4X05 Rückkehr der Seelen

Aus Spookyverse
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Rückkehr der Seelen
TXF 201 DAYS s4e05.jpg
Originaltitel: The Field Where I Died
Episodendaten
Produktionscode 4X05
Laufende Nummer 78
US Erstausstrahlung Sonntag, 3. November 1996 (FOX)
DE Erstausstrahlung Sonntag, 5. Oktober 1997 (ProSieben)
US Einschaltquote 11.796 Mio. Haushalte
18.0% Marktanteil
DE Einschaltquote 3.47 Mio. Zuschauer
10.0% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Glen Morgan & James Wong
Regisseur Rob Bowman
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Zusatzinformationen
TranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 4 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).

4X05 Rückkehr der Seelen (Originaltitel: "The Field where I Died") ist die achtundsiebzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Also Starring

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Co-Starring

Featuring

Inhalt

Zusammenfassung

Mulder und Scully treffen während einer Razzia im "Tempel der Sieben Sterne" auf eine Frau, die behauptet, Mulder aus einem früheren Leben zu kennen. Während das FBI verzweifelt versucht, den sich anbahnenden Massenselbstmord der Sektenmitglieder zu verhindern, versuchen die beiden Agenten herauszufinden, was wirklich vor über 100 Jahren auf dem Feld geschah, auf dem Mulder angeblich starb.

Inhaltsangabe

  Printwerbung zur Episode
Im "Tempel der Sieben Sterne" wird eine Razzia durchgeführt. Das mit Gewehren bewaffnete SWAT-Team stürmt durch das Haus und Mulder und Scully suchen vergebens nach einem Mann namens Ephesian. Plötzlich bleibt Mulder stehen und starrt auf eine Tür nach draußen. Er tritt hindurch auf ein Feld. Vor seinen Füßen befindet sich eine Falltür. Er öffnet sie und findet in einem kleinen unterirdischen Raum einige Mitglieder des Tempels, mit Schierlingsbechern in der Hand zum Trinken bereit. Auch Ephesian ist unter ihnen.

Im FBI hat sich das Einsatzteam versammelt. Über einen Kassettenrekorder strömt eine Stimme in den Raum - jemand, der sich Sidney nennt, behauptet, Ephesian würde die Kinder der Sekte missbrauchen und hätte ein geheimes Waffenarsenal angesammelt. Als das Band abbricht, setzt Skinner ein. Sidney sprach zwar von Waffen, man konnte bei der Razzia aber keine finden. Die Mitglieder des Tempels können ohne handfestere Beweise nur kurzzeitig für den Besitz gefährlicher Chemikalien festgehalten werden. Skinner braucht die Waffen und die Identität von Sidney.

Sullivan Biddle, 1862
Sarah Kavanaugh, 1863

Befragungen mit Ephesian und anderen Mitgliedern des Tempels bringen keine Ergebnisse. Mulder schlägt daraufhin vor, Melissa als nächstes zu befragen, eine der Frauen, die er im Bunker entdeckt hatte. Sie antwortet wie eine gläubige Anhängerin von Ephesians Sache, bis Scully sie fragt, ob Ephesian die Kinder des Tempels misshandelt habe. Plötzlich beginnt Melissa in einer tiefern Stimmlage zu sprechen, verzieht ihr Gesicht, redet anders. Scully vermutet sofort eine gespaltene Persönlichkeit, Mulder dagegen hält es für ein vergangenes Leben. Als er Melissa bittet, den derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten zu benennen, antwortet sie mit Harry S. Truman (von 1945 - 1953 Präsident der USA).

Mulder und Scully bringen Melissa zurück zum Haus des "Tempels der Sieben Sterne", damit die vertraute Umgebung möglicherweise eine Persönlichkeit in ihr triggert, die über das Geschehene sprechen möchte. Sie wandern durch die Räume, bis Melissa schließlich vor derselben Tür stehenbleibt wie Mulder zuvor. Sie durchquert die Tür und wandert durch das Feld, bleibt dann stehen und berichtet in einem breiten Südstaatenakzent vom 26. November 1863, als sie als Krankenschwester einer kämpfenden Kompanie in einer Schlacht beistand, die keiner der Soldaten überlebte. Sie befand sich vesteckt in einem Bunker, während sie die toten Körper über sich auf die Erde fallen hörte. Sie dreht sich zu Mulder um: "I was here. As were you."

Melissa wird durch eine Regressionshypnose zurückgeführt. Sie erzählt von den Ereignissen im Tempel, wie Ephesian eines der Kinder schlug und es zwang, im Müll zu schlafen, weil es Dreck sei. Als Mulder ihr eine Frage stellt, sieht Melissa ihn plötzlich lächelnd an und streckt ihm ihre Hand entgegen. Sie erkennt ihn wieder, sagt ihm, dass sie in diesem Leben nur im Vorbeigehen zusammentreffen. Seine Augenfarbe möge sich verändert haben, aber seine Seele sei dieselbe.

Mulder ist sichtlich mitgenommen von Melissas Glauben, dass er ihr Geliebter in einem vergangenen Leben war. Scully beharrt zwar darauf, dass diese Vorstellung nur ein Produkt ihrer Krankheit ist, doch er will die Wahrheit wissen und lässt sich selbst hypnotisieren. Er sieht sich selbst als polnische Jüdin, die von der Gestapo verfolgt wird. Dann als Soldat im Bürgerkrieg. Er liegt tot auf einem Feld, während sich Melissa über ihn beugt. Sein Name ist Sullivan Biddle und Melissa heisst Sarah Kavanaugh. Als Scully ihn nach dem versteckten Bunker mit den Waffen fragt, ist er so ausgelaugt, dass er die Hypnose nicht mehr aufrechterhalten kann.

Scully versucht, die Namen Biddle und Kavanaugh im hiesigen Archiv nachzuschlagen. Im Stadtregister wird sie schließlich fündig, sie findet Fotos der beiden.

Mulder spielt Melissa das Band ihrer Rückführung vor und zeigt ihr die Fotos. Sie reagiert abweisend. Sie empfände es als wunderschöne Idee, sein Leben und seine Seelenpartner auszusuchen, bevor man zur Welt kommt. Dann wüsste sie sicher, dass sie dieses sinnlose Leben beenden könnte, um noch einmal von vorne anzufangen. Ephesian betritt den Raum und fordert Melissa auf, mit ihm zurück zum Tempel zu fahren. Mulder blickt sie hoffnungsvoll an, doch sie schaut nur noch einmal auf das Foto, zerreißt es dann und folgt ihm.

Als Ephesian auf das Gelände des Tempels zurückkehrt, lässt er alle Mitglieder in der Halle versammeln. Schierlingsbecher werden ausgeteilt. Mulder und Scully versuchen währenddessen, Skinner dazu zu überreden, das Gebäude zu stürmen. Sie glauben, dass Ephesian alle Mitglieder seiner Sekte opfern will, um für sie das ewige Leben im Himmel zu sichern. Als ein FBI-Team einen Teil der Ansprache Ephesians gegenüber seinen Gläubigen auffängt, sieht Skinner seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt - er erteilt Mulder und Scully das O.K.

Doch sie kommen bereits zu spät. Als Mulder mit erhobenen Händen über das Feld und auf das Haus zumarschiert, sind die Mitglieder des Tempels bereits tot. Ihre Leichen sind über den Boden der Halle verstreut. Nur Melissa setzt sich auf, sie hat nichts von dem Gift getrunken. Doch als sie sich umdreht, steht Ephesian über ihr, zwei Schierlingsbecher in der Hand. Als Mulder die Halle betritt, steigt er über die Leichen hinweg zu ihr. Sie hält das zerrissene Photo von Sarah Kavanaugh in der Hand. Ephesian liegt tot neben ihr.

Schauplätze

Hintergründe

Die X-Akte

Notizen

  • Das Gedicht, das Mulder im Vor- und Abspann dieser Episode rezitiert, lautet Paracelsus und wurde 1835 von Robert Browning verfasst. Mulder liest aus dem mehrere Tausend Zeilen langen Gedicht die Verse 592 bis 602 aus dem ersten Teil.
    • Ay, sounds it not like some old well-known tale?
      For me, I estimate their works and them
      So rightly that at times I almost dream
      I too have spent a life the sages' way,
      And tread once more familiar paths. Perchance
      I perished in an arrogant self-reliance
      Ages ago; and in that act, a prayer
      For one more chance went up so earnest, so
      Instinct with better light let in by death,
      That life was blotted out--not so completely
      But scattered wrecks enough of it remain,
      Dim memories, as now, when once more seems
      The goal in sight again. All which, indeed,
      is foolish, and only means--the flesh I wear,
      The earth I tread, are not more clear to me
      Than my belief, explained to you or no.
  • Die Namen des Sullivan Biddle und der Sarah Kavanaugh sind nicht zufällig gewählt: Im Juli 1861 schrieb ein gewisser Sullivan Ballou einen inzwischen berühmt gewordenen Brief an seine Frau Sarah, während er mit Tausenden von anderen Männern auf dem Schlachtfeld lag und seinen gewissen Tod ruhig betrachtete. Obwohl die Verweise im Brief auf ein weiteres Treffen nach dem Tod vermutlich auf eine Vereinigung im Himmel im christlichen Sinn hindeuten, kann man sie auch als Andeutungen auf mögliche Reinkarnationen verstehen. Ballou starb eine Woche, nachdem er den Brief geschrieben hatte, auf dem Schlachtfeld. Seine damals 24-jährige Witwe blieb bis an ihr Lebensende im Jahr 1914 unverheiratet.
  • Auch der Charakter des Vernon Ephesian wurde bedacht benannt: Vernon ist der echte Vorname des Sektenführers David Koresh, dessen Name Synonym für die Massentötung von Waco steht, bei der mehr als 85 Menschen ums Leben kamen. Ephesian hingegen ist der Titel eines Teils der Bibel (Brief des Paulus an die Epheser).
  • Doug Abrahams, der hier den Harbaugh gibt, trat bereits in den Akte X-Folgen 1X13, 2X14 und 3X19 auf.
  • Während er diese Episode schrieb, hörte sich Glen Morgan den Soundtrack zu der TV-Dokumentation "The Civil War" in Endlos-Schleife an. Dies ist auch die Serie, durch die der Ballou-Brief (s.o.) einem breiten Publikum bekannt wurde.

Geschnittene Szenen

  • Aus dieser Episode mussten insgesamt 20 Minuten an Material herausgeschnitten werden, um sie auf die üblichen 45 Minuten zu drücken. Dabei entfiel unter anderem eine Szene, in der Melissa eine weitere Persönlichkeit channelt (diese ist aber auf der Season 4 DVD-Box enthalten) als auch eine Szene, in der Scully einen quasi-Beweis für ihre Theorie der gespaltenen Persönlichkeit erbringen kann: Gegen Ende der Folge fahren Mulder und Scully über eine Straße, als Scully Abzweigungen zur Kavanaugh Road und zum Sullivan Field sieht. Sie ist der Meinung, dass Mulder die Namen unbewusst gespeichert hat und sie zum richtigen Zeitpunkt in seine Geschichte einweben konnte.

Goofs

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