3X01 Das Ritual (Fan-Reviews)

Aus Spookyverse
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Charagif.pngÜberblick
Charagif.pngEpisode 3X01 Das Ritual
Charagif.pngRezensent Gunni
Charagif.pngBewertung 07 v. 10
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Charagif.pngDisclaimer
  Dieser Artikel enthält von Fans geschriebene Rezensionen zu Episoden der TV-Serie Akte X. Die nachfolgenden Texte spiegeln die Meinungen der Autoren wider und stehen nicht repräsentativ für das Spookyverse. Sie sind Eigentum der jeweils genannten Autoren.
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Fazit: Befriedigende bis gute Folge, die durch eine etwas kitschige Vision und zwischenzeitliche Ziehung der Geschichte gute 7 von 10 Punkten bekommt. Knapp an der 8 vorbei.


Ein Dreiteiler ist immer so eine Sache. Meist sind die Handlungen dieser Folgen sehr komplex und die Story wird erst im letzten Teil entrümpelt. Chris Carter machte es den X Files- Fans besonders schwer: Zwischen dem ersten Teil „Anasazi“ und diesem zweiten Teil lagen Monate. Es war nicht sicher, ob die Zuschauer sich nach dieser langen Zeit wieder in die groß angelegte Handlung um eine weltweite Verschwörung stürzen wollten oder konnten. Besinnen wir uns aber erst mal zurück: Am Ende des ersten Teiles fand Mulder wahrscheinlich die Leichen von Aliens in einem Güterwagon, in den dann bald darauf der Raucher eine Feuerbombe warf. Aus! Cliffhanger pur! Mit vielen ungelösten Fragen (Lebt Mulder noch? Was haben die Alien- Leichen zu bedeuten? Welches Doppelleben führte Mulders Vater? Was wird mit der Diskette geschehen?) startete die Season 3, doch 3.01 war nur das Zwischenspiel.

Das Mulder nicht tot ist, ist natürlich gut. Auch die Erklärung, dass er durch ein kleines Loch im Güterwagon gekommen sei war plausibel. Das Ritual der Indianer war auch gut recherchiert und schön anzusehen. Jedoch kam die Szene, in der Mulder seinem Vater und Deep Throat begegnet, unabsichtlich kitschig daher.

Das Akte X Folgen mit beinahe Kinoqualität abliefert, ist nichts neues, doch versetzt es mich immer wieder in Staunen. Die Szene, in der Scully von dem Hubschrauber abgefangen wird ist großartig fotografiert. Überhaupt muss man 3.01 lassen, dass die Folge von Beginn an fesselt. Ein großes Problem ist eben nur, dass Teil 2 sich zwischendurch etwas zieht.

Gillian und David machen ihre Sache weiterhin unheimlich gut und auch die sonstigen Darsteller spielen exquisit. William B. Davis spielt den Raucher weiterhin mit einer geheimnisvollen Aura und Mitch Pileggi stellt weiterhin seinen Gang zwischen gut und böse glaubhaft da. Der Schluss der Folge zieht dann noch mal alle Register und lässt diese Folge mit einem Paukenschlag enden- und macht Lust auf mehr.