3X04 Der Hellseher (Fan-Reviews)

Aus Spookyverse
Wechseln zu: Navigation, Suche
(X).gif Dieser Artikel enthält von Fans geschriebene Rezensionen zu Episoden der TV-Serie Akte X. Die nachfolgenden Texte spiegeln die Meinungen der Autoren wider und stehen nicht repräsentativ für das Spookyverse. Sie sind, sofern nicht anders angegeben, Eigentum der jeweils genannten Autoren.


  • Autor: Gunni
  • Bewertung: 10/10
  • Fazit: Sehr gute Folge.




Unter den X-Philies wird er als einer DER Autoren der Serie gefeiert und alle 4 Folgen, die Darin Morgan im Laufe der Akte X- Geschichte schrieb haben Kultstatus bei den Fans erlangt. So war ich also sehr gespannt, als ich dann bei 2x20- Der Zirkus (Humbug) angekommen war und freute mich auch endlich mal in den Genuss einer Darin Morgan- Episode zu kommen. Am Schluss war ich irgendwie enttäuscht. Genau zwei Mal habe ich gelacht- da habe ich mehr erwartet. Vielleicht war ich auch zu sehr darauf eingestellt, eine Komödie sehen zu werden. Vom gruseligen her war Humbug nämlich durchaus gut und verfehlte seine Wirkung nicht.

Mit niedrigeren Erwartungen in Sachen Comedy ging ich dann an die zweite Folge, die Morgan für die X- Files schrieb, heran, und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht. In „Der Hellseher“ geht es um eine Mordserie an Hellsehern, wobei Scully und Mulder von einem Mann namens Clyde Bruckman unterstützt werden, der den Tod von Menschen voraussehen kann.

An einigen Stellen war die Folge richtig schräg. Das fängt schon mit dem „Stupendous Yappi“ an, ein Fernsehhellseher, der in die Ermittlungen mit einbezogen wird. Das er wahrscheinlich nur ein Amateur ist, merkt man an der herrlichen Szene, in der Mulder rausgeschickt wird, da er den Qualitäten des Mediums skeptisch gegenüber steht. Wie war noch mal die Rollenverteilung? Scully skeptisch, Mulder der gläubige? Genau, und Scully darf in dieser Folge natürlich die Skeptikerin in ihr nicht vernachlässigen.

Clyde Bruckman, wunderbar dargestellt von Peter Doyle, wird dem Zuschauer irgendwie sofort symphatisch und das, obwohl er sich ebenfalls irgendwie schräg verhält. Doch im Gegensatz zu Yappi glaubt man ihm sofort, dass er diese Kraft besitzt. Nach und nach gewinnt er auch das Vertrauen von Scully (die das natürlich nicht zugeben würde). Das Ende ist sehr traurig.

Es gab einige Szenen wo ich grinsen musste. Einmal war das Clydes „Der Junge mit der Zeitmaschine- Erläuterung“, dann die Metapher des „Möchtegern-Soldaten“, Scully, die eher zufällig Mulder rettet und noch mal Scully, die jetzt ein kannibalisches Hündchen hat, was man ihm ja nicht wirklich zum Vorwurf machen kann.