1X02 Das Nest (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


1X02 Das Nest
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!


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BALTIMORE, MARYLAND
Die Kamera schwenkt über die Stadt und zeigt aus der Vogelperspektive einen Mann, der ein Restaurant verlässt. Er trägt einen Arbeitsanzug und läuft an der Strasse entlang. Die Kamera schwenkt auf einen Abfluss im Bürgersteig. Die Szene mit dem Mann wird plötzlich schwarz und weiß, wobei nur noch der Mann in Farbe gezeigt wird. Die Kamera fährt näher an den Abfluss heran und eine Gestalt ist darin erkennbar. Der Mann öffnet den Kofferraum eines Wagens, als die Gestalt, die wir nur als ein Paar Augen erkennen können, sich in Richtung des Mannes bewegt.
Als nächstes sehen wir den Mann, wie er einen Aufzug verlässt, von einem Überwachungsbildschirm aus. Die Kamera schwenkt nach rechts, um zu zeigen, wie sich der Mann von den Aufzügen entfernt und dabei einige Büros passiert. Die Aufzugstüren öffnen sich, aber der Aufzug selbst ist nicht da. Wir sehen wie die Kabel im Schacht vibrieren. Die Schreibtischlampe innerhalb des Büros wird angeschaltet und wir sehen, wie sich der Mann hinsetzt, den Telephonhörer abnimmt und eine Nummer wählt.
MRS. USHER: Hallo, hier ist die Wohnung der Ushers, bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nachdem Piepton. Vielen Dank.
Der Mann nimmt eine Schneekugel in die Hand und schüttelt sie.
MR. USHER: Hallo Schatz, es ist jetzt ungefaehr 20:30 Uhr und ähm, ich werde noch eine Weile im Büro bleiben müssen. Die Präsentation ist leider nicht so gut verlaufen, also, ruf mich an. Ich liebe dich, bye.
Mr. Usher nimmt eine Tasse in die Hand, erhebt sich vom Schreibtisch und verlässt sein Büro. In der Zwischenzeit sehen wir einen engen Belüftungsschacht, bei dem sich eine der Schrauben an der Abdeckung anscheinend von selbst losschraubt. Dann wird sie von innen aufgeschoben. Mr. Usher schenkt sich eine Tasse Kaffee ein, als eine Hand aus dem Schacht herausgestreckt wird. Mr. Usher läuft zurück in sein Büro. Als er hineintritt, schlägt die Tür plötzlich hinter ihm zu. Man hört Schreie und sieht wie sich die Türklinke auf und ab bewegt, als Usher verzweifelt versucht aus seinem Büro zu entfliehen. Während des Kampfes bricht plötzlich ein Stück der Tür heraus, dann ist alles still.
Innerhalb des Büros: das Blut tropft auf den Teppich, der Schreibtisch ist mit blutverschmierten Papieren überdeckt. Ein Objekt auf dem Schreibtisch spiegelt den toten Mr. Usher wieder, der mit blutbedecktem Gesicht auf dem Boden liegt. Die Abdeckung des Schachtes wird zugezogen und die Schraube schraubt sich von selbst wieder fest.

WASHINGTON, D.C.
TOM COLTON: Rate, wen ich neulich aus unserer alten Klasse von Quantico getroffen hab! Marty Neill.
Colton sitzt mit Dana Scully in einem Restaurant, sie essen zusammen Mittag.
SCULLY: J. Edgar Jr.
COLTON: Er ist gerade befördert worden, Abteilungsleiter und Spezialagent der Abteilung Spionageabwehr in New York.
SCULLY: Abteilungsleiter.
COLTON: Genau.
SCULLY: Er hat erst vor zwei Jahren die Akademie verlassen, wie hat er das geschafft?
COLTON: Er hatte Glück mit dem World Trade Center- Bombenanschlag.
SCULLY: Mm, schön für Marty.
COLTON: Ach komm schon Dana, der Typ ist ein Verlierer und sieh dir an, wo er heute ist. Da, wo wir sein sollten.
SCULLY: Brad Wilson hat mir erzählt, dass das psychologische Profil, welches du über den Straßenmörder von Washington erstellt hast, sie direkt zum Verdächtigen geführt hat. Es wird gemunkelt, dass du selbst auf der Überholspur bist und die Karriereleiter der Abteilung für Gewaltverbrechen hinaufsteigen wirst.
COLTON: Und wie geht es dir? Hattest du schon eine Begegnung der dritten Art?
SCULLY: Ist es das, was alle von meiner Arbeit denken?
COLTON: Nein, natürlich nicht. Aber du arbeitest mit Spooky Mulder zusammen.
SCULLY: Mulders Ideen mögen vielleicht etwas ungewöhnlich sein, aber er ist ein guter Agent.
COLTON: Ja, ( sarkastisch, belächelnd ) natürlich, ich habe da selbst so einen Fall, der etwas ungewöhnlich ist. Die Polizei von Baltimore möchte unsere Hilfe bei einem Profil über einen Serienmörder. Drei Morde innerhalb der letzten sechs Wochen. Die Opfer variieren in Alter, Rasse, Geschlecht und haben auch sonst keine bekannten Verbindungen zueinander.
SCULLY: Ich nehme an, dass es ein Muster gibt.
COLTON: Ja, die Einbruchsspuren. Oder besser, das Fehlen jeglicher Spuren.
SCULLY: Wie meinst du das?
COLTON: Eine Collegestudentin wurde in ihrem 11 Quadratmeter grossem Wohnheimzimmer ermordet. Alle Fenster waren verschlossen und die Tür von innen verriegelt. Der letzte Mord geschah vor zwei Tagen in einem Hochsicherheitsgebäude. Keine Hinweise auf den Überwachungskameras. Der Hausmeister hatte noch einige Minuten zuvor mit dem Opfer gesprochen. Er hat nichts ungewöhnliches gehört oder gesehen.
SCULLY: Selbstmorde?
Tom holt ein Photo hervor und gibt es Scully
COLTON: Jedem Opfer fehlte die Leber, sie wurde ihnen herausgerissen. Ohne Zuhilfenahme von Schnittwerkzeugen.
SCULLY: Mit den bloßen Händen. Das könnte eine X- Akte sein.
COLTON: Nun mal langsam. Ich werde diese Morde schon aufklären, aber ich wollte dich darum bitten, dir einmal die Fallnotizen durchzulesen und vielleicht könntest du dir auch den Tatort ansehen.
SCULLY: Möchtest du, dass ich Mulder frage?
COLTON: Meinetwegen, wenn er kommt um dir einen Gefallen zu tun, super. Aber er sollte respektieren, dass dies mein Fall ist. Dana, wenn ich einen Fall wie diesen aufklären kann, werde ich sicher befördert. Und du, vielleicht wirst du dann nicht mehr Mrs. Spooky sein müssen.

TATORT. GEORGE USHERS Büro. BALTIMORE, MARYLAND
Mulder und Scully stehen in Ushers Büro
MULDER: Also, warum haben sie sich nicht an mich gewandt?
SCULLY: Das sind Freunde aus der Akademiezeit. Ich bin sicher sie fühlten sich nur wohler dabei, mich zu fragen.
MULDER: Warum sollten sie sich unwohl dabei fühlen, mich zu fragen?
SCULLY: Es hat vielleicht etwas mit Ihrem Ruf zu tun.
MULDER: Meinem Ruf? Habe ich denn einen schlechten?
SCULLY: Mulder, sehen Sie, Colton hält sich an die Regeln und die debken Sie tun das nicht. Ihre ungewöhnlichen Methoden, Ihre Theorien sind....
MULDER: Spooky? Denken Sie, dass ich spooky bin?
STIMME: Agent Scully ist da drin.
Colton betritt das Büro
COLTON: Dana, entschuldige ich bin zu spät.
SCULLY: Wir sind auch gerade erst angekommen. Ähm, Fox Mulder, Colton.
COLTON: Also, Mulder, was denken Sie, sieht das wie das Werk von kleinen grünen Außerirdischen aus?
MULDER: Grau.
COLTON: Wie bitte?
MULDER: Grau. Sie sagten grüne Außerirdische, die Haut der Retikulaner ist aber grau. Sie sind berüchtigt dafür, Menschen die Leber zu entfernen da es in der Galaxie der Retikulaner keine Eisenvorkommen gibt.
COLTON: Sie scherzen.
MULDER: Sie sollten mal sehen was Retikulaner jährlich für Leber und Zwiebeln ausgeben. Entschuldigen Sie mich.
Mulder sieht sich im Büro um, wir hören Colton wie er im Hintergrund zu Scully spricht. Mulder sieht nach unten und entdeckt etwas.
COLTON: Dana, ich habe über das Ganze nachgedacht, und ich habe eine Theorie die so einiges erklären könnte. Was denkst du: ( Mulder bückt sich nach unten, er benutzt eine Pinzette um etwas aufzuheben, das wie ein Metallfaden aussieht. ) Was, wenn der Typ... ( Mulder sieht sich den Metallfaden an und schaut dann zur Abdeckung des Belüftungsschachtes hoch) Warte mal einen Moment. Was tut er da eigentlich? ( Mulder nimmt einen kleinen Pinsel auf und beginnt die Abdeckung nach Fingerabdrücken zu untersuchen) Ähm, dieser Schacht ist 15cm hoch und 45cm breit, selbst wenn ein Retikulaner da durch kriechen könnte: es ist festgeschraubt.
Mulder hat einen verlängerten Fingerabdruck entdeckt.

X- AKTEN BÜRO
Auf einer von unten beleuchteten Platte liegen Dias von Fingerabdrücken
MULDER: Das ist der Fingerabdruck, den ich gestern in Ushers Büro abgenommen habe und das hier sind Fingerabdrücke aus einer X- Akte. Zehn Morde: in Baltimore, keine Einbruchspuren, jedem Opfer wurde die Leber entfernt. Diese Abdrücke wurden an fünf von zehn Tatorten gefunden.
SCULLY: Tom hat nie etwas von zehn Morden erwähnt....
MULDER: Er weiß wahrscheinlich gar nicht, dass es sie gab. Diese beiden Abdrücke wurden in Palhatton Mill gemacht, fünf Jahre bevor er geboren wurde. Und diese drei wurden wahrscheinlich fünf Jahre vor der Geburt seiner Mutter gemacht.
SCULLY: Wollen Sie damit sagen, dass diese Abdrücke aus den 60er und 30er Jahren stammen?
MULDER: Und Fingerabdrücke wurden erst gegen 1903 bekannt, zu dieser Zeit gab es einen weiteren Mord, bei dem die Leber entfernt wurde.
SCULLY: Natürlich.
Scully schiebt ihren Stuhl vom Schreibtisch zurück und steht auf.
MULDER: Das macht fünf Morde alle 30 Jahre. Wir können dieses Jahr also noch zwei weitere erwarten.
SCULLY: Wollen Sie damit sagen, dass das alles Nachahmungsmorde sind?
MULDER: Was wurde uns am ersten Tag in der Akademie beigebracht, Scully? Jeder Fingerabdruck ist einmalig und diese hier stimmen perfekt überein.
SCULLY: Schlagen Sie vor, dass ich bei der Besprechung des Falles, wenn ich mein Profil vorstelle, erklären soll dass diese Morde von Außerirdischen verübt wurden?
MULDER: Nein, natürlich nicht, ich sehe keine Hinweise dafür dass Außerirdische daran beteiligt sind.
SCULLY: Was dann? Dass dies das Werk eines hundert Jahre alten Serienkillers ist, dem es gelingt einen gesunden, 1.85m großen Geschäftsmann zu überwältigen?
MULDER: Und mit 25cm langen Fingern dürfte er einiges an Aufmerksamkeit erregen.
SCULLY: Hören Sie, eigentlich ist das doch der Fall von Colton.
Mulder steht auf und stellt sich neben Scully
MULDER: Unsere X- Akte geht aber auf 1903 zurück, wir hatten den Fall zuerst.
SCULLY: Mulder, die wollen Sie nicht dabei haben. Die interessieren Ihre Theorien nicht. Das ist der Grund warum Blevins Sie in den Keller verbannt hat.
MULDER: Sie sind auch hier unten. Hören Sie, warum einigen wir uns nicht auf folgendes: die haben ihre Untersuchung, wir haben unsere eigene und wir werden uns niemals begegnen. E

inverstanden?


SCULLYS APARTMENT->
Scully tippt ihren Bericht von einer Aufnahme ihrer Ansichten ab.
SCULLY: Nach einer sorgfältigen Bewertung der brutalen und gewaltvollen Natur dieser Morde, komme ich zu dem Schluss, das der örder männlich, zwischen 25 und 35 Jahre alt ist und über eine überdurchschnittliche Intelligenz verfügt. ( Wir sehen die Pläne eines Gebäudes, möglicherweise von dem Stockwerk in dem George Usher gearbeitet hatte) Wie er sich Zugang verschafft, konnte bis jetzt noch nicht festgestellt werden. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass er über ein hohes Wissen um die inneren Strukturen der Gebäude und der Schächte verfügt. Oder aber, das er sich als Lieferant oder als Wartungsarbeiter ausgibt, um unbemerkt in die Gebäude hinein zu kommen. ( Scully hält ein Dia mit einem verlängerten Fingerabdruck in die Höhe und sieht es sich an) Die Entfernung der Leber ist das aussagekräftigste Merkmal an diesen Morden. Die Leber besitzt regenerative Fähigkeiten, sie reinigt das Blut, ( Scully's Bericht wird fortgesetzt, aber jetzt hält sie ihn vor COLTON und seinen Vorgesetzten während eines Meetings. ) die Tatsache, dass der Mörder die Leber als Trophäe mitnimmt könnte darauf hindeuten, dass er sich von seiner eigenen Unreinheit reinwaschen will. Ich denke er handelt nach der klassischen Form einer Zwangsneurose. Da die Opfer keine Gemeinsamkeiten aufweisen und wir das nächste Opfer nicht vorhersagen können, sollten wir die Tatsache nutzen, das ein Täter nicht immer ein Opfer findet. Ein Serientäter könnte aufgrund der dadurch entstehenden Frustration zu einem vorherigen Tatort zurückkehren, in der Hoffnung das emotionale Hochgefühl noch einmal zu erleben. Ich denke, deswegen wäre es das Beste diese Tatorte zu überwachen.
DET. JOHNSON: Gute Arbeit, Agent Scully. Falls es keine Einwände gibt, würde ich mit der Überwachung der Tatorte heute Nacht beginnen. Wir suchen nach einem Mann der zwischen 25 und 35 Jahre alt ist und möglicherweise eine Uniform von einer Gasfirma, einem Paketzustelldienst oder ähnliches trägt. ( Er wendet sich an Scully) Ich weiß dass Sie einer anderen Abteilung zugewiesen sind, Scully, aber wenn Sie ein paar Überstunden nicht stören, sind Sie herzlich willkommen uns dabei zu helfen. Ähm, das heißt, falls Sie es nicht stört auf einem Gebiet zu arbeiten das etwas bodenständiger ist.

TATORT, 19:15
Scully sitzt in einem Auto, auf einer der Parkebenen des Gebäudes
WALKIE- TALKIE: Position 10, hören Sie mich?
SCULLY: Position 10 hört Sie.
Scully hört Geräusche, verlässt das Auto und nimmt ihre Waffe in die Hand. Sie läuft vorwärts auf eine Wand zu und wir hören jemanden rennen. Als ein Mann durch ein großes rundes Loch springt richtet Scully ihre Waffe auf ihn. Es ist Mulder, er hält an und hebt seine Hände hoch.
MULDER: Sie würden doch nicht auf einen unbewaffneten Mann schießen, oder etwa doch?
Scully läuft zurück zu ihrem Wagen
SCULLY: Mulder, was zum Henker tun Sie denn hier?
MULDER: Er wird nicht hierher zurück kommen, er erhält seinen Nervenkitzel durch das Eindringen in stark bewachte Gebäude. Dieses Gebäude hat er bereits besiegt, hätten Sie die X- Akte zu diesem Fall gelesen wären Sie zu derselben Schlussfolgerung gekommen.
SCULLY: Mulder, Sie gefährden eine Überwachung.
MULDER: Wollen Sie auch? ( Mulder hält eine Tüte Sonnenblumenkerne in die Luft, die er bei sich hat) Sie verschwenden Ihre Zeit, ich gehe jetzt nach Hause.
Mulder geht und Scully setzt sich wieder in das Auto. Als Mulder auf dem Heimweg ist hört er etwas, er stellt sich hinter einen Pfosten, sieht aber niemanden. Er geht zu einem vergitterten Bereich des Parkplatzes und sieht Bewegungen innerhalb des Belüftungsschachtes. Mulder rennt zurück zu Scully
MULDER: Scully, rufen Sie Verstärkung und kommen Sie hierher.
SCULLY: Position 10 fordert Verstärkung.
Scully verlässt das Auto und rennt zu Mulder hinüber, er steht an einer Wand nahe dem Bereich mit den Beluftungsschächten
MULDER: Da drinnen.
Mulder und Scully laufen zu dem abgesperrten Bereich und als sie die Bewegung selbst sieht, richtet Scully richtet ihre Waffe auf den Schacht
SCULLY: Bundesagentin, ich bin bewaffnet. Klettern Sie zur Schachtöffnung hinunter, aber langsam.
Ein Fuß tritt die Schachtluke auf und ein Mann kommt heraus, er steht langsam auf und dreht sich um, die Hände erhoben. Mehrere Agenten kommen zum Schauplatz gerannt
COLTON: Verhaften Sie ihn.
AGENT: Ok, los, los, los.
AGENT 2: FBI.
AGENT: Keine Bewegung, keine Bewegung, Hände hoch und behalten Sie sie oben.
AGENT 2: Sie sind verhaftet. Sie haben das Recht zu schweigen,....
MULDER: Sie hatten Recht.
Im Hintergrund können wir hören wie einer der Agenten dem Verdächtigen seine Rechte verliest

F.B.I. ZWEIGSTELLE BALTIMORE MARYLAND
Der verhaftete Mann macht gerade einen Lügendetektortest, der Prüfer markiert die Stellen auf dem Ausdruck wann der Mann geantwortet hat.
PRÜFER: Ist Ihr vollständiger Name Eugene Victor Tooms? EUGENE
TOOMS: Ja.
PRÜFER: Sind Sie ein Einwohner des Staates Maryland?
TOOMS: Ja.
PRÜFER: Sind Sie ein Angestellter der Städtischen Tieraufsichtbehörde von Baltimore?
TOOMS: Ja.
PRÜFER: Ist es Ihre Absicht während dieses Testes zu lÜgen?
TOOMS: Nein.
PRÜFER: Haben Sie je ein College besucht?
Wir sehen, dass dieser Test durch einen Zwei- Wege- Spiegel aus einem anderen Raum heraus beobachtet wird
TOOMS: Ja.
PRÜFER: Haben Sie jemals Medizin studiert?
TOOMS: Nein.
Die Agenten Mulder, Scully, Colton, Det. Johnson und der Wächter sehen sich den Test an
PRÜFER: Haben Sie je einem Menschen die Leber entfernt?
TOOMS: Nein.
PRÜFER: Haben Sie je ein Lebewesen getötet?
TOOMS: Ja.
PRÜFER: Haben Sie schon einmal einen Menschen getötet?
TOOMS: Nein.
PRÜFER: Waren Sie jemals in George Ushers Büro?
TOOMS: Nein.
PRÜFER: Haben Sie George Usher getötet?
TOOMS: Nein.
PRÜFER: Sind Sie Über 100 Jahre alt?
COLTON: Das muss eine Kontrollfrage sein.
MULDER: Ich habe sie stellen lassen.
TOOMS: Nein.
PRÜFER: Waren Sie schon mal in Palhatton Mill?
TOOMS: Ja.
PRÜFER: 1933?
TOOMS: Nein.
PRÜFER: FÜrchten Sie diesen Test nicht zu bestehen?
TOOMS: Nein.... Ja, doch. Ich habe doch nichts getan.
Der Test ist beendet und die Prüferin diskutiert mit den Agenten das Ergebnis innerhalb des Testraumes
PRÜFER: Er hat ihn bestanden, soweit es mich betrifft hat er diese Menschen nicht getötet.
Mulder steht auf und sieht sich das Ergebnis selbst an. Det. Johnson kommt in den Raum
DET. JOHNSON: Die Wartungsfirma des BÜrogebäudes bestätigt den Anruf bei der Tieraufsichtsbehörde, aufgrund einer Geruchsentwicklung im Belüftungssystem. Sie haben eine tote Katze in einem der Schächte im ersten Stockwerk gefunden.
COLTON: Das war's dann.
SCULLY: Das erklärt aber immer noch nicht, was er mitten in der Nacht in dem Gebäude suchte.
DET. JOHNSON: Er ist einer der wenigen Leute, die wir haben, die Initiative zeigen und wir verhaften ihn dafÜr.
SCULLY: Er ist allein einen LÜftungsschacht hinaufgekrochen, ohne die Sicherheitsabteilung zu informieren.
COLTON: Dana, er hat den Test bestanden, seine Story stimmt, er ist nicht unser Mann. Dies heißt aber nicht das dein Profil falsch ist.
MULDER: Scully hat Recht, er ist unser Mann.
DET. JOHNSON: Was wissen Sie Mulder?
MULDER: Er hat bei den Fragen 11 und 13 gelogen, seine Biometrischen Werte explodieren förmlich.
DET. JOHNSON: Ist Nummer 11 die 100 Jahres Frage? Nun, ich kann Ihnen sagen, ich hatte eine ähnliche Reaktion zu dieser dummen Frage. Und was sollte die Frage nach Palhatton Mill?
MULDER: In Palhatton Mill wurden zwei Morde mit der gleichen Vorgehensweise im Jahr 1933 verÜbt, sehen Sie sich den Ausdruck an.
PRÜFER: Meine Interpretation zu diesen Reaktionen ist....
DET. JOHNSON: Ich brauche weder Sie, noch diese Maschine, um festzustellen, ob Tooms 1933 gelebt hat.
MULDER: Aber er ist unser Mann.
DET. JOHNSON: Ich lasse ihn gehen.
Det. Johnson und die Prüferin verlassen den Raum, Tom wendet sich an Scully
COLTON: Kommst du?
SCULLY: Tom, ich möchte dir danken, dass du mich mal in eure Arbeit hineinblicken lassen hast, aber ich bin offiziell den X- Akten zugeteilt.
COLTON: Ich werde sehen was ich da machen kann.
SCULLY: Tom, ich kann schon selbst auf mich aufpassen.
COLTON: Du sagtest, Mulder wäre anders, aber der Typ ist wahnsinnig.
Tom geht und Scully dreht sich zu Mulder um
Mulder und Scully gehen durch einen Korridor der Abteilung valig="top"
SCULLY: Sie wussten, dass die Ihnen nicht glauben wÜrden, warum haben Sie trotzdem darauf behaart?
MULDER: Vielleicht war ich der Meinung Sie hätten den richtigen Typen erwischt. Und möglicherweise stoße ich auf so viele Menschen, die feindselig sind, nur weil sie ihren Verstand in Richtung außergewöhnlicher Möglichkeiten nicht schweifen lassen können. So dass manchmal das BedÜrfnis mit ihren Köpfen zu spielen, schwerer wiegt als der MÜhlstein der DemÜtigung.
Sie halten am Ende einer Treppe
SCULLY: Ich hatte das GefÜhl, dass Sie Ihr Revier markieren wollten. Naja, auch nicht so wichtig....
Scully will sich wegdrehen als Mulder sie stoppt, er spielt an Scullys Kette
MULDER: NatÜrlich. Bei unseren Untersuchungen werden Sie vielleicht nicht immer einer Meinung mit mir sein, aber wenigstens respektieren Sie den Weg. Und wenn Sie sich lieber denen anschließen, wÜrde ich Ihnen das auch nie vorhalten.
Mulder beginnt die Treppe hinaufzusteigen und nach einer kurzen Pause folgt ihm Scully
SCULLY: Ich weiß nicht, Sie müssen mehr in der Hand haben, als Ihre Auslegung des Lügendetektors um Ihre bizarre Theorie zu unterstützen und ich will wissen was das ist.

METROPOLITAN POLIZEISTATION
Mulder sieht sich die Polizeiakte von Eugene Tooms auf dem Computer an
MULDER: Das hier sind Eugene Tooms' Fingerabdrücke. ( Mulder isoliert den linken Mittelfinger und verwirft den Rest, um eine Fingerabdruckanalyse durchzuführen) Dieser Abdruck ist aus Ushers Büro, ( Mulder holt einen der verlängerten Fingerabdrücke auf den Bildschirm) er stimmt mit den alten aus den X- Akten überein. Offensichtlich passt er nicht zu dem von Tooms, aber was wäre wenn irgendwie, ....
Mulder verzerrt Tooms' Fingerabdruck seitlich und in der Länge. Als nächstes legt er die beiden Abdrücke, die sich auf dem Monitor befinden, übereinander. Eine Zeile zeigt an, dass die beiden Abdrücke 100% gleich sind.
SCULLY: Aber wie kann das sein?
MULDER: Das einzige was ich weiß, ist dass dieser Kerl frei herumläuft.
Es ist dunkel, Nacht, und ein Auto fährt in eine Auffahrt ein, als es sich dem Haus nähert geht ein Bewegungsmelder an. Wir sehen ein Augenpaar das aus den Büschen heraus das Ganze beobachtet. Als der Mann aus dem Auto steigt und um es herum geht, die Farbe im Bild verschwindet wieder und es wird alles schwarz weiß, bis auf den Mann
Eugene Tooms rennt von den Büschen zur Seite des Hauses und sieht in ein Fenster hinein. Der Mann betritt den Raum und Tooms zieht sich etwas zurück, als der Mann sich dem Fenster nähert. Anschließend läuft Tooms zu einem anderen Teil des Hauses, sieht nach oben und beginnt die Wand hochzuklettern. Innerhalb des Hauses geht der Mann seine Post durch und legt seine Jacke ab. Tooms ist nun am oberen Ende der Mauer und beginnt sich auf das Dach in der Nähe des Schornsteins hinaufzuziehen. Danach zwängt er sich, durch das Strecken seines Körpers, in den Schornstein.
Der Mann geht von der Küche, mit einem Glas in der Hand, in das Wohnzimmer, stellt sich neben den Kamin und trinkt etwas. Er stellt das Glas auf den Kaminsims und stellt ein kleines Glasgefäß richtig hin. Er beugt sich nach unten, öffnet die Kamintüren und zündet ein langes Streichholz an und versucht etwas Papier zu entzünden. Wir sehen Tooms aus den Schatten des Kamins herauskommen. Als der Mann sich wieder zum Kamin dreht, springt Tooms ihn an und wirft ihn zu Boden. Der Mann wehrt sich und versucht aufzustehen, aber er verliert den Kampf
Es ist Tag und ein Mann zieht ein Maßband durch das Wohnzimmer des ermordeten Mannes
FULLER: 1.60m von der Südwand aus.
COLTON: Wir sollten überprüfen ob es innerhalb der nächsten 24h zu Lebertransplantationen kommt, vielleicht haben wir es hier mit dem Schwarzmarkt zu tun.
FULLER: Ach kommen Sie, die Leber wurde herausgerissen.
COLTON: Sehen Sie, zu diesem Zeitpunkt bin ich soweit, mir jede Theorie anzuhören. ( Er sieht Mulder und Scully, wie sie das Haus betreten ) Jede halbwegs vernünftige Theorie. Tut mir leid, Dana, aber ich kann nur qualifizierte Mitglieder des Untersuchungsteams an den Tatort lassen.
MULDER: Wo liegt das Problem Colton, sind Sie besorgt ich könnte ihren Fall lösen?
Mulder versucht weiter in das Haus hineinzugehen, aber Colton stellt sich ihm in den Weg
SCULLY: Tom. Wir haben die Genehmigung diesen Tatort zu untersuchen. Ein Bericht wie du einen anderen Beamten bei der Arbeit behinderst würde sicher nicht sehr gut in deiner Personalakte aussehen.
Tom lässt Mulder durch
COLTON: Auf wessen Seite stehst du eigentlich Dana?
SCULLY: Auf der des Opfers.
FULLER: 2.63m bis zum Kamin.
Mulder findet einen einzelnen verlängerten Fingerabdruck, der schon eingestaubt wurde, auf der Vorderseite des Kaminsims.
SCULLY: Das Opfer ist Thomas Werner, unverheiratet, weiß, ....
MULDER: Es war Tooms. ( Mulder zeigt auf den Abdruck und bemerkt außerdem vier weitere kleine Abdrücke, die aussehen wie die Füße von etwas das da stand ) Und er hat etwas mitgenommen.
Mulder scrollt durch einen Mikrofiche Dokument mit einer Volksbefragung von 1903 und findet Eugene Victor Tooms Namen darin. Scully betritt den Raum
SCULLY: Die Polizei von Baltimore hat die Adresse von Tooms überprüft, es war eine Falschangabe. Niemand hat da je gelebt und er ist nicht auf Arbeit erschienen seitdem er verhaftet wurde.
MULDER: Ich hab ihn gefunden. Wie lernen wir etwas über die Gegenwart? Indem wir zurück in die Vergangenheit sehen. Ich denke dort ist es, wo alles 1903 begann. In der Exeter Street. ( Mulder deutet auf Tooms Adresse auf dem Bildschirm) Und nun sehen Sie sich die Adresse an, wo der Mord von 1903 passierte.
Scully nimmt die Akte mit dem Fall in die Hände
SCULLY: Apartment 203. Er hat seinen Nachbarn getötet.
MULDER: Vielleicht war der Nachbar zu laut.
SCULLY: Das muss dann Tooms Urgroßvater gewesen sein.
MULDER: Und was ist mit den Fingerabdrücken?
SCULLY: Da könnte uns die Genetik weiterhelfen, sie könnte auch das soziopathische Verhalten erklären. Es fängt mit einem Familienmitglied an, das einen Nachkommen aufzieht, der dann das nächste Kind großzieht.
MULDER: Sie meinen so was wie die Anti- Waltons?
SCULLY: Und was denken Sie?
MULDER: Ich denke, was wir als erstes tun müssen ist Eugene Tooms zu finden, bevor er seine Quote erfüllt und sein fünftes und somit letztes Opfer für dieses Jahr findet. Falls wir ihn nicht erwischen bekommen wir unsere nächste Chance erst wieder im Jahr....
SCULLY: 2023.
MULDER: Dann sind Sie längst die Direktorin des FBI. Ich schätze Sie müssen sich die Volkszählungen ansehen, und ich wühle mich durch die Heiratsurkunden, Geburtsurkunden, Todesurkunden und .... Sie haben nicht zufälligerweise einen Scotch, so was macht mich immer seekrank.
Mulder und Scully wühlen sich stundenlang durch die Informationen
MULDER: Haben Sie was?
SCULLY: Nein, es ist als ob er von der Erdoberfläche verschwunden wäre. Sie?
MULDER: Niemals geboren, nie verheiratet gewesen, niemals gestorben.
SCULLY: Zumindest nicht im Umland von Baltimore. Naja, ich hab allerdings folgendes gefunden, äh, das ist die aktuelle Adresse des Polizeibeamten der 1933 die Palhatton Mill Morde untersucht hat.

LYNNE ACRES ALTENWOHNHEIM BALTIMORE, MARYLAND
Ein alter Mann sitzt Mulder und Scully in einem Rollstuhl gegenüber FRANK
BRIGGS: Ich habe 25 Jahre auf Sie gewartet.
SCULLY: Sir?
BRIGGS: Ich bin 1968 in Rente gegangen, nach 25 Jahren als Polizist. Diese Morde in Palhatton Mill. Ich war Sheriff zu der Zeit, ähm, ich hatte schon mehr als genug schreckliche Morde gesehen. Aber ich konnte stets am Abend nach Hause gehen und mit meinem Sohn Baseball spielen ohne auch nur einen weiteren Gedanken an die Arbeit zu verschwenden, so gut sollte man schon abschalten können. Ansonsten würde man verrückt werden. Aber die Morde in Palhatton Mill, als ich den Tatort betrat, erstarrte mein Herz, meine Hände wurden taub. Ich konnte ES spüren.
MULDER: Was konnten Sie spüren, Frank?
BRIGGS: Als ich 1945 das erste Mal von den Todeslagern hörte, musste ich an Palhatton Mill denken. Als ich die Kurden und Bosnier sah, war ich wieder in diesem Raum, das kann ich Ihnen sagen. Es ist, als ob aus all den schrecklichen Taten deren die Menschen fähig sind, irgendwie eine Art menschliches Monster geboren wurde. Und deswegen habe ich Sie erwartet. Ah, in der Kiste da ist eine Schachtel, würden Sie sie mir bitte holen? ( Mulder nimmt eine Schachtel aus der Kiste und stellt sie aufs Bett, Frank bewegt sich mit seinem Rollstuhl zu dem Bett) Das sind alle Beweise die ich gesammelt habe, offiziell und inoffiziell.
SCULLY: Inoffiziell?
BRIGGS: Ich wusste, dass die Morde von '63 vom selben Täter verübt wurden wie '33. Aber damals saß ich schon am Schreibtisch, erledigte Papierkram und niemand ließ mich mehr auch nur in die Nähe eines Tatortes.
Scully nimmt ein Glas aus der Schachtel. Es sieht aus, als wenn darin etwas eingelegt wurde.
SCULLY: Ein Stück von einer entfernten Leber?
BRIGGS: Ja, aber das war nicht die einzige Trophäe die er mitgenommen hat. Bei jedem Fall berichtete die Familienmitglieder, dass kleinere persönliche Gegenstände verschwunden waren. Eine Haarbürste im Walters Fall, eine Kaffeetasse im Taylor Fall.
MULDER: Haben Sie je den Namen Eugene Victor Tooms gehört?
BRIGGS: Ja, als man mich '63 nicht mehr hat mitmachen lassen, habe ich den Namen gehört. Ich hab selbst etwas recherchiert und machte diese Überwachungsfotos, das da ist Tooms. ( Frank zeigt Mulder und Scully einige Fotos ) Natürlich sah er so vor 30 Jahren aus. ( Frank nimmt ein anderes Foto aus der Schachtel und reicht es an Mulder ) Und das hier ist das Haus in dem er wohnte. Es befindet sich .....
MULDER: 66 Exeter Street?
BRIGGS: Richtig. Genau da ist es.
Wir sehen das Foto von dem Gebäude in dem Tooms gelebt hat. Das Bild wechselt zum heutigen Bild des Gebäudes, als Mulder und Scully da ankommen.
Mulder und Scully fahren im Wagen zur Einfahrt von 66 Exeter Street, betreten das Gebäude, es ist ein verfallener Wohnblock
SCULLY: Das hier ist 103.
Sie betreten den Raum
MULDER: Der alte Mann hatte Recht, man kann es immer noch fühlen.
SCULLY: Hier ist nichts.
MULDER: Sehen Sie sich das an. ( Mulder schiebt eine Matratze, die an einer Wand lehnt, zur Seite. Ein großes Loch wird in der Wand sichtbar.) Was sich wohl da unten befindet?
SCULLY: Ich weiß es nicht. ( Sie steckt ihre Waffe in den Halfter und geht durch das Loch ) Lassen Sie es uns herausfinden. ( Scully steigt eine Leiter hinab, gefolgt von Mulder. Beide haben ihre Taschenlampen eingeschalten und leuchten in den dunklen Raum) Nur ein alter Kohlenkeller.
Als sie weiter in den Keller hineingehen, stoßen sie auf einen Tisch voller kleiner Objekte
MULDER: Scheint, als ob jemand was auf dem Trödelmarkt verkaufen will. ( Mulder hebt einen kleinen Behälter aus Glas auf ) Das hat dieselbe Form, wie das was von Werners Kamin entfernt wurde.
SCULLY: Frank sagte ja, dass er Trophäen sammelt.
MULDER: Ob er hier lebt?
SCULLY: Es sieht eher so aus als ob die Wand schon langsam verfällt.
MULDER: Nein, das hat jemand gemacht. ( Mulder und Scully gehen zu einem Teil des Raumes, wo eine Wand so aussieht als würde sie bald einfallen) Das ist ein Nest, sehen Sie, es wurde aus Lumpen und Zeitungsschnipseln gefertigt.
SCULLY: Das da sieht wie eine Öffnung aus, denken Sie, dass sich dahinter etwas befindet? ( Mulder ertastet die Öffnung und fasst dabei in eine schleimige Substanz ) Oh mein Gott, Mulder, das riecht wie, ich denke das ist Galle.
MULDER: Denken Sie, es gibt eine Möglichkeit das so schnell wie möglich loszuwerden, ohne dabei meine Coolness z

u verlieren?

Mulder schüttelt die Substanz schnell von seinen Fingern
SCULLY: Niemand könnte da drin leben.
MULDER: Ich denke nicht, dass er darin lebt, ich glaube er hält da drin seinen Winterschlaf.
SCULLY: Seinen Winterschlaf?
MULDER: Hören Sie, was wäre, wenn er durch eine genetische Mutation in der Lage wäre 30 Jahre lang durchzuschlafen?
SCULLY: Mulder....
MULDER: Und alles was er in diesem Zeitraum zum Überleben bräuchte wären fünf Lebern. Was, wenn Tooms eine Art genetischer Mutant des 20. Jahrhunderts wäre.
SCULLY: Auf jeden Fall ist er im Moment nicht hier, aber irgendwann wird er zurückkommen.
MULDER: In dem Fall werden wir ein Überwachungsteam brauchen.
SCULLY: Ja, das wird etwas Überredungskunst erfordern.
MULDER: Gut, Sie fahren zurück und sehen was Sie erreichen können, während ich die erste Wache übernehme.
Mulder und Scully gehen zurück zur Öffnung des Kellers, als Scully plötzlich stehen bleibt
SCULLY: Oh, warten Sie, ich hänge irgendwo. Oh, ist in Ordnung, hat sich erledigt.
Als Scully weitergeht, sehen wir wie eine Hand aus den Dachsparren hervorreicht und Scully's Kette hält. Danach sehen wir Tooms in den Sparren

66 EXETER ST. 11.30
Mulder sitzt in seinem Auto, während sich die Hintertür öffnet und ein anderer Agent in den Wagen steigt. Ein weiterer steigt vorn ein
MULDER: Wurde aber auch Zeit.
KENNEDY: Also, nach wem halten wir nochmal Ausschau?
MULDER: Eugene Victor Tooms, er ist unbewaffnet aber ich stufe ihn als gefährlich ein. Scully und ich werden Sie in acht Stunden ablösen, falls er sich in der Zwischenzeit nicht blicken lässt.
KRAMER: Alles klar, Spooky.
Mulder verlässt den Wagen, während die beiden Agenten lachen
Scully sitzt in der Dienststelle an einem Schreibtisch. Colton betritt den Raum
COLTON: Wir müssen reden.
SCULLY: Ich muss mich gleich mit Mulder treffen.
COLTON: Das ist es ja worüber wir zu reden haben. Wegen euch überwachen zwei meiner Agenten ein Haus das schon seit zehn Jahren leer steht.
SCULLY: Das berührt deine Untersuchung in keinster Weise.
COLTON: Als wir vor ein paar Tagen zusammen Mittag aßen, habe ich mich wirklich darauf gefreut, mit dir zusammen zu arbeiten. Du warst eine gute Agentin, aber jetzt wo du mit Mulder zusammen arbeitest, möchte ich nichts mehr mit dir zu tun haben. Du brauchst da gar nicht erst hinzugehen, ich habe die Überwachung abbrechen lassen.
SCULLY: Das kannst du nicht machen.
COLTON: Nein, ich kann es nicht veranlassen, aber der Direktor der Abteilung hier kann. Besonders nachdem ich ihn über die unverantwortliche Verschwendung von Arbeitsstunden erzählte. ( Scully nimmt den Telefonhörer ab, doch bevor sie dazu kommt Mulder anzurufen, nimmt Tom ihr den Hörer aus der Hand. ) Nein, lass mich, ich kann es kaum erwarten Mulder darüber zu informieren.
SCULLY: Auf diese Weise steigt man wohl die Karriereleiter auf, Colton?
COLTON: Bis ganz nach oben.
SCULLY: Dann kann ich es kaum erwarten zu sehen, wie du den ganzen Weg wieder hinunterfällst um auf deinem Arsch zu landen.
Tom ruft Mulder an MULDER'S ANRUF- BEANTWORTER: Hier spricht Fox Mulder, ich bin im Moment nicht zu Hause, bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.
Scully hält vor ihrem Apartmenthaus Wir können sehen wie Tooms' Augen sie im Dunkeln beobachten. Scully geht zu ihrem Apartment und Tooms sieht die Szene in schwarz/ weiß

66 EXETER STREET, 19:25
Mulder fährt in seinem Wagen vor das Haus.
MULDER: Wo sind die denn alle? Scully?
Mulder sieht sich hastig um und rennt dann auf das Gebäude zu und betritt es.

SCULLY'S WOHNUNG
Scully hält das Telefon am Ohr
MULDER'S ANRUF- BEANTWORTER: Hier spricht Fox Mulder, ich bin im Moment nicht zu Hause, bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.
SCULLY: Mulder, Sie scheinen ausgegangen zu sein, nachdem uns Colton heute Abend freigegeben hat. Ich sage wir legen Beschwerde gegen ihn ein, ich bin total wütend. Rufen Sie mich zurück, sobald Sie das hören, ok, auf Wiederhören.
Scully befindet sich in ihrem Badezimmer, nachdem sie aufgelegt hat, lässt sie sich ein Bad ein. Scully geht aus dem Badezimmer und wir sehen Tooms vor dem Fenster, wie seine Hand sich entlang des Fensters tastet.

66 EXETER STREET
Währenddessen befindet sich Mulder im Keller unter Tooms Wohnung. Als er sich den Tisch mit den Trophäen von den Morden ansieht, sieht er Scully's Kette da liegen.
MULDER: Verdammt.

SCULLY'S WOHNUNG->
Scully kehrt in ihr Badezimmer zurück, sie nimmt ein Badetuch von der Ablage und geht zur Badewanne, wo sie das Wasser abstellt. Sie nimmt eine kleine Flasche von einem Regal, dann geht sie neben die Wanne und öffnet die Flasche. Als sie sie geöffnet hat fällt ein Tropfen Galle von der Decke auf ihre Hand. Sie atmet tief ein, vor Schock, und sieht dann nach oben zur Abzugsöffnung in der Decke, an einer Ecke davon ist Galle. Scully rennt aus dem Badezimmer und sucht ihre Waffe
Mulder fährt in seinem Auto und telefoniert
MULDER: Verdammt, gehen Sie schon ran.
Wir sehen, dass die Telefonverbindung zu Scully's Wohnung zerschnitten wurde
Scully bewegt sich durch ihre Wohnung, jetzt mit ihrer Waffe, sie sucht nach Tooms. Sie betritt einen Raum und dreht sich um, die Waffe auf eine kleine Schachtöffnung in der Nähe des Bodens gerichtet. Als Scully sich von der Öffnung abwendet, schnellt eine Hand daraus hervor und umklammert Scully's Bein, was sie stürzen lässt. Wir sehen das Gesicht von Tooms innerhalb des Schachtes. Scully schafft es sich am Türrahmen festzuhalten und sich von Tooms' Griff zu befreien.
Mulder hält vor Scully's Apartmenthaus.
Tooms zwängt sich aus der Öffnung, während Scully, immer noch auf dem Boden, ins Badezimmer flieht. Tooms steht auf und verfolgt sie, dann setzt er sich auf sie. Scully versucht Tooms zu schlagen, aber er blockt den Schlag ab, während sie ihm einen Faustschlag mit der anderen Hand verpasst.
Mulder rennt in das Gebäude
Scully drückt ihre Daumen in die Augen von Tooms, aber er ergreift ihre Arme und drückt sie auf den Boden, so dass sie sie über ihrem Kopf hat, was ihren Bauch freilegt
Mulder bricht Scully's Tür auf und stürmt hinein.
MULDER: Scully!
Tooms steht von Scully auf, als er Mulder hört und zerbricht das Badezimmerfenster. Mulder kommt in das Badezimmer und richtet seine Waffe auf Tooms. Scully steht auf und greift nach Tooms bevor er aus dem Fenster fliehen kann. Allerdings packt Tooms Scully am Hals und versucht sie zu erwürgen. Als er dies tut, fesselt Mulder Tooms' andere Hand mit Handschellen. Tooms schlägt Mulder zu Boden und geht auf ihn zu. Scully greift nach den Handschellen, was Tooms davon abhält weiter auf Mulder zuzugehen, und zieht die Handschellen zum Wasserhahn. Scully führt die Handschellen durch die Rohre, wobei Tooms versucht sie aufzuhalten, aber Scully ergreift seinen anderen Arm und befestigt die Handschellen auch an diesem. Mulder steht auf und richtet seine Waffe auf Tooms, welcher an den Handschellen zerrt.
MULDER: Geht es Ihnen gut? ( Scully lehnt an der Wand, schnell atmend. Sie schafft es mit dem Kopf zu nicken ) Er wird seine Quote dieses Jahr nicht schaffen.
Tooms hört auf an den Handschellen zu zerren und akzeptiert, dass er besiegt wurde

LYNNE ACRES ALTENWOHNHEIM, BALTIMORE, MARYLAND
Frank liest einen Zeitungsartikel auf der Titelseite über die 'Auswirkungen von ethnischen Säuberungen'. Kopfschüttelnd öffnet er die Zeitung und wird auf einen kleinen Artikel am unteren Rand der Zeitung aufmerksam, der von Eugene Tooms handelt.
Wir sehen diesen Artikel noch einmal, aber diesmal wird er zerrissen. Als das Stück Papier hochgehoben wird, sehen wir das Tooms es zerrissen hat. Er leckt das Stück mehrmals ab und zerknüllt es dann, um es dann an eine Wand zu werfen. An dieser Wand kleben schon viele solcher Stücken, oder aber sie liegen auf dem Boden davor
Mulder beobachtet Tooms durch ein Fenster in der Zellentür, von außen. Scully kommt um die Ecke und läuft den Gang entlang. Sie sieht durch das Fenster in Tooms' Zelle. Er leckt immer noch am Zeitungspapier.
MULDER: Sehen Sie sich ihn an, er baut sich ein neues Nest.
SCULLY: Es wird Sie interessieren, dass ich einige genetische Tests angeordnet habe. Die vorläufige medizinische Untersuchung zeigte ( Tooms hat aufgehört das Papier zu lecken und sieht nun zu Mulder,wie dieser ihn beobachtet ) einen abnormalen Muskel- und Knochenaufbau. Sowie eine fortschreitende ( Tooms wendet sich wieder seiner Beschäftigung, dem Bau des Nestes, zu ) Verlangsamung des Stoffwechsels, es ist bereits weit unter dem Niveau welches Komapatienten aufweisen. Haben Sie gehört was ich gesagt habe, Mulder?
MULDER: All diese Menschen die ihre Fenster mit Gittern versehen, die soviel für hochentwickelte Sicherheitssysteme ausgeben, um sich sicher zu fühlen. Und ich sehe mir diesen Kerl an und denke, ( Wir sehen Tooms durch das Fenster, wie er weiterhin Papier leckt ) das reicht leider nicht.
Scully dreht sich nun vollständig zu Mulder und beide gehen den Gang hinunter. Als sie um eine Ecke verschwinden, öffnet ein Wärter eine Tür am Ende des Ganges. Ein Pfleger tritt mit einem Essenstablett durch die Tür. Der Pfleger geht zu Tooms' Zellentür. Tooms, der immer noch das Papier ableckt, dreht seinen Kopf zur Tür, als er hört wie sich ein Schloss öffnet. Eine kleine Öffnung in der Tür erscheint und der Pfleger reicht das Tablett hindurch, dann verriegelt er die Klappe von außen und geht wieder.
Einige Zeit später
Tooms sitzt auf seinem Bett und starrt auf die kleine Öffnung in der Tür, wo vorher das Essenstablett hineingereicht wurde. Die Kamera schwenkt zwischen Tooms und der Öffnung in der Tür, sie fährt an beide heran. Als die Kamera sich Tooms' Gesicht nähert, sehen wir wie sich ein Lächeln auf Tooms' Gesicht ausbreitet, als er die Öffnung beobachtet.
ENDE


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