1X16 Täuschungsmanöver (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


1X16 Täuschungsmanöver
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen


op"
   
  Im Iraker Luftraum, 37. Breitengrad
Gegenwart
  Ein irakischer Jagdflieger entdeckt während einem Flug ein UFO. Er schaut auf sein Radar und bemerkt dass das UFO nicht angezeigt wird.
IRAKISCHER PILOT: (übersetzt aus dem Arabischen) Stützpunkt, hier Patrouille sechs. Objekt identifizieren! 25 Meilen von meiner Position. Peilung 340.




  Irakischer Stützpunkt
  Das UFO taucht auch auf dem Radar der Bodenkontrolle nicht auf.
IRAKISCHER BEAMTER: (übersetzt aus dem Arabischen) Objekt negativ, stimmt Ihre Peilung?




  Jagdflieger
  Der Pilot hört ein lautes Dröhnen und hält Ausschau nach dem Flugobjekt
IRAKISCHER PILOT: (übersetzt aus dem Arabischen) Es war eben

noch da.

  Da ist ein helles Licht, er schreit.




  Irakischer Stützpunkt
  Das Radar zeigt jetzt das Flugzeug und noch mehrere andere leuchtende Punkte sind zu sehen
IRAKISCHER BEAMTER: (übersetzt aus dem Arabischen) Sie werden angegriffen! Sie werden angegriffen!




  Jagdflieger
  Der Pilot rückt seinen Helm zurecht. Man kann den Beamten schreien und noch andere arabische Wörter über das Funkgerät hören. Da ist noch ein helles Licht und der Pilot winselt. Das UFO saust an ihm vorbei und er sieht es direkt an.
IRAKISCHER PILOT: Ich sehe es!
  Er feuert einen Schuss ab und ein Feuerball braust durch den Himmel Treffer! Ich hab ihn erwischt!




  Hakkari, Türkei
NATO-Überwachungsstation, Grenze Türkei/Irak
  Mehrere Stimmen sind aus dem Radio zu hören. Da sind Officers am Schlafen. Plötzlich fällt etwas Brennendes draußen vor dem Fenster auf den Boden und man hört eine laute Explosion. Die zwei Männer laufen zum Fenster und beobachten wie das UFO im Wald explodiert
1. OFFIZIER: Du meine Güte!
  Der zweite Offizier setzt sich ans Funkgerät und setzt sich den Kopfhörer auf.
2. OFFIZIER: Südlicher Halbmond an roten Halbmond: Bei uns ist soeben ein Flugzeug abgestürzt.
FUNKGERÄT: Roter Halbmond an südlicher Halbmond: Wir haben in Ihrem Gebiet keine Flugbewegung registriert.
  Der zweite Offizier schaut kurz aus dem Fenster.
2. OFFIZIER: Aber irgendwas kam hier jedenfalls runter. Alarmieren Sie lieber den Rettungshubschrauber, wir sehen uns das jetzt an.
FUNKGERÄT: Roger.
  Die zwei Offiziere stehen auf und ziehen sich ihre Helme über. Der 1.Offizier nimmt einen Feuerlöscher in die Hand. Der zweite einen Erste-Hilfe-Koffer.
FUNKGERÄT: Rettungshubschrauber 1, hier ist Roter Halbmond, abgeschossenes Flugzeug in Ihrer Gegend, ich wiederhole, abgeschossenes Flugzeug in Ihrer Gegend.
  Ein weiteres UFO fliegt runter und schwebt über der Absturzstelle.




  Route 100, 00:20 nachts
Reagan, Tennessee
  Ein nicht gekennzeichneter Lastwagen fährt die Straße runter.
MANN IM CB-FUNK: Wenn irgendjemand da draußen CB-Funk hat und mich hört wäre es nett wenn er sich meldet.
FRAU IM CB-FUNK: Ich kann dich laut und deutlich hören, hier ist Betty Blue.
RADIO: Und nun das Festival der Country-Musik aus der Grand Old Opry auf Radio WSM 650 präsentiert von Goody's Kopfschmerztabletten. Wenn die Nacht in der Bar mal wieder zu lang war und dir der Kopf zu platzen droht, dann ist dein Retter in der Not Goody's!
  Der Lastwagenfahrer blickt nach unten auf den Sitz wo seine Schrotflinte liegt.
RADIO: Darauf gebe ich dir mein Wort!
  Das Radio bekommt eine Störung und die Sender wechseln schnell. Der Lastwagenfahrer fummelt an den Tasten des Radios herum, aber ohne Erfolg. Er schaltet das Radio aus.
MANN IM CB-FUNK: Ich hab es gesehen, es war zigarrenförmig, mit roten und grünen Lichtern und war schnell wie der Blitz!
FRAU IM CB-FUNK: Ich hab drei davon über Chester County fliegen sehen.
2. MANN IM CB-FUNK: Ja genau, 6 Polizeiautos sind ihm auf der Bundesstraße 22 gefolgt. Jetzt seh ich eins, es ist direkt über dem Wasserturm.
  Der Lastwagenfahrer schaut vom CB-Funk auf und sieht wie ein Polizeiauto an ihm vorbeirast.
FRAU IM CB-FUNK: Ich sehe es auch, es hat rote und grüne Lichter, genau wie Sie gesagt haben.
  Der CB-Funk schaltet sich ab genau wie alles andere im Lastwagen. Der Lastwagen schliddert die Straße runter und der Fahrer versucht verzweifelt zu bremsen. Schließlich stoppt der Wagen. Der Fahrer schaut zum Himmel und nimmt seine Schrotflinte und seine Taschenlampe und steigt aus. Ein weiteres lautes Dröhnen ist zu hören. Er lädt sein Gewehr und läuft zum hinteren Teil seines Lastwagens. Er schaut zum Himmel und sieht ein UFO. Die Hintertüren seines Lastwagens öffnen sich schlagartig und bringen viele braune Schachteln zum Vorschein.Er blickt sich um und hört wie sich Büsche bewegen und schießt drei mal auf sie.




  Route 100
Reagan, Tennessee
  Jetzt ist es morgen. Eine Person startet zwei Stoppuhren. Eine packt er ein, die andere lässt er liegen. Er packt einen Geigerzähler aus und hängt sich seinen Rucksack um. Es ist Mulder. Scully nimmt eine rote Hülse vom Boden und steckt sie in eine Folientasche. Mulder dreht am Geigerzähler und beginnt herumzulaufen. Der Geigerzähler klickt.
SCULLY: So wie der Lastwagenfahrer die Gestalt schildert, auf die er geschossen hat, könnte es sich um einen Berglöwen handeln.
MULDER: (mit ironischer Stimme) Um einen Berglöwen!
SCULLY: Der nationale Wetterdienst verzeichnete in der letzten Nacht atmosphärische Störungen in dieser Gegend, die möglicherweise auch verantwortlich für die Blitze waren.
MULDER: Möglicherweise.
  Das Klicken des Geigerzählers wird lauter. Scully macht ein Foto einer weiteren Hülse, die auf dem Boden liegt. Der Geigerzähler schlägt bei einem weißen Etwas aus, welches zerquetscht wurde.
SCULLY: Es ist doch vorstellbar, dass die Elektrik des Lastwagens ausfiel als er vom Blitz getroffen wurde.
MULDER: Vorstellbar schon ...
  er öffnet eine Beweistasche und nimmt eine Probe von diesem weißen Etwas. Scully steht auf.
SCULLY: Übrigens ist hier drüben gleich das Moor. Diese Lichter die der Fahrer gesehen hat könnten vielleicht auch Sumpfgas gewesen sein.
MULDER: Ein Sumpfgas?
SCULLY: Das ist ein Naturphänomen bei dem sich aus vermodernder Biomasse aufsteigende Phosphor-Metangase entzünden und als kugelförmige blaue Flammen verbrennen.
  Sie läuft zu ihm rüber
MULDER: Das passiert mir nur, wenn ich Zwiebeln esse. Wieso sollen so viele Zeugen einschließlich einer Abteilung Polizeifahrzeuge hysterisch wegen Sumpfgas werden?
  Er steht auf und geht zurück zum Wagen. Scully folgt ihm.
MULDER: Es gab bei allen früheren Beobachtungen von UFOS, Chespeake Bay, Die Okoboji-Seen, Area 51 in Nevada, nicht annähernd so viele überzeugende Beweise. Die übereinstimmenden Beobachtungen, Abgasrückstande und fünfmal so hohe Strahlungswerte wie normal.
SCULLY: Mulder, ich halte keines von diesen Indizien als überzeugend.
MULDER: Die einzige Frage für mich ist, warum der Lastwagen ausgesucht wurde.
SCULLY: Und was wäre wenn ein müder Lastwagenfahrer nur von der allgemeinen Hysterie mitgerissen wurde und aufgrund von Halluzinationen geschossen hat? Die Einbildung spielt einem auf nächtlichen Landstraßen manchmal Streiche.
MULDER: Ja, Streiche spielen kann sie schon ... aber nicht solche.
  Mulder stoppt beide Stoppuhren. Er platziert sie auf der Motorhaube.
MULDER: Ich habe diese beiden Stoppuhren zur selben Zeit gestartet.
  Die auf der linken Seite, die er mit sich genommen hat, zeigt 37 Sekunden an. Die auf der rechten Seite, die er auf der Motorhaube zurückgelassen hat, zeigt 28 Sekunden an.




  Polizeistation
Lexington, Tennessee
  Der Lastwagenfahrer, Ranheim, sitzt im Verhörzimmer mit Mulder und Scully. Er streicht sich die Hand übers Gesicht.
RANHEIM: Ich weiß nicht, wieso ich festgehalten werde. Ach, die Verhaftung wegen Gebrauch einer Waffe auf einer Landstraße ist doch Pferdescheiße. Ich bin Veteran und kann sehr gut mit Waffen umgehen.
MULDER: Mister Ranheim, würde es Ihnen was ausmachen das Objekt das Sie gestern Nacht gesehen haben nochmals zu schildern?
  Ranheim reibt seine Augen und seufzt
RANHEIM: Ach, es war rund, wie eine Untertasse und es hatte grüne und rote Lichter.
MULDER: Gestern Nacht sagten Sie es wäre zigarrenförmig und schwarz.
RANHEIM: Ich will nichts damit zu tun haben.
  Er seufzt
  Ich will nur endlich diese Ladung von Autoteilen abliefern und das vergessen!
  Er hustet. Mulder und Scully schauen ihn für einen Moment an, dann füllt sie ihm einen Becher mit Wasser und reicht es ihm rüber
SCULLY: Entschuldigen Sie, dass ich frage, aber wie lange haben Sie diesen Husten schon?
  Er schiebt den Becher mit Wasser zurück
RANHEIM: Warum wollen Sie das wissen?
SCULLY: Ich bin nur neugierig. Sie sagten, Sie seien Veteran.
RANHEIM: Und was hat das hiermit zu tun?
SCULLY: Der Husten? Das Fieber? Der Ausschlag? Das sind alles Symptome für das Golfkriegssyndrom.
RANHEIM: Ich war aber nicht im Golfkrieg.
MULDER: Also, seit wann genau haben Sie diesen Husten?
  Pause
RANHEIM: Seit dieser Sache letzte Nacht.
  Mulder will gerade eine weitere Fragen stellen als Polizeichef Rivers zusammen mit einer weiteren Person den Raum betritt
RIVERS: Mister Ranheim, ich bin Polizeichef Rivers, bitte verzeihen Sie das Missverständnis, Ihr Lastwagen ist freigegeben worden. Sie können gehen.
  Er schüttelt Ranheims Hand
MULDER: Ich würde den Lastwagen gerne untersuchen.
RIVERS: Das wird nicht mehr nötig sein.
  Ranheim steht auf und verlässt den Raum, Mulder beginnt ihm zu folgen
MULDER: Dieser Mann hatte angeblich eine Begegnung der dritten Art. Es kann sein dass der Lastwagen wichtige Spuren enthält.
  Ranheim
hält Mulder auf
MULDER: Also, erlauben Sie?
RIVERS: Soweit es uns angeht ist diese Angelegenheit abgeschlossen. Wir werden Sie bei Ihren Ermittlungen nicht länger unterstützen.
SCULLY: Wieso nicht?
RIVERS: Weil Sie hier ...
  Pause
  ... verschwinden sollen!
  Er geht hinaus, Scully schaut Mulder an und ist im Begriff etwas zu sagen
MULDER: Nein, nicht hier!
  Sie nehmen ihre Sachen und Mulder hält Scully die Türe auf als sie den Raum verlassen. Er schließt die Tür hinter ihnen zu.




  Flughafen, Tennessee
  Ein Mann druckt ein Formular um ein Auto zu mieten aus und übergibt es Scully, die es auszufüllen beginnt. Hinter ihnen hantiert eine Frau mit ihrem Kugelschreiber herum, welcher offensichtlich nicht funktioniert. Sie versucht auch gerade ein Formular auszufüllen. Ihr Sohn steht neben ihr und ihre Tochter sitzt vor ihr
MULDER: Offensichtlich ist jemand an den Polizeichef herangetreten, Ranheim hat uns etwas verschwiegen.
SCULLY: Ranheim war krank!
MULDER: Er ist aber erst seit gestern Nacht krank.
  Eine Frau geht auf Scully zu
FRAU: Würden Sie mir Ihren Stift leihen?
  Sie händigt ihn aus
SCULLY: Soll das heißen, dass das Golfkriegssyndrom von UFOs verursacht wird?
MULDER: In Kriegszeiten wurden schon oft UFOs von Soldaten beobachtet.
  Die Frau gibt Scully den Stift zurück
FRAU: Danke!
  Mulder und Scully beginnen hinaus, Richtung Bus, zu laufen
SCULLY: Die einzigen unbekannten Flugobjekte die Soldaten vielleicht zu sehen bekommen sind geheime Militärflugzeuge.
MULDER: Eben, es haben ja auch viele Soldaten die im Irak waren von den Abgasen eines Geheimflugzeugs gesprochen.
  Sie steigen in den Bus hinein und setzen sich
SCULLY: Es gibt da einen Stützpunkt in Little Rock. Hat die Airforce vielleicht gestern Nacht so ein Flugzeug fliegen lassen?
MULDER: Das streiten die sowieso ab, aber es erklärt möglicherweise Ranheims Symptome.
SCULLY: Möglicherweise.
  Der Bus beginnt loszufahren
MULDER: Ich werde mit ein paar Leuten sprechen, wenn wir wieder in Washington sind.
SCULLY: Mulder, das Militär redet garantiert nicht über Geheimflugzeuge.
MULDER: Nein, die Jungs sind sowas wie die Wadenbeißer der Regierung. Sie geben sogar eine Zeitschrift heraus, die "Der einsame Schütze" heißt. Sie haben teilweise erstklassige Informationen über Regierungsgeheimnisse. Aber ihre Ideen sind teilweise gespenstisch.




  Aufenthaltsort der Einsamen Schützen
Washington, D.C.
  Mulder und Scully sitzen vor dem Fenster. Ein Mann namens Langly, langes blondes Haar, unrasiert, ein Ramones T-Shirt tragend, läuft herum. Ein anderer Mann, Byers, mit Schnauzbart, Anzug und Krawatte, steht in der Ecke. Der dritte Mann, er heißt Frohike, ist eher klein, er macht ein Foto von Scully.
LANGLY: Was sagst du dazu, Mulder? Ich habe heute mit dem Mörder von John F.Kennedy gefrühstückt.
MULDER: Ach, tatsächlich?
LANGLY: Er ist jetzt zwar alt, aber er hatte sich damals als Bulle verkleidet.
BYERS: Und jetzt hör dir das mal an. Vladmir Zhirinovsky, Führer der russischen Rechtsradikalen, kommt an die Macht durch die bösartigste und verruchteste Kraft des 20.Jahrhunderts.
MULDER: McDonald's?
  Scully lächelt, Langly kichert. Byers macht einen unamüsierten Eindruck.
BYERS: Die C.I.A.
SCULLY: Hmm.
LANGLY: Ist das deine skeptische Partnerin?
  Frohike macht ein weiteres Foto
FROHIKE: Die ist scharf!
BYERS: Glauben Sie etwa dass die C.I.A, gefährdet durch den Verlust an Macht und Subventionierung seit dem Ende des Kalten Krieges nicht davon träumen würde, den alten Feind wieder zu haben?
SCULLY: Sie sollten die Regierung nicht überschätzen.
  Das Telefon klingelt. Langly geht zum Telefon und nimmt es ab und schaltet einen Kassettenrekorder ein um das Gespräch aufzuzeichnen.
SCULLY: Wenn sie nicht einmal in der Lage ist das Haushaltsdefizit einzudämmen und die Kriminalität zu bekämpfen ...
LANGLY: (am Telefon) Einsamer Schütze.
SCULLY: ... wie sollte sie denn jemals so ein ausgeklügeltes Komplott planen können?
FROHIKE: Die ist total scharf.
MULDER: Jetzt reicht es, Frohike.
BYERS: Wir reden nicht von dem Haufen Idioten im Kapital, die versuchen den Staat für sich auszubeuten, sondern wir reden über ein düsteres Netzwerk das über jede unserer Bewegungen genaustens Bescheid weiß.
SCULLY: Und wie soll das gehen?
BYERS: Wie? Ich zeig's Ihnen. Haben Sie einen $20-Schein?
SCULLY: Hmmm ... ich werd' mal nachsehen.
  Sie greift in ihre Tasche, Mulder anblickend, der lächelt. Sie nimmt einen 20er raus.
SCULLY: Um-hmm.
  Sie gibt ihn Byers und er geht rüber zum Tisch.
MULDER: Der ist weg!
  Byers hält den Schein vor sich hin und reißt ihn auf der linken Seite etwas ein. Scully kommt zu ihn rüber. Langly hört man unverständlich im Hintergrund
SCULLY: Hey, was.....?
  Mulder lacht. Scully schaut ihn an. Byers nimmt den Magnetstreifen aus dem Schein raus.
BYERS: Das ist nur eine Methode. Sie benutzen den Magnetstreifen um Sie zu verfolgen. Jedesmal wenn Sie durch den Metalldetektor eines Flughafens gehen, wissen die genau wohin Sie mit wieviel Geld fliegen.
MULDER: Hey, Byers, das ist strafbar, Zahlungsmittel zu entwerten.
  Scully kommt zu Mulder rüber, in der Hand den zerrissenen $20-Schein. Langly legt den Hörer auf
SCULLY: Dieser Streifen soll das Geld nur fälschungssicher machen.
LANGLY: Und warum ist er dann innen? In anderen Ländern befindet er sich auf der Außenseite.
BYERS: Was haben sie zu verbergen?
  Mulder wedelt mit den Händen um Aufmerksamkeit zu erlangen
MULDER: Hey, jetzt reichts aber, Leute! Also, was wisst ihr über das Golfkriegssyndrom?
LANGLY: Agent Orange der 90er Jahre.
BYERS: Artilleriegeschosse die mit Uran beschichtet waren.
MULDER: Habt ihr vielleicht von irgendwelchen Geheimflugzeugen gehört, die während des Golfkrieges geflogen wurden?
BYERS: Wieso sollte man ein solches Flugzeug gegen eine Luftwaffe einsetzen, die jedesmal in den Iran flieht, wenn du aufsteigst?
MULDER: Und was ist mit UFO-Aktivitäten in diesem Zeitraum?
  Langly und Byers lachen
LANGLY: Ja, UFOS sind Schuld am Golfkriegssyndrom. Sehr komisch!
BYERS: Deshalb mögen wir dich, Mulder. Deine Ideen sind noch verrückter als unsere.
  Mulder lacht ein wenig, aber ironisch. Scully nickt ganz leicht mit einem Anflug eines Lächelns zustimmend den Kopf




  Mulders Büro
FBI-Hauptquartier, Washington, D.C.
  Mulder schaut sich mit einem Vergrößerungsglas die an der Wand hängenden Bilder von den Hülsen an, die Scully gemacht hat. Scully schreibt etwas.
SCULLY: Das sind die schlimmsten Paranoiker, denen ich je begegnet bin. Wie können Sie dass was sie sagen nur für entfernt glaubwürdig halten?
MULDER: Ich halte es immerhin für glaubwürdig, dass jemand Sie scharf findet.
  Scully schaut Mulder an und lächelt, ihren Schreibstift schüttelnd, der nicht mehr funktioniert. Sie füllt ihn nach.
SCULLY: Ist Ihnen aufgefallen, dass sie alle Anrufe mitschneiden? Sie glauben wahrscheinlich dass ihre Telefonleitung angezapft wird und dass man sie auf Schritt und Tritt überwacht. Das ist eine Form von Selbsttäuschung die sie glauben lässt, dass das was sie tun jemand anderem wichtig genug wäre ...
  Sie schaut auf ihren Stift, der mehrere elektronische Drähtchen und Schaltkreise im Innern enthält
MULDER: Was haben Sie denn?
  Er geht zum Tisch wo Scully sitzt, die den Stift in der Hand hält. Mulder kniet sich hin und begutachtet den Stift, er enthält ein Abhörgerät.




  Mulders Wohnung
Washington, D.C.
  Mulder wechselt die Birne in seinem Wohnzimmer aus, er setzt nun eine blaue hinein. Er schaltet alle anderen Lichter in seiner Wohnung aus. Das blaue Licht kann nun von draußen gesehen werden. Stunden sind inzwischen vergangen und Mulder ist auf seiner Couch eingeschlafen. Er wacht auf, als das Telefon klingelt. Er steht auf und nimmt das Telefon ab.
MULDER: Hallo?
  Ein Klicken ist zu hören




  Lincoln-Gedenkstätte
Washington, D.C.
  Es ist dunkel draußen und Mulder sitzt auf einer Parkbank und isst einen Apfel. Der Mann mit der tiefen Stimme (Deep Throat) taucht hinter ihm auf und setzt sich neben ihn
DEEP THROAT: Um diese Jahreszeit fangen die Baseballmannschaften mit ihrem Frühjahrstraining an.
MULDER: Das ist richtig!
  Deep Throat lacht leise
  Und was hält uns dann noch hier?
DEEP THROAT: Sind Sie immer noch so baseballverrückt, Mister Mulder? Na ja, vielleicht können wir uns ja dieses Jahr ein Spiel in Camden Yards ansehen. Natürlich würden wir nicht zusammensitzen können.
MULDER: Was für ein Jammer. Durch Ihre Verbindungen bekommt man sicher großartige Plätze.
DEEP THROAT: Ja, und zwar in jedem Stadion unseres Landes.
  Das Klicken einer Kamera ist zu hören. Deep Throat wendet seinen Kopf ab, um Bilder von sich zu vermeiden.
MULDER: Das ist nur ein Tourist.
DEEP THROAT: Nichts ist nur das, was es zu sein scheint in unserem Gewerbe.
MULDER: Worauf bin ich gestoßen? Wir untersuchen den Fall eines Lastwagenfahrers der einem UFO begegnet ist und wir müssen feststellen, dass wir abgehört werden. Wer hat das veranlasst?
  Deep Throat schaut ihn an, dann wendet er seinen Blick ab
MULDER: Wieso sagen Sie es mir nicht?
  Deep Throat seufzt, packt eine Mappe aus seinem Trenchcoat und geht weg
MULDER: Worauf bin ich da gestoßen?
  Deep Throat bleibt stehen und dreht sich ein wenig rum
DEEP THROAT: Auf eine gefährliche Sache.
  Er geht wieder weg
  Mulder nimmt einen Sonnenblumenkern in den Mund und beginnt zu kauen




  Mulders Büro
FBI-Hauptquartier, Washington, D.C.
  Mulder liest ein Blatt Papier auf welchem steht: “Subject: Response to Request for Inf -- Contact and Other Related I -- Via: INTERCEPT IRAQI TRANSMISSION To: Commanding Officer, Majestic Project,” Auf der Hülle, in der sich dieses Blatt befindet, steht "TOP SECRET". Jetzt werden nochmal die Bilder vom Iraker Jagdflugzeugpiloten gezeigt, der gegen das UFO gekämpft hat, wir sehen ebenfalls das helle Licht nochmals, die Schreie des Piloten und die Explosion. Scully betritt das Büro und übergibt Mulder ein paar Papiere.
SCULLY: Der Lastwagen ist Mumpitz, genauso wie der Fahrer Ranheim. Laut Ladeliste beförderte der Lastwagen 108 Kartons mit Autoteilen, die zusammen anderthalb Tonnen wogen. Nach Auskunft von drei Wiegestationen entlang seiner Route betrug das Gewicht jedoch 2.5 Tonnen. In diesem Lastwagen ist noch etwas anderes als Autoteile, Mulder. Und natürlich hat ihn auch nie jemand gemeldet, davon abgesehen hat Ranheim uns auch über den Golfkrieg belogen. Sein richtiger Name lautet Frank Druce und das war gar nicht leicht rauszubekommen. Er war bei Spezialoperationen mit der Black Beret in Mosul, Nordirak. Und krank ist er auch nicht erst der Begegnung neulich nachts. Im letzten Jahr war er deswegen dreimal zur Behandlung im Veteranenkrankenhaus.
  Mulder schüttelt ärgerlich den Kopf
MULDER: Wir hatten es! Und dann haben wir es uns entwischen lassen! Vor 4 Tagen hat ein irakischer Luftwaffenpilot ein unidentifiziertes Flugobjekt abgeschossen. Das Wrack und möglicherweise auch die Insassen sind durch die U.S-Army geborgen worden. Ranheim, der Lastwagenfahrer, wäre eine perfekte Eskorte für das Wrack und / oder für die Körper aus dem Irak zu einem Labor in den Vereinigten Staaten. Das würde erklären warum der Lastwagen soviel schwerer war. Das Militär hat in der Vergangenheit schon oft gefährliches Material und Waffen quer durchs Land transportieren lassen.
  Bei den letzen paar Worten lacht er ironisch
  Scully macht einen perplexen Eindruck
MULDER: Langsam rede ich auch wie diese Jungs vom Einsamen Schützen, oder?
SCULLY: Woher haben Sie diese Informationen?
MULDER: Ich kann Ihnen nur sagen dass unser Informant direkt an der Quelle sitzt.
  Pause. Mulder setzt sich neben sie
SCULLY: Ich möchte alles über ihn erfahren.
MULDER: Ich weiß nur dass er Schaden von uns abgewendet hat.
SCULLY: Woher wollen Sie das wissen? Wir arbeiten für das FBI und werden von irgendjemandem abgehört, was sagt Ihnen das?
MULDER: Das sagt mir, dass nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint.
SCULLY: Ja, ganz genau. Und aus diesem Grund kann auch Ihr Informant dafür verantwortlich sein, dass man uns abhört.
MULDER: Er hat mich nie belogen. Ich habe keinen Grund an ihm zu zweifeln. Ich vertraue ihm.
SCULLY: Mulder, Sie sind der Einzige dem ich vertrauen kann.
MULDER: Das werden Sie auch in Zukunft müssen.
  Pause. Scully lehnt sich in ihrem Stuhl zurück
MULDER: Wissen Sie, wo der Lastwagen jetzt ist?
SCULLY: Ja, in etwa. Er fährt nach Westen, in Richtung Colorado.
MULDER: Dann müssen wir ihn aufhalten und seine Ladung überprüfen. Ich muss noch ein paar Sachen abholen und bin dann in etwa einer Stunde bei Ihnen. In Ordnung?
  Er nimmt seinen Mantel und gibt ihr einen Klaps auf die Schulter. Er verlässt den Raum und sich lehnt sich wieder vor

  Mulders Wohnung, Washington, D.C.
  Mulder öffnet die Türe mit dem Schlüssel und betritt seine Wohnung. Er versucht das Licht einzuschalten, aber es funktioniert nicht.
DEEP THROAT: Ich habe die Hauptsicherung rausgedreht.
  Mulder ist im Begriff seine Waffe zu ziehen, als er Deep Throat in einem Stuhl sitzen sieht. Er seufzt, schließt die Türe und geht zu ihm rüber
MULDER: Sie riskieren dass Ihre Tarnung auffliegt.
DEEP THROAT: Was ich hier habe ist noch wichtiger.
  Er steht auf und händigt Mulder eine weitere Mappe aus
DEEP THROAT: Das Foto in diesem Umschlag stammt von einem Polizisten aus Fort Benning in Georgia. 17 UFOs wurden innerhalb einer Stunde beobachtet.
MULDER: Wird dort das Wrack aus dem Irak aufbewahrt? Sind deswegen so viele UFOs in der Gegend?
DEEP THROAT: Eine hübsche Wohnung haben Sie.
  Er dreht sich um und öffnet die Tür
MULDER: Warten Sie, warten Sie! Ich möchte nur diese Gelegenheit nutzen um mich bei Ihnen zu bedanken. Sie haben mir bei meiner Arbeit immer uneigennützig geholfen und ich weiß dass Sie sich dabei einem großen Risiko aussetzen.
  Deep Throat schaut ihn beschämt an, läuft hinaus und schließt die Türe. Mulder geht zum Tisch rüber und nimmt die Mappe. Er öffnet sie und findet das Bild




  Scullys Wohnung, Washington, D.C.
  Das Bild zeigt einen Polizisten der an einem Auto steht, im Hintergrund Bäume. Das UFO schwebt über den Bäumen neben dem Mond. Das UFO ist klar erkennbar. Scully betrachtet es mit einem Vergrösserungsglas.
MULDER: Das ist der beste fotografische Beweis, den ich je gesehen habe. Als ich die Golfkriegsfotos sah, wusste ich dass sie eine Fälschung waren, aber das? Das hat die Qualität der Beweise die die Regierung seit Jahrzehnten insgeheim gesammelt hat. Und die Sache mit dem Lastwagen war nur eine Täuschung um die Aufmerksamkeit von Fort Benning abzulenken wo sie die Überreste des irakischen UFOs aufbewahren. Wir müssen sofort nach Georgia aufbrechen. Scully, kommen Sie!
SCULLY: Mulder, dieses Foto ist eine Fälschung.
MULDER: Was?
SCULLY: Sehen Sie!
  Er kniet sich nieder und sie zeigt ihm den Polizeibeamten durch das Vergrösserungsglas
SCULLY: Der Schatten dieses Soldaten hier entsteht scheinbar durch die Lichter des UFOs. Aber er fällt in eine Richtung die entgegengesetzt zur Position des Flugkörpers ist.
MULDER: Er könnte auch von einer anderen Lichtquelle verursacht worden sein.
SCULLY: Sehen Sie sich genau diese Lichter an, die sich in der Windschutzscheibe spiegeln. Die Reflexion scheint zwar von den roten Lichtern des Raumschiffs zu stammen, aber sie stimmt farblich nicht mit ihnen überein.
MULDER: Ja, aber vermutlich ist diese Windschutzscheibe getönt oder es liegt an den atmosphärischen Bedingungen die an dem Tag herrschten.
SCULLY: Mulder, wir sollten das auf jeden Fall analysieren lassen.
  Mulder steht auf
MULDER: Wieso geben Sie nicht einfach zu dass Sie fest entschlossen sind ihm nicht zu glauben.
SCULLY: Vielleicht sind Sie nur zu fest entschlossen ihm zu glauben.
  Mulder sammelt die Bilder ein und nimmt seinen Mantel
MULDER: Ich bin jedenfalls fest entschlossen einem Hinweis zu folgen, der zum Beweis der Existenz ausserirdischen Lebens führen könnte. Ich werde dahinfahren.
  Er beginnt wegzugehen
SCULLY: Mulder, hören Sie mir zu!
MULDER: Nein!
SCULLY: Bitte, hören Sie mir doch mal zu! Ich habe noch nie jemanden getroffen der so hingebungsvoll und leidenschaftlich an etwas glaubt wie Sie und Sie sind so stur dass Sie manchmal verblendet sind. Aber es gibt andere Leute die Sie beobachten und die wissen was ich weiß. Ich meine während ich Ihre Leidenschaft bewundern und respektieren kann, werden die das gegen Sie verwenden. Mulder, es gibt eine Wahrheit da draußen, aber es gibt auch Lügen.
MULDER: Danke.
  Er dreht sich um und geht




  08:30 Uhr morgens, FBI-Hautquartier

Wasington, D.C.

  Scully öffnet die Tür zu ihrem Büro, zieht ihren Mantel aus, und nimmt eine Tasse und geht zur Kaffeemaschine. Sie macht sich einen Kaffee und geht zurück ins Büro. Sie ist überrascht als sie sieht, dass die Schreibtischlampe an ist und ihre Aktentasche auf dem Schreibtisch liegt. Dann sieht sie Mulder und er kommt auf sie zu
MULDER: Ich habe das Foto durch unsere Computer analysieren lassen. Es schien anfänglich auch echt zu sein. Die Schwärzungsdichte passt zur Papiergradation und zur Farbschattierung. Doch dann sah ich das hier....
  Er setzt sich und zeigt ihr den Mond auf dem Bild und dann zeigt er ihr die Reflektion
MULDER: Das ist der Mond und zwar als Halbmond, ich habe die Reflexion in diesem Fenster um das 25-fache vergrössern lassen und da ist der Mond wieder und zwar als Viertelmond. Abgesehen davon konnte das Fenster den Mond aus diesem Winkel gar nicht reflektieren. Sie hatten Recht Scully, es ist eine Fälschung. Er hat versucht uns zu täuschen. Jetzt sind war allein da drin, wir können niemandem vertrauen. Die haben versucht uns auf eine falsche Fährte zu schicken, es gibt da anscheinend etwas, was niemand finden darf.




  Haifisch-Aquarium; Washington, D.C.
  Mulder steht bei einem Hai-Aquarium und sieht ihnen beim Schwimmen zu. Dann kommt Deep Throat zu ihm
DEEP THROAT: Warum sind Sie nicht nach Fort Benning abgereist?
MULDER: Das Foto war eine Fälschung. Wenigstens beleidigen Sie mich nicht noch mehr, indem Sie mir den Überraschten vorspielen.
DEEP THROAT: Im Gegenteil, ich wollte Ihnen gerade ein Kompliment machen, dieses Foto wurden von unseren besten Leuten angefertigt.
MULDER: Ich dachte, Sie wären auf meiner Seite.
DEEP THROAT: Ja, das bin ich auch.
MULDER: Stellen Sie sich mal vor, Eisenhower hätte den restlichen Alliierten gesagt, die Invasion findet in Belgien statt.
DEEP THROAT: (leicht verärgert) Mister Mulder, jedesmal wenn ich mit Ihnen spreche setze ich mein Leben aufs Spiel. Ich bin mitverantwortlich für einige der hinterhältigsten Lügen und war Zeuge von Taten, die sich kein normaler Mensch vorstellen kann und ich habe Sie lange genug aus meiner erhabenen Positionbeobachtet, um zu wissen, dass Sie derjenige sind, dem ich trauen kann.
MULDER: Und wieso belügen Sie mich dann?
DEEP THROAT: Ich musste Sie ablenken. Sie und Scully sind ausgezeichnete Ermittler und Ihre Beweggründe sind gerecht. Es gibt jedoch noch einige Geheimnisse, die auch geheim bleiben sollten. Wahrheiten für die die Menschheit noch nicht reif ist.
MULDER: Und wer sind Sie, dass Sie diese Entscheidung auch für mich treffen?
DEEP THROAT: Die Reaktion der Welt auf ein solches Wissen wäre viel zu gefährlich.
MULDER: Zu gefährlich ... Sie haben also Angst vor Ausschreitungen oder auf Reaktionen wie auf das Kennedy-Attentat, Vietnamkrieg oder Strahlenexperimente an todkranken Patienten, Watergate, Iran-Contra, Roswell, die Tuskegee Experimente, wann wird das aufhören? Tja, das hört wohl nie auf, solange Männer wie Sie entscheiden was die Wahrheit ist. Diese Akte über den Funksprechverkehr der Iraker war die Wahrheit, stimmts?
DEEP THROAT: Ja.
MULDER: Und wieso zeigen Sie mir das dann überhaupt?
DEEP THROAT: Ich wusste ja, dass Sie auf den Lastwagen gestoßen sind und daher wusste ich auch ganz genau dass ich sie belügen muss um Sie von dieser Fährte wieder abzulenken. Und eine Lüge, Mister Mulder, versteckt man am überzeugendsten zwischen zwei Wahrheiten.
  Mulder beginnt wegzugehen
DEEP THROAT: Mulder, wenn der Hai aufhört zu schwimmen, muss er sterben. Hören Sie nicht auf zu schwimmen. Ich bin nicht verantwortlich für Ihre elektronische Überwachung, aber ich weiß dass die Sie durchaus noch hören können.
  Deep Throat geht weg, Mulder beobachtet die schwimmenden Haie




  Mulders Wohnung, Washington, D.C.
  Mulder stellt seine ganze Wohnung bei der Suche nach dem Abhörgerät auf den Kopf. Alles liegt kreuz und quer rum als er es schließlich findet, indem er die Steckdose an der Wand aufschraubt. Jemand klingelt an der Tür.
SCULLY: Mulder, sind Sie zu Hause?
  Mulder geht zur Türe und öffnet sie
MULDER: Scully, hey, schön dass Sie gekommen sind!
  Er signalisiert ihr, still zu sein und führt sie ins Wohnzimmer
SCULLY: Mulder ...
MULDER: Tja, ich hab nochmals über alles nachgedacht, wissen Sie? Ich fürchte diesmal haben die anderen gewonnen und deshalb sollten wir uns etwas anderem zuwenden.
  Mulder zeigt ihr die aufgeschraubte Steckdose. Scully kniet runter und sieht das Abhörgerät. Mulder schreibt auf einen Zettel: Wir müssen den Lastwagen finden! Scully nickt zustimmend
SCULLY: Ich schätze diesmal haben Sie Recht, Mulder.




  In den Straßen von Washington, D.C.
  Mulder und Scully fahren eine belebte Straße runter, dann parkiert er an der Straßenseite. Ein weiteres Auto parkiert zwei Autos vor ihnen. Scully und ein Mann des anderen Wagens steigen aus. Mulder fährt wieder los und der andere Wagen folgt ihm. Scully marschiert los und blickt zurück und sieht den Mann, der aus dem anderen Auto gestiegen ist, wie er ihr folgt. Sie signalisiert einem Taxi, steigt ein und fährt weg. Ihr Verfolger signalisiert dem nächsten Taxi, dass er einsteigen will, doch dieses hält nicht an




  09:16 Uhr morgens; Flughafen Dulles, Washington, D.C.
  Scully steht am Ticketschalter und die Frau händigt ihr eins aus
FRAU: Hier bitte, Miss Scully, das ist Ihr Ticket nach Chicago.
  Sie gibt Scully Ihre Kreditkarte zurück und sie steckt es zusammen mit dem Ticket in ihre Tasche.
FRAU: Hier ist Ihre Kreditkarte. Und Sie müssen zum Flugsteig 35.
SCULLY: Ich hätte aber gerne noch ein Ticket nach Los Angeles mit einer Zwischenlandung in Las Vegas und das möchte ich bar bezahlen.




  In den Straßen von Washington, D.C.
  Mulder fährt mit seinem Wagen und sieht durch den Rückspiegel, dass er immer noch von diesem Auto verfolgt wird, dann kommt er zu einer Ampel, die gerade rot ist. Er sieht, dass der Wagen, der ihn verfolgt zwei Autos hinter ihm ist und als die Ampel grün wird drückt er ganz schnell aufs Gaspedal und biegt scharf nach links ab. Der andere Wagen bleibt im Verkehr stecken und kann ihm nicht mehr folgen. Mulder fährt Richtung Flughafen




  11:30 Uhr; Flughafen McCarran
Las Vegas, Nevada
  Scully steht an einem Kiosk und begutachtet Postkarten. Mulder ist in ihrer Nähe und blättert eine Zeitschrift durch, Scully nähert sich ihm, schnappt sich eine Zeitung und blättert darin herum
MULDER: Ich habe jede Wiegestation und jedes FBI-Büro westlich von Colorado angerufen und 3 Stunden um die Welt telefoniert. Ich spreche zwar kein Japanisch, aber irgendjemand hat zu mir gesagt ich soll ein Stück Sushi dahin stecken, wo keine Sonne scheint.
SCULLY: Mein Ohr ist schon ganz taub vom vielen Telefonieren.
MULDER: Wenigstens konnten sie unsere Anrufe nicht mehr zurückverfolgen. Ich konnte den Lastwagen nicht finden, hatten Sie mehr Glück?
SCULLY: Ja, er fährt nordwärts auf der I-90. Wir brauchen ein paar Tickets nach Seattle.




  18:30 Uhr, Kreuzung der Hauptstrasse 90 & 183
Washington State
  Der Lastwagen fährt die I-90 runter. Scully und Mulder warten in ihrem Mietwagen. Scully hält Ausschau mit ihrem Fernglas und Mulder isst Sonnenblumenkerne
MULDER: Denken Sie mal darüber nach: Dieser Lastwagen fährt durch Amerika und die Menschen an denen er vorbeifuhr haben gedacht er würde Möbel oder Autoteile transportieren oder Schlachtvieh oder sonstwas. Niemand hätte vermutet, dass er ein Wesen aus einer anderen Welt transportiert.
SCULLY: Da kommt er!
  Scully nimmt ihren Feldstecher runter, als der Lastwagen vorbeifährt. Mulder lässt den Wagen an und fährt auf den Highway. Später, es ist bereits dunkel, jagen sie immer noch dem Lastwagen hinterher. Scully fährt und Mulder gähnt.
SCULLY: Mulder, wir verfolgen diesen Lastwagen jetzt schon seit Stunden.
MULDER: Hmmm ...
SCULLY: Vielleicht hat er ja gemerkt dass wir ihm Folgen und nimmt eine Ausweichroute.
MULDER: Ja und auch wenn das so wäre ...
  Das Autoradio springt an und wechselt schnell zwischen den Kanälen. Hagelbrocken schlagen gegen das Auto, dann ertönt ein lautes Dröhnen und man sieht plötzlich ein helles Licht. Das Auto bleibt plötzlich stehen, der Lastwagen ist ein Stück vor ihnen und zwar hat er sich gedreht. Mulder nimmt seine Taschenlampe und steigt aus dem Auto.
MULDER: Alles klar?
SCULLY: Ja.
  Scully steigt jetzt auch aus
SCULLY: Mister Ranheim? Mister Ranheim?
  Mulder und Scully gehen zum hinteren Teil des Lastwagens. Die Hintertüren sind offen. Sie steigen rein und räumen die Schachteln weg, die ihnen den Weg versperren. Jetzt ist der Laderaum von einem schwachen roten Licht erfüllt.
MULDER: Scully?
  Sie schauen beide etwas an. Es ist eine Art Liege, die aussieht wie auf der Intensivstation eines Krankenhaus, auf dem offensichtlich mal jemand oder etwas festgeschnallt war.
SCULLY: Du meine Güte!
MULDER: Das war für ein außerirdisches Wesen. Das gelebt hat.
SCULLY: Und wo ist es jetzt?
MULDER: Ich denke wir waren gerade Zeuge einer Rettungsmission.
  Sie schauen auf die Schläuche und auf die barrenähnliche Liege, auf dem das außerirdische Wesen lag. Mulder startet eine weitere Stoppuhr am Boden außerhalb des Lastwagens. Dann klettert er wieder rein in den Lastwagen und wieder raus, in der Hand sein Geigerzähler. Scully hält eine Taschenlampe in der Hand. Sie laufen auf die Stoppuhr zu.
SCULLY: Mulder, ich kann gar nicht aufhören zu zittern. Was ist passiert? Passt das zu der Beschreibung?
MULDER: Fragen Sie mich, ob das echt war? Ob wir eine Begegnung der dritten Art hatten?
  Sie nickt bejahend, er bückt sich und nimmt die Stoppuhr vom Boden auf und stoppt sie, zur gleichen zeit stoppt er auch die Stoppuhr die er bei sich getragen hat.
MULDER: Nein, es war wieder nur ein Täuschungsmanöver.
  Er zeigt sie Scully. Beide Stoppuhren zeigen 38 Sekunden an. Sie gehen zu ihrem Mietwagen zurück.
SCULLY: Aber wer kann denn solche Kräfte freisetzen?
MULDER: Was immer die benutzt haben kennen wir wahrscheinlich noch gar nicht. Soundwaffen, Stealth-Helikopter mit ultrahoher Lichtintensität. Es spielt keine Rolle, weil nichts darauf hinweist dass das ein UFO war.
SCULLY: Dann haben die diese ganze Show bloß inszeniert um uns zu täuschen? Ich meine, wäre es nicht viel leichter gewesen für die ...
MULDER: ... uns einfach zu töten? Ja, das habe ich mich auch schon gefragt. Aber vielleicht benutzen die mich gegen mich selbst, in dem Sinne wie Sie schon sagten, dass ich so dringend glauben möchte, so dass ich die offensichtlichen Schlussfolgerungen einfach akzeptiere und weggehe.
  Sie sind jetzt bei ihrem Wagen angekommen und bleiben stehen
SCULLY: Jetzt stehen wir mit leeren Händen da und können uns an niemanden wenden.
MULDER: In diesem Spiel gibt es noch einen, der uns nicht belogen hat. Aber das ist nicht unbedingt jemand, an den wir uns wenden können.




  Hotelzimmer; Washington State
MULDER: (am Telefon) Leverling und die Priest-Stromschnellen? Am Ostufer des Columbia-River. Habt ihr da einen Ermittler hingeschickt. Und ihr könnt diese Beobachtungen bestätigen? Okay Nick, vielen Dank.
  Er legt auf und geht mit einer Landkarte in der Hand zu Scully rüber
MULDER: Ich habe Kontakt zu mehreren Organisationen aufgenommen die heiße Drähte für UFO-Meldungen haben. Zum Zentrum für UFO-Studien in Chicago, zu MUFON und NICAP. Innerhalb einer Woche gab es noch nie so viel Aktivitäten. Es begann in Tennessee, wo Ranheim seine Begegnung hatte.
  Er führt seinen Finger auf der Landkarte die Linie entlang, die der Lastwagen gefahren ist. Dieses Gebiet ist voll von roten Kreisen, welche UFO-Sichtungen markieren
SCULLY: Diese Meldungen folgen dem Weg des Lastwagens.
MULDER: Und nach der Täuschung von letzter Nacht ... sehen Sie sich das an:
  Er packt eine weitere Landkarte aus und zeichnet einen roten Kreis
  7 Sichtungen in Mattawa, Washington. Das ist 170 Kilometer entfernt.
SCULLY: Aliens?
MULDER: Sieht ganz so aus, als ob die ihren Kollegen wiederhaben wollen.




  Mattawa, Washington State
  Mulder und Scully fahren in einem Auto, es ist dunkel draußen
SCULLY: Wir sind jetzt zweimal durch Mattawa gefahren. Hier ist leider gar nichts.
  Musik und Menschengerede ist zu hören. Mulder sieht etwas und stoppt den Wagen
MULDER: Was ist denn da drüben?
  Etwa 20 Leute haben sich um ein Lagerfeuer im Wald versammelt. Laute Musik ist zu hören. Mulder und Scully steigen aus dem Wagen aus und gehen darauf zu. Da halten ein paar Leute ein Plakat, auf dem steht: Willkommen, Weltraumbrüder! Viele Leute haben sich auch noch wie Aliens angezogen.
MANN IN ALIENKOSTÜM: Wir haben euch erwartet. Willkommen auf unserem Planeten. Wir sind bereit mit euch zu gehen.
  Mulder winkt einigen Leuten zu und bleibt bei einem Mann stehen, der ganz in rot gekleidet ist und ein Bier in der Hand hält.
ROTGEKLEIDETER MANN: Ahh-doo-nay-va-so barahghas! Das ist ein intergalaktisches Weltraumg

russ. Das heißt soviel wie: Hallo Weltraumbrüder.

MULDER: Hallo.
SCULLY: Was ist das hier?
ROTGEKLEIDETER MANN: Eine UFO-Party!
MULDER: Haben Sie UFOs gesehen?
ROTGEKLEIDETER MANN: In den letzten zwei Nächten. Elektrische Energie zieht sie wohl an. Sie

schweben über dem Kraftwerk da unten.

  Er zeigt in die Richtung des Kraftwerkes
MANN IN ALIENKOSTÜM: Hört mal alle her, sie sind hier!
  Mulder und Scully schauen mit einem Fernglas zum Kraftwerk rüber. Sie sehen Ranheim, den 2 Uniformierte durch das Tor führen
MULDER: Das ist es! Und da ist Ranheim.
  Er gibt Scully das Fernglas und sie schaut sich jetzt das Ganze auch an
SCULLY: Hier gibt es sicher die strengsten Sicherheitsvorkehrungen.
MULDER: Das ist genau die Herausforderung, die sie suchen.
  Mulder nimmt sein Mobiltelefon und tippt eine Nummer ein
SCULLY: Wer?
  Mulder ruft die Einsamen Schützen an. Langly nimmt den Hörer ab
LANGLY: Einsamer Schütze!
MULDER: (am Telefon) Hier ist Mulder, stell das Tonbandgerät ab.
LANGLY: Okay, es ist aus.
MULDER: Schalt es ab!
  Stimme wird lauter
LANGLY: Es ist schon abgestellt.
MULDER: Wie würde es euch gefallen, auf eurem Titelblatt das erste erwiesenermaßen echte Foto eines außerirdischen Lebewesens zu drucken?
LANGLY: Ehrlich? Das Foto von einem Alien? Und was müssen wir dafür tun?
MULDER: Hackt mir ein paar Identifikationsnummern.




  Kraftwerk

Matawa, Washington State

  Wir sehen einen Drucker, der zwei Sicherheitspässe druckt. Auf diesen Pässen steht folgendes:

“SECURITY PASS
Northwest Facility Mattawa, WA
7593 Braidwood, Tom
55311 Stefoff, Val
5
AUTHORIZED FOR SECURITY ACCESS LEVEL INDICATED ABOVE”
MULDER: Braidwood und Stefoff.
  Ein Mann nimmt die Pässe aus dem Drucker und kommt aus seiner Kabine heraus. Die Szene spielt am Eingang des Kraftwerks
MANN: Persönliche Identifikationsnummern?
MULDER: 7-5-9-3
SCULLY: 5-3-1-1
MANN: Machen Sie den Kofferraum auf.
  Mulder lässt den Kofferraum auf und der Mann geht sofort nach hinten. Er sieht sich den Kofferraum an und schließt ihn schließlich wieder.
MANN: Parkhafen 4.
  Er klebt einen Aufkleber an die Windschutzscheibe
MULDER: Danke.
  Das Tor öffnet sich und Mulder startet den Wagen. Als er langsam losfährt kommt der Mann erneut aus seiner Kabine heraus.
MANN: Hey, warten Sie!
  Mulder und Scully schauen sich nervös an. Der Mann gibt ihnen zwei Ausweise
MANN: Bitte tragen Sie die ständig sichtbar. Fahren Sie.
  Mulder nimmt sie entgegen und nickt. Jetzt fahren sie durch das Tor. In der nächsten Szene sieht man die beiden durch die Gänge des Kraftwerkes laufen. Im Hintergrund sind klingelnde Telefone zu hören.
MULDER: Langly bekam keinen Zugang zu Level 6. Deshalb haben wir nur ...
  Die beiden Agenten entdecken einen Sicherheitsbeamten, der vor einer Tür postiert ist, auf der steht: LEVEL 6. Sie laufen weiter bis sie auf eine verschlossene Doppeltüre stoßen und bleiben stehen
MULDER: Wir müssen umkehren! Wir müssen durch diese Tür.
SCULLY: Sieht ziemlich verdächtig aus, wenn wir umkehren.
MULDER: Wir versuchen einen anderen Zugang zu finden. Kommen Sie!
SCULLY: Mulder, die lassen uns nicht durch.
  Sie drehen sich um und wollen zurückgehen, doch der Sicherheitsbeamte steht schon vor ihnen
SICHERHEITSBEAMTER: Würden Sie bitte mit mir kommen!
MULDER: Ja, wir haben uns verirrt ... wir suchen ...
SICHERHEITSBEAMTER: Würden Sie bitte den Gang hinunter gehen.
MULDER: Ja, wenn Sie uns helfen könnten ...
SCULLY: Mulder, hören Sie auf.
  Sie greift nach ihrem FBI-Ausweis, er greift nach seiner Waffe
SCULLY: Wir sind Agenten des FBI und ich greife jetzt nach meiner Kennkarte.
  Er nickt und sie zeigt ihm den Ausweis
SCULLY: Wir sind hier um eine Untersuchung durchzuführen.
SICHERHEITSBEAMTER: Bitte gehen Sie jetzt diesen Gang hinunter.
  Scully seufzt und alle drei laufen den Gang hinunter. Der Sicherheitsbeamte nimmt sein Walkie-Talkie und spricht rein
SICHERHEITSBEAMTER: Hier ist Level 2 und Level 6. Ich habe hier einen Mann und eine Frau die sich soeben als FBI ...
  Mulder rennt plötzlich schnell weg in Richtung Tür zu Level 6. Der Sicherheitsbeamte nimmt sofort eine Waffe hervor, doch Scully hält ihn auf
SCULLY: Mulder, nein!
SICHERHEITSBEAMTER: Stehenbleiben!
  Der Sicherheitsbeamte drückt Scully aus dem Weg. Mulder öffnet das Tor zum Level 6 und rennt die Treppe runter. Viele andere bewaffnete Männer eilen herbei
SICHERHEITSBEAMTER: Er ist die Treppe runtergegangen! Los! Los! Los!
  Die bewaffneten Männer rennen ebenfalls die Treppe hinunter. Der Sicherheitsbeamte nimmt Scully an der Schulter und führt sie weg. Mulder rennt an einem Schild vorbei, auf dem steht: "Kein Zugang ohne Begleitung eines Zugangsberechtigten oder schriftliche Genehmigung von Level 6". Die bewaffneten Männer sind dicht hinter ihm
EINER DER BEWAFFNETEN MÄNNER: Schneller Leute!
  Mulder ist im Begriff über einen hölzernen Übergang zu gehen, vor dem ein Schild hängt worauf steht: "Gefahr! Hochspannung!" Er springt durch das Schild durch, doch er stolpert und fällt um. Er steht wieder auf und hinkt über den Übergang. Mulder betritt einen Raum mit einer riesigen futuristischen Maschine, bei der auf einer Seite ein rotes Fenster zu sehen ist
EINER DER BEWAFFNETEN MÄNNER: Schneller! Schneller!
  Mulder geht auf das Fenster eines rot beleuchteten Innenraums der Maschine zu. Da drin scheint sich auch eine Art Liege zu befinden, auf dem jemand oder etwas festgebunden wird. Die bewaffneten Männer sind aber bereits bei ihm und stellen ihn.
EINER DER BEWAFFNETEN MÄNNER: Halt! Ich habe gesagt stehenbleiben!
  Einer diese bewaffneten Männer nimmt seine Waffe und Mulder streckt seine Hände nach oben
DEEP THROAT: Lasst ihn in Ruhe!
  Deep Throat kommt herein, eine Waffe in der Hand haltend
DEEP THROAT: Lasst ihn in Ruhe! Sie haben richtig gehandelt. Sie können wegtreten
  Die bewaffneten Männer gehen hinaus. Deep Throat gibt Mulder seine Waffe zurück, der sie zögerlich entgegennimmt.
DEEP THROAT: Ich weiß genau, wieviel Sie jetzt dafür geben würden durch dieses Fenster zu sehen ...
  Mulder versucht einen Blick durch das Fenster zu erhaschen, doch Deep Throat hält ihn zurück
DEEP THROAT: ... aber das wäre sinnlos. Es ist tot. Wissen Sie, nachdem Rosswell-Zwischenfall 1947 gab es vor Ausbruch des Kalten Krieges eine ultrageheime Konferenz an der die Vereinigten Staaten teilnahmen, die Sowjetunion, die Volksrepublik China, Großbritannien, das geteilte Deutschland, Frankreich und es wurde vereinbart, dass wenn je eine außerirdische biologische Daseinsform lebend auf der Erde landen sollte, das Land in dem das passiert für deren unverzügliche Vernichtung verantwortlich wäre.
  Mulder schaut ihn an und Deep Throat läuft herum
DEEP THROAT: Ich habe die zweifelhafte Ehre einer von drei Männern zu sein, die ein solches Geschöpf schon beseitigt haben. Während des Vietnamkrieges war ich beim CIA. Fünf Nächte lang beobachtete man ein UFO über Hanoi. Die Marine schoss es ab und brachte es zu uns. Vielleicht hat es gar nicht gewusst was eine Waffe war oder vielleicht zeigen sie auch keine Gefühle, aber dieser unschuldige Ausdruck den es hatte, als ich abdrückte, der verfolgt mich. Doch jetzt hab ich ja Sie. Deswegen komme ich zu Ihnen, Mister Mulder und ich werde auch fortfahren Sie aufzusuchen um das zu sühnen, was ich getan habe und vielleicht wird einmal durch Sie die Wahrheit bekannt werden.
  Mulder geht zum Fenster und schaut hindurch. Da ist eine leere Liege. Deep Throat schaut auch hinein. Die Tore nach draußen öffnen sich und die beiden gehen aus dem Kraftwerk hinaus
DEEP THROAT: Sie sind auffallend schweigsam, Mister Mulder.
MULDER: Ich frage mich, welcher Lüge ich glauben soll.
  Deep Throat lächelt und geht weg. Die Sicherheitsbeamten bringen Scully raus und sie geht rüber zu Mulder und die beiden beobachten, wie Deep Throat weggeht und langsam im Nebel verschwindet
   

Mitgeschrieben von:

  • Autor: Marcel Z
  • Überarbeitung: Shadowkatze