2X20 Der Zirkus

Aus Spookyverse
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Der Zirkus
TXF 201 DAYS s2e20.png
Originaltitel: Humbug
Charagif.pngEpisodendaten
Charagif.pngProduktionscode 2X20
Charagif.pngLaufende Nummer 44
Charagif.pngUS Erstausstrahlung Freitag, 31. März 1995 (FOX)
Charagif.pngDE Erstausstrahlung Donnerstag, 18. Januar 1996 (ProSieben)
Charagif.pngUS Einschaltquote 9.826 Mio. - 18.0% Marktanteil
Charagif.pngDE Einschaltquote 4.14 Mio. - 13.1% Marktanteil
Charagif.pngCast & Crew
Charagif.pngAutor(en) Darin Morgan
Charagif.pngRegisseur Kim Manners
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Charagif.pngZusatzinformationen
Charagif.pngTranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
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Charagif.pngMerchandise
Charagif.pngDiese Episode ist enthalten in der
Charagif.png Season 2 Collection.
Charagif.png Sie ist ausserdem in Romanform erhältlich sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).
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"Der Zirkus" (US-Titel "Humbug") ist die vierundvierzigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Co-Starring

Inhalt

Zusammenfassung

Der Rätselmann und sein Frühstück
Mulder und Scully versuchen, das Paranormale unter dem Nicht-normalen zu entdecken, als sie den Auftrag bekommen, Nachforschungen in einer Serie von rituellen Morden anzustellen. Der letzte Fall war der Tod des "Alligator-Mannes", nur einer von vielen besonderen Darstellern aus denen die Stadt Gibsonton, Florida, besteht...

Inhaltsangabe

In Florida wird Jerald Glazebrook, der als „Alligator Man“ in verschiedenen Jahrmärkten arbeitet von einem unbekannten angegriffen. Mulder findet heraus, dass es in den letzten 28 Jahren Fälle mit identischen Angriffssspuren in nahezu fast allen US-Bundesstaaten gab. Die Agenten reisen nach Florida um an Glazebrooks Beerdigung teilzunehmen. Sie erkennen schnell, das fast alle Einwohner von Gibsonton körperliche Besonderheiten aufweisen und im Jahrmarktgeschäft tätig sind. Sheriff Hamilton, der örtliche Vertreter der Polizei, schickt die Agenten zu dem lokalen Künstler Hepcat Helm, der die Speisekarte des lokalen Diners mit verschiedenen Fabelwesen gestaltet hat. Helm gestaltet und betreibt außerdem eine Ausstellungstücke für Jahrmarktgruselkabinette. Unter den Wesen war auch ein Wesen, das eine Art Affen mit Fischschwanz darstellt. Mulders Interesse wird geweckt, da die Polizeiberichte, Fischähnliche Spuren erwähnten. Hepcat erklärt den Agenten, dass es sich bei der Zeichnung um eine „Fidschi-Meerjungfrau“ handle. P.T. Barnum nannte es eine „echte Fälschung“, weil jeder sofort sehen konnte, dass es sich dabei nicht um eine echte Meerjungfrau handelte. Mulder vermutet, dass die die Fidschi-Meerjungfrau vielleicht doch existieren könnte.

Zeichung von Barnums Fidschi-Meerjungfrau

Die Agenten steigen in einer Wohnwagensiedlung ab, die von einem Kleinwüchsigen namens Mr. Nutt betrieben wird. Lanny, ein siamesischer Zwilling, hilft Mulder und Scully mit ihrem Gepäck. In der darauf folgenden Nacht wird Hepcat, der allein in seinem Atelier arbeitet einer seltsamen Kreatur ermordet. Eine erste Untersuchung der Leiche Hepcats wirft mehr Fragen auf.

Kurz darauf sprechen die Agenten mit Dr. Blockhead, der behauptet, sein Körper könne große Mengen Schmerz ertragen. Die demonstriert er sogleich, in dem er sich einen langen Zimmermannsnagel in die seine Nase schlägt. Mulder entfernt den Nagel mit einer Zange. Kurz bevor die Agenten in ihre Unterkunft zurück kehren, sehen sie The Conundrum (deutsch etwa: Das Rätsel), ein Mann, der über und über mit tätowierten Puzzleteilen bedeckt ist und alles ist, was er finden kann – inklusive lebender Tiere. Blockhead beschreibt seinen Freund als „Geek“. Mulder hat den Nagel, auf dem sich Blut Blockheads befindet, behalten um es analysieren zu lassen, ob es mit dem Blut in Hepcams Atelier übereinstimmt. Das Blut stimmt über ein, jedoch sind beide Proben vom Typ 0. Mulder hat in der Zwischenzeit Nachforschungen über die ortsansässigen Jahrmarktartisten angestellt. Seine interessanteste Entdeckung ist, das Sheriff Hamilton früher als Jim-Jim, der hundsgesichtige Junge auftrat. Die Agenten entdecken ein frisch zugeschüttetes Loch in Hamiltons Vorgarten, dass sich jedoch als harmlos herausstellt.

Kurz darauf wird Mr. Nutt das nächste Opfer des Mörders. Die Agenten schlussfolgern, dass der Angreife klein genug sein muss, um die die Hundetür von Nutts’ Wohnwagen gepasst zu haben. Der betrunkene Lanny reagiert mit einem Gewaltausbruch auf die Nachricht vom Tod seines Arbeitgebers. Hamilton verhaftet ihn und sperrt ihn in eine Ausnüchterungszelle. Die Agenten verhören nochmals Dr. Blockhead, doch dem Illusionist und Entfesselungskünstler gelingt es, den Agenten zu entkommen. Kurz darauf wird er jedoch von Sheriff Hamilton im wahrsten Sinne des Wortes eingefangen. Als Hamilton, Blockhead und die Agenten das Gefängnis erreichen, stellen sie fest, das Lanny vor Schmerzen wimmert. Scully entdeckt eine Wunde an Lannys Körper wo sich vorher Leonard, sein siamesischer Zwilling befunden hat. Anscheinend kann sich Leonard von Lennys Körper lösen. Lanny erzählt den Agenten, dass Leonard nach einem neuen Bruder sucht, an dessen Körper er sich anheften kann. Kurz darauf stirbt Lanny. Es gelingt Scully, Leonard bis in ein Spiegelkabinett zu verfolgen, dort verliert sich jedoch die Spur.

Nach den Vorkommnissen brechen Dr. Blockhead und Conundrum, der sich laut eigener Aussage wohl an etwas den Magen verdorben hat, ihre Zelte in Gibsonton ab. Als die beiden davon gefahren sind, wird den Agenten klar, das der Rätselmann Leonard gegessen haben könnte.

Schauplätze

Hintergründe

Notizen

  • Der englische Originaltitel dieser Episode, "Humbug", bezieht sich auf den amerikanischen Zirkuspionier P.T. Barnum, der auch König Humbug genannt wurde. Auch in der Episode selbst wird Barnum erwähnt: "That's why Barnum was a genius. You never know where the truth ends and the humbug begins." ("Darum war Barnum ein Genie. Man weiß nie, wo die Wahrheit endet und der Humbug beginnt.")
  • Scully besucht in dieser Episode ein Museum und bezahlt extra, um die Ausstellung "The great Unknown" ("Das große Unbekannte") von P.T. Barnum zu besichtigen. Diese Ausstellung gab es wirklich und ein Schild wies Besucher auf einen Bereich namens "The Egress" ("Der Ausstieg") hin. Anstatt dort aber weitere Ausstellungsstücke zu sehen, verbarg sich dahinter tatsächlich ein Ausgang. Viele Besucher waren somit gezwungen ein zweites Mal Eintritt zu bezahlen.
  • Dies ist die erste Episode der Serie, die der in Fankreisen sehr beliebte Autor Darin Morgan geschrieben hat. Darin ist der Bruder von Autor Glen Morgan, über den er zu den X-Akten kam. Seinen ersten Auftritt innerhalb der Serie hatte er allerdings bereits in der Episode 2X02 Der Parasit, dort verkörperte er den Flukeman.
  • Darsteller Jim Rose ist auch im wirklichen Leben ein Performer, der bekannt wurde durch seine beunruhigenden Stunts.
  • Vielen Berichten zufolge hat Gillian Anderson während der Dreharbeiten tatsächlich eine lebende Grille in den Mund gesteckt. Nach der Szene hat sie sie jedoch wieder ausgespuckt
  • Der Handlungsort dieser Episode, Gibsonton, Florida, ist ein wirklicher Ort der tatsächlich größtenteils von Schaustellern bewohnt wird. Bekannt wurde der Ort in den USA durch den Mord am sogenannten "Lobster Boy", 1992.
  • Das Lied, das Hepcat Helm in dieser Episode hört, ist "Frenzy" von Screamin' Jay Hawkins. Hören kann man es auch auf dem Akte X-Soundtrack Songs in the Key of X.
  • Eine Szene, die der Schere zum Opfer fiel und somit in der fertigen Episode nicht mehr enthalten ist, ist die eines Kellners (bzw. einer Kellnerin) der/die links Mann und rechts Frau ist. Die Szene ist jedoch auf Akte X: Season 2 Collection (DVD) sowie der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray) zu finden.
  • Die Kondition, in der sich Lanny und sein Bruder befinden, nennt sich "asymmetrische siamesische Zwillinge". Es gibt tatsächlich Fälle, in der beide Zwillinge überleben, allerdings hat es bisher noch nie einen Fall gegeben, in der der parasitäre Zwilling den Wirt-Zwilling verlassen kann.


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