbeiten? Nur sechs von uns wissen das!
CSM: Dr. Charne-Sayre?
W-MM: ( defensiv ) Sie war vertrauenswürdig ... absolut!
CSM: ( nimmt ruhig ein Zug von seiner Zigarette ) Dann weiß ich es nicht.
W-MM: Finden Sie diesen Mann! Finden Sie ihn!
CSM: Wenn meine Geheimdienstquellen richtig sind ... Ich denke, da ist jemand, der uns den Ärger vom Hals halten könnte.

im Raum des Senatskomitees.
Die Schläge des Gerichtshammers sind zu hören.
SENATOR SORENSON: Herr Vorsitzender, darf ich? ( Mr. Romine gibt ihm ein Zeichen fortzufahren ) Agent Scully ... sie hatten inzwischen genügend Zeit über die Frage nachzudenken, die wir Ihnen in unserer letzten Sitzung gestellt haben. Ich möchte Ihnen die Möglichkeit geben, auf diese Frage zu antworten, hier und jetzt. Nur so kann ich unseren verehrten Vorsitzenden helfen, mit der Untersuchung fortzufahren.
SCULLY: Ich kann diese Frage nicht beantworten, Sir.
SENATOR SORENSON: Ich frage Sie erneut. Wo ist Special Agent Mulder? Warum ist er nicht hier?
SCULLY: Ich werde Ihnen gern die Frage nach dem Mann beantworten, der die Diplomatentasche bei sich hatte ...
SENATOR SORENSON: Agent Scully.
SCULLY: ... über den Mörder und meine Meinung über dessen Verbindung in Bezug auf den Tod von Dr. Bonita Charne-Sayre von der Weltgesundheitsorganisation ...
SENATOR SORENSON: Miss Scully ... Sie werden zu all' dem Ihre Chance bekommen ...
SCULLY: ... oder über das biologische Gift, das in dieser Tasche transportiert wurde.
SENATOR SORENSON: ( verärgert ) Beantworten Sie die Frage, Miss Scully.
MULDER: Wie lautet die Frage? ( alle sind erstaunt und drehen sich zu Mulder um - er hat beide Arme. )
MR. ROMINE: ( schlägt mit dem Hammer ) In Ordnung. Lassen Sie uns weitermachen. Agent Scully ... fahren Sie fort.
SCULLY: Ja, Sir. Falls Sie gestatten möchte ich nun auf den Punkt kommen.
MR. ROMINE: Welcher wäre das, Miss Scully?
SCULLY: Dass der Tod von Doctor Charne-Sayre, wegen des Gebietes ihrer Spezialkenntnisse, nicht nur die Vermutung zulässt, dass sie etwas über das Gift wusste, sondern sogar dessen Ursprung kannte. Und, dass dieses Wissen vielleicht in direktem Zusammenhang steht mit der Person in Assistant Director Skinners Apartmenthaus. ( während sie spricht kommt A.D. Skinner herein. Er schaut zweimal hin, als er Agent Mulder sieht. Er flüstert Agent Scully etwas zu. )
SENATOR SORENSON: Miss Scully?
SCULLY: Ja, Sir ... ehm ... Assistant Director Skinner hat mich gerade informiert, dass es einen Unfall gegeben hat, der in direkter Verbindung ...
SENATOR SORENSON: Einen Unfall ...?
SCULLY: Ein Doctor, infiziert mit dem Gift, starb unter mysteriösen Umständen und zugleich wurde ein Beweisstück gestohlen ... das zum Inhalt der Diplomatentasche gehörte ...
MR. ROMINE: Nun, hier haben wir aber einen tollen Anfang gemacht! Ich werde jetzt unterbrechen, bis dieser neue Umstand geklärt werden kann. Dann können wir hoffentlich anfangen, etwas vorwärts zu kommen. ( er schlägt den Gerichtshammer )
SCULLY: ( schiebt sich weg von ihrem Schreibtisch und geht auf ihren Partner zu ) Mulder ... ( sie umarmt ihn )
MULDER: Es tut gut, meine Arme um Sie zu legen ... beide.
SCULLY: Wann sind Sie zurückgekommen?
MULDER: Es war ein langer, seltsamer Trip.
SKINNER: Ein andermal. Ich denke, hier gibt es genügend merkwürdige Dinge, die wir sortieren müssen.
SCULLY: Mulder, ich habe einige Verbindungen geknüpft wegen dieses Giftes - darüber, was es möglicherweise ist ...
MULDER: Ich auch.
SCULLY: Sir? Ich brauche Ihre Erlaubnis für zwei Flüge nach Boca Raton, Florida. Es sollte nicht länger als zwölf ... fünfzehn Stunden dauern ... aber, für den Fall das doch, müssen Sie das Komitee hinhalten, damit ...
SKINNER: Wenn Sie mir das erzählen, Agent Scully, werde ich es denen erklären müssen. Ich denke, Sie werden alles daran setzen, um zur morgigen Sitzung pünktlich zurück zu sein ... andernfalls kann ich Ihnen nicht helfen. ( er wirft beiden vielsagende Blicke zu, bevor er geht. )
MULDER: Boca Raton?
SCULLY: Dr. Bonita Charne-Sayre ist ein Vorstandmitglied und Chefärztin einer Reihe von Altenpflege - Kurkliniken im ganzen Land ... rate mal, woran einer ihrer Patienten starb in Boca Raton?

Harrow Convalescent Home
Boca Raton, Florida
8:15 PM
In einem Altenpflegeheim. Eine Krankenschwester gibt den Patienten ihre Nachtmedizin. Vassily Peskow kommt zwanglos herein und lächelt die Krankenschwester an. Er nimmt ein Fläschchen Pillen aus seiner Tasche. Er geht zum Medizinschrank und tauscht das Fläschchen gegen ein anderes, genauso aussehendes, aus.

im Heim, 9:32 PM
KRANKENSCHWESTER: ( antwortet auf das Klingeln an der Tür ) Ja. Was gibt es?
SCULLY: ( wedelt mit ihrem Ausweis ) Agents Mulder und Scully. Wir bitten um Ihre Erlaubnis Ihr Haus zu betreten und mit Ihnen oder einem Ihrer Patienten zu sprechen.
KRANKENSCHWESTER: Worüber?
MULDER: Dürfen wir hereinkommen?
KRANKENSCHWESTER: Nun, ja.
Sie gehen gemeinsam in eine Station
SCULLY: Wann wurde zuletzt nach diesen Patienten gesehen?
KRANKENSCHWESTER: Vor einer Stunde, die Nachtrunde.
SCULLY: ( fühlt einem Patienten den Puls ) Dieser Mann ist tot.
KRANKENSCHWESTER: Was?
Mulder untersucht andere Betten. Die Patienten sind tot. Ölige Würmer liegen nahe ihrer Körperöffnungen. Eine Frau umklammert einen leeren Pappbecher.
MULDER: Scully. ( Scully geht zu ihm ) Diese Menschen sind Testobjekte. Sie sind alle vergiftet.
SCULLY: Wer hat ihnen heute Nacht die Medizin gegeben?
KRANKENSCHWESTER: ( trostlos ) Das war ich.
SCULLY: Okay, ich will, dass Sie den Notruf wählen. Sagen Sie denen, sie haben einen Quarantäne - Notfall mit biologisch gefährlichem Material. Sie müssen uns alle Ausgänge des Krankenhauses zeigen. Wir müssen das Gebäude sofort abriegeln.
Als sich die Tür schließt, schwenkt die Kamera zum letzten Bett. Man sieht Vassily Peskow aufstehen und sich hinaus schleichen.

Staatliche Vollzugsanstalt, New York City
SCULLY: Ich verstehe nicht, was Sie hier zu begreifen hoffen.
MULDER: Alles, was passiert ist ... jeder Tote, den wir gesehen haben, kann zurückverfolgt werden zu einem Mann.
SCULLY: Aber nach Ihren eigenen Aussagen ist der Mann in Russland ... möglicherweise sogar tot.
MULDER: Naja, er arbeitet nicht allein. ( Sie werden in ein Zelle gebracht. ) Terry Edward Mayhew. Können wir mit Ihnen sprechen ... etwas inoffiziell plaudern?
MAYHEW: Worüber?
MULDER: Alex Krycek.
MAYHEW: Wen?
MULDER: Den Mann, der Sie reingelegt hat ... Sie und die Männer Ihrer Miliz.
MAYHEW: Sein Name war nicht Krycek. Er hieß Arntzen, oder so ähnlich.
MULDER: Sie sind in Kontakt mit ihm gekommen in North Dakota, als sie Material aus einem Raketensilo bergen wollten.
MAYHEW: Ich bin niemals in einem Raketensilo gewesen. Ich weiß absolut nichts darüber.
SCULLY: Dieser Mann Krycek, oder "Arntzen", wie Sie ihn nennen ... Wie ist er mit Ihnen in Kontakt getreten? ... ganz inoffiziell.
MAYHEW: Er kam zu uns ... mit etwas Baumaterial und großen Ideen.
MULDER: Was wollte er denn bauen?
MAYHEW: Zwei ... "Vorrichtungen".
MULDER: Hat er mal was von Schwarzem Krebs erwähnt?
MAYHEW: Oh ja!
SCULLY: Was hat er gesagt?
MAYHEW: Das wurde v

on den Sowjets entwickelt. Saddam benutzte es im Golfkrieg.

SCULLY: Sie meinen ... benutzt als biologische Waffe?
MAYHEW: Warum sonst sollten sie den Soldaten befehlen diese Pillen zu nehmen? Die U.S. - Regierung wusste von dem Schwarzen Krebs. Sie haben gelogen. Sie hatten keine Heilung ... keinen Impfstoff ... Ich denke, das genügt. Ich habe nichts weiter zu sagen.
SCULLY: Lassen Sie uns gehen, Mulder.
MULDER: Warten Sie eine Sekunde. Sie sagten, da waren ... ehm ... zwei Vorrichtungen. Was ist mit der anderen Bombe passiert?
MAYHEW: Hab' ich aufgegessen.
Mulder verliert die Beherrschung und würgt Mayhew.
SCULLY: Mulder!
MULDER: Sie wollen etwas über Anarchie wissen? Wenn Sie mir nicht sagen, wo die andere Bombe ist, werde ich dafür sorgen, dass Sie Ihre Zeit im Gefängnis auf Ihren sturen Händen und Knienen verbringen werden, was einigen Mitgefangenen ein breites Lächeln aufs Gesicht zaubern wird.
MAYHEW: ( keucht ) Der Hurensohn hat es gestohlen - den Truck und alles andere. Es ist in einer Werkstattgarage.
MULDER: Wo?
MAYHEW: In Terma ... North Dakota.
MULDER: Vielen Dank. ( lässt von ihm ab und geht aus der Zelle ) Scully, hängen Sie sich ans Telefon und besorgen Sie alle Autonummern von Zwei-Tonnen-Lastern, die in den letzten sechs Monaten in North Dakota gestohlen wurden. Dann rufen Sie bei den kanadischen Grenzbehörden an und sorgen dafür, dass sie alle Laster stoppen, die zur Beschreibung passen. Sagen Sie ihnen, sie sollen nach einer Bombe suchen.
SCULLY: Was werden Sie machen, Mulder?
MULDER: Das Ganze ist ein riesen Komplott, von Anfang an - beinahe perfekt ausgeführt. Jemand hat Krycek benutzt, dann benutzte Krycek uns ... jemand, der nicht will, dass sich der Stein in amerikanischen Händen befindet.
SCULLY: Aber, was ist in Kanada?
MULDER: Wo würden Sie den Stein hinbringen, wenn Sie nicht wollten, dass er gefunden wird?
SCULLY: Zurück in die Erde.

Grenzübergang, Alberta, Kanada
Vassily Peskows Truck stoppt bei den Grenzposten.
PESKOW: Dünger, für meine Treibhaustomaten. Wunderbare Tomaten, das ganze Jahr über, eh? ( der Grenzposten gibt ihm die Papiere zurück ) Danke. ( macht die Rückwand des Trucks wieder zu. )

am Tag. Ein Helikopter fliegt über eine, wie es aussieht, verlassene Ölraffinerie. Er landet etwas außerhalb, nahe einem verlassenen Truck und Mulder steigt aus.
MULDER: Fliegen Sie zurück zur Raffinerie. Sehen Sie, ob Sie jemanden finden können, der etwas über diesen Truck weiß. ( Scully nickt )
Der Helikopter startet und fliegt davon. Mulder nähert sich dem Truck. Er versucht die Tür zu öffnen, sieht durch das Fenster, etc. Er entdeckt in der Nähe ein Rohr, das aus dem Boden herausragt.
SCHNITT ZU: ( Scully steigt aus dem Helikopter und geht zur Raffinerie. Sie geht zum Tor uns klettert über den Zaun. Der Helikopter startet hinter ihr wieder. Peskow sieht sie und versteckt sich. Das Geräusch der sich schließenden Tür alarmiert Scully. )
SCHNITT ZU: ( Mulder nimmt das Gitter vom Rohr. Er sieht hinein. Entdeckt eine Box, kann sie aber nicht erreichen. Plötzlich schießt eine Ölfontaine neben ihm heraus und bedeckt den Boden und ihn mit Öl. Er versucht noch immer, die Box zu erreichen. )
SCHNITT ZU: ( Scully ist in der Raffinerie. Sie geht zu einer Tür auf der "Ventilraum" steht. Sie kann sie nicht öffnen. )
SCHNITT ZU: ( Mulder angelt nach der Box. Er hört einen piependen Ton. Die Bombe wird detonieren. Er rennt weg. Er ist gerade außerhalb der gefährlichen Zone, als die Bombe explodiert. )
SCHNITT ZU: ( Scully reagiert auf die Explosion. )
PESKOW: ( schleicht sich hinter Scully. Er wirft die Arme in der Haltung des Erdrosselns um Scullys Hals. Er zieht ihre Waffe heraus und hält sie ihr an den Kopf. ) Ich könnte Sie jetzt umbringen, oder auch nicht, aber bitte, zwingen Sie mich nicht dazu. Meine Arbeit ist getan. "Sur Posidive." ( endlich ) ( Er lässt sie los und geht rückwärts weg, immer die Waffe auf sie gerichtet. )
SCULLY: ( sieht zu der schwarzen Wolke, die durch die Explosion aufsteigt und macht sich davon, um Mulder zu finden. Sie findet ihn, am Boden liegend, nahe dem Feuer. ) Mulder! ( Sie hilft ihm auf und führt ihn weg. )

im Raum des Senatskomitees.
man hört den Gerichtshammer
MR. ROMINE: Ich möchte anfangen. Miss Scully?
SCULLY: Ja ... Ich bin fertig, Sir.
MR. ROMINE: Sie möchten uns Beweise präsentieren?. Zumindest ist es das, was mir gesagt wurde.
SCULLY: Ja, Senator ... Beweise, durch die klar wird, dass das Gift eine Reihe von Todesfällen verursacht hat ... eine große Anzahl ... und einem biologischen Gift, das durch einen Kurier auf US - Boden gebracht wurde, der ebenfalls ermordet wurde.
SENATOR SORENSON: Ist das derselbe Mann, der aus dem Apartment des Assistant Directors gestoßen wurde?
SCULLY: Ja. Er konnte noch nicht identifiziert werden.
SENATOR SORENSON: Haben wir den Namen von demjenigen, der ihn gestoßen hat?
SCULLY: Ja, Sir. Alex Krycek ... der vermisst wird und möglicherweise tot ist.
SENATOR SORENSON: Und sind Sie nun im Besitz der Tasche oder von dessen Inhalt?
SCULLY: Nein, Sir.
Die Senatoren flüstern untereinander.
SENATOR SORENSON: Welche Beweise wollen Sie uns dann heute präsentieren?
SCULLY: Dokumente und Befragungsunterlagen zur Unterstützung einer weit reichenden Konspiration zur Kontrolle eines tödlichen biologischen Giftes, welches, tatsächlich, ( während sie spricht tritt Mulder an ihre Seite unter dem Vorwand, ihr eine Akte zu geben ) außerirdischen Ursprungs ist.
SENATOR SORENSON: ( kichert ) Naja ... ehm ... worüber reden wir hier ...? Kleine grüne Männchen?
SCULLY: Nein, Sir. Keinesfalls.
MULDER: ( unterbricht sie ) Warum ist das so schwer zu glauben? Wo doch die allgemein anerkannte Entdeckung von Leben außerhalb dieses Planeten auf der ersten Seite aller Zeitungen rund um den Globus steht? Wenn die meisten konservativen Wissenschaftler und Wissenschaftsjournale zur Erforschung von Mars und Jupiter aufrufen? Mit jedem Grund zu glauben, dass das Leben und sein Fortbestand auch außerhalb unserer eigenen irdischen Sphäre gedeihen kann? Wenn Sie dem nicht nachgehen können denke ich, dass dieses gesamte Komitee in Haft gehört, weil es Beweise ignoriert, die unwiderlegbar sind.
SENATOR SORENSON: Deswegen sind wir heute NICHT hier.
MULDER: Weswegen sind wir dann heute hier ?!?
MR. ROMINE: Ich werde empfehlen, dass wir das hier unterbrechen, bis zu der Zeit, wo alle Beweise genau ausgewertet werden können. ( schlägt den Hammer )
CSM steht im Hintergrund auf und schleicht sich hinaus.

St. Petersburg, Russia
Nachts. In Peskows Apartment. Peskow betritt das Apartment und bleibt plötzlich stehen, als er einen Gast bemerkt.
PESKOW: Bitte, falls Sie hier sind, um noch einen Gefallen einzufordern, ich bin im Ruhestand ... Genosse Krycek.
KRYCEK: Ich bin nur hier, Genosse, um Ihnen zu dieser guten Arbeit zu gratulieren.
PESKOW: Charasho ( "danke" )
Die Kamera fährt runter zu dem Teebeutel, den Krycek in der Tasse schwenkt, mit einem blassen, blanken, abscheulichen künstlichen Arm ...

Die Szene blendet über in Senator Sorensons Büro, wo er eine Akte liest, vermutlich ein Bericht, über: Tunguska. Er lässt sie geöffnet und reicht sie über den Schreibtisch zu ... Cancer Man! CM, mit einer brennenden Zigarette im Mund, überfliegt den Bericht, nimmt die Zigarette aus dem Mund und Asche fällt auf die Seiten. Dann wirft er den Ordner in einen Behälter, voll mit anderen schnell zu "vergessenden" Files.


Mitgeschrieben von:

  • Autor: Line (Email)
  • Betaleser: Shadowkatze (Email)