1X01 Die Warnung (deutsches Transkript)

Aus Spookyverse
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Copygif.gif Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die im folgenden Transkript Erwähnung finden sind © Chris Carter/1013/Fox Entertainment und (in der deutschen Fassung) Cinephon Synchron. Diese Abschrift ist ohne explizite Erlaubnis von den Rechtehaltern von Fans für Fans als Hommage an Akte X erstellt worden, wir verfolgen keinerlei finanzielle Absichten. Die Texte selbst sind Eigentum des jeweiligen Autors.


1X01 Die Warnung
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!



'NÄHE ELLENS AIR BASE, SÜDWEST IDAHO


Mehrere Militärpolizisten umstellen ein normal aussehendes Haus.

KOMMANDIERENDER OFFIZIER: Sobald jeder auf seinem Posten ist, schlagen wir auf fünf los.

Eine Frau nähert sich der Polizeiabsperrung.

ANITA BUDAHAS: Entschuldigen sie, aber das ist mein Haus.

MILITÄRPOLIZEI-OFFIZIER: Lassen Sie sie durch.

Die Frau rennt zu dem kommandierenden Offizier.

ANITA BUDAHAS: Was ist denn hier los?

KOMMANDIERENDER OFFIZIER: Augenblick. Mrs Budahas?

ANITA BUDAHAS: Ja.

KOMMANDIERENDER OFFIZIER: Ihr Mann hat gegen die Sicherheitsvorschriften verstoßen. Er hat mit Waffengewalt ein Militärfahrzeug beschlagnahmt.

LEITENDER OFFIZIER: Die erste Einheit stürmt jetzt das Haus.

ANITA BUDAHAS: Oh, mein Gott!

Die Militärpoliztisten gruppieren sich um den Eingang, während andere einen Rammbock in Stellung bringen.

STIMME: Eins...

Der Ranghöchste beginnt mit den Fingern von 5 runter zu zählen. Dann wird die Tür aufgebrochen und die Männer stürmen das Haus.

ANITA BUDAHAS: Ich flehe Sie an, lassen Sie mich mit ihm reden...

Die Militärpolizisten durchsuchen einen Raum nach dem anderen. Schließlich finden sie den Gesuchten, nachdem sie eine Türe eingetreten haben.

LEITENDER OFFIZIER: Was zur Hölle... Wir haben ihn, aber er wird einen Arzt brauchen - oder so was ähnliches...

Man kann einen nur mit Unterwäsche bekleideten Mann sehen, der in einer Ecke des Raumes kauert. Seine Haut wirkt verbrannt und wirft Blasen auf.


WASHINGTON, D.C.


Die Kamera zeigt eine Luftaufnahme einer Straße, bevor sie das Innere einer Bar offenbart. Scully steht an der Theke. Bevor sie sich wieder der vor ihr liegenden Akte zuwendet, schaut sie auf ihre Uhr. Mulder kommt hinzu.

SCULLY: Tag, ich habe Ihre Nachricht bekommen.

MULDER: Entschuldigung ich war in Eile. Darf ich Sie zu einem Drink einladen?

SCULLY: Es ist erst 2 Uhr nachmittags, Agent Mulder.

MULDER: Das scheint hier aber sonst niemanden zu stören. Ich möchte Ihnen etwas zeigen...

SCULLY: Und im Büro konnten Sie mir das nicht zeigen?

MULDER: Setzten wir uns irgendwo hin.

Mulder und Scully kämpfen sich Ihren Weg durch die Menge. Einige Leute sitzen an der Bar, aber ein Mann scheint Mulder und Scully zu beobachten. cully blättert durch eine Akte. Darin befindet sich ein Photo von dem Mann, der in der Anfangsszene in seinem Haus in der Ecke kauernd gefunden wurde. Auf dem Bild trägt er eine Militäruniform..

MULDER: Das ist Colonel Robert Budahas. Dieses Photo wurde im letzten Jahr aufgenommen. Da war er als Testpilot auf dem Luftwaffenstützpunkt Ellens stationiert, im Südwesten von Idaho. Vor 4 Monaten drehte Colonel Budahas anscheinend total durch und verbarrikadierte sich in seinem Haus. Die Militärpolizei wurde eingeschaltet, und Budahas wurde offensichtlich zur Behandlung seines Zustandes in ein Militärkrankenhaus gebracht.

SCULLY: In welchem Zustand war er denn eigentlich?

MULDER: Das Militär kommentiert weder die Ursache noch die Art seines Zustandes. Es scheint fast so, als ob das Militär überhaupt keinen Kommentar zu Colonel Budahas abgeben will.

SCULLY: Wies meinen Sie das?

MULDER: ich meine, dass seit 4 Wochen auch seine Frau nichts von ihm gehört oder gesehen hat. Ihre Anfragen beim Militär blieben einfach unbeantwortet. Im letzten Monat hat sie das beim FBI als Entführung angezeigt.

SCULLY: Welchen Grund sollte das Militär haben, einen ihrer Piloten zu entführen?

MULDER: Das ist genau die Frage, die ich erwartet habe, Scully. Mulder schiebt Scully einen dicken Stapel Papier mit Informationen rüber. Seit 1963 sind sechs in Ellens Air Base stationierte Piloten als vermisst registriert worden. Das Militär sagt dazu nur, diese Piloten hätten sich freiwillig gemeldet, um Versuchsflugzeuge zu fliegen.

SCULLY: Ja, es gab Gerüchte, dass diese Piloten aus großer Höhe abgeschossen wurden, weil sie während ihrer Übungsflüge den russischen Luftraum verletzten.

MULDER: Es hat noch andere Gerüchte gegeben. Ich bin diesem Fall nachgegangen, seit ihn das Regionalbüro letzten Monat gemeldet hat. Letzte Woche wurde er aus unerfindlichen Gründen bedeutungsmäßig heruntergestuft. Man hat diesen Fall ohne Untersuchung ad acta gelegt, Scully.

SCULLY: Also?

MULDER: Also machen Sie und ich einen Ausflug in den Kartoffel-Staat und untersuchen diese Entführung.

SCULLY: Ich verstehe das nicht, Mulder. Hat das vielleicht irgendetwas mit einer X-Akte zu tun? Ich dachte, Sie stehen nur auf, ähm, paranormale Fälle. Ist mir da vielleicht etwas entgangen?

MULDER: Ich würde schon sagen, diese Angelegenheit riecht so ein bißchen danach. Sie hat ein gewisses poaranormales Bouquet. Entschuldigen sie mich bitte.

Mulder steht auf und geht zu den Toiletten. Kurz darauf läuft von einem Urinal zum Waschbecken, um sich die Hände zu waschen. Ein anderer Mann verlässt den Raum. Mulder beugt sich über das Becken und befeuchtet sein Gesicht. Als er wieder aufsieht, erblickt er im Spiegel einen Mann, der hinter ihm steht. Es ist derselbe, der ihn vorher in der Bar schon beobachtet hat. Mulder wendet sich ihm zu.

DEEP THROAT: Lassen Sie diesen Fall ruhen, Agent Mulder!

MULDER: Was?

DEEP THROAT: Das Militär wird eine Untersuchung durch das FBI keineswegs dulden.

MULDER: Wer sind Sie?

DEEP THROAT: Ich, ähm, kann Ihnen möglicherweise behilflich sein. Ich habe ein gewisses Interesse an Ihrer Arbeit.

Es klopft an der Türe. Man sieht, dass sie von innen verschlossen ist.

STIMME: Entschuldigung.

MULDER: Was wissen Sie von meiner Arbeit?

DEEP THROAT: Hmm, ich kann nur sagen, dass ich in einer Position bin, in der ich sehr viel erfahre, z.B. über unsere Regierung.

MULDER: Wer sind Sie? Für wen arbeiten Sie?

DEEP THROAT: Das ist unwichtig. Ich bin hierher gekommen, um Ihnen einen wertvollen Rat zu geben. Sie setzten sowohl sich selbst als auch Agent Scully einem unnötigen Risiko aus. Ich gebe Ihnen den Rat, den Fall ruhen zu lassen.

MULDER: Das kann ich leider nicht tun.

DEEP THROAT: Sie haben noch viel Arbeit vor sich, Agent Mulder. Der Mann entriegelt die Tür. Gefährden Sie bitte nicht unnötig Ihre eigenen Erfolgschancen.

Der Mann verlässt die Toilette. Als Mulder ihm folgen will, versperrt ihm ein anderer Mann, der gerade in die Toilette will, den Weg. Mulder stößt ihn zu Seite und betritt wieder die Bar, doch der Mann, mit dem er sprach, ist nicht mehr zu sehen. Scully bemerkt Mulders verwirrten Blick und kommt auf ihn zu.

SCULLY: Alles in Ordnung, Mulder?

MULDER: Ja, mir geht's gut.


FBI Hauptquartier


Scully sitzt vor einem großen Mikrofiche-Film-Lese-Pult und studiert Informationen über Ellens Air Base und die Verbindung mit UFO-Sichtungen. Einen Satz scheint sie besonders zu betrachten: "...technology with stealth weaponry..." Scullys Stimme aus dem Off verkündet: "Ellens Air Base ist ein Mekka für UFO-Gläubige" sowie "Versuche mit der Tarnkappentechnologie".

Mulder steht in seiner Küche. Das Telefon klingelt.

MULDER: Hallo.

SCULLY: Mulder?

MULDER: Ja.

SCULLY: Ich habe die Akte geprüft, die Sie mir gegeben haben.

MULDER: Und.

SCULLY: Sie haben es versäumt, mir ein paar Dinge zu erzählen.

Mulder hört ein Klicken, das aus seinem Telefon zu kommen scheint und nimmt den Hörer von seinem Ohr.

SCULLY: Es ist doch nicht wieder eine Ufo-Jagd, zu der Sie mich verleiten wollen?!

Mulder hat den Hörer wieder am Ohr.

SCULLY: Sind Sie noch dran, Mulder?

MULDER: Ja.

Mulder nähert sich seinem Fenster und schaut durch seinen Vorhang. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sieht er einen Van parken.

SCULLY: Verstehen Sie, was ich meine? Unsere Vorgesetzten sehen uns genau auf die Finger und wir würden ziemlich dumm dastehen, wenn sich mein Dienstbericht nach einer Revoloverblattstory anhört.

MULDER: Ähm, hören Sie, am Telefon darüber zu reden, ist nicht gut. Wir besprechen das morgen im Flugzeug, in Ordnung.

Mulder legt auf.


MARRIETTE FIELD SOUTHWEST IDAHO


Mulder klopft an der Haustür des Hauses, das der Frau aus dem Teaser gehört. Ein Flugzeug fliegt über die beiden und sie drehen sich um, um es zu sehen. Die Tür öffnet sich.

ANITA BUDAHAS: Hallo?

Mulder und Scully drehen sich wieder zur Türe, um Mrs. Budahas zu antworten.

MULDER: Mrs. Budahas?

ANITA BUDAHAS: Ja.

Mulder zeigt seine Dienstmarke Mrs. Budahas.

MULDER: Wir sind vom FBI.

ANITA BUDAHAS: Oh, ja, bitte kommen sie rein. Mulder und Scully betreten das Haus. An der Wand hängt ein Bild von Lt. Col. Budahas. Das erste Mal fiel es mir vor ungefähr 2 Jahren auf. Bob bekam diesen Ausschlag unter den Armen. Wir haben damals gerade das Haus renoviert und hielten es für eine allergische Reaktion auf das Abbeizmittel, aber dann geriet irgendwie alles aus dem Lot.

SCULLY: Wie meinen Sie das?

Mulder betrachtet sich das Photo von Lt. Col. Budahas.

ANITA BUDAHAS: Bobs ganze Persönlichkeit. Er wurde unberechenbar. Er fing an sich seltsam zu benehmen.

MULDER: Was hat er denn getan?

ANITA BUDAHAS: Zuerst war es irgendwie peinlich; wir hatten Freunde zum Essen eingeladen. Er verstreute Tetra Mix über seine ganze Mahlzeit. Scully schaut verwirrt, so als ob sie nicht wüßte, was Tetra Mix ist. Das sind Fischfutterflocken.

SCULLY: Haben Sie ihn deswegen nie zur Rede gestellt?

ANITA BUDAHAS: Doch. Ich versuchte es, aber es war ziemlich schwierig. Bob wurde dann immer so zornig, er schrie die Kinder völlig grundlos an und dann zitterte er so stark, als kriegte er einen epileptischen Anfall.

MULDER: Hat er je von seiner Arbeit erzählt?

ANITA BUDAHAS: Darüber verlor er kein Wort, nicht einmal bevor er diese Probleme hatte. Alles, was ich wusste, war, dass er an streng geheimen Projekten arbeitete. So was spricht sich rum, aber Bob hat sich immer als Patriot verstanden. Er hatte den Eid geleistet, ein loyaler Diener seines Landes zu sein, und nun behandeln die uns wie Aussätzige. Ich will nur meinen Mann wieder zurück.

SCULLY: Wissen Sie, die Regierung steht nicht über dem Gesetz. Sie darf keine Informationen zurückhalten.

ANITA BUDAHAS: Ich denke ständig daran. Was ist, falls..., falls Mrs. Budahas beginnt zu schluchzen. Wie soll ich dann bloß die Familie ernähren?

MULDER: Ähm, sie wußten also durch Gerüchte von der Arbeit ihres Mannes? Haben Sie je gehört, dass so etwas auch jemanden anderem zugestoßen ist?

ANITA BUDAHAS: Ähm, ja. Veria McLennens Mann ist auch verrückt geworden. Aber nicht so, dass er nicht hätte nach Hause kommen dürfen.


VERIA McLENNEN'S HOUSE


Ein Gerät zum Herstellen von Haken für das Fliegenfischen kommt ins Bild. Ein Mann reißt sich ein Büschel Haare von seinem kurzgeschorenen Kopf, um es zur Maschine zu führen.

SCULLY: Wie lange ist er schon so?

VERIA McLENNEN: Seit beinahe 2 Jahren. Das Fliegenfischen war die Idee seines Bruders Hank. Zuerst war ich natürlich sehr aufgebracht, aber, wenn Sie die Frau eines Testpiloten sind, danken Sie Gott schon, ihn lebend zu Hause zu haben.

MULDER: Mrs. McLennen, hat Ihnen jemals jemand zu erklären versucht, was das verursacht hat?

VERIA McLENNEN: Ich denke, dass es der Stress ist. Sie müssen eins verstehen: Das Militär regelt gewisse Dingen auf seine Weise. Man hat ihn einer intensiven therapeutischen Behandlung unterzogen, und dafür bin ich sehr dankbar. Und sie haben gut für uns gesorgt. Und die setzten nur Freiwillige für solche Aufgaben ein. Wirklich Anita, wie kannst Du mir nur das FBI ins Haus schicken?

Kameraschwenk auf Mr. McLennen; er macht immer noch Angelhaken.


Wieder vor Mrs. Budahas' Hause. Mrs. Budahas gibt Scully ein Stück Papier.

ANITA BUDAHAS: Hier, ich habe schon all diese Nummern tausende Male angerufen, bitte halten Sie mich auf dem Laufenden.

SCULLY: Wir wohnen im Beech Grove Motel, falls Sie uns erreichen wollen.

ANITA BUDAHAS: Danke schön. Mrs. Budahas geht zu ihrem Haus, während Mulder and Scully sich entfernen. Kommt, Kinder!

MULDER: Und welchen Eindruck hat dieser arme Kerl auf Sie gemacht?

SCULLY: Mmm, man nennt das Stereotypie. Dieses Syndrom bekommt man durch extremen Stress. Man hat das bei Kriegsgefangenen beobachtet. Tiere, die im Zoo leben, verhalten sich auch so.

MULDER: Aber hier handelt es sich nicht um Tiere, die im Zoo leben, sondern um Testpiloten. Sie sollen unter Druck nicht zusammenklappen, sondern auch dann noch richtig funktionieren. Mulder und Scully stehen neben ihrem Auto.

SCULLY: Haben Sie schon mal etwas von dem Aurora Projekt gehört? Mulder zieht sein Jackett aus und legt es ins Auto.

MULDER:' Ja, ist das nicht der inoffizielle Codename für ein Überwachungsprojekt des Verteidigungsministeriums

SCULLY: Das Pentagon hat mehr oder weniger zugegeben, dass es eine ganz neue Art von Spionageflugzeug im Westen der Vereinigten Staaten testet. Vielleicht gehören unsere Jungs ja zu den Piloten. Und vielleicht gehören sie zu den Versagern.

MULDER: Denken Sie mal an die Photos da drinnen. Dieser Colonel Budahas kriegt eine Belobigung durch den Präsidenten, ein Versager ist der noch nie gewesen.

Mulder steigt ins Auto, nach kurzem zögern Scully auf der anderen Seite.


BEECH GROVE MOTEL. SCULLY'S ROOM


Scully legt gerade das Telefon auf. Mulder tritt mit seinem Handy ein und setzt sich auf das Bett.

MULDER: Ich warte schon 45 Minuten auf eine Verbindung mit dem zuständigen Offizier des Stützpunkts. Wie sieht's bei Ihnen aus?

SCULLY: Es will sich ein gewisser Colonel Kissel mit uns treffen, Freitag in einer Woche.

MULDER: Wie schön. Mulder schlägt das Telefonbuch auf. Sagten Sie Kissel?

Ein Auto fährt eine Straße entlang und biegt in eine Hauseinfahrt ein. Mulder und Scully sitzen in ihrem Auto auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Als aus dem anderen Auto ein Mann in Uniform steigt, verlassen die beiden ihren Wagen und nähern sich dem Mann.

MULDER: Colonel Kissel?

COLONEL KISSEL: Ja.

MULDER: Kann ich Sie mal sprechen? Ich bin Agent Mulder, FBI.

COLONEL KISSEL: Ich habe Ihnen nichts zu sagen. Bitte, das ist eine Verletzung meiner Privatsphäre.

MULDER: Warum erzählen Sie uns nichts über Colonel Budahas?

COLONEL KISSEL: Verschwinden Sie sofort aus meinem Garten!

Colonel Kissel geht in sein Haus und wirft hinter sich die Türe zu.

SCULLY: Gut, dass wir nicht bis nächsten Freitag gewartet haben.

Mulder und Scully drehen sich herum, als sie einem Mann hören, der ihnen entgegenkommt und sie grüßt.

PAUL MOSSINGER: Guten Tag. Sind Sie die FBI Agenten? Paul Mossinger. Ich, ähm, arbeite für die Lokalzeitung. Und wohne praktisch gleich um die Ecke bei Veria McLennen. Sie sagte, Sie wären wegen dieser Budahas-Sache hergekommen.

MULDER: Wir sehen uns nur ein wenig um.

Mulder und Scully, verlassen die Einfahrt und lassen den Mann zurück.

PAUL MOSSINGER: Ich versteh' schon, alles klar. Hier wollen sich eine Menge Leute nur so umsehen, UFO Verrückte hauptsächlich, aber es ist selten, dass wir das FBI hier haben. Ein weiteres Flugzeug fliegt über sie hinweg. Die sind schon meilenweit weg, wenn Sie sie hören können. Sind Sie in dieser Budahas Sache schon weiter gekommen?

MULDER: Ich bin nicht befugt das zu Kommentieren.

PAUL MOSSINGER: Tja...

MULDER: Paul? Nicht war? Sie werden hier doch schon sicher eine Weile leben. Haben Sie schon mal ein UFO gesehen?

PAUL MOSSINGER: Niemals, alles Quatsch, wenn Sie mich fragen. Diese Menschen bilden sich das nur ein.

MULDER: Falls ich einen von diesen Verrückten aber treffen wollte, die sie vorhin erwähnten, wohin müsste ich dann gehen?


FLYING SAUCER DINER


Ein weiteres Flugzeug fliegt über sie, woraufhin die Gläser in dem Lokal anfangen zu wackeln.

ZOE: F-15 Eagle. Fliegen ungefähr 4 G. Die Jungs, die die fliegen, halten sich für die schärfsten. Wenn die ein paar Drinks intus haben, glaubt man, dass die da selbst oben mit ihren Flügeln schlagen.

Mulder lacht und zeigt auf ein Bild an der Wand, das - wie etliche andere auch - ein Ufo erahnen lässt.

MULDER: Wer hat das photographiert?

ZOE: Hinz und Kunz. Das letzte da habe ich aufgenommen.

Das Bild zeigt ein großes Dreieck, das am Himmel zu schweben scheint.

MULDER: Sie machen Witze, wo den?

ZOE: Hinten über der Veranda. Ich hab' gerade den Müll rausgebracht und da war's. Es schien zu schweben.

Zoe holt das Bild und zeigt es Mulder.

ZOE: So leise wie ein Kolibri. Einen Augenblick dachte ich schon, es würde auf dem Parkplatz landen und sie würden bei mir was essen. Ich verkaufe Abzüge, limitierte Auflage, für 20 $. Ich habe nur noch 5, falls Sie Interesse haben...

MULDER: Bitte setzten Sie's auf meine Rechnung.

Scully beugt sich zu Mulder.

SCULLY: Schmarotzer.

MULDER: Wie stehen wohl die Chancen für jemanden wie mich, hier ein Ufo zu sehen?

SCULLY: Wir sehen uns draußen.

Vor dem Lokal. Scully schaut in eine Karte. Mulder kommt aus dem Lokal.

SCULLY: Wissen Sie, was ich überaus erstaunlich finde? Ellens Air Base ist noch nicht einmal auf meiner Karte des US-Generalstabs.

MULDER: Ich weiß. Gehen wir.

SCULLY: Das wissen Sie. Wohin fahren wir denn?

MULDER: Wir haben unsere eigene Karte, Schmarotzerin.

Mulder gibt Scully eine Serviette, auf die eine Karte gekritzelt ist.


OUTSIDE ELLENS AIR BASE, 6:04 p.m.


Mulder and Scully fahren abseits der Hauptstraße am Rande eines Hügels entlang. Am Straßenrand steht ein Schild mit der Aufschrift - WARNING: THIS AREA IS A RESTRICTED MILITARY INSTALLATION TO THE WEST. Zusätzlich weißt ein Symbol auf das Verbot von Kameras hin. Auf der linken Straßenseite verläuft ein Zaun, auf der rechten geht es einen Hang hinauf. Mulder hält am Straßenrand an und nimmt ein Fernglas aus dem Kofferraum.

SCULLY: Sagen Sie mal ehrlich, was hoffen Sie hier zu finden?

MULDER: Ich weiß es nicht, vielleicht gar nichts.

SCULLY: Also deswegen sind wir hier rausgefahren, Mulder? Sie halten wieder nach UFOs Ausschau?

Mulder klettert den grasbewachsenen Hang hinauf.

SCULLY: Das wird sich sicher hervorragend in meinem Bericht machen.


Es ist Nacht. Scully liegt schlafend im Wagen. Plötzlich beginnt das Auto zu wackeln. Scully schreckt auf, als das Heckfenster zersplittert.

SCULLY: Aaaaaah!

Mulder kommt den Hügel hinunter gerannt.

MULDER: Scully, wachen Sie auf. Das müssen Sie sehen.

Mulder öffnet die Wagentür und zieht Scully den Hang hinauf.

SCULLY: Unnh!


9:13 p.m.


Mulder und Scully sehen in der Ferne 2 kleine Lichter am Himmel hin und her fliegen.

SCULLY: Was ist das?

MULDER: Ich weiß es nicht, sehen Sie ein bißchen zu, es ist einfach unglaublich.

SCULLY: Das ist ja phantastisch. So etwas habe ich noch nie gesehen.

MULDER: Das geht bestimmt schon fast eine halbe Stunde so.

SCULLY: Hm, das können unmöglich Flugzeuge sein. Die können nicht so manövrieren.

MULDER: Was könnte es sonst wohl sein?

SCULLY: Ich weiß es nicht, Laser vielleicht? Von der Erde kommende Laserstrahlen, die von den Wolken reflektiert werden?

Die beiden Lichter fliegen durch die Wolken und verschwinden. Scully dreht sich verwundert zu Mulder.

SCULLY: Du meine Güte.

Ein anderes helles Licht erscheint in der Ferne.

MULDER: Da kommt schon wieder eines.

SCULLY: Das ist kein Flugzeug, das ist ein Hubschrauber.

Mulder and Scully hören Geräusche vom Fuße des Hangs; ein Junge und ein Mädchen kommen durch ein Loch im Zaun und verschwinden im Gestrüpp.

LADONNA: Nun beeil Dich doch!

EMIL: Ich bin doch schon da, lauf weiter.

MULDER: Hey.

EMIL: Los, nichts wie weg hier.

Das junge Paar rennt weg, Mulder und Scully hinterher. Als Mulder seine Waffe zieht, bleiben beide stehen und heben ihre Hände.

EMIL: Schon gut, nicht schießen.

MULDER: Rührt Euch nicht von der Stelle.

LADONNA: Wir haben doch nichts getan.

Alle schauen zu dem Helikopter, der mit seinem Suchscheinwerfer näher kommt.

MULDER: Kommt schon.

Alle verstecken sich unter einem Baum.

EMIL: Heh, heh, na, das war ja extrem, hahaha.

MULDER: Los gehen wir. Und Ihr kommt mit uns.

EMIL: Was?


5:02 a.m.


In einem anderen Restaurant. Die beiden Jugendlichen sitzen auf einer Bank und verschlingen ihr Essen. Mulder und Scully sitzen auf der gegenüberliegenden Tischseite auf der Bank.

SCULLY: Also, was genau habt Ihr da eigentlich gemacht?

EMIL: Naja. Wir haben, ähm, wir...

Emil und Ladonna lachen.

LADONNA: Wir kennen da ein verschwiegenes Plätzchen.

EMIL: Wissen Sie, wir hören danach meistens Musik aus dem Walkman und sehen uns die Flugshow an.

MULDER: Seid Ihr schon mal da weggejagt worden?

EMIL: Nein, das war das erste Mal. Ein Freund hat uns vor einem Jahr das Loch im Zaun gezeigt.

LADONNA: Oh, einmal haben sie Bomben geworfen, wooah!

EMIL: Ja, das war ganz schön heftig. (er lacht) Ach ja und da gibt es eine Stelle, die sie die Gelbe Basis nennen, und wo sie angeblich das ganze Zeug lagern, und mein Freund hat gesagt, dass drumherum überall Tretminen und so nem Zeug liegen soll.

Vor dem Restaurant bremst ein Wagen und hält schließlich an. Darin Paul Mossinger, der Mulder und Scully beobachtet. Er spricht in sein Walkie-Talkie.

PAUL MOSSINGER: Ich hab' eine 20er, over.

WALKIE-TALKIE: Roger, Redbird, treten Sie den Rückzug an, wir öffnen das Tor.

PAUL MOSSINGER: Redbird Ende.

Währendessen zeigt Emil mit einem Hamburger wie die Lichter am Himmel sich manchmal bewegen.

EMIL: Manchmal kommen sie ganz tief runter und bremsen stark, das klingt wie (er macht ein quietschendes Geräusch). Und dann hängen sie nur so da und schweben ohne ein einziges Geräusch. Und dann denkt man nur: Hey, wer hat denn die Lautstärke abgedreht? MULDER: Was könnte das denn sein?

EMIL: Naja, alle glauben, dass das irgendwelche UFOs sind, aber ich denke, dass es sich dabei um eine Art Krieg-der-Sterne oder Cyber-Technik handelt, die die zurecht gefummelt haben. Vermutlich so eine Art Geheimwaffe für Wüstensturm II oder so was ähnliches. Die kreuzen damit dann über Saddam Husseins Haus - das wär' doch was, oder?

Er lacht. Mulder packt das Bild aus, das er bei dem Flying Saucer Diner gekauft hat.

MULDER: Sehen diese Dinger ungefähr so aus?

EMIL: Nein, (Mulder scheint etwas enttäuscht.) die sehen sogar genau so aus.

Mulder hievt Emils Moped aus dem Kofferraum seines Wagens und stellt es auf den Boden.

EMIL: Danke.

MULDER: Wir sehen uns noch!

Emil lacht und verschwindet mit Ladonna in eine Hauseinfahrt, das Moped neben sich herschiebend. Mulder setzt sich ins Auto und zieht ein Band aus seiner Hemdtasche.

SCULLY: Was ist das?

MULDER: Ein Beweisstück.

Mulder schiebt die Kassette in das Autoradio und wilder Heavy Metal Sound ertönt. Scully stellt das Radio ab.

MULDER: Die Jugend von heute, hä?

SCULLY: Sie glauben das alles, nicht wahr?

MULDER: Warum sollte ich das nicht?

Scully hat ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht - schon fast ein Lachen.

SCULLY: Mulder, haben Sie denen in die Augen gesehen? Wenn ich so stoned wäre, dann...

MULDER: ... wenn Sie so stoned wären, was dann?

SCULLY: Mulder, Sie hätten denen auch ein Photo eines fliegenden Hamburgers zeigen können, und die würden sagen, dass sie genau das gesehen haben.

MULDER: Also gut, ich werde Ihnen jetzt mal was zeigen.

Mulder greift auf den Rücksitz des Wagens und zieht einen Ordner heraus, aus dem er ein Bild nimmt und es Scully gibt.

MULDER: Das ist das Photo eines Ufos, das angeblich 1947 in Roswell New Mexico abgestürzt ist. Ich weiß ja, dass Sie diese Geschichten nicht glauben, aber hören Sie mir zu. Ellens Air Base, der Luftwaffenstützpunkt bei dem wir jetzt sind und der aus irgendeinem merkwürdigen Grund nicht auf Ihrer Generalstabskarte verzeichnet ist, ist vermutlich einer von 6 Orten, wohin man die Teile des Wrack gebracht hat.

SCULLY: Mulder, soll das denn heißen, dass das Militär irgendwelche UFOs fliegt?

MULDER: Nein, Flugzeuge, die gebaut wurden unter Verwendung von UFO-Technologie.

Scully schmunzelt wieder über Mulders uneingeschränkten Glauben an UFOs, den sie nicht teilen kann. Mulder gibt Scully das Photo aus dem Lokal.

SCULLY: Mulder, ich bitte Sie. Alles was Sie haben sind 2 unscharfe Photos. Eines davon ist schon beinahe 50 Jahren alt, und das andere haben Sie sich heute von einer Kellnerin aufschwatzen lassen. Sie bewegen sich da auf einem dünnen Seil.

MULDER: Sagen Sie mir nicht, es gäbe hier keine Überseinstimmung.

SCULLY: Nennen Sie mir nur einen guten Grund, wieso eines dieser Photos authentisch sein sollte.

MULDER: Sie konnten doch heute Nacht das gleiche wie ich sehen. Was glauben Sie was das war?

SCULLY: Nur weil es keine Erklärung zu geben scheint, kann ich nicht auf einmal glauben, dass es sich um UFOs handeln soll.

MULDER: Unidentifizierte Fliegende Objekte. Ich denke, dass diese Photos recht gut zu dieser Bezeichnung passen. Nenne Sie mich von mir aus verrückt.

SCULLY: Mulder, Sie sind verrückt. (Mulder lacht.) Und es erklärt außerdem nicht im Mindesten, was m

it Colonel Budahas passiert ist.


BEECH GROVE MOTEL


Scully steht an der Rezeption des Beech Grove Motel.

SCULLY: Danke.

FRAU: Gerne geschehen.

Scully rennt von der Rezeption zu Mulders Zimmer. Mulder sieht sie kommen und öffnet die Tür.

MULDER: Sie haben es doch nicht auf meine Mini-Bar abgesehen, oder?

SCULLY: Nein, halten Sie sich gut fest.

MULDER: Was ist?

SCULLY: Wir haben eine Nachricht von Mrs. Budahas gekriegt: Ihr Mann ist gestern Abend nach Hause gekommen.

Mulder und Scully fahren zu Mrs. Budahas Haus. Mrs. Budahas öffnet die Tür.

SCULLY: Wir haben Ihre Nachricht erhalten.

Mrs. Budahas ist am weinen.

MULDER: Mrs. Budahas, alles in Ordnung?

ANITA BUDAHAS: Kommen Sie herein.

SCULLY: Was ist denn los?

MULDER: Was ist? Stimmt was nicht?

In der Wohnung sitzt ein Mann, der wie Lt. Col. Robert Budahas aussieht und malt ein Bild von einem Flugzeug.

ANITA BUDAHAS: Das, das ist nicht mein Mann.

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Schatz, wer sind diese Leute?

Mulder betrachtet sich das Photo von Lt. Col. Budahas, das an der Wand hängt.

ANITA BUDAHAS: So ist er nie gewesen. Das ist nicht mein Mann. Sie haben irgendwas mit ihm gemacht.

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Was erzählst Du da?

MULDER: Ist schon gut, ganz ruhig. Tja, ich bin Special Agent Mulder vom FBI. Wir untersuchen hier, wieso Sie so lange verschwunden waren, Colonel Budahas. Können Sie mir erklären, wo Sie sich während der letzten 4 Monate aufgehalten haben, Cornel.

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Ich war in einem Krankenhaus.

MULDER: Hier, auf dem Stützpunkt?

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Ich denke schon, ja.

MULDER: Colonel Budahas, darf ich Sie fragen, wann Sie geboren sind?

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Am 21. November '48.

Mulder schaut zu Mrs. Budahas. Sie bestätigt durch Kopfnicken.

ANITA BUDAHAS: Hmm.

MULDER: Und die Namen Ihrer Kinder sind?

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Josh und Lesley, sie sitzen da hinten.

ANITA BUDAHAS: Ja.

Mulder bemerkt das T-Shirt der Green Bay Packers, das Col. Budahas trägt.

MULDER: Sie sind ein Green Bay Fan.

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Ja, sir.

MULDER: Ich wette, Sie erinnern sich an den Superbowl von 68? Don Shandler.

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Er hat 4 Feldtore geschossen. Und das war Lombardis letztes Spiel. Wieso muß ich all' diese Fragen beantworten?

ANITA BUDAHAS: Er ist nicht mein Mann.

MULDER: Colonel, Colonel Budahas, Sie sind doch Pilot, nicht war?

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Ja Sir.

MULDER: Ich wette, Sie haben so ziemlich alles geflogen was zwei Flügel hat. Einer dieser Kunstflugpiloten hat mir erzählt, dass er kurzfristige Belastungen von 8 G aushalten würde. Halten Sie das für möglich?

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Ich weiß es nicht. Ich kann nicht... Anita, Ich weiß es nicht mehr.

Col. Budahas steht auf, um zu Mrs. Budahas zu gehen, aber Sie weicht erschrocken und weinend zurück.

ANITA BUDAHAS: Nein.

Mulder und Scully verlassen das Haus.

SCULLY: Mulder, würden Sie mir bitte erklären, was hier vorgeht.

MULDER: Ich fürchte, die haben ihn einer Gehirnwäsche unterzogen. Sie haben anscheinend bestimmte Erinnerungen gelöscht.

SCULLY: Aber so funktioniert das Gehirn nicht. Man kann da keine bestimmten Dateien löschen.

MULDER: Dann erklären Sie mir das doch mal.

SCULLY: Es könnte sich um eine Amnesie handeln, die...

MULDER: Das ist keine Amnesie, sondern ein zielbewußt herbeigeführter Gedächtnisverlust.

SCULLY: Ich möchte Ihnen dazu nur sagen, dass eine medizinische Technologie, die das ermöglicht, was Sie unterstellen, nicht existiert.

MULDER: Genauso wenig wie die Technologien Flugzeuge so zu fliegen wie die von gestern Nacht. Glauben Sie mir, Scully, die können das. Dieser Mann, hätte die richtige Antwort wissen müssen. Sie war nur einfach nicht mehr in seinem Kopf.

Mulder und Scully fahren eine Straße entlang.

SCULLY: Selbst wenn sie es könnten, warum sollten sie so etwas tun?

MULDER: So können sie alles geheim halten. Ist doch klar, dass in deren Augen Cornel Budahas durch seine Psychose zu einem Sicherheitsrisiko geworden ist.

SCULLY: Er kann ebensogut einen Nervenzusammenbruch mit zeitweißem Gedächtnisverlust gehabt haben.

MULDER: Nein, ich denke, dass Männer wie Colonel Budahas einfach nicht in der Lage sind, körperlich mit dem Stress fertig zu werden, ein solches Flugzeug bei solchen Geschwindigkeiten zu manövrieren. Wir sprechen über eine Technologie, die so heikel ist, dass es beinahe 50 Jahre gedauert hat sie zu beherrschen. UFO-Technologie, Scully.

Scully grinst wieder ohne sich diesmal ein kleines Lachen verkneifen zu können. Plötzlich kommen ihnen 2 Wagen mit hohem Tempo entgegen. Beide fahren dicht nebeneinander, so dass sie die ganze Straßenbreite versperren.

SCULLY: Was zum Teufel soll das....

MULDER: Festhalten.

Mulder tritt auf die Bremse. Die beiden anderen Autos bremsen ebenfalls, dabei kommt das eine genau vor Mulder und Scullys Wagen zustehen, während das andere ihnen die Straße nach hinten blockiert. Eine Gruppe von Männern mit dunklen Anzügen steigt aus den Wagen. Einer klopft an Mulders Seitenscheibe.

MANN: Bitte, würden Sie mal kurz aussteigen.

MULDER: (zu Scully) Meinen Sie, er geht wieder weg, wenn wir ihn ignorieren?

Der Mann schlägt ein weiteres mal gegen das Fenster.

MANN: Bitte, ich hab' gesagt Sie sollen aussteigen.

MULDER: Wohl kaum.

Mulder steigt aus dem Wagen.

MULDER: Ich bin Agent Mulder vom FBI.

Als er nach seiner Marke greifen will, drückt ihn ein weiterer Mann gegen den Wagen, um ihn zu durchsuchen. Scully steigt nun auch aus dem Auto.

SCULLY: Wir sind beide vom FBI.

Scully wird ebenso durchsucht wie das Auto. Das Handschuhfach und Mulders Akte mit den Ufo-Aufnahmen werden überprüft. Das Magazin von Mulders und Scullys Pistolen wird entfernt, die Waffe auf das Wagendach gelegt. Einer der Männer nimmt aus Mulders Tasche die Kamera, entnimmt den Film und belichtet ihn, so dass alle gemachten Aufnahmen vernichtet werden. Scullys Aktentasche wird auf den Kopf gestellt, so dass ihr Inhalt auf den Boden fällt.

MULDER: Wollen Sie mir nicht mal sagen, worum es geht.

Ein Mann schlägt Mulder daraufhin in die Rippen.

MANN: Nationale Sicherheit. Steigen Sie wieder ein, wir folgen Ihrem Wagen bis zu Ihrem Hotel. Sie packen und verlassen unverzüglich die Stadt, oder Sie müssen die Konsequenzen Ihrer Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften tragen.

Zurück im Hotel. Scully läuft telefonierend durch ihr Zimmer.

SCULLY: Es gibt in Idaho keine Autonummer CC1356. Unter dieser Nummer ist kein Fahrzeug registriert. Danke Gayle, nein nein nein, Ich glaube, dass die andere auch gefälscht war. Wiederhören.

Mulder liegt auf dem Bett.

SCULLY: Also, was waren das für Kerle?

MULDER: Ich denke, dass die gestern Nacht gar nicht die Jugendlichen verscheuchen wollten, sondern uns. Die wussten schon, dass wir kommen würden, bevor wir hier eintrafen. Und sie schickten Colonel Budahas nur als Köder nach Hause. Eins habe ich Ihnen noch gar nicht gesagt, Scully.

SCULLY: Und das wäre?

MULDER: In Washington ist jemand an mich herangetreten und sagte mir, ich solle die Finger von diesem Fall lassen. Er wollte mir seinen Namen nicht nennen. Und mein Telefon war angezapft.

SCULLY: Was?!

MULDER: Wieso machen die sich all' diese Umstände? Etwa aus Sicherheitsgründen? Sicherheit für was? Ich glaube es handelt sich um eine Verschwörung großen Ausmaßes, Scully. Die haben ein UFO hier, da bin ich mir ganz sicher. Und die schrecken vor nichts zurück, um das geheim zu halten, einschließlich der wissentlichen Gefährdung des Lebens dieser Piloten. Denn was wäre, wenn diese ganze Sache heraus käme?

SCULLY: Falls, falls das wahr wäre, dann wäre das wohl ein nationaler Skandal.

MULDER: Nein, Sie denken da eine Nummer zu klein, wenn das wahr wäre, wäre das auf jeden Fall die Bestätigung der Existenz außerirdischen Lebens.

SCULLY: Ach, ist Ihnen niemals der Gedanke gekommen, dass es sich bei dem, was wir gesehen haben, nur um ein Testflugzeug handelt? Wie der Stealthbomber oder dieses Aurora Projekt. Hat die Regierung etwa nicht das Recht und die Verantwortung ihre Geheimnisse zu schützen?

MULDER: Ja, aber auf wessen Kosten? Was ist, wenn der Preis an Menschenleben zu groß wird für den Bau einer besseren Maschine?

SCULLY: Sehen Sie, das sind nun Fragen, die uns überhaupt nichts angehen. Unser Entführungsopfer ist schon längst wieder zu Hause. Lassen Sie uns von hier verschwinden, Mulder, solange Sie noch einen Job haben.

Mulder nimmt das Photo vom Nachttisch und hält es Scully vor.

MULDER: Sind Sie nicht einmal neugierig?

Scully nimmt das Photo von Mulder und setzt sich.

SCULLY: Ähm.

MULDER: Ich geh' duschen, und dann packe ich, und dann verschwinden wir hier.

Mulder verlässt das Zimmer. Scully ist erleichtert, dass Mulder mit ihr gehen will. Scully steht auf. Von draußen hört Sie eine Auto starten. Sie rennt raus.

SCULLY: Mulder, wo fahren Sie hin?

Mulder fährt weg.


Emil und Ladonna zeigen Mulder das Loch in dem Zaun zur Airbase.

EMIL: Hier geht's rein.

Mulder klettert durch das Loch.

MULDER: Hey, kommt Ihr denn nicht mit?

EMIL: Nein, wir, wissen Sie, wir trauen uns da nur nachts rein.

MULDER: Na schön. Diese Stelle, von der aus Ihr immer die Flugshow betrachtet, wie weit ist die entfernt?

EMIL: 45 Minuten.

MULDER: Wie komme ich am besten dahin?

LADONNA: Folgen Sie einfach dem Trampelpfad.

MULDER: Und was ist mit der anderen Stelle, diese Gelbe Basis, wo die Hangars sein sollen.

EMIL: Nein, versuchen Sie das lieber nicht. Das liegt 10 Meilen entfernt. So weit, so weit hat sich bisher noch niemand reingetraut.

Mulder ist bereits unterwegs, deswegen müssen sie schreien.

LADONNA: Hey, gehen Sie nicht weiter als bis zum Rand des Weizenfeldes!

EMIL: Oh Mann, weiß er überhaupt von den Tretminen und dem anderen Zeug? HEY!

Mulder geht bis zum Rand des Feldes, sieht auf seine Uhr und wartet auf die Nacht. Im Schutz der Dunkelheit verlässt er das Feld und läuft Richtung Gelber Basis. Als er auf einer betonierten Fläche steht, bemerkt er ein einzelnes Licht auf ihn zukommen. Es ist ein dreieckiges Flugobjekt, das rundherum beleuchtet ist und über ihm schwebt. Mehrere Lichter am Unterboden des Fluggeräts blenden Mulder, so dass er sich den Arm vor das Gesicht halten muß. Das Licht wird zu einer Lichtsäule, die ihn umgibt. Ein paar Sekunden später erlicht das Licht, und das Flugobjekt fliegt sehr schnell davon.

Von hinten nähern sich Mulder zwei Militärfahrzeuge. Als er sie bemerkt, versucht er zu flüchten. Ein Wagen hält vor, der andere hinter Mulder. Eine handvoll Soldaten kommen aus den Wagen und werfen Mulder zu Boden. Dann wird er auf einer Bare festgezurrt und in ein Militärfahrzeug verladen.

STIMME: Los Leute, rein mit ihm. Macht schon. Beeilt Euch.

Im Wageninneren. Mulder, der auf die Bare gedrückt wird, kann jemanden sehen, der eine Spritze aufziehen.

MULDER: Neeeiiin.

Mulder wird die Spritze injiziert.

STIMME: Komm' schon! Halt Ihn fest! Sauerstoff!

Eine Sauerstoffmaske wird Mulder auf das Gesicht gestülpt.


6:30 a.m.


Scully ist in ihrem Zimmer im Beech Grove Motel am telefonieren.

SCULLY: Ja, ich versuche jemanden in Washington D.C. zu erreichen, doch im Moment scheint keine Leitung frei zu sein.

Plötzlich ist ihr Telefon tot.

SCULLY: Hallo? Hallo?

Scully legt das Telephon neben ihre Waffe und geht zur Rezeption.

SCULLY: Entschuldigung. Mein Telephon funktioniert nicht. Kann ich Ihres benutzen, um ein Ferngespräch zu führen?

MOTEL MANAGER: Natürlich.

Sie hebt den Hörer ab, doch die Leitung ist tot.

SCULLY: Das hier funktioniert ja auch nicht.

MOTEL MANAGER: Die Telephone sind hier ziemlich unzuverlässig. Die Leute sagen, dass das Militär daran schuld wäre, aber das sagen Sie ja von allem.

SCULLY: Danke.


Zwei Türen des Hangars öffnen sich und der Wagen mit Mulder stößt rückwärts hinein. Als der Wagen hält, wird Mulder, immer noch festgeschnallt, aus ihm herausgehoben. Mulder ist nur gelegentlich bei Bewußtsein. Er sieht Lichter über sich. Als er sich umschaut, sieht er überall Männer in weißen Anzügen. Hinter einem milchigen Vorhang kann er eine Art Flugzeug erahnen.


Scully geht zurück zu ihrem Zimmer, als sie Paul Mossinger aus ihrem Zimmer kommen sieht. Sie will ihre Waffe aus dem Halfter ziehen, doch die ist noch in ihrem Zimmer.

PAUL MOSSINGER: Hallo. Ich habe gerade nach Ihnen gesucht. Ich h

abe geklopfte, aber die Tür war offen.

SCULLY: Ich habe an der Rezeption versucht zu telefonieren.

PAUL MOSSINGER: Gehen die Telefone schon wieder nicht?

SCULLY: Ja scheint so.

WALKIE-TALKIE: Basis an Redbird, können Sie uns Ihre Position geben, over?

Scully schaut zu Pauls Wagen, in dem das Walkie-Talkie liegt. Sie schaut zurück zu Paul, lächelt, rennt in sein Auto und verriegelt von innen die Türen.

WALKIE-TALKIE: Redbird, hören Sie uns nicht?

PAUL MOSSINGER: Was tun Sie da?

Scully greift zur Zündung, findet aber keinen Schlüssel, auch unter den Sonnenblenden ist er nicht. Paul klopft mit dem Autoschlüssel ans Fenster.

PAUL MOSSINGER: Entschuldigen Sie bitte.

Scully greift zum Handschuhfach.

PAUL MOSSINGER: Da drin ist doch nichts.

Als sie es öffnet, findet sie eine Pistole und Pauls Dienstmarke: Airbase Security. Paul schlägt die Fahrerscheibe mit einem Feuerlöscher ein, und Scully verliert die Waffe, als sie sich vor den Scherben schützen will. Paul greift in den Wagen, doch Scully drückt ihm ihren Daumen ins Auge. Daraufhin geht er zur anderen Wagentür, doch Scully kann vorher aussteigen und die Pistole auf ihn richten.

SCULLY: Stehen bleiben. Hände auf das Auto. Tun Sie, was ich sage.

PAUL MOSSINGER: Weg mit der Waffe, und wir reden darüber.

Emil und Ladonna kommen auf ihrem Moped angefahren. Scully drückt Paul gegen den Wagen und hält ihm die Pistole in den Rücken.

SCULLY: Ich habe gesagt, sie sollen die Hände auf den Wagen legen. Wer sind Sie?

PAUL MOSSINGER: Sie sind weit weg von zu Hause, Dr. Scully. Niemand möchte, dass es hier zu Gewalttätigkeiten kommt.

SCULLY: Wo ist Mulder?

EMIL: Er wollte zum Stützpunkt.

LADONNA: Wir haben ihn hin gebracht.

SCULLY: Sie werden sich jetzt sofort an Ihr Walkie-Talkie hängen und feststellen wo Mulder ist.

PAUL MOSSINGER: Ich fürchte, das kann ich leider nicht tun.

SCULLY: Ich denke schon, dass Sie das können. Oder Sie lesen morgen in jeder halbwegs bedeutenden Zeitung Amerikas etwas über Ihr Versuchsflugzeug.


Ein Licht wird angeschaltet. Ein Arzt kommt aus dem Licht und schaut in Mulders Augen. Mulder, der jetzt an einem Behandlungstisch festgebunden ist, schaut sich um, jedoch ohne seinen Kopf zu bewegen. Wieder wird eine Sauerstoffmaske aus sein Gesicht gesetzt.

STIMME: Vitalfunktion? Wie sieht seine Atmung aus? Alles bereit zur Anästhesie? Wie ist der Blutdruck? (Anm. von D_FOX: konnte diese Stimme im Original nirgends finden.)

Der Arzt gibt Tropfen in Mulders Augen.

Paul Mossinger fährt seinen Wagen. Scully sitzt auf der Rückbank und hält eine Waffe an seinen Kopf.

PAUL MOSSINGER: Es gibt auch andere Wege, um das zu bereinigen.

SCULLY: Ich habe schon gesehen, was man mit Tränen und einer traurigen Geschichte erreicht.

Der Wagen nähert sich der Einfahrt zur Basis und hält an. Paul macht den Motor aus. Einer der Wachmänner am Tor hört in sein Walkie-Talkie.

WALKIE-TALKIE: Ihr Paket trifft gleich ein, Nummer 12.

WACHE: Roger.

SCULLY: Was tun wir jetzt?

PAUL MOSSINGER: Wir warten.

SCULLY: Ich will, dass Sie den Motor laufen lassen. Ich habe gesagt, Sie sollen ihn wieder anlassen. (Paul lässt den Wagen an.) Bleiben Sie mit Ihren Händen am Lenkrad, so dass ich sie sehen kann.

PAUL MOSSINGER: Machen Sie keine Dummheiten, sonst könnte Ihnen die Situation schnell über den Kopf wachsen.

SCULLY: Ja, vergessen Sie das im eigenen Interesse nicht.

WALKIE-TALKIE: Das Paket trifft gleich ein.

WACHE: Verstanden.

Ein Jeep nähert sich vom Lager aus dem Tor. Die Wächter öffnen das Tor. Der Jeep hält, als er das Tor erreicht. Mulder steigt aus und geht langsam zu dem anderen Wagen.

SCULLY: Ich will, dass Sie den Motor laufen lassen und dass Sie jetzt aus dem Wagen aussteigen.

Paul und Scully steigen aus dem Wagen. Scully zielt nach wie vor mit ihrer Waffe auf Paul.

SCULLY: Steigen Sie ins Auto ein, Mulder. Sie sollen einsteigen!

Mulder geht sehr langsam zum Wagen. Paul geht zum Jeep. Als beide sich treffen, dreht sich Paul zu Mulder um.

PAUL MOSSINGER: Ich möchte Ihnen nur sagen, dass alles was Sie sehen konnten die Schutzvorrichtungen wert sind, die wir hier treffen. Und Sie sind diejenigen, die sich hier unangemessen verhalten.

Beide laufen weiter. Scully steigt in den Wagen und braust davon, als Mulder eingestiegen ist.

Scully fährt zurück zur Stadt.

SCULLY: Alles klar, Mulder?

MULDER: Ich denke schon, Scully. Ich...

SCULLY: Was ist denn?

MULDER: Scully, wie bin ich hierher gekommen?

Mrs. Budahas öffnet die Tür zu ihrem Haus, allerdings nur gerade soweit, dass sie Mulder and Scully sehen kann.

MULDER: Hallo.

ANITA BUDAHAS: Hallo.

MULDER: Wir kommen vorbei, um zu sehen wie es Ihrem Mann heute geht.

ANITA BUDAHAS: Oooh, es geht ihm gut, es geht ihm schon viel besser.

MULDER: Können wir ihn vielleicht nochmal sehen?

ANITA BUDAHAS: Ähm, tja, wissen Sie, er ruht sich gerade aus.

LT. COLONEL ROBERT BUDAHAS: Wer ist denn da an der Tür?

ANITA BUDAHAS: Danke für Ihre Anteilnahme.

Sie schließt die Tür.

MULDER: Die sind an sie rangetreten, Scully. Die waren hier, die müssen sie bedroht haben und Budahas...

SCULLY: Jetzt hören Sie mal zu, Mulder. Wir wissen eigentlich gar nichts. Jedenfalls nicht mehr als am Anfang. Und genau das werde ich auch in meinen Bericht schreiben. Wir verschwinden jetzt von hier, Mulder, und zwar so schnell wir können.


FBI HEADQUARTERS, WASHINGTON D.C., ONE WEEK LATER


Scully tippt ihren Bericht.

SCULLY: Lt Colonel Robert Budahas wurde nach Hause zurück gebracht, doch sein Erinnerungsvermögen über sein Verschwinden und seinen Aufenthalt ist wage und unschlüssig. Die Vermutung von Agent Mulder, dass Budahas als Testpilot an einem streng geheimen Projekt beteiligt gewesen ist, bei dem es um Fluggeräte geht, die unter Benutzung von UFO-Technologie gebaut wurden und dass er ein schweres stressbedingtes Trauma durch das Fliegen dieser Fluggeräte erlitten haben könnte, ist ebenfalls nicht schlüssig.

SCULLY:Obwohl ich den Augenzeugenbericht von Agent Mulder über zwei nicht identifizierte Flugobjekte am nördlichen Himmel über Ellens Aire Base bestätigen kann, konnte deren genaue Art oder Form nicht festgestellt oder beschrieben werden. Vorbehaltlich weiterer genehmigter Nachforschungen ist dieser Fall - die Akte `DF101364' - abgeschlossen.

Scully nimmt das Photo, das Mulder in dem Restaurant gekauft hat und betrachtet es.


Mulder läuft auf einer Tartanbahn eines Sportplatzes. Er hält an und beugt seinen Oberkörper nach vorne um zu verschnaufen. Als er Deep Throat kommen sieht, geht er zu ihm.

DEEP THROAT: Ihr Leben ist vielleicht in Gefahr.

MULDER: Wieso?

DEEP THROAT: Hmm, Sie haben Dingen gesehen, die niemand sehen sollte. Vorsicht und Diskretion sind jetzt äußerst wichtig.

MULDER: Ich hatte etwas, dass...

DEEP THROAT: Wie ich schon sagte. Ich kann Sie mit Informationen versorgen, aber nur so lange wie ich das in meinem eigenen Interesse für richtig halte.

MULDER: Und was ist Ihr Interesse?

DEEP THROAT: Die Wahrheit.

MULDER: Ich hatte da etwas gesehen, aber es ist weg. Es ist aus meinem Gedächtnis gelöscht worden. Sie müssen mir sagen was es war.

DEEP THROAT: Ein militärisches UFO? Mr. Mulder, wieso lassen sich solche Leute wie Sie, die von der Existenz außerirdischen Lebens auf der Erde überzeugt sind, nicht im Mindesten von den Beweißen für das Gegenteil beeindrucken?

MULDER: Weil ich alle Beweise für das Gegenteil auch keinesfalls überzeugend finde.

DEEP THROAT: Genau so ist es.

Deep Throat geht weg.

MULDER: Sie sind hier, nicht wahr?

Deep Throat hält an und dreht sich zu Mulder um.

DEEP THROAT: Mr. Mulder, ich kann Ihnen versichern, dass sie schon seit langer Zeit hier sind.

Deep Throat dreht sich wieder weg und geht weiter. Mulder bleibt alleine zurück.


Mitgeschrieben von:

  • Autor: D-FOX (Email)
    • Anmerkung: Da dies hier ein Transcript ist, verwende ich die Originalübersetzung der deutschen Fassungen der Folgen, nicht mögliche Übersetzungen des O-Tons.
  • Dt. Überarbeitung: Katherine (Website)