2X13 Todestrieb

Aus Spookyverse
(Weitergeleitet von 2X13)
Wechseln zu: Navigation, Suche


Todestrieb
TXF 201 DAYS s2e13.png
Originaltitel: Irresistible
Charagif.pngEpisodendaten
Charagif.pngProduktionscode 2X13
Charagif.pngLaufende Nummer 37
Charagif.pngUS Erstausstrahlung Freitag, 13. Januar 1995 (FOX)
Charagif.pngDE Erstausstrahlung Donnerstag, 30. November 1995 (ProSieben)
Charagif.pngUS Einschaltquote 8.777 Mio. - 15.0% Marktanteil
Charagif.pngDE Einschaltquote 3.7 Mio. - 12.1% Marktanteil
Charagif.pngCast & Crew
Charagif.pngAutor(en) Chris Carter
Charagif.pngRegisseur David Nutter
Profrundeecken.jpg
Profrundeecken oben.jpg
Charagif.pngZusatzinformationen
Charagif.pngTranskripteGerman flag.gif  deutsch | English flag.gif  englisch
Charagif.pngFan-Rezensionen zu dieser Episode: schreiben
Profrundeecken.jpg
Profrundeecken oben.jpg
Charagif.pngMerchandise
Charagif.pngDiese Episode ist enthalten in der
Charagif.png Season 2 Collection sowie auf der Akte X Seasons 1-9 Collection (Blu-ray).
Profrundeecken.jpg

"Todestrieb" (US-Titel "Irrestible") ist die siebenunddreißigste Episode der Serie Akte X - die unheimlichen Fälle des FBI.

Darsteller

Starring

Guest Starring

Co-Starring

Featuring

Uncredited

Inhalt

Zusammenfassung

Eine weibliche Leiche, ausgegraben und verstümmelt, erregt Mulders Aufmerksamkeit nachdem ein Agent aus Minnesota glaubt, dass es sich dabei um die Tat von Außerirdischen handelt. Mulder bezweifelt das und als eine ähnlich verstümmelte Prostituierte gefunden wird scheint ihm dies Recht zu geben. Währenddessen wird Scully von dem Fall stark in Mitleidenschaft gezogen.

Inhaltsangabe

Nachdem Donnie Pfaster die Haare der Leiche eines hübschen, jungen Mädchens abschneidet, wird ihm gekündigt. Kurz darauf wird der FBI-Agent Moe Bocks zu einem geschändeten Grab und einer Leiche, der die Finger abgetrennt wurden auf einem Friedhof in Minneapolis gerufen. Da Bocks glaubt, dass Außerirdische etwas mit der Grabschändung zu tun haben könnte, untersuchen Mulder und Scully den Fall. Doch Mulder erkennt sofort, dass sie es dabei mit einem eskalierenden Fetischisten zu tun haben, der tote Dinge sammelt. Scully ist von der Art und Weise, wie die Leichen verstümmelt wurden angewidert. Ihnen wurden nicht nur die Haare abgeschnitten, sondern auch die Fingernägel gezogen. Scully hat mehrere Albträume, in den eine dämonische Gestalt vorkommt und in denen sie ein Opfer des Mörders wird.

Nach und nach werden immer mehr geschändete Leichen gefunden und Mulder befürchtet, dass dem Fetischisten bald tote Opfer nicht mehr reichen könnten und er sich lebendige Opfer suchen könnte. Mulder Befürchtung trifft ein, als Donnie Pfaster eine Prostituierte tötet und verstümmelt. Auf Grund der Art, wie der Körper zugerichtet wurde, vermutet Mulder, dass der Tätet eine großen Hass auf Frauen hat. Donnie bemüht sich unterdessen um eine neue Tätigkeit. Als neuer Lieferant von Tiefkühlkost, gelingt es ihm das Vertrauen von Ellen Brumsfield und ihrer Familie zu erlangen. Außerdem besucht einen Kurs an einer Abendschule über Mythologie, wird aber von einer hübschen Mitschülerin abgelenkt. Nach dem Kurs, spricht Donnie die Frau an und versucht sie zu überwältigen, ihr gelingt es jedoch mittels eines Tritts in seinen Schritt sich zu befreien. Donnie wird verhaftet. Am gleichen Abend wird jedoch ein weiterer Mann wegen eines Angriffs auf eine Frau verhaftet und in der Zelle neben Pfaster eingesperrt. Mulder und Scully befragen den Mann, stellen jedoch schnell fest, dass dieser nicht ihr Verdächtiger ist. Donnie gelingt es aus der Nebenzelle heraus, Scullys Namen zu erfahren.

Da Scully zu nehmend unter dem Fall leidet, vertraut sie sich zurück in Washington der Psychologin Karen Kosseff an. Scully berichtet, dass sie seit ihrer Entführung durch Duane Barry den Glauben an sich und ihre Arbeit verloren hat und sich verwundbar fühlt. Den Forensikern gelingt es, einen Fingerabdruck von einer der Leichen zu sichern, der Mulder und Bocks zu Pfasters Wohnung führt. Bei der Hausdurchsuchung stellen sie seinem Gefrierfach einen menschlichen Finger sicher.

Scully kehr nach Minneapolis zurück und wird von Pfaster und mit ihrem Wagen von der Straße abgedrängt und entführt. Die Polizei stellt ihren Leihwagen sicher, doch von der Agentin fehlt jede Spur.

Scully gelingt es sich in dem Haus, in dem Pfaster sie gefangen hält von ihren Fesseln zu befreien. Pfaster kann sie jedoch einholen und es kommt zum Kampf, wo bei die beiden um eine Waffe ringen. Mulder und Bocks stürmen das Haus und verhaften Pfaster. Das Haus gehörte Pfasters Mutter, die ihn allein mit mehreren älteren Schwestern aufzog und ihn zu dem Ungeheuer machte, das er ist.

Schauplätze

Hintergründe

Bedeutung des Titels

Der englische Begriff irresistible bedeutet nichts anderes als unwiderstehlich oder auch unaufhaltsam. Vermutlich eine Anspielung auf die unwiderstehliche Anziehungskraft (der ursprüngliche Titel dieser Episode lautete Fascination), die manche Frauen auf Donald Pfaster ausüben. Der deutsche Titel Todestrieb bezieht sich auf den in Serie mordenden Pfaster, der sich der Faszination des Todes nicht entziehen kann. Es ist außerdem ein Begriff aus Siegmund Freuds Psychoanalyse [1].

Notizen

  • Diese Episode markiert den ersten Auftritt des vielleicht gruseligsten Monster of the Week: Donald "Donnie" Pfaster. Er gehört zu den wenigen Bösewichten, die in der Serie ein weiteres Mal auftauchen durften - seinen zweiten und letzten Auftritt hat er in 7ABX07 Tor zur Hölle.
  • Todestrieb ist eine der wenigen Folgen der ersten Staffeln, der kein paranormales Geschehen/Thema zugrunde liegt. Dennoch war sie bereits in der ersten Drehbuchfassung so gruselig, dass das Skript vom FOX Network zunächst als "unacceptable for broadcast standards" abgelehnt wurde.
  • Vermutlich auch deswegen musste Chris Carter die Figur des Donald Pfaster, die er ursprünglich als nekrophil angelegt hatte, zu einem Todesfetischisten umschreiben, um dessen deutliche Faszination für den sexuellen Aspekt eines Mordes herunterzuspielen.
  • Diese Folge sollte ursprünglich Fascination (=Faszination) heißen.
  • Mulder ist sich zwar sicher, dass es sich bei dem Fall nicht um eine X-Akte handelt, nimmt ihn aber trotzdem an, um das Footballspiel der Washington Redskins gegen die Minnesota Vikings nicht zu verpassen, für das er zwei Karten ergattern konnte. Beide Teams hatten zu dieser Zeit einen Spieler mit dem Namen Carter. Als das Spiel kurz im Fernseher der Polizeiwache zu sehen ist, läuft Cris Carter von den Vikings gerade über den Rasen. Dass es sich dabei um eine absichtliche Anspielung auf den Erfinder von Akte X und Autor dieser Folge handelt, ist vor allem daran zu erkennen, dass diese beiden Teams in der Football-Saison von 1994 niemals gegeneinander gespielt haben.
  • Todestrieb gehört nach wie vor zu Gillian Andersons absoluten Lieblingsepisoden.
  • Als Pfaster vorübergehend in einer Zelle im Gefängnis sitzt, fragt er seinen Zellennachbarn, ob er den Namen von Scully kenne, die kurz zuvor an den beiden Insassen vorbeigegangen ist. Der erwidert, dass er sich nur daran erinnert, weil sie genauso heißt wie "dieser Baseball-Ansager". Tatsächlich hat die Figur der FBI-Agentin Dana Scully ihren Namen von dem in den Staaten äußerst bekannten Stadionansager der L.A. Dodgers, Vin Scully.

Musik

  • Das Klavierstück, das in der Introsequenz in der Kirche zu hören ist, ist die Gymnopedie Nr. 1 von Erik Satie.

Goofs

Vorherige Episode: 2X12 Böse geboren / Nächste Episode: 2X14 Satan