3X19 Höllengeld

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Höllengeld
TXF 201 DAYS s3e19.jpg
Originaltitel: Hellmoney
Episodendaten
Produktionscode 3X19
Laufende Nummer 68
US Erstausstrahlung Freitag, 29. März 1996 (FOX)
DE Erstausstrahlung Donnerstag, 6. Februar 1997 (ProSieben)
US Einschaltquote 9.494 Mio. Haushalte
14.9 Mio. Zuschauer
DE Einschaltquote 4.05 Mio. Zuschauer
12.5% Marktanteil
Cast & Crew
Autor(en) Jeffrey Vlaming
Regisseur Tucker Gates
Zusatzinformationen
Charagif.pngTranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Merchandise
Diese Episode ist enthalten in der
Season 3 Collection.
Charagif.png Sie ist außerdem in Romanform erhältlich sowie der Akte X Seasons 1-9 Blu-ray Collection.

"Höllengeld" (US-Titel: "Hell Money") ist die achtundsechzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Co-Starring

Featuring

Uncredited

Inhalt

Zusammenfassung

 
Als ein junger chinesischer Einwanderer lebend in einem Krematorium verbrennt, macht sich das Akte-X Team in Chinatown auf die Suche nach einer Gruppe maskierter Killer. Während des Festivals der "Hungrigen Geister" werden sie von einem jungen Polizisten chinesischer Abstammung beschützt, als sie tief in eine geschlossene Gesellschaft eindringen, in der Außenstehende nicht gerne gesehen werden und die auf Jahrtausende alten Traditionen beruht.

Inhaltsangabe

Die Agenten statten Chinatown in San Francisco einen Besuch ab, nachdem ein Nachtwächter einen bei lebendigen Leibe verbrannten Mann in einem Krematorium vorfindet. Mulder entdeckt ein chinesisches Schriftzeichen, dass von Innen auf die Tür gemalt wurde sowie ein Bündel Geld. Glen Chao, ein Detective chinesischer Abstammung erkennt das Schriftzeichen als Smybol für „Geist“. Er erklärt den Agenten außerdem, dass es sich bei dem Geld um Höllengeld handelt, das während des chinesischen Fest der heiligen Geister den Geistern geopfert wird. Die drei Ermittler erfahren, dass es sich bei dem Opfer um Johnny Lo handelt. Die Durchsuchung von Los Wohnung fördert Blutspuren unter einem neu verlegten Teppich zu Tage.

In der Zwischenzeit geht Hsin zu einem geheimnisvollen Treffen in einem geschlossenen Restaurant. Dort nimmt er an einer seltsamen Lotterie teil, bei dem die Teilnehmer farbige Kacheln aus Jadevase ziehen. Ein drahtiger Mann zieht eine Kachel die zu Aufregung der Menge und zu sichtbarer Erleichterung bei Hsin führt. Der drahtige Mann wird in ein Hinterzimmer geführt und betäubt. Kurz darauf entdecken die Agenten seine Leiche auf einem Friedhof.

Die von Scully durchgeführte Autopsie zeigt, dass dem Mann alle Organe entnommen wurden. Sie befragen Detective Chao dazu, haben aber den Eindruck das Chao die Geschehnisse in der chinesischen Gemeinschaft verheimlicht. Chao ist es gelungen, den Verleger des neuen Teppichs in Hos Wohnung herauszufinden: ein Hsin. Mulder, Scully und Chao statten Hsin in seiner Wohnung einen Besuch ab. Dessen Auge ist dick wegen eines angeblichen Arbeitsunfalls bandagiert. Während Chao Hsin auf Chinesisch befragt, entdeckt Mulder eine der Lotteriekacheln. Nach dem die drei Ermittler die Wohnung verlassen haben, erzählt Hsin seiner Tochter Kim, dass sie Geld für deren Leukämiebehandlung benötigen. Doch seine Tochter durchschaut Hsin und erkennt, dass seine Augenverletzung mit der Lotterie zu tun hat. Gerührt von der Besorgnis seiner Tochter teilt Hsin dem Spielleiter mit, dass er nicht weiter an der Lotterie teilnehmen wird. Doch der Spielleiter versucht Hsin davon zu überzeugen, dass dieser nah am Gewinn des Zwei Millionen Dollar Jackpots wäre.

Die Agenten kehren in Hsin Wohnung zurück in der sie Kim befragen. Sie erklärt den beiden, dass ihre Familie keine Krankenversicherung habe und die Kosten für ihre Leukämiebehandlung sehr hoch wären. Mulder erkennt, dass Hsin an einer Art Lotterie teilnimmt. Mulder und Scully statten der ortsansässigen Organvermittlungsorganisation, die sehr viele Typisierungen und Antikörperbestimmungen bei asiatischen Männern vorgenommen hätten, die dann spurlos verschwunden seien.

Die Agenten verfolgen die Telefonnummer. die der Organisation erhalten haben zu dem verlassenem Restaurant. In dessen Küche entdecken sie menschliche Organe, die in Kühlschränken aufbewahrt werden. Was sie nicht wissen ist, dass in einem Raum über ihnen bereits eine weitere Lotterie im Gange ist. Hsin verliert und wird in ein Hinterzimmer geschliffen. Chao, der nicht weiter bereits ist, die Vorgänge zu decken, unterbricht die Lotterie und zerstört eine der Vasen, wodurch erkennbar wird, dass alle die gleichen Kacheln enthalten und es gar keinen Gewinner geben kann. Die Teilnehmer erkennen, dass das Spiel manipuliert ist und es kommt zu einem Handgemenge. Die Agenten hören den Tumult und eilen nach oben. Sind stoßen auf Chao, der den Spielleiter mit seiner Waffe in Schach hält, der gerade dabei ist, Hsin eines seiner Organe zu entnehmen. Hsin wird gerettet und seine Tochter erhält einen Platz auf der Empfängerliste für Organspende. Chao dagegen findet sich plötzlich im Inneren des Verbrennungsofens des Krematoriums wieder, wo er als Strafe für den Bruch mit den Veranstaltern der Lotterie bei lebendigem Leibe verbrennt.

Schauplätze

  • San Francisco in Kalifornien
    • Chinatown
    • Bayside Bestatungsinstitut
    • Hsins Wohnung
    • verlassenes Chinesisches Restaurant
    • Highland Park Friedhof
    • Büro von Det. Chao
    • Polizeirevier
    • St. Francis General Hospital

Hintergründe

Notizen

  • Während der Postproduction dieser Episode stellten die Produzenten fest, dass mehrere Schauspieler chinesisch mit einem Mandarin Akzent gesprochen haben, obwohl das Skript ausdrücklich einen kantonesischen Akzent vorgab. Daher wurden diese Schauspieler zurück ins Studio gerufen und mit Hilfe eines Stimm-Trainers wurden die Szenen synchronisiert.
  • Lucy Liu wurde später durch ihre Rollen in Ally McBeal (als Ling Woo) und Charlie's Angels (als Alex Munday) bekannt. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten dieser Episode war sie mit Nicholas Lea liiert.
  • Dies ist eine der wenigen Episoden, in der das Paranormale fast keine Rolle spielt.
  • in Akte X - Das Spiel findet sich eine Anspielung auf diese Episode: auf einem Schiff findet sich Höllengeld.
  • Mulder sagt an einer Stelle "Who you gonna call?". Dies war die Tagline der Filmkomödie Ghostbuster - Die Geisterjäger von 1984. Für deutschsprachige Zuschauer könnte dieser Satz besonders lustig sein, da Benjamin Völz, einer der Synchronsprecher von David Duchovny, auch Sprecher der Sprecher von Geisterjäger Ivan Spengler in der Animationsserie The Real Ghostbusters war.
  • Höllengeld gibt es wirklich. Es wird traditionell beim chinesischen Neujahrsfest sowie wie beim jährlichen Jubiläum des Todesstages eines Angehörigen als Geschenk an die Geisterwelt verbrannt.
  • zu der Zeit, als die Episode gedreht wurde, gingen Lucy Liu und David Duchovny miteinander aus.

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